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Aktualität und Richtigkeit der Fahrgastinformation III
geschrieben von B-V 3313 
Je nachdem wie weit der SEV fahren soll, geht da schon was. Berlin-Lichtenberg - Kostrzyn über Frankfurt/Oder verliert gegenüber der direkten Route gar nicht mal so viel Zeit, weil die Autobahn doch etwas schneller zu fahren ist als die gesamte Strecke auf der Landstraße.
Der Fahrplan gibt für den SEV zwischen Kostrzyn und Küstrin-Kietz 10 Minuten vor, von daher würde ich Frankfurt (Oder) ausschließen. ;-)

Ansonsten würde Autobahn auch nicht sonderlich viel bringen, da zum Einen keiner der Unterwegshalte bedient werden könnte und zum Anderen da so ein gewisser Rückstau vor der jeweiligen Grenze ist.



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 14.08.2025 17:54 von fatabbot.
Schnell sind sie ja bei der NEB, auf den erneuten Hinweis, diesmal extra mit OSM-Kartenmaterial unter Markierung des Haltepunktes der NEB und der genannten Stadtverkehrshaltestelle gibt es exakt die gleiche Antwort.

Zitat

In Absprache mit dem VBB sind die Fahrten BFP <> BFPN mit der SVF möglich. Es werden auch alle in der FGI aufgeführten Linien des Stadtverkehrs angegeben (Tram 4 mit Umstieg). Die Fahrzeitverlängerung ist den VBB bekannt. Auch der angebende Ersatz ist vom VBB genehmigt und geprüft.

Ich habe ihre Beschwerde noch einmal zur Prüfung an die Betriebsplanung weitergeleitet.

Fehlinformationen auf der Homepage liegen somit nicht vor.

Man ist also nicht im Ansatz in der Lage Sinn aus Texten zu erfassen oder das Hirn zu nutzen.
Zitat
fatabbot
Man ist also nicht im Ansatz in der Lage Sinn aus Texten zu erfassen oder das Hirn zu nutzen.

Niedlich. Vielleicht beim nächsten Mal einen nett formulierten Hinweis auf Nutzung einer beliebigen KI einflechten?

so long

Mario
Zitat
Jay
Wenn irgendwann mal das ESTW Frankfurt/Oder gebaut wird und sich die Lage der Weichen ändert, könnte es eventuell besser werden.

Aber wie ist es zu erklären, daß sich die Lage der Weiche immer nur an ausgewählten Abenden ändert? Tagsüber fahren die Züge ja an den Bahnsteig in Frankfurt(Oder).


Das Gegenteil von pünktlich ist kariert.
Moin,

heute wurde im Newsletter des Berliner Abgeordnetenhauses eine für diesen Diskussionsfaden interessante parlamentarische Anfrage nebst Antworten veröffentlicht:

Zitat

Anfrage des Abgeordneten Dennis Haustein (CDU) vom 23.7.2025 und Antwort vom 6.8.2025: Kosten und Bündelungspotentiale bei der Umbenennung von Bahnhöfen und Haltestellen

Vorbemerkung der Verwaltung: Die Schriftliche Anfrage betrifft Sachverhalte, die der Senat nicht aus eigener Zuständigkeit und Kenntnis beantworten kann. Er ist gleichwohl um eine sachgerechte Antwort bemüht und hat daher die Berliner Verkehrsbetriebe AöR (BVG) um Stellungnahme gebeten, die bei der nachfolgenden Beantwortung berücksichtigt ist: Sie wird in der Antwort an den entsprechend gekennzeichneten Stellen wiedergegeben.

Frage 1: Welche standardmäßigen Informationsmedien mit Haltestellenbezug (z. B. Netzpläne, Fahrplanaushänge, Linienverläufe, Tür- oder Wandbeklebungen) werden bei der BVG in U-Bahnen, Trams, Bussen sowie an Haltestellen und Bahnhöfen eingesetzt? Ist die ungefähre Gesamtmenge quantifizierbar?

