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Tram Turmstraße I - Bauzeitraum ab 08/2021
geschrieben von Arnd Hellinger 
Vielen Dank den Dokumentaristen für die aktuelle Fotostrecke.
Ab kommenden Mittwoch (19.10.) soll nach einer Info aus Busfahrerkreisen der 123er Richtung Siemensstadt ab Rathenower Straße schon wieder über Turmstraße - Wilsnacker Straße - Alt Moabit fahren.

so long

Mario
Hallo,

laut Fahrinfo fährt der 123er schon heute über die Wilsnacker Str.




MfG


Hallo zusammen!

Das kommt mir komisch vor - mit Stand gestern (16. Oktober) war das definitiv noch nicht möglich.

Viele Grüße
Manuel


Zitat
Niederschönhausen West
Hallo,

laut Fahrinfo fährt der 123er schon heute über die Wilsnacker Str.

MfG
Hallo zusammen!

Hier nochmal ein Update. Gestern hatte ich mir etwas Zeit genommen, Punkte anzusehen, die ich bei meinem Besuch zuvor aufgrund laufender Bauaktivitäten so nicht aufnehmen konnte. Alle Fotos sind von gestern, Sonntag, 16. Oktober.

Viele Grüße
Manuel


(1) Wir gehen diesmal von Ost nach West: Die Invalidenstraße ist auf ihrer gesamten Südseite zwischen Clara-Jaschke-Straße und Alt-Moabit nach wie vor Baustelle. Seit Monaten sind hier keinerlei Fortschritte und so gut wie keine Aktivitäten erkennbar.


(2) Die Stelle mit dem wieder aufgebrochenen Asphalt ...


(3) ... und den Schnitten in den Schienenprofilen ist ebenfalls unverändert.


(4) Eine weitere Stelle mit Schnitten durch die Profile oder eventuell einem bisher nicht geschweißten Schienenstoß habe ich erst unmittelbar vor der Einmündung in die Straße Alt-Moabit gefunden, schon westlich des Gleisbogens zur Schleife.


(5) Im Bereich Alt-Moabit geht es mit den Fernwärmeleitungen voran, es werden Schächte gemauert. Hier die Nordseite ...


(6) ... und hier die Südseite.


(7) Ansonsten wurden neue Bordsteinkanten verlegt, hier auf der Nordseite ...


(8) ... und hier die Südseite mit Sonderbord für die Bushaltestelle. Der Gehweg muss auch komplett erneuert werden.


(9) Weiteren Gleisbau gibt es hier noch nicht.


(10) Die übrige Mittelinsel dient aktuell noch als Baueinrichtungfläche.


(11) Dafür wurde offensichtlich noch am Freitag das westgehende Gleis von der Lübecker Straße bis vor die Staatsanwaltschaft betoniert.


(12) In meinem letzten Update hatte ich geschrieben, dass damit nun das westgehende Gleis durchgehend von der Bandelstraße bis über die Kreuzung Stromstraße liegt. Leider stimmt das nicht. Erstens beginnt es genau genommen erst vor der Verwaltungsakademie (Fernwärme-Baugrube!) und zweitens gibt es noch diese Lücke vor der Tiefgarageneinfahrt zum "Schultheiss Quartier".


(13) Westlich der Stromstraße


(14) Hier wurde nun ebenfalls die Bordsteinkante einschließlich Sonderbord für die Bushaltestelle neu verlegt. Ansonsten alles noch Wüste.

Scheint als wär der Fokus auf dem Abschnitt zwischen Turmstraße und Jonasstraße. Womöglich will man den Bereich soweit bauen, dass man die Verkehrsführung anpassen und die Kehranlage angehen kann.

Und könnte der Fortschritt bei dem westgehenden Gleis damit zu tun haben, dass man den Verkehr im Bereich Stromstraße->Verwaltungsakademie als von der Süd- auf die Nordseite umklappen will? Dann wär ja freie Bahn für das Gleis nach Osten.
Hallo Slighter, hallo zusammen!

Zitat
Slighter
Scheint als wär der Fokus auf dem Abschnitt zwischen Turmstraße und Jonasstraße. Womöglich will man den Bereich soweit bauen, dass man die Verkehrsführung anpassen und die Kehranlage angehen kann.

Du meinst wahrscheinlich den Abschnitt zwischen Stromstraße und Jonasstraße/Thusneldaallee.

Ja, die Kehrgleise können erst gebaut werden, wenn die Turmstraße in diesem Abschnitt zumindest in westlicher Fahrtrichtung wieder für den Kfz-Verkehr freigegeben werden kann. Wie hoch die Priorität dafür ist, kann man schwer von außen sagen, aber die aktuellen Bauaktivitäten sprechen dafür, dass das nun vorangetrieben wird.


Zitat
Slighter
Und könnte der Fortschritt bei dem westgehenden Gleis damit zu tun haben, dass man den Verkehr im Bereich Stromstraße->Verwaltungsakademie als von der Süd- auf die Nordseite umklappen will? Dann wär ja freie Bahn für das Gleis nach Osten.


In der Turmstraße zwischen Stromstraße und Rathenower Straße gibt es ja seit einigen Monaten eine durchgehende Einbahnstraßenregelung in Richtung Osten. Von der Stromstraße kommend fährt man zunächst auf der rechten Straßenseite (Südseite), auf Höhe Staatsanwaltschaft geht es dann auf die linke Straßenseite (Nordseite).

Zwei Ausnahmen:

- Auf den wenigen Metern zwischen Lübecker Straße und der Tiefgarageneinfahrt gibt es Gegenverkehr.

- Auf Höhe der Verwaltungsakademie wird immer noch die Behelfsbrücke über die Baugrube der Fernwärmeleitung in der Straßenmitte befahren, also dort, wo künftig die Gleise liegen sollen. Rechts und links davon ist aber inzwischen alles verfüllt. Man muss also die Fahrbahn verlegen, um die Behelfsbrücke ausbauen und darunter verfüllen zu können.


