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Kurzmeldungen Mai 2022
geschrieben von B-V 3313 
Kurzmeldungen Mai 2022
02.05.2022 22:51
Der Tagesspiegel war bei Stadler: Wo die BVG 1500 neue Wagen für die Berliner U-Bahn bauen lässt

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Für mehr gelbe Farbe im Netzplan: die Farben der U4 und U7 tauschen!
Zitat
B-V 3313
Der Tagesspiegel war bei Stadler: Wo die BVG 1500 neue Wagen für die Berliner U-Bahn bauen lässt

Weil das gestern eine gemeinsame Presseveranstaltung von politischer Leitung, Kunde und Hersteller war, fanden sich da nicht nur Mitarbeitende des Tagesspiegels, sondern auch diverser anderer öffentlich-rechtlicher und privater Medienhäuser... :-)

Anlass war die Präsentation 12 halbfertiger Jk-Wagenkästen, aus denen bis Jahresende 2022 die ersten drei betriebsfähigen Einheiten der neuen Baureihe gebildet werden sollen. Danach gibt es ein Jahr Testbetrieb - zunächst ohne selbstverladendes Stückgut - im Kleinprofilnetz.

Viele Grüße
Arnd
Zitat
Arnd Hellinger
Anlass war die Präsentation 12 halbfertiger Jk-Wagenkästen, aus denen bis Jahresende 2022 die ersten drei betriebsfähigen Einheiten der neuen Baureihe gebildet werden sollen. Danach gibt es ein Jahr Testbetrieb - zunächst ohne selbstverladendes Stückgut - im Kleinprofilnetz.

Erst einmal muß das Personal geschult werden. Die neuen Kisten sind so kompliziert, das die Ausbildung mehr als doppelt so lange wie die bisherigen Baureihen dauert.
Woran liegt es genau, dass dort die Ausbildung im Vergleich zu den bisherigen Baureihen mehr als doppelt so lange dauert?
Zitat
Arnd Hellinger
Zitat
B-V 3313
Der Tagesspiegel war bei Stadler: Wo die BVG 1500 neue Wagen für die Berliner U-Bahn bauen lässt

Weil das gestern eine gemeinsame Presseveranstaltung von politischer Leitung, Kunde und Hersteller war, fanden sich da nicht nur Mitarbeitende des Tagesspiegels, sondern auch diverser anderer öffentlich-rechtlicher und privater Medienhäuser... :-)

Anlass war die Präsentation 12 halbfertiger Jk-Wagenkästen, aus denen bis Jahresende 2022 die ersten drei betriebsfähigen Einheiten der neuen Baureihe gebildet werden sollen. Danach gibt es ein Jahr Testbetrieb - zunächst ohne selbstverladendes Stückgut - im Kleinprofilnetz.

Im Großprofil herrscht ein größerer Fahrzeugmangel als im Kleinprofil. Warum kommen dann die J-Züge nicht zuerst?
Zitat
Henning
Woran liegt es genau, dass dort die Ausbildung im Vergleich zu den bisherigen Baureihen mehr als doppelt so lange dauert?

Weil die J und JK-Züge nicht auf die bisherige Technik aufbauen. Selbst Adtrans/Bombardier baute Züge, die im wesentlichen auf die bisherige Fahrzeuge aufbaute. Da die IK kuppelbar mit den HK sein sollten wurde das Prinzip auch da von Stadler übernommen.

Bei den neuen Zügen ist das alles anders.



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 03.05.2022 15:42 von Bd2001.
Zitat

Arnd Hellinger am 2.5.2022 um 23.17 Uhr:

Weil das gestern eine gemeinsame Presseveranstaltung von politischer Leitung, Kunde und Hersteller war, fanden sich da nicht nur Mitarbeitende des Tagesspiegels, sondern auch diverser anderer öffentlich-rechtlicher und privater Medienhäuser... :-)

Auch die rbb24-Abendschau war dabei und hat einen 2'18" langen Bericht davon gesendet: Abendschau-Webseite, Mediathek, Direktlink 1280 x 720 (Video bis einschließlich 9. Mai 2022 online):



Gruß, Thomas

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Thomas Krickstadt, Berlin, Germany, usenet@krickstadt.de
Zitat
Bd2001
Zitat
Henning
Woran liegt es genau, dass dort die Ausbildung im Vergleich zu den bisherigen Baureihen mehr als doppelt so lange dauert?

