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Straßenbahnverlängerung Turmstraße II
geschrieben von Pneumatik 
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Alter Köpenicker
Zitat
Cornelius
Der Vollständigkeit halber zitiere ich hier aus dem Interview mit Bonde aus dem Tagesspiegel (21.7.)

Zitat

Tsp: Und wie sieht es bei der M10 aus?

Bonde: Da haben sich Themen ergeben hinsichtlich des zweiten Rettungswegs in den Häusern in der Turmstraße. Es muss gewährleistet sein, dass die Feuerwehr ihre Fahrzeuge trotz der Oberleitung aufstellen kann.

Wie wird das denn in anderen Straßen mit Oberleitung gemacht? Da wird ja so getan, als ob die Straßenbahn gerade erst erfunden wird.

Den ignoranten West-Berliner Straßenbahngegnern ist keine Aktion und Argumentation gegen die Straßenbahn zu dämlich als dass man sie nicht ausprobieren kann.

Beste Grüße
Harald Tschirner
Zitat
Harald Tschirner
Zitat
Alter Köpenicker
Zitat
Cornelius
Der Vollständigkeit halber zitiere ich hier aus dem Interview mit Bonde aus dem Tagesspiegel (21.7.)

Zitat

Tsp: Und wie sieht es bei der M10 aus?

Bonde: Da haben sich Themen ergeben hinsichtlich des zweiten Rettungswegs in den Häusern in der Turmstraße. Es muss gewährleistet sein, dass die Feuerwehr ihre Fahrzeuge trotz der Oberleitung aufstellen kann.

Wie wird das denn in anderen Straßen mit Oberleitung gemacht? Da wird ja so getan, als ob die Straßenbahn gerade erst erfunden wird.

Den ignoranten West-Berliner Straßenbahngegnern ist keine Aktion und Argumentation gegen die Straßenbahn zu dämlich als dass man sie nicht ausprobieren kann.

Bei allem Verständnis für Deinen tief sitzenden Frust ob hiesiger Verkehrspolitik, Harald: Hältst Du es denn überhaupt nicht für denkbar dass das Ganze einen juristisch durchaus ernsten Hintergrund haben könnte? Ich kann mir nämlich schon vorstellen, dass irgendwo in Deutschland irgendjemand gegen lokale Feuerwehr bzw. Verkehrsunternehmen prozessiert hat, weil gesetzlich festgelegte Rettundshöchstdauern nicht eingehalten wurden und es dadurch zu Personenschäden kam...

Im Zeitalter online massenhaft vertriebener Rechtsschutzversicherungen hat diese US-amerikanische Sitte, wegen jeder Kleinigkeit die Justiz zu bemühen, leider auch hierzulande zunehmend um sich gegriffen.

Viele Grüße
Arnd
Wenn es so ist dann kann die Feuerwehr doch einen Beleg für diese Forderungen vorlegen. Aber es kommt mir so vor als ob man sich aus Prinzip querstellt. Wahrscheinlich sitzen in der Führungsriege alt-Westberliner die die Straßenbahn generell ablehnen, kennen wir doch aus vielen Bereichen.
Zitat
Nordender
Wenn es so ist dann kann die Feuerwehr doch einen Beleg für diese Forderungen vorlegen. Aber es kommt mir so vor als ob man sich aus Prinzip querstellt. Wahrscheinlich sitzen in der Führungsriege alt-Westberliner die die Straßenbahn generell ablehnen, kennen wir doch aus vielen Bereichen.

Das muss sie aber nicht, sie hat nach aktuellem Stand der Technik zu prüfen und nicht pragmatisch ein Auge zuzudrücken, weil man das schon immer so gemacht hat. In diesen Stand der Technik fließen Erkenntnisse aus neuen Bränden ein und so kommen naturgemäß immer mehr Argumente zusammen, warum im Zweifel der vorsichtigere Ansatz gewählt wird. Wenn dann auch noch Menschen in diese Vorgänge involviert sind, die persönlich von einem bestimmten Prüfergebnis profitieren, können sie diese Argumente natürlich auch nutzen.
Zitat
Lopi2000
Zitat
Nordender
Wenn es so ist dann kann die Feuerwehr doch einen Beleg für diese Forderungen vorlegen. Aber es kommt mir so vor als ob man sich aus Prinzip querstellt. Wahrscheinlich sitzen in der Führungsriege alt-Westberliner die die Straßenbahn generell ablehnen, kennen wir doch aus vielen Bereichen.

