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Seilbahnen in Berlin (lt. Koalitionsvertrag)
geschrieben von Nemo 
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M48er
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PassusDuriusculus
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Lopi2000
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PassusDuriusculus
Wie lange braucht denn eine Seilbahn, um 450 Leute zu transportieren, die alle den selben Zug schaffen wollen?

Die Seilbahn in den Gärten der Welt schafft nach eigenen Angaben bis zu 3000 Personen pro Stunde, also 50 pro Minute. Für die urbane Seilbahn in La Paz ist zu lesen, dass durch schnelleres Fahren auf 4000 Personen pro Stunde erhöht werden kann, das wären dann 66,6 pro Minute. Insofern wären die 450 Personen in 7-9 Minuten weg transportiert, was kombiniert mit leicht unterschiedlichen Gehgeschwindigkeiten und Veranstaltungsenden gut passen sollte, wenn es vermutlich auch nach Ankunft eines Zuges zu Vorlesungsbeginn einen gewissen Stau geben dürfte. Das wäre aber mit Bussen oder Straßenbahnen auch nicht anders.

Mir ging es um das Szenario: 450 Studis aus versch. Kursen verlassen um 11:39 Uhr das Haus, um den 11:48 Uhr Zug nach Golm zu schaffen. (Weil der Kurs eig. bis 11:45 Uhr geht, sie so wenig wie möglich verpassen wollen, aber um 12:15 Uhr ein Kurs in Golm anfängt)
Diese Studis werden lernen, sukzessive zwischen 11:32 und 11:42 die Vorlesung zu verlassen. Eine garantierten Standortwechsel für solche Massen in 30 Minuten zwischen Brauhausberg und Golm wird es nicht geben.

Zwischen Griebnitzsee und Golm gibt es das aktuell aber.
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Philipp Borchert
Was soll überhaupt diese Verteilung verschiedener Standorte einer Universität über ganze Stadtgebiete?

Dann müsste man Golm verdoppeln.

Aber in Berlin genauso üblich, das HU-Studis zwischen Adlershof und Mitte wechseln müssen.
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def
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M48er
Diese Studis werden lernen, sukzessive zwischen 11:32 und 11:42 die Vorlesung zu verlassen.

Und den S- und U-Bahnhof Brandenburger Tor halten wir künftig auch bei Großveranstaltungen offen, die Leute werden schon lernen, nach Veranstaltungsende sukzessive zur Bahn zur gehen. Nein, so funktionieren Menschenmassen nicht.

Zitat
M48er
Eine garantierten Standortwechsel für solche Massen in 30 Minuten zwischen Brauhausberg und Golm wird es nicht geben.

Dann würde ich tatsächlich den Beitrag von Alter Köpenicker aufgreifen: warum lässt man überhaupt zwischen zwei Blöcken nur 30 min, wenn eine nennenswerte Zahl der Studierenden in der Zeit den Standort wechseln muss?


Der erste Block beginnt 8:15, der letzte endet 19:45.
Noch längere Pausen? Vergiss es. Es betrifft ja von den 20.000 Studis nur vielleicht jeden dritten, dreimal die Woche, da ja nicht jeder jeden Block was hat. Aber da man ja (zum Glück) so viele Kombinationen studieren kann, geht das nicht anders.
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PassusDuriusculus
Aber in Berlin genauso üblich, das HU-Studis zwischen Adlershof und Mitte wechseln müssen.

Dass das nicht allein ein Potsdamer Ding ist, ist mir bewusst. Eher scheint es ja so zu sein, dass es die Regel ist. Da muss doch 'ne Idee dahinter stecken. Dass Studenten auch das echte Leben der Stadt kennen lernen, in dem sie den örtlichen ÖPNV regelmäßig nutzen müssen, auch mal unter Zeitdruck ...

~~~~~~
Für mehr Ümläüte!
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Philipp Borchert
Was soll überhaupt diese Verteilung verschiedener Standorte einer Universität über ganze Stadtgebiete?

Ich denke mal: Platzproblem. Es gibt in Potsdam keinen Standort, an dem alle Einrichtungen der Uni unterzubringen sind.