Weil die J und JK-Züge nicht auf die bisherige Technik aufbauen. Selbst Adtrans/Bombardier baute Züge, die im wesentlichen auf die bisherige Fahrzeuge aufbaute. Da die JK kuppelbar mit den HK sein sollten wurde das Prinzip auch da von Stadler übernommen.

Bei den neuen Zügen ist das alles anders.

Du meinst sicher IK kuppelbar mit HK, sonst wäre es unlogisch?

Die Berliner Linienchronik (+Stationierungen S-Bahn/BVG) 1868-2022
Zitat
Henning
Im Großprofil herrscht ein größerer Fahrzeugmangel als im Kleinprofil. Warum kommen dann die J-Züge nicht zuerst?
Man hat mit dem Bau des JK begonnen, weil dieser aufgrund der geringeren Größe komplexer ist. Man wollte mit dem "schwierigeren" Bau beginnen, um anschließend auf den größeren J "hochskalieren zu können".

Die Fertigung der ersten J-Wagen beginnt allerdings auch sofort im Anschluss. Bei der Lieferung der weiteren Fahrzeuge sollen dann beide Größen mehr oder weniger parallel bei der BVG eintreffen.

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"Hmmm...zerkrümelte Knusperdinger."
Zitat
krickstadt
Zitat

Arnd Hellinger am 2.5.2022 um 23.17 Uhr:

Weil das gestern eine gemeinsame Presseveranstaltung von politischer Leitung, Kunde und Hersteller war, fanden sich da nicht nur Mitarbeitende des Tagesspiegels, sondern auch diverser anderer öffentlich-rechtlicher und privater Medienhäuser... :-)

Auch die rbb24-Abendschau war dabei und hat einen 2'18" langen Bericht davon gesendet: Abendschau-Webseite, Mediathek, Direktlink 1280 x 720 (Video bis einschließlich 9. Mai 2022 online):
Danke, im Video sagt übrigens der Stadler CEO, dass man die Leute aus ihrem SUV rausholen will "im Sommer kühl und im Winter beheizt". Da kennt er wohl sein eigenes Produkt nicht.

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Das Gegenteil von ausbauen ist ausbauen.
Gott bewahre uns vor Sturm und Wind, und Zügen, die von Stadler sind!!
Zitat
Tunnelratte
Gott bewahre uns vor Sturm und Wind, und Zügen, die von Stadler sind!!

Wow. Starker Beitrag.

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Tscheynsch hier vor Ju-Tu wis Sörvis tu Exebischn-Raunds änd Olümpick-Staydium
Zitat
Tunnelratte
Gott bewahre uns vor Sturm und Wind, und Zügen, die von Stadler sind!!

Ein typisch destruktiver Beitrag aus der BVG-Arbeitsebene: Was neu ist und nicht von wU, O&K oder AEG kommt, ist per definitionem schlecht...

Komisch nur, dass sich Stadler dann binnen weniger Jahre zu einem der europaweit führenden Schienenfahrzeughersteller entwickeln konnte. So ganz inkompetent scheinen die dann also wohl doch nicht zu sein.

Viele Grüße
Arnd
Zitat
Tunnelratte
Gott bewahre uns vor Sturm und Wind, und Zügen, die von Stadler sind!!

Ich persönlich finde ja, das Stadler ein relativ zuverlässiger Zugbauer in der heutigen Zeit ist. Kinderkrankheiten sind keine Seltenheit mehr, seitdem alles eine Software braucht um zu funktionieren. Natürlich klappt die noch nie in Serienproduktion gegangen sind, nicht so gut, wie beim spontanen bestellen eines FLIRTs oder eines Desiro.
Letzendlich entscheidet der Besteller wie das Schicksal seiner Züge mal sein wird.
Zitat
Arnd Hellinger
Ein typisch destruktiver Beitrag aus der BVG-Arbeitsebene: Was neu ist und nicht von wU, O&K oder AEG kommt, ist per definitionem schlecht...

Bisher lese ich das nirgendwo...

Zitat
Arnd Hellinger
Komisch nur, dass sich Stadler dann binnen weniger Jahre zu einem der europaweit führenden Schienenfahrzeughersteller entwickeln konnte. So ganz inkompetent scheinen die dann also wohl doch nicht zu sein.

