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Verkehrspolitik in Berlin
geschrieben von krickstadt 
Sie ist halt nur Stettners Marionette. Eigentlich nicht mehr, als eine Sprecherin des Hobby-Verkehrssenators, der Berlin zu seiner Modellbahn gemacht hat. Und da fehlt eben noch ne Monorail oder Magnetbahn. Was Dubai oder Schanghai haben, will er eben auch. Muss er ja auch nicht bezahlen.
Ist ihm doch egal, wie sinnvoll das ist. Er will, er will, er will. Und wenn er sich dafür auf den Boden werfen muss.

Nachdem er ihr am Anfang klar gemacht hat, wo der Hammer hängt, ist sie doch nur noch da, dieses skrupellose Elend mitzumachen.
Zitat
DerMichael
Nachdem er ihr am Anfang klar gemacht hat, wo der Hammer hängt, ist sie doch nur noch da, dieses skrupellose Elend mitzumachen.

Es steht ihr frei, zurückzutreten. Für sie als brave Parteisoldatin findet sich sicher eine Anschlussverwendung.
Zitat
def
Zitat
DerMichael
Nachdem er ihr am Anfang klar gemacht hat, wo der Hammer hängt, ist sie doch nur noch da, dieses skrupellose Elend mitzumachen.

Es steht ihr frei, zurückzutreten. Für sie als brave Parteisoldatin findet sich sicher eine Anschlussverwendung.

Schreiner musste auch zum Rücktritt gedrängt werden. Der Job bringt halt auch (in einigen Kreisen) hohes soziales Ansehen und Möglichkeiten mit. Da kann der Badezimmerspiegel morgens ruhig mal beschlagen.

Wahrscheinlich auch ein Grund, warum du und ich diesen Job nicht machen.

Und ich weiß auch nicht, ob die Frauen mit dieser Einstellung dem Feminismus einen Gefallen tun. Denn eigentlich demonstrieren sie ja, dass Quotenfrauen an der Spitze fehl am Platz sind und keine eigene Meinung haben dürfen. Warum müssen da immer durchsetzungsstarke Männer sitzen und Frauen dürfen nur sagen, was die Männer im Hintergrund ihnen erlauben?
Da fand ich die Jarrasch schon besser, die direkt mal die Endlosdiskussion über die Stammbahn beendete und sagte: „Wir machen jetzt Regio. Basta.“. Könnte mir allerdings vorstellen, dass sie sich damit auch Feinde gemacht hat. Berlin „lebt“ ja vom Diskurs ;)



5 mal bearbeitet. Zuletzt am 18.08.2025 08:45 von DerMichael.
Zitat
DerMichael
Und ich weiß auch nicht, ob die Frauen mit dieser Einstellung dem Feminismus einen Gefallen tun. Denn eigentlich demonstrieren sie ja, dass Quotenfrauen an der Spitze fehl am Platz sind und keine eigene Meinung haben dürfen. Warum müssen da immer durchsetzungsstarke Männer sitzen und Frauen dürfen nur sagen, was die Männer im Hintergrund ihnen erlauben?

Ja, damit hätten "diese Frauen" (wie z.B. auch die bundespolitisch aktiven Julia Klöckner und Dorothee Bär) aber vermutlich auch keine Probleme. Steht der Feminusmus doch eh nicht auf ihrer Agenda. Dabei sind sie viel eher diejenigen, die aufgrund bestimmter Eigenschaften jenseits ihrer eigentlichen Qualifikation ins Amt gekommen sind. Die Berliner CDU braucht in dieser Position eine klassische Verwalterin ohne eigene fachpolitische Ambition, die einfach nur möglichst wenig ändert.

Nahezu alle Detailthemen in Richtung der Verkehrswende würden eine aktive Verkehrspolitik erfordern, die zusätzlich zu den sonstigen politischen und medialen Hürde auch noch die träge Verkehrsverwaltung in die entsprechende Richtung bewegt. Dies ist ein langwieriger Prozesse, bei dem bisher erst erste kleine Erfolge zu sehen waren. Der demografische Wandel beim Personal hat hier die Chance geboten, innovative Verkehrswendeplanende in die Berliner Verkehrsverwaltung zu bringen. Dass deren Arbeit nun ausgebremst wird, dürfte - zusammen mit dem guten Arbeitsmarkt für Ingenieur:innen, bei dem die Verwaltung mit den Gehältern des öffentlichen Dienstes wenig punkten kann - mittelfristig dafür sorgen, dass diese Menschen sich Jobs in anderen Städten suchen, wo sie die Verkehrswende nicht nur für die Schublade planen sondern auch umsetzen können.
Es gab mal wieder einen schweren Verkehrsunfall auf einem Zebrastreifen, diesmal auf einem Zebrastreifen in der Einbecker Straße in Lichtenberg. Ein 84-Jähriger hat eine Mutter und ein zweijähriges Kind angefahren - beide wurden schwer verletzt, das Kind lebensgefährlich.

