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City-S-Bahn oder S21 - the never ending story - Bauzeitraum ab 03/2022
geschrieben von Arnd Hellinger 
Ich male mir also jetzt schon die Siemensbahn zur Eröffnung mit Vier-Wagen-Zügen aus.
Für den Anfang bestimmt auch ausreichend.
Zitat
Heidekraut
Ich male mir also jetzt schon die Siemensbahn zur Eröffnung mit Vier-Wagen-Zügen aus.

Das ist das kleinere Problem - schwieriger wird, zwei jeweils im 10-Minuten-Takt verkehrende Linien in nur einem verfügbaren Bahnsteiggleis kehren zu lassen...

Viele Grüße
Arnd
Sollte die Siemensbahn vor der richtigen Tunnelstation fertig werden (was haben wir gelacht), wird es wohl eher auf eine Umlegung hinauslaufen. Gartenfeld - Hauptbahnhof und von dort nach Gesundbrunnen wie bis vorgestern.

~~~~~~
Die paar Schritte kann ich auch fahren.
Zitat
Lopi2000
Zitat
Jim Knopf vom Niederrhein
Hä ? Eine Eisenbahn in der Ebene zu trassieren ist schon eine Vorleistung ? Ich sag mal, gut das daran gedacht wurde. Aber so gesehen gäbe es ja Tausende Vorsorgemaßnahmen im gesamten Berliner S-Bahnnetz. O-Ton im rbb-Beitrag "Vorsorgemaßnahmen, an denen die Außenbahnsteige nachträglich montiert werden können". Ich sehe da nichts.

Ich würde darin schon eine Vorleistung sehen, wobei es natürlich keine verbindliche Definition dafür gibt und auch nicht unbedingt Konsequenzen für die Finanzierung oder Regelungen, was daraus zwingend folgen muss.

Neben der Frage, ob eine Strecke in der Ebene konstruiert wird, um den nachträglichen Einbau eines Haltepunktes zu erleichtern, kann man natürlich auch statische Aspekte in diese Vorleistung einfließen lassen, so dass die Stelle für den Bahnhof künftig auch dessen zusätzliches Gewicht tragen kann.

Schönes video auf youtube. Und wo ist die Vorleistung ?
Zitat
Philipp Borchert
Sollte die Siemensbahn vor der richtigen Tunnelstation fertig werden (was haben wir gelacht), wird es wohl eher auf eine Umlegung hinauslaufen. Gartenfeld - Hauptbahnhof und von dort nach Gesundbrunnen wie bis vorgestern.

Vielleicht passiert auch was ganz verrücktes:

Der eigentliche Bahnhof ist zur Hälfte fertig und ermöglicht es dass dort auf einem Gleis (Gleis 10) ein Vollzug wendet. Gleis 21 und Gleis 9 sind dann weiterhin Logistikgleis.

Der Betrieb läuft dann so ab, dass zuerst die Siemensbahn auf Gleis 10 einfährt und dort dann wartet. Der S15er Zug fährt dann kurz danach auf Gleis 22 ein. Gleis 10 und Gleis 22 müssen dann per Sperrsignal getrennt sein.

Der S15er Zug wendet dann innerhalb von 4 Minuten. Der Siemensbahnzug darf innerhalb von 7-8min wenden und verläßt dementsprechend den Hauptbahnhof unmittelbar nach der S15.

Oder man schafft es, Gleis 9 fertig zu bekommen, sodass die Siemensbahn konfliktfrei wenden kann. Die Baustellenlogistik sollte doch eigentlich per Schiff erfolgen.

Gruß Nemo
---

Eine Straßenbahn ist besser als keine U-Bahn!!



2 mal bearbeitet. Zuletzt am 16.06.2026 15:34 von Nemo.
Zitat
Jim Knopf vom Niederrhein
Und wo ist die Vorleistung ?

Eine Vorleistung muss ja nicht unbedingt sichtbar sein, sondern kann auch in einer Trassierung oder Statik bestehen, die es hierher leichter oder überhaupt möglich macht, die Station zu bauen. Ohne eine solche Vorleistung müsste ggf. die gesamte Brücke nochmal abgerissen und neu gebaut werden oder der gesamte Bahnhof mit eigener Statik konstruiert werden.
Zitat
Lopi2000
Zitat
Jim Knopf vom Niederrhein
Und wo ist die Vorleistung ?

Eine Vorleistung muss ja nicht unbedingt sichtbar sein, sondern kann auch in einer Trassierung oder Statik bestehen, die es hierher leichter oder überhaupt möglich macht, die Station zu bauen. Ohne eine solche Vorleistung müsste ggf. die gesamte Brücke nochmal abgerissen und neu gebaut werden oder der gesamte Bahnhof mit eigener Statik konstruiert werden.

