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Umbau Bahnhof Köpenick - Geschehen ab 02/2022
geschrieben von Arnd Hellinger 
Teil II Baustelle Hirschgarten.
Das erste Bild des Aushubs noch auf südlicher Seite wo die Spundwände den Übergang zur Straße Am Wiesenrain versperrt. Beim zweiten Bild der Aushub zum nördlichen Zugang.
Leider sind die Anzahl der Anhänge begrenzt, weshalb noch die dritte Seite folgt.

Bye bye


und das letzte Bild zeigt den Bauzustand der nördlichen Seite
Gruß Wolfgang


Kurzmeldung: Beginn des Brückeneinbaus Bahnhofstraße in Köpenick. Das dürfte sich wahrscheinlich über das ganze Wochenende hinziehen.





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Neues vom Ostkreuz im Ostkreuzblog



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 29.08.2025 18:54 von Stefan Metze.
Habe auch erst letztens gesehen, das ab Bahnhofstr./Lindenstr. die Bahnen dann Schildern: S Köpenick, Gleis 2.

GLG.................Tramy1
Gestern erfolgte ja nun der Einbau des neuen Brückenelements am Bf. Köpenick. Da ich auch gerade im Bahnhofsviertel unterwegs war, nutzte ich die Gelgenheit, um ein paar Impressionen einzufangen.


Volksfeststimmung in der Köpenicker Bahnhofstraße. Viele Schaulustige versammelten sich, um dem Geschehen beizuwohnen.



Eine andere Perspektive, aus der das Brückenelement, das noch um 90° gedreht werden muß, besser zu erkennen ist.



Blick vom Elcknerplatz aus.



Mit der 27 konnte man bis direkt vor die Attraktion fahren. Wer mit dem Bus anreiste, musste einen längeren Fußmarsch in Kauf nehmen, da die Wagen bereits in der Borgmannstraße, südlich der Parrisiusstraße, an der 9. Schule endeten.



Und auch die, die sich nach Ruhe und Frieden in all dem Trubel sehnten, konnten bedient werden: Auf der Nordseite des Bahnhofs konnte man ungestört unter sich sein.


Das Gegenteil von pünktlich ist kariert.
Danke für den Bilderbogen.

Ich frage mich allerdings schon allein aus Platzgründen, wie man denn kommendes Jahr die beiden (oder wird das ein gemeinsamer?) noch ausstehenden Überbauten für das südliche S- und nördliche Fernbahngleis dort einpflanzen können möchte. Für die Methode "auf der Straße Einfahren, Anheben, Drehen und in Endlage Absenken" fehlt dann ja irgendwie der nötige Raum...

Viele Grüße
Arnd
Zitat
Arnd Hellinger
Danke für den Bilderbogen.

Ich frage mich allerdings schon allein aus Platzgründen, wie man denn kommendes Jahr die beiden (oder wird das ein gemeinsamer?) noch ausstehenden Überbauten für das südliche S- und nördliche Fernbahngleis dort einpflanzen können möchte. Für die Methode "auf der Straße Einfahren, Anheben, Drehen und in Endlage Absenken" fehlt dann ja irgendwie der nötige Raum...

Vermutlich Aufbau der einzelnen Brückenteile zu einem Überbau auf dem Bahndamm auf der Westseite und dann per mobilem Großkran der auf der Nordseite Mahlsdorfer Straße Ecke Stellingdamm steht einheben.

Jetzt ist es aber erst mal schön dass die Brücke praktisch drin ist und somit im nächsten Jahr mit der Verschwenkung der Fernbahn nach Süden endlich wieder Zweigleisigkeit hergestellt werden kann.

--
Neues vom Ostkreuz im Ostkreuzblog
Und so stellt sich jetzt der Blick unter die Bahnbrücken am Bf. Köpenick dar:



Leider schaffte ich es nicht auf die Südseite. Dafür habe ich meinen Weg nach Hause über Elsengrund und unter die Donnerbrücke fortgesetzt. Daher folgen Bilder aus Hirschgarten.



In atemberaubendem Tempo verfolgt man die Absicht, eine Mauer zu errichten und zwar entlang der Straße Am Wiesenrain zum Zwecke des Schallschutzes. Letzte Woche standen nur vereinzelte Pfeiler und nun kann man das Konstrukt schon Gestalt annehmen sehen. Für Schaulustige, die hier nocheinmal die Gleise erspähen möchten, ist also Eile geboten.



Hier ein Blick hinter den Bauzaun quer über die gesamte Baustelle. Im Hintergrund sind Fragmente des Bahnsteigs zu erkennen.



Und hier noch die Ansicht des künftigen Zugangstunnels. Macht ja erstmal einen geräumigeren Eindruck, als das vorhandene Exemplar.


