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"Verkehrswende" auf brandenburgisch: Zurück in die 1960er...
geschrieben von Arnd Hellinger 
Ohne Worte: Während selbst in Bayern mittlerweile an der Reaktivierung von Nebenstrecken wie der Mainschleifenbahn bei Würzburg gearbeitet wird, begibt sich Brandenburg wieder einmal auf Zeitreise in die 1960er Jahre - man ersetzt Bahnen durch Busse... :-(

Zitat

PM des Brandenburgischen Verkehrsministers - via Lok-Report


Brandenburg: PlusBus-Ring soll die marode RB63 ersetzen

Der Landkreis Uckermark und das Ministerium für Infrastruktur und Landesplanung haben gemeinsam ein Konzept für eine starke ÖPNV-Anbindung der Uckermark entwickelt. Dabei soll ein PlusBus-Ring die marode Schienenstrecke des RB63 ersetzen und gleichzeitig noch mehr Menschen aus der Region effizient an den Öffentlichen Personennahverkehr anbinden. Eine entsprechende Absichtserklärung haben Verkehrsminister Guido Beermann und Landrätin Karina Dörk in Potsdam unterzeichnet.

Guido Beermann, Minister für Infrastruktur und Landesplanung, Brandenburg: „Wir wollen für die Menschen in ganz Brandenburg attraktive Mobilitätsangebote im ÖPNV schaffen. Deshalb freue ich mich, dass es uns gemeinsam mit dem Landkreis gelungen ist, eine gute Lösung für eine noch bessere Anbindung der Menschen in der Uckermark zu finden. Der busgestützte Uckermark-Ring soll künftig Schwedt, Angermünde, Joachimsthal, Templin und Prenzlau miteinander verbinden. Dabei kommen den Menschen vor Ort alle Vorteile eines PlusBusses zugute: Kürzere Umsteigezeiten, eine stabiler Stundentakt und mehr Komfort machen den Uckermark-Ring zu einem attraktiven Angebot und verbessern deutlich die Erreichbarkeit in der ganzen Region. Das MIL übernimmt in den Jahren 2023 und 2024 eine Anschubfinanzierung für den PlusBus in Höhe von insgesamt 2,245 Millionen Euro.

Karina Dörk, Landrätin des Landkreises Uckermark: "Mit der jetzigen Lösung gelingt es, die vier größeren Städte des Landkreises im Stundentakt zu verbinden. Auch im Zusammenhang mit dem vorgesehenen Deutschland-Ticket schafft der PlusBus damit noch bessere Anreize, Möglichkeiten und Anschlüsse für die Fahrgäste. Die Verkehrsleistung wird auf diese Weise deutlich ausgeweitet.“

Der geplante PlusBus-Ring soll voraussichtlich ab Sommer 2023 die Uckermark effizient und durchgetaktet auf einer Strecke von 190 km verbinden. Bis dahin soll übergangsweise ein Busverkehr auf der Strecke der bisherigen RB63 zwischen Joachimsthal bis Templin eingesetzt werden. Derzeit laufen die Gespräche mit dem Landkreis, um eine gemeinsame Finanzierung dieser Lösung zu gewährleisten.

Hintergrund

Seit 2018 wurde die RB63 zwischen Eberswalde-Joachimsthal und Templin Stadt über einen Probebetrieb gefahren. Auf Initiative des MIL hin wurde mit Rücksicht auf die Folgen der Corona Pandemie der vertraglich für drei Jahre vereinbarte Probebetrieb bis Ende 2022 verlängert. Er läuft planmäßig zum Fahrplanwechsel im Dezember 2022 aus. Ein Weiterbetrieb ist nicht möglich, da sowohl die von allen Beteiligten vertraglich festgelegten Fahrgastzahlen nicht erreicht wurden, als auch die Schieneninfrastruktur so marode ist, dass darauf größtenteils nur mit langsamen Geschwindigkeiten gefahren und die künftige Verkehrssicherheit ohne Investitionen nicht mehr gewährleistet werden kann. Die Ertüchtigung der Strecke würde einen zweistelligen Millionenbetrag kosten. Parallel zur Umsetzung des Uckermark-Rings wird die Schienenstrecke des RB63 einer Nutzen-Kosten-Untersuchung unterzogen, um zu bewerten, inwieweit diese dauerhaft reaktiviert werden kann. So sollen die Potenziale für ein langfristig tragbares Schienenkonzept ermittelt werden.