Ich vermute, dass man nun kurzfristig die nördliche Fahrbahn wieder durchgängig herstellt (Höhe Verwaltungsakademie und Abschnitt Staatsanwaltschaft - Stromstraße).

Und man dann auch die zulässige Fahrtrichtung von aktuell West-Ost auf Ost-West umkehrt.


Planerisch gut gemeint, aber aufgrund der anscheinenden Totalverweigerung des zuständigen Ordnungsamts, diesen auch durchzusetzen, ist ja leider der bauzeitliche Radfahrstreifen in Ost-West-Richtung.

Mal sehen, wie es damit weitergeht. Bei der bauzeitlichen Situation für Radfahrende klaffen Planung und Wirklichkeit dort leider sehr weit und in sehr ärgerlicher Weise auseinander.


Viele Grüße
Manuel
Was sind eigentlich die Gründe, warum nicht wenigstens einzelne Abschnitte weitgehend fertiggestellt werden (Bürgersteige herstellen, Asphaltdecke), so dass der Stadtraum nicht gleichzeitig über den gesamten Bauzeitraum auf gesamter Strecke gestört ist?
Sicher, das ist nicht überall möglich. Aber es wirkt ein wenig so, als würde mal hier, mal dort "ein wenig" gearbeitet. Dieser lange (räumlich wie zeitlich) Bauabschnitt ist eine Last für die Menschen vor Ort, Gewerbebetriebe, Behörden und nicht zuletzt einen zeitweilig weitgehend eingestellten ÖPNV.
Ehrlich gesagt, kein Aushängeschild für den Straßenbahnausbau in einer bewohnten Stadt. Besser wäre es wohl, wenn in einer dichtbesiedelten und hochfrequentierten Gegend wie Moabit in zwei oder drei Abschnitten die Trasse verlegt würde. Ich stelle es mir schon für die Strecke nach Steglitz vor (so sie denn gebaut wird). Dann finden Leitungsarbeiten an der Potsdamer Brücke und gleichzeitig am Walther-Schreiber-Platz statt. Zwei Jahre Komplettsperrung des kompletten Straßenzugs?
Wozu zwei Jahre Vollsperrung? Ich kann die Polemik nicht nachvollziehen.

In der Turmstraße haben die Arbeiten Mitte April 2022 begonnen, das sind jetzt sechs Monate. Im Abschnitt Rathenower Straße-Stromstraße gab es dazu bisher nie eine Vollsperrung. Im Abschnitt Stromstraße-Jonasstraße/Thusneldaallee gibt es jetzt seit Mitte Juli, also seit drei Monaten tatsächlich eine Vollsperrung, aber die Arbeitsintensität dort macht ein baldiges Ende absehbar. Gerade der Punkt, die Straße nicht voll zu sperren, trägt erheblich zu einer längeren Bauzeit bei.


Zitat
Stichbahn
Was sind eigentlich die Gründe, warum nicht wenigstens einzelne Abschnitte weitgehend fertiggestellt werden (Bürgersteige herstellen, Asphaltdecke), so dass der Stadtraum nicht gleichzeitig über den gesamten Bauzeitraum auf gesamter Strecke gestört ist?
Sicher, das ist nicht überall möglich. Aber es wirkt ein wenig so, als würde mal hier, mal dort "ein wenig" gearbeitet. Dieser lange (räumlich wie zeitlich) Bauabschnitt ist eine Last für die Menschen vor Ort, Gewerbebetriebe, Behörden und nicht zuletzt einen zeitweilig weitgehend eingestellten ÖPNV.
Ehrlich gesagt, kein Aushängeschild für den Straßenbahnausbau in einer bewohnten Stadt. Besser wäre es wohl, wenn in einer dichtbesiedelten und hochfrequentierten Gegend wie Moabit in zwei oder drei Abschnitten die Trasse verlegt würde. Ich stelle es mir schon für die Strecke nach Steglitz vor (so sie denn gebaut wird). Dann finden Leitungsarbeiten an der Potsdamer Brücke und gleichzeitig am Walther-Schreiber-Platz statt. Zwei Jahre Komplettsperrung des kompletten Straßenzugs?
Zitat
manuelberlin
Wozu zwei Jahre Vollsperrung? Ich kann die Polemik nicht nachvollziehen.

In der Turmstraße haben die Arbeiten Mitte April 2022 begonnen, das sind jetzt sechs Monate. Im Abschnitt Rathenower Straße-Stromstraße gab es dazu bisher nie eine Vollsperrung. Im Abschnitt Stromstraße-Jonasstraße/Thusneldaallee gibt es jetzt seit Mitte Juli, also seit drei Monaten tatsächlich eine Vollsperrung, aber die Arbeitsintensität dort macht ein baldiges Ende absehbar. Gerade der Punkt, die Straße nicht voll zu sperren, trägt erheblich zu einer längeren Bauzeit bei.

Hallo Manuel,
danke für Deine Antwort und Einschätzung! Die Grundfrage war/ist tatsächlich nicht polemisch gemeint - beim Steglitz-Teil konnte ich mich dann allerdings hinsichtlich Polemik nicht zurückhalten. Da gebe ich Dir recht. (Allerdings würde den hiesigen Planerinnen und Planern sogar in schlechten Momenten zutrauen, eine 7 km langen Baustelle vom Kulturforum bis Steglitz einzurichten...)