Das Gegenteil von pünktlich ist kariert.
Zitat
phönix
neues Video [www.youtube.com]

Man war also auch in Köpenick nicht inaktiv, musste aber gleichwohl - siehe letzte Info-Mail von "Max Maulwurf" - den Termin der Inbetriebnahme von Mai auf Dezember 2027 verschieben. DB InfraGO begründet dies mit Lieferschwierigkeiten sowie fehlender Verfügbarkeit LST-Abnahmebefugter...

Weiß eigentlich jemand, wann der südliche Teil der EÜ Hämmerlingstraße (Ferngleise) jetzt in den Bahndamm eingeschoben werden und ob es danach schon eine provisorische Straßenführung unter der neuen EÜ hindurch geben soll, um den jetzigen "Durchlass" zurückbauen zu können? Der PFB für die Westumfahrung lässt ja noch auf sich warten.

Und ja, auch wenn der Bahnhof erst im Dezember 2027 in Betrieb gehen soll, täten SenMVKU, Bezirksamt und BVG gut daran, bereits jetzt gemeinsam mit der DB die finale Gestaltung dessen Umfeldes - insbesondere bzgl. barrierefreier Bus- und Straßenbahnhaltestellen sowie Fußverkehrsanlagen - planerisch zu fixieren. Wir sind schließlich in Berlin und da dauern solche "Abstimmungsprozesse" ja bekanntlich etwas länger. Mich beschleicht derzeit irgendwie das Gefühl, am Bahnhof Köpenick entstünde hinsichtlich Umfeldgestaltung wieder ähnlicher Murks wie in Ostkreuz oder Schoneweide bzw. auf dem Europaplatz am Hbf... :-(

Viele Grüße
Arnd
Moin,

ich hatte am 4.9.2025 um 3.52 Uhr im Diskussionsfaden "Aktualität und Richtigkeit der Fahrgastinformation III" geschrieben:

Zitat

Philipps Frage bezieht sich auf die von mir veröffentlichten Baustellen-Straßenbahnliniennetzpläne von "berlin-straba.de", und darin werden am 3.9.2025 keine Einschränkungen für die Mahlsdorfer Straße aufgeführt. Der fragliche Baustellen-Straßenbahnliniennetzplan ist der vom 29.9. bis zum 5.10.2025 gültige [...]

Nun hat die BVG schon seit dem 18.9.2025 um 13.52 Uhr eine ab morgen, dem 29.9.2025 gültige Verkehrsmeldung online (nach Straßenbahnlinie 27 suchen):






Die Verkehrsmeldung in einer Grafik kann unter dieser Adresse geladen werden (JPG-Grafik, 1200 x 5000 Punkte, 645.100 Bytes). Die Grafik des Standortplans vom Bahnhof Köpenick ab dem 29.9.2025 kann unter dieser Adresse der BVG geladen werden (JPG-Datei, 3182 x 3736 Punkte, 873.916 Bytes). Die Grafik des Standortplans vom Schlossplatz Köpenick ab dem 17.2.2025 kann unter dieser Adresse der BVG geladen werden (JPG-Datei, 1427 x 1441 Punkte, 271.120 Bytes).