Aber wie machen das eigentlich Universitäten wie Martin-Luther¹ , Friedrich-Alexander², Duisburg-Essen, die Hochschule Harz³ oder die Brandenburgische Technische Universität⁴, die gleich Standorte in verschienenen, deutlich auseinanderliegenden Städten haben?

¹Wittenberg und Halle(Saale)
²Erlagen und Nürnberg
³Wernigerode (sogar mit eigener Eisenbahnstation) und Halberstadt
⁴Cottbus und Senftenberg
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Jumbo
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Philipp Borchert
Was soll überhaupt diese Verteilung verschiedener Standorte einer Universität über ganze Stadtgebiete?

Ich denke mal: Platzproblem. Es gibt in Potsdam keinen Standort, an dem alle Einrichtungen der Uni unterzubringen sind.

Aber wie machen das eigentlich Universitäten wie Martin-Luther¹ , Friedrich-Alexander², Duisburg-Essen, die Hochschule Harz³ oder die Brandenburgische Technische Universität⁴, die gleich Standorte in verschienenen, deutlich auseinanderliegenden Städten haben?


¹Wittenberg und Halle(Saale)
²Erlagen und Nürnberg
³Wernigerode (sogar mit eigener Eisenbahnstation) und Halberstadt
⁴Cottbus und Senftenberg


Also die FAU hat den ganz überwiegenden Teil der Dinge in Erlangen. Nur für Lehramt kann es teilweise schwierig werden. Und genau dafür wird ja die www.stadtumlandbahn.de gebaut. Und derzeit wird der Campus in Erlangen neu organisiert. Das alte Audimax kommt weg; an den Standort baut stattdessen die Uniklinik aus. Dafür wird ein ehemaliges Siemens-Gebäude das neue Audimax...

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Selbstverständlich sollten wir mehr Schienen bauen!



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 04.01.2026 10:53 von Nukebro.
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PassusDuriusculus
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def
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M48er
Diese Studis werden lernen, sukzessive zwischen 11:32 und 11:42 die Vorlesung zu verlassen.

Und den S- und U-Bahnhof Brandenburger Tor halten wir künftig auch bei Großveranstaltungen offen, die Leute werden schon lernen, nach Veranstaltungsende sukzessive zur Bahn zur gehen. Nein, so funktionieren Menschenmassen nicht.

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M48er
Eine garantierten Standortwechsel für solche Massen in 30 Minuten zwischen Brauhausberg und Golm wird es nicht geben.

Dann würde ich tatsächlich den Beitrag von Alter Köpenicker aufgreifen: warum lässt man überhaupt zwischen zwei Blöcken nur 30 min, wenn eine nennenswerte Zahl der Studierenden in der Zeit den Standort wechseln muss?


Der erste Block beginnt 8:15, der letzte endet 19:45.
Noch längere Pausen? Vergiss es. Es betrifft ja von den 20.000 Studis nur vielleicht jeden dritten, dreimal die Woche, da ja nicht jeder jeden Block was hat. Aber da man ja (zum Glück) so viele Kombinationen studieren kann, geht das nicht anders.

Meine Idee wäre ja dass man die Anfangszeiten an der Uni an den unterschiedlichen Standorten gegeneinander versetzt, also z.B. erster Block in Babelsberg beginnt um 7:30, erster Block in Golm beginnt um 8:30.

Gruß Nemo
---

Eine Straßenbahn ist besser als keine U-Bahn!!
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Nemo
Meine Idee wäre ja dass man die Anfangszeiten an der Uni an den unterschiedlichen Standorten gegeneinander versetzt, also z.B. erster Block in Babelsberg beginnt um 7:30, erster Block in Golm beginnt um 8:30.

Das wird seit Jahrzehnten mit Schulen versucht, damit nicht für eine Stunde ein massiver Busverkehr bereitgestellt werden muss, weil alle Schulen mehr oder weniger gleichzeitig erreicht werden müssen. Warum sollte das bei Universitäten klappen?

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Für mehr Ümläüte!
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Philipp Borchert
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Nemo
Meine Idee wäre ja dass man die Anfangszeiten an der Uni an den unterschiedlichen Standorten gegeneinander versetzt, also z.B. erster Block in Babelsberg beginnt um 7:30, erster Block in Golm beginnt um 8:30.

