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BVG schreibt Planungen zur U3-Verlängerung zum Mexikoplatz aus
geschrieben von B-V 3313 
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Alter Köpenicker
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Nemo
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Alter Köpenicker
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Nemo
Fürs Cafe Krune wird es eng, die sind relativ dicht an der Baugrube.

Ach, der Platz in der ersten Reihe macht sich sicher bezahlt, wenn erst die ganzen Baustellentouristen dort eintreffen.

Heutzutage macht man Baustellenzäune doch eigentlich immer blickdicht. Man bräuchte also eher einen Platz in der 1. oder 2. Etage.

Da wird sich ja sicherlich eine pragmatische Lösung finden lassen. Das Café könnte das Errichten einer Empore anstrengen

... für die man dann ein paar Bäume fällt? :D
>freuen sich bis zur Klärung eines stressfreien Lebens

Die Frage ist nur, ab wann sie dann nicht mehr verpflanzbar sind. Bzw. wie teuer es dann noch wird, wenn man Großbäume verpflanzen muss.

Dem Bedenkenträger weiter oben sei gesagt, wenn es so viele Punkte gibt, die nach Schnellbahnanschluss gieren, warum soll man ihn dann an der Argentinischen Allee verweigern? Und warum soll es den Leuten am Mexiko Platz besser gehen, als an jedem anderen Punkt in der Großstadt? Denn Baustellen und z.T. jahrelange Belästigungen müssen wir alle ertragen. Ich hab den Mexiko nie als Lokales Zentrum empfunden, aber mit einem U-Bahnanschluss hat er erst das Zeug dazu. Was denkst Du wie das den Wochenmarkt beleben wird und manch einer wird dann auch das Café bevölkern.

Es ist nun Mal ein relativ einfach zu realisierende Verbesserung im ÖPNV-Netz und liegt auf der Hand und es ist Zeit solch eine Chance auch wahrzunehmen. Für den gleichen Preis mag man Straßenbahnen bauen, aber kaum an einer anderen Stelle eine U-Bahn. Auch die Kombination mit der jetzigen Instandsetzung der Wendestelle und der Wagenhalle hat einen positiven Effekt. Würde man wieder Dekaden warten, würde es nur noch teurer werden.
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def
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Alter Köpenicker
Das Café könnte das Errichten einer Empore anstrengen

... für die man dann ein paar Bäume fällt? :D

Das wäre nicht das schlechteste, dann kann man die Empore mit Holz aus der Region errichten (Prinzip der kurzen Wege) und hat schonmal die Grundpfeiler. Alternativ könnte man auch in den Bäumen einen Ausguck installieren.


Das Gegenteil von pünktlich ist kariert.
Wenn die rollatorenden Anwohner am Mexikoplatz ein Problem mit der U-Bahn haben, kann man ja eine Hochbahn bauen. Einen Turmbahnhof ÜBER der S-Bahn wird man sicherlich schaffen. Man darf nicht vergessen, dass die Großunternehmer am Mexikoplatz (Rheumatologie am Mexikoplatz, Dermatologie am Mexikoplatz, Kieferorthophädie,...) ja in den nächsten Jahren ihre Stammkundschaft verlieren werden, dh eine Ausdehnung des praktischen Einzugsgebietes entlang der U3 macht sicherlich Sinn.
Kottbusser Tor - Mexikoplatz hat auf jeden Fall Potenzial, dass bedürftige Personen mal an die frische Luft kommen und in der Ringbahn zwischen Süd- und Ostkreuz nur noch 5 Bettler pro Wagen durchlaufen...
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VvJ-Ente
Kottbusser Tor - Mexikoplatz hat auf jeden Fall Potenzial, dass bedürftige Personen mal an die frische Luft kommen und in der Ringbahn zwischen Süd- und Ostkreuz nur noch 5 Bettler pro Wagen durchlaufen...

Eine bessere Verteilung der obdachlosen S-Bahn Nutzer würde Sinn machen, aber da sich erwartungsgemäß das eher bürgerliche Publikum in der Gegend dort wohl weniger spendabel zeigen wird als an der Ringbahn, sehe ich diese Chance/Gefahr nicht.

