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Umbau Bahnhof Köpenick - Geschehen ab 02/2022
geschrieben von Arnd Hellinger 
Zitat
Alter Köpenicker
Zitat
Tramy1
RE1 vor Mega-Sperrung: Dem Bahnhof Köpenick droht die Schließung

Das war doch abzusehen. An der Strecke wird seit über 30 Jahren herumgebastelt, warum soll sich das mit der Inbetriebnahme des Regionalbahnhofs Köpenick plötzlich ändern?

Wenigstens büßt der Schienenersatzverkehrsong kaum etwas an Aktualität ein, bis auf die Stelle mit den Wertchips - die gibt es ja schon lange nicht mehr.

Zumindest der Abschnitt von Köpenick bis Fangschleuse sollte doch dann durchsaniert sein. Also könnte wenigstens der Werksverkehr zur Autofabrik in der Zeit dort fahren. 😉

Auf berliner Gebiet fehlt noch der Abschnitt von Karlshorst bis Wuhlheide. Da wären der Tunnel Rennbahngraben (https://maps.app.goo.gl/EyMFcxUvsGWDQ15C7) sowie die EÜ "Am Carlsgarten" (https://maps.app.goo.gl/6xLToHatj1ACfgRs9) zu erneuern. Am Kreuz Wuhlheide wird man wohl keine großen Sanierungen/Änderungen an den Brückenbauwerken vornehmen, bis nicht klar ist ob/in welchem Umfang die TVO kommt.

Zudem scheinen die Bauarbeiten für 2029 wieder abgesagt zu sein:

Zitat
RBB vom 21.07.2026

[...]Weitere zukünftige Sperrungen und Bauarbeiten auf dem RE1-Abschnitt sind bisher nicht geplant. Auch die im Mai von der Deutschen Bahn angekündigte mehrmonatige ununterbrochene Sperrung der Bahnstrecke Berlin - Frankfurt (Oder) im Jahr 2029 ist wieder vom Tisch.

[www.rbb24.de]
Zitat
X-Town Traffic
[...]
Zudem scheinen die Bauarbeiten für 2029 wieder abgesagt zu sein:

Zitat
RBB vom 21.07.2026

[...]Weitere zukünftige Sperrungen und Bauarbeiten auf dem RE1-Abschnitt sind bisher nicht geplant. Auch die im Mai von der Deutschen Bahn angekündigte mehrmonatige ununterbrochene Sperrung der Bahnstrecke Berlin - Frankfurt (Oder) im Jahr 2029 ist wieder vom Tisch.

[www.rbb24.de]

Nein, sind sie definitiv nicht. "Vom Tisch" ist lediglich eine durchgehende neunmonatige Totalsperrung der Strecke. Wie und in welchem Umfang 2029 gesperrt wird, ist derzeit in Abstimmung.

--- Signatur ---
Bitte beachten Sie beim Aussteigen die Lücke zwischen Bus und Bordsteinkante!
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Tramy1
RE1 vor Mega-Sperrung: Dem Bahnhof Köpenick droht die Schließung

[www.berliner-kurier.de]

Schlagzeile: "Dem Bahnhof Köpenick droht die Schließung!!1!einself"

Artikel: "Laut Deutscher Bahn konzentrieren sich die geplanten Bauarbeiten vor allem auf den Abschnitt zwischen Hangelsberg und Frankfurt (Oder). Zwischen Erkner und Hangelsberg soll es zwar ebenfalls Arbeiten geben – diese sollen aber weniger gravierend ausfallen. Bleibt es dabei, könnte der Bahnhof Köpenick außen vor bleiben."

Achso.

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MfG, S5M
Wie Sven Okas-Vollrath hier aktuell bewegtbildlich dokumentiert, gab es in den letzten Wochen am Bahnhof Köpenick erhebliche bauliche Veränderungen. So existieren u. a. die letzten beiden Hilfsüberbauten der EÜ Bahnhofstraße nicht mehr und die Rohbauarbeiten am letzten Segment des neuen östlichen Bahnsteigzugangstunnels haben begonnen - Beides bewirkt zwingend, dass für den S-Bahnbetrieb vsl. bis Frühjahr 2027 nur das nördliche Gleis (Regelrichtung stadteinwärts) zur Verfügung steht mit allen daraus betrieblich-kapazitiv resultierenden Einschränkungen...

