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Kurzmeldungen Juni 2021 - Thema beendet, Juli-Thema nutzen!
geschrieben von B-V 3313 
def
Re: Kurzmeldungen Juni 2021
24.06.2021 21:08
Zitat
Möckernbrücke
Wie war es denn zu Zeiten, als es noch keine automatischen Ansagen und Anzeigen und Namen an den Haltestellenmasten gab. Mussten da die Fahrer betriebsinterne Seminare belegen, wie zum Beispiel „Wie lauten die Haltestellennamen des 54ers?“ oder „Frei und offen reden vor Kunden- wie überwinde ich mein Lampenfieber?“ Die Fahrer kannten jedenfalls ihre Haltestellennamen. Und war ihnen ein Name doch mal entfallen, dann habe sie nach meiner Erinnerung eben eine Querstraße angesagt, auch wenn der offizielle Haltestellenname ein anderer war.

Meine Erinnerungen sind gänzlich andere: die meisten Busfahrer/innen haben die Haltestellen schlicht gar nicht angesagt. Als irgendwann in den 90er Jahren die Haltestellenanzeigen aufkamen, die zunächst bei Bedienung des Mikrofons zur nächsten Haltestelle geschaltet haben, hatte man schon Glück, wenn ein Busfahrer das konsequent durchgezogen hat und nicht nur einmal alle drei, vier Haltestellen weitergeschaltet hat.
800 betroffene Busse - Bananensoftware? Wurde nicht ordentlich getestet?
Es ist jetzt nun nicht das erste Mal, dass wegen dieser Technik Busse mit ausgefallener Technik ohne Zielanzeige und Ansagen herumfahren.
Genau diesen tollen Fortschritt der Technik halte ich für falsch. Warum wird dem Busfahrer die manuelle Tätigkeit genommen das Ziel an jeder Endhaltestelle umzustellen?
Welchen Nutzen / Mehrwert hat die automatische Anzeige "Fahrt endet hier" die automatisch angezeigt wird? Das System ist oftmals störanfällig (doppelte Ansagen, Betriebsfahrt statt das Ziel etc.). Die Busfahrer haben es doch zuletzt auch mit dem ANNAX / Flip-Dot-Display und der ersten Versionen des LCD-Displays zuverlässig und händisch hinzubekommen das Ziel zu schildern.

Weiß jemand wie es andere Großstädte wie München, Hamburg etc. machen?
Zitat
GraphXBerlin
Es ist jetzt nun nicht das erste Mal, dass wegen dieser Technik Busse mit ausgefallener Technik ohne Zielanzeige und Ansagen herumfahren.
Genau diesen tollen Fortschritt der Technik halte ich für falsch. Warum wird dem Busfahrer die manuelle Tätigkeit genommen das Ziel an jeder Endhaltestelle umzustellen?
...
Weiß jemand wie es andere Großstädte wie München, Hamburg etc. machen?

Andere Großbetriebe machen das genauso. Das Zauberwort für Manager heißt Digitalisierung, hinter der kapital- und renditestarke multinationale Konzerne stecken. Wenn die teure digitale Technik richtig und fehlerfrei läuft, ist sie wunderbar.

Das Fahrpersonal in vergangenen Zeiten hatte mehr Pausen, Vorbereitungs- und Abschlusszeiten. Betriebshofassistenten schilderten die ganze Nacht die Busse und Straßenbahnzüge für den morgendlichen Ablauf. Völlig unwirtschaftliche, anstrengende und unfallträchtige Arbeiten, die heute kein Mensch mehr machen möchte.

so long

Mario
Zitat
der weiße bim
Zitat
GraphXBerlin
Es ist jetzt nun nicht das erste Mal, dass wegen dieser Technik Busse mit ausgefallener Technik ohne Zielanzeige und Ansagen herumfahren.
Genau diesen tollen Fortschritt der Technik halte ich für falsch. Warum wird dem Busfahrer die manuelle Tätigkeit genommen das Ziel an jeder Endhaltestelle umzustellen?
...
Weiß jemand wie es andere Großstädte wie München, Hamburg etc. machen?

Andere Großbetriebe machen das genauso. Das Zauberwort für Manager heißt Digitalisierung, hinter der kapital- und renditestarke multinationale Konzerne stecken.