Mit der Fokussierung nur auf den eigenen Vorteil sind die Lichtenrad(en)er (wie auch immer sie genannt werden) kolossal gescheitert, eine gute Blaupause für den "bürgerlichen Südwesten".
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Alter Köpenicker
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def
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Alter Köpenicker
Das Café könnte das Errichten einer Empore anstrengen

... für die man dann ein paar Bäume fällt? :D

Das wäre nicht das schlechteste, dann kann man die Empore mit Holz aus der Region errichten (Prinzip der kurzen Wege) und hat schonmal die Grundpfeiler. Alternativ könnte man auch in den Bäumen einen Ausguck installieren.

👍😂
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M48er



Anderswo schreien die Leute zurecht nach einem Schnellbahnanschluss, z.B. in so einigen Großsiedlungen am Stadtrand, oder in Neubauprojekten wie im Spandauer Norden. Da ist das Verkehrsbedürfnis weit höher und der Druck durch eine andere Masse an Einwohnern und Fahrgästen eigentlich ein ganz anderer.

Nun auch in "Großsiedlungen am Stadtrand", oder wo auch immer eine Schnellbahn geplant ist, besteht die Möglichkeit, dass sich eine BI gegen oder auch für den Bau dieser einsetzt. Wenn es den Leuten derart dringend wäre, dass der Spandauer Norden eine Schnellbahn bekommt, hätte man sowohl über eine Bürgerinitiative als auch durch das Wählen geeigneter Parteien die Möglichkeit gehabt, Druck für diese Bahn aufzubauen. Stattdessen wird sogar die Straßenbahn immer wieder verhindert (bzw. "verschoben").

Oder mal umgekehrt: wo sind denn Bürgerinitiativen gegen die A100 zur Frankfurter Allee oder gegen die TVO? Der Nutzen beider ist verkehrswissenschaftlich äußerst fragwürdig (Stichwort induzierter Verkehr) und für erstere werden vsl. trotz des angespannten Wohnungsmarktes Wohnblocks weggerissen und für letztere werden entweder geplante Bahnstrecken verbaut oder Biotope zerstört. Auch wenn die Autobahn auf Bundesebene entschieden wird, kann man mit genügend Präsenz Gegendruck aufbauen. Aber wehe es wird was für den ÖPNV getan, dessen Nutzen nicht direkt ersichtlich ist.

Du hast sicherlich Recht, dass der Nutzen der Verlängerung nach Mexikoplatz nicht der Größte sein dürfte. Aber auch wenn jetzt die U9 nach Pankow-Heinersdorf verlängert werden sollen würde (was IMO das Projekt mit größter Netzwirkung wäre), würden sich irgendwelche NIMBYs finden, die irgendwas auszusetzen haben.
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Krumme Lanke
Oder mal umgekehrt: wo sind denn Bürgerinitiativen gegen die A100 zur Frankfurter Allee oder gegen die TVO? Der Nutzen beider ist verkehrswissenschaftlich äußerst fragwürdig (Stichwort induzierter Verkehr) und für erstere werden vsl. trotz des angespannten Wohnungsmarktes Wohnblocks weggerissen und für letztere werden entweder geplante Bahnstrecken verbaut oder Biotope zerstört.

Gerade gegen die A100-Verlängerung gibt es doch regelmäßig zahlreiche Proteste. Durch die rund ums Ostkreuz ansässige Kulturwirtschaft sehen diese zwar vielleicht nicht aus wie klassische Bürgerinitiativen, sind aber doch recht präsent und das auch online: [www.a100stoppen.de]

Bei der TVO scheinen es bisher eher berlinweit aktive Verbände zu sein, die den Protest tragen.
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Lopi2000
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Krumme Lanke
Oder mal umgekehrt: wo sind denn Bürgerinitiativen gegen die A100 zur Frankfurter Allee oder gegen die TVO? Der Nutzen beider ist verkehrswissenschaftlich äußerst fragwürdig (Stichwort induzierter Verkehr) und für erstere werden vsl. trotz des angespannten Wohnungsmarktes Wohnblocks weggerissen und für letztere werden entweder geplante Bahnstrecken verbaut oder Biotope zerstört.

