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Aktualität und Richtigkeit der Fahrgastinformation III
geschrieben von B-V 3313 
Zitat
Heidekraut
Ich nehm die M10 zum Hbf. Da soll es zwei Stück nach dem Streik geben, die mich noch rechtzeitig zum Zug bringen. Behauptet die VBB-App.

"Nach dem Streik" wäre ja Dienstag früh kurz nach 3 Uhr. Da die erste Fahrt vom Betriebshof Lichtenberg kommt, kann das sogar funktionieren. Ich bin mir aber nicht sicher, ob ich mich darauf verlassen würde, wenn das Verpassen des Zuges ungünstige Folgen hätte (verpasster Termin, Zugbindung futsch...).
Schrödingers Haltestelle (Zinndorfer Straße)...


Die Zinndorfer Str. ist auch von den Innenanzeigen verschwunden, und zumindest bei meiner letzten Fahrt in der letzten Woche ist der Bus auch trotz Haltewunsch durchgefahren. Ob die Zinndorfer Str. momentan irgendwie bedient wird, ist also fraglich. Der 195er hält dort seit 2022 (wegen der Sperrung der Eisenacher Str. "für zwei Jahre") nicht mehr.
Moin,

heute wurde im Newsletter des Berliner Abgeordnetenhauses eine (meiner Meinung nach) etwas übertriebene parlamentarische Anfrage nebst Antworten veröffentlicht:

Zitat

Anfrage des Abgeordneten Stefan Häntsch (CDU) vom 16.1.2026 und Antwort vom 3.2.2026: Der XYZ-Wagner-Platz - Fragwürdige "Umbenennung" des Richard-Wagner-Platzes im Vorfeld des NBA Berlin Game 2026

Vorbemerkung der Verwaltung: Die Schriftliche Anfrage betrifft (zum Teil) Sachverhalte, die der Senat nicht aus eigener Zuständigkeit und Kenntnis beantworten kann. Er ist gleichwohl um eine sachgerechte Antwort bemüht und hat daher die Berliner Verkehrsbetriebe AöR (BVG) um Stellungnahme gebeten. Sie wird in der Antwort an den entsprechend gekennzeichneten Stellen wiedergegeben.

Frage 1: Die BVG hat im Vorfeld eines NBA-Spiels in der Uber-Arena in Friedrichshain-Kreuzberg am 15. Januar 2026 den Bahnhof Richard-Wagner-Platz in Charlottenburg-Wilmersdorf durch das Überkleben der vorhandenen Bahnhofsschilder "umbenannt" in Moritz-Wagner-Platz bzw. Franz-Wagner-Platz. Welche Gesamtkosten sind bei der BVG für diese Aktion entstanden (inkl. Konzeption, Material, Montage etc.)?

Frage 2: Wer hat diese Kurzzeit-Aktion initiiert?

Frage 3: Da der Richard-Wagner-Platz weit entfernt von der Uber-Arena liegt, kann wohl kaum von einer Werbe- und Marketingwirkung im unmittelbaren Umfeld der Arena und bei den Besuchern des NBA-Spiels ausgegangen werden. Wer ist daher die Zielgruppe dieser Umbenennung gewesen?

Frage 5: Wer entscheidet über die Verteilung der Werbe- und Marketingbudgets des BVG und deren Höhe?

Antwort zu 1., 2., 3. und 5.: Die Fragen 1, 2, 3 und 5 werden aufgrund des Sachzusammenhanges gemeinsam beantwortet.

Die BVG teilt hierzu mit: "Die Kosten für Konzeption, Produktion, Montage und Demontage beliefen sich auf insgesamt 2.200 Euro. Anlässlich des ersten NBA-Spiels der Profibasketballer Franz und Moritz Wagner in ihrer Heimatstadt wurde an einem einzelnen Ausgang des U-Bahnhofs Richard-Wagner-Platz temporär ein Schild symbolisch umbenannt. Die übrige Beschilderung blieb unverändert. Das Schild wurde unmittelbar nach der Veranstaltung wieder entfernt. Die Aktion erzielte eine hohe positive mediale Resonanz und stärkte die Markenwahrnehmung der BVG als stadtnahe, zeitgemäße Arbeitgeberin und Mobilitätsanbieterin. Zugleich wurde Berlin im Rahmen der bundesweiten Berichterstattung als weltoffene Hauptstadt positiv dargestellt.

