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Aus für das Ostsee-Ticket im Juni 2021
geschrieben von Marienfelde 
Ab dem 12. Juni 2021 wird das "Ostsee-Ticket" nicht mehr verkauft, berichtet Peter Neumann von der Berliner Zeitung: [www.berliner-zeitung.de]
Ja, s berichtet auch die DB auf auf ihrer Seite:

[www.bahn.de]

"Angebot läuft aus

Liebe Kund*innen: Das Ostsee-Ticket gibt es nur noch bis 12. Juni 2021. Sie können noch bis zum 26. Juni 2021 fahren.
Für Ihre Bahnfahrt danach empfehlen wir das"

Besonders ärgerlich finde ich das für Usedomurlauber für die die Reise mit der Bahn nun ca. 40% teurer wird.

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1 mal bearbeitet. Zuletzt am 16.04.2021 10:21 von Logital.
Schade, aber nach IC-/ICE-Anbindung war wohl aus wirtschaftlichen Gründen die Änderung der Bedingungen zu erwarten. Irgendeiner muss ja das zusätzliche Angebot der IC/ICE bezahlen.
Aber warum man die IC/ICE nicht einfach aus dem Ostseeticket rausgenommen hat, erschließt sich mir nicht.

Mit besten Grüßen

phönix
Zitat
Logital
Besonders ärgerlich finde ich das für Usedomurlauber für die die Reise mit der Bahn nun ca. 40% teurer wird.

Auch nach Rügen bleibt es nicht bei dem alten Preis. Besonders ärgerlich, daß die von DB AG empfohlenen Alternativen allesamt nicht im Fernverkehr genutzt werden kann.

Das gleicht auch nicht aus, das man im Gegenzug von allen S-Bahnstationen ohne weiteres Ticket fahren kann. Das Ostseeticket galt ja nur ab bestimmten Bahnhöfen.
Zitat
phönix

Aber warum man die IC/ICE nicht einfach aus dem Ostseeticket rausgenommen hat, erschließt sich mir nicht.

Das wäre formal schwierig. Das Ostseeticket ist ein Angebot von DB Fernverkehr, das auch im Nahverkehr galt.
Wenn es dann nur noch im Nahverkehr gelten würde stünd es im Widerspruch zum Stadt-Land-Meerticket. Oder ansers gesagt: Es läge nun an den beteiligten (Nah-)Verkehrsunternehmen und Aufgabeträgern über eine Erweiterung des Stadt-Land-Meer Tickets zu verhandeln.

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Zitat
Bd2001
. Das Ostseeticket galt ja nur ab bestimmten Bahnhöfen.

Das ließ sich aber leicht einbauen in dem man den Wunsch-S-Bahnhof als via Bahnhof in die Auskunft einträgt.

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Eine Nachricht die in gewissem Sinne der deutschen Verkehrspolitik das Sahnehäubchen aufsetzt. Die letzten 30 Jahre wurden genutzt, um das Straßennetz in MV massivst auszubauen, so dass man mittlerweile von Berlin niveaufrei fast bis zum Strand durchbrettern kann. Gleichzeitig wurde nix getan, um die Bahn gegenüber dem Auto konkurrenzfähiger zu machen und jetzt schafft die Bahn auch noch ein Tarifprodukt ab, das zumindest auf der Kostenseite dem Auto Konkurrenz gemacht hat.

Die Küstengemeinden werden sich bedanken, wenn es dazu führt, dass noch mehr Urlauber mit Autos anreisen. So einen Schritt zu gehen während man sich medienwirksam als "Klimaretter"-Bahn inszeniert ist schon frech.
Es mag ja vielleicht gute Gründe geben, die gegen eine Vorführung des Ostsee-Tickets in der aktuellen Form sprachen, aber dann dieses Ticket und die "Marke" gänzlich aufzugeben, statt zu überarbeiten, kann ich nicht nachvollziehen.
Zitat
Logital
Besonders ärgerlich finde ich das für Usedomurlauber für die die Reise mit der Bahn nun ca. 40% teurer wird.

Bei meinen typischen Ostsee-Besuchen läuft es wohl auf mehr als den zweieinhalbfachen Fahrpreis hinaus – also eine Preiserhöhung um ca. 150 %.