Pressemeldung Ministerium für Infrastruktur und Landesplanung

Viele Grüße
Arnd
Nun hat die Verkehrswende im ländlichen Brandenburg aber bis heute den Nachteil einer schwachen Lobby. Will sagen, in anderen Bundesländern kommt das Engagement zur Reaktivierung von Nebenstrecken meist aus der Gesellschaft, oft auch ehrenamtlich durch einen Förderverein o.ä. Ich weiß nicht genau, wie es im Umfeld der RB63 aussieht, vermute aber, dass es - wie oft in Brandenburg - eine reine Top-down-Geschichte ist.
Der Bus (zBsp. Linie 515) ist witzigerweise schneller als die Bahn und hält wenigstens paar mal im Ort. Wahrscheinlich verbraucht ein Dieselbus auch etwas weniger als so RS1 oder Hai und die Fahrgastzahlen sind niedrig. So gesehen ist der Bus da tatsächlich effektiver.
Ich weiß nicht, sicher hat der Probebetrieb in den letzten Wochen nicht das ganze mögliche Potential ausgeschöpft, allein durch die langen Fahrzeiten und den Umsteigezwang in Eberswalde. Aber "zurück in die 60er" ist dann doch etwas platt, oder wurden Bahnstrecken in den 60ern durch Buslinien im Taktangebot ersetzt? Und wurden in den 60ern dann noch weitere vertaktete Buslinien abseits der eingestellten Bahnlinie eingerichtet?
Zitat
Arnd
(...) begibt sich Brandenburg wieder einmal auf Zeitreise in die 1960er Jahre - man ersetzt Bahnen durch Busse...(...)

Drunter machen wir's nicht mehr, oder? Zumal hier ein bisschen in Vergessenheit gerät, dass die Strecke schon mal ohne Linienbetrieb war. Es ist ja also nicht so, als ginge hier alles nur in eine Richtung. Unterhalb einer gewissen Nachfrage ist's halt wirklich schwierig, Zugbetrieb zu ermöglichen. Bayern ist ja meiste dichter besiedelt als Brandenburg. Ich kenne die Mainschleifenbahn nicht - aber vielleicht liegen deren Stationen nicht irgendwo im Nirgendwo?

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BITTE AUF KEINEN FALL EINFACH BÄUME ANZÜNDEN!
Zitat
def
Ich weiß nicht, sicher hat der Probebetrieb in den letzten Wochen nicht das ganze mögliche Potential ausgeschöpft, allein durch die langen Fahrzeiten und den Umsteigezwang in Eberswalde. Aber "zurück in die 60er" ist dann doch etwas platt, oder wurden Bahnstrecken in den 60ern durch Buslinien im Taktangebot ersetzt? Und wurden in den 60ern dann noch weitere vertaktete Buslinien abseits der eingestellten Bahnlinie eingerichtet?

Mir fällt spontan nur ein Beispiel aus Oberschwaben ein, aber genauso war es da in den 60ern.
[de.wikipedia.org]
Zitat
Barnimer
Der Bus (zBsp. Linie 515) ist witzigerweise schneller als die Bahn und hält wenigstens paar mal im Ort. Wahrscheinlich verbraucht ein Dieselbus auch etwas weniger als so RS1 oder Hai und die Fahrgastzahlen sind niedrig. So gesehen ist der Bus da tatsächlich effektiver.