Antwort zu 1.: Die BVG teilt hierzu mit: "Folgende Informationsmedien mit Haltestellenbezug werden in unseren U-Bahnhöfen, an unseren Haltestellen und in unseren Fahrzeugen eingesetzt: Stadtpläne in U-Bahnhöfen und in Ausschnitten an Haltestellen, Liniennetzpläne, Perlschnur-Darstellungen in Fahrzeugen und in U-Bahnhöfen.

Liniennetz Papier: 560
Liniennetz Klebefolien Fahrzeuge: 16.360
Linienbänder Klebefolien Fahrzeuge: 9.960
Tramnetz Haltestellenmodule: 3.400
Tramnetz Fahrzeuge: 900
Stadtteilpläne in Wartehäuschen: 5.410
Infovitrinen in den U-Bahnhöfen: 440 Wandstadtpläne, 560 Liniennetzpläne, 560 Service-/Infoplakat/Hausordnung
1.940 Liniennetzpläne in der neuen Baureihe J/JK
Vorhalten von insg. 10.580 Linienbändern für Gesamtaustausch und im Falle von Vandalismusschäden"

Frage 2: In welchen zeitlichen Intervallen werden diese Informationsmedien regulär aktualisiert oder ersetzt - etwa im Rahmen von Fahrplanwechseln, Linienänderungen oder Wartungszyklen?

Antwort zu 2.: Die BVG teilt hierzu mit: "Eine Aktualisierung erfolgt üblicherweise standardmäßig zum Fahrplanwechsel im Dezember. Ebenso erfolgt ein Austausch bei relevanten Änderungen (Linien, Aufzüge, Haltestellenbezeichnungen, langfristige Baumaßnahmen). Nur in Ausnahmefällen, wie etwa bei instandhaltungsbedingter Notwendigkeit, bei Vandalismus oder Beschädigung, erfolgt ein Austausch auch regelmäßig im Jahresverlauf."

Frage 3: Welche durchschnittlichen Kosten entstehen der BVG jährlich für die turnusmäßige Erneuerung bzw. Aktualisierung dieser Fahrpläne, Pläne und Beklebungen in Fahrzeugen und an Stationen?

Antwort zu 3.: Die BVG teilt hierzu mit: "Die Kosten für den Austausch der Medien liegen bei bis zu 60,0 Tsd. EUR p.a."

Frage 4: Wie erfolgt bei der BVG die technische Umsetzung von Änderungen für Haltestellennamen in Bezug auf digitale Systeme und Sprachansagen in Fahrzeugen - können diese zentral digital aktualisiert werden, und welcher Aufwand entsteht konkret dabei?

Antwort zu 4.: Die BVG teilt hierzu mit: "Änderungen von Fahrplandaten werden automatisiert in die Folgesysteme übertragen. Die Informationssysteme in Fahrzeugen werden zentral aktualisiert (Übertragung über WLAN). Eine Ausnahme bilden die Altfahrzeuge der U-Bahn, die turnusmäßig über Speicherkarten aktualisiert werden müssen. Eine Aktualisierung in älteren Fahrzeugen bedarf daher eines zeitlichen Vorlaufs von mindestens drei Monaten für die Umsetzung. Dies macht eine frühzeitige Planung erforderlich."

Frage 5: Welche konkreten Mehrkosten entstehen bei der geplanten Umbenennung der U-Bahn-Station "Magdalenenstraße" in "Campus für Demokratie - Magdalenenstraße", aufgeschlüsselt nach relevanten Kostenarten (z.B. Beschilderung, Fahrpläne, Ansagen, Systeme)?

Antwort zu 5.: Die BVG teilt hierzu mit: "Die Umbenennung erfolgt formal zum Fahrplanwechsel, zu dem regelmäßig eine Aktualisierung der Medien erfolgt. Die Kosten für die Anpassung der Fahrgastinformation im Rahmen des Fahrplanwechsels liegen für Wegeleitung, Beschilderung und Hintergleis-Beschriftung mit dem neuen Bahnhofsnamen und Anpassungen an betrieblichen Anlagen in Summe bei ca. 210 Tsd. EUR."

