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City-S-Bahn oder S21 - the never ending story - Bauzeitraum ab 03/2022
geschrieben von Arnd Hellinger 
Ich denke mal, das wird man der Nachfolgeregierung überlassen.

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Ich hab nen Bus und meine Busfahrerin heißt Layla, sie fährt schöner, schneller, weiter.
Bisschen komisch, dass knapp eine Woche vor angeblichen Termin es keinerlei Aussage zur Eröffnung der Strecke gibt. Die Strecke einfach so von einen Tag auf den anderen zu eröffnen kann doch nicht ernsthaft das geplante Vorgehen sein! Schließlich wird hier nicht einfach nur ein neuer Aufzug oder sowas eröffnet, sondern eine komplett neue Verbindung. Sollte das, ungeachtet der Querelen im Vorfeld, nicht schon Grund zum Feiern sein?
Zitat
Slighter
Sollte das, ungeachtet der Querelen im Vorfeld, nicht schon Grund zum Feiern sein?

Ich wüsste nicht, was es an diesem jahrelang verzögerten Projekt, das ja zum Teil auch nur provisorischer Natur ist, zu feiern gäbe. Eröffnet den Bums zusammen mit dem kleinen Fahrplanwechsel nach den Osterferien und gut ist's.

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"Ach, das Holz hier? Ich glaube, Eiche, aber nagelt mich nicht drauf fest."
Zitat
Philipp Borchert
Zitat
Slighter
Sollte das, ungeachtet der Querelen im Vorfeld, nicht schon Grund zum Feiern sein?

Ich wüsste nicht, was es an diesem jahrelang verzögerten Projekt, das ja zum Teil auch nur provisorischer Natur ist, zu feiern gäbe. Eröffnet den Bums zusammen mit dem kleinen Fahrplanwechsel nach den Osterferien und gut ist's.

Genau diese Einstellung führt ja offensichtlich dazu, dass nichts mehr verbindlich geplant und kommuniziert wird. Wenn alle denken dass man das jetzt einfach nur noch hinter sich bringen muss, dann ist es kein Wunder dass es kaum Commitment gibt, das Ding jetzt wirklich einmal anzustöpseln.

Stattdessen sollte man da mal die Perspektive wechseln und es als das sehen, was es ist: Eine neue und perspektivisch wichtige Verbindung durch die Stadt und für Leute aus Gesundbrunnen endlich wieder ein Anschluss an den FEX.
Zitat
Philipp Borchert
Zitat
Slighter
Sollte das, ungeachtet der Querelen im Vorfeld, nicht schon Grund zum Feiern sein?

Ich wüsste nicht, was es an diesem jahrelang verzögerten Projekt, das ja zum Teil auch nur provisorischer Natur ist, zu feiern gäbe. Eröffnet den Bums zusammen mit dem kleinen Fahrplanwechsel nach den Osterferien und gut ist's.

Wenn man nicht mal mehr die Inbetriebnahme feiert (ungeachtet dessen wie man Feier definiert), gibt es auch keinen Grund solche Projekte abzuschließen. Dann kann man im stillen Kämmerlein einfach open-end bauen. Gerade wenn sich Projekte verzögern, sollte man mehr nach außen kommunizieren. Und dazu gehören solche "Feiern" als symbolischer Abschluss meines Erachtens dazu. Selbst bei der Dresdner Bahn hat man es geschafft, einen öffentlichkeitswirksamen Pressetermin auf die Beine zu stellen.

[www.berliner-zeitung.de]

"Der Prüfer vom Technischen Überwachungsverein (Tüv) „hat zur Kenntnis nehmen müssen, dass seine Beanstandungen von vor über einem Jahr weitgehend unberücksichtigt geblieben sind“".

Also war offenbar nicht der Prüfer krank, sondern der einzige Bauarbeiter, der die Notbeleuchtung einbauen kann (darum ging es doch glaube ich) und das ein ganzes Jahr.