Derweil entsteht aus der mangelhaften Kooperationsfähigkeit von DB InfraGO, SenMVKU und SGA Treptow Köpenick im Bereich der EÜ Hämmerlingstraße ein sehr unansehnliches Dauerprovisorium. Es ist technisch absolut nicht nachvollziehbar, warum mensch dort nicht unabhängig vom Verfahrensstand des PFV "WUB" in der Lage ist, den straßengebundenen Verkehr in den neuen Durchlass zu verschwenken und gleichzeitig bereits jetzt Stützwand, Bahndamm, Gleislagen etc. final herzustellen. :-(

Evtl. mögen Leute wie @nicolaas oder andere hier mitlesende Pressemenschen (m/w/d) ja einmal mit ihren Mitteln nachhaken, wo es an der Stelle konkret klemmt. Leider verhalten sich sowohl Frau Britz (DB) als auch Herr Herz (SenMVKU) auf meine diesbezüglichen Nachfragen hin - nun ja - recht wortkarg...

Viele Grüße
Arnd
Zitat
Arnd Hellinger
Wie Sven Okas-Vollrath hier aktuell bewegtbildlich dokumentiert, gab es in den letzten Wochen am Bahnhof Köpenick erhebliche bauliche Veränderungen. So existieren u. a. die letzten beiden Hilfsüberbauten der EÜ Bahnhofstraße nicht mehr und die Rohbauarbeiten am letzten Segment des neuen östlichen Bahnsteigzugangstunnels haben begonnen -

Auch der Zugang zum Bahnhof vom Elcknerplatz aus ist nicht mehr möglich; der Wechsel von der Süd- zur Nordseite und umgekehrt geschieht durch die Bahnhofstraße. Für Fußgänger hält man hier einen kleinen Irrgarten bereit, dessen Zugang sich am ehemaligen südlichen Bahnhofseingang befindet. Wer also von der Bahnhofstraße kommt, muss zunächst rechts auf den Elcknerplatz einbiegen, ca. auf dessen Mitte die Straßenseite wechseln und dort wieder zurückgehen, um auf der Bahnhofstraße dann die Eisenbahnunterführung zu passieren. Auf der Nordseite ist alles wie immer, nur schlimmer.


Das Gegenteil von pünktlich ist kariert.
Wer um himmels Willen auf die Idee gekommen ist, Köpenick zum Regionalbahnhof umzubauen. Zumal acht Jahre vorher Karlshorst geschlossen wurde, weil der Regionalzug ja nicht überall halten solle. Davon will man nun also nichts mehr wissen. Ist im Endeffekt genau so ein Reinfall wie Mahlsdorf.

Zulasten für uns Brandenburger, die wirklich auf den RE1 angewiesen sind, wenn sich dann noch in Köpenick irgendwelche Buletten in den ohnehin schon gut ausgelasteten Desiro HC reinquetschen, nur um drei Minuten schneller in Ostkreuz zu sein.



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 18.08.2026 20:51 von ZugBus.
Zitat
ZugBus
Zumal acht Jahre vorher Karlshorst geschlossen wurde, weil der Regionalzug ja nicht überall halten solle. Davon will man nun also nichts mehr wissen.

Vielleicht möchtest Du aber gerne wissen, dass der provisorische Halt Karlshorst aufgegeben wurde, weil die Linien RE2 und RE7 fortan in Ostkreuz halten, was für viele Reisende günstiger sein dürfte. Der RE1 hingegen hielt nicht in Karlshorst.


Zitat
ZugBus
Zulasten für uns Brandenburger, die wirklich auf den RE1 angewiesen sind, wenn sich dann noch in Köpenick irgendwelche Buletten in den ohnehin schon gut ausgelasteten Desiro HC reinquetschen, nur um drei Minuten schneller in Ostkreuz zu sein.

Naja, das wird sich wohl zeigen. Immerhin fährt die S-Bahn häufiger als der RE1, dadurch ist es nicht immer günstiger, auf den Regio zu warten. Außerdem, was geht es Dich an? Du wirst doch wohl aus Richtung Osten kommend bis Köpenick längst einen Sitzplatz bekleidet haben, da kann Dir dieses Gedrängel doch egal sein.


