Willkommen! Einloggen Ein neues Profil erzeugen

erweitert
Straßenbahnverlängerung Turmstraße II
geschrieben von Pneumatik 
Du hast mich konkret nach der Warschauer Brücke gefragt. Ich wiederhole mich, das Beispiel kam nicht von mir. Ich habe erläutert warum es nicht möglich ist. Unterschiedliche Regeln wenn es gebaut wird. Hinzugefügt wurde das Thema der Instandhaltung. Das kann man nicht einfach so wegreden wie es gefällt.

Was das von dir angemahnte "technisch-juristische Verständnis" angeht, hier im Forum wurden schon mehrmals zu anderen Aspekten präzise Erläuterungen mit Details dargelegt - weil es deren Job war/ist und diese Leute sich darin mindestens gut auskennen. Meine Feststellung dazu war das diese Liebesmüh völlig vergeblich war weil dann doch irgendjemand um die Ecke biegt und das dann infrage stellt oder es sowieso besser weiß. Wozu also so viele Details wenn diese dann doch wieder auseinandergenommen werden? Die einzige logische Schlussfolgerung daraus kannst du dir dann selber denken. Übrigens wird hier im Forum fleißig von jenen mitgelesen die all diese Dinge in die Praxis umsetzen. Die Reaktionen reichen vom harmlosen Hände über den Kopf zusammenschlagen bis sonstigen Flüchen. Ich erspare es dir und anderen. Also immer an die Außenwirkung denken!

PS: Würde ich schreien denn würden hier dauerhaft große Buchstaben stehen.
Zitat
ECG7C
Du hast mich konkret nach der Warschauer Brücke gefragt. Ich wiederhole mich, das Beispiel kam nicht von mir. Ich habe erläutert warum es nicht möglich ist. Unterschiedliche Regeln wenn es gebaut wird. Hinzugefügt wurde das Thema der Instandhaltung. Das kann man nicht einfach so wegreden wie es gefällt.

Kann denn jemand erklären, was in Heidelberg, Würzburg, Düsseldorf oder Dresden anders ist das es dort klappt? Warum gibt es in Berlin andere Regeln als dort?
Zitat
Bd2001
Zitat
ECG7C
Du hast mich konkret nach der Warschauer Brücke gefragt. Ich wiederhole mich, das Beispiel kam nicht von mir. Ich habe erläutert warum es nicht möglich ist. Unterschiedliche Regeln wenn es gebaut wird. Hinzugefügt wurde das Thema der Instandhaltung. Das kann man nicht einfach so wegreden wie es gefällt.

Kann denn jemand erklären, was in Heidelberg, Würzburg, Düsseldorf oder Dresden anders ist das es dort klappt? Warum gibt es in Berlin andere Regeln als dort?

Genau diese Frage hätte ich ja gerne von ECG7C oder Mario gerne beantwortet. Gut - in Würzburg sind Verkehrsbetrieb und Stadtwerke - als beherrschte Tochter-GmbHs der städtischen Betriebe-Holding WVV - faktisch ein Unternehmen, aber das ändert ja nichts an technischen Normen...

Übrigens nochmal: Ich nannte oben außer der Warschauer Brücke noch zwei andere Straßen hier in Berlin, wo sich auch die beiden Mitforisten vom praktischen Funktionieren kombinierter Masten für Fahrleitung, LSA und Straßenbeleuchtung überzeugen können.

Oder müssen Manuel oder Andrê das dort erst fotografieren...?

Viele Grüße
Arnd
Zitat
ECG7C
Zitat
Arnd Hellinger
Zitat
ECG7C
Lies einfach nochmal die betreffende Beiträge in Ruhe durch. Warum das alles nicht so einfach ist wurde mehrfach erläutert. Deine Kritik ist daher absurd.

Aha. Dann erkläre Du uns doch bitte, warum das an den von mir genannten Beispielen oder auf der Warschauer Brücke - die wurde übrigens in den 1990ern ersatzneugebaut - ganz offensichtlich auch in Berlin machbar ist.

Mit "miteinander reden" ist es alleine nicht getan. Das ist alles deutlich komplexer.

Ach nee? Wenn ich oben schreibe, BVG und (seit Jahresbeginn 2022) SNB sollten/müssten in dieser Sache "miteinander reden", meine ich damit selbstredend nicht den bloßen verbalen Austausch von Nettigkeiten oder das gegenseitige Abfragen des persönlichen Wohlergehens der Vorstände, sondern zielorientierte und protokollierte Arbeitsgespräche auf der Ebene Bereichsleiter/Teamleiter/Sachbearbeiter auf Basis klarer Zielvorgaben.

Für wie behindert* hältst Du mich denn...?