Sollte es in den nächsten 20 Jahren verstärkt einen Straßenbahnausbau in Berlin geben, sollte das Thema Baustellenausdehnung (räumlich und zeitlich!) allerdings kein Tabu sein. Nur so wird schon beim Bau Akzeptanz geschafft/gehalten. Die Straßenbahn und der Straßenumbau sollten m.E. nicht nur ab Eröffnung ein Zugewinn für eine Gegend sein, sondern bereits in der Bauphase - soweit möglich - gezeigt werden, dass es mit Straßenbahn gut bzw. besser läuft.
Mich würde zum Beispiel interessieren, ob mal ernsthaft beim naturgemäß platzeinnehmenden Tief- und Gleisbau in den letzten Jahrzehnten beim Straßenbahnbau in einer bestehenden Stadt durchdacht wurde, ob eine "Wanderbaustelle" in Abschnitten möglich wäre? Also, ob eine Koordination der unterschiedlichen Leitungsunternehmen und Gewerke sinnvoll und effizienter möglich ist oder ob sich dann alle gegenseitig im Weg stehen? Ich könnte mir nämlich auch vorstellen, dass das gar nicht durchdacht wird, weil es für die einzelnen Gewerke so von der Koordination her leichter ist, der Stadtraum während der Bauphase sowieso weitgehend egal ist und weil "ham wa schon immer so gemacht".

Zurück zur Straßenbahn Turmstraße: ich quere zwar die Baustelle an unterschiedlichen Stellen immer wieder, aber verfolge längs der Strecke den Arbeitsfortschritt dank Deiner Bilder(erklärungen) und der der anderen Fotografen. Danke an euch!
Hallo Stichbahn!

Wie Du ja siehst, benötigt der Gleis- und Fahrleitungsbau die geringste Zeit und dürfte die Anwohner am wenigsten beeinträchtigen.

Man kann sich so durchaus vorstellen, wie es früher möglich war, in Berlin innerhalb von 30 Jahren rund 600 Kilometer Straßenbahnstrecken zu bauen.


Nur war damals eben noch kaum etwas unter dem Pflaster, und das ist der Knackpunkt.

Ich bin nicht vom Fach und kenne da auch niemanden, aber es ist die Frage, ob es möglich wäre, die zahlreichen Gewerke und Leitungsbetreiber besser zu koordinieren.

Es ist ja so, dass das für diese eine lästige Pflichtübung ist - sie haben ja nicht ernsthaft etwas davon, 30 Meter ihrer Leitungen zu erneuern. Und ein anderes Problem dürfte bei der aktuellen Situation in der Baubranche die Terminlage sein. Ich kann mir kaum vorstellen, dass die BVG oder überhaupt die öffentliche Hand hier zum Beispiel in der Lage ist, Bonuszahlungen für eine Ausführung in einem besonders kleinen Zeitfenster zu zahlen.


Und ja, eine Baustelle vor dem Haus ist lästig. Aber ich weiß nicht, ob es mich wirklich interessieren würde, ob drei oder sieben Kilometer weiter ebenfalls Baustelle ist.

Klar, der Anblick ist nicht schön und der Schmutz und der Lärm sind lästig. Manche werden Parkplatzprobleme haben, manche Ladeninhaber eine geringere Kundenfrequenz. Viele Anwohner dürften aber während der Bauzeit alles in allem tatsächlich sehr viel weniger Lärm haben als normalerweise. Und die Leute sitzen dort in den Straßencafés wie sonst auch. Es passiert ja längst nicht jeden Tag etwas vor dem eigenen Haus.


Letztlich sind die Arbeiten weder in der Dauer noch in der Intensität auch nur annähernd mit U-Bahn-Bauarbeiten zu vergleichen, bei denen Großgerät eingesetzt wird und bei denen oft ernsthafte Probleme wie Risse in den Häusern und andere Havarieren tatsächlich auftreten oder zu befürchten sind. Und üblicherweise mehrere Jahre lang andauern, während ich mir ziemlich sicher bin, dass wir in der Turmstraße dieses Jahr noch große Fortschritte sehen werden.

Viele Grüße
Manuel


Zitat
Stichbahn
Zitat
manuelberlin
Wozu zwei Jahre Vollsperrung? Ich kann die Polemik nicht nachvollziehen.

In der Turmstraße haben die Arbeiten Mitte April 2022 begonnen, das sind jetzt sechs Monate. Im Abschnitt Rathenower Straße-Stromstraße gab es dazu bisher nie eine Vollsperrung. Im Abschnitt Stromstraße-Jonasstraße/Thusneldaallee gibt es jetzt seit Mitte Juli, also seit drei Monaten tatsächlich eine Vollsperrung, aber die Arbeitsintensität dort macht ein baldiges Ende absehbar. Gerade der Punkt, die Straße nicht voll zu sperren, trägt erheblich zu einer längeren Bauzeit bei.

Hallo Manuel,
danke für Deine Antwort und Einschätzung! Die Grundfrage war/ist tatsächlich nicht polemisch gemeint - beim Steglitz-Teil konnte ich mich dann allerdings hinsichtlich Polemik nicht zurückhalten. Da gebe ich Dir recht. (Allerdings würde den hiesigen Planerinnen und Planern sogar in schlechten Momenten zutrauen, eine 7 km langen Baustelle vom Kulturforum bis Steglitz einzurichten...)

Sollte es in den nächsten 20 Jahren verstärkt einen Straßenbahnausbau in Berlin geben, sollte das Thema Baustellenausdehnung (räumlich und zeitlich!) allerdings kein Tabu sein. Nur so wird schon beim Bau Akzeptanz geschafft/gehalten. Die Straßenbahn und der Straßenumbau sollten m.E. nicht nur ab Eröffnung ein Zugewinn für eine Gegend sein, sondern bereits in der Bauphase - soweit möglich - gezeigt werden, dass es mit Straßenbahn gut bzw. besser läuft.
Mich würde zum Beispiel interessieren, ob mal ernsthaft beim naturgemäß platzeinnehmenden Tief- und Gleisbau in den letzten Jahrzehnten beim Straßenbahnbau in einer bestehenden Stadt durchdacht wurde, ob eine "Wanderbaustelle" in Abschnitten möglich wäre? Also, ob eine Koordination der unterschiedlichen Leitungsunternehmen und Gewerke sinnvoll und effizienter möglich ist oder ob sich dann alle gegenseitig im Weg stehen? Ich könnte mir nämlich auch vorstellen, dass das gar nicht durchdacht wird, weil es für die einzelnen Gewerke so von der Koordination her leichter ist, der Stadtraum während der Bauphase sowieso weitgehend egal ist und weil "ham wa schon immer so gemacht".

