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Kurzmeldungen Juni 2021 - Thema beendet, Juli-Thema nutzen!
geschrieben von B-V 3313 
Zitat
krickstadt
eigentlich wollte ich mit meiner Erwähnung dieser Anfrage nicht schon wieder die Diskussionen über Auto- vs. Fahrradfahrer "anheizen", sondern darauf hinweisen, dass die BVG im Gegensatz zu ihrem in der Abendschau interviewten Bus-Fahrlehrer noch keine technischen Konsequenzen aus diesem Unfall gezogen hat, was ich ehrlich geschrieben für ziemlich unverantwortlich halte (auch wenn hier einige zusätzliche technische Assistenten für weniger sinnvoll erachten).

Hallo Thomas,
ersters liegt am instinktiven Beißreflex vieler Jünger des nichtmotorisierten Individualverkehrs.

Das zweite ist nicht korrekt. Ganz unabhängig von den Busunfällen wurde seitens der BVG-Fahrzeugbeschaffung unverzüglich nach der serienmäßigen Verfügbarkeit eines zugelassenen Assistenzsystems beim Rahmenvertragspartner für die Dieselbuslieferungen nachverhandelt und trotz der absehbar kurzen Restlaufzeiten der Dieselbusse der Ausstattungsumfang (und Preis) angepasst.

Zitat
BVG-Mitarbeiterinformation vom 8.1.21
Abbiegeassistent in Omnibussen

Die neuen Citaro-Diesel-Busse (EN ab Wagen 1160 und GN ab Wagen 5150) sind mit einem Seitenschutz-Assistenten (Sideguard Assist) ausgestattet.



Dieser ist erkennbar an dem schwarzen Sensor, der hinter der A-Achse angebracht wurde (siehe Artikelbild).

Der Sideguard Assist ist ein warnendes System mit einem zweistufigen Warnkonzept, der dem Fahrer ermöglicht, rechtzeitig eine kritische Verkehrssituation beim Rechtsabbiegen selbst zu entschärfen.

Wird der Blinker nach rechts gesetzt, wird das System aktiv. Erkennt es sich bewegende Personen oder Fahrzeuge im Erfassungsbereich, leuchtet an der A-Säule solange ein gelbes Dreieck permanent auf, bis sich die aktuelle Situation ändert.

Diese Information soll bewirken, dass der Fahrer seine unmittelbare Umgebung über die Fahrzeugspiegel hinsichtlich einer möglichen Kollisionsgefahr genauer betrachtet und daraus seine nachfolgende Fahraktivität ableitet. Befinden sich Personen (1) oder andere Objekte beim Abbiegen nach rechts im Naherfassungsbereich, blinkt das LED-Warnelement an der A-Säule (2) schnell rot. Gleichzeitig erfolgt eine haptische Warnung durch spürbare Vibrationen auf der rechten Seite der Fahrersitzfläche.

Besteht nach zwei Sekunden ab Erkennung weiterhin Kollisionsgefahr, leuchtet das LED-Warnelement (2) an der A-Säule permanent rot:



...

Der Sideguard Assist ist, wie der Name schon sagt, nur ein Assistent. Die Verantwortung bleibt beim Fahrzeugführer/ bei der Fahrzeugführerin.

Text und Bilder: Carsten Schuster, Betriebsleiter Omnibus

Ob der Lieferant der Elektrobusse etwas gleichwertiges für die bestellten Neuwagen und die bereits im Betrieb befindlichen Wagen anbietet, weiß ich nicht. Wenn der Gesetzgeber die Nachrüstung der Bestandsflotte mit entsprechenden Übergangsfristen beschließt, wird diese für die ca. 1500 Fahrzeuge sicherlich ausgeschrieben und beauftragt werden.

