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Re: Aktualität und Richtigkeit der Fahrgastinformation III 31.01.2026 16:05 |
Zitat
Heidekraut
Ich nehm die M10 zum Hbf. Da soll es zwei Stück nach dem Streik geben, die mich noch rechtzeitig zum Zug bringen. Behauptet die VBB-App.
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Re: Aktualität und Richtigkeit der Fahrgastinformation III 06.02.2026 09:01 |
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Re: Aktualität und Richtigkeit der Fahrgastinformation III 08.02.2026 22:19 |
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Re: Aktualität und Richtigkeit der Fahrgastinformation III 12.02.2026 06:56 |
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Anfrage des Abgeordneten Stefan Häntsch (CDU) vom 16.1.2026 und Antwort vom 3.2.2026: Der XYZ-Wagner-Platz - Fragwürdige "Umbenennung" des Richard-Wagner-Platzes im Vorfeld des NBA Berlin Game 2026
Vorbemerkung der Verwaltung: Die Schriftliche Anfrage betrifft (zum Teil) Sachverhalte, die der Senat nicht aus eigener Zuständigkeit und Kenntnis beantworten kann. Er ist gleichwohl um eine sachgerechte Antwort bemüht und hat daher die Berliner Verkehrsbetriebe AöR (BVG) um Stellungnahme gebeten. Sie wird in der Antwort an den entsprechend gekennzeichneten Stellen wiedergegeben.
Frage 1: Die BVG hat im Vorfeld eines NBA-Spiels in der Uber-Arena in Friedrichshain-Kreuzberg am 15. Januar 2026 den Bahnhof Richard-Wagner-Platz in Charlottenburg-Wilmersdorf durch das Überkleben der vorhandenen Bahnhofsschilder "umbenannt" in Moritz-Wagner-Platz bzw. Franz-Wagner-Platz. Welche Gesamtkosten sind bei der BVG für diese Aktion entstanden (inkl. Konzeption, Material, Montage etc.)?
Frage 2: Wer hat diese Kurzzeit-Aktion initiiert?
Frage 3: Da der Richard-Wagner-Platz weit entfernt von der Uber-Arena liegt, kann wohl kaum von einer Werbe- und Marketingwirkung im unmittelbaren Umfeld der Arena und bei den Besuchern des NBA-Spiels ausgegangen werden. Wer ist daher die Zielgruppe dieser Umbenennung gewesen?
Frage 5: Wer entscheidet über die Verteilung der Werbe- und Marketingbudgets des BVG und deren Höhe?
Antwort zu 1., 2., 3. und 5.: Die Fragen 1, 2, 3 und 5 werden aufgrund des Sachzusammenhanges gemeinsam beantwortet.
Die BVG teilt hierzu mit: "Die Kosten für Konzeption, Produktion, Montage und Demontage beliefen sich auf insgesamt 2.200 Euro. Anlässlich des ersten NBA-Spiels der Profibasketballer Franz und Moritz Wagner in ihrer Heimatstadt wurde an einem einzelnen Ausgang des U-Bahnhofs Richard-Wagner-Platz temporär ein Schild symbolisch umbenannt. Die übrige Beschilderung blieb unverändert. Das Schild wurde unmittelbar nach der Veranstaltung wieder entfernt. Die Aktion erzielte eine hohe positive mediale Resonanz und stärkte die Markenwahrnehmung der BVG als stadtnahe, zeitgemäße Arbeitgeberin und Mobilitätsanbieterin. Zugleich wurde Berlin im Rahmen der bundesweiten Berichterstattung als weltoffene Hauptstadt positiv dargestellt.
Die Finanzierung der BVG setzt sich aus öffentlichen Mitteln sowie den eingenommenen Fahrgeldern zusammen. Die Verantwortung für die Fahrgelderlöse und damit auch für Marketing und Vertrieb liegt bei der BVG."
Frage 4: Teilt der Senat die Meinung des Antragsstellers, dass das Geld für diese Kurzzeit-Aktion besser in die nachhaltige und langfristig wirkende Sanierung, Modernisierung und Aktivierung des Bahnhofs Richard-Wagner-Platz hätte fließen sollen? So war beispielsweise gerade erst über längere Zeit am Bahnhof Richard-Wagner-Platz der Fahrstuhl ausgefallen und damit keine Barrierefreiheit mehr gegeben.