Frage 6: In welchem Umfang würden bei einer Umbenennung anfallende Änderungen an Fahrplänen, Aushängen und Beklebungen ohnehin im Rahmen regulärer Fahrplanwechsel oder Streckennetz-Updates durchgeführt, sodass dadurch keine signifikanten Zusatzkosten entstehen? Welche Einzelposten entstünden also unabhängig von der Umbenennung durch die regulären Aktualisierungen?

Antwort zu 6.: Die BVG teilt hierzu mit: "Änderungen und Anpassungen im Rahmen des Fahrplanwechsels erfolgen in der Regel kostenneutral."

Frage 7: Welche Haltestellen (Tram und U-Bahnen) wurden seit 2009 umbenannt und wie hoch waren hier jeweils die Kosten?

Antwort zu 7.: Die BVG teilt hierzu mit: "Eine vollständige Beantwortung der Frage ist nicht möglich. Für den U-Bahnbereich können die folgenden Bahnhöfe genannt werden:

Zinnowitzer Straße in Naturkundemuseum, 2009, U6, 400,0 Tsd. EUR
Thielplatz in Freie Universität (Thielplatz), 2016, U3, 110,0 Tsd. EUR
Neue Grottkauer Straße in Kienberg (Gärten der Welt), 2016, U5, 120,0 Tsd. EUR

Die deutlich höheren Kosten für die Umbenennung des U-Bahnhofs Zinnowitzer Straße resultieren aus einer betrieblich notwendigen Anpassung im Leit- und Sicherungssystem der U-Bahn. Diese Kosten entstehen nur, wenn das bisherige Bahnhofskürzel nicht beibehalten werden kann und/oder keine geplante Maßnahme zur Anpassung des Leit- und Sicherungssystems in den kommenden Jahren stattfindet. Die Anpassung der netzweiten Informationsmedien erfolgte jeweils kostenneutral zum folgenden Fahrplanwechsel."

Frage 8: Welche Einsparpotenziale lassen sich identifizieren, wenn die Umbenennung mit einer ohnehin anstehenden Fahrplanumstellung, Netzaktualisierung oder weiterer Umbenennungen von Haltestellen gebündelt wird?

Antwort zu 8.: Die BVG teilt hierzu mit: "Für die in Frage 1 aufgeführten Informationsmedien entstehen bei einer Umsetzung im Rahmen des Fahrplanwechsel keine zusätzlichen Kosten. Ein Mehraufwand resultiert aus den Anpassungen der Beschilderung und Wegeleitung vor Ort."

Frage 9: Ist eine Bündelung der Umbenennung der U-Bahn-Station "Magdalenenstraße" in "Campus für Demokratie - Magdalenenstraße" mit der geplanten Umbenennung der Haltestellen "Mohrenstraße" oder einer anderen Umbenennung einer Haltestelle geplant, um Kosten zu sparen. Wenn nein, warum nicht?

Antwort zu 9.: Die BVG teilt hierzu mit: "Die Umbenennung der beiden U-Bahnhöfe erfolgt formal zum Fahrplanwechsel, so dass keine Zusatzkosten bei der Erstellung der netzweiten Informationsmedien entstehen. Für die Beschilderung und Wegeleitung vor Ort lassen sich durch eine Maßnahmenbündelung keine nennenswerten Einspareffekte erzielen, da der Aufwand für jede Umbenennung in etwa der gleichen Größenordnung anfällt."
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Viele Grüße, Thomas

--
Thomas Krickstadt, Berlin, Germany, usenet@krickstadt.de
Wie, ist die zeitnahe Umbenennung des U-Bahnhofs Magdalenenstraße etwa gesetzt? Ich dachte, das sei eine fixe Idee, über die erst einmal gesprochen werden muss.

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Die paar Schritte kann ich auch fahren.
Zitat

Philipp Borchert am 15.8.2025 um 8.24 Uhr:

[...] ist die zeitnahe Umbenennung des U-Bahnhofs Magdalenenstraße etwa gesetzt? [...]