Leider funktionieren diese Assistenten nur, wenn der Blinker korrekt betätigt wird. Eine Blinkautomatik in Abhängigkeit von der Lenkraddrehung würde sicher meist zu spät kommen. Ganz ohne Mitarbeit des Menschen am Steuer kann es nicht funktionieren.

so long

Mario
Zitat
Mario
Eine Blinkautomatik in Abhängigkeit von der Lenkraddrehung würde sicher meist zu spät kommen.

Eine solche Einrichtung (gibt es so etwas) hielte ich für vollkommen überflüssig. Ich muss doch VORHER wissen, ob und wohin die Leute abbiegen (in jedweder Situation). Wenn gelenkt wird, sehe ich auch ohne Blinker, wo es lang gehen soll. Beim Spurwechsel auf der Autobahn blinken gefühlt 90 % der Leute völlig sinnlos, nämlich ab dem Augenblick, ab dem sie ihr Fahrzeug seitwärts bewegen.

Davon abgesehen gibt es ja noch die ein oder andere Situation, wo man zwar die Lenkbewegung machen muss, aber gar nicht abbiegt im Sinne der StVO...

~~~~~~
HUSCHEN - Fortbewegungsmodus der Flinken! Lern' Du es auch!
Links zu Bezahlabos machen sich immer gut ;-)
Zitat
der weiße bim
Zitat
krickstadt
eigentlich wollte ich mit meiner Erwähnung dieser Anfrage nicht schon wieder die Diskussionen über Auto- vs. Fahrradfahrer "anheizen", sondern darauf hinweisen, dass die BVG im Gegensatz zu ihrem in der Abendschau interviewten Bus-Fahrlehrer noch keine technischen Konsequenzen aus diesem Unfall gezogen hat, was ich ehrlich geschrieben für ziemlich unverantwortlich halte (auch wenn hier einige zusätzliche technische Assistenten für weniger sinnvoll erachten).

Hallo Thomas,
ersters liegt am instinktiven Beißreflex vieler Jünger des nichtmotorisierten Individualverkehrs.

Das zweite ist nicht korrekt. Ganz unabhängig von den Busunfällen wurde seitens der BVG-Fahrzeugbeschaffung unverzüglich nach der serienmäßigen Verfügbarkeit eines zugelassenen Assistenzsystems beim Rahmenvertragspartner für die Dieselbuslieferungen nachverhandelt und trotz der absehbar kurzen Restlaufzeiten der Dieselbusse der Ausstattungsumfang (und Preis) angepasst.

Zitat
BVG-Mitarbeiterinformation vom 8.1.21
Abbiegeassistent in Omnibussen

Die neuen Citaro-Diesel-Busse (EN ab Wagen 1160 und GN ab Wagen 5150) sind mit einem Seitenschutz-Assistenten (Sideguard Assist) ausgestattet.



Dieser ist erkennbar an dem schwarzen Sensor, der hinter der A-Achse angebracht wurde (siehe Artikelbild).

Der Sideguard Assist ist ein warnendes System mit einem zweistufigen Warnkonzept, der dem Fahrer ermöglicht, rechtzeitig eine kritische Verkehrssituation beim Rechtsabbiegen selbst zu entschärfen.

Wird der Blinker nach rechts gesetzt, wird das System aktiv. Erkennt es sich bewegende Personen oder Fahrzeuge im Erfassungsbereich, leuchtet an der A-Säule solange ein gelbes Dreieck permanent auf, bis sich die aktuelle Situation ändert.

Diese Information soll bewirken, dass der Fahrer seine unmittelbare Umgebung über die Fahrzeugspiegel hinsichtlich einer möglichen Kollisionsgefahr genauer betrachtet und daraus seine nachfolgende Fahraktivität ableitet. Befinden sich Personen (1) oder andere Objekte beim Abbiegen nach rechts im Naherfassungsbereich, blinkt das LED-Warnelement an der A-Säule (2) schnell rot. Gleichzeitig erfolgt eine haptische Warnung durch spürbare Vibrationen auf der rechten Seite der Fahrersitzfläche.

