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Re: Straßenbahnverlängerung Turmstraße II 21.11.2025 07:27 |
Zitat
GraphXBerlin
Nach der Logik dürfte es keine Baustellen und noch zahlreiche andere Hindernisse auf Straßenland geben. Ist das ernsthaft dein "Gedanke"?Zitat
DerMichael
Ich denke, es ist viel einfacher: es ist die Leichtigkeit des Verkehrs, die hier absoluten Vorrang hat. Die Autos müssen immer fahren können und dürfen durch nichts behindert werden. Das scheint oberste Planungsprämisse zu sein.
Nur Geheule über brummbrumm. Konstruktive Problemlösungen null.
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Re: Straßenbahnverlängerung Turmstraße II 21.11.2025 09:05 |
Zitat
GraphXBerlin
Würde also alle großen Parteien betreffen die seit der Planung der Trasse im Rathaus die Knöpfe drücken durften. Also auch Grüne und Linke brummbrumm?
Zitat
GraphXBerlin
Nach der Logik dürfte es keine Baustellen und noch zahlreiche andere Hindernisse auf Straßenland geben. Ist das ernsthaft dein "Gedanke"?
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Re: Straßenbahnverlängerung Turmstraße II 21.11.2025 09:25 |
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Re: Straßenbahnverlängerung Turmstraße II 21.11.2025 10:02 |
Zitat
DerMichael
Zitat
GraphXBerlin
Nach der Logik dürfte es keine Baustellen und noch zahlreiche andere Hindernisse auf Straßenland geben. Ist das ernsthaft dein "Gedanke"?Zitat
DerMichael
Ich denke, es ist viel einfacher: es ist die Leichtigkeit des Verkehrs, die hier absoluten Vorrang hat. Die Autos müssen immer fahren können und dürfen durch nichts behindert werden. Das scheint oberste Planungsprämisse zu sein.
Nur Geheule über brummbrumm. Konstruktive Problemlösungen null.
Ja, mein Ernst. Genau diese Argumentation wurde seitens der Politik nicht nur einmal geäußert, als es darum ging, ÖPNV bzw. Fahrradverkehr gegenüber „brummbrumm“ abzuwägen. Die „Leichtigkeit des Verkehrs“ wird, wie auch im verlinkten Beitrag der Anwaltskanzlei zu oft in Richtung MIV ausgelegt, weil Auto-Fetischisten sonst klagen, dass die Leichtigkeit des Autoverkehrs beeinträchtigt ist und die Abwägung nicht „angemessen“ war.
Es gibt klare konstruktive Möglichkeiten einen besseren und für alle leichteren Verkehr hinzubekommen. Aber der wird halt von dir, und diese Meinung sei dir gegönnt, direkt als „Anti-Auto“, „Geheule“ und „Autohasser“ diskreditiert.
Wie oben schon geschrieben, haben die Intellektuellen halt ein Problem damit, gegen diese emotionalen Populismen anzukämpfen. Das Framing „Geheule“, „Autohasser“ usw. geht doch eindeutig in die Richtung, jede Diskussion um eine gerechtere Aufteilung im Straßenverkehr direkt zu unterbinden.
Von daher müsste man einen Beitrag, der die Worte „Geheule“ und „Autohasser“ beinhaltet, direkt ignorieren. Oder willst du ernsthaft sagen, dass es bei „Geheule“ und „Autohasser“ nicht um negativ besetzte Emotionen geht?
Aber wenn man dann selbst als Autofetischist bezeichnet wird, ist man direkt eingeschnappt.
Konstruktive Diskussionen müssen ohne dieses negative Emotionsframing auskommen. Sonst ist die Diskussion direkt beendet. Genau wie die „Neiddebatte“ so ein schönes Totschlagargument ist, um die Diskussion zu diskreditieren und zu unterbinden.
Die Lösung für einen leichteren Verkehr liegen schon aus physikalischen Gründen auf der Hand: wenn auf einem fixen Querschnitt die Autos leichter fließen sollen, gibt es nur zwei Möglichkeiten:
1. weniger Autos
2. kleinere Autos.
Alles andere funktioniert schon physikalisch nicht.
Da beißt die Maus keinen Faden ab und da hilft es auch nicht, sich schreiend auf den Boden zu werfen und „Autohasser!!!1!elf“ zu heulen.
Alles andere funktioniert vielleicht bei Harry Potter aber in unserer Realität nicht. Da haben die göttlichen Gesetze der Physik leider etwas dagegen.
Zu glauben, es gibt irgendeine magische Idee, die Autos irgendwie verschränkt durch die Straßen fahren lassen kann, ist genauso illusorisch, wie Güterverkehr zu fördern, in dem man die Güter permanent irgendwo warten lässt.