Das wird seit Jahrzehnten mit Schulen versucht, damit nicht für eine Stunde ein massiver Busverkehr bereitgestellt werden muss, weil alle Schulen mehr oder weniger gleichzeitig erreicht werden müssen. Warum sollte das bei Universitäten klappen?

Das klappt ja auch bei Schulen. Da hat man es aber häufig mit grantigen Eltern zu tun, denen es nicht in den Kram passt, wenn sie ihr Kind eine halbe Stunde früher oder - was noch schlimmer ist - später mit dem Auto zur Schule bringen müssen.

Studenten können den Weg zur Uni in den allermeisten Fällen selbstständig zurücklegen und es gibt weniger Standorte der Uni auf einem kleineren Gebiet als Schulen in Landkreisen. Zudem liegen die Unistandorte in einem vom ÖPNV erschlossenen Gebiet. Das heißt eine Verschiebung der Anfangs- und Endzeit führt in den meisten Fällen lediglich dazu, dass die Leute dann halt mit einem früheren oder späteren Takt fahren. Bei den Schulen hat man ja eher spezielle Fahrten, die günstig zur Anfangs- und Endzeit der Schule verkehren, sodass man da dann auch die Umläufe entsprechend planen muss.

Gruß Nemo
---

Eine Straßenbahn ist besser als keine U-Bahn!!



2 mal bearbeitet. Zuletzt am 04.01.2026 12:38 von Nemo.
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Nemo
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PassusDuriusculus
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M48er
Diese Studis werden lernen, sukzessive zwischen 11:32 und 11:42 die Vorlesung zu verlassen.

Und den S- und U-Bahnhof Brandenburger Tor halten wir künftig auch bei Großveranstaltungen offen, die Leute werden schon lernen, nach Veranstaltungsende sukzessive zur Bahn zur gehen. Nein, so funktionieren Menschenmassen nicht.

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M48er
Eine garantierten Standortwechsel für solche Massen in 30 Minuten zwischen Brauhausberg und Golm wird es nicht geben.

Dann würde ich tatsächlich den Beitrag von Alter Köpenicker aufgreifen: warum lässt man überhaupt zwischen zwei Blöcken nur 30 min, wenn eine nennenswerte Zahl der Studierenden in der Zeit den Standort wechseln muss?


Der erste Block beginnt 8:15, der letzte endet 19:45.
Noch längere Pausen? Vergiss es. Es betrifft ja von den 20.000 Studis nur vielleicht jeden dritten, dreimal die Woche, da ja nicht jeder jeden Block was hat. Aber da man ja (zum Glück) so viele Kombinationen studieren kann, geht das nicht anders.

Meine Idee wäre ja dass man die Anfangszeiten an der Uni an den unterschiedlichen Standorten gegeneinander versetzt, also z.B. erster Block in Babelsberg beginnt um 7:30, erster Block in Golm beginnt um 8:30.

Dann hast du aber doppelt soviele Kurse die sich überschneiden. Das ist illusorisch.

Oder wie willst du den zweiten Block in Babelsberg um 9:30 Uhr erreichen, wenn der erste Block in Golm erst um 10:00 Uhr endet?



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 04.01.2026 13:39 von PassusDuriusculus.
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Philipp Borchert
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Nemo
Meine Idee wäre ja dass man die Anfangszeiten an der Uni an den unterschiedlichen Standorten gegeneinander versetzt, also z.B. erster Block in Babelsberg beginnt um 7:30, erster Block in Golm beginnt um 8:30.

Das wird seit Jahrzehnten mit Schulen versucht, damit nicht für eine Stunde ein massiver Busverkehr bereitgestellt werden muss, weil alle Schulen mehr oder weniger gleichzeitig erreicht werden müssen. Warum sollte das bei Universitäten klappen?

Schulbeginn um 7:30 ist meines Erachtens sehr kritisch zu sehen. Teenager neigen viel eher dazu "Eulen" zu sein, die eher später aufstehen und länger wach bleiben würden, wenn sie es sich aussuchen könnten. Wenn man in die Tiefschlafphase die Schule legt, leidet der Lernerfolg....

