Willkommen! Einloggen Ein neues Profil erzeugen

erweitert
Neuer Straßenbahnbetriebshof Adlershof
geschrieben von merlinbt01 
Und dann wären die Fahrzeuge ohne Oberleitung wie dorthin gekommen?
Die Oberleitung wird ja nicht zum Spaß bereits in der Haltestelle entfernt sein, wenn es nicht notwendig wäre.
Zitat
tramfahrer
Und dann wären die Fahrzeuge ohne Oberleitung wie dorthin gekommen?
Die Oberleitung wird ja nicht zum Spaß bereits in der Haltestelle entfernt sein, wenn es nicht notwendig wäre.

Selbstverständlich werden solche Dinge getan, auch wenn sie nicht zwingend notwendig sind. Das Lebensdauerende des Fahrdrahts dürfte eher noch nicht erreicht worden sein. Es ist einfach eine Frage der Planungsprämisse und mit anderen Vorgaben hätte des Ergebnis auch anders ausgesehen.

--- Signatur ---
Bitte beachten Sie beim Aussteigen die Lücke zwischen Bus und Bordsteinkante!
Zitat
der weiße bim
Angesichts der bevorstehenden Bauarbeiten beim Umbau der Dörpfeldstraße durch den Bezirk irgendwie kontraproduktiv.

Starten die Bauarbeiten nicht erst 2028?

Zitat
tramfahrer
Und dann wären die Fahrzeuge ohne Oberleitung wie dorthin gekommen? Die Oberleitung wird ja nicht zum Spaß bereits in der Haltestelle entfernt sein, wenn es nicht notwendig wäre.

Zum Spaß natürlich nicht, aber evtl. "nur" deshalb, weil irgendwelche Controlling-Menschen bei Prüfung des Projektbudgets der Auffassung waren, das für die Aufstellung temporärer Masten auf transportablen Betonsockeln zum Betrieb einer Stumpfendstelle sowie für den Einbau der entsprechenden Weiche(n) notwendige Geld einsparen zu können? Am Alter der Bestandsanlage kann es jedenfalls definitiv nicht gelegen haben...

Es ist ganz einfach - ähnlich den Bauvorhaben der DB - die Frage, welche Vorgaben ("so viel bauzeitlicher Regelbetrieb wie möglich" vs. "bautechnisch-organisatorisch so einfache Umsetzung wie möglich" oder irgendwas dazwischen) Aufgabenträger, Aufsichtsbehörden und Verkehrsunternehmen im Vorlauf an die Ausführungsplanung solcher Projekte stellen. Darüber entscheidet aber eben genau nicht die Arbeitsebene, sondern die jeweilige (politische) Hausleitung - oft übrigens mehr durch implizite "Leitbilder" etc. als durch explizite Arbeitsanweisungen - und da hat sich das Prä eben in den letzten zwei-drei Jahrzehnten klar in Richtung der zweiten Variante verschoben.

Es ist einfach aus Angst, irgendwo irgendwas falsch zu machen, die Fähigkeit zu pragmatischem Agieren, auch wenn's vielleicht auf den ersten Blick 2,50 Euro mehr kostet, abhanden gekommen... :-(

Viele Grüße
Arnd
Ich weiß aber ehrlich gesagt, was da der große Nutzen gewesen wäre für die knapp 3 Monate.
Ich denke es wäre sehr eng mit den GTZ geworden, wenn man sich nicht die jetzt gewonnene Flexibilität bei der 63 geholt hätte.
Bein deiner Variante hätte man dann für die 63 auch komplett GTZ gebraucht.
Das zusammen mit der M17, der 21, der 62, der 68 zumindest für die Grünauer Kurse wäre auf Dauer eng geworden, zumal wir wieder ein Inselnetz haben.
So hat man die jetzige Lösung gebastelt und deswegen ja die M17 zurückgezogen und die 21 zum FEZ umgeklappt und die Strecke nach Köpenick mit der 27 von Johannisthal verstärkt
Zitat
Arnd Hellinger
Zitat
krickstadt
Zitat

"stef487" am 7.9.2026 um 18.38 Uhr:

[...] Weiß jemand genaueres?

Siehe bitte meinen Beitrag vom 27.8.2026 in diesem Diskussionsfaden und darauf folgende Beiträge.

Gestern Nachmittag war die Fahrleitung ab der Haltestelle S Adlershof bereits gekappt und abgebaut worden. Hier drei Schnappschüsse von 15.30 Uhr:



(...)