Das muss sie aber nicht, sie hat nach aktuellem Stand der Technik zu prüfen und nicht pragmatisch ein Auge zuzudrücken, weil man das schon immer so gemacht hat. In diesen Stand der Technik fließen Erkenntnisse aus neuen Bränden ein und so kommen naturgemäß immer mehr Argumente zusammen, warum im Zweifel der vorsichtigere Ansatz gewählt wird. Wenn dann auch noch Menschen in diese Vorgänge involviert sind, die persönlich von einem bestimmten Prüfergebnis profitieren, können sie diese Argumente natürlich auch nutzen.

"Stand der Technik" ist weiterhin, dass die Feuerwehr bei Bedarf die Fahrleitung trennt und sie von der BVG-Bereitschaft hinterher wieder zusammenknüpft. Die Häufigkeit dieses Auftretens ist so gering, dass es statistisch bei 0,0...& liegt.

Der andere Punkt ist das Abschalten der Oberleitung. Das erfolgt bisher auf Anforderung der Feuerwehrleitstelle durch die Leitstelle der BVG. Was genau die Feuerwehr nun fordert, ist nach meiner Kenntnis öffentlich nicht bekannt. Sie will wohl die Möglichkeit haben selbst vor Ort spannungsfrei zu schalten. Denkt man das bis zum Ende, dann müsste sie eigentlich auch an jedem Wohnhaus entsprechende Forderungen stellen, um Spannungsüberschläge beim Löschen zu verhindern. Natürlich gibt es pragmatische Lösungsansätze, aber um die zu finden, müssten die Befindlichkeiten beider Seiten bekannt sein, die bisher eine netzweite Lösung verhindern.

--- Signatur ---
Bitte beachten Sie beim Aussteigen die Lücke zwischen Bus und Bordsteinkante!
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Nordender
Wenn es so ist dann kann die Feuerwehr doch einen Beleg für diese Forderungen vorlegen. Aber es kommt mir so vor als ob man sich aus Prinzip querstellt. Wahrscheinlich sitzen in der Führungsriege alt-Westberliner die die Straßenbahn generell ablehnen, kennen wir doch aus vielen Bereichen.

[www.berliner-feuerwehr.de]
Zitat
Pressemitteilung BUND Berlin
Der BUND Berlin fordert zügig den Abschluss einer verbindlichen Vereinbarung mit der Berliner Feuerwehr zu einer Standardlösung für den Umgang mit Ausbau- und Neubauprojekten der Straßenbahn in Berlin. Denn Bedenken der Feuerwehr in Bezug auf die Rettung im Brandfall blockieren nun mit der geplanten Verlängerung der Straßenbahnlinie M10 vom U-Bahnhof Turmstraße zum S- und U-Bahnhof Jungfernheide bereits das dritte Berliner Tramprojekt.

Die gesamte Pressemitteilung hier.
Zitat
nicolaas
Zitat
Pressemitteilung BUND Berlin
Der BUND Berlin fordert zügig den Abschluss einer verbindlichen Vereinbarung mit der Berliner Feuerwehr zu einer Standardlösung für den Umgang mit Ausbau- und Neubauprojekten der Straßenbahn in Berlin. Denn Bedenken der Feuerwehr in Bezug auf die Rettung im Brandfall blockieren nun mit der geplanten Verlängerung der Straßenbahnlinie M10 vom U-Bahnhof Turmstraße zum S- und U-Bahnhof Jungfernheide bereits das dritte Berliner Tramprojekt.

Das klingt sinnvoll. Danke an Dich und Deine Kolleg:innen für die Initiative dafür, auch wenn sie aus unterschiedlichsten Gründen wohl erst nach der Wahl Gehör finden wird.
Zitat
TobiBER
Zitat
Nordender
Wenn es so ist dann kann die Feuerwehr doch einen Beleg für diese Forderungen vorlegen. Aber es kommt mir so vor als ob man sich aus Prinzip querstellt. Wahrscheinlich sitzen in der Führungsriege alt-Westberliner die die Straßenbahn generell ablehnen, kennen wir doch aus vielen Bereichen.