Das Stadt-Land-Meer-Ticket reicht ja nicht, weil ich noch ein Stück an der Küste entlang fahre, also ist vermutlich ein QdL nötig. Das gilt aber nur am Tag der Hinfahrt, sodass für die Rückfahrt ein neuer Fahrschein für 42€ nötig wird – insgesamt also 84€. Mit dem Ostseeticket konnte ich auch noch nach ein bis zwei Übernachtungen zurückfahren – für 33€ (mit BC25).
(Wobei ich jetzt nicht nachgeguckt habe, was ein normaler Fahrschein Produktklasse B oder C und BC25-Rabatt von hier zu den üblichen Zielbahnhöfen für hin & zurück kosten würde.)

Naja, irgendwie müssen die derzeitigen Umsatzverluste beim Fernverkehr ja wieder ausgeglichen werden…
Momentan ist es ja wegen Corona leider nicht gestattet, in Deutschland eine Übernachtung zu buchen.
Mecklenburg-Vorpommern ist auch bei Tagestouristen sehr restriktiv.

Die Bahnverbindung nach Usedom (Heringsdorf, Ahlbeck) führt seit dem Krieg sehr umständlich über Züssow.
Ein Wiederaufbau der Karniner Brücke ist in weiter Ferne. Immerhin wird es nochmals bis 2022 untersucht.

[www.ndr.de]

Auch andere Ziele wie Kühlungsborn, Darss/Zingst, Boltenhagen sind umständlich erreichbar. Eine Ausnahme bildet die Insel Rügen mit dem schönen Binz.
Ich bin gerne bereit, für eine gute ICE-Verbindung etwas mehr zu zahlen.



2 mal bearbeitet. Zuletzt am 16.04.2021 17:20 von Mont Klamott.
Zitat
Mont Klamott
Momentan ist es ja wegen Corona leider nicht gestattet, in Deutschland eine Übernachtung zu buchen.
Mecklenburg-Vorpommern ist auch bei Tagestouristen sehr restriktiv.

Die Bahnverbindung nach Usedom (Heringsdorf, Ahlbeck) führt seit dem Krieg sehr umständlich über Züssow.
Ein Wiederaufbau der Karniner Brücke ist in weiter Ferne. Immerhin wird es nochmals bis 2022 untersucht.

[www.ndr.de]

Auch andere Ziele wie Kühlungsborn, Darss/Zingst, Boltenhagen sind umständlich erreichbar. Eine Ausnahme bildet die Insel Rügen mit dem schönen Binz.
Ich bin gerne bereit, für eine gute ICE-Verbindung etwas mehr zu zahlen.

Hier gibt es aber keinen Mehrwert ggü früheren, Lokbespannten Zügen.
Weder Reisegeschwindigkeit noch Platzangebot rechtfertigen den Preisaufschlag für die andere" Verpackung".
Eine ICE Verbindung spielt ihre Vorteile nur auf Schnellfahrstrecken bzw direkten Verbindungen aus*.

T6JP

*Schönwetter vorausgesetzt....
Zitat
Logital
Es läge nun an den beteiligten (Nah-)Verkehrsunternehmen und Aufgabeträgern über eine Erweiterung des Stadt-Land-Meer Tickets zu verhandeln.

Das schließt ja nicht aus, dass dies bereits der Fall ist. Einen Ersatz - ohne den Partner DB Fernverkehr - soll es jedenfalls auf dieser Basis geben.
Zitat
Jumbo
Zitat
Logital
Besonders ärgerlich finde ich das für Usedomurlauber für die die Reise mit der Bahn nun ca. 40% teurer wird.

Bei meinen typischen Ostsee-Besuchen läuft es wohl auf mehr als den zweieinhalbfachen Fahrpreis hinaus – also eine Preiserhöhung um ca. 150 %.

Dann versuch doch mal, einen Sparpreis zu ergattern. Damit fährt man bisweilen sogar noch günstiger, ist aber weniger flexibel. Allerdings gelang es mir eigentlich immer, auch kurzfristig noch einen günstigen Sparpreis zu bekommen, wenn ich in der Buchungsmaske den Fernverkehr nur innerhalb Berlins erzwang.


Bitte sprechen Sie während der Fahrt mit dem Busfahrer/der Busfahrerin - er/sie hat sonst niemanden.
Ja, Tagesrandverbindungen mit dem IC Hamburg - Dresden von Südkreuz über Hauptbahnhof nach *beliebiges Ziel mit Regionalverkehr* gibt es eigentlich immer für 17,90 € (mit Bahncard).
Zitat
Bimmelbahn
Eine Nachricht die in gewissem Sinne der deutschen Verkehrspolitik das Sahnehäubchen aufsetzt. Die letzten 30 Jahre wurden genutzt, um das Straßennetz in MV massivst auszubauen, so dass man mittlerweile von Berlin niveaufrei fast bis zum Strand durchbrettern kann. Gleichzeitig wurde nix getan, um die Bahn gegenüber dem Auto konkurrenzfähiger zu machen und jetzt schafft die Bahn auch noch ein Tarifprodukt ab, das zumindest auf der Kostenseite dem Auto Konkurrenz gemacht hat.