Besteht nach zwei Sekunden ab Erkennung weiterhin Kollisionsgefahr, leuchtet das LED-Warnelement (2) an der A-Säule permanent rot:



...

Der Sideguard Assist ist, wie der Name schon sagt, nur ein Assistent. Die Verantwortung bleibt beim Fahrzeugführer/ bei der Fahrzeugführerin.

Text und Bilder: Carsten Schuster, Betriebsleiter Omnibus

Ob der Lieferant der Elektrobusse etwas gleichwertiges für die bestellten Neuwagen und die bereits im Betrieb befindlichen Wagen anbietet, weiß ich nicht. Wenn der Gesetzgeber die Nachrüstung der Bestandsflotte mit entsprechenden Übergangsfristen beschließt, wird diese für die ca. 1500 Fahrzeuge sicherlich ausgeschrieben und beauftragt werden.

Leider funktionieren diese Assistenten nur, wenn der Blinker korrekt betätigt wird. Eine Blinkautomatik in Abhängigkeit von der Lenkraddrehung würde sicher meist zu spät kommen. Ganz ohne Mitarbeit des Menschen am Steuer kann es nicht funktionieren.

Vielen Dank für die Erklärung des Systems! Wie auch alle Fahrerassistenten, ist immernoch der Fahrer für die Sicherheit für sein Gefährt und die Umgebung verantwortlich, so wie es sein soll. Und ja, ich hab gelernt, zuerst signalisieren (blinken), versichern (umschauen) und dann handeln (bremsen/abbiegen), und danach idealerweise versichern, dass nichts schief gelaufen ist.
Zitat

"der weiße bim" am 12.6.2021 um 13.35 Uhr:

ersters liegt am instinktiven Beißreflex vieler Jünger des nichtmotorisierten Individualverkehrs.

Genau solche Formulierungen sind einer sachlichen Diskussion nicht dienlich.

Zitat

Das zweite ist nicht korrekt. [...]

BVG-Mitarbeiterinformation vom 8.1.21
Abbiegeassistent in Omnibussen [...]

Mir liegt der Abendschau-Bericht ja noch vor, hier 'mal ein paar gehörte und peinlich genau mitgeschriebene Zitate:

Zitat des Richters: "Das ist eine zusätzliche Sichthilfe. Aber kein Abbiegesystem! Wenn hier investiert würde, ließen sich Unfälle vermeiden."

BVG: "Mit neuen Bussen würden nun auch verbesserte Systeme angeschafft werden."

Abendschau-Reporter: "BVG-Fahrlehrer [Name genannt] ist begeistert, denn ein Radar schlägt nun auch Alarm, wenn der Fahrer nicht blinkt und nicht in den Spiegel schaut. Dazu zusätzliches Warnlicht sowie Vibrationen am Gesäß [Fahrlehrer zeigt den Sitz mit dem Vibrationsalarm und ein zusätzliches, gelb blinkendes Warndreieck im Armaturenbrett]. Doch nur 170 von rund 1500 Bussen fahren bisher mit dem neuen System."

Frage des Abendschau-Reporters an den Fahrlehrer: "Finden Sie, dass es reicht, dass nur neue Fahrzeuige damit ausgerüstet sind?"

Fahrlehrer: "Nein. Nein. Meine persönliche Meinung dazu wäre, sollten wir eigentlich schon längst haben, hätte schon längst Pflicht sein müssen. Ich weiß, es kostet [unverständlich], ich weiß, es muss Investitionen dafür geben, aber die sollte da die Politik auch bereit sein, zu liefern."

Schriftliches Statement von Frau Pop: "Wir werden das Urteil auswerten und die BVG um Stellungnahme bitten."

Wenn die Antwort der BVG auf die parlamentarische Anfrage diese Stellungnahme ist, ahne ich schon, was passieren wird. Nämlich keine Nachrüstung der fehlenden 1330 Busse.