Die Finanzierung der BVG setzt sich aus öffentlichen Mitteln sowie den eingenommenen Fahrgeldern zusammen. Die Verantwortung für die Fahrgelderlöse und damit auch für Marketing und Vertrieb liegt bei der BVG."

Frage 4: Teilt der Senat die Meinung des Antragsstellers, dass das Geld für diese Kurzzeit-Aktion besser in die nachhaltige und langfristig wirkende Sanierung, Modernisierung und Aktivierung des Bahnhofs Richard-Wagner-Platz hätte fließen sollen? So war beispielsweise gerade erst über längere Zeit am Bahnhof Richard-Wagner-Platz der Fahrstuhl ausgefallen und damit keine Barrierefreiheit mehr gegeben.

Antwort zu 4.: Selbstverständlich muss ein funktionierender Aufzug für die Barrierefreiheit eines U-Bahnhofes immer oberste Priorität haben. Das weiß auch die BVG. Dennoch ist zu berücksichtigen, dass der defekte Fahrstuhl nicht in direkter Verbindung steht und insofern bei der Gestaltung der eigentlichen Kampagne nicht vorhersehbar war.

Frage 6: Da es auch in der Vergangenheit bereits fragwürdige Marketing-Aktionen des landeseigenen Unternehmens BVG gegeben hat, plant der Senat seinen Einfluss über den Aufsichtsrat geltend zu machen, um auf eine stärkere Sinnhaftigkeit und Verbindung von Marketing-Aktionen mit dem eigentlichen BVG-Kerngeschäft Personentransport einzuwirken, um auch seiner Verantwortung gegenüber den Bürgerinnen und Bürgern gerecht zu werden, welche über den Berliner Landeshaushalt die BVG in 2026 mit immerhin 1,3 Mrd. Euro an Steuergeldern bezuschussen?

Antwort zu 6.: Kommunikation und Marktauftritt der BVG als rechtlich selbständige Anstalt des öffentlichen Rechts erfolgen in eigener Verantwortung der BVG. Der Vorstand berichtet in regelmäßigen Abständen über die strategische Ausrichtung der Kommunikation im Aufsichtsrat.

Frage 7: Stimmt der Senat mit dem Fragesteller überein, dass die beste Werbung für die BVG ein zuverlässig funktionierender ÖPNV mit barrierefreien, sauberen und sicheren U-Bahnen, Bussen, Haltestellen und Bahnhöfen ist?

Antwort zu 7.: Der Senat wirkt insofern auch in geeigneter Weise darauf hin, dass die in § 3 Berliner Betriebe-Gesetz geregelten Aufgaben in Qualität und Umfang gemäß BVG-Verkehrsvertrag und Nahverkehrsplan durch die BVG erbracht werden.
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Viele Grüße, Thomas

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Thomas Krickstadt, Berlin, Germany, usenet@krickstadt.de
Zitat
krickstadt
heute wurde im Newsletter des Berliner Abgeordnetenhauses eine (meiner Meinung nach) etwas übertriebene parlamentarische Anfrage nebst Antworten veröffentlicht:

Immerhin bietet auch diese Anfrage mal wieder die Chance, darauf hinzuweisen, dass kleine Marketingaktionen wichtiger und oft preiswerter Bestandteil der Unternehmenskommunikation sind. Das Unternehmen demonstriert, dass es "am Zahn der Zeit" ist und bekommt mediale Aufmerksamkeit im Wert des Vielfachen der Kosten. Das Foto von der Aktion habe ich den Tag über etliche Male gesehen, hätte die BVG eine solche Präsenz mit Anzeigen erreichen wollen, wäre es deutlich teurer geworden.

Schade, dass eine ähnliche Aufmerksamkeit nicht auch der auch bei dieser Handball-EM mal wieder zum besten Spieler gewählte Mathias Gidsel bekommt. (Gut, ein Finalsieg gegen Deutschland lässt sich marketingtechnisch wohl schlechter nutzen.) Immerhin bietet er sich als Marketingpartner schon gut an, wenn er in einem Interview mit der auflagenstärksten Sportzeitung Europas zitiert wird mit: "Aber als echter Berliner fährst du mit der BVG. Das funktioniert super, am liebsten nehme ich die Tram. Mit der Straßenbahn komme ich überall schnell hin.“
Zitat
Lopi2000
Immerhin bietet auch diese Anfrage mal wieder die Chance, darauf hinzuweisen, dass kleine Marketingaktionen wichtiger und oft preiswerter Bestandteil der Unternehmenskommunikation sind.