[www.berliner-feuerwehr.de]

Danke, dann zitieren wir mal:
S.10: Oberleitungen und deren Abspannungen dürfen den Einsatz der Drehleiter im Aufstell- und im Schwenkbereich nicht behindern.
S.11: Ein Mindestabstand zwischen dem Arbeitsbereich einer Person auf der Drehleiter zu Oberleitungen und deren Abspannungen (bis zum Isolator) darf 1,00 m nicht unterschreiten.


Herzlichen Glückwunsch, also nach dem ersten Satz ist dann eigentlich gar keine Oberleitung mehr möglich. Ob das vielleicht am Ende auch der Grund zum Scheitern der Obus-Pläne in Spandau war? Übrigens steht da noch deutlich mehr drin, was einen mit den Ohren schlackern lässt. Bäume sind entsprechend zurückzuschneiden oder zu fällen und beim Thema "ruhender Verkehr" landen wir dann vollends in der Phantasiewelt, die nichts mit der gelebten Realität dieser Stadt zu tun hat. Nähme man das Ganze wirklich ernst, müssten massenhaft Halteverbote erlassen werden, um den zweiten Rettungsweg sicherzustellen.

--- Signatur ---
Bitte beachten Sie beim Aussteigen die Lücke zwischen Bus und Bordsteinkante!



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 22.07.2026 12:48 von Jay.
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Jay
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TobiBER
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Nordender
Wenn es so ist dann kann die Feuerwehr doch einen Beleg für diese Forderungen vorlegen. Aber es kommt mir so vor als ob man sich aus Prinzip querstellt. Wahrscheinlich sitzen in der Führungsriege alt-Westberliner die die Straßenbahn generell ablehnen, kennen wir doch aus vielen Bereichen.

[www.berliner-feuerwehr.de]

Danke, dann zitieren wir mal:
S.10: Oberleitungen und deren Abspannungen dürfen den Einsatz der Drehleiter im Aufstell- und im Schwenkbereich nicht behindern.
S.11: Ein Mindestabstand zwischen dem Arbeitsbereich einer Person auf der Drehleiter zu Oberleitungen und deren Abspannungen (bis zum Isolator) darf 1,00 m nicht unterschreiten.


Herzlichen Glückwunsch, also nach dem ersten Satz ist dann eigentlich gar keine Oberleitung mehr möglich. Ob das vielleicht am Ende auch der Grund zum Scheitern der Obus-Pläne in Spandau war?
(...)

Hmm, nach dem, was ich aus meinem Verwaltungsrechtsstudium vor 30+ Jahren noch erinnere, haben solche "Merkblätter" allerdings rechtlich auch kaum wirkliche Bindungswirkung nach außen. Ungeachtet dessen stellt sich mir nach Lektüre des Papiers jedoch die Frage, ob und ggf. mit welchem Ergebnis die Problematik denn schon überregional etwa zwischen dem VDV und der BAG der Berufsfeuerwehren besprochen wurde - wie ich ja bereits mehrfach erwähnte, ist die Konstellation "enge Straße + Straßenbahn + sehr dichte Bebauung" ja in Deutschland kein Berliner Alleinstellungsmerkmal...

Aber immerhin haben Menschen wie @nicolaas oder die IGEB und Pro Bahn mit diesem "Merkblatt" nun auch etwas, was sich medial sowie argumentativ gut verwursten lässt.