Zitat

Leider funktionieren diese Assistenten nur, wenn der Blinker korrekt betätigt wird. Eine Blinkautomatik in Abhängigkeit von der Lenkraddrehung würde sicher meist zu spät kommen. Ganz ohne Mitarbeit des Menschen am Steuer kann es nicht funktionieren.

Bei 170 Bussen scheint die Warnautomatik ohne gesetzten Blinker auszukommen.

Gruß, Thomas

--
Thomas Krickstadt, Berlin, Germany, usenet@krickstadt.de
Zitat
krickstadt

Bei 170 Bussen scheint die Warnautomatik ohne gesetzten Blinker auszukommen.

Das wäre kontraproduktiv, denn irgendwas ist im dichten Stadtverkehr immerzu neben jedem Bus. Der Assistent würde ständig Alarm schlagen, so dass niemand mehr drauf achtet.

so long

Mario
Leider richtig. An der Technik muss noch gefeilt werden.

Man stelle sich vor, ein Bus möchte von einer Haltestelle abfahren und biegt danach nicht nach rechts ab. Da kann eine Warnung sogar die Konzentration beeinträchtigen, also ablenken.

x--x--x--x

Für mehr gelbe Farbe im Netzplan: die Farben der U4 und U7 tauschen!
Zitat
Nordender
Zitat
T6Jagdpilot
Diese Statistik ist mir zu pauschal..

in Brandenburg ist wieder mal einer gegen den Baum gegurkt-angesichts der noch vorhandenen Alleen ein häufiger Unfallpunkt,
in NRW gibts solche Straßen seltener-und jede Region hat so ihre Spezies beim Autofahren..
NRW hat die mit dem SU Kennzeichen (Sau unterwegs) ,Brandenburg hat MOL ( Mörder ohne Lizenz) ,bzw OHV (Ohne Hirn und Verstand),
in Leipzig "freut" man sich über die mit MTL ( Mutantenland) usw. usf..
Spitzenreiter unter den die sich auf der Straße nicht benehmen können sind osteuropäische Fahrer,
die Unfalldichte auf der Warschauer Allee (A2) dürfte die Brandenburger Statistik zusätzlich hochtreiben.

Für den Radfahrer mit Überlebenswillen gehört der Schulterblick bei Fahrspurwechsel bzw an Kreuzungen allerdings mit zur Lebenserwartungssteigerung.

T6JP



Ich empfehle Dir die Route von Eberswalde über Falkenberg nach Bad Freienwalde. Die ist bis auf den Asphalt auf dem Stand der 60er Jahre. Keinerlei entschärfte Kurven, Ortsdurchfahrten für Kutschen und für Radfahrer wirklich null Platz. Macht Spaß wenn die B158 gesperrt ist, eigentlich unverantwortlich die Piste.

Ich sag immer, wer Autofahren kann kommt mit solchen Straßen klar.
Die Strecke bin auch schon mit dem Motorrad gefahren,geht ja durch Hohenfinow-schöne Gegend fürs Moppedfahren.
Brauchste nur ein Auto oder Mopped was man nicht über jeden Asphaltbuckel tragen muß ;-)

T6JP

PS: Diesen Aufkleber heute an einem LKW gesehen-eigentlich für mich eine deutlicher Hinweis....


Zitat
T6Jagdpilot
Diesen Aufkleber heute an einem LKW gesehen-eigentlich für mich eine deutlicher Hinweis....

Zwar ein wohlmeinender Hinweis, aber was soll man machen? Ebensogut könnte man LKW durch solche Aufkleber auch empfehlen, nie links neben einem Radweg zu fahren.


Bitte sprechen Sie während der Fahrt mit dem Busfahrer/der Busfahrerin - er/sie hat sonst niemanden.
Jay
Re: Kurzmeldungen Juni 2021
14.06.2021 16:16
Zitat
T6Jagdpilot
[...]

PS: Diesen Aufkleber heute an einem LKW gesehen-eigentlich für mich eine deutlicher Hinweis....

