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Verkehrslösung Schöneweide (nicht Bahnhof) - Bauzeitraum ab Januar 2022
geschrieben von krickstadt 
Zitat
krickstadt
[...] und den dortigen Fahrradweg sicher zu machen.

Warum werden denn mancherorts die Radwege nicht mehr farblich gekennzeichnet? Als einer unter den vielen Grautönen im Straßenland sind sie, vor allem für Autofahrer und Fußgänger, kaum wahrnehmbar und kritische Situationen häufen sich.


Das Gegenteil von pünktlich ist kariert.
Zitat

"Alter Köpenicker" am 17.7.2025 um 7.20 Uhr:

Warum werden denn mancherorts die Radwege nicht mehr farblich gekennzeichnet? [...]

Das weiß ich nicht, aber in der Michael-Brückner-Straße und im Adlergestell sind die geschützten Fahrradwege rot gekennzeichnet und mit diesen Plastikbaken von der nächsten Fahrspur abgesetzt, sodass Fahrradfahrer vergleichsweise sicherer fahren können. Deswegen gehe ich auch davon aus, dass der in die nordöstliche bzw. Richtung Niederschöneweide führende Fahrradweg ebenso gesichert wird.

Der Fahrradweg in die südwestliche bzw. nach Johannisthal führende Richtung befindet sich ja nicht auf gleicher Höhe wie die Fahrbahn, sodass er die gleiche Ausstattung hat, wie der Fahrradweg zwischen "Sternplatz" und der Einfahrt in die Wendeschleife (also grau mit schmalen oder unter den Bahnbrücken breiten weißen Streifen vom Bürgersteig abgesetzt. Nur in der Kurve von der Michael-Brückner-Straße in den Sterndamm ist der Fahrradweg schwarz und mit dem Fahrradsymbol in weiß gekennzeichnet:


(Webseite)

Viele Grüße, Thomas

--
Thomas Krickstadt, Berlin, Germany, usenet@krickstadt.de



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 17.07.2025 07:57 von krickstadt.
Zitat
Alter Köpenicker
Warum werden denn mancherorts die Radwege nicht mehr farblich gekennzeichnet?

Weil die aufgebrachte Farbe weniger griffig ist als der pure Asphalt, insbesondere bei Nässe. Die Farbe an sich stellt somit auch eine Gefahrenquelle dar.
Zitat
Jumbo
Zitat
Alter Köpenicker
Warum werden denn mancherorts die Radwege nicht mehr farblich gekennzeichnet?

Weil die aufgebrachte Farbe weniger griffig ist als der pure Asphalt, insbesondere bei Nässe. Die Farbe an sich stellt somit auch eine Gefahrenquelle dar.

Ja, das stimmt schon, auf dem blanken Asphalt fährt es sich natürlich auch besser. Dennoch halte ich eine deutlichere Kennzeichnung gerade an Ausfahrten und auf Bürgersteigen für angebracht. Es gibt ja auch gefärbten Asphalt, den man dafür verwenden könnte.

Die Radwege entlang der Salvador-Allende-Brücke sind überhaupt nicht gekennzeichnet und für andere Verkehrsteilnehmer kaum wahrnehmbar. Schon oft kam es daher an Ausfahrten und Verschwenkungen zu brenzlichen Situationen. Absurderweise ist dort auch noch das Ordnungsamt ansässig, deren Mitarbeiter die Situation Tag für Tag erleben.


Das Gegenteil von pünktlich ist kariert.
Zitat
Alter Köpenicker
Zitat
Jumbo
Zitat
Alter Köpenicker
Warum werden denn mancherorts die Radwege nicht mehr farblich gekennzeichnet?

Weil die aufgebrachte Farbe weniger griffig ist als der pure Asphalt, insbesondere bei Nässe. Die Farbe an sich stellt somit auch eine Gefahrenquelle dar.

Ja, das stimmt schon, auf dem blanken Asphalt fährt es sich natürlich auch besser. Dennoch halte ich eine deutlichere Kennzeichnung gerade an Ausfahrten und auf Bürgersteigen für angebracht. Es gibt ja auch gefärbten Asphalt, den man dafür verwenden könnte.

Die Radwege entlang der Salvador-Allende-Brücke sind überhaupt nicht gekennzeichnet und für andere Verkehrsteilnehmer kaum wahrnehmbar. Schon oft kam es daher an Ausfahrten und Verschwenkungen zu brenzlichen Situationen. Absurderweise ist dort auch noch das Ordnungsamt ansässig, deren Mitarbeiter die Situation Tag für Tag erleben.