Oh je, wer oder was hat denn - auch hier mal wieder - die innerhalb der BVG konkret Projektzuständigen gehindert, unmittelbar vor oder hinter dem Bahnsteigpaar eine temporäre Weichenverbindung einbauen zu lassen, so dass mensch dort mit GTZ oder FxZ weiterhin Planzüge hätte enden bzw. beginnen lassen können? Die M2 kehrt am Alex ja auch am Bahnsteig...

Gibt es für diesen Verzicht nachvollziehbare Gründe jenseits der aktuellen Hausleitungen von SenMVKU und BVG...?

Es gibt schlicht keinen Bedarf. Die ganztägige Verlängerung der 63 nach Schöneweide wird als Ersatz für die M17 benötigt.

Was soll dann in Adlershof enden?
Zitat
Tramy1


Ja, Nachts ist SEV auf M17.

Schade, eine Verlängerung der M17 bis zum Marktplatz Adlershof hätte auch was gehabt.
Zitat
Arnd Hellinger

Oh je, wer oder was hat denn - auch hier mal wieder - die innerhalb der BVG konkret Projektzuständigen gehindert, unmittelbar vor oder hinter dem Bahnsteigpaar eine temporäre Weichenverbindung einbauen zu lassen, so dass mensch dort mit GTZ oder FxZ weiterhin Planzüge hätte enden bzw. beginnen lassen können? Die M2 kehrt am Alex ja auch am Bahnsteig...

Gibt es für diesen Verzicht nachvollziehbare Gründe jenseits der aktuellen Hausleitungen von SenMVKU und BVG...?

Das macht für mich keinen Sinn: Wenn man auf der Strecke ohne diese Lösung das gleiche Angebot wie vorher fahren kann, warum sollte man dann die Bauarbeiten unnötig komplizierter, teurer und länger machen? Lediglich ein paar Linien musste getauscht werden. So ist das in drei Monaten abgeschlossen und alles ist gut.

Ehrlich gesagt sieht das für mich so aus als haben hier die Projektverantwortlichen tatsächlich die sinvolle und logische Variante gewählt.
Zitat
Slighter
Zitat
Arnd Hellinger

Oh je, wer oder was hat denn - auch hier mal wieder - die innerhalb der BVG konkret Projektzuständigen gehindert, unmittelbar vor oder hinter dem Bahnsteigpaar eine temporäre Weichenverbindung einbauen zu lassen, so dass mensch dort mit GTZ oder FxZ weiterhin Planzüge hätte enden bzw. beginnen lassen können? Die M2 kehrt am Alex ja auch am Bahnsteig...

Gibt es für diesen Verzicht nachvollziehbare Gründe jenseits der aktuellen Hausleitungen von SenMVKU und BVG...?

Das macht für mich keinen Sinn: Wenn man auf der Strecke ohne diese Lösung das gleiche Angebot wie vorher fahren kann, warum sollte man dann die Bauarbeiten unnötig komplizierter, teurer und länger machen? Lediglich ein paar Linien musste getauscht werden. So ist das in drei Monaten abgeschlossen und alles ist gut.

Ehrlich gesagt sieht das für mich so aus als haben hier die Projektverantwortlichen tatsächlich die sinvolle und logische Variante gewählt.

Sie beraubten sich so allerdings jeder Möglichkeit, bei Störungen in der Dörpfeldstraße oder östlich derselben weiterhin wenigstens bis/ab S Adlershof fahren zu können und lassen zudem - ein weiteres Mal - die Großinvestition "Wista I und II" ohne wirkliche Not über mehrere Monate hinweg in weiten Teilen brach liegen.

Ob das so im Sinne des nach GVFG zuständigen Zuwendungsgebers sein kann...?

Viele Grüße
Arnd
Zitat
Arnd Hellinger
Zitat
Slighter
Zitat
Arnd Hellinger

Oh je, wer oder was hat denn - auch hier mal wieder - die innerhalb der BVG konkret Projektzuständigen gehindert, unmittelbar vor oder hinter dem Bahnsteigpaar eine temporäre Weichenverbindung einbauen zu lassen, so dass mensch dort mit GTZ oder FxZ weiterhin Planzüge hätte enden bzw. beginnen lassen können? Die M2 kehrt am Alex ja auch am Bahnsteig...

Gibt es für diesen Verzicht nachvollziehbare Gründe jenseits der aktuellen Hausleitungen von SenMVKU und BVG...?

Das macht für mich keinen Sinn: Wenn man auf der Strecke ohne diese Lösung das gleiche Angebot wie vorher fahren kann, warum sollte man dann die Bauarbeiten unnötig komplizierter, teurer und länger machen? Lediglich ein paar Linien musste getauscht werden. So ist das in drei Monaten abgeschlossen und alles ist gut.