Mir fällt dazu nichts mehr ein. Es hätte doch niemand was gesagt, wenn man auf diesen provisorischen Bahnhof verzichtet hätte und jetzt hat man ihn angeblich gebaut, sabotiert aber offensichtlich die Inbetriebnahme.

Gruß Nemo
---

Eine Straßenbahn ist besser als keine U-Bahn!!



3 mal bearbeitet. Zuletzt am 23.03.2026 12:10 von Nemo.
^
Wenn die aufgeführten Noch-Immer-Mängel und Abnahmehindernisse reale Fakten sind, dann kann man nur noch sagen: UNFASSBAR.
Wie es aussieht, geht es ausschließlich um technische Themen. Diese sind lösbar. Wären längst lösbar gewesen.

Zur Sonderfahrt der HiSB mit Aussteigeverbot am Hbf. (tief):
Ich finde es ja wirklich gut, dass diese Fahrt nicht auch noch ausfallen muss!
Das Aussteigeverbot halte ich aber auch für ein nur ziemlich zweifelhaftes Feigenblatt. Falls nämlich im Havariefall, den wir vermutlich und hoffentlich zwar nicht erleben werden, neben anderen Ausfällen auch der Fahrstrom weg sein sollte, was dann? Dann kann der Zug ggf. die verrauchte oder gar brennende Station nicht mehr verlassen... Ich will jetzt den Teufel nicht an die Wand malen, es wird sicher alles gut gehen. Aber ich verstehe die in diesem Zusammenhang getroffenen Entscheidungen nicht.

Gruß
Die Ferkeltaxe
Zitat
Ferkeltaxe
^
Wenn die aufgeführten Noch-Immer-Mängel und Abnahmehindernisse reale Fakten sind, dann kann man nur noch sagen: UNFASSBAR.
Wie es aussieht, geht es ausschließlich um technische Themen. Diese sind lösbar. Wären längst lösbar gewesen.

Zur Sonderfahrt der HiSB mit Aussteigeverbot am Hbf. (tief):
Ich finde es ja wirklich gut, dass diese Fahrt nicht auch noch ausfallen muss!
Das Aussteigeverbot halte ich aber auch für ein nur ziemlich zweifelhaftes Feigenblatt. Falls nämlich im Havariefall, den wir vermutlich und hoffentlich zwar nicht erleben werden, neben anderen Ausfällen auch der Fahrstrom weg sein sollte, was dann? Dann kann der Zug ggf. die verrauchte oder gar brennende Station nicht mehr verlassen... Ich will jetzt den Teufel nicht an die Wand malen, es wird sicher alles gut gehen. Aber ich verstehe die in diesem Zusammenhang getroffenen Entscheidungen nicht.

Nun, da hat die HiSB den Vorteil, dass sie die Türen ihres Fahrzeugs mit Personal sichern muss. Dieses Personal kann dann vorab als Brandschutzhelfer bezüglich der Flucht- und Rettungswege eingewiesen werden.

--- Signatur ---
Bitte beachten Sie beim Aussteigen die Lücke zwischen Bus und Bordsteinkante!
Zitat
Nemo
[www.berliner-zeitung.de]

"Der Prüfer vom Technischen Überwachungsverein (Tüv) „hat zur Kenntnis nehmen müssen, dass seine Beanstandungen von vor über einem Jahr weitgehend unberücksichtigt geblieben sind“".

Mir fällt dazu nichts mehr ein. Es hätte doch niemand was gesagt, wenn man auf diesen provisorischen Bahnhof verzichtet hätte und jetzt hat man ihn angeblich gebaut, sabotiert aber offensichtlich die Inbetriebnahme.

Hmm, warum muss denn eine einfache batteriebetriebene Notbeleuchtung, die sich selbsttätig über handelsübliche Relais bei Abfall der Netzspannung einschaltet, zwingend durch eine TÜV-Abnahme? Reicht da kein Testlauf mit Vertretenden des Installationsbetriebs und Menschen von DB InfraGO...?

