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Re: Verkehrspolitik in Berlin 25.02.2025 11:00 |
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Re: Verkehrspolitik in Berlin 25.02.2025 11:45 |
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Wutzkman
Zitat
GraphXBerlin
Und weiterhin hat es mich etwas gewundert, dass auch beim Überqueren der Ampel kein Erzieher in der Mitte steht und die Kinder rüberscheucht, so wie man es zuhauf tagsüber in der Stadt beobachten kann.
Nochmal: Weil die Erziehenden das nicht müssen. Das ist Aufgabe und Funktion der Ampel, so wie man es zuhauf tagsüber in der Stadt beobachten kann. Wenn es dunkel ist übrigens auch.
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Re: Verkehrspolitik in Berlin 25.02.2025 15:56 |
Zitat
def
Und wenn ich sowieso zu schauen habe, ob ein Auto kommt - wieso sollte ich noch auf Grün warten und womöglich die Straßenbahn verpassen?
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def
Und bevor nun die Frage kommt, was mich von der Autofahrerin beim diskutierten Unfall unterscheidet: ich habe das Verkehrsgeschehen im Blick, sie offensichtlich nicht.
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def
Und vor allem - wenn es doch schiefgeht, gefährde ich in erster Linie mich selbst. Ein:e Autofahrer:in gefährdet damit vor allem andere.
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Re: Verkehrspolitik in Berlin 25.02.2025 22:09 |
Du schnallst es immer noch nicht. Nirgendwo habe ich davon gesprochen, dass der Erzieher als Ampelersatz dienen soll. Und danke, ich muß nichts wiederholen. Im Gegensatz zu vielen Fahrradfahren kannte ich StVO schon 20 vor dem Führerschein. Aber erheiternd zu wissen, dass Du ein Gottvertrauen in Ampeln und vermutlich auch in Bahnschranken hast. Also. immer geradeaus gucken. Grüße vom Horizont (im Kino die besten Plätze)Zitat
Wutzkman
Die Fragen kamen nach deinem äußerst merkwürdigen Verständnis der StVO. Und wir können hier alle nichts dafür, dass du dich nicht an deine Fahrschule erinnerst. Du hast doch den Lappen noch nicht so lang, da ist es leider sehr beachtlich, dass das alles schon weg ist und ein gutes Argument für regelmäßiges Nachprüfen, erst Recht im Alter.
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Re: Verkehrspolitik in Berlin 25.02.2025 22:21 |
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GraphXBerlin
Im Gegensatz zu vielen Fahrradfahren kannte ich StVO schon 20 vor dem Führerschein.
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Re: Verkehrspolitik in Berlin 26.02.2025 00:09 |
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Re: Verkehrspolitik in Berlin 26.02.2025 10:33 |
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Tagesspiegel
Die Ignoranz des Notwendigen eint Spranger mit Verkehrssenatorin Ute Bonde (CDU). Mag sein, dass mit deren bisher nicht veröffentlichtem „Verkehrssicherheitsprogramm 2030“ auch Sinnvolles gelingt wie die verbindliche Entschärfung von Unfallschwerpunkten. Aber die weiteren Ankündigungen machen wenig Hoffnung: Verstärkte Verkehrserziehung von Kindern und den dramatisch häufig von Unfällen betroffenen Senioren etwa. Es ist Konsens in der Fachwelt, dass Kinder bis zum Grundschulalter kognitiv gar nicht in der Lage sind, mit schnellem Autoverkehr zurechtzukommen.
Und es ist absurd, jahrzehntelang erfahrene Verkehrsteilnehmer zu autogerechtem Verhalten erziehen zu wollen. Wer über 80 ist, wird trotzdem nicht über die Straße rennen oder mit seinem Rollator 500 Meter bis zur nächsten Ampel wandern, um zur Apotheke auf der anderen Straßenseite zu gelangen. Diese Menschen brauchen weder Belehrungen noch Plüschmonster, die ihnen zum Durchatmen raten. Was sie brauchen, sind Mittelinseln und Zebrastreifen in dichter Folge, Ampeln ohne Rotraser und drängelnde Abbieger sowie einen Verkehr, in dem die größten Gefährder – und das sind die Motorisierten – gezähmt werden.