* - Da ich selbst zu 100% schwerbehindert bin, stellt die Frage hier keine Diskriminierung oder Herabwürdigung dar.

Viele Grüße
Arnd



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 25.09.2022 01:51 von Arnd Hellinger.
Herrlich wir die ganze "Fachleute" alles besser zu wissen scheinen. BVG und Senat suchen genug Personal bewerbt euch und ihr werdet feststellen, dass das meiste von dem ihr fantasiert mit der Realität kollidiert.

Hab selber mal schon an solchen Runden teilgenommen.
Bei einem Neubaustreckenprojekt hat die BVG aus ästhetischen Gründen angeboten die Straßenbeleuchtung in die Oberleitungsmasten zu integrieren. Damit mussten die Masten aber eine andere Statik haben. Berechnung der Statik und die Mehrkosten für stabilere Ausführung sollte die BVG aber selber zahlen. Die Kosten konnten nicht über die Neubaustrecke abgerechnet werden. Hinzu kam dass der Bezirk verlangte, dass einige Oberleitungsmasten versetzt werden müssten, da die Beleuchtung sonst zu sehr in Baumkronen wäre und diese Äste entfernt werden müssten um die Straße ausreichend zu beleuchten. Da hatte die BVG dann verständlicherweise die Reißleine gezogen. Schön blöd gewesen vom Bezirkt. Im Endeffekt stehen dann in der Straße doppelt so viele Masten, teilweise sogar nebeneinander. Die Position der Oberleitunsmasten konnte nämlich nicht weiter verändert werden, da schon auf ein Minimum reduziert. Die Bäume werden trotzdem genau die selben Äste verlieren, da sonst die Isolatoren durch feuchtes Laufwerk überbrückt werden könnten.
Im Endeffekt waren also die Inkompetenz des Bezirks und die Mehrkosten die die BVG aus eigener Tasche zahlen sollte (obwohl die öffentliche Hand selber keine Masten aufstellen müsste) der Grund warum es am Ende keine Einigung gab.

So, nun können die selbsternannten "Besserwisser" gern auf die BVG Planer weiter drauf dreschen. 🤦



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 25.09.2022 09:26 von tramfahrer.
Zitat
Bd2001
Kann denn jemand erklären, was in Heidelberg, Würzburg, Düsseldorf oder Dresden anders ist das es dort klappt?

Beweis durch Behauptung das es dort "klappt" oder ausgedacht hat Spass gemacht?
Das Problem mit den "Besserwissern" gibt es tatsächlich überall in Deutschland. Mir wird da auch schon Angst und Bange, weil ich demnächst bei einer ähnlichen Stelle anfange. Aber als Verkehrsplaner o.ä. muss man einfach kritikfähig sein, sonst ist der Job nur eine Qual und macht null Spaß. Ich nehme es auch niemandem übel, wenn er glaubt, es besser zu wissen. Das von den zuständigen Ämtern nach außen Kommunizierte ist häufig lückenhaft, sodass die Reaktion meist folgerichtig ist, wenngleich sie auf Unwissen beruht.
Zitat
tramfahrer
Herrlich wir die ganze "Fachleute" alles besser zu wissen scheinen. BVG und Senat suchen genug Personal bewerbt euch und ihr werdet feststellen, dass das meiste von dem ihr fantasiert mit der Realität kollidiert.

Hab selber mal schon an solchen Runden teilgenommen.
Bei einem Neubaustreckenprojekt hat die BVG aus ästhetischen Gründen angeboten die Straßenbeleuchtung in die Oberleitungsmasten zu integrieren. Damit mussten die Masten aber eine andere Statik haben. Berechnung der Statik und die Mehrkosten für stabilere Ausführung sollte die BVG aber selber zahlen. Die Kosten konnten nicht über die Neubaustrecke abgerechnet werden. Hinzu kam dass der Bezirk verlangte, dass einige Oberleitungsmasten versetzt werden müssten, da die Beleuchtung sonst zu sehr in Baumkronen wäre und diese Äste entfernt werden müssten um die Straße ausreichend zu beleuchten. Da hatte die BVG dann verständlicherweise die Reißleine gezogen. Schön blöd gewesen vom Bezirkt. Im Endeffekt stehen dann in der Straße doppelt so viele Masten, teilweise sogar nebeneinander. Die Position der Oberleitunsmasten konnte nämlich nicht weiter verändert werden, da schon auf ein Minimum reduziert. Die Bäume werden trotzdem genau die selben Äste verlieren, da sonst die Isolatoren durch feuchtes Laufwerk überbrückt werden könnten.
Im Endeffekt waren also die Inkompetenz des Bezirks und die Mehrkosten die die BVG aus eigener Tasche zahlen sollte (obwohl die öffentliche Hand selber keine Masten aufstellen müsste) der Grund warum es am Ende keine Einigung gab.