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1 mal bearbeitet. Zuletzt am 04.01.2026 19:35 von Nukebro.
Das gilt für 8 Uhr auch noch. Man könnte ja ab 8 Uhr staffeln.

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Nukebro
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Philipp Borchert
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Nemo
Meine Idee wäre ja dass man die Anfangszeiten an der Uni an den unterschiedlichen Standorten gegeneinander versetzt, also z.B. erster Block in Babelsberg beginnt um 7:30, erster Block in Golm beginnt um 8:30.

Das wird seit Jahrzehnten mit Schulen versucht, damit nicht für eine Stunde ein massiver Busverkehr bereitgestellt werden muss, weil alle Schulen mehr oder weniger gleichzeitig erreicht werden müssen. Warum sollte das bei Universitäten klappen?

Schulbeginn um 7:30 ist meines Erachtens sehr kritisch zu sehen. Teenager neigen viel eher dazu "Eulen" zu sein, die eher später aufstehen und länger wach bleiben würden, wenn sie es sich aussuchen könnten. Wenn man in die Tiefschlafphase die Schule legt, leidet der Lernerfolg....

Ich gehör zu den (wenigen?) Teenagerlerchen, war im ersten Semester dann etwas verwirrt, weil ich nicht wusste, was ich solange bis 8:15 Uhr machen sollte. Mit der Zunahme des Selbststudiums habe ich dann immer genossen morgens um 7 Uhr die besten Räume/Instrumente zum Üben buchen konnte.
Beim späteren Schulbeginn leidet aber auch die gesellschaftlich wichtige Vereinsarbeit, die dann nach der (Ganztags-)Schule noch stattfinden muss. Was Social Media und Corona da schon für einen gesellschaftlichen Schaden angerichtet haben, kann man ja tagtäglich in jeglicher Diskussionsinkompetenz erleben.
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PassusDuriusculus
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Philipp Borchert
Was soll überhaupt diese Verteilung verschiedener Standorte einer Universität über ganze Stadtgebiete?

Dann müsste man Golm verdoppeln.

Aber in Berlin genauso üblich, das HU-Studis zwischen Adlershof und Mitte wechseln müssen.

Ein Stück weit hat das auch mit universeller werdenden Studiengängen zu tun. Klassisch hat man halt an der rechtswissenschaftlichen Fakultät Jura, an der naturwissenschaftlichen Fakultät eine Naturwissenschaft usw. studiert, so dass eine räumliche Trennung höchstens für einzelne Exoten ungünstig war. Mit einer zunehmenden Zahl von fakultäts- oder gar hochschulübergreifenden Masterstudiengängen hat man nun die Zahl der Betroffenen deutlich erhöht, was zwar ein Gewinn für die Studienvielfalt ist, aber eben nicht ohne solche "Kollateralschäden" abgeht. Dazu kommen weitgehende Autonomien für Lehrstühle, die eine Koordination zu Gunsten der Studierenden vermutlich eher erschweren.

Theoretisch denkbar wäre z.B. eine blockweise Bündelung, so dass ein Studiengang eher vormittags in Golm und nachmittags zentraler unterwegs ist und dafür ein andere umgekehrt. Wenn sich aber einer der Lehrstühle für den Grundsatz "vormittags Lehre, nachmittags Forschung" entscheidet, funktioniert das eher schlechter.
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Lopi2000

Theoretisch denkbar wäre z.B. eine blockweise Bündelung, so dass ein Studiengang eher vormittags in Golm und nachmittags zentraler unterwegs ist und dafür ein andere umgekehrt. .

Wie soll das gehen? Wenn jetzt beispielsweise Mathe, Englisch und Geisteswissenschaften am vormittag sind und Französisch, Spanisch und Naturwissenschaften am Nachmittag sind diverse normale Fächerkombinationen im Lehramt nicht möglich.