In letzter Zeit fällt mir verstärkt auf, dass du Zusammenhänge regelrecht konstruierst, die so in ihrer Absolutheit einfach nicht korrekt sind, vor allem wenn es darum geht, vermeintlich negative Dinge hervorzuheben, oder noch besser, wenn es darum geht, dass die BVG gar nicht anders kann, als in den angesprochenen Punkten zu versagen. Das ist ziemlich anstrengend zu lesen und muss doch nicht sein. Jedenfalls stecken hinter der Digitalisierung nicht zwingend kapital- und erst recht nicht renditestarke Konzerne, nicht einmal unbedingt multinationale. Und Digitalisierung heißt auf gar keinen Fall, zwingend auf die manuelle Rückfallebene zu verzichten, auch dann nicht, wenn es die anderen angeblich genauso machen.


Zitat

Wenn die teure digitale Technik richtig und fehlerfrei läuft, ist sie wunderbar.

Auch hier dieser absolut unnötige negative Unterton. Digitale Technik ist nicht unbedingt teuer! Und auch für die "gute alte" analoge Technik gilt, dass sie (nur) dann wunderbar ist, wenn sie richtig und fehlerfrei läuft.
Zitat
AlMi
Ich bediene auf meinem Betriebshof 20 Linien - Und zwar täglich eine Andere - Wenn du mich nach einem Haltestellennamen fragst, kann ich dir höchstwahrscheinlich sagen, welche meiner Linien an deiner Haltestelle hält.
Alle Haltestellen ad hoc in der richtigen Reihenfolge zu nennen, fällt mir dann schon schwerer. Wenn ich die Möglichkeit habe, mich darauf vorzubereiten, ist das wiederum was Anderes. Diese Möglichkeit hatte ich zwar vor meinem Dienst heute auch - Aber ich sah die Notwendigkeit dafür nicht, da ich bis zum Aufrüsten des Fahrzeugs auf dem Betriebshof gar nicht wusste, dass das System, das sonst recht stabil läuft, heute nicht funktioniert.
Ich hätte mir aber sicherlich zumindest einen Ausdruck der Perlschnur meiner Linie auf meinem Betriebshof holen können.

Wie dem auch sei: Ich hatte heute zum Glück "nur" den X10 und konnte "ausm EffEff" jede der Haltestellen rechtzeitig ansagen, ganz ohne Lampenfieber, wenngleich ich mich mehrfach mit meinem Dienstausdruck absichern musste, auf welcher Runde ich zu welcher Endhaltestelle im Süden fahren muss.

Hallo AlMi,

ich glaube, du schätzt die Busfahrer da etwas falsch ein. Die Haltestellen in der Reihenfolge wie ein Gedicht aufsagen, muss ja gar nicht sein. Wenn man aber fährt, dann hat man die nächste Haltestelle meist vor Augen und weiß den Namen, natürlich gibt es da auch Ausnahmen.
Gerade bei langen, eher hoffernen und von einem selbst selten befahrene Linien, kann das schon einmal vorkommen.

Zitat
AlMi
Früher gab es auf jedem Fahrzeug die umgangssprachlich bezeichnete Kladde, die für jeden Umlauf die speziellen Informationen enthielt, inklusive aller Haltestellen und deren Durchfahrzeiten. Sowas gibt es heute nicht mehr, da ja, zumindest theoretisch, alles auf dem Drucker hinterlegt ist.

Redest du da von der BVB? Bei der BVG (West) sind mir solche genauen Kladden nicht bekannt. Bei der BVG (West) gab es das Haltestellenverzeichnis (mit Durchfahrzeiten). Allerdings fehlten da die berühmten Zwischenzeiten, denn nicht jede Fahrt hatte immer die gleiche Fahrzeit. Die ab Mitte der 90er Jahre erstellten Kladden für den einzelnen Umlauf im A4-Format hatten (meistens) nicht alle Haltestellen drauf. Dafür hätte beim 104er z.B. auch der Platz gefehlt.

x--x--x--x

Für mehr gelbe Farbe im Netzplan: die Farben der U4 und U7 tauschen!
Zitat
GraphXBerlin
Die Busfahrer haben es doch zuletzt auch mit dem ANNAX / Flip-Dot-Display und der ersten Versionen des LCD-Displays zuverlässig und händisch hinzubekommen das Ziel zu schildern.

Mit der Einführung des IBIS-Systems (flächendeckend ab 1988) musste da aber (bei Wagen mit ANNAX) nicht mehr viel gemacht werden. Morgens die Linie und die Route eingegeben und fertig. An der Endhaltestelle dann den Fußschalter zweimal betätigt und die Route für die Gegenrichtung war drin. Anfangs ging das nur bei den Routen 1 und 2, nachher immer bei den passenden (also 1/2 11/12 35/36...).