Mein letzter Stand ist, dass CDU und Bündnis 90 / Die Grünen dafür sind, und das Stasi-Museum dagegen (Quellen: Berliner Zeitungen vom 7. und vom 17.7.2025, Berliner Morgenpost vom 16.7.2025). Eventuell hat es seitdem eine Entscheidung gegeben?!

Gruß, Thomas

--
Thomas Krickstadt, Berlin, Germany, usenet@krickstadt.de
Zitat
Alter Köpenicker
Zitat
Jay
Wenn irgendwann mal das ESTW Frankfurt/Oder gebaut wird und sich die Lage der Weichen ändert, könnte es eventuell besser werden.

Aber wie ist es zu erklären, daß sich die Lage der Weiche immer nur an ausgewählten Abenden ändert? Tagsüber fahren die Züge ja an den Bahnsteig in Frankfurt(Oder).

Soll das in irgendeiner Form lustig sein?

--- Signatur ---
Bitte beachten Sie beim Aussteigen die Lücke zwischen Bus und Bordsteinkante!
Zitat
krickstadt
Mein letzter Stand ist, dass CDU und Bündnis 90 / Die Grünen dafür sind, und das Stasi-Museum dagegen (Quellen: Berliner Zeitungen vom 7. und vom 17.7.2025, Berliner Morgenpost vom 16.7.2025). Eventuell hat es seitdem eine Entscheidung gegeben?!

Die Grünen in der BVV Lichtenberg hatten schon im Februar 2024 beantragt, dass das Bezirksamt sich beim Senat bzw. den zuständigen Stellen für diese Umbenennung einsetzen soll. Die Antwort des Bezirksamtes vom Januar 2025 liest sich so, als wäre es inhaltlich ziemlich durch und nur der Zeitpunkt der Umbenennung noch in Bewegung. Im Januar 2025 strebte der Senat die Umbenennung zum 15. Januar 2026 an und das Bezirksamt hatte gebeten, eine Vorziehung auf den 4. September 2025 zu prüfen. Ein Ergebnis dieser Prüfung ist nicht zu finden, aber der 4.9. ist inzwischen so nahe, dass eine Umbenennung zu diesem Termin wohl schon angekündigt worden wäre.

[bvv-lichtenberg.berlin.de]

Interessant aber auch, dass auf diese Weise schon amtlich dokumentiert ist, dass es eine inhaltliche Zusage der zuständlgen Stellen schon vor gut einem halben Jahr gab, aber die CDU mit ihrem Vorschlag so tut, als wäre dies eine innovative neue Idee und sogar eine kleine "Broschüre" daraus macht: [www.cdu-fraktion.berlin.de]

Was die Informationsmedien und politische Termine zur Umbenennung angeht: Es geht ja oft darum, dies an einem bestimmten Datum durchzuführen, weil dieses inhaltlich mit der Umbenennung zusammenhängt, bei der Magdalenenstraße geht es z.B. um die Jubiläen der Erstürmung der Stasizentrale bzw. der ersten Montagsdemo vor der Wende.

Meiner Meinung nach könnte man da auch mit einer Lösung wie bei den Straßen arbeiten, bei denen der bisherige Name durchgestrichen noch eine Weile hängt und Netzpläne etc. erst zum nächsten Fahrplanwechsel ändern. Im Idealfall sollte natürlich im Netzplan vermerkt werden, dass im laufenden Fahrplanjahr eine Umbenennung ansteht ähnlich wie auch auf Bauarbeiten hingewiesen wird.

Bei Anzeigen und Ansagen in Bussen und Bahnen könnte analog auch eine Lösung gefunden werden. Dadurch bekäme die jeweilige Umbenennung auch noch mehr Aufmerksamkeit.



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 15.08.2025 10:04 von Lopi2000.
Zitat
Jay
Zitat
Alter Köpenicker
Zitat
Jay
Wenn irgendwann mal das ESTW Frankfurt/Oder gebaut wird und sich die Lage der Weichen ändert, könnte es eventuell besser werden.