Viele Grüße, Thomas

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Thomas Krickstadt, Berlin, Germany, usenet@krickstadt.de
Jetzt muss ich nur noch herausfinden, warum die SL 62 nicht verkehren kann. Die BVG schrieb mir, sie baue auf dem Streckenabschnitt nicht. Also steht nun ab morgen entweder irgendwas bautechnologisch wichtiges auf den Gleisen im Weg oder es hat wirklich etwas damit zu tun, dass in den nächsten Wochen kein Fahrzeugtausch für den Inselbetrieb mehr möglich ist und jener deshalb nicht mehr aufrecht erhalten werden kann.

~~~~~~
Für mehr Ümläüte!
Zitat
Philipp Borchert
Jetzt muss ich nur noch herausfinden, warum die SL 62 nicht verkehren kann. Die BVG schrieb mir, sie baue auf dem Streckenabschnitt nicht. Also steht nun ab morgen entweder irgendwas bautechnologisch wichtiges auf den Gleisen im Weg oder es hat wirklich etwas damit zu tun, dass in den nächsten Wochen kein Fahrzeugtausch für den Inselbetrieb mehr möglich ist und jener deshalb nicht mehr aufrecht erhalten werden kann.

Wobei mir auch nicht so ganz klar ist, warum die EÜ Bahnhofstraße jetzt schon wieder gesperrt werden soll oder muss. Bevor die neuen Ferngleise nämlich nicht in Betrieb genommen sind, kann man dort doch weder weitere Widerlager noch Überbauten ersetzen und muss demzufolge eigentlich auch im dortigen Straßenraum nicht großartig bauen - oder sollen da jetzt evtl. Gas-, Wasser- oder sonstige sensiblen Leitungen ein paar cm tiefergelegt werden, um die Netto-Durchfahrthöhe erweitern zu können...?

Könnte das vielleicht in den nächsten Tagen einmal eine'r der in Köpenick lebenden Forumnutzenden evaluieren?

Viele Grüße
Arnd
Zitat
Philipp Borchert
Jetzt muss ich nur noch herausfinden, warum die SL 62 nicht verkehren kann. Die BVG schrieb mir, sie baue auf dem Streckenabschnitt nicht. Also steht nun ab morgen entweder irgendwas bautechnologisch wichtiges auf den Gleisen im Weg oder es hat wirklich etwas damit zu tun, dass in den nächsten Wochen kein Fahrzeugtausch für den Inselbetrieb mehr möglich ist und jener deshalb nicht mehr aufrecht erhalten werden kann.

Dein letzter Satz beantwortet deine Frage. Letzte Nacht fuhr schon ein GTZ durch die Unterführung aus der Insel heraus Richtung Betriebshof Köpenick via Schöneweide. Heute Nacht zwischen 00:11 und 00:59 verkehren die letzten vier verbliebenen GTZ aus der Insel heraus zum Betriebshof Köpenick. Die Züge fahren übrigens mit eigener Kraft aus dem Inselbetrieb heraus.
Zitat
Arnd Hellinger
Zitat
Philipp Borchert
Jetzt muss ich nur noch herausfinden, warum die SL 62 nicht verkehren kann. Die BVG schrieb mir, sie baue auf dem Streckenabschnitt nicht. Also steht nun ab morgen entweder irgendwas bautechnologisch wichtiges auf den Gleisen im Weg oder es hat wirklich etwas damit zu tun, dass in den nächsten Wochen kein Fahrzeugtausch für den Inselbetrieb mehr möglich ist und jener deshalb nicht mehr aufrecht erhalten werden kann.

Wobei mir auch nicht so ganz klar ist, warum die EÜ Bahnhofstraße jetzt schon wieder gesperrt werden soll oder muss. Bevor die neuen Ferngleise nämlich nicht in Betrieb genommen sind, kann man dort doch weder weitere Widerlager noch Überbauten ersetzen und muss demzufolge eigentlich auch im dortigen Straßenraum nicht großartig bauen - oder sollen da jetzt evtl. Gas-, Wasser- oder sonstige sensiblen Leitungen ein paar cm tiefergelegt werden, um die Netto-Durchfahrthöhe erweitern zu können...?

Könnte das vielleicht in den nächsten Tagen einmal eine'r der in Köpenick lebenden Forumnutzenden evaluieren?

Bei der sehr interessanten Baustellenführung zum Tag der Schiene am 19.9. klang seitens der DB-Bauleitung an, dass die Wasserbetriebe ihre Abwasserleitungen im Bereich der Unterführung Bahnhofstraße komplett erneuern müssen, damit bei den künftigen Starkregenereignissen der Tiefpunkt im Zuge der Hauptverkehrsstraße nicht absäuft sondern alles abläuft. Dabei ist eine längere Unterbrechung der Straßenbahngleise nicht zu vermeiden, will man den Brückenbau nicht noch weiter verzögern.
Der Transport von Gelenkstraßenbahnwagen per Straßentransport ist extrem aufwändig und umwegig, brauchte auch mehrere BVG-Personale und Platz zum Auf- und Abladen. Daneben ist ja die lang geplante Neubaustrecke Hellersdorf - Mahlsdorf durch das plötzliche Ende des VE Kombinats BVB bisher nicht zustande gekommen.

so long

Mario
Zitat
Arnd Hellinger
(...)

