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Jay
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Logital
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dubito ergo sum
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T6Jagdpilot
So ist es..leider..es gibt wenige Ausnahmen wo das funktioniert,aber auch genug schlechte Beispiele.
Gut z.B.Am Tierpark/Sewanstr,
T6JP

Das dürfte eher daran liegen, dass die Sewanstr. ziemlich untergeordnet ist und daher die Wahrscheinlichkeit, eine Geradeausphase zu erwischen recht groß. Bei meiner heutigen Stichprobe mussten 4 von 4 Bahnen (2 nach Abfahrt von der Haltestelle, 2 nordwärts) an der Ampel stehen bleiben.

Auch Kreuzungen mit untergeordeten Straßen werden in letzter Zeit aber zum echten Problem, weil dem Individualkraftfahrenden nicht mehr zugemutet wird beim links abbiegen auf links von ihm geradeausfahrenden Straßenbahnen zu achten. Daher haben Straßenbahnen nicht mehr mit den Geradeausfahrern grün. Gibt es eigentlich nich solche Kreuzungen in Betrieb?

Ich vermute, deine Frage ist, an welcher Kreuzung noch "alle gleichzeitig" fahren dürfen?

Eisern hält sich die Kreuzung Prenzlauer Allee/Danziger Straße mit ihrer illegalen Zwei-Phasen-Steuerung. Für die Straßenbahn natürlich tagsüber zum Schutz der Linksabbieger mit Unterschreitung der Mindestgrünzeit. Aber sie erhält tatsächlich zeitgleich mit den Autos die Freigabe, was eben auch häufig zum Läuten und manchmal zu Unfällen führt.

Es hält sich dort aber in Grenzen mit den Verkehrsunfällen!
Wesentlich und noch kein "deut" besser die Anlage Prenzlauer Allee/Ostsee/Wisbyer Str.
Dort ist nach wie vor die Markierung der Linksabbieger ( aus der PA in die Wisbyer ) auf dem Gleis der Bimmel, die früher sogar zeitgleich fuhr. Das hat man um wenige Sekunden verändert, nach dem es dort gern mal "rumpelte". Davon abgesehen ist das Abbiegen nach links durch die "Bimmel" eher selten,weil keine Regelstrecke....
In der Danziger ist das Nadelöhr an der Schönhauser > FR Prenzlauer Allee, da dort eine Fußgängerampel sich einfach nicht an die anderen LSA gewöhnen will. Da steht dann die "Proletenraupe" gern mal ....
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der weiße bim
Der Zahlenspiegel 2022 mit Stand vom 1.1.22 wurde veröffentlicht: BVG Zahlen 2022, pdf, 318kB

(aus den Medienthread)

Dort steht, dass die "mittlere Beförderungsgeschwindigkeit (km/h)" der Straßenbahn bei 17,6 km/h liegt, (langsamer als der Bus)

Im Zahlenspiegel von 2021

[unternehmen.bvg.de]

lag dergleiche Kennwert noch bei 18,8 km/h, damals übrigens schneller als beim Bus.

Die Zahl im 2022 muss doch ein Rechenfehler sein? Es kam doch eine pfeilschnelle Neubaustrecke auf besonderen bahnkörper hinzu (Achtung Ironie).

Aber auch im Ernst: Hat sich was and er Berechnungsmethodik geändert? Wurden die Fahrpläne irgendwo sehr stark gezogen? Was hat den Wert denn dermaßen abstürzen lassen?

*******
Das Gegenteil von ausbauen ist ausbauen.



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 10.05.2022 12:38 von Logital.
Wenn auf einem Streckenabachnitt mit einer niedrigen Geschwindigkeit mehr Fahrten als im Vorjahr stattfinden würde das die Durchschnittsgescheindigkeit auch verringern.

Wäre also die Frage ob von 2021 auf 2022 irgendwo in Größenordnung mehr gefahren wurde, damit sich das Ergebnis so stark ändert.

Über den langen Sperrzeitraum Alexanderplatz in 2022 wurden alle Fahrten der M4, M5 und M6 über Mollstraße/Otto Braun Straße umgeleitet. Da gab es auf Grund der Ampel 1 Minute mehr Fahrzeit.

Auch bei der Baubedingten Umleitung aller M5 und M6 über Greifswalder Straße Danziger Straße wurde 1 Minute mehr Fahrzeit als im Standard verplant. Das müsste sich dann auch auf alle Fahrten der M4 oder M10 (je nach dem wo die Minute war) ausgewirkt haben.

Alles Linien mit hoher Taktdichte. Durchaus vorstellbar, dass bei den längen der Maßnahmen sich das auf die Durchschnittsgeschwindigkeit ausgewirkt hat.
Vermutlich hat der Senat bei der VLB einfach nur mehr Vorrangschaltungen bestellt.

Gruß Nemo
---

Eine Straßenbahn ist besser als keine U-Bahn!!
Dafür hat man gut funktionierende Schaltungen wieder verschlechtert..(Schloßpl. Köp)

T6JP
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Logital
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der weiße bim
Der Zahlenspiegel 2022 mit Stand vom 1.1.22 wurde veröffentlicht: BVG Zahlen 2022, pdf, 318kB

(aus den Medienthread)

Dort steht, dass die "mittlere Beförderungsgeschwindigkeit (km/h)" der Straßenbahn bei 17,6 km/h liegt, (langsamer als der Bus)

Im Zahlenspiegel von 2021

[unternehmen.bvg.de]

lag dergleiche Kennwert noch bei 18,8 km/h, damals übrigens schneller als beim Bus.

Die Zahl im 2022 muss doch ein Rechenfehler sein? Es kam doch eine pfeilschnelle Neubaustrecke auf besonderen bahnkörper hinzu (Achtung Ironie).

Aber auch im Ernst: Hat sich was and er Berechnungsmethodik geändert? Wurden die Fahrpläne irgendwo sehr stark gezogen? Was hat den Wert denn dermaßen abstürzen lassen?

Der Tagesspiegel hat nun einen Artikel draus gemacht:

[www.tagesspiegel.de]

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Das Gegenteil von ausbauen ist ausbauen.
Seit der Wende spricht man Vorranschaltung, aber die Realität sieht anders aus. Ampelschaltungen sind reine Zufallsschaltungen. Zu viele Störungen und vorallem springen Phasen kurz vor einem weg. Kreuz gefährlich. Es gibt keinen entspannten Fahrstil, den man wählen kann. Vorrangschaltung ist für mich so wie z.B. Hannover, wo ich die Hand vom Sollwertgeber nehmen kann und mich verlassen kann, dass "Frei" kommt oder die Phase stehen bleibt. Ein wirkliches Interesse an einen flüssigen Nahverkehr hat der Berliner Senat nicht. Die sind viel zu viel mit sich selber beschäftigt.
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Triebfahrzeugführer
Ein wirkliches Interesse an einen flüssigen Nahverkehr hat der Berliner Senat nicht.

Ich habe nicht den Eindruck, die Schuld sei beim Senat zu suchen. Es sind meines Erachtens die "ausführenden Organe" bzw. die Ebene dazwischen, die den ÖPNV ausbremsen.


Bitte sprechen Sie während der Fahrt mit dem Busfahrer/der Busfahrerin - er/sie hat sonst niemanden.
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