Nicht, dass ich Aktionen dieser Art nicht gut finden würde, aber 2.200 Euro für zwei Aufkleber empfinde ich jetzt nicht gerade als preiswert, obgleich dieser Betrag im Gesamtbudget kaum auffallen dürfte.


Zitat
Lopi2000
Das Unternehmen demonstriert, dass es "am Zahn der Zeit" ist und bekommt mediale Aufmerksamkeit im Wert des Vielfachen der Kosten. Das Foto von der Aktion habe ich den Tag über etliche Male gesehen, hätte die BVG eine solche Präsenz mit Anzeigen erreichen wollen, wäre es deutlich teurer geworden.

Dem kann ich zustimmen, wobei diese Art Werbung wohl vor allem der Bekanntheit der beiden Ballspieler auf die Sprünge geholfen hat.


Zitat
Lopi2000
Schade, dass eine ähnliche Aufmerksamkeit nicht auch der auch bei dieser Handball-EM mal wieder zum besten Spieler gewählte Mathias Gidsel bekommt.

Die temporäre Umbenennung welchen U-Bahnhofes käme denn für diese Person in Frage?


Zitat
Lopi2000
Immerhin bietet er sich als Marketingpartner schon gut an, wenn er in einem Interview mit der auflagenstärksten Sportzeitung Europas zitiert wird mit: "Aber als echter Berliner fährst du mit der BVG. Das funktioniert super, am liebsten nehme ich die Tram. Mit der Straßenbahn komme ich überall schnell hin.“

Insbesondere der letzte Satz könnte bei unbedarften, potenziellen Straßenbahnnutzern auf erhebliche Verärgerung stoßen, da er eine offenkundig falsche und irreführende Behauptung enthält.


Das Gegenteil von pünktlich ist kariert.
[www.tagesspiegel.de]

Angesichts der Fotos muss es ja wenigstens vier neue Folien gegeben haben, denn einfach überklebt wurde da nichts. Und da ich nicht davon ausgehe, dass die zugunsten der neuen, vorher abgezogenen Folien nochmal sauber neu geklebt werden konnten, wird man eben wie gesagt mindestes vier neue Folien geklebt haben.

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Für mehr Ümläüte!
Zitat
Philipp Borchert
[www.tagesspiegel.de]

Angesichts der Fotos muss es ja wenigstens vier neue Folien gegeben haben, denn einfach überklebt wurde da nichts. Und da ich nicht davon ausgehe, dass die zugunsten der neuen, vorher abgezogenen Folien nochmal sauber neu geklebt werden konnten, wird man eben wie gesagt mindestes vier neue Folien geklebt haben.

Zu den Kosten für die Folien (bei einem großen Druckdienstleister kostet z.B. das Format 4 x 0,5m 43,09 Euro pro Stück) kommen ja - wie in der Antwort schon deutlich wird "die Kosten für Konzeption, (Produktion,) Montage und Demontage" dazu.
Das war gestern ein kleines Glücksspiel: Ich wollte den RE 7 nutzen. Bei allen Fahrten stand der dicke Hinweis, "die Fahrten" hielten wegen Reparaturen (oder Schäden) an der Strecke nicht zwischen Ostkreuz und Wannsee wie gewohnt, stattdessen in Gesundbrunnen. Also war ich drauf aus, auch dorthin zu fahren. Als es früh los ging, stand für die gewünschte Fahrt zwar auch der Hinweis dabei, allerdings auch Echzeitdaten für die Sadtbahnstationen. Auch der Fahrtweg war entsprechend vorgesehen (mit M2 bis Alexanderplatz). Etwas unsicher war ich mir schon, denn wenn ich vor Ort feststelle, dass der Zug doch anders fährt, hätte ich keine Chance mehr gehabt, den Zug noch zu erreichen. Bin dann wagemutig bis Alexanderplatz gefahren, anstatt an der Prenzlauer Allee in die Ringbahn zu steigen.

Dass dann am Alexanderplatz ein unbeschilderter Zug einfuhr und es auch keine Ansagen gab, hat nicht wirklich geholfen. Stattdessen stand auf dem Display am Bahnsteig zwar die Abfahrt des RE 7, aber auch dort nebendran der Hinweis mit der Streckenstörung und dass der RE 7 hier nicht hält.

Hätte auch schief gehen können ...