Und ja, auch wenn der Bahnhof erst im Dezember 2027 in Betrieb gehen soll, täten SenMVKU, Bezirksamt und BVG gut daran, bereits jetzt gemeinsam mit der DB die finale Gestaltung dessen Umfeldes - insbesondere bzgl. barrierefreier Bus- und Straßenbahnhaltestellen sowie Fußverkehrsanlagen - planerisch zu fixieren. Wir sind schließlich in Berlin und da dauern solche "Abstimmungsprozesse" ja bekanntlich etwas länger. Mich beschleicht derzeit irgendwie das Gefühl, am Bahnhof Köpenick entstünde hinsichtlich Umfeldgestaltung wieder ähnlicher Murks wie in Ostkreuz oder Schoneweide bzw. auf dem Europaplatz am Hbf... :-(

Ähm ja, nein, doch nicht. Wie konnte ich auch nur so naiv sein...?

Diese Woche schrieb mir Hannelore Unbedarft*, Beauftragte der BVG für mobilitätseingeschränkte Fahrgäste und Senioren (m/w/d), dann tatsächlich, die finalen barrierefreien Bus- und Straßenbahnhaltestellen in S Köpenick könnten "wegen der Komplexität des Vorhabens nicht vor 2030 realisiert" werden.

Bitte was? Die Bauarbeiten der DB an dem Projekt laufen schon seit Ende 2022 und das EBA (bzw. damals noch SenUVK in dessen Auftrag) legte die zugehörigen Pläne in 2019 im Rahmen des PFV öffentlich aus - entsprechend ist doch anzunehmen, dass weder BVG, SGA noch SenMVKU erst nach den Sommerferien 2025 Kenntnis des Inhalts derselben erlangt haben, oder? Das gilt auch für die implizite gesetzliche Verpflichtung, neue bzw. umzubauende Anlagen des ÖPNV barrierefrei zu gestalten. Ja, es gibt Personalmangel bei BVG und SGA, es gibt aber im deutschsprachigem Raum (dazu zähle ich neben Deutschland auch Österreich, Luxemburg, Südtirol, die Schweiz sowie Teile Belgiens, Dänemarks und der Niederlande) ebenso externe Fachplanungsbüros sowie Bauunternehmen für innerstädtische Verkehrsanlagen, an die man das hätte delegieren können, ohne sämtliche Unterlagen vorher teuer und fehleranfällig übersetzen (lassen) zu müssen.

Sorry, aber dieses wiederholt unkoordinierte Agieren bei solchen Projekten hier in Berlin penetriert gerade wieder maßlos meine Samenbehälter. Das Ganze verursacht ja nun durch das Herstellen und spätere Rückbauen von Zwischenzuständen ja irgendwo auch vermeidbare Mehrkosten... :-(

In anderen deutschen Städten schafft mensch es ja auch, solche Vorhaben zwischen DB einerseits und kommunalen Behörden bzw. Unternehmen andererseits sinnvoll zu koordinieren. Warum zum Henker, Geier whatever schafft Berlin das also nicht...?


*= Die Dame heißt eigentlich etwas anders.

Viele Grüße
Arnd
@Arndt: wo ein Wille ist, ist ein Weg. Wo kein Wille ist, gibt es Ausreden. Oder anders: „Geht nicht“ wohnt in der Ich-will-nicht-Straße.

Warum gibt es die S-Bahnstation „Kamenzer Damm“ nicht? Warum wurde die S-Bahn nach Bernau nicht wieder zweigleisig aufgebaut? Warum wurde kein perspektivischer Ausbau der S-Bahn nach Rangsdorf geplant? Warum gibt es keine Zweigleisigkeit wenigstens bis Mahlow?
Warum gibt es keine ÖPNV-Priorisierungen an Ampeln?

Ganz Einfach: die Politik will es nicht. Hätte man alles easy haben können. Man hätte nur zum richtigen Zeitpunkt wollen müssen.
Zitat
Arnd Hellinger

Wobei mir auch nicht so ganz klar ist, warum die EÜ Bahnhofstraße jetzt schon wieder gesperrt werden soll oder muss. Bevor die neuen Ferngleise nämlich nicht in Betrieb genommen sind, kann man dort doch weder weitere Widerlager noch Überbauten ersetzen und muss demzufolge eigentlich auch im dortigen Straßenraum nicht großartig bauen - oder sollen da jetzt evtl. Gas-, Wasser- oder sonstige sensiblen Leitungen ein paar cm tiefergelegt werden, um die Netto-Durchfahrthöhe erweitern zu können...?

Könnte das vielleicht in den nächsten Tagen einmal eine'r der in Köpenick lebenden Forumnutzenden evaluieren?

Ein Paar Bilder von heute:


Zitat

Philipp Borchert am 28.9.2025 um 9.24 Uhr:

Jetzt muss ich nur noch herausfinden, warum die SL 62 nicht verkehren kann. Die BVG schrieb mir, sie baue auf dem Streckenabschnitt nicht.[...]

Ich weiß nicht, ob das etwas mit Deiner Frage zu tun hat oder nur zufällig damit zusammenfällt, aber ebenfalls seit dem 29.9.2025 gibt es diese aktuell auch auf der BVG-Startseite prominent aufgeführte Verkehrsmeldung:



Viele Grüße, Thomas

--
Thomas Krickstadt, Berlin, Germany, usenet@krickstadt.de
Blick zur Hämmerlingstraße - neben der bisherigen Brücke wurden die ersten Brückenelemente stadteinwärts unter den S-Bahn-Gleisen gebaut, um die zu bauende Umfahrung der Bahnhofstraße aufzunehmen.
Auf der Fernbahnseite wird noch intensiv gewerkelt, es geht in sichtbaren Schritten voran.


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