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Ausschreibung "Berlin-Stettin" veröffentlicht
geschrieben von Knut Rosenthal 
Zitat
X-Town Traffic
Fahrplanentwürfe für MV zum Fahrplanwechsel im Dezember 2026: [www.vmv-mbh.de]

Zum RE4(MV) steht da u.a.:
"13.12.2026-11.12.2027: Kein Zugverkehr zwischen Löcknitz und Szczecin. Schienenersatzverkehr wird eingerichtet."

Heißt wohl, dass die Arbeiten auf polnischer Seite auch endlich beginnen. Ein Jahr scheint mir aber recht kurz, oder das ist einfach nur die Zeit bis zum nächsten Fahrplanwechsel.

Dies ist in der Tat einfach nur die Zeit bis zum nächsten Fahrplanwechsel. Wie lang die Sperrung des MV-Astes nach Stettin andauern wird, wird sich zeigen.

Jens



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 12.03.2026 21:38 von Jens Fleischmann.
Zitat
Jens Fleischmann
Dies ist in der Tat einfach nur die Zeit bis zum nächsten Fahrplanwechsel. Wie lang die Sperrung des MV-Astes nach Stettin andauern wird, wird sich zeigen.
Die DB gibt solche Termine immer nur bis zum nächsten Fahrplanwechsel bekannt, man schaue auf die RB66.

Bei PKP-PLK gibt es allerdings ein paar mehr mehr Fahrplanwechsel, und der nächste ist nicht erst im Dezember...
Fernverkehr Berlin - Danzig via Stettin ab 2030

Original-Meldung (auf polnisch): [www.rynek-kolejowy.pl]
Übersichtsgrafik mit den Ausplänen für Stettin: [www.rynek-kolejowy.pl]

Übersetzung und Zusammenfassung der Meldung von User Detear aus dem ICE-Treff-Forum:

Zitat
Destear

Interessante Entwicklung für die Verbindung Berlin–Szczecin–Dreistadt, die sich schon ein bisschen abgezeichnet hatte: Nach Angaben des polnischen Infrastrukturministeriums sollen ab Dezember 2030 erstmals Fernzüge von Berlin über Szczecin, Koszalin, Słupsk, Gdynia, Gdansk und Olsztyn bis Białystok fahren. Geplant sind zunächst vier Zugpaare täglich, also grob ein Vier-Stunden-Takt. Nach 2035 soll das Angebot perspektivisch auf acht Zugpaare anwachsen, was dann ungefähr einem Zwei-Stunden-Takt entspräche.

Möglich werden soll das durch den seit Jahren überfälligen Ausbau der Strecke Berlin–Szczecin. Auf deutscher und polnischer Seite soll die Verbindung durchgehend elektrifiziert und weitgehend zweigleisig ausgebaut werden, mit Geschwindigkeiten bis 160 km/h. Der Bauverlauf auf deutscher Seite ist ja bestens bekannt, es geht bestenfalls sehr langsam voran. Die deutsche Seite will ihren Abschnitt bis Ende 2027 fertigstellen; auf polnischer Seite sollen die Arbeiten zwischen Grenze und Szczecin Gumieńce nach derzeitigem Stand bis 2029 laufen. Ein Unsicherheitsfaktor bleibt allerdings, dass nicht alle Arbeiten vollständig gesichert finanziert sind. Insbesondere der zweite Gleisabschnitt bis Szczecin Główny ist offenbar nur als Option vorgesehen. Im ungünstigen Fall gäbe es also zwar durchgehenden elektrischen Betrieb, aber noch einen Engpass im Stadtbereich Szczecin.

Zusätzlich plant die Woiwodschaft Westpommern ein deutlich dichteres Regionalangebot Richtung Berlin: insgesamt 18 Zugpaare, davon neun direkte schnelle Verbindungen zwischen Szczecin und Berlin mit Anbindung des BER sowie neun weitere Verbindungen mit Umstieg in Angermünde. Die Fahrzeit Szczecin–Berlin soll dann bei rund 90 Minuten liegen, was die Bahn auf dieser Relation erstmals wirklich konkurrenzfähig machen würde.

