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Neuer Straßenbahnbetriebshof Adlershof
geschrieben von merlinbt01 
Wunder geschehen derweil in Adlershof... :-)

Direktlink zum Vorgang im UVP-Portal...

Viele Grüße
Arnd



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 01.06.2025 00:02 von Arnd Hellinger.
Und hier nun endlich online mein aktueller Artikel zum Baurecht für den Betriebshof Adlershof in nd.
Ich beobachte den geplanten Standort des Depots seit 2022. Kürzlich ist mir aufgefallen, dass das Gelände erneut geräumt wurde. Es ist ziemlich schwierig, von legalen Stellen aus gute Perspektivaufnahmen zu machen. Hier sind einige meiner Aufnahmen, hauptsächlich aus den Jahren 2023 und 2025.

IsarSteve
Zitat
nicolaas
Und hier nun endlich online mein aktueller Artikel zum Baurecht für den Betriebshof Adlershof in nd.
Die dauerhafte Schließung der Höfe Nalepastraße und Köpenick ist übrigens keinesfalls sicher, zumal in den 2030er Jahren Umbauarbeiten in Weißensee anstehen und auch Marzahn in ein Erneuerungsalter kommt.
Für Nalepastraße wird durchaus wieder eine Abstellanlage in Erwägung gezogen, wenn die M41-Tram käme. An eine Südtangente M11 ist ja derzeit nicht zu denken.
Zitat
BVG Pressemitteilung
Pressemitteilung: Stabilität vor Wachstum - Fokus Infrastruktur


Berlin, 2. Juli 2025



Stabilität vor Wachstum: Fokus Infrastruktur

Berlins Nahverkehr bekommt wieder ein starkes Rückgrat ● BVG setzt umfangreiches Infrastrukturprogramm auf: Massive Investitionen in Betriebshöfe, Werkstätten, Anlagen und Digitalisierung ● Umsetzung innerhalb der nächsten fünf Jahre



Die BVG startet mit einem wegweisenden Infrastrukturprogramm in die Zukunft. Ziel ist es, ein stabiles, leistungsfähiges und nachhaltiges Rückgrat für den öffentlichen Nahverkehr der Hauptstadt zu schaffen – und damit die Grundlage für zuverlässige Mobilität für die nächsten Jahrzehnte zu legen.



Gemäß des bereits im vergangenen Jahr vollzogenen Kurswechsels „Stabilität vor Wachstum“, nimmt die BVG massive Investitionen in vier zentrale Säulen vor: Betriebshöfe, Werkstätten, Betriebsanlagen und neue Technologien. Das Programm soll die infrastrukturellen Versäumnisse der vergangenen Dekade ausgleichen und innerhalb der kommenden fünf Jahre vollständig umgesetzt sein.

Henrik Falk, Vorstandsvorsitzender BVG: „Ein solides Fundament ist keine Option, sondern die Grundvoraussetzung für ein verlässliches System. Mit unserem Infrastrukturprogramm setzen wir klare Prioritäten und holen in Rekordzeit nach, was zu lange aufgeschoben wurde. Damit sichern wir einen stabilen Nahverkehr in Berlin für Generationen.”



Ein zentraler Bestandteil des Infrastrukturprogramms ist der Bau neuer Betriebshöfe. Jahrzehntelang wurde in diesem Bereich kaum investiert – der jüngste Busbetriebshof stammt aus den 1960er-Jahren. Nun entstehen ein neuer Straßenbahnbetriebshof in Adlershof sowie drei neue E-Bus-Betriebshöfe in der Köpenicker Landstraße, der Rummelsburger Landstraße und der Säntisstraße. Diese neuen Höfe bieten nicht nur dringend benötigte Abstell- und Wartungskapazitäten (550 Fahrzeuge bei den Bushöfen, 60 Züge beim Straßenbahnbetriebshof), sondern ermöglichen auch den flächendeckenden Einsatz moderner, umweltfreundlicher Fahrzeuge wie Elektrobusse und die neue Straßenbahngeneration Urbanliner. Damit schafft die BVG die notwendige Infrastruktur für eine leistungsfähige und flexible Flotte in allen Teilen Berlins.



Auch die Werkstätten der BVG werden umfassend modernisiert. Die neuen U-Bahnzüge der Generation J und JK benötigen nicht nur mehr Platz, sondern auch angepasste Wartungskonzepte. Gleich an mehreren Standorten – darunter Grunewald (Machandelweg), Friedrichsfelde und Britz-Süd – wird in den Ausbau der Werkstattkapazitäten und die Modernisierung der technischen Ausstattung investiert. So wird die Grundlage für eine zukunftsfähige Instandhaltung gelegt und gleichzeitig die Leistungsfähigkeit des Gesamtnetzes gesichert. Der Ausbau erfolgt schrittweise bis Ende der 2020er-Jahre.



Neben Höfen und Werkstätten spielen auch neue Betriebsanlagen eine zentrale Rolle für einen stabilen Betrieb. Diese Anlagen sind für Fahrgäste meist unsichtbar, aber elementar für den täglichen Ablauf. So entstehen unter anderem neue Abstellanlagen für U-Bahnzüge im Bereich der südlichen U3 sowie ein Ersatzneubau des sogenannten Waisentunnels, der als einzige Verbindung zwischen der U5 und dem restlichen U-Bahnnetz eine wichtige strategische Funktion erfüllt. Diese Maßnahmen stärken die betriebliche Flexibilität und ermöglichen eine gleichmäßigere Auslastung der Werkstätten – ein entscheidender Faktor für Zuverlässigkeit im Netz.