Viele Grüße
Arnd
Weiß jemand mehr, was da war mit Gleich- und Wechselstromtrennung? Hat man die WLAN-Steckdosen an die Stromschiene angeschlossen? Denn Oberleitung ist ja weit und breit nicht vorhanden.
Zitat
Arnd Hellinger
Zitat
Nemo
[www.berliner-zeitung.de]

"Der Prüfer vom Technischen Überwachungsverein (Tüv) „hat zur Kenntnis nehmen müssen, dass seine Beanstandungen von vor über einem Jahr weitgehend unberücksichtigt geblieben sind“".

Mir fällt dazu nichts mehr ein. Es hätte doch niemand was gesagt, wenn man auf diesen provisorischen Bahnhof verzichtet hätte und jetzt hat man ihn angeblich gebaut, sabotiert aber offensichtlich die Inbetriebnahme.

Hmm, warum muss denn eine einfache batteriebetriebene Notbeleuchtung, die sich selbsttätig über handelsübliche Relais bei Abfall der Netzspannung einschaltet, zwingend durch eine TÜV-Abnahme? Reicht da kein Testlauf mit Vertretenden des Installationsbetriebs und Menschen von DB InfraGO...?

Nein, es reicht bei einer unterirdischen Verkehrsstation nicht aus, wenn man eine Steckdose und eine Notbeleuchtung aus dem Baumarkt nimmt.
Zitat
Latschenkiefer
Zitat
Arnd Hellinger
Zitat
Nemo
[www.berliner-zeitung.de]

"Der Prüfer vom Technischen Überwachungsverein (Tüv) „hat zur Kenntnis nehmen müssen, dass seine Beanstandungen von vor über einem Jahr weitgehend unberücksichtigt geblieben sind“".

Mir fällt dazu nichts mehr ein. Es hätte doch niemand was gesagt, wenn man auf diesen provisorischen Bahnhof verzichtet hätte und jetzt hat man ihn angeblich gebaut, sabotiert aber offensichtlich die Inbetriebnahme.

Hmm, warum muss denn eine einfache batteriebetriebene Notbeleuchtung, die sich selbsttätig über handelsübliche Relais bei Abfall der Netzspannung einschaltet, zwingend durch eine TÜV-Abnahme? Reicht da kein Testlauf mit Vertretenden des Installationsbetriebs und Menschen von DB InfraGO...?

Nein, es reicht bei einer unterirdischen Verkehrsstation nicht aus, wenn man eine Steckdose und eine Notbeleuchtung aus dem Baumarkt nimmt.

Von "Steckdose aus dem Baumarkt" redet doch niemand- Wenn man aber Peter Neumanns obigem Artikel inhaltlich vertrauen darf, scheint es doch auch hier wieder - wie schon beim Urbanliner - eben gerade weniger um die verbaute bzw. gekaufte Technik und deren Qualität oder Funktionsfähigkeit an sich zu gehen, sondern es wird jeweils mangelhafte Dokumentation beanstandet, ohne dies näher auszuführen. Und da ist für mich dann schon die Frage, ob nicht evtl. doch einmal auf die eine oder andere Dokumentationsseite verzichtet werden könnte, wenn Testläufe das Funktionieren der Anlage belegt haben und dieselbe aus bereits grundsätzlich zugelassenen sowie in vergleichbaren Gebäuden benutzten Komponenten besteht.

Es ist ja nun nicht wirklich so, dass dies hier berlin- oder gar deutschland- und weltweit der einzige unterirdische Personenbahnhof mit Verteilergeschoss wäre...