Die Küstengemeinden werden sich bedanken, wenn es dazu führt, dass noch mehr Urlauber mit Autos anreisen. So einen Schritt zu gehen während man sich medienwirksam als "Klimaretter"-Bahn inszeniert ist schon frech.
Es mag ja vielleicht gute Gründe geben, die gegen eine Vorführung des Ostsee-Tickets in der aktuellen Form sprachen, aber dann dieses Ticket und die "Marke" gänzlich aufzugeben, statt zu überarbeiten, kann ich nicht nachvollziehen.

Der Satz mit dem Sahnehäubchen der deutschen Verkehrspolitik gefällt mir (nicht), daher mache ich hier einmal weiter.

Natürlich wurde auch in die Bahnen nach Stettin und Stralsund (über Pasewalk) investiert - und im Laufe der kommenden Jahrzehnte wird sicherlich auch der Ausbau der beiden Strecken für 160 km/h abgeschlossen. Danach wird die (DB) Netz AG die Strecke vsl. einige Zeit verkommen lassen, bis die Politik den nächsten Ausbau für 160 km/h bezahlt - sofern sich die "Netzpolitik" nicht endlich ändert.

Im Grunde ist die Strecke über Angermünde nach Stralsund ein besonders negatives Beispiel für die Ergebnisse der sogenannten "Bahnreform" von 1993 - in Wirklichkeit eine "Konterreform" aus der prokapitalistischen Mottenkiste.

Als Rückblick in die Zeit der Einführung des Ostsee-Tickets sei ein Artikel aus der IGEB-Zeitschrift Signal 6/1999 empfohlen: [signalarchiv.de]

Schönes-Wochenende-Ticket, Abschaffung des Stundentaktes des RE 3 nach Züssow (- Stralsund), schwach ausgelastete, aus Fahrgastsicht teurere Interregio (die von der Bahn selbst bezahlt werden mußten) -> Ostsee-Ticket sind die Stichworte.

Wenige Jahre später war die mit dem Ostsee-Ticket verbundene preisgünstige Öffnung des Fernverkehrs durch den Interregio teilweise obsolet. Die IR-Linien nach Rostock und Stralsund wurden eingestellt, teilweise ohne jeden Ersatz durch IC-Nachfolgezüge oder bestellte RE. Oft blieb nur ein den Bedarf im Freizeitverkehr nicht deckendes Grundangebot im Zweistundentakt übrig.

Diese unbefriedigende Situation hat sich auf der Strecke nach Züssow (- Stralsund) seit fast zwanzig Jahren nicht geändert (auf der anderen Strecke über Neustrelitz nach Rostock wurde es durch die IC-Linie wieder besser, auch wenn diese deutlich unter der Qualität der ICE liegt).

Usedom galt ja einmal als die "Badewanne" der Berliner/innen. Insgesamt gibt es sehr große Potentiale im Freizeitverkehr, die aber von der Eisenbahn nicht adäquat bedient werden. Eine kürzere, direktere Anbindung über Ducherow / Karnin fehlt weiterhin, was insbesondere für die Seebäder im Süden nachteilig ist (das nördlichere Zinnowitz wird durch die neue Strecke zwischen Wolgast Hafen und Wolgaster Fähre relativ besser bedient).

Der Wiederaufbau einer kürzeren Verbindung von Berlin nach Usedom wäre sicher nicht falsch. Allerdings reicht es nicht, das Netz zu verbessern, sondern auch die Frage der Zahlungsbereitschaft und der Zahlungsfähigkeit der Berliner Bahnreisenden ist zu beachten. Die PKW-Besitzquote in Berlin liegt bei etwa einem Drittel, eine sehr große Minderheit der Berliner Haushalte verfügt aus unterschiedlichen Gründen über kein Auto.

Bei einem jedenfalls nicht vernachlässigbar geringem Teil dürfte auch Geld eine Ursache für den Nicht-PKW-Besitz sein. Auch ärmere Menschen haben aber ein Recht auf Teilhabe, ein Recht auf Erlebnisse in ihrer Freizeit. Hier sind wir dann wieder bei der Eisenbahn, auch bei einem (Kurz-) Urlaub auf Usedom. Mit dem Ostsee-Ticket gibt es auch für diese weniger zahlungskräftigen Bevölkerungsgruppen noch ein auch in "richtigen" Fernzügen (soweit vorhanden) geltendes Angebot, was aus sozialpolitischen Gründen vollkommen einleuchtet.