Für die Dreistadt ist vor allem spannend, dass die Verbindung nach Berlin künftig offenbar stärker über Szczecin laufen soll. Heute fährt die „Gedania“ bekanntlich über Bydgoszcz und Poznań. Die neue Route würde also die Nordachse stärken. Eine Führung über Kołobrzeg ist dagegen zunächst nicht geplant, weil die dafür nötigen Strecken weiter nicht elektrifiziert sind und eine Modernisierung dort noch in weiter Ferne liegt.
[www.gcmap.com] die Großkreisdistanz Flughafen zu Flughafen ist 165 Kilometer. Da wäre mit einer NBS eine Fahrzeit deutlich unter einer Stunde möglich... Aber anderthalb Stunden ist zumindest attraktiver als der Ist-Zustand...

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Selbstverständlich sollten wir mehr Schienen bauen!
Zitat
Nukebro
[www.gcmap.com] die Großkreisdistanz Flughafen zu Flughafen ist 165 Kilometer. Da wäre mit einer NBS eine Fahrzeit deutlich unter einer Stunde möglich... Aber anderthalb Stunden ist zumindest attraktiver als der Ist-Zustand...

...und zwischen Innenstadt und Innenstadt oder Hauptbahnhof und Hauptbahnhof sind es sogar 40km weniger, die Bahnstrecke ist ca. 135km lang. Dementsprechend sind auch ohne NBS und mit einem Ausbau auf 160 km/h Fahrzeiten von einer Stunde möglich*. Wir wollen ja meistens nicht zum Stettiner Flughafen und die Stettiner, die zum BER wollen, werden eher am Hauptbahnhof einsteigen.


*:wohl aber nur ohne Zwischenhalte, also Fernverkehr.

Gruß Nemo
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Eine Straßenbahn ist besser als keine U-Bahn!!



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 30.04.2026 13:58 von Nemo.
Zitat
Nukebro
[www.gcmap.com] die Großkreisdistanz Flughafen zu Flughafen ist 165 Kilometer. Da wäre mit einer NBS eine Fahrzeit deutlich unter einer Stunde möglich... Aber anderthalb Stunden ist zumindest attraktiver als der Ist-Zustand...

Und wen willste damit transportieren? ich frag nur für nen Freund ...
Szczecin ist ein 500.000 EW catchment, wirtschaftlich überhaupt nicht zu vergleichen mit den Zentren Warschau oder Poznan, Dienstleistungen und Tourismus dominieren. Also Sektoren, in denen die Leute unterdurchschnittlich verdienen und somit weniger Geld zum Reisen ausgeben können. Wizzair hat sich dort probiert und viele Strecken wegen Erfolglosigkeit aufgegeben. Muss man noch mehr sagen?
Die Flughafen-Verkehre zum BER macht Flixbus und Follow-Me in gut 2h für 10€uro. Kapazitäten reichlich.

Viel relevanter dürften für den RE9 zukünftig die Einpendler zum Arbeiten sein, da in Berlin 10% Arbeitslosigkeit und Arbeitskräfte-Mangel kein Widerspruch sind und am Ende irgendjemand die Jobs machen muss.
Früher war Szczecin mal "Berlins Hafen". Mit einer offenen Grenze und attraktiven Fahrzeiten könnte es das wieder werden...

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Selbstverständlich sollten wir mehr Schienen bauen!
Jedemenge Bilder zum aktuellen Baugeschehen gibt es im DSO-Forum:

[www.drehscheibe-online.de]
Veranstaltungshinweis:

Zitat
InfraGO
Angermünde – Grenze D/PL (– Szczecin)

Einladung zu Informationsveranstaltungen für Anwohnende zum Baugeschehen im 2. Bauabschnitt der Strecke Angermünde – Grenze D/PL
Es ist uns als Projektteam sehr wichtig, Anwohnende über unsere Bauarbeiten und deren Auswirkungen zu informieren. Zusätzlich zu unserem Informationsangebot im BauInfoPortal möchten wir Ihnen nun im Rahmen von Informationsveranstaltungen die Gelegenheit geben, sich auch direkt mit der Projektleitung auszutauschen. Ihre Fragen und Anliegen zum Baugeschehen stehen dabei im Mittelpunkt.
Die Veranstaltungen finden am Dienstag, 2. Juni 2026, in Tantow und am Mittwoch, 3. Juni 2026, in Passow jeweils von 18 bis 20 Uhr statt.
Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme.

Link Weitere Informationen dazu unter „Infos für Anwohnende“
[bauprojekte.deutschebahn.com]

Mail Fragen zum Bauprojekt richten Sie bitte an
Angelika.Britz@deutschebahn.com

[bauprojekte.deutschebahn.com]



3 mal bearbeitet. Zuletzt am 19.05.2026 15:00 von DerMichael.
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