Da es ja neben rutschigen Lackierungen ohnehin eher üblich ist, farbigen Asphalt zu verwenden, dürfte es beim Verzicht auf die Einfärbung wohl um eine Maßnahme handeln, die das neue Miteinander im Berliner Verkehr verdeutlichen soll und eine Abkehr von der Ideologie der Verbotspartei ist, die durch zu deutlich gemachte Park- und Nutzungsverbote die Freiheit der Autofahrenden, ihre Fahrzeuge mal kurz auf diesen Wegen abzustellen, einschränken wollte.



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 17.07.2025 10:57 von Lopi2000.
Zitat
Lopi2000
Zitat
Alter Köpenicker
Zitat
Jumbo
Zitat
Alter Köpenicker
Warum werden denn mancherorts die Radwege nicht mehr farblich gekennzeichnet?

Weil die aufgebrachte Farbe weniger griffig ist als der pure Asphalt, insbesondere bei Nässe. Die Farbe an sich stellt somit auch eine Gefahrenquelle dar.

Ja, das stimmt schon, auf dem blanken Asphalt fährt es sich natürlich auch besser. Dennoch halte ich eine deutlichere Kennzeichnung gerade an Ausfahrten und auf Bürgersteigen für angebracht. Es gibt ja auch gefärbten Asphalt, den man dafür verwenden könnte.

Die Radwege entlang der Salvador-Allende-Brücke sind überhaupt nicht gekennzeichnet und für andere Verkehrsteilnehmer kaum wahrnehmbar. Schon oft kam es daher an Ausfahrten und Verschwenkungen zu brenzlichen Situationen. Absurderweise ist dort auch noch das Ordnungsamt ansässig, deren Mitarbeiter die Situation Tag für Tag erleben.

Da es ja neben rutschigen Lackierungen ohnehin eher üblich ist, farbigen Asphalt zu verwenden, dürfte es beim Verzicht auf die Einfärbung wohl um eine Maßnahme handeln, die das neue Miteinander im Berliner Verkehr verdeutlichen soll und eine Abkehr von der Ideologie der Verbotspartei ist, die durch zu deutlich gemachte Park- und Nutzungsverbote die Freiheit der Autofahrenden, ihre Fahrzeuge mal kurz auf diesen Wegen abzustellen, einschränken wollte.

Ich denke, man spart einfach Geld. Wenn dann die Autofahrer ihre Freiheit in Anspruch nehmen, dann kann man aber natürlich nichts machen.

Gruß Nemo
---

Eine Straßenbahn ist besser als keine U-Bahn!!
Zitat
Nemo
Zitat
Lopi2000
Zitat
Alter Köpenicker
Dennoch halte ich eine deutlichere Kennzeichnung gerade an Ausfahrten und auf Bürgersteigen für angebracht.

[...] dürfte es [sich] beim Verzicht auf die Einfärbung wohl um eine Maßnahme handeln, die das neue Miteinander im Berliner Verkehr verdeutlichen soll

Ich denke, man spart einfach Geld. Wenn dann die Autofahrer ihre Freiheit in Anspruch nehmen, dann kann man aber natürlich nichts machen.

Nun ja, man könnte noch mehr Geld sparen, indem man auf die Errichtung von Bürgersteigen verzichtet. Dann könnten auch bislang an den Rand gedrängte Fußgänger ihre Freiheit in Anspruch nehmen und sich auf der ganzen Straßenbreite bewegen. Das wäre ein wirkliches Miteinander.


Das Gegenteil von pünktlich ist kariert.
Das wäre das Konzept "Shared Space". Außerhalb von Hauptverkehrsstraßen wäre das eine mega Bereicherung :-)
Zitat
Alter Köpenicker
Die Radwege entlang der Salvador-Allende-Brücke sind überhaupt nicht gekennzeichnet und für andere Verkehrsteilnehmer kaum wahrnehmbar. Schon oft kam es daher an Ausfahrten und Verschwenkungen zu brenzlichen Situationen. Absurderweise ist dort auch noch das Ordnungsamt ansässig, deren Mitarbeiter die Situation Tag für Tag erleben.
Ich bin bei Google Street View mal die Brücke hoch und runter geflogen. Ehrlich gesagt weiß ich nicht was es da für Probleme geben soll bzw. welche brenzligen Situationen es einer angeblich schweren Erkennbarkeit des Radweges gegeben hat. Ich sehe den Radweg klar abgegrenzt wunderbar. Sowohl als Radfahrer als auch als Autofahrer.
Am Anfang und am Ende sah ich auch keine Probleme.
Sicherlich ist ein roter oder grüner Farbauftrag sehr zu begrüßen. Aber am besten da wo er sinnvoll ist. Zum Beispiel wenn Radwege auf der Fahrbahn verlaufen wie z.B. in der Steglitzer Schloßstr.
Zitat
PassusDuriusculus
Das wäre das Konzept "Shared Space". Außerhalb von Hauptverkehrsstraßen wäre das eine mega Bereicherung :-)

Das bedarf aber noch etwas Erziehungsarbeit, denn sonst herrscht das Recht des stärkeren! In verkehrlich zivilisierten Staaten und Gemeinden klappt das aber ganz gut.