Zurück zur Straßenbahn Turmstraße: ich quere zwar die Baustelle an unterschiedlichen Stellen immer wieder, aber verfolge längs der Strecke den Arbeitsfortschritt dank Deiner Bilder(erklärungen) und der der anderen Fotografen. Danke an euch!



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 19.10.2022 00:13 von manuelberlin.
Zitat
Stichbahn
Allerdings würde den hiesigen Planerinnen und Planern sogar in schlechten Momenten zutrauen, eine 7 km langen Baustelle vom Kulturforum bis Steglitz einzurichten...

Da dies aus bestimmten Gründen auch sinnvoll sein kann (v.a. Bauzeitverkürzung durch Vollsperrung), würde ich dies auch nicht von vornherein ausschließen wollen. Immerhin ist das Hauptstraßennetz, wie schon sein Name sagt, ein Netz - also kann sich der Straßenverkehr groß- wie kleinräumig bei längerfristigen Sperrungen auch neue Wege suchen und tut dies i.d.R. auch, während kleinteiligere Sperrungen dazu verleiten, die bestehenden Wege, soweit es geht, beizuhalten und die Situation im unmittelbaren Baustellenbereich noch verschlimmern können.
Zitat
manuelberlin
Ich bin nicht vom Fach und kenne da auch niemanden, aber es ist die Frage, ob es möglich wäre, die zahlreichen Gewerke und Leitungsbetreiber besser zu koordinieren.

Es ist ja so, dass das für diese eine lästige Pflichtübung ist - sie haben ja nicht ernsthaft etwas davon, 30 Meter ihrer Leitungen zu erneuern. Und ein anderes Problem dürfte bei der aktuellen Situation in der Baubranche die Terminlage sein. Ich kann mir kaum vorstellen, dass die BVG oder überhaupt die öffentliche Hand hier zum Beispiel in der Lage ist, Bonuszahlungen für eine Ausführung in einem besonders kleinen Zeitfenster zu zahlen.

Das war in westdeutschen Großstädten (München, Bonn, Frankfurt/Main, Würzburg, Augsburg...) bis Mitte der 1990er Jahre noch recht leicht zu koordinieren, weil mit Ausnahme von Telefon/IT/Kabelfernsehen (=Bundespost; DBP) sämtliche unter öffentlichen Straßen verlaufenden Leitungen sowie auch der jeweilige Straßenbahnbetrieb selbst von den örtlichen Stadtwerken bzw. von jenen geführte/beherrschte Tochterunternehmen verantwortet wurden. Das bedeutete, dass in aller Regel für Straßenbahn-/Stadtbahnprojekte wie etwa die Linie 3/5 in Würzburg nach Heuchelhof und Rottenbauer nur Absprachen zwischen DBP, Tiefbauamt und Stadtwerken erforderlich waren, um den Leitungsbau zu organisieren. Entsprechend zügig ging das damals.

In Berlin sind das aber alles voneinander unabhängige Unternehmen verschiedener Eigentümer (Gasag, Vattenfall, Stromnetz Berlin, Wasserbetriebe...) und nicht mehr jedes IT-/Telefonkabel gehört der Deutschen Telekom. Diese Unternehmen wiederum haben jeweils ihre eigenen Bauabteilungen oder Vertrags-Tiefbaufirmen mit jeweils eigenen Termin- und Personaleinsatzplänen etc. pp. - da dürfte noch bessere Koordination als jetzt beim Projekt "Turmstraße I" leider nur sehr schwer bis unmöglich sein. Von Dingen wie Materialverfügbarkeit reden wir noch gar nicht..

Viele Grüße
Arnd
Straffere Arbeitsgemeinschaften gründen mit Richtlinienkompetenz bei der Berlin Mobility oder wie die Behörde jetzt heißt. 🤦

Heidekraut zum Hauptbahnhof
😂 🤮 😉😝🤦👍🤔 🙄😏
Hallo zusammen!

Hier wieder ein Update, alle Fotos von heute, Donnerstag, 20. Oktober.

Aktuell scheint der Fahrbahnbau im Vordergrund zu stehen.

Die Lichtverhältnisse am Nachmittag werden immer schwieriger. Kommende Woche werde ich auch nochmal um die Zeit vor Ort sein, ich hoffe, das ist akzeptabel. Dann kommt die Zeitumstellung, und ich muss mich dann bei meinen Besuchen auf die Mittagszeit umstellen, auch wenn das für mich nicht so einfach ist und geplante Besuche ausfallen könnten.

Viele Grüße
Manuel


(1) Im Bereich der künftigen vorläufigen Endstelle werden weiter fleißig Bordsteinkanten gebaut. Zuletzt musste glücklicherweise keine wieder abgebrochen werden.


(2) Nun ist durchgehend vom bereits bestehenden Abschnitt unter der Kreuzung Turmstraße/Stromstraße bis Höhe U-Bahn-Aufzug das westgehende Gleis verlegt.


(3) Östlich der Kreuzung Turmstraße/Stromstraße wurde heute weiter asphaltiert.


(4) Zwischen Lübecker Straße und Staatsanwaltschaft ist nun auf der Nordseite bereits die Deckschicht der Fahrbahn wieder hergestellt.


(5) Vor der Staatsanwaltschaft neue Bordsteinkanten und Regenwassereinläufe


(6) Ebenso im weiteren Verlauf.


(7) Fernwärmeleitungs-Baustelle auf Höhe Verwaltungsakademie: Hier wurde nun tatsächlich die Verkehrsführung auf die Nordseite verschwenkt, sodass die bauzeitliche Behelfsbrücke in der Straßenmitte in den nächsten Tagen ausgebaut werden kann.


(8) Am östlichen Ende der Turmstraße ein neuer Fahrleitungsmast und ein bisschen neues Gleisplanum


(9) Die neu verlegte querende Leitung (vermutlich Gas) ist fertig verlegt und bereits bis zur Fahrbahnmitte verfüllt.