Zitat
def
Meine Erinnerungen sind gänzlich andere: die meisten Busfahrer/innen haben die Haltestellen schlicht gar nicht angesagt.

Was manchmal gar nicht schlecht war. Morgens auf dem Weg zur Arbeit von Heiligensee zur U-Bahn nach Tegel, da reichte die Ansage dieser Station. Die Leute im Bus lasen in Ruhe ihre Zeitung, manche beschwerten sich auch, wenn der Fahrer "unnötige Ansagen" machte. In der Innenstadt oder auf dem Rückweg, also beim Verteilen der Fahrgäste, wurde dann angesagt. Machten nicht alle, aber die meisten Fahrer so.

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Für mehr gelbe Farbe im Netzplan: die Farben der U4 und U7 tauschen!



2 mal bearbeitet. Zuletzt am 25.06.2021 01:45 von B-V 3313.
Bei solchen Ausfällen müssen auf jeden Fall manuelle Durchsagen erfolgen, besonders bei den X-Linien. Ich weiss aus dem Stehgreif auch nicht an welchen Haltestellen der X34, X49 oder der X54 hält, kann es nur vermuten bzw. habe den X54 füher öfter benutzt.
Zitat
B-V 3313
Hallo AlMi,

ich glaube, du schätzt die Busfahrer da etwas falsch ein. Die Haltestellen in der Reihenfolge wie ein Gedicht aufsagen, muss ja gar nicht sein. Wenn man aber fährt, dann hat man die nächste Haltestelle meist vor Augen und weiß den Namen, natürlich gibt es da auch Ausnahmen.

Ich kann nur davon berichten, was ich sehe und was ich von Kollegen höre. Natürlich gibt es die ganz besonders motivierten, oftmals jungen, Kollegen, die alle ihre Linien kennen und jede Haltestelle, ihre Geschichte und ihre Besonderheiten benennen können - Und das ist auch gut so!

Es gibt aber auch die anderen, die nur anhand markanter Punkte wissen, wo sie abbiegen müssen. Mit Straßen- oder Haltestellennamen brauchst du ihnen gar nicht kommen. Das sind dann auch die Kollegen, die Schweißausbrüche bekommen, wenn es heißt "Umleitung!"

Und dann gibt es noch die "alten Hasen" - Das sind die allerschlimmsten, das sind nämlich diejenigen, die bis heute nicht verstanden haben, dass sie in einem Dienstleistungsunternehmen arbeiten. Das sind die, die damit prahlen, dass sie die Tür nicht nochmal aufmachen, wenn noch jemand angerannt kommt, meist mit der Begründung "das dankt dir doch eh niemand!". Da hört man dann als Antwort auf die Frage, warum sie keine Haltestellen ansagen dann Antworten wie "Die wissen doch eh, wo sie sind, warum soll ich die Haltestellen dann noch ansagen?"

Damit will ich natürlich nicht alle meine Kollegen über einen Kamm scheren - Im Großen und Ganzen gibt sich natürlich jeder die Mühe, die er aufbringen kann. Aber da unsere Firma eben einen Querschnitt der Gesellschaft abbildet, gibt es auch so einige Querulanten.

Zitat
B-V 3313
Gerade bei langen, eher hoffernen und von einem selbst selten befahrene Linien, kann das schon einmal vorkommen.

Das ist eben auch einer der Unterschiede zu früher. Früher bist du ja eher in deinem "Kiez" gefahren, bis dann Höfe geschlossen und zusammengelegt wurden. Da kanntest du dich besser aus. Heute bedient jeder Hof viel größere Gebiete (Mal abgesehen von den Spandauer Kollegen :-D).

Wenn ich z.B. nur alle 6 Wochen in meiner Springerwoche auf den X11 geschickt werde, dann braucht sich auch niemand wundern, dass ich kaum eine Haltestelle jenseits des S-Bahnhofs Buckower Damm richtig benennen kann.

Zitat
B-V 3313
Zitat
AlMi
Früher gab es auf jedem Fahrzeug die umgangssprachlich bezeichnete Kladde, die für jeden Umlauf die speziellen Informationen enthielt, inklusive aller Haltestellen und deren Durchfahrzeiten. Sowas gibt es heute nicht mehr, da ja, zumindest theoretisch, alles auf dem Drucker hinterlegt ist.