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Zitat
Philipp Borchert
Ich wollte den RE 7 nutzen. Bei allen Fahrten stand der dicke Hinweis, "die Fahrten" hielten wegen Reparaturen (oder Schäden) an der Strecke nicht zwischen Ostkreuz und Wannsee wie gewohnt, stattdessen in Gesundbrunnen.

Ich finde es immer wieder merkwürdig, dass man dort nie jemanden sieht, als würde alles per Fernwartung geregelt werden. Klar, bei einer Umleitung ist das nicht so einfach, aber kürzlich fuhr wegen "der Reparatur an einem Signal" nur die S46 auf der Bahnstrecke Berlin-Neukölln — Berlin-Baumschulenweg. Die S46V und S47 endeten schon in Schöneweide. Während der Fahrt habe ich niemanden gesehen, der tatsächlich an einem Signal gearbeitet hat.


Zitat
Philipp Borchert
Dass dann am Alexanderplatz ein unbeschilderter Zug einfuhr und es auch keine Ansagen gab, hat nicht wirklich geholfen. Stattdessen stand auf dem Display am Bahnsteig zwar die Abfahrt des RE 7, aber auch dort nebendran der Hinweis mit der Streckenstörung und dass der RE 7 hier nicht hält.

Und in was für einen geheimnisvollen Zug bist Du dann eingestiegen?


Das Gegenteil von pünktlich ist kariert.
Am hinteren Zugteil stand tatsächlich dran, dass es der RE 7 war. Ich habe also auf die grün hinterlegten Echtzeitdaten vertraut und nicht auf den Text. Dieser hätte aber ruhig um ein "Nicht betroffen sind einzelne Züge in Tagesrandlagen" ergänzt sein können, sowas kommt ja des Öfteren vor.

Da es dunkel war und ich auch gar nicht weiß, an welcher Stelle diese Bauarbeiten stattfinden sollten, habe ich nicht darauf geachtet, ob irgendwo was war. Da ja der RE 1 ganz regulär fuhr und eben auch "mein" Zug die Stelle passieren konnte, die eigentlich für die Umleitung gesorgt hat, bin ich von einer Eingleisigkeit ausgegangen, die den Betrieb tagsüber stark behindert, nachts aber die paar Züge in beide Richtungen noch "durchbekommt". Auf dem Rückweg bin ich tatsächlich in Gesundbrunnen angekommen. Da ich im Norden wohne, kam mir das zupass.

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Philipp Borchert
Ich habe also auf die grün hinterlegten Echtzeitdaten vertraut und nicht auf den Text. Dieser hätte aber ruhig um ein "Nicht betroffen sind einzelne Züge in Tagesrandlagen" ergänzt sein können, sowas kommt ja des Öfteren vor.

Wo hast Du denn überhaupt im Voraus Informationen dazu gefunden. Ich fahre momentan ab und an mit dem RE7 und habe den Eindruck, da wird irgendwie zwischen stündlich und täglich neu „ausgewürfelt“, welche Strecke er nimmt. Bei den Bauinfos gibt es zwar erschlagend viele Infos zum RE7, aber keine dafür scheint zu passen.
Das habe ich ausschließlich durch den Text bei der Fahrtauskunft des VBB gelesen. Das steht auch nach wie vor bei den RE7-Fahrten dabei, nur dass jetzt ein anderes Enddatum genannt wird (26.02., gestern war noch der 23.02. vorgesehen). Ich habe den Zug genommen, der 05:53 in Dessau ankommt. Der scheint nach wie vor nicht betroffen zu sein.

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Alter Köpenicker
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Philipp Borchert
Ich wollte den RE 7 nutzen. Bei allen Fahrten stand der dicke Hinweis, "die Fahrten" hielten wegen Reparaturen (oder Schäden) an der Strecke nicht zwischen Ostkreuz und Wannsee wie gewohnt, stattdessen in Gesundbrunnen.

Ich finde es immer wieder merkwürdig, dass man dort nie jemanden sieht, als würde alles per Fernwartung geregelt werden. Klar, bei einer Umleitung ist das nicht so einfach, aber kürzlich fuhr wegen "der Reparatur an einem Signal" nur die S46 auf der Bahnstrecke Berlin-Neukölln — Berlin-Baumschulenweg. Die S46V und S47 endeten schon in Schöneweide. Während der Fahrt habe ich niemanden gesehen, der tatsächlich an einem Signal gearbeitet hat.