(10) Alt-Moabit, auf der Südseite: Der Schacht über den neuen Fernwärmeleitungen ist fertig, der Deckel wurde aus Altmaterial improvisiert. Gleichzeitig werden die alten Leitungen ausgegraben (links oben).


(11) Hier wird erkennbar, dass die alten Leitungen längs unter dem geplanten ostgehenden Gleis liegen.


(12) Nordseite: Hier ist einer von zwei neuen Schächten fertig. Weiß jemand, wozu diese Schächte angelegt werden, zumal sie keine Revisionsöffnung besitzen?




1 mal bearbeitet. Zuletzt am 21.10.2022 00:05 von manuelberlin.
Zitat
manuelberlin
Hallo zusammen!

Das kommt mir komisch vor - mit Stand gestern (16. Oktober) war das definitiv noch nicht möglich.

Viele Grüße
Manuel

Zitat
Niederschönhausen West
Hallo,

laut Fahrinfo fährt der 123er schon heute über die Wilsnacker Str.

MfG

Ich war Mittwoch zuletzt da, und da war diesbezüglich etwas großes in der Mache: Es wurde ein Haufen neuer Absperrungen angekarrt, und zudem gab es umfangreiche Abmarkierarbeiten zwischen Rathenower und Wilsnacker Straße. Es sah so aus, als stünde die Sperrung der Rathenower Straße (mindestens) südwärts unmittelbar bevor, und damit die Umleitung des Verkehrs aus Richtung Rathenower Straße über die Turm- und Wilsnacker Straße. Gleiches für den Verkehr aus Richtung Stromstraße. Ich vermute mal, dass es hier also demnächst wirklich großflächig weitergeht.


Zitat
manuelberlin am 17.10
(1) Wir gehen diesmal von Ost nach West: Die Invalidenstraße ist auf ihrer gesamten Südseite zwischen Clara-Jaschke-Straße und Alt-Moabit nach wie vor Baustelle. Seit Monaten sind hier keinerlei Fortschritte und so gut wie keine Aktivitäten erkennbar.

Da gings vor zwei Tagen tatsächlich weiter mit Rohr- oder Schachtarbeiten. Womöglich waren irgendwelche Ersatzteile wieder verfügbar, oder es gab einfach wieder Kapazitäten nachdem man im weiteren Streckenverlauf bestimmte Stellen abgeschlossen hat. Die Arbeiten waren ziemlich genau an der Stelle, die du da fotografiert hast.

Zitat
manuelberlin
Du meinst wahrscheinlich den Abschnitt zwischen Stromstraße und Jonasstraße/Thusneldaallee.
Priorität dafür ist, kann man schwer von außen sagen, aber die aktuellen Bauaktivitäten sprechen dafür, dass das nun vorangetrieben wird.

Exakt den mein ich. Aber nun frage ich mich, wie die Verkehrsführung denn dann gestaltet werden soll. Soll die Turmstraße dann wieder durchgängig einspuring westwärts ab Stromstraße befahrbar sein, während die Fahrbahnen ostwärts ab Ottostraße komplett gesperrt werden? Das könnte ja vom Platz her ab Thusneldaallee etwas eng werden, schließlich braucht man sicher auch ausreichend Baufreihaltefläche.


Zitat
Stichbahn
Was sind eigentlich die Gründe, warum nicht wenigstens einzelne Abschnitte weitgehend fertiggestellt werden (Bürgersteige herstellen, Asphaltdecke), so dass der Stadtraum nicht gleichzeitig über den gesamten Bauzeitraum auf gesamter Strecke gestört ist?

Denk mal das hat auch was damit zu tun, dass man bestimmte Gewerke ihre Arbeiten in einem bestimmten Zeitrahmen fertig stellen lassen will. Z.B. nicht über Monate/Jahre immer wieder wieder für eine Stelle anrücken zu lassen. Womöglich hat das bestimmte Skaleneffekte bei den Kosten, in der Gesamtbauzeit und ist einfacher für die ausführenden Firmen zu terminieren.



Zitat
manuelberlin am 20.10
(7) Fernwärmeleitungs-Baustelle auf Höhe Verwaltungsakademie: Hier wurde nun tatsächlich die Verkehrsführung auf die Nordseite verschwenkt, sodass die bauzeitliche Behelfsbrücke in der Straßenmitte in den nächsten Tagen ausgebaut werden kann.

Nordseite? An der Stelle war der Verkehr doch bereits schon länger auf der Nordseite. Müsste es nicht Südseite heißen?... wobei ich gerade gar nicht sicher bin, ob an der Stelle überhaupt Fahrbahn auf der Südseite vorhanden ist. Oder war das die Stelle, wo zwischenzeitlich von Nord- zurück auf Südseite geschwenkt worden war?
Hallo Slighter, hallo zusammen!

Die Verkehrsführung habe ich etwas anders in Erinnerung beziehungsweise am letzten Donnerstag Nachmittag beobachtet.

Grundsätzlich wurde über viele Wochen hinweg der Kfz-Verkehr von der Staatsanwaltschaft bis zur Rathenower Straße auf der Nordseite der Turmstraße geführt.

Es gab aber eine Ausnahme an Fernwärmeleitungs-Baustelle auf Höhe der Verwaltungsakademie. Dort gab es zwei offene Baugruben im Fahrbahnraum - auf der Süd- und Nordseite. In der Fahrbahnmitte, also eben nicht auf der Nordseite, wurde die Baugrube mit einer Behelfsbrücke überbrückt, welche man in meinem letzten Beitrag auf Bild 7 sehen kann. Nunmehr ist die Verkehrsführung auch dort auf die Nordseite verlegt, sodass die Brücke ausgebaut und darunter verfüllt werden kann. Auf meinem Bild ist das eigentlich klar nachvollziehbar.