Ehrlich gesagt sieht das für mich so aus als haben hier die Projektverantwortlichen tatsächlich die sinvolle und logische Variante gewählt.

Sie beraubten sich so allerdings jeder Möglichkeit, bei Störungen in der Dörpfeldstraße oder östlich derselben weiterhin wenigstens bis/ab S Adlershof fahren zu können und lassen zudem - ein weiteres Mal - die Großinvestition "Wista I und II" ohne wirkliche Not über mehrere Monate hinweg in weiten Teilen brach liegen.

Ob das so im Sinne des nach GVFG zuständigen Zuwendungsgebers sein kann...?

Wie oft kommt das vor? Beim letzten Mal kehrte man im eingleisigen Abschnitt. Das ist viel kostengünstiger als der Einbau einer Gleisverbindung in der Gleisschleife.

Das freut auch den Landesrechnungshof.
Naja, durchgefahren wird ja trotzdem komplett oder verstehe ich das falsch?
Also brach liegt einzig die Wendeanlage am Landschaftspark. Wobei "brach liegen" etwas hochtrabend ist für eine Gleisanlage, die für den Störungsfall weiterhin zur Verfügung steht.

Eine Bauweiche vor der GS scheitert ja schon an der Bahnsteiglage. Entweder müsste man die Bahnsteige nach Südosten verschieben oder die Bauweiche läge im Bogen. Ein bisschen viel Aufwand dafür, dass man die Linie auch einfach durchbinden kann. Dass bei Störungen weiträumiger zurückgezogen werden muss, ist natürlich ein Punkt, wobei ich da jetzt nicht das große Problem sehe.

Zitat
Bd2001
Wie oft kommt das vor? Beim letzten Mal kehrte man im eingleisigen Abschnitt. Das ist viel kostengünstiger als der Einbau einer Gleisverbindung in der Gleisschleife.

Das freut auch den Landesrechnungshof.

Man könnte auch im Dreieck kehren. Aber das scheitert wohl am Programm der LZA.

so long

Mario
Moin,

hier ein weiterer Schnappschuss von den Bauarbeiten in der Gleisschleife Adlershof, aufgenommen Gestern, am 16.9.2026 um 9.26 Uhr, also neun Tage nach Beginn der Bauarbeiten. Rechts außerhalb des Schnappschusses fuhr gerade ein Sattelschlepper rückwärts in die Anlage, vermutlich, um "altes Material" abzutransportieren:



Viele Grüße, Thomas

--
Thomas Krickstadt, Berlin, Germany, usenet@krickstadt.de
Moin,

ich habe am Sonntag (20.9.2026) auch die Gleisschleife Adlershof besucht, allerdings habe ich mich diesmal von der südwestlichen Seite genähert, und zwar über eine Stichstraße, die auf Schildern in diesem Gewerbegebiet genau so genannt wird, wie die öffentliche Straße, von der sie ausgeht: Ernst-Augustin-Straße (OpenStreetMap.org-Link).

Im Inneren der Gleisschleife befindet sich auch das Gleichrichterwerk 702 Adlershof:


(Originalgröße)

Momentan sind die Gleise der Gleisschleife komplett abgeräumt:


(Originalgröße)

Hier noch ein aus sechs Fotos zusammengebautes Panorama:


(Originalgröße)

Am Ende der Stichstraße befindet sich unter der Hausnummer 1 der imposante Funkmast mit angeschlossener Sende- und Empfangsstation, der schon von weitem gesehen werden kann:


(Originalgröße)

Neben diesem Grundstück wird es eine Zufahrt für Dienstfahrzeuge der BVG und für Privatfahrzeuge von BVG-Mitarbeitern auf das Betriebsgelände des Straßenbahnbetriebshofs Adlershof geben:


(Originalgröße)


(Originalgröße)

Viele Größe, Thomas

--
Thomas Krickstadt, Berlin, Germany, usenet@krickstadt.de
Moin,

gestern (25.9.2026) um 9.36 Uhr: Neue Schienen für die Gleisschleife Adlershof:



Viele Grüße, Thomas

--
Thomas Krickstadt, Berlin, Germany, usenet@krickstadt.de
Wer oder was hat die Falk'schen Anstalten eigentlich konkret gehindert, im Zuge der Planung des Betriebshofs Adlershof bei Herrn Nagl die Wiedereinrichtung der dort einst bestanden habenden Awanst (Ausweich-Anschlussstelle) zum/vom Netz der Eisenbahnen des Bundes zu beantragen, um künftig Fahrzeuge, Baustoffe, Stopfmaschinen etc. ihres Unternehmensbereichs Straßenbahn auf dem Schienenweg anliefern bzw. abtransportieren (lassen) zu können?

