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Verkehrslösung Schöneweide (nicht Bahnhof) - Bauzeitraum ab Januar 2022
geschrieben von krickstadt 
Zitat

"B-V 3313" am 25.4.2022 um 11.41 Uhr:

Man könnte nach der Zeichnung aus allen Richtungen im Gleisdreieck kehren.

Ist das mit Einrichtungsfahrzeugen nicht schwierig und zeitaufwendig?

Gruß, Thomas

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Thomas Krickstadt, Berlin, Germany, usenet@krickstadt.de
Zitat
krickstadt
Zitat

"B-V 3313" am 25.4.2022 um 11.41 Uhr:

Man könnte nach der Zeichnung aus allen Richtungen im Gleisdreieck kehren.

Ist das mit Einrichtungsfahrzeugen nicht schwierig und zeitaufwendig?

Gruß, Thomas

Nein, die schwarzen Linien sind ja auch Gleise.

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Das Gegenteil von ausbauen ist ausbauen.
Zitat

Florian Schulz am 22.4.2022 um 18.03 Uhr:

Aufschluss gäbe das RAL-Gütesiegel auf der Rückseite, das meist mit der Jahreszahl der Herstellung ausgestattet ist.

Zitat

"Logital" am 25.4.2022 um 8.52 Uhr:

Damit kann ich gern dienen.

Mift, da bin ich heute extra über Schöneweide zur Arbeit gefahren, um mir die Rückseiten der beiden Zeichen anzuschauen und zu fotografieren, und dann kommst Du mir zuvor ... ;-)

Übrigens befindet sich auf der Rückseite des zweiten Zeichens auch dieses RAL-Gütesiegel, also eines mit der Jahreszahl 2021. Abgesehen davon hängt das zweite Zeichen an einem Straßenleuchtenmast, der auch erst 2021 aufgestellt wurde.

Viele Grüße, Thomas

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Thomas Krickstadt, Berlin, Germany, usenet@krickstadt.de
Zitat

"Logital" am 25.4.2022 um 11.51 Uhr:

Nein, die schwarzen Linien sind ja auch Gleise.

Das weiß ich, aber bei einer Kurzwende müssten Einrichtungsfahrzeuge rückwärts in das Gegengleis fahren.

Gruß, Thomas

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Thomas Krickstadt, Berlin, Germany, usenet@krickstadt.de
Zitat
krickstadt
Zitat

"B-V 3313" am 25.4.2022 um 11.41 Uhr:

Man könnte nach der Zeichnung aus allen Richtungen im Gleisdreieck kehren.

Ist das mit Einrichtungsfahrzeugen nicht schwierig und zeitaufwendig?

Gruß, Thomas

Ich würde mal sagen genauso aufwendig wie mit Zweirichtungsfahrzeugen, oder ist das fahren aus dem Hilfsführerstand beim Einrichtungsfahrzeug komplexer als beim Zweirichtungsfahrzeug aus dem normalen Führerstand?

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Zitat
krickstadt
Zitat

"B-V 3313" am 25.4.2022 um 11.41 Uhr:

Man könnte nach der Zeichnung aus allen Richtungen im Gleisdreieck kehren.

Ist das mit Einrichtungsfahrzeugen nicht schwierig und zeitaufwendig?

Dank Rückfahrschalter im Heck ist das relativ einfach*. Das wurde doch beim Umbau der Brücke am S-Bahnhof Adlershof mit den provisorischen Gleisen im Adlergestell so gemacht, danach noch einmal am Nordbahnhof (M8) und von 1995 bis 97 am Louise-Schroeder-Platz.

*Allerdings braucht es im Berliner Straßenverkehr dazu eine entsprechende Signalisierung.

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Für mehr gelbe Farbe im Netzplan: die Farben der U4 und U7 tauschen!
Zitat

"B-V 3313" am 25.4.2022 um 12.20 Uhr:

Dank Rückfahrschalter im Heck ist das relativ einfach* [...] *Allerdings braucht es im Berliner Straßenverkehr dazu eine entsprechende Signalisierung.