Gruß Nemo
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Eine Straßenbahn ist besser als keine U-Bahn!!
Zitat
GraphXBerlin
Zitat
Alter Köpenicker
Die Radwege entlang der Salvador-Allende-Brücke sind überhaupt nicht gekennzeichnet und für andere Verkehrsteilnehmer kaum wahrnehmbar.

Ich bin bei Google Street View mal die Brücke hoch und runter geflogen.

Hm, mir werden leider nur sehr alte Bilder der Brücke im Bauzustand angezeigt.


Zitat
GraphXBerlin
Ehrlich gesagt weiß ich nicht was es da für Probleme geben soll bzw. welche brenzligen Situationen es einer angeblich schweren Erkennbarkeit des Radweges gegeben hat. Ich sehe den Radweg klar abgegrenzt wunderbar. Sowohl als Radfahrer als auch als Autofahrer.

Ohne Frage läßt sich der Radweg aus der Perspektive eines Radfahrers gut nachvollziehen und auch von oben mag das gut sein. Für gedankenlose Fußgänger ist der Unterschied zwischen dem schwarzen Radweg und den grauen Gehwegplatten offenbar nicht so deutlich, als wenn der Radweg rot oder grün wäre. Und auch Autofahrer, die aus einer der beiden Einfahrten am südöstlichen Brückenkopf kommen, nehmen den Radweg nur schwer bis gar nicht wahr. Gerade an diesen Stellen wäre doch wenigstens ein Radwegsymbol das Mindeste. Mir scheint, als sei die Kennzeichnung bei der Fertigstellung der Brücke schlicht vergessen worden.


Das Gegenteil von pünktlich ist kariert.
Zitat
Alter Köpenicker
Nun ja, man könnte noch mehr Geld sparen, indem man auf die Errichtung von Bürgersteigen verzichtet. Dann könnten auch bislang an den Rand gedrängte Fußgänger ihre Freiheit in Anspruch nehmen und sich auf der ganzen Straßenbreite bewegen. Das wäre ein wirkliches Miteinander.

Zitat
B.Z.
„Die Situation ist einfach schwierig“, findet auch Irmtraut Keller-Janker (70). „Man darf die Autofahrer nicht einfach so zur Seite drängen und sagen, wir bauen überall Gehwege und Fahrradspuren. Das ist eine Gemeinheit und schließt viele aus.“

[www.bz-berlin.de]

Gemeinheit!
Zitat
Jumbo
Zitat
Alter Köpenicker
Warum werden denn mancherorts die Radwege nicht mehr farblich gekennzeichnet?

Weil die aufgebrachte Farbe weniger griffig ist als der pure Asphalt, insbesondere bei Nässe. Die Farbe an sich stellt somit auch eine Gefahrenquelle dar.

Ausrede: Bereits ab Mischwerk eingefärbter Asphalt existiert - der separate Einbau einer solchen Deckschicht in Fahrradspuren macht nur etwas mehr Arbeit, welche die Bau- und Lieferfirmen monetär gerne honoriert sähen...

Viele Grüße
Arnd
Zitat
Nemo
Zitat
PassusDuriusculus
Das wäre das Konzept "Shared Space". Außerhalb von Hauptverkehrsstraßen wäre das eine mega Bereicherung :-)

Das bedarf aber noch etwas Erziehungsarbeit, denn sonst herrscht das Recht des stärkeren! In verkehrlich zivilisierten Staaten und Gemeinden klappt das aber ganz gut.

Gibt es doch in diversen Berliner Wohnkiezen schon ewig - signalisiert durch Verkehrszeichen 328.1 der StVO. Dort passieren auch eher selten schwere Unfälle.

Viele Grüße
Arnd
Wobei dort die Höchstgeschwindigkeit für Fahrzeuge bei 7 km/h liegt (und kaum einer hält sich dran und trotzdem funktionierts...)
Zitat
PassusDuriusculus
Wobei dort die Höchstgeschwindigkeit für Fahrzeuge bei 7 km/h liegt (und kaum einer hält sich dran und trotzdem funktionierts...)

Das Problem beim Shared Space ist halt, dass es da keine Gehwege geben würde, sondern nur eine Fläche für alle. Da sind dann 12 km/h schon ein Problem. Das ist dann wie heute, wenn man beim Verlassen des Hauses aufpassen muss, dass da kein Lastenrad vorbeifährt und einen umnietet, nur dass das Lastenrad dann ein Pkw mit doppelter Geschwindigkeit sein kann.