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Re: Verkehrspolitik in Berlin 26.02.2025 17:10 |
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Re: Verkehrspolitik in Berlin 26.02.2025 17:22 |
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def
Der RBB berichtet über die Inhalte der Pressekonferenz. Immerhin wurde letztes Jahr angeblich mehr geblitzt, und das möchte man angeblich weiter ausbauen (was ich erst glaube, wenn der Haushalt steht).
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Re: Verkehrspolitik in Berlin 26.02.2025 17:35 |
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Re: Verkehrspolitik in Berlin 27.02.2025 07:19 |
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Re: Verkehrspolitik in Berlin 28.02.2025 06:30 |
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Express-Bus X7 mit Tempo 36 am flottesten
BVG: Abwärtstrend bei der Pünktlichkeitsquote
[...] Peter Neumann
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Re: Verkehrspolitik in Berlin 01.03.2025 07:59 |
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Antje Kapek, Grüne
Das [die Streichung der Mittel für ÖPNV-Beschleunigung, Anm.] hat sogar Streikrelevanz, denn wenn die Busse und Bahnen auch nur einen Kilometer pro Stunde im Durchschnitt schneller fahren würden, bräuchte man jeweils 100 Fahrerinnen und Fahrer weniger.
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Ute Bonde
Es gibt ein geflügeltes Wort: „Nicht gemeckert, ist Lob genug“. Nun erwarte ich von der Opposition weiß Gott kein Lob, aber der Titel und das Thema dieser Aktuellen Stunde entbehren wirklich jeder Grundlage.
[Beifall bei der CDU und der AfD – Sebastian Walter (GRÜNE): Das meinen Sie doch nicht ernst! Wo leben Sie denn?]
Lassen Sie mich vorneweg gern Folgendes klarstellen: Berlin hat deutschlandweit das beste ÖPNV-Netz. 95 Prozent aller Berlinerinnen und Berliner erreichen innerhalb von fünf Minuten die nächste Haltestelle von Bus und Bahn.
[Zuruf von Vasili Franco (GRÜNE)]
Das wiederhole ich gern noch mal: 95 Prozent binnen fünf Minuten.
[Vasili Franco (GRÜNE): Ja, und dann steht man da!]
Krise? Welche Krise?
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Ute Bonde
Frau Kapek, an der Stelle rate ich Ihnen, sich einmal mit den aktuellen Zuverlässigkeits- und Pünktlichkeitswerten auseinanderzusetzen. Dann würden Sie feststellen, wie die Verbesserungen in den letzten Monaten tatsächlich stattgefunden haben.
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Re: Verkehrspolitik in Berlin 02.03.2025 07:35 |
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der
Es ist auch solche Realitätsverweigerung, verbunden mit dieser Unaufrichtigkeit und Unehrlichkeit, die Politikverdrossenheit fördert.
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Re: Verkehrspolitik in Berlin 05.03.2025 17:36 |
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Re: Verkehrspolitik in Berlin 05.03.2025 19:05 |
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Re: Verkehrspolitik in Berlin 05.03.2025 21:39 |
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Re: Verkehrspolitik in Berlin 05.03.2025 22:03 |
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Re: Verkehrspolitik in Berlin 05.03.2025 22:09 |
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def
Potsdam erhöht die Gebühren für Anwohner:innen-Parken von 30 auf 145 Euro. Die letzte Erhöhung war 1993...
Der Artikel geht dann auch auf die Diskussion in Berlin ein und verlinkt eine Überblickskarte über alle Anwohner:innen-Parkzonen. Eigentlich ziemlich erschütternd, in welch' kleinem Anteil der Stadtfläche das Lagern von vierrädrigem Privateigentum im Straßenraum überhaupt etwas kostet (selbst wenn man gedanklich Wald- und Forstgebiete sowie Wasserflächen hinausrechnet). In vier Bezirken (Treptow-Köpenick, Marzahn-Hellersdorf, Lichtenberg, Reinickendorf) gibt es überhaupt keine Parkraumbewirtschaftung.
Was lernen wir daraus?
1. (mal wieder) Es gibt keine Haushaltskrise.
2. Es gibt in den meisten Teilen der Stadt keinen Parkdruck.
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Re: Verkehrspolitik in Berlin 05.03.2025 22:13 |
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DerMichael
Ganz so einfach ist das (leider) nicht. Da machen die Gerichte nicht mit.