Die Vorleistung besteht im Wesentlichen darin, dass die Statik Bahnsteige an der Stelle berücksichtigt und dass die Längsneigung so gering ist, dass man dort auch einen regelkonformen Bahnsteig bauen kann. Das hat eine überschaubare Menge Geld und Beton gekostet, aber man kann (bei entsprechendem Willen) die Bahnstege nachrüsten. Man sieht aber an der enormen Höhenlage auch sehr schön, dass die Bahnsteige und die Zugänge extrem aufwändig werden.
Zitat
Jim Knopf vom Niederrhein
Zitat
Lopi2000
Zitat
Jim Knopf vom Niederrhein
Hä ? Eine Eisenbahn in der Ebene zu trassieren ist schon eine Vorleistung ? Ich sag mal, gut das daran gedacht wurde. Aber so gesehen gäbe es ja Tausende Vorsorgemaßnahmen im gesamten Berliner S-Bahnnetz. O-Ton im rbb-Beitrag "Vorsorgemaßnahmen, an denen die Außenbahnsteige nachträglich montiert werden können". Ich sehe da nichts.

Ich würde darin schon eine Vorleistung sehen, wobei es natürlich keine verbindliche Definition dafür gibt und auch nicht unbedingt Konsequenzen für die Finanzierung oder Regelungen, was daraus zwingend folgen muss.

Neben der Frage, ob eine Strecke in der Ebene konstruiert wird, um den nachträglichen Einbau eines Haltepunktes zu erleichtern, kann man natürlich auch statische Aspekte in diese Vorleistung einfließen lassen, so dass die Stelle für den Bahnhof künftig auch dessen zusätzliches Gewicht tragen kann.

Schönes video auf youtube. Und wo ist die Vorleistung ?

Was das Video tatsächlich zeigt ist dass sowohl von der Neigung her als auch vom Platz her die Seitenbahnsteige gut dranpassen sollten. Die Position der Signale scheint auch schon auf den späteren Haltepunkt abgestimmt zu sein, die muss man dann auch nicht mehr anfassen.
So etwas hat doch beim Lückenschluss U2-A Wittenbergplatz - Potsdamer Platz sehr gut geklappt. 1991 bis 1993 wurde beim Wiederaufbau der Viadukt- und Rampenstrecke der Bahnhof Hafenplatz konstruktiv berücksichtigt und später unter Betrieb von der BVG-Bauabteilung für nur 18 Millionen DM 1998 sogar mit Bahnsteighalle realisiert. Damals gab es in der späteren Anstalt halt noch Fachleute.

so long

Mario
Zitat
der weiße bim
So etwas hat doch beim Lückenschluss U2-A Wittenbergplatz - Potsdamer Platz sehr gut geklappt. 1991 bis 1993 wurde beim Wiederaufbau der Viadukt- und Rampenstrecke der Bahnhof Hafenplatz konstruktiv berücksichtigt und später unter Betrieb von der BVG-Bauabteilung für nur 18 Millionen DM 1998 sogar mit Bahnsteighalle realisiert. Damals gab es in der späteren Anstalt halt noch Fachleute.

Vielleicht solltest Du noch ergänzen, dass es sich bei der Vorsorgemaßnahme "Hafenplatz" um den heutigen Bahnhof "Mendelsohn-Bartholdy-Park" handelt.
Ich hatte heute dann auch gleich "Glück". Hab meinen Arbeitsweg via Hauptbahnhof verlängert und die S15 eingebaut. Und die kam erstmal nicht. Systemisch korrekt wurde dann auch zur Abfahrtszeit der Ausfall propagiert, nachdem Blechelse zuvor 2x darauf bestanden, "Auf Gleis zwoundzwanig steht bereit, nach Gesundbrunnen".

Ursache war wohl ein Schadzug in Gesundbrunnen. 10 Minuten später ging es pünktlich los und verzögerte sich dann leicht bei der Einfädelung in Wedding. Während der Umstieg zur S25 noch klappte, fuhr die S8 in Bornholmer Str. bei Türfreigabe ab.

Der S21-Aufzug in Hauptbahnhof ist leider außer Betrieb. Die Rolltreppen zur Straßenbahn funktionieren hingegen.

--- Signatur ---
Bitte beachten Sie beim Aussteigen die Lücke zwischen Bus und Bordsteinkante!
Von der Möglichkeit des Anflanschens der Bahnsteige war eigentlich immer die Rede. Also Vorleistung (resp. konstruktive Berücksichtigung).