Na gut. Trotzdem müsste bei einer Wende auf diese Art ein Kehrgleis mit mindestens der Länge eines Dreiwagenzugs zur Verfügung stehen, was mir nach Zeichnung der Baustelle nicht gegeben zu sein scheint.

Gruß, Thomas

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Thomas Krickstadt, Berlin, Germany, usenet@krickstadt.de
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B-V 3313
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krickstadt
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"B-V 3313" am 25.4.2022 um 11.41 Uhr:

Man könnte nach der Zeichnung aus allen Richtungen im Gleisdreieck kehren.

Ist das mit Einrichtungsfahrzeugen nicht schwierig und zeitaufwendig?

Dank Rückfahrschalter im Heck ist das relativ einfach*. Das wurde doch beim Umbau der Brücke am S-Bahnhof Adlershof mit den provisorischen Gleisen im Adlergestell so gemacht, danach noch einmal am Nordbahnhof (M8) und von 1995 bis 97 am Louise-Schroeder-Platz.

*Allerdings braucht es im Berliner Straßenverkehr dazu eine entsprechende Signalisierung.

In Pankow Kirche wurde das auch regelmäßig praktiziert bis M1 und 50 vollständig auf Zweirichterflexitys umgestellt wurden.

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Zitat
B-V 3313
Zitat
krickstadt
Zitat

"B-V 3313" am 25.4.2022 um 11.41 Uhr:

Man könnte nach der Zeichnung aus allen Richtungen im Gleisdreieck kehren.

Ist das mit Einrichtungsfahrzeugen nicht schwierig und zeitaufwendig?

Dank Rückfahrschalter im Heck ist das relativ einfach*. Das wurde doch beim Umbau der Brücke am S-Bahnhof Adlershof mit den provisorischen Gleisen im Adlergestell so gemacht, danach noch einmal am Nordbahnhof (M8) und von 1995 bis 97 am Louise-Schroeder-Platz.

*Allerdings braucht es im Berliner Straßenverkehr dazu eine entsprechende Signalisierung.

1996 am Rosa-Luxemburg-Platz ebenso. Rückwärts fahrende modernisierte als auch unmodernisierte KT4D sind fester Teil meiner Kindheitserinnerungen ;)
Es ist mit Einrichtern sogar einfacher (oder zumindest schneller), weil man nur "nach hinten" geht, die Klappe hoch macht, Schlüssel rein und fertig. Beim Zweirichter muss man erst die Tür aufmachen, die Treppe hoch zum Fahrstand, Tür zu, auf den Sitz quetschen (im Flex durch das Pult rechts etwas schwieriger als im GT oder KT), Schlüssel rein, Spiegel klappt raus, OBU will hochfahren (kann man aber ignorieren zum Bewegen des Fahrzeugs), dann kommen vielleicht noch Fehlermeldungen auf der MMS (Mensch Maschine Schnittstelle), die wegquittiert werden müssen und erst dann geht's los.



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 25.04.2022 14:54 von samm.
Was ich übrigens nicht ganz verstehe: Warum nimmt die BVG die aktuellen Änderungen des Busbetriebs in S Schöneweide eigentlich zum morgigen (Dienstag) Betriebsbeginn vor? Wäre es nicht sinnvoller, derlei an einem Wochenende oder nötigenfalls in der Nacht von Sonntag auf Montag durchzuführen...?

Ließe man die Änderungen an einem Wochenende in Kraft treten, könnten sie sich doch im Laufe des Sonntags bei geringerem Verkehrsaufkommen deutlich leichter einspielen und es müssten sich weder Fahrgäste noch Personale "mitten in der Woche" auf ganz andere Haltestellenpositionen etc. einstellen.

"Richtige Fahrplanwechsel" finden ja nicht grundlos auch seit jeher ausschließlich von Samstag auf Sonntag statt...