Antwort zu 4.: Selbstverständlich muss ein funktionierender Aufzug für die Barrierefreiheit eines U-Bahnhofes immer oberste Priorität haben. Das weiß auch die BVG. Dennoch ist zu berücksichtigen, dass der defekte Fahrstuhl nicht in direkter Verbindung steht und insofern bei der Gestaltung der eigentlichen Kampagne nicht vorhersehbar war.
Frage 6: Da es auch in der Vergangenheit bereits fragwürdige Marketing-Aktionen des landeseigenen Unternehmens BVG gegeben hat, plant der Senat seinen Einfluss über den Aufsichtsrat geltend zu machen, um auf eine stärkere Sinnhaftigkeit und Verbindung von Marketing-Aktionen mit dem eigentlichen BVG-Kerngeschäft Personentransport einzuwirken, um auch seiner Verantwortung gegenüber den Bürgerinnen und Bürgern gerecht zu werden, welche über den Berliner Landeshaushalt die BVG in 2026 mit immerhin 1,3 Mrd. Euro an Steuergeldern bezuschussen?
Antwort zu 6.: Kommunikation und Marktauftritt der BVG als rechtlich selbständige Anstalt des öffentlichen Rechts erfolgen in eigener Verantwortung der BVG. Der Vorstand berichtet in regelmäßigen Abständen über die strategische Ausrichtung der Kommunikation im Aufsichtsrat.
Frage 7: Stimmt der Senat mit dem Fragesteller überein, dass die beste Werbung für die BVG ein zuverlässig funktionierender ÖPNV mit barrierefreien, sauberen und sicheren U-Bahnen, Bussen, Haltestellen und Bahnhöfen ist?
Antwort zu 7.: Der Senat wirkt insofern auch in geeigneter Weise darauf hin, dass die in § 3 Berliner Betriebe-Gesetz geregelten Aufgaben in Qualität und Umfang gemäß BVG-Verkehrsvertrag und Nahverkehrsplan durch die BVG erbracht werden.
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Re: Aktualität und Richtigkeit der Fahrgastinformation III 12.02.2026 10:31 |
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krickstadt
heute wurde im Newsletter des Berliner Abgeordnetenhauses eine (meiner Meinung nach) etwas übertriebene parlamentarische Anfrage nebst Antworten veröffentlicht:
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Lopi2000
Immerhin bietet auch diese Anfrage mal wieder die Chance, darauf hinzuweisen, dass kleine Marketingaktionen wichtiger und oft preiswerter Bestandteil der Unternehmenskommunikation sind.
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Lopi2000
Das Unternehmen demonstriert, dass es "am Zahn der Zeit" ist und bekommt mediale Aufmerksamkeit im Wert des Vielfachen der Kosten. Das Foto von der Aktion habe ich den Tag über etliche Male gesehen, hätte die BVG eine solche Präsenz mit Anzeigen erreichen wollen, wäre es deutlich teurer geworden.
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Lopi2000
Schade, dass eine ähnliche Aufmerksamkeit nicht auch der auch bei dieser Handball-EM mal wieder zum besten Spieler gewählte Mathias Gidsel bekommt.
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Lopi2000
Immerhin bietet er sich als Marketingpartner schon gut an, wenn er in einem Interview mit der auflagenstärksten Sportzeitung Europas zitiert wird mit: "Aber als echter Berliner fährst du mit der BVG. Das funktioniert super, am liebsten nehme ich die Tram. Mit der Straßenbahn komme ich überall schnell hin.“
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Re: Aktualität und Richtigkeit der Fahrgastinformation III 12.02.2026 11:41 |
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Philipp Borchert
[www.tagesspiegel.de]
Angesichts der Fotos muss es ja wenigstens vier neue Folien gegeben haben, denn einfach überklebt wurde da nichts. Und da ich nicht davon ausgehe, dass die zugunsten der neuen, vorher abgezogenen Folien nochmal sauber neu geklebt werden konnten, wird man eben wie gesagt mindestes vier neue Folien geklebt haben.
Zitat
Philipp Borchert
Ich wollte den RE 7 nutzen. Bei allen Fahrten stand der dicke Hinweis, "die Fahrten" hielten wegen Reparaturen (oder Schäden) an der Strecke nicht zwischen Ostkreuz und Wannsee wie gewohnt, stattdessen in Gesundbrunnen.