Zitat
Jay


Der S21-Aufzug in Hauptbahnhof ist leider außer Betrieb. Die Rolltreppen zur Straßenbahn funktionieren hingegen.

Ach echt? Gestern war er noch in Betrieb, was ist da denn los?
Zitat
Slighter
Zitat
Jay


Der S21-Aufzug in Hauptbahnhof ist leider außer Betrieb. Die Rolltreppen zur Straßenbahn funktionieren hingegen.

Ach echt? Gestern war er noch in Betrieb, was ist da denn los?

Ich habe ihn gestern Abend, so gegen 19:00 Uhr auch nicht in Betrieb erlebt.

Nebenbei finde ich, dass die beiden Abgangsgebäude nebeneinander zusätzlich zum Fahrstuhl nördlich der Invalidenstraße schon ein wenig nach Beklopptistan ausschauen.

Gruß Nemo
---

Eine Straßenbahn ist besser als keine U-Bahn!!
Er wurde gegen 15:20 Uhr am Eröffnungstag bereits vom DB Personal außer Betrieb genommen.
Was genau das Problem war konnte ich aus der Bahn leider nicht mitbekommen.
Zitat
Philipp Borchert
Sollte die Siemensbahn vor der richtigen Tunnelstation fertig werden (was haben wir gelacht), wird es wohl eher auf eine Umlegung hinauslaufen. Gartenfeld - Hauptbahnhof und von dort nach Gesundbrunnen wie bis vorgestern.

Die Frage ist, welcher Endpunkt braucht die Direktverbindung nach Hbf. mehr und reicht ein Kurzzug wirklich für die Siemensbahn aus?
Ich könnte mir auch die Beibehaltung der jetzigen S15 vorstellen und eine S85 (welche sowieso nach Fertigstellung des finalen Hbf-Bahnsteigs über Wedding fahren soll) vom Flughafen BER nach Gartenfeld.

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MfG, S5M



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 16.06.2026 20:02 von S5 Mahlsdorf.
Zitat
Nemo
Zitat
Slighter
Zitat
Jay


Der S21-Aufzug in Hauptbahnhof ist leider außer Betrieb. Die Rolltreppen zur Straßenbahn funktionieren hingegen.

Ach echt? Gestern war er noch in Betrieb, was ist da denn los?

Ich habe ihn gestern Abend, so gegen 19:00 Uhr auch nicht in Betrieb erlebt.

Nebenbei finde ich, dass die beiden Abgangsgebäude nebeneinander zusätzlich zum Fahrstuhl nördlich der Invalidenstraße schon ein wenig nach Beklopptistan ausschauen.

Das habe ich auch schon gedacht und zwar schon seit Wochen.
Zitat
S5 Mahlsdorf
Zitat
Philipp Borchert
Sollte die Siemensbahn vor der richtigen Tunnelstation fertig werden (was haben wir gelacht), wird es wohl eher auf eine Umlegung hinauslaufen. Gartenfeld - Hauptbahnhof und von dort nach Gesundbrunnen wie bis vorgestern.

Die Frage ist, welcher Endpunkt braucht die Direktverbindung nach Hbf. mehr und reicht ein Kurzzug wirklich für die Siemensbahn aus?
Ich könnte mir auch die Beibehaltung der jetzigen S15 vorstellen und eine S85 (welche sowieso nach Fertigstellung des finalen Hbf-Bahnsteigs über Wedding fahren soll) vom Flughafen BER nach Gartenfeld.

Warum sollte ein Kurzzug zur Siemensstadt nicht (zumindest Anfangs) reichen. Die Strecke wird ja nicht für ein bestimmtes Verkehrsbedürfnis gebaut, sondern aus politisch-kapitalistischen Gründen (Siemens-Deal). Zu diesem Deal gehört auch zwingend die Direktverbindung zum Hauptbahnhof.

Das spricht gegen deine schöne Idee. Wobei allerdings die Frage wäre, wo du dann die zweite Siemensbahn-Zuggruppe hinschicken möchtest, da die S85 nur alle 20 Minuten fährt und das Umklappen jener Linie erst mit neuen Fahrzeugen (Einführung S86 Buch-Grünau) möglich ist.
Erster subjektiver Eindruck: Die Nord-Süd-Bahnen sind zwischen Gesundbrunnen und Friedrichstraße deutlich leerer in Bezug auf Reisende mit Koffern.
Viele Umsteiger am Gesundbrunnen aus der S2, die am Bahnsteig der S15/S42 Richtung Hauptbahnhof wollen.
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