Durch die Umsatzsteuer tragen diese Bevölkerungsgruppen übrigens auch zu einem erheblichen Teil zur Finanzierung der ganzen Eisenbahnveranstaltung bei, die ohne jährliche Zuschüsse in zweistelliger Milliardenhöhe im jetzigen Umgang überhaupt nicht darstellbar wäre - entgegen anderslautenden Behauptungen auch nicht im Fernverkehr (über die weitgehend staatliche Finanzierung des Netzausbaus und auch indirekt über die Regionalisierungsmittel - ohne bestellten SPNV gäbe es keine auch nur halbwegs tragbaren Trassenpreise im SPFV / SGV - jedenfalls nicht auf einem Netz im jetzigen Umfang und auf dem jetzigen Niveau).

Die Züge nach Züssow (- Stralsund) waren (vor der Pandemie) auch deswegen oft überfüllt, weil durch den ersatzlosen Wegfall vieler IR / IC zwischen Angermünde bzw. Prenzlau nur noch ein nicht nachfragegerechter Zweistundentakt verblieb.

Während das Land Brandenburg zusätzliche RE bis Prenzlau bestellt, gehen dem Land Mecklenburg-Vorpommern umweltfreundlich mit der Bahn anreisende Touristen offensichtlich am Arsch vorbei, was sich in der jahrzehntelangen, vom Bedarf her gebotenen Nichtbestellung zusätzlicher Züge zwischen Prenzlau und Stralsund ausdrückt. Die Freizeitbedürfnisse hunderttausender Menschen, die nicht, wie Dagobert Duck, täglich ein "erfrischendes Goldbad" nehmen können, bleiben dadurch im Sinne des Wortes auf der Strecke.

Der Bund nimmt seine sich aus Artikel 87e GG gebotene Verantwortung hinsichtlich der Angebote im Fernverkehr nicht wahr. Sämtliche Bundesregierungen, die es seit Weihnachten 1993 gab und gibt, behaupten entgegen dem Wortlaut des Grundgesetzes, der Fernverkehr sei "eigenwirtschaftlich" zu betreiben.

Die fortgesetzte Mißachtung des Artikels 87e GG (in dem ein "Fernverkehrsgesetz" vorgesehen ist) durch alle Bundesregierungen und Bundestagsmehrheiten seit Ende 1993 ist eine der Ursachen, die zu den teilweise untragbaren Verhältnissen auf der Strecke nach Züssow (- Stralsund) geführt haben. Sie muß beendet werden, wobei durchaus unterschiedliche Wege möglich sind:

1. Ein Fernverkehrsgesetz auf der Basis des Gesetzesentwurfs der Länder oder
2. Eine direkte Beauftragung der "eigenen" Bahn mit bestimmten Fernverkehrsleistungen gegen Gewährung von Vorteilen, wie von Wolfgang Dietrich Mann vorgeschlagen.

Außerdem muß die tarifliche Spaltung zwischen Nah- und Fernverkehr gemildert (im Idealfall aufgehoben) werden - zum Beispiel durch ein Ostsee-Ticket.

Soweit meine (nicht ganz abgeschlossenen, etwas "unrunden") Gedanken,

Marienfelde.
Zitat
Bimmelbahn
Die letzten 30 Jahre wurden genutzt, um das Straßennetz in MV massivst auszubauen, so dass man mittlerweile von Berlin niveaufrei fast bis zum Strand durchbrettern kann. Gleichzeitig wurde nix getan, um die Bahn gegenüber dem Auto konkurrenzfähiger zu machen

Na, das passt wohl nicht, Fahrzeit 1989 von Berlin nach Rostock D-Zug ohne Halt 3 Stunden, heute mit dem Regionalexpress und einigen Zwischenhalten eine halbe Stunde schneller bei Tempo max 160. Und auch die Strecke nach Stralsund ist genauso schnell wie D-Zug 1989, allerdings mit wesentlich mehr Zwischenhalten beim RE.
Auch die Verbindung nach Wismar ist per RE eine halbe Stunde schneller als 1989 die D-Züge.