Ansonsten gab es über viele Wochen auf der Südseite der Turmstraße vor diesem kleinen Park zwischen Verwaltungsakademie und Wilsnacker Straße einen bauzeitlichen Rad- und Fußweg auf der Fahrbahn. Hier ist nun der Gehweg provisorisch wieder hergerichtet worden und diese Wegeführung auf der Fahrbahn ist beseitigt. Und auf diesem kurzen Stück ist nun neu der Kfz-Verkehr von der Nord- auf die Südseite verschwenkt, um dann direkt auf der Kreuzung Turmstraße/Wilsnacker Straße erneut zurück auf die Nordseite geführt zu werden, wo es dann bis zur Rathenower Straße weitergeht.

Zwischen Wilsnacker Straße und Rathenower Straße (also vor dem Gerichtsgebäude) ist der bauzeitliche Radweg auf dem Gehweg (gelbe Markierung) beseitigt worden.

Kurz vor der Einmündung der Turmstraße in die Rathenower Straße ist mir eine neue Fußgängerquerung aufgefallen, welche noch nicht freigegeben war. Sie befindet sich noch westlich der vormaligen Leitungsbaugruben im Einmündungsbereich. Ansonsten ist mir an dieser Stelle keine veränderte Verkehrsführung aufgefallen.

Ich hoffe, dass das so nachvollziehbar ist.

Viele Grüße
Manuel


Zitat
Slighter
Zitat
manuelberlin
Hallo zusammen!

Das kommt mir komisch vor - mit Stand gestern (16. Oktober) war das definitiv noch nicht möglich.

Viele Grüße
Manuel

Zitat
Niederschönhausen West
Hallo,

laut Fahrinfo fährt der 123er schon heute über die Wilsnacker Str.

MfG

Ich war Mittwoch zuletzt da, und da war diesbezüglich etwas großes in der Mache: Es wurde ein Haufen neuer Absperrungen angekarrt, und zudem gab es umfangreiche Abmarkierarbeiten zwischen Rathenower und Wilsnacker Straße. Es sah so aus, als stünde die Sperrung der Rathenower Straße (mindestens) südwärts unmittelbar bevor, und damit die Umleitung des Verkehrs aus Richtung Rathenower Straße über die Turm- und Wilsnacker Straße. Gleiches für den Verkehr aus Richtung Stromstraße. Ich vermute mal, dass es hier also demnächst wirklich großflächig weitergeht.


Zitat
manuelberlin am 17.10
(1) Wir gehen diesmal von Ost nach West: Die Invalidenstraße ist auf ihrer gesamten Südseite zwischen Clara-Jaschke-Straße und Alt-Moabit nach wie vor Baustelle. Seit Monaten sind hier keinerlei Fortschritte und so gut wie keine Aktivitäten erkennbar.

Da gings vor zwei Tagen tatsächlich weiter mit Rohr- oder Schachtarbeiten. Womöglich waren irgendwelche Ersatzteile wieder verfügbar, oder es gab einfach wieder Kapazitäten nachdem man im weiteren Streckenverlauf bestimmte Stellen abgeschlossen hat. Die Arbeiten waren ziemlich genau an der Stelle, die du da fotografiert hast.

Zitat
manuelberlin
Du meinst wahrscheinlich den Abschnitt zwischen Stromstraße und Jonasstraße/Thusneldaallee.
Priorität dafür ist, kann man schwer von außen sagen, aber die aktuellen Bauaktivitäten sprechen dafür, dass das nun vorangetrieben wird.

Exakt den mein ich. Aber nun frage ich mich, wie die Verkehrsführung denn dann gestaltet werden soll. Soll die Turmstraße dann wieder durchgängig einspuring westwärts ab Stromstraße befahrbar sein, während die Fahrbahnen ostwärts ab Ottostraße komplett gesperrt werden? Das könnte ja vom Platz her ab Thusneldaallee etwas eng werden, schließlich braucht man sicher auch ausreichend Baufreihaltefläche.


Zitat
Stichbahn
Was sind eigentlich die Gründe, warum nicht wenigstens einzelne Abschnitte weitgehend fertiggestellt werden (Bürgersteige herstellen, Asphaltdecke), so dass der Stadtraum nicht gleichzeitig über den gesamten Bauzeitraum auf gesamter Strecke gestört ist?

Denk mal das hat auch was damit zu tun, dass man bestimmte Gewerke ihre Arbeiten in einem bestimmten Zeitrahmen fertig stellen lassen will. Z.B. nicht über Monate/Jahre immer wieder wieder für eine Stelle anrücken zu lassen. Womöglich hat das bestimmte Skaleneffekte bei den Kosten, in der Gesamtbauzeit und ist einfacher für die ausführenden Firmen zu terminieren.



Zitat
manuelberlin am 20.10
(7) Fernwärmeleitungs-Baustelle auf Höhe Verwaltungsakademie: Hier wurde nun tatsächlich die Verkehrsführung auf die Nordseite verschwenkt, sodass die bauzeitliche Behelfsbrücke in der Straßenmitte in den nächsten Tagen ausgebaut werden kann.

Nordseite? An der Stelle war der Verkehr doch bereits schon länger auf der Nordseite. Müsste es nicht Südseite heißen?... wobei ich gerade gar nicht sicher bin, ob an der Stelle überhaupt Fahrbahn auf der Südseite vorhanden ist. Oder war das die Stelle, wo zwischenzeitlich von Nord- zurück auf Südseite geschwenkt worden war?
Hi,

ja jetzt erinner ich mich. Die Verwirrung kommt davon, dass man als radfahrender Zuschauer ja nicht die gleiche Verkehrsführung nutzt, wie der MIV. Gleichwohl erinner ich mich jetzt an die große Baugrube, die von der Gehwegseite nördlich einsehbar war. Alles verwirrend, danke fürs aufklären.

Etwaige neue Überführungen sollten ja ab dieser Woche in Betrieb zu sehen sein. Bin mal gespannt, wie es jetzt so aussieht.

Zitat
manuelberlin
Hallo Slighter, hallo zusammen!

Die Verkehrsführung habe ich etwas anders in Erinnerung beziehungsweise am letzten Donnerstag Nachmittag beobachtet.