So, nun können die selbsternannten "Besserwisser" gern auf die BVG Planer weiter drauf dreschen. 🤦

Du hast mit diesem Beitrag wunderbar aufgezeigt, wo das Problem in Berlin liegt. Es gibt zu jeder Lösung ein Problem. Es wird nicht Lösungs- sondern Problemorientiert gearbeitet. Rein von der technischen Betrachtung und kosten darf es auch nichts. Dazu das Zuständigkeitswirrwarr zwischen BVG, Senat und Bezirken. Wodurch in Summe dann genau die Lähmung entsteht, über die sich alle aufregen.

--- Signatur ---
Bitte beachten Sie beim Aussteigen die Lücke zwischen Bus und Bordsteinkante!
So richtig ich das alles finde, möchte ich nur vorsichtig die Frage stellen, gibt es denn ästhetisch ansprechende Lösungen für die Kombination beider Masten, bzw. Funktionen? Im Grunde müsste man sagen, dass es auch dazu gehört, dass so eine Lösung erst entwickelt werden müsste.

Heidekraut zum Hauptbahnhof
😂 🤮 😉😝🤦👍🤔 🙄😏
Zitat
ECG7C
Zitat
Bd2001
Kann denn jemand erklären, was in Heidelberg, Würzburg, Düsseldorf oder Dresden anders ist das es dort klappt?

Beweis durch Behauptung das es dort "klappt" oder ausgedacht hat Spass gemacht?

Klappte es dort nicht, hätte man es dort nicht mehrfach gebaut oder eben wieder geändert...

Viele Grüße
Arnd
Zitat
Heidekraut
So richtig ich das alles finde, möchte ich nur vorsichtig die Frage stellen, gibt es denn ästhetisch ansprechende Lösungen für die Kombination beider Masten, bzw. Funktionen? Im Grunde müsste man sagen, dass es auch dazu gehört, dass so eine Lösung erst entwickelt werden müsste.

Müssen die Kombimasten ästhetischer sein als Masten, die nur eine Funktion übernehmen? Ergibt sich nicht schon ein Gewinn aus dem Umstand, dass insgesamt weniger Masten herumstehen?
Dass extra entwickelte Masten, bei denen ein besonderes Augenmerk auf das Erscheinungsbild gelegt wurde, zusätzlich was hermachen können, ist natürlich unbestritten.

Ansonsten habe ich grad mal ein paar meiner Aufnahmen durchgeblättert und solche Kombimasten in Rostock, Magdeburg und Nürnberg entdeckt. Dabei handelt es sich entweder um Peiner Masten oder um Schleuderbetonmasten, also typische Masten, wie sie für die Aufhängung der Oberleitung Verwendung finden. Die Masten sind stellenweise etwas höher, als es für die Oberleitung nötig wäre. An die Masten ist entweder ein Tragarm mit Leuchte angeschraubt oder es ist ein Seil zum Mast auf der anderen Straßenseite gespannt. An dem Seil hängen dann die Leuchten über der Fahrbahn.

Leider sind diese Masten nur „Beifang“ auf meinen Aufnahmen, sodass man nicht wirklich was erkennen kann, wenn ich diese verkleinert hier ins Forum einbinde.
Mir würden als Kombimasten hier in Berlin spontan noch die Lichtmasten auf der Spandauer Wasserstadtbrücke einfallen, auch wenn diese (noch) keine Fahrleitung tragen...
@Jumbo:

Ich glaube wirklich, ich muss demnächst zwischen Nord- und Hauptbahnhof mit meinem Assistenten die Dinger fotografieren, um das hier aufzuklären... :-)

Man könnte aber auch einfach den Invalidenstraßen-Bau-Thread von 2012-2015 einmal wieder ausgraben.

Viele Grüße
Arnd
Zitat
Arnd Hellinger
Zitat
ECG7C
Zitat
Bd2001
Kann denn jemand erklären, was in Heidelberg, Würzburg, Düsseldorf oder Dresden anders ist das es dort klappt?

Beweis durch Behauptung das es dort "klappt" oder ausgedacht hat Spass gemacht?

Klappte es dort nicht, hätte man es dort nicht mehrfach gebaut oder eben wieder geändert...

Vermutlich kümmert sich dort ein Unternehmen um Oberleitung und Straßenbeleuchtung, sodass dieses Unternehmen dann durch Reduktion der Masten Geld spart.

Gruß Nemo
---

Eine Straßenbahn ist besser als keine U-Bahn!!
Derlei Kombimasten, die Oberleitung und Beleuchtung miteinander integrieren, sind doch nun wirklich kein Hexenwerk! In Bochum hat man sie bei der sich im Bau befindlichen Neubaustrecke auf Mark 51°7 auch ohne Mühen aufgestellt.