Das Gegenteil von pünktlich ist kariert.
Zitat
Alter Köpenicker
provisorische Halt Karlshorst
Provisorisch? Da hielten noch schon zu DDR-Zeiten die legendären Sputnik-Züge. :D

Zitat
Alter Köpenicker
Du wirst doch wohl aus Richtung Osten kommend bis Köpenick längst einen Sitzplatz bekleidet haben, da kann Dir dieses Gedrängel doch egal sein.
Aber nicht, wenn man dann vor Hitze umkippt. War letztens z.B. auf dem RE3 so, Klimaanlage kaputt und mir war total schlecht auf der Fahrt.
Zitat
ZugBus
Zitat
Alter Köpenicker
provisorische Halt Karlshorst
Provisorisch? Da hielten noch schon zu DDR-Zeiten die legendären Sputnik-Züge. :D

Ja, die wurden ja durch den Mauerbau notwendig und deshalb wurden in Karlshorst zwei Holzbahnsteige samt Holztreppen neben die Gleise gezimmert. Das war durchaus ein Provisorium.


Zitat
ZugBus
War letztens z.B. auf dem RE3 so, Klimaanlage kaputt und mir war total schlecht auf der Fahrt.

Ich fuhr kürzlich mit irgendeinem Zug, da war in der Mitte auch die Klimaanlage defekt. Seltsamerweise stapelten sich in diesem Bereich die Fahrgäste - ihnen war wohl kalt. Ich habe dann fast ganz alleine im hervorragend klimatisierten 1. Wagen gesessen.


Das Gegenteil von pünktlich ist kariert.
Zitat
Alter Köpenicker
Zitat
ZugBus
Zitat
Alter Köpenicker
provisorische Halt Karlshorst
Provisorisch? Da hielten noch schon zu DDR-Zeiten die legendären Sputnik-Züge. :D

Ja, die wurden ja durch den Mauerbau notwendig und deshalb wurden in Karlshorst zwei Holzbahnsteige samt Holztreppen neben die Gleise gezimmert. Das war durchaus ein Provisorium.

Korrekt - außerdem wissen wir in Berlin doch bestens, wie lange Provisorien von Bestand sind ;-)
#langebrücke #ebertsbrücke #europaplatz #warschauerstraße

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🏳️‍🌈 Vielfalt fährt mit.
Zitat
LariFari
außerdem wissen wir in Berlin doch bestens, wie lange Provisorien von Bestand sind ;-)
#langebrücke #ebertsbrücke #europaplatz #warschauerstraße

Nicht zu vergessen ist der wohl alles übertreffende S-Bahnhof Yorckstraße.


Das Gegenteil von pünktlich ist kariert.
Zitat
Alter Köpenicker
Zitat
Arnd Hellinger
Wie Sven Okas-Vollrath hier aktuell bewegtbildlich dokumentiert, gab es in den letzten Wochen am Bahnhof Köpenick erhebliche bauliche Veränderungen. So existieren u. a. die letzten beiden Hilfsüberbauten der EÜ Bahnhofstraße nicht mehr und die Rohbauarbeiten am letzten Segment des neuen östlichen Bahnsteigzugangstunnels haben begonnen -

Auch der Zugang zum Bahnhof vom Elcknerplatz aus ist nicht mehr möglich; der Wechsel von der Süd- zur Nordseite und umgekehrt geschieht durch die Bahnhofstraße. Für Fußgänger hält man hier einen kleinen Irrgarten bereit, dessen Zugang sich am ehemaligen südlichen Bahnhofseingang befindet. Wer also von der Bahnhofstraße kommt, muss zunächst rechts auf den Elcknerplatz einbiegen, ca. auf dessen Mitte die Straßenseite wechseln und dort wieder zurückgehen, um auf der Bahnhofstraße dann die Eisenbahnunterführung zu passieren. Auf der Nordseite ist alles wie immer, nur schlimmer.

Das ist seit heute Morgen Geschichte, die Fußgänger laufen wieder durch den Bahnhof. Der Laubengang in der Bahnhofsstraße wurde schon zurückgebaut.

Auch seit heute früh ist die Firma powerlines dabei, die Straßenbahnoberleitung wieder zu errichten.
Zitat
Nachfahren von Max Maulwurf (bürgerl. Thorsten Bühn) und Michael Baufeld

BauInfoPortal der Deutschen Bahn AG
___________________________________________________________________________

11. September 2026

Berlin – Frankfurt (Oder) – Bundesgrenze (D/PL)

Umbau Bahnhof Köpenick – Sperrung der Hämmerlingstraße von Mitte
September bis Mitte Dezember 2026

Im Zusammenhang mit der künftigen Umverlegung der Hämmerlingstraße
(Projekt „Westumfahrung Bahnhofstraße“ vom Land Berlin) ist im
Straßenbereich die Neuverlegung von Leitungen, beispielsweise für Strom
und Wasser, notwendig. Hinzu kommen Straßenbauarbeiten für den neuen
Verlauf der künftigen Hämmerlingstraße.