So ist es- der Bus hält im Ort, erreicht wohl auch mehr davon als die Bahn.
Abgesehen davon, ist der Probebetrieb von den Zahlen her nicht auch dadurch verfälscht, das es viele Ausflügler mit dem 9€ Ticket waren,
und nur wenige Einheimische die es auf diesem Weg mal probiert haben,aber es nicht dauerhaft nutzen würden?
Auf Krampf muss man solche abseits gelegenen Strecken nicht am Leben halten, selbst die D(D)R hat öde Strecken durch den Bus ersetzt-aus Ökonomie.
Das gleiche wäre doch bei solchen Strecken wie Wriezen-Tiefensee-Ahrensfelde, oder Buckow-Münchenberg herausgekommen, würden die noch im Bahnbetrieb existieren.

T6JP
Wem gehört denn die Strecke? DB Netz oder jemand anderem? Das wäre doch was für den Wochenendverkehr von Ostern bis Oktober: Taigatrommel vorne, dahinter je ein Abteil- und Gepäckwagen im DR-Design. Und dann ab die wilde Fahrt von Eberswalde mit Anschluss vom/zum RE (Takt Schwedt) oder RB aus/nach Berlin. Fahrtkosten über Spenden finanzieren.
Zitat
VvJ-Ente
Taigatrommel

Wenn die Strecke doch wohl offenbar sanierungsbedürftig ist glaube ich nicht, dass man da solche Monster drauf schicken sollte...

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BITTE AUF KEINEN FALL EINFACH BÄUME ANZÜNDEN!
Zitat
VvJ-Ente
Wem gehört denn die Strecke? DB Netz oder jemand anderem? Das wäre doch was für den Wochenendverkehr von Ostern bis Oktober: Taigatrommel vorne, dahinter je ein Abteil- und Gepäckwagen im DR-Design. Und dann ab die wilde Fahrt von Eberswalde mit Anschluss vom/zum RE (Takt Schwedt) oder RB aus/nach Berlin. Fahrtkosten über Spenden finanzieren.

Eine Lok mit 115 Tonnen Gewicht solltest Du wohl nicht auf die Strecke schicken.
Aber hieß es nicht immer die Auslastung sei zu schwach?
Jetzt kommt das Argument maroder Zustand.
Und morgen dann Corona oder die finanziellen Mittel Brandenburgs…
Zitat
micha774
Aber hieß es nicht immer die Auslastung sei zu schwach?
Jetzt kommt das Argument maroder Zustand.
Und morgen dann Corona oder die finanziellen Mittel Brandenburgs…

Die Auslastung ist zu schwach, weil die Züge zu langsam sind, die Züge fahren langsam, weil die Strecke in schlechtem Zustand ist.

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Ich hab nen Bus und meine Busfahrerin heißt Layla, sie fährt schöner, schneller, geiler.
Zitat
VvJ-Ente
Wem gehört denn die Strecke? DB Netz oder jemand anderem? Das wäre doch was für den Wochenendverkehr von Ostern bis Oktober: Taigatrommel vorne, dahinter je ein Abteil- und Gepäckwagen im DR-Design. Und dann ab die wilde Fahrt von Eberswalde mit Anschluss vom/zum RE (Takt Schwedt) oder RB aus/nach Berlin. Fahrtkosten über Spenden finanzieren.

Der Streckenabschnitt ist von DB Netz an die Hanseatische Infrastrukturgesellschaft verpachtet und ab 11.12.22, 0 Uhr wegen technischer Mängel gesperrt, so dass auch keine Güterkunden mehr bedient werden können.

--- Signatur ---
Bitte beachten Sie beim Aussteigen die Lücke zwischen Bus und Bordsteinkante!
Zitat
Jay
Der Streckenabschnitt ist von DB Netz an die Hanseatische Infrastrukturgesellschaft verpachtet und ab 11.12.22, 0 Uhr wegen technischer Mängel gesperrt, so dass auch keine Güterkunden mehr bedient werden können.