Viele Grüße
Arnd



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 25.04.2022 15:12 von Arnd Hellinger.
Die temporäre Ampel wurde ja schon genannt. Fahrspuränderungen, Absicherung durch Polizei. Besser an einem Werktag. Mittags.
Zitat
krickstadt
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"B-V 3313" am 25.4.2022 um 11.41 Uhr:

Man könnte nach der Zeichnung aus allen Richtungen im Gleisdreieck kehren.

Ist das mit Einrichtungsfahrzeugen nicht schwierig und zeitaufwendig?

Zeitaufwändig würd ich nicht sagen, die 93 hat fahrplanmäßig 6 Minuten Wendezeit an der Glienicker Brücke. Und bei den Bauarbeiten in Babelsberg letzte Woche war 1 Minute Wendezeit vorgesehen bzw. dürften dann die Linien 94 und 99 am Rathaus Babelsberg verknüpft worden sein, sodass sich 11 Minuten Wendezeit ergaben. Da muss ja auch noch Verspätungsausgleich berücksichtigt werden, zumal die 94 an ihrem anderen Ende Schloss Charlottenhof sogut wie keinen Aufenthalt hat.

Zum Vergleich: die 1 in Halberstadt hat mit ihren kürzeren Fahrzeugen und kürzerem Abstand zwischen Haltestelle und Kehrgleis (dort: die Einfahrt zum Betriebshof) nur 4 Minuten Kehrzeit am Friedhof.

Und sonderlich schwierig ist das auch nicht. Wenn man es so umsetzen würde, wie auf dem Plan dargestellt, würde ein Zug vom Königsplatz kommend bis dorthin fahren, wo die fragwürdigen Ⓗ-Schilder hängen, über die hier parallel diskutiert wird, dann (per Heckfahrschalter) zurücksetzen zur bisherigen Abfahrtshaltestelle in der Schleife (die ist ja als in Betrieb eingezeichnet) und dann wieder vom normalen Führerstand aus abfahren als ob die Bahn regulär aus der Schleife käme.
Aufwändig könnte es höchstens sein, wenn die Busschleife noch befahren wird und der ganze Bereich signalisiert werden müsste. Aber da hab ich grad mein Foto von Pankow Kirche wiedergefunden, dass ich mir mal erlaube hier thematisch aber nicht örtlich passend anzuhängen:


Zitat
Arnd Hellinger
Was ich übrigens nicht ganz verstehe: Warum nimmt die BVG die aktuellen Änderungen des Busbetriebs in S Schöneweide eigentlich zum morgigen (Dienstag) Betriebsbeginn vor?

Weil der Starttermin doch bereits zweimal verschoben werden musste. Der eigentliche Start war wohl sicher ein üblicher(er) Termin/Wochentag für sowas. Wobei es auch egal sein könnte. Manche Baumaßnahmen übers WE gehen auch oft ab Donerstag-abend bis Montag-früh.
Zitat

Thomas Krickstadt am 22.4.2022 um 21.57 Uhr:

Es ist anscheinend keine (erneute) Aufstellung von Verkehrsschildern nötig, um die Aktion am 26.4.2022 durchzuziehen. [...]



Ich bin gespannt, ob dann am Dienstag Jubel, Trubel und Heiterkeit oder das Chaos regiert.