Viele Grüße
Arnd
Die Komponenten von Brandmeldeanlagen sind in der Regel zertifiziert. Darum geht es bei solchen Abnahme aber nicht, sondern um das Zusammenwirken aller im Ernstfall. Die Brandmeldeanlage scheint die Prüfanforderungen jedoch nicht bestanden zu haben, also haben Planer oder Monteure das Zusammenwirken der zertifizierten Teile bisher nicht sichergestellt. Und wenn da was nicht ausreichend zusammenwirkt, zum Beispiel bei der Stromversorgung, kann man auch nichts dokumentieren. Da der Artikel keine Details verrät, was dokumentiert werden soll, kann man auch keine Urteile fällen ob irgendwas weggelassen werden kann.

Irgendwie verdrehst du gerne Ursache und Wirkung und ziehst Schlüsse ohne Grundlage.

Zitat
Florian Schulz
Die Komponenten von Brandmeldeanlagen sind in der Regel zertifiziert. Darum geht es bei solchen Abnahme aber nicht, sondern um das Zusammenwirken aller im Ernstfall. Die Brandmeldeanlage scheint die Prüfanforderungen jedoch nicht bestanden zu haben, also haben Planer oder Monteure das Zusammenwirken der zertifizierten Teile bisher nicht sichergestellt. Und wenn da was nicht ausreichend zusammenwirkt, zum Beispiel bei der Stromversorgung, kann man auch nichts dokumentieren. Da der Artikel keine Details verrät, was dokumentiert werden soll, kann man auch keine Urteile fällen ob irgendwas weggelassen werden kann.

Irgendwie verdrehst du gerne Ursache und Wirkung und ziehst Schlüsse ohne Grundlage.

Es geht natürlich auch um die verbauten Komponenten, aber nach meiner Kenntnis um die verschiedenen Planfälle (kann sein, dass es dafür einen anderen Fachbegriff gibt). Es brennt hier, dann muss Tür A geschlossen werden, Entrauchung B angehen, Warnmeldung C ausgegeben werden. Dafür gibt es große, unübersichtliche Tabellen und diese werden abgearbeitet. Das ist im Übrigen auch der Hauptgrund, warum der Flughafen BER damals nicht in Betrieb gegangen ist.
Zitat

"Nemo" am 23.3.2026 um 12.06 Uhr:

[www.berliner-zeitung.de]

[...]

Heute (25.3.2026) ist die gedruckte Version auf Seite 8 veröffentlicht worden (Archiv):

Zitat

Ein Name wie ein böses Omen

Das Projekt S21 zum Hauptbahnhof ist nur recht kurz, wird aber nicht fertig

[...] Peter Neumann
.

Viele Grüße, Thomas

--
Thomas Krickstadt, Berlin, Germany, usenet@krickstadt.de
Unsere Sonderfahrt am 29.3.2026 wird stattfinden!

Wegen des gegenwärtigem technischen Zustands des Interimsbahnsteigs wird unser Zug jedoch davor im Bereich des Tunnelmundes wenden. Dies ist signaltechnisch machbar und aus unserer Sicht ein guter Kompromiss.
Zitat
HiSB
Unsere Sonderfahrt am 29.3.2026 wird stattfinden!

Wegen des gegenwärtigem technischen Zustands des Interimsbahnsteigs wird unser Zug jedoch davor im Bereich des Tunnelmundes wenden. Dies ist signaltechnisch machbar und aus unserer Sicht ein guter Kompromiss.

Ui, das klingt spannend. Heißt es doch, dass ihr eure Fahrt nach dem Wenden im Gegengleis durchführen müsst.

--- Signatur ---
Bitte beachten Sie beim Aussteigen die Lücke zwischen Bus und Bordsteinkante!
Wir sind im Gegengleis reingefahren und im Regelgleis wieder raus.
Besondere Überraschung: Wir sind bis in den Bahnhof reingefahren.
Zitat
Wutzkman
Wir sind im Gegengleis reingefahren und im Regelgleis wieder raus.
Besondere Überraschung: Wir sind bis in den Bahnhof reingefahren.

Wir waren von dieser operativen Entscheidung der InfraGo ebenso überrascht. 😊
Hier auf Youtube erste Bewegtbilder der Fahrt.

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