Ist schon krass. Die Straßen rundherum werden regelmäßig gehegt und gepflegt, einfach so, da fragt keiner ob sich das lohnt. Aber die Infrastruktur der Bahn darf den Bach runter gehen, so dass dann irgendwann jemand sagt "das kostet jetzt aber ein paar Millionen" und schon hat man ein gutes Argument, die Strecke einzustellen. Oder kennt jemand eine Straße, die aufgelassen wurde, weil die Unterhaltung zu teuer ist?

In Milmersdorf gibt es übrigens noch regelmäßigen Güterverkehr, so ein- bis zweimal die Woche. Da wurde bislang von Eberswalde aus hingefahren. Demnächst von Tempin aus oder darf sich die gummibereifte Konkurrenz wieder freuen?
Zitat
mitropam
Zitat
Jay
Der Streckenabschnitt ist von DB Netz an die Hanseatische Infrastrukturgesellschaft verpachtet und ab 11.12.22, 0 Uhr wegen technischer Mängel gesperrt, so dass auch keine Güterkunden mehr bedient werden können.

Ist schon krass. Die Straßen rundherum werden regelmäßig gehegt und gepflegt, einfach so, da fragt keiner ob sich das lohnt. Aber die Infrastruktur der Bahn darf den Bach runter gehen, so dass dann irgendwann jemand sagt "das kostet jetzt aber ein paar Millionen" und schon hat man ein gutes Argument, die Strecke einzustellen. Oder kennt jemand eine Straße, die aufgelassen wurde, weil die Unterhaltung zu teuer ist?

Naja, Straßen muss man halt allein schon für Polizei, Notarzt & Feuerwehr (sprich: die Aufrechterhaltung der öffentlichen Ordnung) und die Erschließung von Orten abseits der Bahn eh vorhalten. Die Gegend ist nun auch nicht dadurch aufgefallen, dass da in den letzten 20, 30 Jahren massenhaft Schnellstraßen neu gebaut wurden, selbst die anderswo so beliebten Ortsumfahrungen scheint es kaum zu geben. Das spricht nun wirklich dafür, dass da wenig los ist.
Zitat
Jay
Zitat
VvJ-Ente
Wem gehört denn die Strecke? DB Netz oder jemand anderem? Das wäre doch was für den Wochenendverkehr von Ostern bis Oktober: Taigatrommel vorne, dahinter je ein Abteil- und Gepäckwagen im DR-Design. Und dann ab die wilde Fahrt von Eberswalde mit Anschluss vom/zum RE (Takt Schwedt) oder RB aus/nach Berlin. Fahrtkosten über Spenden finanzieren.

Der Streckenabschnitt ist von DB Netz an die Hanseatische Infrastrukturgesellschaft verpachtet und ab 11.12.22, 0 Uhr wegen technischer Mängel gesperrt, so dass auch keine Güterkunden mehr bedient werden können.

Das sind aber dann merkwürdige Mängel, die erst just zur Stunde des Fahrplanwechsels ihre Sicherheitsrelevanz entfalten (sollen) und dennoch jetzt schon bekannt sind. Worin bestehen die denn konkret und warum hat HANS dann nicht längst Maßnahmen ergriffen, diese kostengünstig - z. B. unter Nutzung anderswo temporär-bauzeiltlich (Lichtenrade...) verlegt gewesener Gleisstücke - in einer Weise zu beheben, dass keine Sperrung notwendig wäre? Warum hat das EBA solche Reparaturen nicht längst angeördnet...?

Und ja, ich stelle mir dann schon auch die Frage, ob dieser ganze "Probebetrieb" ohne gleichzeitige Anpassung des umgebenden Busnetzes, ein umfassendes Marketingkonzept und proaktive infrastruktur-Instandhaltung nicht von Beginn an seitens MIL zum Scheitern angelegt war und nur der Beruhigung der Öffentlichkeit dienen sollte...