Der ist aber für die Tonne, wenn der/die/das/* Rad Fahrende bereits vor dem LKW an der Kreuzung wartet oder direkt vor der Kreuzung überholt wird und sich damit völlig unverschuldet neben dem LKW befindet. Wenn dann die Schleppkurve wirkt, ist es schlicht und einfach zu spät. So wie bei dem Jungen an der Nauener Straße in Spandau, der vor den Augen seiner Mutter getötet wurde.

Zudem ist das Opferschema gerade nicht der "Kampfradler", sondern ganz überwiegend Frauen jeglicher Altersgruppen.

Nebenbei: Dieser Aufkleber kann von der Staatsanwaltschaft als bedingter Vorsatz gewertet werden, da LKW mit vorschriftsmäßig angebrachten Spiegeln keinen "Toten Winkel" mehr aufweisen dürfen. Somit gibt der Fahrzeughalter durch diesen Aufkleber zur Kenntnis, dass er entweder die Spiegel nicht korrekt einstellt oder die Person am Steuer anderweitig ihren Sorgfaltspflichten nicht nach kommt.

--- Signatur ---
Bitte beachten Sie beim Aussteigen die Lücke zwischen Bus und Bordsteinkante!
Zitat
Jay

Zudem ist das Opferschema gerade nicht der "Kampfradler", sondern ganz überwiegend Frauen jeglicher Altersgruppen.

Man sollte eben auf den Verkehr achten und nicht auf die Regeln!

Gruß Nemo
---

Eine Straßenbahn ist besser als keine U-Bahn!!
Zitat
Nemo
Zitat
Jay

Zudem ist das Opferschema gerade nicht der "Kampfradler", sondern ganz überwiegend Frauen jeglicher Altersgruppen.

Man sollte eben auf den Verkehr achten und nicht auf die Regeln!

Insbesondere sollte man zumindest kurz mal nachdenken, bevor man irgendwelche Beiträge absetzt.
Zitat
Nemo
Zitat
Jay

Zudem ist das Opferschema gerade nicht der "Kampfradler", sondern ganz überwiegend Frauen jeglicher Altersgruppen.

Man sollte eben auf den Verkehr achten und nicht auf die Regeln!

So wie derJeepfahrer, der einem Rennfahrer in die Quere kam? Das hätte der Mann doch wissen müssen, dass er gegen so ein tonnenschweren Luxushobel keine Chance hat...
Ist das jetzt schon beschlossen, dass man in Berliner Bussen und Bahnen wieder medizinische Masken tragen darf ? Bei 34 Grad wäre es ganz angenehm.

[www.bz-berlin.de]



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 14.06.2021 22:38 von Mont Klamott.
Zitat
Jay
[...] LKW mit vorschriftsmäßig angebrachten Spiegeln keinen "Toten Winkel" mehr aufweisen dürfen.

Es gibt wirklich viel am individuellen Verhalten vieler Verkehrsteilnehmer aller Fortbewegungsmittel in der Stadt zu kritisieren, so auch bei diversen LKW-Fahrern.

Aber die seit einiger Zeit kursierende Mär, es gäbe "keinen 'Toten Winkel'" mehr, finde ich unerträglich. Natürlich kann formal bei richtig eingestellten Spiegeln alles rund um das Fahrzeug eingesehen werden. Auf einem Übungsplatz im Stillstand bzw. bei klarer Fahraufgabe wunderbar umzusetzen. Aber die Vielzahl von Spiegeln + Beobachtung durch Frontscheibe, ggf. auch Seitenfenster (herannahender Querverkehr) + ggf. ergänzende Warnleuchten können unmöglich gleichzeitig, zumal im Stadtverkehr, wahrgenommen/überwacht werden.
Jay
Re: Kurzmeldungen Juni 2021
15.06.2021 00:20
Zitat
Stichbahn
Zitat
Jay
[...] LKW mit vorschriftsmäßig angebrachten Spiegeln keinen "Toten Winkel" mehr aufweisen dürfen.