Die mangelnde Kuppelbarkeit mit den HK und die Probleme der IK liegen dann an der Berliner Luft?

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Für mehr gelbe Farbe im Netzplan: die Farben der U4 und U7 tauschen!
Zitat
Arnd Hellinger

Komisch nur, dass sich Stadler dann binnen weniger Jahre zu einem der europaweit führenden Schienenfahrzeughersteller entwickeln konnte. So ganz inkompetent scheinen die dann also wohl doch nicht zu sein.

Sind sie ja auch nicht. Immerhin hat Stadler es innerhalb kürzester Zeit geschafft das Problem mit dem Störstrom bei den IK zu lösen. Nach nur sieben Jahren hat man eine Lösung gefunden. Bei den Thema Fahrsperren hat der Hersteller die Hände gehoben, auch weil die BVG selbst ein Lösung gefunden hat. Bleibt nur noch das Problem der Fahrgastinformation. Aber das dauert noch etwas weil da sowohl Stadler wie auch die BVG daran arbeiten.
Zitat
B-V 3313
Zitat
Arnd Hellinger
Ein typisch destruktiver Beitrag aus der BVG-Arbeitsebene: Was neu ist und nicht von wU, O&K oder AEG kommt, ist per definitionem schlecht...

Bisher lese ich das nirgendwo...

Na, der Unterton in den Postings einer Tunnelratte oder eines T6JP ist da schon eindeutig.

Zitat
B-V 3313
Zitat
Arnd Hellinger
Komisch nur, dass sich Stadler dann binnen weniger Jahre zu einem der europaweit führenden Schienenfahrzeughersteller entwickeln konnte. So ganz inkompetent scheinen die dann also wohl doch nicht zu sein.

Die mangelnde Kuppelbarkeit mit den HK und die Probleme der IK liegen dann an der Berliner Luft?

Wenn während der Entwicklungszeit der IK an der Software der Hk herumgebastelt wurde, ohne Stadler oder deren Auftragnehmer davon detailiert in Kenntnis zu setzen, ist das genau wessen Verantwortung...?

Viele Grüße
Arnd
Zitat
Arnd Hellinger
Wenn während der Entwicklungszeit der IK an der Software der Hk herumgebastelt wurde, ohne Stadler oder deren Auftragnehmer davon detailiert in Kenntnis zu setzen, ist das genau wessen Verantwortung...?

Das Update war doch bei den IK, nicht bei den HK.

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Für mehr gelbe Farbe im Netzplan: die Farben der U4 und U7 tauschen!
Zitat
B-V 3313
Zitat
Arnd Hellinger
Wenn während der Entwicklungszeit der IK an der Software der Hk herumgebastelt wurde, ohne Stadler oder deren Auftragnehmer davon detailiert in Kenntnis zu setzen, ist das genau wessen Verantwortung...?

Das Update war doch bei den IK, nicht bei den HK.
Hallo, das müsste uns aber erst einmal jemand bestätigen, bei wem da mehr angepasst werden musste. Z. B. die Geräusche von den Ventilen beim Bremsen Lösen beim HK gab es meines Wissen erst seit dem die IK da sind.

Was mir bei den Stadler Produkten als Fahrgast am ehesten auffällt, sind die ständigen Probleme mit dem Fahrgastinformationssystem (FIS), dass betrifft sowohl IK als auch die BR483/484. Heute mal wieder zwei Fahrten Richtung Südosten gehabt, wo weder Beschallung noch Anzeigen in den "Piepsen" alias 483 und 484 funktionierte, das Fahrpersonal aber auch keine Anstallt machte, die Stationen anzusagen.
Zitat
Philipp Borchert
Zitat
Henning
Im Großprofil herrscht ein größerer Fahrzeugmangel als im Kleinprofil. Warum kommen dann die J-Züge nicht zuerst?
Man hat mit dem Bau des JK begonnen, weil dieser aufgrund der geringeren Größe komplexer ist. Man wollte mit dem "schwierigeren" Bau beginnen, um anschließend auf den größeren J "hochskalieren zu können".

Ich bezweifele ob diese Aussage stimmt, da bei den früheren Baureihen zuerst mit den Großprofilzügen begonnen wurden. Die Baureihe D kam früher als die A3. Die Drehstrom-F-Züge wurden ebenfalls vorher als die Drehstrom-A3L-Züge ausgeliefert.
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