Besonders nachhaltig oder klimafreundlich scheint mir das ausschließlich auf dem System "Straße" beruhende Logistikkonzept des UB Straßenbahn irgendwie nicht zu sein - erst recht nicht, wo mensch doch nun in Adlershof eine leistungsfähige DB-Strecke unmittelbar vor dem Hoftor hat...

Viele Grüße
Arnd
Zitat
Arnd Hellinger
Wer oder was hat die Falk'schen Anstalten eigentlich konkret gehindert, im Zuge der Planung des Betriebshofs Adlershof bei Herrn Nagl die Wiedereinrichtung der dort einst bestanden habenden Awanst (Ausweich-Anschlussstelle) zum/vom Netz der Eisenbahnen des Bundes zu beantragen, um künftig Fahrzeuge, Baustoffe, Stopfmaschinen etc. ihres Unternehmensbereichs Straßenbahn auf dem Schienenweg anliefern bzw. abtransportieren (lassen) zu können?

Wiedereinrichtung? Bist Du sicher, dass es so etwas dort jemals gab? Ich erinnere mich nur an eine Gleiskreuzung, nicht jedoch an eine Verbindung beider Schienensysteme. Die gab es jedoch durchaus andernorts, etwa in Niederschöneweide.

Dennoch wäre die Errichtung einer Anschlussstelle mindestens eine Überlegung wert.


Das Gegenteil von pünktlich ist kariert.
Zitat
Alter Köpenicker
Zitat
Arnd Hellinger
Wer oder was hat die Falk'schen Anstalten eigentlich konkret gehindert, im Zuge der Planung des Betriebshofs Adlershof bei Herrn Nagl die Wiedereinrichtung der dort einst bestanden habenden Awanst (Ausweich-Anschlussstelle) zum/vom Netz der Eisenbahnen des Bundes zu beantragen, um künftig Fahrzeuge, Baustoffe, Stopfmaschinen etc. ihres Unternehmensbereichs Straßenbahn auf dem Schienenweg anliefern bzw. abtransportieren (lassen) zu können?

Wiedereinrichtung? Bist Du sicher, dass es so etwas dort jemals gab? Ich erinnere mich nur an eine Gleiskreuzung, nicht jedoch an eine Verbindung beider Schienensysteme. Die gab es jedoch durchaus andernorts, etwa in Niederschöneweide. Dennoch wäre die Errichtung einer Anschlussstelle mindestens eine Überlegung wert.

Gut, unpräzise formuliert: Es gab in Adlershof eine Awanst (von mir aus ggf. auch Bahnhofsteil von Schöneweide Rbf) der DR/DB und das davon abgehende Anschlussgleis des Kohlenhandels kreuzte die Straßenbahn niveaugleich - ändert an der grundsätzlichen Fragestellung aber nichts, weil die DB-Strecke (ohne Awanst) noch in gleicher Lage existiert...

Viele Grüße
Arnd
Zitat
Arnd Hellinger
Zitat
Alter Köpenicker
Bist Du sicher, dass es so etwas dort jemals gab? Ich erinnere mich nur an eine Gleiskreuzung, nicht jedoch an eine Verbindung beider Schienensysteme. Die gab es jedoch durchaus andernorts, etwa in Niederschöneweide.

Gut, unpräzise formuliert: Es gab in Adlershof eine Awanst (von mir aus ggf. auch Bahnhofsteil von Schöneweide Rbf) der DR/DB und das davon abgehende Anschlussgleis des Kohlenhandels kreuzte die Straßenbahn niveaugleich

Keine Ahnung ob das ein Bahnhofsteil von Schöneweide war. Ich meinte mit "andernorts" den Anschluss in der Rudower Straße an das RAW.


Zitat
Arnd Hellinger
ändert an der grundsätzlichen Fragestellung aber nichts, weil die DB-Strecke (ohne Awanst) noch in gleicher Lage existiert...

Machbar wäre es sicherlich mehr oder weniger problemlos, nur bezahlen will es dann wieder keiner. Wenn nachher alles fertig ist und die Möglichkeiten verbaut sind, sinniert man vielleicht mal darüber, wie schön es doch gewesen wäre.


Das Gegenteil von pünktlich ist kariert.
Sorry, in diesem Forum dürfen nur registrierte Benutzer schreiben.

Hier klicken, um sich einzuloggen