Gerade gegen die A100-Verlängerung gibt es doch regelmäßig zahlreiche Proteste. Durch die rund ums Ostkreuz ansässige Kulturwirtschaft sehen diese zwar vielleicht nicht aus wie klassische Bürgerinitiativen, sind aber doch recht präsent und das auch online: [www.a100stoppen.de]

Bei der TVO scheinen es bisher eher berlinweit aktive Verbände zu sein, die den Protest tragen.

Das nennen die Konservativen aber Berufsdemonstranten. Das zählt also nicht, während sie ja besorgte Bürger sind.

Gruß Nemo
---

Eine Straßenbahn ist besser als keine U-Bahn!!
Der Widerstand gegen die Straßenbahn am Ostkreuz ist gefühlt höher.
Zitat
Nordender
Der Widerstand gegen die Straßenbahn am Ostkreuz ist gefühlt höher.

Da geht es ja schließlich auch um Parkplätze.

Gruß Nemo
---

Eine Straßenbahn ist besser als keine U-Bahn!!
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Lopi2000
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Krumme Lanke
Oder mal umgekehrt: wo sind denn Bürgerinitiativen gegen die A100 zur Frankfurter Allee oder gegen die TVO? Der Nutzen beider ist verkehrswissenschaftlich äußerst fragwürdig (Stichwort induzierter Verkehr) und für erstere werden vsl. trotz des angespannten Wohnungsmarktes Wohnblocks weggerissen und für letztere werden entweder geplante Bahnstrecken verbaut oder Biotope zerstört.

Gerade gegen die A100-Verlängerung gibt es doch regelmäßig zahlreiche Proteste. Durch die rund ums Ostkreuz ansässige Kulturwirtschaft sehen diese zwar vielleicht nicht aus wie klassische Bürgerinitiativen, sind aber doch recht präsent und das auch online: [www.a100stoppen.de]

Bei der TVO scheinen es bisher eher berlinweit aktive Verbände zu sein, die den Protest tragen.

Schau an, das ist völlig an mir vorüber gegangen.
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Nemo
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Nordender
Der Widerstand gegen die Straßenbahn am Ostkreuz ist gefühlt höher.

Da geht es ja schließlich auch um Parkplätze.

Bei dem Widerstand gegen die Straßenbahn sitzen offenbar auch Gegner:innen an mitentscheidenen Stellen, wodurch der Widerstand effektiver aber auch rechtlich fragwürdiger ist, während Planende und Bauende bei der A100 mit dem bundesdeutschen Planfeststellungsrecht im Rücken Schritt für Schritt durch die Kieze walzen. Hier wäre es wohl ohnehin effektiver, wenn man bayerischen Landräten klar machen würde, wie viele Kilometer Umgehungsstraßen durch einen Kilometer Autobahntunnel in Berlin verhindert werden.

Gegen die A100-Verlängerung durch Friedrichshain gibt es doch sogar regelmäßig Demos mit einigen 1000 Teilnehmenden - zwar u.a. unterhaltsam mit musikalischer Untermalung unter dem Motto "A100 wegbassen", aber dennoch mit eindeutigen politischen Aussagen.
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Nordender
Der Widerstand gegen die Straßenbahn am Ostkreuz ist gefühlt höher.

Das würde ich ganz stark verneinen. Das sind 3 Rentner und jmd. wichtiges bei der Feuerwehr würde ich mal vermuten. Und dazu kommen dann Fehler bei BVG & SenMVKU. Gegen die A100 finden regelmäßig große Demonstrationen aus verschiedensten Personen-/Interessensgruppen statt.
>Du hast sicherlich Recht, dass der Nutzen der Verlängerung nach Mexikoplatz nicht der Größte sein dürfte. Aber auch wenn jetzt die U9 nach Pankow-Heinersdorf verlängert werden sollen würde (was IMO das Projekt mit größter Netzwirkung wäre), würden sich irgendwelche NIMBYs finden, die irgendwas auszusetzen haben.

Bei der U9 braucht man ja bloß mit der Straßenbahn durch die Wollankstraße zu drohen. 😏
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Heidekraut
Bei der U9 braucht man ja bloß mit der Straßenbahn durch die Wollankstraße zu drohen.