Mit besten Grüßen

phönix



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 18.04.2021 11:42 von phönix.
Zitat
Marienfelde
... gehen dem Land Mecklenburg-Vorpommern umweltfreundlich mit der Bahn anreisende Touristen offensichtlich am Arsch vorbei, was sich in der jahrzehntelangen, vom Bedarf her gebotenen Nichtbestellung zusätzlicher Züge zwischen Prenzlau und Stralsund ausdrückt. Die Freizeitbedürfnisse hunderttausender Menschen, die nicht, wie Dagobert Duck, täglich ein "erfrischendes Goldbad" nehmen können, bleiben dadurch im Sinne des Wortes auf der Strecke.

Ist es Sinn der Bestellung (und Finanzierung!) von Regionalstrecken durch das Land, Touristen aus Berlin oder Sachsen glücklich zu machen? Glaubst Du, dass das Land MV keine Abwägung beim Einsatz der begrenzten Regionalisierungsmittel macht?

Mit besten Grüßen

phönix
Also der IC nach Rostock ist vom Komfort über ICE Niveau... Durfte ihn dieses Wochenende für ein Livestreamkonzert in Rostock nutzen. Ein Traum. Tolle Beschleunigung,.sehr gemütliche Sitze. Der ICE ist nicht schneller.
Zitat
phönix
Zitat
Marienfelde
... gehen dem Land Mecklenburg-Vorpommern umweltfreundlich mit der Bahn anreisende Touristen offensichtlich am Arsch vorbei, was sich in der jahrzehntelangen, vom Bedarf her gebotenen Nichtbestellung zusätzlicher Züge zwischen Prenzlau und Stralsund ausdrückt. Die Freizeitbedürfnisse hunderttausender Menschen, die nicht, wie Dagobert Duck, täglich ein "erfrischendes Goldbad" nehmen können, bleiben dadurch im Sinne des Wortes auf der Strecke.

Ist es Sinn der Bestellung (und Finanzierung!) von Regionalstrecken durch das Land, Touristen aus Berlin oder Sachsen glücklich zu machen? Glaubst Du, dass das Land MV keine Abwägung beim Einsatz der begrenzten Regionalisierungsmittel macht?

Der Tourismus ist, außerhalb der Pandemie, Hauptarbeitgeber und eine sprudelnde Einnahmequelle für dieses Land und Leute. Da kann man schon verlangen, dass Touristen aus anderen Bundesländern durch gute und leistungsfähige Verbindungen "glücklich gemacht werden". Danke "Marienfelde" für deinen guten und ausführlichen Beitrag!

Herzliche Grüße von
'Möckernbrücke'
Dipl.-Fahrgast h.c.



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 18.04.2021 15:36 von Möckernbrücke.
auch wenn die Regio´s vielleicht gar nicht soviel langsamer sind als IC/ICE:

Ausschlusskriterium sind für mich neben den zahllosen Zwischenhalten die fehlenden Platzreservierungsmöglichkeiten und ein fehlendes Gastroangebot abseits der Dosto-Kaffeeautomaten.
Wir haben das Ostseeticket bis Binz, Rostock oder Stralsund oft und gerne benutzt, leider wurden ja kürzlich zudem auch die ICE-Verbindungen nach Stralsund ausgedünnt.
Zitat
Möckernbrücke
Zitat
phönix
Zitat
Marienfelde
... gehen dem Land Mecklenburg-Vorpommern umweltfreundlich mit der Bahn anreisende Touristen offensichtlich am Arsch vorbei, was sich in der jahrzehntelangen, vom Bedarf her gebotenen Nichtbestellung zusätzlicher Züge zwischen Prenzlau und Stralsund ausdrückt. Die Freizeitbedürfnisse hunderttausender Menschen, die nicht, wie Dagobert Duck, täglich ein "erfrischendes Goldbad" nehmen können, bleiben dadurch im Sinne des Wortes auf der Strecke.

Ist es Sinn der Bestellung (und Finanzierung!) von Regionalstrecken durch das Land, Touristen aus Berlin oder Sachsen glücklich zu machen? Glaubst Du, dass das Land MV keine Abwägung beim Einsatz der begrenzten Regionalisierungsmittel macht?

Der Tourismus ist, außerhalb der Pandemie, Hauptarbeitgeber und eine sprudelnde Einnahmequelle für dieses Land und Leute. Da kann man schon verlangen, dass Touristen aus anderen Bundesländern durch gute und leistungsfähige Verbindungen "glücklich gemacht werden". Danke "Marienfelde" für deinen guten und ausführlichen Beitrag!

Einmal das. Und abgesehen davon ist es ja nicht so, dass die Einwohner von MV so gar nichts davon haben, wenn statt tausender Autos ein paar Züge unterwegs sind.
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