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Re: Straßenbahnverlängerung Turmstraße II 21.11.2025 10:38 |
Zitat
Philipp Borchert
Dem letzten Absatz stimme ich zu, wobei auch durch solche Maßnahmen indirekt negative Effekte für den ÖPNV entstehen können. Das beste Beispiel war m.E. der SEV für die SL M13 und 50, jeweils für mehrere Monate. Abschnittsweise wurden für den SEV Busspuren eingerichtet. Dadurch hat sich der gesamte Verkehr allerdings vor diesen Busspuren so stark gestaut, dass die Busse selbst auf den Abschnitten ohne Busspur so viel Zeit verloren haben, wie sie durch die Busspuren dann nicht mehr aufholen konnten.
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Re: Straßenbahnverlängerung Turmstraße II 21.11.2025 12:03 |
Zitat
GraphXBerlin
Zitat
DerMichael
Zitat
GraphXBerlin
Nach der Logik dürfte es keine Baustellen und noch zahlreiche andere Hindernisse auf Straßenland geben. Ist das ernsthaft dein "Gedanke"?Zitat
DerMichael
Ich denke, es ist viel einfacher: es ist die Leichtigkeit des Verkehrs, die hier absoluten Vorrang hat. Die Autos müssen immer fahren können und dürfen durch nichts behindert werden. Das scheint oberste Planungsprämisse zu sein.
Nur Geheule über brummbrumm. Konstruktive Problemlösungen null.
Ja, mein Ernst. Genau diese Argumentation wurde seitens der Politik nicht nur einmal geäußert, als es darum ging, ÖPNV bzw. Fahrradverkehr gegenüber „brummbrumm“ abzuwägen. Die „Leichtigkeit des Verkehrs“ wird, wie auch im verlinkten Beitrag der Anwaltskanzlei zu oft in Richtung MIV ausgelegt, weil Auto-Fetischisten sonst klagen, dass die Leichtigkeit des Autoverkehrs beeinträchtigt ist und die Abwägung nicht „angemessen“ war.
Es gibt klare konstruktive Möglichkeiten einen besseren und für alle leichteren Verkehr hinzubekommen. Aber der wird halt von dir, und diese Meinung sei dir gegönnt, direkt als „Anti-Auto“, „Geheule“ und „Autohasser“ diskreditiert.
Wie oben schon geschrieben, haben die Intellektuellen halt ein Problem damit, gegen diese emotionalen Populismen anzukämpfen. Das Framing „Geheule“, „Autohasser“ usw. geht doch eindeutig in die Richtung, jede Diskussion um eine gerechtere Aufteilung im Straßenverkehr direkt zu unterbinden.
Von daher müsste man einen Beitrag, der die Worte „Geheule“ und „Autohasser“ beinhaltet, direkt ignorieren. Oder willst du ernsthaft sagen, dass es bei „Geheule“ und „Autohasser“ nicht um negativ besetzte Emotionen geht?
Aber wenn man dann selbst als Autofetischist bezeichnet wird, ist man direkt eingeschnappt.
Konstruktive Diskussionen müssen ohne dieses negative Emotionsframing auskommen. Sonst ist die Diskussion direkt beendet. Genau wie die „Neiddebatte“ so ein schönes Totschlagargument ist, um die Diskussion zu diskreditieren und zu unterbinden.
Die Lösung für einen leichteren Verkehr liegen schon aus physikalischen Gründen auf der Hand: wenn auf einem fixen Querschnitt die Autos leichter fließen sollen, gibt es nur zwei Möglichkeiten:
1. weniger Autos
2. kleinere Autos.
Alles andere funktioniert schon physikalisch nicht.
Da beißt die Maus keinen Faden ab und da hilft es auch nicht, sich schreiend auf den Boden zu werfen und „Autohasser!!!1!elf“ zu heulen.
Alles andere funktioniert vielleicht bei Harry Potter aber in unserer Realität nicht. Da haben die göttlichen Gesetze der Physik leider etwas dagegen.
Zu glauben, es gibt irgendeine magische Idee, die Autos irgendwie verschränkt durch die Straßen fahren lassen kann, ist genauso illusorisch, wie Güterverkehr zu fördern, in dem man die Güter permanent irgendwo warten lässt.
Emotionen. Genau DAS ist mein Problem. ICH bin weder emotional, noch bin ich ein Autofetischist oder Abgasjunkie nur weil ich ein Auto besitze welches ich wenig fahre. Aber ich möchte die Möglichkeit dazu haben. Mein Problem sind eher die völlig einseitigen emotionalen Äußerungen einiger hier im Forum die es sich zum Lebensinhalt gemacht haben ein Fortbewegungsmittel zu hassen. Finde ich schlicht konfus wenn nicht sogar krank. Dieses verachtende "Brummbrumm"-Geschwafel hier ist schlicht kindisch. Und eben dieses einseitige schwarzweiss-Denken bringt den ÖPNV oder etwaige Raumaufteilungen ganz sicherlich nicht voran.