Auch zwischen Krumme Lanke und Mexikoplatz (vielleicht auch weiter nach Kleinmachnow) wäre eine "Flachbahn" denkbar und ganz erheblich billiger zu errichten.

So wie ab 1.10.1901 die Flachbahn der Hochbahngesellschaft zwischen Warschauer Brücke und Zentralviehhof. Diese separate Linie nahm noch vor der eigentlichen Hochbahnstrecke (Warschauer Brücke - Potsdamer Platz) den Betrieb auf. Noch heute kann man das an der Gleislage in der Warschauer und Petersburger Straße bis Bersarinplatz erkennen! Die Hochbahngesellschaft hielt sich den Mittelstreifen für die Pfeiler oder Rampenbauwerke der ursprünglich geplanten Hochbahnstrecke zum Zentralviehhof (heute Ringbahnhof Storkower Straße) frei. Zwischen Bersarin- (damals Balten-)platz und Danziger (-Bernauer) Straße hatte die kommunale "Straßenbahn der Stadt Berlin" auf Beschluss der Stadtverordneten ab 1906 die Konzession und baute ab 1907 die Strecke natürlich mittig auf dem Mittelstreifen, Inbetriebnahme war am 1.7.1908.
Am 28.10.1909 kaufte die Stadt Berlin der Hochbahngesellschaft die Flachbahn ab, gestattete ersatzweise den Bau der heutigen M13-Strecke durch den "Ostkreuz-Kiez" nach Lichtenberg. Dadurch war die Planfeststellung nur Formsache, Eröffnung schon am 1.1.1910 bis Rathaus Lichtenberg. 2 Monate Bauzeit! Damals funktionierten sowohl die preußisch/deutsche Bürokratie als auch die Bauindustrie. 1913 wurde die Strecke letztmalig durch die Normannenstraße zum Wagnerplatz (heute Roedeliusplatz) verlängert (1945 eingestellt und abgebaut).

so long

Mario
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der weiße bim
Eröffnung schon am 1.1.1910 bis Rathaus Lichtenberg. 2 Monate Bauzeit! Damals funktionierten sowohl die preußisch/deutsche Bürokratie als auch die Bauindustrie.

Wurde damals geprüft, ob die vorhandenen Einbauten ordentlich entsorgt bzw. noch besser wiederverwendet werden um das Müllproblem und den Ressourcenverbrauch nicht weiter zu verschärfen?
Wurde die Strecke barrierefrei hergestellt?
Wurde auf Lärmschutz geachtet?
Wurden die LSA-Planung überarbeitet? (Haha)
Wurden die Anwohnenden in irgendeiner Weise involviert?
Gab es damals eine kaputtgesparte Verwaltung?
Gab es damals einen Fachkräftemangel, ausgelöst u.a. durch den demographischen Wandel?
Musste gegen die Besitzstandswahrung der Autofahrenden vertreten durch die Lokalpolitik angekämpft werden?

Usw…
Zitat
marc-j

Wurde damals geprüft, ob die vorhandenen Einbauten ordentlich entsorgt bzw. noch besser wiederverwendet werden um das Müllproblem und den Ressourcenverbrauch nicht weiter zu verschärfen?
Wurde die Strecke barrierefrei hergestellt?
Wurde auf Lärmschutz geachtet?
Wurden die LSA-Planung überarbeitet? (Haha)
Wurden die Anwohnenden in irgendeiner Weise involviert?
Gab es damals eine kaputtgesparte Verwaltung?
Gab es damals einen Fachkräftemangel, ausgelöst u.a. durch den demographischen Wandel?
Musste gegen die Besitzstandswahrung der Autofahrenden vertreten durch die Lokalpolitik angekämpft werden?

Usw…

...Gott sei Dank gab es damals diesen Unfug noch nicht und der Pöbel hatte nicht mitzureden...ansonsten gäbe es heute in Berlin nur Buslinien :)
@Mario: Danke für deine Fleißarbeit, ich hab’s gerne gelesen!

Herzliche Grüße von
'Möckernbrücke'
Dipl.-Fahrgast h.c.
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