Redest du da von der BVB? Bei der BVG (West) sind mir solche genauen Kladden nicht bekannt. Bei der BVG (West) gab es das Haltestellenverzeichnis (mit Durchfahrzeiten). Allerdings fehlten da die berühmten Zwischenzeiten, denn nicht jede Fahrt hatte immer die gleiche Fahrzeit. Die ab Mitte der 90er Jahre erstellten Kladden für den einzelnen Umlauf im A4-Format hatten (meistens) nicht alle Haltestellen drauf. Dafür hätte beim 104er z.B. auch der Platz gefehlt.

Nein, ich rede von der gesamtberliner BVG, von der Zeit zwischen 2000 und 2010. Ich kann mich da an ziemlich abgegriffene Ringbuchhefter erinnern, wo eben alle Informationen zur Linie, zum Linienverlauf, die wichtigsten Annax-Zielnummern und solche Sachen drin waren.
def
Re: Kurzmeldungen Juni 2021
25.06.2021 10:34
Zitat
AlMi
Ich kann nur davon berichten, was ich sehe und was ich von Kollegen höre. Natürlich gibt es die ganz besonders motivierten, oftmals jungen, Kollegen, die alle ihre Linien kennen und jede Haltestelle, ihre Geschichte und ihre Besonderheiten benennen können - Und das ist auch gut so!

Es gibt aber auch die anderen, die nur anhand markanter Punkte wissen, wo sie abbiegen müssen. Mit Straßen- oder Haltestellennamen brauchst du ihnen gar nicht kommen. Das sind dann auch die Kollegen, die Schweißausbrüche bekommen, wenn es heißt "Umleitung!"

... wobei letzteres nicht unbedingt mit mangelnder Motivation zu tun hat. Manche können sich visuelle Eindrücke eben besser merken als Namen, nicht nur bei Stadträumen.
Zitat
def

... wobei letzteres nicht unbedingt mit mangelnder Motivation zu tun hat. Manche können sich visuelle Eindrücke eben besser merken als Namen, nicht nur bei Stadträumen.

Nicht nur nicht unbedingt, das hat eindeutig nichts mit mangelnder Motivation zu tun, so war das auch gar nicht gemeint.
Zitat
GraphXBerlin
Es ist jetzt nun nicht das erste Mal, dass wegen dieser Technik Busse mit ausgefallener Technik ohne Zielanzeige und Ansagen herumfahren.
Genau diesen tollen Fortschritt der Technik halte ich für falsch. Warum wird dem Busfahrer die manuelle Tätigkeit genommen das Ziel an jeder Endhaltestelle umzustellen?
Welchen Nutzen / Mehrwert hat die automatische Anzeige "Fahrt endet hier" die automatisch angezeigt wird? Das System ist oftmals störanfällig (doppelte Ansagen, Betriebsfahrt statt das Ziel etc.). Die Busfahrer haben es doch zuletzt auch mit dem ANNAX / Flip-Dot-Display und der ersten Versionen des LCD-Displays zuverlässig und händisch hinzubekommen das Ziel zu schildern.

Weiß jemand wie es andere Großstädte wie München, Hamburg etc. machen?
Hallo

Generell scheint mir das System in den Bussen zuverlässig zu sein. Falsche Beschilderung hab ich ewig nicht gesehen! Donnerstag war das 3. mal, dass ich erlebt habe, dass soviele Busse nichts anzeigen.
Die Automatik im System lässt es zu, Echtzeitdaten zu generieren und auch Liniennummerwechsel nahtlos zu bewerkställigen. Wenn z.B. der M46 kurz vorm Zoo ist, weiß das System schon, dass die Rückfahrt wegen aktueller Verspätung auch verspätet sein wird. Hier kann dann die Dispo einschreiten und evt. die Reserve losschicken oder vorzeitige Wenden anordnen.
Als mindest Rückfahlebene würde ich mir 2 Ringblocksätze wünschen, wo 3 Reihen (unabhängig) nebeneinander mit den Zahlen 0-9, und die Linke zusätzlich mit den Buchstaben M, N und X bestückt sind. Manueller Fallblattanzeiger sozusagen. Somit können alle 3 stelligen Liniennummern manuell beschildert werden, einmal Vorne und einmal Seitlich.
Ja, eine Rückfallebene wäre gut. Die IT-Sicherheit (zu der auch die Verfügbarkeit gehört)
wurde mit Sicherheit betrachtet. Die Frage ist, was beim Risiko "Ausfall Zentralsystem" oder so ähnlich als Risikobehandlung entschieden wurde.