Das muß nichts heißen. Entweder die Techniker sind noch in der Anfahrt oder die Verspätungsbegründung ist falsch eingegeben wurden und es war etwas ganz Anderes die Ursache.
Doch doch, die Formulierung "Reparatur an..." ist das aktuelle Marketing-Schönsprech der DB und hat die Formulierung "Weichenstörung","Signalstörung",etc. meistens ersetzt.
Zitat
PassusDuriusculus
Doch doch, die Formulierung "Reparatur an..." ist das aktuelle Marketing-Schönsprech der DB und hat die Formulierung "Weichenstörung","Signalstörung",etc. meistens ersetzt.

Es kann auch ein Fehler in der Innenanlage sein. Dann siehst Du draußen niemanden. Und "Signalstörung" heißt in vielen Fällen eigentlich Rotausleuchtung, also "Gleisfreimeldestörung", aber den Begriff gibt es nicht (da kann sich der gemeine Fahrgast nichts drunter vorstellen).

Ansonsten: welchen Namen für die Störung oder Reparatur hättest Du denn gerne? Rotausleuchtung versteht nun wirklich niemand, der nicht beruflich mit der Eisenbahn zu tun hat.
Zitat
Latschenkiefer
Zitat
PassusDuriusculus
Doch doch, die Formulierung "Reparatur an..." ist das aktuelle Marketing-Schönsprech der DB und hat die Formulierung "Weichenstörung","Signalstörung",etc. meistens ersetzt.

Es kann auch ein Fehler in der Innenanlage sein. Dann siehst Du draußen niemanden. Und "Signalstörung" heißt in vielen Fällen eigentlich Rotausleuchtung, also "Gleisfreimeldestörung", aber den Begriff gibt es nicht (da kann sich der gemeine Fahrgast nichts drunter vorstellen).

Ansonsten: welchen Namen für die Störung oder Reparatur hättest Du denn gerne? Rotausleuchtung versteht nun wirklich niemand, der nicht beruflich mit der Eisenbahn zu tun hat.

Einfach Störung wie bisher.
Zitat
Latschenkiefer
Zitat
PassusDuriusculus
Doch doch, die Formulierung "Reparatur an..." ist das aktuelle Marketing-Schönsprech der DB und hat die Formulierung "Weichenstörung","Signalstörung",etc. meistens ersetzt.

Es kann auch ein Fehler in der Innenanlage sein. Dann siehst Du draußen niemanden. Und "Signalstörung" heißt in vielen Fällen eigentlich Rotausleuchtung, also "Gleisfreimeldestörung", aber den Begriff gibt es nicht (da kann sich der gemeine Fahrgast nichts drunter vorstellen).

Ansonsten: welchen Namen für die Störung oder Reparatur hättest Du denn gerne? Rotausleuchtung versteht nun wirklich niemand, der nicht beruflich mit der Eisenbahn zu tun hat.

In dem konkreten Fall war es eine Blockstörung zwischen dem ESTW und Relaisstellwerk. Daraus kann man zwei Sachen ableiten: Bei solch einem Störfall sieht man der Regel tatsächlich niemanden am Signal arbeiten. Und: Die alte Klassifizierung 'Stellwerksstörung' wäre treffender gewesen, die neue jedoch 'Reparatur am Signal' zumindest irreführend.

Welches eine Signal führt denn heute zur Taktausdünnung auf dem Südring in beiden Richtungen? Besonders surreal ist dieses Mal das Ausmaß:
> Schöneweide-Neukölln: es verkehrt 1 von 3 Zügen
> Treptower Park-Neukölln: es verkehrt 1 von 2 Zügen
> Hermannstraße-Südkreuz: es verkehrt 1 von 3 Zügen

Und das wegen ner banalen Signalstörung?
Die Störungsregulierung ist dabei beeindruckend dünn, wo sind die ganzen Lokführer? Der in so einem Fall klassische 7. Umlauf (- 10 Minuten Pufferzeit zur stabilen Abwicklung des reduzierten Angebots) scheint nicht zu rollen. Dazu kommt eine unfassbar geschickte Abwicklung des Verkehrs an der Hermannstraße: S46 an .57 mit Räumungsprüfung setzt um .01 weg, blockiert S46 ab .59

Gleichzeitig erklärt es sich etwas, da scheinbar schon ab dem ersten Signal von hier aus westwärts auf Befehl gefahren wird...
Passend hierzu gibts heute im Ausschuss für Mobilität und Verkehr eine Anhörung der Sbahn Berlin GmbH.

Es wird live gestreamt.

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Das Gegenteil von ausbauen ist ausbauen.
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