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BVG schreibt Planungen zur U3-Verlängerung zum Mexikoplatz aus
geschrieben von B-V 3313 
Die Bauarbeiten für die Verlängerung der U3 vom derzeitigen Endbahnhof Krumme Lanke um eine Station bis zum S-Bahnhof Mexikoplatz sollen am 1. September 2026 starten. Das geht aus einer von den Berliner Verkehrsbetrieben (BVG) veröffentlichten sogenannten Vorinformation hervor.

Ich habe einen kleinen Text in nd dazu veröffentlicht.
Danke für den Artikel! Wirkt irgendwie sehr mit der heißen Nadel gestrickt, um vor den Abgeordnetenhauswahl noch einen Erfolg präsentieren zu können. Ist denn wenigstens die Finanzierung geklärt, gibt es z.B. eine Zusage des Bundes für Mittel aus dem GVFG? Ist womöglich zu befürchten, dass die Aufträge vergeben werden, der Bund dann eine finanzielle Beteiligung ablehnt und das Land Berlin die Strecke allein finanzieren muss?

Zitat
nicolaas im ND
Von Senat und BVG bereits fest geplant ist schon ein weiterer U-Bahn-Spatenstich am 29. Mai 2026 im Märkischen Viertel. Doch für die Weiterführung der U8 über den Endpunkt Wittenau hinaus soll das Planfeststellungsverfahren erst Ende 2027 beginnen. Eine neue Koalition könnte das Vorhaben angesichts der Berliner Haushaltsnöte und Zweifeln an der Wirtschaftlichkeit des Projekts bereits zuvor abbrechen.

Es ist nur noch zum Schreien. Warum kapiert man in schwarzer und roter CDU nicht, dass man mit halbgaren Versprechen, die man wahrscheinlich nicht einhalten kann, mehr Schaden als Nutzen anrichtet? Sind die wirklich so dumm, nicht zu bemerken, dass sie sich damit auch selbst schaden?

Im Bund hat der große Chef doch nach seiner (sachlich vernünftigen!) Kehrtwende bei der Schuldenbremse auch bemerkt, dass man an seinem Erwartungsmanagement arbeiten müsse. Bei schwarzer und roter CDU in Berlin scheint diese Erkenntnis auch erst nach der Wahl anzukommen. Vielleicht reicht ja ein dreiviertel Jahr bis zum geplanten Termin noch, um zur Vernunft zu kommen.



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 07.10.2025 07:33 von def.
Wie nennt man eigentlich dann den feierlichen Beginn der Bauarbeiten, wenn es den 1. Spatenstich schon vor Monaten gab? 2. Spatenstich?

Gruß Nemo
---

Eine Straßenbahn ist besser als keine U-Bahn!!
Zitat
Nemo
Wie nennt man eigentlich dann den feierlichen Beginn der Bauarbeiten, wenn es den 1. Spatenstich schon vor Monaten gab? 2. Spatenstich?

Grundsteinlegung.

Wahlweise lassen sich dann noch Tunneldurchstich, Verlegung der 1. oder letzten Schwelle/Schiene, Richtfest der sanierten Wagenhalle etc. feiern...

Viele Grüße
Arnd
Den ersten Spatenstich haben doch alle Normalsterblichen schon längst vergessen.

Sonst würden ja all die regelmäßigen Artikel "Stahnsdorf, Falkensee [...] sollen S-Bahn-Anschkuss bekommen" wo es dann jeweils so klingt, als wäre das jetzt eine neue Initiative, die in den nächsten Jahren umgesetzt wird, nicht funktionieren



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 07.10.2025 17:14 von PassusDuriusculus.
Zitat
Arnd Hellinger
Verlegung der 1. oder letzten Schwelle/Schiene...

Und natürlich auch jedes Jahr die Verlegung einer weiteren Schwelle zwischen der ersten und der letzten...
Schade, dass man in offener Bauweise baut, da kann man dann keine Tunnelbohrmaschine taufen.

Gruß Nemo
---

Eine Straßenbahn ist besser als keine U-Bahn!!
Zitat
Nemo
Schade, dass man in offener Bauweise baut, da kann man dann keine Tunnelbohrmaschine taufen.

Aber vielleicht einen Bagger oder irgendeinen bulgarischen Bauarbeiter, der nicht weiß, wie ihm geschieht. Naja, dann heißt er nun halt "Franziska".
Zitat
FuzzyLogic
Heute lag eine Anwohner-Info im Briefkasten. Es scheint noch im November mit der Sanierung Wagenhalle + Gleisvorfeld los zu gehen.
Anbei das Info-Schreiben.

Inzwischen sind sie so weit:

Danke für das Foto. Neue Weichen mit Betonschwellen spendiert. Sollte das Gleis 9 (5. Halleneinfahrt) eigentlich auch wieder reaktiviert werden?
Zitat
GraphXBerlin
Danke für das Foto. Neue Weichen mit Betonschwellen spendiert. Sollte das Gleis 9 (5. Halleneinfahrt) eigentlich auch wieder reaktiviert werden?

Natürlich nicht. Ursprünglich war das der Platz für eine kleine Rangierlok - der Raum wurde später für die Fahrstromversorgung genutzt und das Tor vermauert. Die nach den neueren Regeln erforderlichen Gleisabstände geben kein fünftes Gleis her.
Gleis 9 ist seit dem Umbau der 1950er Jahre das rechts neben der Halle durch Veränderung der Böschung angelegte Außengleis. Zuerst wöllte man darauf verzichten, was eine Regenwasserkanalisation/Dachentwässerung ermöglicht und die Kabelführung vereinfacht hätte. Dann kam Gleis 9 doch noch ins Lastenheft für den Neuaufbau.
Ich habe unten zwei Visualisierungen aus den veröffentlichten Ausschreibungsunterlagen angehängt, die das zeigen.

Auch von mir vielen Dank für das Bild vom Baufortschritt. Dank "Klimawandel" ist ja immer noch gutes Bauwetter.

so long

Mario



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 08.12.2025 21:19 von der weiße bim.


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