Da die "Kosten" für die BVG ja gering zu sein scheinen (keine Strafen o. ä.) wird man das Risiko einfach in Kauf genommen haben, eben ohne Ersatzmaßnahmen.
Könntet Ihr bitte für das Thema "IBIS/Bus-Anzeigesysteme" einen separaten Thread eröffnen? Es war doch klar, dass diese netzweite Störung den Rahmen einer "Kurzmeldung" sprengen würde...

Bitte in solchen Fällen lieber einen Faden mehr aufmachen. Danke.

Viele Grüße
Arnd
Zitat
Arnd Hellinger
Es war doch klar, dass diese netzweite Störung den Rahmen einer "Kurzmeldung" sprengen würde...

Also von netzweit kann ja keine Rede sein, mir ist kein einziges unbeschildertes Fahrzeug begegnet und die Daisy-Anzeiger gingen auch alle. Dabei war ich gestern und heute ganz schön unterwegs, also mehr als nur zur Arbeit und wieder zurück.


Bitte sprechen Sie während der Fahrt mit dem Busfahrer/der Busfahrerin - er/sie hat sonst niemanden.
Zitat
Theo333
Als mindest Rückfahlebene würde ich mir 2 Ringblocksätze wünschen, wo 3 Reihen (unabhängig) nebeneinander mit den Zahlen 0-9, und die Linke zusätzlich mit den Buchstaben M, N und X bestückt sind. Manueller Fallblattanzeiger sozusagen. Somit können alle 3 stelligen Liniennummern manuell beschildert werden, einmal Vorne und einmal Seitlich.

Dann müsste die BVG aber zuerst das Flügeln ihrer Linien aufgeben. Bei Linien wie M32, X34 oder X49 (Liste bei Bedarf erweitern), habe ich in einer Richtung nichts von der bloßen Liniennummer.

x--x--x--x

Für mehr gelbe Farbe im Netzplan: die Farben der U4 und U7 tauschen!
Zitat
B-V 3313
Dann müsste die BVG aber zuerst das Flügeln ihrer Linien aufgeben. Bei Linien wie M32, X34 oder X49 (Liste bei Bedarf erweitern), habe ich in einer Richtung nichts von der bloßen Liniennummer.

Das greift ganz schön um sich in letzter Zeit.

~ Greif' nicht in die Schüssel mit den Nüssen rein! ~
Mal mehr, mal weniger. Einige Flügelungen sind ja schon wieder Geschichte (M37, M76).

x--x--x--x

Für mehr gelbe Farbe im Netzplan: die Farben der U4 und U7 tauschen!
Neben den beiden Spandauer Expresslinien sind ja nun noch der 222er und - ganz neu - der 150er zu nennen. Das gab jetzt wieder 'ne gewisse Welle, nachdem Ende 2004 mit dem Metro-Konzept das Ganze etabliert wurde. Lediglich beim 107er hat das schon länger Tradition.

Aber gut, letztlich sollte die Handvoll Linien nicht verhindern, ein gewisses B-Ebene-System einzurichten, für das ich mir die genannten Ringblock-Täfelchen auch gut vorstellen könnte. Es schadet auch nicht, sie dauerhaft einzusetzen - zusätzlich zur regulären Anzeige.

~ Greif' nicht in die Schüssel mit den Nüssen rein! ~
Zitat
B-V 3313
Zitat
Theo333
Als mindest Rückfahlebene würde ich mir 2 Ringblocksätze wünschen, wo 3 Reihen (unabhängig) nebeneinander mit den Zahlen 0-9, und die Linke zusätzlich mit den Buchstaben M, N und X bestückt sind. Manueller Fallblattanzeiger sozusagen. Somit können alle 3 stelligen Liniennummern manuell beschildert werden, einmal Vorne und einmal Seitlich.

Dann müsste die BVG aber zuerst das Flügeln ihrer Linien aufgeben. Bei Linien wie M32, X34 oder X49 (Liste bei Bedarf erweitern), habe ich in einer Richtung nichts von der bloßen Liniennummer.

Was wäre denn dein Verbesserungsvorschlag? Gestern kamen mir zwei 248er mit Nummerntafel hinter der Windschutzscheibe entgegen. Da konnte man auch nicht sehen, ob die nach Breitenbachplatz oder Reichartstraße unterwegs waren. Wäre es besser gewesen, die hätten überhaupt kein Schild gehabt?
Dieses Thema wurde beendet.