Es gibt wirklich viel am individuellen Verhalten vieler Verkehrsteilnehmer aller Fortbewegungsmittel in der Stadt zu kritisieren, so auch bei diversen LKW-Fahrern.

Aber die seit einiger Zeit kursierende Mär, es gäbe "keinen 'Toten Winkel'" mehr, finde ich unerträglich. Natürlich kann formal bei richtig eingestellten Spiegeln alles rund um das Fahrzeug eingesehen werden. Auf einem Übungsplatz im Stillstand bzw. bei klarer Fahraufgabe wunderbar umzusetzen. Aber die Vielzahl von Spiegeln + Beobachtung durch Frontscheibe, ggf. auch Seitenfenster (herannahender Querverkehr) + ggf. ergänzende Warnleuchten können unmöglich gleichzeitig, zumal im Stadtverkehr, wahrgenommen/überwacht werden.

Warum widersprichst du erst, um es dann zu bestätigen? Überforderung ist ein anderes Thema und müsste auch genau so angesprochen werden, statt die Ausrede mit dem toten Winkel zu reiten.

--- Signatur ---
Bitte beachten Sie beim Aussteigen die Lücke zwischen Bus und Bordsteinkante!
Zitat
Jay
Zitat
T6Jagdpilot
[...]

PS: Diesen Aufkleber heute an einem LKW gesehen-eigentlich für mich eine deutlicher Hinweis....

Der ist aber für die Tonne, wenn der/die/das/* Rad Fahrende bereits vor dem LKW an der Kreuzung wartet oder direkt vor der Kreuzung überholt wird und sich damit völlig unverschuldet neben dem LKW befindet. Wenn dann die Schleppkurve wirkt, ist es schlicht und einfach zu spät. So wie bei dem Jungen an der Nauener Straße in Spandau, der vor den Augen seiner Mutter getötet wurde.

Zudem ist das Opferschema gerade nicht der "Kampfradler", sondern ganz überwiegend Frauen jeglicher Altersgruppen.

Nebenbei: Dieser Aufkleber kann von der Staatsanwaltschaft als bedingter Vorsatz gewertet werden, da LKW mit vorschriftsmäßig angebrachten Spiegeln keinen "Toten Winkel" mehr aufweisen dürfen. Somit gibt der Fahrzeughalter durch diesen Aufkleber zur Kenntnis, dass er entweder die Spiegel nicht korrekt einstellt oder die Person am Steuer anderweitig ihren Sorgfaltspflichten nicht nach kommt.

Na bedingter Vorsatz ist schon ziemlich gezogen.
Ein toter Winkel ist nie auszuschließen.
Der Aufkleber sichert auch nicht alle Situationen, er ist ein Instrument in der Palette der Maßnahmen, das Radler nicht verunglücken.
Die wichtigste Geige spielt da immer die Aufmerksamkeit bei allen....

T6JP
Zitat
Mont Klamott
Ist das jetzt schon beschlossen, dass man in Berliner Bussen und Bahnen wieder medizinische Masken tragen darf ? Bei 34 Grad wäre es ganz angenehm.

[www.bz-berlin.de]

oh ja das würde mich auch interessieren. Ist das jetzt beschlossene Sache oder nicht??
Zitat
andre_de
Zitat
Nemo
Zitat
Jay

Zudem ist das Opferschema gerade nicht der "Kampfradler", sondern ganz überwiegend Frauen jeglicher Altersgruppen.

Man sollte eben auf den Verkehr achten und nicht auf die Regeln!

Insbesondere sollte man zumindest kurz mal nachdenken, bevor man irgendwelche Beiträge absetzt.

Was soll man denn sonst daraus folgern dass man als Chaot auf dem Fahrrad offensichtlich wesentlich sicherer zu sein scheint als wenn man zurückhaltend und regelkonform fährt?

Gruß Nemo
---

Eine Straßenbahn ist besser als keine U-Bahn!!
Dieses Thema wurde beendet.