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Re: Straßenbahnverlängerung Turmstraße II 21.11.2025 12:11 |
Zitat
GraphXBerlin
Emotionen. Genau DAS ist mein Problem. ICH bin weder emotional, noch bin ich ein Autofetischist oder Abgasjunkie nur weil ich ein Auto besitze welches ich wenig fahre. Aber ich möchte die Möglichkeit dazu haben. Mein Problem sind eher die völlig einseitigen emotionalen Äußerungen einiger hier im Forum die es sich zum Lebensinhalt gemacht haben ein Fortbewegungsmittel zu hassen. Finde ich schlicht konfus wenn nicht sogar krank. Dieses verachtende "Brummbrumm"-Geschwafel hier ist schlicht kindisch. Und eben dieses einseitige schwarzweiss-Denken bringt den ÖPNV oder etwaige Raumaufteilungen ganz sicherlich nicht voran.
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Re: Straßenbahnverlängerung Turmstraße II 21.11.2025 12:17 |
Zitat
PassusDuriusculus
Zitat
GraphXBerlin
Emotionen. Genau DAS ist mein Problem. ICH bin weder emotional, noch bin ich ein Autofetischist oder Abgasjunkie nur weil ich ein Auto besitze welches ich wenig fahre. Aber ich möchte die Möglichkeit dazu haben. Mein Problem sind eher die völlig einseitigen emotionalen Äußerungen einiger hier im Forum die es sich zum Lebensinhalt gemacht haben ein Fortbewegungsmittel zu hassen. Finde ich schlicht konfus wenn nicht sogar krank. Dieses verachtende "Brummbrumm"-Geschwafel hier ist schlicht kindisch. Und eben dieses einseitige schwarzweiss-Denken bringt den ÖPNV oder etwaige Raumaufteilungen ganz sicherlich nicht voran.
Dann haben wir das gleiche Problem. Ich bin nämlich sachlich und finde es nicht sachdienlich, dass Autofahrer soviel in den Hintern geschoben bekommen und wenn man das mal in Frage stellt, sofort seitens der Autofahrer emotional losgeheult wird.
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Re: Straßenbahnverlängerung Turmstraße II 21.11.2025 13:50 |
Zitat
Nemo
Zitat
PassusDuriusculus
Zitat
GraphXBerlin
Emotionen. Genau DAS ist mein Problem. ICH bin weder emotional, noch bin ich ein Autofetischist oder Abgasjunkie nur weil ich ein Auto besitze welches ich wenig fahre. Aber ich möchte die Möglichkeit dazu haben. Mein Problem sind eher die völlig einseitigen emotionalen Äußerungen einiger hier im Forum die es sich zum Lebensinhalt gemacht haben ein Fortbewegungsmittel zu hassen. Finde ich schlicht konfus wenn nicht sogar krank. Dieses verachtende "Brummbrumm"-Geschwafel hier ist schlicht kindisch. Und eben dieses einseitige schwarzweiss-Denken bringt den ÖPNV oder etwaige Raumaufteilungen ganz sicherlich nicht voran.
Dann haben wir das gleiche Problem. Ich bin nämlich sachlich und finde es nicht sachdienlich, dass Autofahrer soviel in den Hintern geschoben bekommen und wenn man das mal in Frage stellt, sofort seitens der Autofahrer emotional losgeheult wird.
Das ist genau das Problem, pragmatisch heißt meistens, dass das Auto Vorrang hat - zumindest gedanklich. Wenn man hingegen aus rein pragmatischen Gründen fordert, in engen Innenstädten in erster Linie die massenleistungsfähigen Verkehrsmittel zu bevorzugen, dann ist man ein Ideologe!
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Re: Straßenbahnverlängerung Turmstraße II 21.11.2025 13:56 |
Zitat
GraphXBerlin
Emotionen. Genau DAS ist mein Problem. ICH bin weder emotional, noch bin ich ein Autofetischist oder Abgasjunkie nur weil ich ein Auto besitze welches ich wenig fahre. Aber ich möchte die Möglichkeit dazu haben.
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Re: Straßenbahnverlängerung Turmstraße II 21.11.2025 14:14 |
Zitat
PassusDuriusculus
Dann haben wir das gleiche Problem. Ich bin nämlich sachlich und finde es nicht sachdienlich, dass Autofahrer soviel in den Hintern geschoben bekommen und wenn man das mal in Frage stellt, sofort seitens der Autofahrer emotional losgeheult wird.