Viele Grüße
Arnd
Zitat
def
..., selbst die anderswo so beliebten Ortsumfahrungen scheint es kaum zu geben. Das spricht nun wirklich dafür, dass da wenig los ist.
Gar nicht trifft es sogar eher. Was gab es im Sommer für ein Ärger, weil wegen einer Straßensperrung zuerst eine Umleitung von über 74 km eingerichtet wurde. Bestimmt nicht, weil es da Unmengen an Straßen gibt. Im Endeffekt hat man dann ein Radweg freigegeben, aber nur für Anwohner, Busse und Versorgungsdienste(Müllwagen und co.)

Ich hab das Gefühl, dass die größten Kritiker Juchtelbude und Umgebung nur von Google Maps kennen. Ansonsten käme solchen Aussagen wie teilweise von Mitropam nicht zustande.
Also irgendwie ist die Einstellung der RB63 trotzdem ein schlechter Witz. Ja, ich verstehe die Zusammenhänge von Fahrgastzahlen zu Fahrplan und Reisegeschwindigkeit zum Zustand der Infrastruktur. Irgendwie kommt es mir trotzdem so vor, als würde man es gar nicht wollen. Stattdessen kann man sich jetzt auf verkehrspolitischer Ebene hinstellen und sagen, man habe es ja versucht.

Das hätte für mich aber so ausgesehen, dass man die Strecke nicht nur irgendwie so zusammen bastelt, dass da ein Zug gerade so darüber schleichen kann. Auch ist so ein Zwei-Stunden-Takt allein auch nicht all zu attraktiv, wenn anschließende Verkehrsmittel ebenso unregelmäßig fahren.
Zitat
def
Naja, Straßen muss man halt allein schon für Polizei, Notarzt & Feuerwehr (sprich: die Aufrechterhaltung der öffentlichen Ordnung) und die Erschließung von Orten abseits der Bahn eh vorhalten. Die Gegend ist nun auch nicht dadurch aufgefallen, dass da in den letzten 20, 30 Jahren massenhaft Schnellstraßen neu gebaut wurden, selbst die anderswo so beliebten Ortsumfahrungen scheint es kaum zu geben. Das spricht nun wirklich dafür, dass da wenig los ist.

Na ich hoffe doch mal, dass Polizei, Notarzt und Feuerwehr nicht nur dort hinkommen, wo es asphaltierte Straßen gibt. Sonst müsste man ja wohl die gesamte Republik teeren. In der Uckermark sind sicher nicht viele Schnellstraßen gebaut worden, aber der Straßenzustand hat sich in dem von Dir benannten Zeitraum schon deutlich verbessert. Im Gegensatz zur Bahn.
Mal den Horizont etwas erweitern.
Wie andere User schon mitteilten, dienen diese Straßen der Erschließung der Fläche.
Nicht nur für Rettungsfahrzeuge, auch der Ver und Entsorgungsverkehr rollt da lang,
der Pfaffe zu seinen Schäfchen, der Schulbus, und der Transportverkehr von und zur den wenigen Betrieben,
die sich in der Gegend noch nicht in blühende Landschaften verwandelt haben.
Und logisch hat sich der Straßenzustand verbessert, auf den nach der Wende teils im Zustand aus Zeiten des alten Fritz stammenden Dorfstraßen hat sich da was getan.
Zur Bahn muß man dann bemerken, das dieser auch nach der Wende in dieser Gegend die Güterverkehrskunden abhanden gekommen sind,
allen voraus der Circus Aljoscha sowie der Transport der zwangsweise auf die Bahn gezwungen wurde, wenn es mehr als 50 Straßenkilometer geworden wären.
Dazu ist es nur ein Streckenrest der Bahn nach Prenzlau, die eben mangels Kunden ganz den Bach runtergegangen ist.
Gelegentliche Umleiter über die Strecke wegen Sperrung anderswo machen Kohl da nicht fett, ebenso wie die drei Gaskesselwagen die wöchentlich nach Milmersdorf gebracht werden.
Und wegen eines einsamen Regionaltriebwagens, der da ne Handvoll Stationen im Zweistundentakt abklappert,
Millionen zu investieren ohne das dort ein weiterer Ballungsraum mit verbunden wird, scheint mir ökonomisch zweifelhaft.

T6JP
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