Viele Grüße
Arnd
Merkblätter habe ich im Laufe meines Lebens viele gesehen. Ich bin eher von einer Rechtsverordnung oder Gesetz ausgegangen die die Forderungen der Feuerwehr begründet. Mein Eindruck der Wichtigtuerei und als Straßenbahngegner hat sich also bestätigt.
Wenn es danach geht müsste z. B. der Müllkäfig meines Wohnhauses sofort entfernt werden.
Die Berliner Feuerwehr sieht sich in der Pressemitteilung des BUND Berlin vom 22. Juli 2026 umfangreich falsch dargestellt. Der BUND Berlin hält fest: Formal hat die Berliner Feuerwehr keine Befugnis, die Planfeststellungsverfahren anzuhalten. Dennoch treten laut öffentlicher Darstellung von BVG und Verwaltungen bei drei Projekten bereits teilweise jahrelange Verzögerungen im Planfeststellungsverfahren mit Bezug auf die Belange der Feuerwehr bei der Brandrettung auf. Wer genau wo blockiert, ist öffentlich nicht feststellbar. Der Senat darf nicht tatenlos zusehen, wie Ausbau und Erneuerung des Berliner Straßenbahnnetzes vor die Wand gefahren wird. Wenn sich die Blockaden nicht lösen lassen, muss eben eine Senatskommission Straßenbahn nach Vorbild der Senatskommission Wohnungsbau gebildet werden.

Wichtigste Neuigkeit: Die noch im Dezember 2025 in der Antwort auf eine Schriftliche Anfrage erläuterte Einigung zum Thema Oberleitung in der Friedrichshainer Sonntagstraße (Tram Ostkreuz) ist von der Technischen Aufsichtbehörde verworfen worden.

Alle Anmerkungen der Berliner Feuerwehr sind nun in der Pressemitteilung transparent ergänzt
Wunderbar, keiner hat Schuld.
Hier muss von strategischem Versagen gesprochen werden, wenn weltweit Lösungen vorhanden sind, die hier in Berlin nicht nutzbar scheinen. Warum wird in Deutschland keine Strecke stillgelegt, wenn es keine Lösung gibt?
Zitat
nicolaas
Die Berliner Feuerwehr sieht sich in der Pressemitteilung des BUND Berlin vom 22. Juli 2026 umfangreich falsch dargestellt. Der BUND Berlin hält fest: Formal hat die Berliner Feuerwehr keine Befugnis, die Planfeststellungsverfahren anzuhalten. Dennoch treten laut öffentlicher Darstellung von BVG und Verwaltungen bei drei Projekten bereits teilweise jahrelange Verzögerungen im Planfeststellungsverfahren mit Bezug auf die Belange der Feuerwehr bei der Brandrettung auf. Wer genau wo blockiert, ist öffentlich nicht feststellbar. Der Senat darf nicht tatenlos zusehen, wie Ausbau und Erneuerung des Berliner Straßenbahnnetzes vor die Wand gefahren wird. Wenn sich die Blockaden nicht lösen lassen, muss eben eine Senatskommission Straßenbahn nach Vorbild der Senatskommission Wohnungsbau gebildet werden.

Wichtigste Neuigkeit: Die noch im Dezember 2025 in der Antwort auf eine Schriftliche Anfrage erläuterte Einigung zum Thema Oberleitung in der Friedrichshainer Sonntagstraße (Tram Ostkreuz) ist von der Technischen Aufsichtbehörde verworfen worden.

Alle Anmerkungen der Berliner Feuerwehr sind nun in der Pressemitteilung transparent ergänzt

Schon einmal gut, dass sich die Feuerwehr äußert - und dass sie sich nicht als Blockierer sehen will. Die Erläuterungen der Feuerwehr erscheinen mir auch angemessen: Sie berät und gibt relevante Punkte zu bedenken, die Projektplaner und Entscheider müssen diese dann einfließen lassen und alle zusammen müssen funktionierende Lösungen finden. Es klingt auch so dass - im Fall der Dörpfeldstraße - die Feuerwehr ihre Punkte auch praktisch untermauert hat.

Unterm Strich will die Feuerwehr als mit im gleichen Boot sitzen, wie der BUND und die Straßenbahnplaner. Das ist zumindest gut wenn man nach eigenem Bekunden am gleichen Strang ziehen will.

Die Frage ist nun aber : Welche praktische Lösung hat man denn letztlich entwickelt, warum wurde sie von der TAB abgelehnt, und warum wurde das nicht an die Beteiligten zurückkommuniziert?

A propos: Ist der BUND eigentlich involviert in den ganzen Prozessen, z.B. beratend, oder nur außenstehender Beobachter?