Grundsätzlich wurde über viele Wochen hinweg der Kfz-Verkehr von der Staatsanwaltschaft bis zur Rathenower Straße auf der Nordseite der Turmstraße geführt.

Es gab aber eine Ausnahme an Fernwärmeleitungs-Baustelle auf Höhe der Verwaltungsakademie. Dort gab es zwei offene Baugruben im Fahrbahnraum - auf der Süd- und Nordseite. In der Fahrbahnmitte, also eben nicht auf der Nordseite, wurde die Baugrube mit einer Behelfsbrücke überbrückt, welche man in meinem letzten Beitrag auf Bild 7 sehen kann. Nunmehr ist die Verkehrsführung auch dort auf die Nordseite verlegt, sodass die Brücke ausgebaut und darunter verfüllt werden kann. Auf meinem Bild ist das eigentlich klar nachvollziehbar.

Ansonsten gab es über viele Wochen auf der Südseite der Turmstraße vor diesem kleinen Park zwischen Verwaltungsakademie und Wilsnacker Straße einen bauzeitlichen Rad- und Fußweg auf der Fahrbahn. Hier ist nun der Gehweg provisorisch wieder hergerichtet worden und diese Wegeführung auf der Fahrbahn ist beseitigt. Und auf diesem kurzen Stück ist nun neu der Kfz-Verkehr von der Nord- auf die Südseite verschwenkt, um dann direkt auf der Kreuzung Turmstraße/Wilsnacker Straße erneut zurück auf die Nordseite geführt zu werden, wo es dann bis zur Rathenower Straße weitergeht.

Zwischen Wilsnacker Straße und Rathenower Straße (also vor dem Gerichtsgebäude) ist der bauzeitliche Radweg auf dem Gehweg (gelbe Markierung) beseitigt worden.

Kurz vor der Einmündung der Turmstraße in die Rathenower Straße ist mir eine neue Fußgängerquerung aufgefallen, welche noch nicht freigegeben war. Sie befindet sich noch westlich der vormaligen Leitungsbaugruben im Einmündungsbereich. Ansonsten ist mir an dieser Stelle keine veränderte Verkehrsführung aufgefallen.

Ich hoffe, dass das so nachvollziehbar ist.

Viele Grüße
Manuel


Zitat
Slighter
Zitat
manuelberlin
Hallo zusammen!

Das kommt mir komisch vor - mit Stand gestern (16. Oktober) war das definitiv noch nicht möglich.

Viele Grüße
Manuel

Zitat
Niederschönhausen West
Hallo,

laut Fahrinfo fährt der 123er schon heute über die Wilsnacker Str.

MfG

Ich war Mittwoch zuletzt da, und da war diesbezüglich etwas großes in der Mache: Es wurde ein Haufen neuer Absperrungen angekarrt, und zudem gab es umfangreiche Abmarkierarbeiten zwischen Rathenower und Wilsnacker Straße. Es sah so aus, als stünde die Sperrung der Rathenower Straße (mindestens) südwärts unmittelbar bevor, und damit die Umleitung des Verkehrs aus Richtung Rathenower Straße über die Turm- und Wilsnacker Straße. Gleiches für den Verkehr aus Richtung Stromstraße. Ich vermute mal, dass es hier also demnächst wirklich großflächig weitergeht.


Zitat
manuelberlin am 17.10
(1) Wir gehen diesmal von Ost nach West: Die Invalidenstraße ist auf ihrer gesamten Südseite zwischen Clara-Jaschke-Straße und Alt-Moabit nach wie vor Baustelle. Seit Monaten sind hier keinerlei Fortschritte und so gut wie keine Aktivitäten erkennbar.

Da gings vor zwei Tagen tatsächlich weiter mit Rohr- oder Schachtarbeiten. Womöglich waren irgendwelche Ersatzteile wieder verfügbar, oder es gab einfach wieder Kapazitäten nachdem man im weiteren Streckenverlauf bestimmte Stellen abgeschlossen hat. Die Arbeiten waren ziemlich genau an der Stelle, die du da fotografiert hast.

Zitat
manuelberlin
Du meinst wahrscheinlich den Abschnitt zwischen Stromstraße und Jonasstraße/Thusneldaallee.
Priorität dafür ist, kann man schwer von außen sagen, aber die aktuellen Bauaktivitäten sprechen dafür, dass das nun vorangetrieben wird.

Exakt den mein ich. Aber nun frage ich mich, wie die Verkehrsführung denn dann gestaltet werden soll. Soll die Turmstraße dann wieder durchgängig einspuring westwärts ab Stromstraße befahrbar sein, während die Fahrbahnen ostwärts ab Ottostraße komplett gesperrt werden? Das könnte ja vom Platz her ab Thusneldaallee etwas eng werden, schließlich braucht man sicher auch ausreichend Baufreihaltefläche.


Zitat
Stichbahn
Was sind eigentlich die Gründe, warum nicht wenigstens einzelne Abschnitte weitgehend fertiggestellt werden (Bürgersteige herstellen, Asphaltdecke), so dass der Stadtraum nicht gleichzeitig über den gesamten Bauzeitraum auf gesamter Strecke gestört ist?

Denk mal das hat auch was damit zu tun, dass man bestimmte Gewerke ihre Arbeiten in einem bestimmten Zeitrahmen fertig stellen lassen will. Z.B. nicht über Monate/Jahre immer wieder wieder für eine Stelle anrücken zu lassen. Womöglich hat das bestimmte Skaleneffekte bei den Kosten, in der Gesamtbauzeit und ist einfacher für die ausführenden Firmen zu terminieren.



Zitat
manuelberlin am 20.10
(7) Fernwärmeleitungs-Baustelle auf Höhe Verwaltungsakademie: Hier wurde nun tatsächlich die Verkehrsführung auf die Nordseite verschwenkt, sodass die bauzeitliche Behelfsbrücke in der Straßenmitte in den nächsten Tagen ausgebaut werden kann.