Abgerundet wird das Programm durch Investitionen in neue Technologien. Dabei steht vor allem die Digitalisierung im Vordergrund: Mit der Einführung moderner Signalsysteme wie CBTC auf der U5 schafft die BVG die Voraussetzungen für engere Taktungen, präzisere Steuerung und einen noch zuverlässigeren U-Bahnbetrieb. Gleichzeitig wird die Ladeinfrastruktur für Elektrobusse im gesamten Stadtgebiet ausgebaut – insbesondere an Endhaltestellen, um den Betrieb direkt im Netz zu ermöglichen. Auch die Einführung eines modernen und gemeinsamen Betriebsleitsystems für Bus und Straßenbahn wird gerade vorbereitet.



So sorgt die BVG mit innovativer Technik im Hintergrund für spürbare Stabilität im Alltag der Fahrgäste.



Tag für Tag vertrauen unzählige Menschen auf Straßenbahnen, Busse und U-Bahnen, die sie sicher und zuverlässig durch die Stadt bringen. Die Infrastruktur der BVG erbringt damit täglich Höchstleistungen – viele Abschnitte haben dabei bereits eine lange und zuverlässige Geschichte hinter sich. Damit sie auch in Zukunft reibungslos funktioniert, sind regelmäßige Wartung und gezielte Sanierungen unerlässlich. Nur so können Störungen, Ausfälle und Einschränkungen vermieden und die Mobilität für alle Fahrgäste dauerhaft gesichert werden.



Daher ist die Instandhaltung der bestehenden Infrastrukturen ein Schlüssel zur Stabilisierung und Weiterentwicklung eines leistungsfähigen öffentlichen Nahverkehrs. Sie ist keine Option, sondern eine Notwendigkeit, um den ÖPNV zukunftsfähig zu halten. Mit einem starken Fokus auf Erhalt und Modernisierung schafft die BVG die Grundlage für einen Nahverkehr, der heute und morgen das Rückgrat der täglichen Mobilität darstellt.



Das Projekt BIG2025 (Berliner Initiative zur Großbeschaffung von Elektrobussen bis 2025), das auch den Bau der E-Bus-Betriebshöfe in der Köpenicker Landstraße und der Rummelsburger Landstraße sowie den Ausbau der Ladeinfrastruktur an Endhaltestellen beinhaltet, wird im Rahmen der „Richtlinie zur Förderung alternativer Antriebe von Bussen im Personenverkehr“ mit insgesamt 195.769.305 Euro durch das Bundesministerium für Digitales und Verkehr (BMDV) gefördert. Das Projekt wird darüber hinaus durch das Bundesland kofinanziert. Die Förderrichtlinie wird von der NOW GmbH koordiniert und durch den Projektträger Jülich (PtJ) umgesetzt.



Die Stände aller Projekte im Überblick



Straßenbahnbetriebshof Adlershof

Stand: Baugenehmigung erhalten, Ausschreibung der Bauleistung wird vorbereitet

Baustart: 2026
Betriebsaufnahme: 2030



E-Busbetriebshöfe an der Spree (Köpenicker-/Rummelsburger Landstraße)

Stand: Tiefbau ist gestartet

Baustart: Februar 2025 begonnen

Betriebsaufnahme: April 2027



E-Busbetriebshof Säntisstraße

Stand: Tiefbau ist gestartet

Baustart: Februar 2025 begonnen

Betriebsaufnahme: April 2027



U-Bahnwerkstatt Grunewald

Stand: Tiefbau gestartet, Rückbau teilweise beauftragt, Vorbereitung der Baufeldfreiheit, Abschluss Vorplanung
Baustart: Frühjahr 2025 (Tiefbau), Herbst 2026 (Neubau)

Betriebsaufnahme: 2029



Betriebswerkstatt Friedrichsfelde

Stand: Vorplanung erfolgt, sowie Rückbau Lagergebäude als erster Teil der Baufeldfreiheit

Baustart: 2027
Betriebsaufnahme: 2029



Betriebswerkstatt Britz-Süd

Stand: Vorplanung abgeschlossen

Baustart: 2027

Betriebsaufnahme: 2029



Aufstellanlage und Wagenhalle am U-Bahnhof Krumme Lanke

Stand: Bau ist gestartet
Baustart: April 2025
Betriebsaufnahme: 2026



Waisentunnel

Stand: Ausschreibung Bauleistung ist veröffentlicht: Planfeststellungsbeschluss steht kurz bevor
Baustart: Dezember 2025
Bauzeit: Rund vier Jahre



Erste CBTC-Baumaßnahmen auf der U5

Stand: Letzte vorbereitende Maßnahmen laufen

Baustart: Mitte 2025
Betriebsaufnahme: 2029



Ladeinfrastruktur an Endhaltestellen

Stand: Drei Endhaltestellen in Pankow und Marzahn-Hellersdorf werden im ersten Schritt ausgebaut. 36 weitere sollen bis Mitte 2027 folgen.

Baustart: Herbst 2025

Betriebsaufnahme: Februar-Juni 2026





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Mit freundlichen Grüßen



BVG-Pressestelle


Oben Adlershof, unten Säntissstraße

Visualisierung: ARGE BVG

Beste Grüße
Harald Tschirner



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 02.07.2025 18:19 von Harald Tschirner.


Wenn man das so liest, ist eigentlich alles in Butter. Jetzt müssen wir uns nur noch über die Butterpreise unterhalten.😏
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