Als ich heute gegen 9.50 Uhr mit dem M11 an der Haltestelle S Schöneweide/Sterndamm ankam, durften noch alle Buslinien in die Wendestelle einfahren. Es standen aber schon Absperrzäune (mit ein paar Lücken) im Kreis um die freizumachende Baustelle herum. Auch waren schon vielen Gelbjacken eifrig am Aufstellen von Schildern überall um den ehemaligen Sternplatz und den östlichen Sterndamm herum. Philippa sagte im M11 an, dass man die Unterbrechung der Straßenbahnlinien 27, 60 und 67 wegen Bauarbeiten beachten solle. Im Straßenbahngleis Richtung Schöneweide zwischen den Haltestellen Sterndamm/Königsheideweg und Pietschkerstraße werkelten Gelbjacken an den Schienenbefestigungen, wenig später fuhr eine 27 Richtung Haeckelstraße. Um etwa 10.05 Uhr habe ich dann den Bereich in einer 61 verlassen (die pünktlich war und deshalb seeehr viel Zeit hatte), direkt dahinter eine M17 folgend (die Verspätung hatte und ziemlich dicht auffuhr, aber natürlich nicht überholen konnte ... ich traute mich nicht, ein kleines Video davon zu machen, weil der Fahrer der M17 eine coole Sonnenbrille aufhatte und damit ein wenig grimmig aussah ;-)).

Viele Grüße, Thomas

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Thomas Krickstadt, Berlin, Germany, usenet@krickstadt.de
Zitat
ECG7C
Die temporäre Ampel wurde ja schon genannt. Fahrspuränderungen, Absicherung durch Polizei. Besser an einem Werktag. Mittags.

Gegen dreiviertel Vier verließ der letzte Bus die Endstelle. Im Anschluss wurde das Tor geschlossen und verschlossen. Feierabend.


Moin.

Zitat

"ECG7C" am 26.4.2022 um 17.58 Uhr:

Feierabend.

Vielen Dank für den "letzten Bus" vor dem Abschluss des Baustellenbereiches. Gestern Abend um 20 Uhr habe ich eines der im März eiligst abgebauten Verkehrsschilder mit einem Aufkleber fotografiert, der neue Termine ankündigt:



Wozu soll denn der östliche Sterndamm in neun Nächten gesperrt werden?

Fragt Thomas

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Thomas Krickstadt, Berlin, Germany, usenet@krickstadt.de
Zitat

Thomas Krickstadt am 29.4.2022 um 7.28 Uhr:

Wozu soll denn der östliche Sterndamm in neun Nächten gesperrt werden?

Heute Morgen habe ich in der rbb24-App (und später in der Vorschau der Verkehrsinformationszentrale Berlin) gelesen, dass

Zitat

Am Brückenbauwerk Sterndamm werden Anfahrschäden beseitigt. In den folgenden Nächten (mit Ausnahme am Wochenende) ist der Sterndamm zwischen Südostallee und Michael-Brückner-Straße jeweils in der Zeit von 22:00 Uhr bis 05:00 Uhr für den Kfz-Verkehr gesperrt. Die Arbeiten dauern vsl. bis 11.05.2022 05:00 Uhr an.

Weiß jemand zufällig, wann da ein Verkehrsteilnehmer "Anfahrschäden" verursacht hat? Ich habe davon jedenfalls nichts mitbekommen oder Schäden beobachten können.

Gruß, Thomas

--
Thomas Krickstadt, Berlin, Germany, usenet@krickstadt.de
Sehr ärgerlich ist, dass man es dieses Mal verabsäumt hat, in der Südostallee Fahrtrichtung Schöneweide eine baubedingte Busspur einzurichten, wie man es seinerzeit u. a. bei WISTA II bereits erfolgreich praktiziert hatte (s. unteres Foto). Für den Radverkehr ist diese Lösung völlig in Ordnung gewesen, da der Takt nicht dicht ist. Und gen Baume war der Kompromiss ebenfalls zufriedenstellend, den Gehweg mit Zusatzzeichen für den Radverkehr freizugeben, wobei die meisten dennoch weiterhin auf der Fahrbahn radelten.

Jetzt jedenfalls steht der Bus in den belastungsstärkeren Zeiten permanent im Stau!


Auch beachtlich, wenn man bedenkt, dass diese Busspur gefühlt ewig dort vorhanden war und erst vor ein paar Monaten entfernt wurde. Man hätte sie sicherlicher auch einfach bestehen lassen können, im Wissen der baldigen Baustelle.
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