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Re: Verkehrspolitik in Berlin 30.03.2026 18:03 |
Zitat
Jumbo
Das mit der Kaufhausanbindung am Moritzplatz ist wohl nur ein Gerücht, das sich hartnäckig hält.
Andere Quellen behaupten, dass die Umplanung erfolgte, weil man zu spät festgestellt hat, dass das Gefälle zwischen Oranienplatz und Luisenstädtischem Kanal zu steil werden würde. So hat man den Schlenker über den Moritzplatz gemacht und mit dem zusätzlichen Aushub den Luisenstädtischen Kanal verfüllt, der ohnehin mangels ausreichendem Gefälle ein stehendes, stinkendes Gewässer war.
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Re: Verkehrspolitik in Berlin 30.03.2026 21:14 |
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Re: Verkehrspolitik in Berlin 30.03.2026 21:56 |
Zitat
DerMichael
Wenn man den Kanal eh zuschütten wollte, brauchte man ihn doch gar nicht zu unterqueren. Das widerspricht sich doch.
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Re: Verkehrspolitik in Berlin 31.03.2026 19:04 |
Zitat
Nemo
Zitat
DerMichael
Wenn man den Kanal eh zuschütten wollte, brauchte man ihn doch gar nicht zu unterqueren. Das widerspricht sich doch.
Vielleicht hat man damals Entscheidungen auch schon unkoordiniert getroffen?
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Re: Verkehrspolitik in Berlin 01.04.2026 08:30 |
Zitat
Jay
Besonders schön ist auch der Schlusssatz: "Aus seiner Sicht ist "das Bewusstsein für das System Straßenbahn scheinbar nicht bei den Entscheidungsträgern vorhanden" - diese Ansicht teile man mit vielen Straßenbahn-Betreibern in Brandenburg."
Zitat
Ken Wegener
Und die Stadtverkehrsgesellschaft Frankfurt (Oder) schreibt auf rbb|24-Anfrage, es gebe zwar Ausbauideen für alle Stadtteile, die bisher nicht an das Straßenbahnnetz angeschlossen seien, aber: "Leider können diese derzeit nicht aktiv verfolgt werden, da in Brandenburg völlig unzureichende Mittel für das leistungsstarke und umweltfreundliche Verkehrsmittel Straßenbahn zur Verfügung stehen", so Sprecher Ken Wegener.
Aus seiner Sicht ist "das Bewusstsein für das System Straßenbahn scheinbar nicht bei den Entscheidungsträgern vorhanden" - diese Ansicht teile man mit vielen Straßenbahn-Betreibern in Brandenburg.
Zitat
X-Town Traffic
Was die Sprecherin der Stadt sinngemäßg damit begründete, dass sonst Fußgänger, Radfahrer und Rettungsfahrzeuge behindert würden.
Zitat
def
Naja, einen Versuch ist es dennoch wert. Sinnvoll wäre vielleicht ein Zwischenhalt an der Insel Eiswerder, um diesen weißen Fleck bei der ÖV-Erschließung zu beheben; andererseits würde das die Fahrzeit noch weiter verlängern.
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Lopi2000
Zitat
def
Naja, einen Versuch ist es dennoch wert. Sinnvoll wäre vielleicht ein Zwischenhalt an der Insel Eiswerder, um diesen weißen Fleck bei der ÖV-Erschließung zu beheben; andererseits würde das die Fahrzeit noch weiter verlängern.
Da es sich quasi um einen Vorlaufbetrieb für die Magnetschwebebahn handelt, wäre es ja nur konsequent, wenn man sich dafür Hovercrafts beschaffen würde...
Die wird man wohl auch brauchen, denn: "Entscheidend dafür seien gut erreichbare Fährhaltestellen sowie Takte und Reisezeiten, die "besser als die Takte des Busses " sein müssten" (So wird die Verkehrsverwaltung zum Angebot zitiert.) Da hier mit einer Metrobuslinie mit 9-10 Fahrten pro Stunde und einer Fahrzeit von 11 min konkurriert und zusätzlich einen Fußweg von 5 min zur nächsten Bushaltestelle bzw. 10 min zur U-Bahn und zur Altstadt überwinden muss, wird man so etwas wohl auch benötigen.
Zitat
Jay
"Besser als die Takte des Busses" hieße 'on demand' sobald jemand am Anleger steht, denn die Busse sollen als Linienbündel bereits alle paar Minuten fahren. Und alle 1-2 Minuten eine Fähre ist einfach mal komplett weltfremd.
Zitat
def
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Jay
"Besser als die Takte des Busses" hieße 'on demand' sobald jemand am Anleger steht, denn die Busse sollen als Linienbündel bereits alle paar Minuten fahren. Und alle 1-2 Minuten eine Fähre ist einfach mal komplett weltfremd.
Du gehst offensichtlich von den derzeitigen Bus-Takten aus und nicht von "Stabilität vor Wachstum". /s