Es ist ja auch nicht schlimm, wenn sich diverse Studis in ein und die selbe RB21, U3 oder S46 quetschen. Das halten Studenten aus und sind auch eher so gesittet (im Gegensatz zum Durchschnittsbürger), dass sich gut verteilt wird und aussteigen gelassen wird. Etc. Meine einzige Frage war nur, wie eine Seilbahn mit so einem Andrang umgeht. Gewiss würden vom Landtag auch einige Studis lieber zum Bahnhof laufen, als sich anzustellen. Sonst fällt mir sinnvoll nur ein, ob man vielleicht von den Bussen, die eh am.Hauptbahnhof enden, die Umläufe so gestalten kann, dass sie normalerweise längere Pause am Hbf haben,.aber alle 2 Stunden dann von vier Linien vier Fahrten von/zum Landtag verlängert werden.

So ähnlich hat mans ja am Neuen Palais. Viele laufen zum Bahnhof Sanssouci und neben den Bussen in 4-5 Richtungen gibts dann noch einen Zusatzbus in Lastrichtung und die ein bis zwei Stationen sind die Busse halt knackevoll



4 mal bearbeitet. Zuletzt am 05.01.2026 14:33 von PassusDuriusculus.
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PassusDuriusculus
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Lopi2000

Theoretisch denkbar wäre z.B. eine blockweise Bündelung, so dass ein Studiengang eher vormittags in Golm und nachmittags zentraler unterwegs ist und dafür ein andere umgekehrt. .

Wie soll das gehen? Wenn jetzt beispielsweise Mathe, Englisch und Geisteswissenschaften am vormittag sind und Französisch, Spanisch und Naturwissenschaften am Nachmittag sind diverse normale Fächerkombinationen im Lehramt nicht möglich

Schrieb Loopi doch: Organisatorische Maßnahmen. Dass die Fähigkeit der Unis dazu begrenzt ist, steht auf einem anderen Blatt. Das müssen aber sowieso die Studenten ausbaden, indem sie ihre Kurse so wählen, dass es zueinander passt. Das heißt dann im Zweifel leider auch vom Semsterplan abzuweichen und eben Kurse zu tauschen. Den "Spaß" durfte ich bereits im ersten Semester "lernen" und Verkehrswesen war mit ca. 300 Erstsemestern jetzt kein kleiner Studiengang an der TU. Das Thema Ortswechsel stellte sich da noch gar nicht so intensiv, da alle Veranstaltungen im Dunstkreis des Hauptcampus stattfanden. Und in 30 Minuten ist man doch locker zwischen Hauptgebäude und Salzufer gewechselt.

Das weicht jetzt aber so langsam doch deutlich vom Thema ab. ;)

--- Signatur ---
Bitte beachten Sie beim Aussteigen die Lücke zwischen Bus und Bordsteinkante!
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Jay

Schrieb Loopi doch: Organisatorische Maßnahmen. [...]
Nein schrieb er nicht. bzw. sein Vorschlag funktioniert schon im klassischen Lehramtsstudium nicht ;)
[Der Semesterplan ist doch nur ein utopischer Serviervorschlag ;) ]

Zitat
Jay
Das weicht jetzt aber so langsam doch deutlich vom Thema ab. ;)

Entschuldige bitte, du hast Recht :)



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 05.01.2026 14:51 von PassusDuriusculus.
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PassusDuriusculus
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Lopi2000
Theoretisch denkbar wäre z.B. eine blockweise Bündelung, so dass ein Studiengang eher vormittags in Golm und nachmittags zentraler unterwegs ist und dafür ein andere umgekehrt. .

Wie soll das gehen? Wenn jetzt beispielsweise Mathe, Englisch und Geisteswissenschaften am vormittag sind und Französisch, Spanisch und Naturwissenschaften am Nachmittag sind diverse normale Fächerkombinationen im Lehramt nicht möglich.

Ja, dann ist das halt so. Mit Glück bietet dann eine andere Hochschule die gewünschte Kombination an, ggf. aber auch nicht, so dass dann halt eine andere gewählt werden oder das Studium in die Länge gezogen werden muss, weil die gewünschte Kombination nicht auf dem normalen Weg studierbar ist. Sowohl bei meinem Abi als auch bei meinem Wirtschaftsingenieurstudium gab es Fächerkombinationen, die nicht im Regelplan funktionierten, weil sie parallel angeboten wurden, im Stadtplanungsstudium musste man sich auch für eine Vertiefungsrichtung entscheiden, wer viel Ingenieurwissenschaften wollte, bekam nur das Grundprogramm in Stadtsoziologie und umgekehrt. Wer sich aus allem etwas herausgepickt hatte, bekam - trotz identischer Stundenzahl - nicht alle Scheine für die Diplomanmeldung zusammen. Wer Friesisch und Sorbisch auf Lehramt studieren möchte, wird auch noch zwischen Studienorten pendeln müssen, die eher eine Tagesreise voneinander entfernt liegen.