Zitat
TomB
Wunderbar, keiner hat Schuld.
Hier muss von strategischem Versagen gesprochen werden, wenn weltweit Lösungen vorhanden sind, die hier in Berlin nicht nutzbar scheinen. Warum wird in Deutschland keine Strecke stillgelegt, wenn es keine Lösung gibt?

Fairerweise muss man sagen dass die Feuerwehr nach genau diesen Lösungen fragt, sie sagen ja sie kennen keine. Das klingt für mich so als würde das bedeuten, dass ebenjene Lösungen nicht auf die hier vorliegenden Fälle übertragbar wären, und dann wäre wieder die Frage: Warum nicht?



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 23.07.2026 15:10 von Slighter.
Vielleicht freut sich ja die Straßenbahnverbotspartei darüber ein paar Aussagen der Feuerwehr vorzuschieben, um dann die Straßenbahn zu verhindern, aber gleichzeitig nicht Schuld zu sein. Die Darstellung der Feuerwehr würde zumindest dazu passen, dass unser Senat Gründe sucht, weil er keine Straßenbahn möchte.
Zitat
Slighter
A propos: Ist der BUND eigentlich involviert in den ganzen Prozessen, z.B. beratend, oder nur außenstehender Beobachter?

Eigentlich nicht. Es gibt höchstens eine Stellungnahme im Rahmen der Beteiligung bei einem Planfeststellungsverfahren. Das läuft dann in der Regel als Teil der Stellungnahme der Berliner Landesarbeitsgemeinschaft Naturschutz (BLN).
Zitat
Slighter
Die Frage ist nun aber : Welche praktische Lösung hat man denn letztlich entwickelt, warum wurde sie von der TAB abgelehnt, und warum wurde das nicht an die Beteiligten zurückkommuniziert?

Die Lösung wird in der Pressemitteilung genannt. Es sollen Erdungsschalter in der Straße installiert werden, damit die Feuerwehr die Oberleitung selbstständig abschalten kann und nicht mehr wie bisher die Technische Leitstelle der BVG fernabschalten muss. Warum die TAB diese Lösung abgelehnt hat, obwohl es bei der Düsseldorfer Rheinbahn einen Anwendungsfall dafür gibt, bleibt unklar.

Zitat
Florian Schulz
Zitat
Slighter
Die Frage ist nun aber : Welche praktische Lösung hat man denn letztlich entwickelt, warum wurde sie von der TAB abgelehnt, und warum wurde das nicht an die Beteiligten zurückkommuniziert?

Die Lösung wird in der Pressemitteilung genannt. Es sollen Erdungsschalter in der Straße installiert werden, damit die Feuerwehr die Oberleitung selbstständig abschalten kann und nicht mehr wie bisher die Technische Leitstelle der BVG fernabschalten muss. Warum die TAB diese Lösung abgelehnt hat, obwohl es bei der Düsseldorfer Rheinbahn einen Anwendungsfall dafür gibt, bleibt unklar.

Evtl. befürchtet die TAB halt missbräuchliche Abschaltungen bzw. Manipulationsversuche an den Trennschaltern durch unbefugte Dritte, die wiederum im Ernstfall notwendige Abschaltungen durch Fw-Kräfte erschweren oder gar verunmöglichen könnten...?

Viele Grüße
Arnd
Zitat
Arnd Hellinger

Evtl. befürchtet die TAB halt missbräuchliche Abschaltungen bzw. Manipulationsversuche an den Trennschaltern durch unbefugte Dritte, die wiederum im Ernstfall notwendige Abschaltungen durch Fw-Kräfte erschweren oder gar verunmöglichen könnten...?

Ja, allerdings habe ich auch heute schon derartige Schalter gesehen, mit Vorhängeschloss gesichert. Natürlich könnte jemand das Schloss durchflexen oder den Schalter festschweißen oder kleben. Mit einem ausgetauschten Schloss könnte man aber die Feuerwehr nicht aufhalten.

Gruß Nemo
---

Eine Straßenbahn ist besser als keine U-Bahn!!
Der Konflikt "Berliner Feuerwehr ./. Berliner Verkehrsbetriebe AöR" und die damit bis dato einhergehende Untätigkeit der SenMVKU haben es sogar schon in die heutige rbb24-Abendschau geschafft...

Viele Grüße
Arnd
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