Die genannten Bauarbeiten sind mit unseren Arbeiten an der Bahnstrecke
verknüpft und führen noch einmal zur Sperrung der Hämmerlingstraße für
alle Verkehrsteilnehmenden im Bereich unterhalb der Eisenbahnbrücke
„Hämmerlingstraße“ von Freitag, 18. September (7 Uhr), bis Montag,
14. Dezember 2026 (7 Uhr).

Die Umleitung ist ausgeschildert. Wir bedauern die aus der Sperrung
entstehenden Unannehmlichkeiten für die Anwohnenden.


Weitere Informationen zum Projekt unter
[bauprojekte.deutschebahn.com]

Hmm, soll jetzt etwa die Hämmerlingstraße also doch noch dieses Jahr in die neue Unterführung umverlegt werden und warum kommuniziert das dann DB InfraGO "durch die Blume" statt SenMVKU und SGA Treptow-Köpenick...?

Viele Grüße
Arnd
Nachdem ich mir in Sachen Bildungsverantwortung und PISA mal wieder irgendein sinnloses neoliberales Geseiere anhören musste, dass die Eltern die Bildung an den Staat „outsourcen“ wollen (wie war das nochmal mit der SchulPFLICHT?) und doch wieder mehr „Leistungsbereitschaft“ gelten muss, sollte doch jedem klar sein, dass es deine eigene Pflicht ist, sich diese Informationen selbst zu besorgen, bzw. das jetzt an dritte privatisiert werden musste. Da bist du wohl nicht leistungsbereit genug.
Der Staat hat anscheinend keine Pflichten mehr gegenüber dem Bürger. Keine Bildungspflicht und keine Informationspflichten. Und du möchtest das doch nicht an den Staat outsourcen?

Genug Zynismus für heute. Das wurde mir bestimmt nur nicht gut genug erklärt.



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 14.09.2026 09:00 von DerMichael.
Zitat
Arnd Hellinger
Hmm, soll jetzt etwa die Hämmerlingstraße also doch noch dieses Jahr in die neue Unterführung umverlegt werden und warum kommuniziert das dann DB InfraGO "durch die Blume" statt SenMVKU und SGA Treptow-Köpenick...?

Nach [www.entwicklungsstadt.de] besteht für die Westumfahrung und die Umverlegung trotz der 20 Jahre Planung noch kein Baurecht. Planfeststellungsbeschluss frühestens 2027.
Laut Schildern wird die Hämmerlingstraße ab Freitag wieder gesperrt.
Zitat
VvJ-Ente
Laut Schildern wird die Hämmerlingstraße ab Freitag wieder gesperrt.

Es sind übrigens alle genehmigten Baustellen im Straßenland auch im Berliner Geoportal über die Karte „Planbare Ereignisse im Straßenland“ einsehbar, die ich hier irgendwie nicht verlinken kann.



2 mal bearbeitet. Zuletzt am 16.09.2026 07:31 von marc-j.
Zitat
VvJ-Ente
Laut Schildern wird die Hämmerlingstraße ab Freitag wieder gesperrt.

Das ergab sich aber doch schon aus der hier von mir geteilten Infomail der DB...

Viele Grüße
Arnd
Was, wenn die Bahn jetzt schon die povisorischen EÜ-Brücken über der alten Hämmerling entfernt und zum Bahndamm umbaut, ohne zu warten bis der Senat seine Westumfahrung fertiggeplant hat??
Dann endet die Sperrung der Hämmerlingunterführung nominell, weil Unterführung ja nicht mehr existent.
Die neue Unterführung bleibt wahrscheinlich mit Bauzäunen gesperrt bis die Senatsplaner aus den Mustöppen kommen. also auch zu!
Außer aller 2 bis 3 Wochen, wenn die Mitglieder des ansässigen rot-weißen Gesangsvereins alle Schranken (und Bauzäune ) durchbrechen.

Eiserne Grüße vom Ostkreuz
Ich kann mir nur vorstellen, dass sich „Westumfahrung“ nur auf den Bereich der neuen Unterführung durch die Wuhlheide bis zum südlichen Anschluss bezieht und der Anschluss Hämmerlingstraße durch die neue Unterführung bereits planfestgestellt ist. Immerhin werden ja schon fleißig Leitungen umverlegt. Das wird man doch kaum ohne Plan machen. Und in Berlin schon gar nicht.
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