Zitat
Philipp Borchert
Dass dann am Alexanderplatz ein unbeschilderter Zug einfuhr und es auch keine Ansagen gab, hat nicht wirklich geholfen. Stattdessen stand auf dem Display am Bahnsteig zwar die Abfahrt des RE 7, aber auch dort nebendran der Hinweis mit der Streckenstörung und dass der RE 7 hier nicht hält.
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Re: Aktualität und Richtigkeit der Fahrgastinformation III 24.02.2026 11:27 |
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Philipp Borchert
Ich habe also auf die grün hinterlegten Echtzeitdaten vertraut und nicht auf den Text. Dieser hätte aber ruhig um ein "Nicht betroffen sind einzelne Züge in Tagesrandlagen" ergänzt sein können, sowas kommt ja des Öfteren vor.
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Re: Aktualität und Richtigkeit der Fahrgastinformation III 24.02.2026 12:41 |
Zitat
Alter Köpenicker
Zitat
Philipp Borchert
Ich wollte den RE 7 nutzen. Bei allen Fahrten stand der dicke Hinweis, "die Fahrten" hielten wegen Reparaturen (oder Schäden) an der Strecke nicht zwischen Ostkreuz und Wannsee wie gewohnt, stattdessen in Gesundbrunnen.
Ich finde es immer wieder merkwürdig, dass man dort nie jemanden sieht, als würde alles per Fernwartung geregelt werden. Klar, bei einer Umleitung ist das nicht so einfach, aber kürzlich fuhr wegen "der Reparatur an einem Signal" nur die S46 auf der Bahnstrecke Berlin-Neukölln — Berlin-Baumschulenweg. Die S46V und S47 endeten schon in Schöneweide. Während der Fahrt habe ich niemanden gesehen, der tatsächlich an einem Signal gearbeitet hat.
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Re: Aktualität und Richtigkeit der Fahrgastinformation III 24.02.2026 13:21 |
Zitat
PassusDuriusculus
Doch doch, die Formulierung "Reparatur an..." ist das aktuelle Marketing-Schönsprech der DB und hat die Formulierung "Weichenstörung","Signalstörung",etc. meistens ersetzt.
Zitat
Latschenkiefer
Zitat
PassusDuriusculus
Doch doch, die Formulierung "Reparatur an..." ist das aktuelle Marketing-Schönsprech der DB und hat die Formulierung "Weichenstörung","Signalstörung",etc. meistens ersetzt.
Es kann auch ein Fehler in der Innenanlage sein. Dann siehst Du draußen niemanden. Und "Signalstörung" heißt in vielen Fällen eigentlich Rotausleuchtung, also "Gleisfreimeldestörung", aber den Begriff gibt es nicht (da kann sich der gemeine Fahrgast nichts drunter vorstellen).
Ansonsten: welchen Namen für die Störung oder Reparatur hättest Du denn gerne? Rotausleuchtung versteht nun wirklich niemand, der nicht beruflich mit der Eisenbahn zu tun hat.
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Re: Aktualität und Richtigkeit der Fahrgastinformation III 24.02.2026 13:32 |
Zitat
Latschenkiefer
Zitat
PassusDuriusculus
Doch doch, die Formulierung "Reparatur an..." ist das aktuelle Marketing-Schönsprech der DB und hat die Formulierung "Weichenstörung","Signalstörung",etc. meistens ersetzt.
Es kann auch ein Fehler in der Innenanlage sein. Dann siehst Du draußen niemanden. Und "Signalstörung" heißt in vielen Fällen eigentlich Rotausleuchtung, also "Gleisfreimeldestörung", aber den Begriff gibt es nicht (da kann sich der gemeine Fahrgast nichts drunter vorstellen).
Ansonsten: welchen Namen für die Störung oder Reparatur hättest Du denn gerne? Rotausleuchtung versteht nun wirklich niemand, der nicht beruflich mit der Eisenbahn zu tun hat.
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Re: Aktualität und Richtigkeit der Fahrgastinformation III 25.02.2026 09:06 |
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Re: Aktualität und Richtigkeit der Fahrgastinformation III 25.02.2026 12:18 |