Zurück zum verkehrlichen:

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PassusDuriusculus
Das halten Studenten aus und sind auch eher so gesittet (im Gegensatz zum Durchschnittsbürger), dass sich gut verteilt wird und aussteigen gelassen wird. Etc. Meine einzige Frage war nur, wie eine Seilbahn mit so einem Andrang umgeht.

Im Zweifel könnte man dies auch mit (freiwilligen oder erzwungenen) Priorisierungen, dann halt man halt eine Expresswarteschlange für alle, die den Zug bekommen müssen und alle anderen holen sich entweder freiwillig noch einen Kaffee oder dürfen nicht einsteigen, wenn ihr digital hinterlegter Stundenplan keinen Bedarf für die schnelle / frühe Fahrt nachweist. Wenn die Studierenden so gesittet sind, sollte dies aber ja auf freiwilliger Basis funktionieren.

Ich sehe - in der Größenordnung, über die wir hier reden - kein größeres Problem bei der Seilbahnidee. Die Kapazität der von mir oben erwähnten Seilbahnen entspricht ungefähr der von einem Gelenkbus alle 3 min. Während bei diesem die ersten Einsteigenden warten müssen, bis der Bus voll und abfahrbereit ist (i.d.R. wohl bei einer solchen Spitzenlastlinie die Taktzeit, also 3 min) sind die ersten Einsteigenden bei der Seilbahn dann schon am Bahnhof.

Verstärkerbusse sind natürlich zusätzlich auch immer noch denkbar, aber wenn man ein neues Verkehrsmittel für diesen Verkehrszweck etablieren möchte, sollte dieses zumindest schon dafür geeignet sein.
Der Tagesspiegel berichtet heute auch und liefert eine Grafik zum möglichen Streckenverlauf mit:
[www.tagesspiegel.de] © Gruentuch Ernst Architekten/Uwe Lauber ZIM Multimediasysteme /Gruentuch Ernst Architekten/Uwe Lauber ZIM Multimediasysteme

Dort zeigt sich auch gleich ein Problem: Wenn die Seilbahn wie dargestellt in Höhe des Taxistands startet, muss sie zunächst über die Wohnhäuser an der Friedrich-Engels-Straße hinweg und dann über das Eckhaus an der Kreuzung Brauhausberg/Heinrich-Mann-Allee. Die Anwohner werden wenig begeistert sein. Nun gut, man könnte die Scheiben der Gondeln in dem Bereich undurchsichtig schalten, mit ähnlicher Technik wie die Scheibe zum Führerstand im ICE3 bei Bedarf undursichtig wird. Hier geht's zum Artikel:

Seilbahn zum Brauhausberg?: Potsdams Uni-Präsident Günther wirbt für unkonventionelle Anbindung des neuen Campus
[www.tagesspiegel.de] €
[archive.fo]
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Lopi2000
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PassusDuriusculus
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Lopi2000
Theoretisch denkbar wäre z.B. eine blockweise Bündelung, so dass ein Studiengang eher vormittags in Golm und nachmittags zentraler unterwegs ist und dafür ein andere umgekehrt. .

Wie soll das gehen? Wenn jetzt beispielsweise Mathe, Englisch und Geisteswissenschaften am vormittag sind und Französisch, Spanisch und Naturwissenschaften am Nachmittag sind diverse normale Fächerkombinationen im Lehramt nicht möglich.

Ja, dann ist das halt so. .

Das ist leider genauso absurd, wie wenn Leute behaupten: Man könne doch einfach nen Wagen an den ICE ranhängen,.wenns voll ist oder Berlin könnte doch mit Hamburg eine gemeinsame S-Bahn-Bestellung machen...
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