Zitat
Christian Linow
Derlei Kombimasten, die Oberleitung und Beleuchtung miteinander integrieren, sind doch nun wirklich kein Hexenwerk! In Bochum hat man sie bei der sich im Bau befindlichen Neubaustrecke auf Mark 51°7 auch ohne Mühen aufgestellt.

Eine asymetrische Beleuchtung auf einem Mittelmast, im Bereich der Haltestelle wird diese wohl für die Ausleuchtung derselben benutzt. Diese scheint damit die klassische Haltestellenbeleuchtung zu ersetzen. Ich halte es hier für vorstellbar das sich diese Beleuchtung in Obhut des betreffenden Verkehrsbetriebes befindet. Das vereinfacht später auch die Instandhaltung.
Zitat
ECG7C

Eine asymetrische Beleuchtung auf einem Mittelmast, im Bereich der Haltestelle wird diese wohl für die Ausleuchtung derselben benutzt. Diese scheint damit die klassische Haltestellenbeleuchtung zu ersetzen. Ich halte es hier für vorstellbar das sich diese Beleuchtung in Obhut des betreffenden Verkehrsbetriebes befindet. Das vereinfacht später auch die Instandhaltung.

Nein, die Kombimasten sind entlang der ganzen Strecke aufgestellt und kaprizieren sich nicht bloß auf die Haltestellen, sondern erleuchten auch den freien Straßenraum und die Geh- sowie Radwege.


Zitat
ECG7C
Zitat
Christian Linow
Derlei Kombimasten, die Oberleitung und Beleuchtung miteinander integrieren, sind doch nun wirklich kein Hexenwerk! In Bochum hat man sie bei der sich im Bau befindlichen Neubaustrecke auf Mark 51°7 auch ohne Mühen aufgestellt.

Eine asymetrische Beleuchtung auf einem Mittelmast, im Bereich der Haltestelle wird diese wohl für die Ausleuchtung derselben benutzt. Diese scheint damit die klassische Haltestellenbeleuchtung zu ersetzen. Ich halte es hier für vorstellbar das sich diese Beleuchtung in Obhut des betreffenden Verkehrsbetriebes befindet. Das vereinfacht später auch die Instandhaltung.

Es muss Dir offenbar unendlich schwer fallen, das Offensichtliche einzuräumen: Nämlich, dass technisch nichts, absolut NICHTS, gegen solche Kombimaste spricht. Alles andere ist lediglich Silodenken, Anstalts-Behäbigkeit, Überheblichkeit. Und der unbedingte Glaube an den Passierschein A38.
Zitat
andre_de
Zitat
ECG7C
Zitat
Christian Linow
Derlei Kombimasten, die Oberleitung und Beleuchtung miteinander integrieren, sind doch nun wirklich kein Hexenwerk! In Bochum hat man sie bei der sich im Bau befindlichen Neubaustrecke auf Mark 51°7 auch ohne Mühen aufgestellt.

Eine asymetrische Beleuchtung auf einem Mittelmast, im Bereich der Haltestelle wird diese wohl für die Ausleuchtung derselben benutzt. Diese scheint damit die klassische Haltestellenbeleuchtung zu ersetzen. Ich halte es hier für vorstellbar das sich diese Beleuchtung in Obhut des betreffenden Verkehrsbetriebes befindet. Das vereinfacht später auch die Instandhaltung.

Es muss Dir offenbar unendlich schwer fallen, das Offensichtliche einzuräumen: Nämlich, dass technisch nichts, absolut NICHTS, gegen solche Kombimaste spricht. Alles andere ist lediglich Silodenken, Anstalts-Behäbigkeit, Überheblichkeit. Und der unbedingte Glaube an den Passierschein A38.

Lies noch mal in Ruhe durch was ich geschrieben habe. Und gucke dir die beiden Bilder genauer an. Du wirst die Nichtvergleichbarkeit möglicherweise auch bemerken. Dazu die Ursprungsbeiträge die sich damit beschäftigen in diesem Thema beachten.
Zitat
Christian Linow
Nein, die Kombimasten sind entlang der ganzen Strecke aufgestellt und kaprizieren sich nicht bloß auf die Haltestellen, sondern erleuchten auch den freien Straßenraum und die Geh- sowie Radwege.

Es wäre durchaus interessant zu erfahren wer da jetzt für diese Beleuchtung verantwortlich ist. Die unterschiedliche Asymetrie der Beleuchtung ist wirklich faszinierend, da hat man sich wirklich Mühe gegeben.
Sorry, in diesem Forum dürfen nur registrierte Benutzer schreiben.

Hier klicken, um sich einzuloggen