Im Zweifel würden die Autler dann entweder 6spurig durch den Shared Space fahren oder alternativ 5 der 6 "Spuren" zuparken.

Gruß Nemo
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Eine Straßenbahn ist besser als keine U-Bahn!!
Zitat
krickstadt
Gestern Nachmittag konnte ich auf meinem Heimweg dieses Foto machen:



Der Wechsel des in Richtung Nordosten fahrenden Verkehrs auf die nordwestliche Seite des Sterndamms muss dann also gestern geschehen sein, vermutlich, um auch noch einmal die südöstliche Fahrbahn zu asphaltieren und den dortigen Fahrradweg sicher zu machen.

Dieser Radweg sollte dann nach Lars Düsterhöft benannt werden - wie der sich da engagiert hat...

Zitat
krickstadt
Mehr Fotos dann am Wochenende...

Wie immer ganz lieben Dank dafür.

Viele Grüße
Arnd
Zitat

Thomas Krickstadt am 17.7.2025 um 2.19 Uhr:

[...] Mehr Fotos dann am Wochenende ...

Zitat

Arnd Hellinger am 17.7.2025 um 18.19 Uhr:

Dieser Radweg sollte dann nach Lars Düsterhöft benannt werden - wie der sich da engagiert hat...

Kann man Radwege benennen? Wie auch immer, man sollte Herrn Düsterhöft 'mal darauf hinweisen, dass die BVG nur das gemacht hat, was das Planfestellungsverfahren für die Verkehrslösung Schöneweide vorgeschrieben hat. Die gesamtheitliche Lösung (Umgestaltung des Bahnhofsvorplatzes und Fahrrad- und Fußgängergerechter Umbau des Sterndamms unter den Bahnbrücken, Aufbau eines Fahrradparkhauses auf Niederschöneweider Seite, Aufbau eines Fahrradabstellplatzes auf Johannisthaler Seite an der Ecke Sterndamm / Ecksteinweg) steht noch aus und es ist nicht absehbar, wann das Bezirksamt Treptow-Köpenick bzw. die Grün Berlin GmbH endlich 'mal "in die Pötte" kommt.

Zitat

Wie immer ganz lieben Dank dafür.

Nichts zu danken, ich versuche nur, dem von mir selbst vorgenommenden Anspruch auf Vollständigkeit der Dokumentation über die Verkehrslösung Schöneweide gerecht zu werden. Hier noch ein paar Fotos vom Mittwoch. Übersicht über die aktuelle Situation aus Richtung Johannisthal:


(Webseite)

Der noch neu aufzuteilende Bereich des Sterndamms unter den Bahnbrücken:


(Webseite)

Der noch nicht fertige Bereich an der Einmündung zur Michael-Brückner-Straße:


(Webseite)

Gestern morgen konnte ich aus einer S-Bahn heraus beobachten, dass Bauarbeiter den "neu aufzuteilenden Bereich" bearbeiten wollten, Abends war im Regen aus einer Straßenbahn heraus nichts mehr zu erkennen. Es ist also immer noch nicht "vollbracht". ;-)

Viele Grüße, Thomas

--
Thomas Krickstadt, Berlin, Germany, usenet@krickstadt.de
Hallo,

ich konnte am Mittwoch (23.7.2025) in einer Regenpause ein paar Fotos des aktuellen Zustands unter den Bahnbrücken und auf dem eingezäunten Platz zwischen Halteposition 4 und den drei Straßenbahn-Wendegleisen machen. Unter den Bahnbrücken ist auf der Nordostseite eine Grube ausgehoben worden (eventuell für eine Verlegung weiterer Medienrohre):


(Webseite)

Und es ist ein Teil einer Fahrspur neu asphaltiert worden:


(Webseite)

Ansonsten ist unter den Bahnbrücken nichts weiter passiert (eventuell wegen des nassen Wetters):


(Webseite)

Dafür sind die Container der Bauleitung abgeholt worden (es haben aber noch keine Aufräumarbeiten begonnen):


(Webseite)

Weitere neun Fotos sind wieder unter dieser Adresse anzuschauen.

Viele Grüße, Thomas

--
Thomas Krickstadt, Berlin, Germany, usenet@krickstadt.de
Zitat
krickstadt
Unter den Bahnbrücken ist auf der Nordostseite eine Grube ausgehoben worden (eventuell für eine Verlegung weiterer Medienrohre):

Ob die da jemals fertig werden oder wird noch 37 mal etwas aufgerissen? Es werden sich doch sicherlich noch irgendwelche Gegenstände finden, die erst nach der kompletten Fertigstellung des ganzen Areals vergraben werden können.


Das Gegenteil von pünktlich ist kariert.
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