Aber wie ist es zu erklären, daß sich die Lage der Weiche immer nur an ausgewählten Abenden ändert? Tagsüber fahren die Züge ja an den Bahnsteig in Frankfurt(Oder).

Soll das in irgendeiner Form lustig sein?

Leider nicht. Es ist für mich einfach nicht nachvollziehbar, warum meistens bis Frankfurt(Oder) an den Bahnsteig gefahren werden kann, was an manchen Abenden aber erst möglich sein soll, wenn die Lage einer Weiche geändert wurde.


Das Gegenteil von pünktlich ist kariert.
Zitat
Alter Köpenicker
Zitat
Jay
Zitat
Alter Köpenicker
Zitat
Jay
Wenn irgendwann mal das ESTW Frankfurt/Oder gebaut wird und sich die Lage der Weichen ändert, könnte es eventuell besser werden.

Aber wie ist es zu erklären, daß sich die Lage der Weiche immer nur an ausgewählten Abenden ändert? Tagsüber fahren die Züge ja an den Bahnsteig in Frankfurt(Oder).

Soll das in irgendeiner Form lustig sein?

Leider nicht. Es ist für mich einfach nicht nachvollziehbar, warum meistens bis Frankfurt(Oder) an den Bahnsteig gefahren werden kann, was an manchen Abenden aber erst möglich sein soll, wenn die Lage einer Weiche geändert wurde.

Die Anpassung der Weichen ist Zukunft und nicht Vergangenheit. Gehe auf trassenfinder.de und zoome herein, dann siehst du den Gleisplan und die Bahnsteige. Bei einer Sperrung in Richtung Ziltendorf (Signal A411 bis B611) kann zwar aus Richtung Beeskow in den Bahnhof eingefahren werden (Gleis 415-417) , aber es sind keine Bahnsteiggleise erreichbar. Meine Aussage war, dass beim geplanten Umbau des Bahnhofs die Anpassung der Weichenstraße vielleicht dazu führen könnte, dass dann trotzdem ein Bahnsteiggleis erreichbar sein könnte. Da ich den genauen Plan nicht kenne, erfolgte die Aussage im Konjunktiv.

Wird dagegen das Gleis in Richtung Oderbrücke gesperrt, kann die RB36 nicht in den Bahnhof einfahren und somit muss die NEB ab Müllrose SEV fahren. Beide Sperrungen treten regelmäßig durch Instandhaltungs-Container auf.

Und um weiteren Missverständnissen vorzubeugen: Instandhaltungscontainer sind vorab ausgeführte Fahrplanregelungen für vorgegebene Abschnitte, in denen dann Instandhaltungsarbeiten durchgeführt werden können. Im Bahnhof Frankfurt geht es also primär darum der Instandhaltung regelmäßig Zugang zu den Weichen zu ermöglichen. Gerade weil sich der Umbau verzögert hat, müssen die alten Weichen länger durchhalten und brauchen somit mehr Aufmerksamkeit.

--- Signatur ---
Bitte beachten Sie beim Aussteigen die Lücke zwischen Bus und Bordsteinkante!



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 15.08.2025 11:56 von Jay.
Hallo,
warum war bei der Umbenennung des U-Bahnhofs Zinnowitzer Straße in Naturkundemuseum eine Anpassung der Leit- und Sicherheitssysteme notwendig? Für mich als Laien ist das doch nur für Änderung von ein paar Buchstaben.
Ich kann mir vorstellen, dass wenn nun ein neues Kürzel genutzt wird, jenes auch auf allen Schalttafeln, sonstigen Steuerungseinheiten, in den Rechnersystemen und was weiß ich nicht noch alles geändert werden muss. Bei den anderen Beispielen konnte ja wohl auf eine Änderung der Kurzbezeichnung verzichtet werden, da sie nach wie vor passten. Wenn die Mohrenstraße umbenannt wird, geht es vermutlich auch wieder nicht, ohne das Kürzel anzupassen ...