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Re: Straßenbahnverlängerung Turmstraße II 21.11.2025 14:21 |
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Re: Straßenbahnverlängerung Turmstraße II 21.11.2025 14:24 |
Zitat
Philipp Borchert
Zitat
GraphXBerlin
Emotionen. Genau DAS ist mein Problem. ICH bin weder emotional, noch bin ich ein Autofetischist oder Abgasjunkie nur weil ich ein Auto besitze welches ich wenig fahre. Aber ich möchte die Möglichkeit dazu haben.
In meinen Augen ist bei solchen Diskussionen genau DAS das Problem. Leute halten sich für derart stabil, dass sie meinen, in solche Diskussionen KEINE Emotionen hinein zu bringen. Einiges lässt sich dann aber doch ziemlich einfach schon aus der Schreibweise herauslesen. Ähnlich ist das mit dem Begriff "Ideologie". Grüne Ideen sind per se "Ideologie", aber selbstverständlich sind Gedanken aus den 1950ern ("Freie Fahrt für freie Bürger") oder rechte Grundsätze ("Unser Land zuerst") immer absolut sachlich-nüchtern.
Die Anspruchshaltung "Aber ich möchte die Möglichkeit dazu haben." ist inhaltlich so eine Sache. Ich als ÖPNV-Nutzer möchte die Möglichkeit eines ÖPNV haben, für den die systembedingten Nachteile so gering wie möglich gehalten werden seitens der Verantwortlichen. Die Idee, dass MIV und ÖPNV unbeeindruckt voneinander sauber funktionieren, klappt nur mit erheblichem Aufwand (Verteilung beider Verkehrsträger auf verschiedene Ebenen) oder auf engem Raum eben gar nicht. Und dann muss priorisiert werden. In eng bebauten Städten muss die Priorisierung beim ÖPNV liegen, was für Automenschen im Zweifel Nachteile gegenüber einem automobilen Leben in Gegenden mit genug Platz bedeutet. Wenn dann Automenschen sich benachteiligt fühlen, dann ist es eben doch emotional.
Addendum: "Verteilung beider Verkehrsträger auf verschiedene Ebenen" bedeutet natürlich in nahezu allen Fällen, dass der ÖPNV in diese zweite Ebene muss, was massive Investitionen für eben diesen ÖPNV bedeutet, während der MIV einfach da bleiben kann, wo er ist. Das ist ein selbstgewähltes Ungleichgewicht, basierend auf der Ideologie des eigenen Autos.
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Re: Straßenbahnverlängerung Turmstraße II 21.11.2025 14:46 |
Zitat
Balu der Bär
Ich war unlängst in Breslau. Zugegeben, Polen ist sehr auto-freundlich. Und trotzdem kriegt man dort den Spagat besser hin, wird die Verkehrsfläche in der Innenstadt teilweise neu aufgeteilt und neue Radspuren entstehen. Und niemand springt dem anderen verbal an die Gurgel. Weil alle Verkehrsträger profitieren und saniert werden. Jeder hat das Gefühl, irgendwie zu profitieren. Da geht es voran.
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Re: Straßenbahnverlängerung Turmstraße II 21.11.2025 19:36 |
Alter... da geht mir langsam schon das Klappmesser in der Hose auf. Was faselst du von "Automenschen"?? Wer oder was ist das? Genau das meine ich mit kranker Denke. Genau so krank wie Defs "Abgasjunkies". Es soll "Menschen" wie mich geben die 40 Jahre Bike & ÖPNV genutzt haben. Spät Auto und habe dadurch viele Vorzüge und bin in vielen Relationen schneller. Nebenbei entscheide ich mich auch mal für den E-Roller oder auch ein kleines E-Bike oder den ÖPNV. In welche Schublade darf ich jetzt?Zitat
Philipp Borchert
was für Automenschen im Zweifel Nachteile gegenüber einem automobilen Leben in Gegenden mit genug Platz bedeutet. Wenn dann Automenschen sich benachteiligt fühlen
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Re: Straßenbahnverlängerung Turmstraße II 21.11.2025 20:17 |
Zitat
GraphXBerlin
Was faselst du von "Automenschen"?
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Re: Straßenbahnverlängerung Turmstraße II 22.11.2025 21:14 |
Zitat
Philipp Borchert
...oder rechte Grundsätze ("Unser Land zuerst")
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Re: Straßenbahnverlängerung Turmstraße II 22.11.2025 21:52 |
Zitat
angus_67
Zitat
Philipp Borchert
...oder rechte Grundsätze ("Unser Land zuerst")
Also sind alle Fans deutscher Nationalmannschaften und Sportler AFD-Wähler?
hmmm...interessante Sichtweise
...aber geht es hier nicht um eine Linienverlängerung einer Straßenbahn? und nicht um ***Verlängerungen?