Nordseite? An der Stelle war der Verkehr doch bereits schon länger auf der Nordseite. Müsste es nicht Südseite heißen?... wobei ich gerade gar nicht sicher bin, ob an der Stelle überhaupt Fahrbahn auf der Südseite vorhanden ist. Oder war das die Stelle, wo zwischenzeitlich von Nord- zurück auf Südseite geschwenkt worden war?
War kurz vor Ort - im Bereich Rathenower Straße nichts dramatisch neues. Rund um den Bereich Turm-/Stromstraße geht es aber mit großen Schritten bei Gleisbau und Bordsteinkanten weiter, weiter östlich ebenso mit den Asphaltarbeiten. In Alt-Moabit umfangreichere Erdarbeiten.

Schnappschuss aus der Hüfte beim Vorbeifahren als Quasi-Symbolbild. Leider recht absolut unscharf, aber man erkennt den Fortschritt glaube ich schon etwas leider echt schlecht :(



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 26.10.2022 15:39 von Slighter.


Nochmal eine kleine Ergänzung, als Entschuldigung für die totale Gurke gestern.

Bild 1: Turmstraße, Gleisauarbeiten bis hin zur Stromstraße, samt Asphaltieren auf der Nordseite.

Ohne Bild: Im Bereich Bandelstraße ist gerade viel los, was Erdarbeiten und Begrenzungssteine angeht.

Bild 2: Die Rathenower ist jetzt tatsächlich gesperrt. Bis Seydlitzstraße komplett zwecks Markierarbeiten. Dann dürfte der Verkehr nordwärts auf der JVA-Seite wieder aufgenommen werden.


Hallo zusammen!

@ Slighter: Waren wir heute ungefähr zeitgleich unterwegs?

Allerdings muss ich nun meinen Besuchsrhythmus von seit einigen Monaten immer Donnerstags 16 Uhr vor Ort (plus ein paar mal extra) auf einen anderen Zeitpunkt verlegen. Die Lichtverhältnisse um diese Uhrzeit sind jetzt schon für gute Fotos zweifelhaft, und mit dem Ende der Sommerzeit am kommenden Sonntag geht das gar nicht mehr. Der Zeitpunkt war für mich immer bei weitem am Besten machbar, mal sehen, wie ich es weiter einrichten kann.


Auf der Baustelle ist jetzt wirklich Dampf auf dem Kessel, in den nächsten Wochen wird es in großem Umfang sichtbare Fortschritte geben (Gleisbau, Straßenbau).

Hier wieder ein Update von mir - alle Bilder von heute, Donnerstag, 27. Oktober.

Viele Grüße
Manuel


(1) Auf Höhe der Doppelten Gleisverbindung hat man sich nun wieder an den Bordsteinkanten versucht - diesmal mit Elastomermatte zum Gleisbett, das war wohl tatsächlich der Fehler.


(2) Beide Gleise werden nun in Richtung Osten fortgesetzt. Das westgehende Gleis (links) ist bereits fertig montiert und ausgerichtet, damit ist es hier im gesamten Abschnitt Thusneldaallee - Stromstraße durchgehend. In der Gegenrichtung ist man noch nicht ganz so weit.


(3) Blick in Richtung Westen von Höhe U-Bahn-Aufzug. Mit den neuen Bordsteinkanten nimmt der Straßenraum hier nun ebenfalls Gestalt an.


(4) Blick in Richtung Westen kurz vor der Kreuzung Stromstraße. Das westgehende Gleis ist fertig betoniert, das ostgehende Gleis wird nun montiert und hat aktuell noch Unterbrechungen an den Fußgängerquerungen am Fotostandpunkt und auf Höhe des U-Bahn-Aufzugs.


(5) Blick in Richtung Osten beziehungsweise Stromstraße. Ende kommender Woche könnte der Gleisbau zwischen Thusneldaallee und Stromstraße komplett abgeschlossen sein. Für die Straßenbauarbeiten wird man dann sicherlich noch zwei oder drei Wochen benötigen, bis der Bereich wieder für den Kfz-Verkehr freigegeben werden kann.


(6) Höhe Verwaltungsakademie - vormalige Fernwärmeleitungs-Baustelle: Die Behelfsbrücke in der Straßenmitte ist nun entfernt und die Baugrube darunter verfüllt. Rechts vom Bildausschnitt wurden bereits weitere Abschnitte der Bordsteinkante zwischen Fahrbahn und Gleiskörper gebaut. Ich denke, wenn die Gleisbauarbeiten im Bereich Thusneldaallee - Stromstraße abgeschlossen sind, werden hier im großen Stil die Gleise ausgerollt. Also höchstwahrscheinlich noch im November.


(7) Am östlichen Ende der Turmstraße wird nun das Planum für das ostgehende Gleis weiter hergerichtet. Hier wird man aufgrund der Enge nicht beide Richtungsgleise gleichzeitig bauen können - dazwischen wird ja der Bahnsteig liegen.


(8) Slighter hatte es schon letzte Woche richtig vorhergesehen: Große Veränderungen auf der Rathenower Straße. Diese ist nun zwischen Turmstraße und Alt-Moabit Einbahnstraße in Fahrtrichtung Norden.


(9) Überleitung zwischen West- und Ostseite auf Höhe der Tankstelle


(10) Heute Nachmittag wurde hier jedoch noch die Ostseite benutzt. Der Wechselwegweiser hinsichtlich Tiergartentunnel wurde von dem Mast zwischen den Gleisen abmontiert.


(11) Morgen schon könnte die neue Verkehrsführung auf der Westseite der Rathenower Straße in Betrieb gehen. Damit bestünde Baufreiheit, um die Straßenbahngleise im Bogen über die Kreuzung zu verlegen.


(12) Alt-Moabit: Die Fernwärme-Baugrube auf der Südseite (hier im Bild) wird nun verfüllt. Auf der Nordseite noch nicht, aber auch dort sind die Schächte fertig gebaut und abgedichtet. Die alten Leitungen unter dem Mittelstreifen müssen noch entfernt werden.

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