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Die paar Schritte kann ich auch fahren.
Zitat
Philipp Borchert
Ich kann mir vorstellen, dass wenn nun ein neues Kürzel genutzt wird, jenes auch auf allen Schalttafeln, sonstigen Steuerungseinheiten, in den Rechnersystemen und was weiß ich nicht noch alles geändert werden muss. Bei den anderen Beispielen konnte ja wohl auf eine Änderung der Kurzbezeichnung verzichtet werden, da sie nach wie vor passten. Wenn die Mohrenstraße umbenannt wird, geht es vermutlich auch wieder nicht, ohne das Kürzel anzupassen ...

Braucht es denn zwingend ein neues Kürzel? Bei den letzten Umbenennungen hat man das ja auch nicht gemacht. Der Bahnhof Freie Universität trägt weiterhin das T (man hat allerdings auch den alten Bahnhofsnamen Thielplatz in Klammern dahinter gesetzt, obwohl es einen solchen Platz überhaupt nicht (mehr) gibt), der Bahnhof Kienberg (Gärten der Welt) trägt auch noch das GK aus den knapp 5 Jahren, die er mal Grottkauer Straße hieß. Weder die Umbenennung 2016 noch das vorangestellte "Neue" Grottkauer Straße führten zu einem neuen Kürzel und der Zusatz "Checkpoint Charlie" führte auch zu keiner Änderung beim U-Bahnhof Kochstraße.
Zitat
Lopi2000
Braucht es denn zwingend ein neues Kürzel? Bei den letzten Umbenennungen hat man das ja auch nicht gemacht.

Naja, im sicherheitsrelevanten Bereich sollte Eindeutigkeit schon gegeben sein. Als Alexanderplatz U5 ein ESTW bekam, bestand die TAB auch darauf, die Signalbezeichnungen der anderen Stationen zu harmonisieren.


Zitat

der Bahnhof Kienberg (Gärten der Welt) trägt auch noch das GK aus den knapp 5 Jahren, die er mal Grottkauer Straße hieß.

Anfangs hieß er ja auch noch Gärten der Welt (Kienberg) :-P Hier und bei Thielplatz war man halt pragmatisch.
Zitat
Jay
Gehe auf trassenfinder.de und zoome herein, dann siehst du den Gleisplan und die Bahnsteige. [...]

Vielen Dank für die umfangreiche Erklärung. Es wird also ständig an den Weichen herumgedoktert. Dann lag ich doch mit meinem Vorschlag der Generalsanierung gar nicht so falsch.


Das Gegenteil von pünktlich ist kariert.
Zitat
Florian Schulz
Naja, im sicherheitsrelevanten Bereich sollte Eindeutigkeit schon gegeben sein. Als Alexanderplatz U5 ein ESTW bekam, bestand die TAB auch darauf, die Signalbezeichnungen der anderen Stationen zu harmonisieren.

Ok, das klingt für mich auch plausibel und wichtig. Wenn ich eine Karte / Stellwerksteuerung oder was auch immer mit diesen Kürzeln vor mir habe und mich jemand auffordert die Anton-Wilhelm-Amo-Straße zu finden, würde ich sie nicht unbedingt unter Mo sondern eher unter Awo oder so vermuten, dann ist es allerdings fragwürdig, dass es bei den genannten Bahnhöfen bisher kein Problem war.

Dann sollte die BVG mal auf das nahegelegene Einkaufszentrum zugehen und sich eine Umbenennung in Mall of Berlin Osteingang bezahlen lassen, dann kann man es bei Mo belassen.
Oder Schönhauser in Allee Arkaden, Marzahn in Eastgate, Gesundbrunnen mit Center hinten dran, ach da gibts ja noch viel mehr. Sowas hab ich schon mal fast erwartet.
Zitat
Nordender
Oder Schönhauser in Allee Arkaden, Marzahn in Eastgate, Gesundbrunnen mit Center hinten dran, ach da gibts ja noch viel mehr. Sowas hab ich schon mal fast erwartet.

Bei den Gropiuspassagen hat es ja immerhin schon geklappt, wenn auch nur als Untertitel.
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