Ein "Unfall", bei dem ein zweijähriges Kind fast stirbt, ist in Berlin so alltäglich, dass es in Lokalmedien allenfalls eine Randnotiz ist. Im Tagesspiegel war es irgendwo versteckt, und der "Abendschau" war es auch nur eine Meldung im Nachrichtenblock wert. Man stelle sich mal die - berechtigte! - Berichterstattung vor, wenn ein psychisch kranker Mensch, womöglich mit Migrationshintergrund, ein Kind auf einem Spielplatz lebensgefährlich verletzt hätte. Aber so: Schulterzucken. Shit happens.
Zitat
Taz
Infolge der Sperrung der A100 im Berliner Westen und der damit verbundenen längeren Fahrzeit meiden einer Umfrage zufolge viele betroffene Autofahrer den Weg ganz oder setzen auf andere Verkehrsmittel.

[taz.de]
Zwei abrissreife Autobahnbrücken haben mehr für Umweltschutz und Verkehrswende getan als die Berliner CDU im letzten Vierteljahrhundert.
Der Verkehr hat sich in die Nebenstraßen zu ergießen und nicht einfach zu verschwinden. Unerhört!
Das Kind ist gestorben. Das wird Politik und Mehrheit der Berliner genauso beeindrucken, wie die Toten, Mutter und Kind, vom Leipziger Platz, die von einem auf dem Radweg fahrenden Raser niedergemäht wurden.
Zitat
def
Es gab mal wieder einen schweren Verkehrsunfall auf einem Zebrastreifen, diesmal auf einem Zebrastreifen in der Einbecker Straße in Lichtenberg. Ein 84-Jähriger hat eine Mutter und ein zweijähriges Kind angefahren - beide wurden schwer verletzt, das Kind lebensgefährlich.

Ein "Unfall", bei dem ein zweijähriges Kind fast stirbt, ist in Berlin so alltäglich, dass es in Lokalmedien allenfalls eine Randnotiz ist. Im Tagesspiegel war es irgendwo versteckt, und der "Abendschau" war es auch nur eine Meldung im Nachrichtenblock wert. Man stelle sich mal die - berechtigte! - Berichterstattung vor, wenn ein psychisch kranker Mensch, womöglich mit Migrationshintergrund, ein Kind auf einem Spielplatz lebensgefährlich verletzt hätte. Aber so: Schulterzucken. Shit happens.

Wie die Polizei heute auf Twixxer vermeldet, hat die Mutter nach Not-OP überlebt, der Zweijährige ist hingegen verstorben.

Und weiter geht's: Aktuell Umleitung X54 zwischen Pankow und Heinersdorf Kirche (via Kissingenstr. und Prenzlauer Promenade) wegen Verkehrsunfall. Wohl schon seit 8 Uhr, also vermutlich ebenfalls mit Personenschaden. So, wie da links an den Verkehrsinseln vorbeigebrettert wird, wenn ein Bus an der Haltestelle hält, habe ich eine gewisse Befürchtung. Kann aber natürlich genauso gut Abbieger und/oder Fahrradbeteiligung sein.

Übrigens passend dazu stand mal wieder ein Falschparker am Beginn der Kissingenstr. - der Bus, den ich nutzte, beging formal Unfallflucht, da er den PKW am Siegel touchierte. [Ich sah aber keinen Schaden, der Spiegel war "nur" nach vorne geklappt]

--- Signatur ---
Bitte beachten Sie beim Aussteigen die Lücke zwischen Bus und Bordsteinkante!
Zitat
def
prüfen, aber gar kein Problem mit totgefahrenen Zweijährigen hat. Die den Straßenraum möglichst autooptimiert gestaltet, indem sie z.B. vor Gehwegvorstreckungen parken erlaubt und so Sichtbeziehungen blockiert (so auch am jetzigen Unfallort, wobei unklar ist, ob der Mörder Täter auch in diese Fahrtrichtung gefahren ist).

Ist er laut Polizeimeldung nicht, er war Richtung Massower Straße unterwegs, allerdings laut Zeug:innen "sehr schnell". Der Stellplatz direkt vor der Gehwegvorstreckung befindet sich in Fahrtrichtung Weitlingstraße.

Zitat
Jay
Übrigens passend dazu stand mal wieder ein Falschparker am Beginn der Kissingenstr. - der Bus, den ich nutzte, beging formal Unfallflucht, da er den PKW am Siegel touchierte. [Ich sah aber keinen Schaden, der Spiegel war "nur" nach vorne geklappt]


Das wäre auch etwas, was rechtlich zu ändern wäre - die Beschädigungen bei falschparkenden Autos müssen vollständig von der falschparkenden Person getragen werden, außer, sie weist der Gegenseite Absicht nach. Auch die Rechtslage mit der Unfallflucht beim anderen Verkehrsteilnehmer oder der Verkehrsteilnehmerin sollte hier nicht schlagend werden.
Frau Bonde lädt zum Krisengespräch mit den Verantwortlichen bei S-Bahn und DB infraGo.

[www.rbb24.de]

Keine Ahnung, was dabei herauskommen soll. Immerhin ist der Senat ja auch daran interessiert, den Betreibern der Berliner S-Bahn möglichst wenig zu zahlen.

~~~~~~
Für mehr Ümläüte!
Zitat
Philipp Borchert
Keine Ahnung, was dabei herauskommen soll.

Fotos, was denn sonst? Alles andere überfordert die Bonde doch wie den Rest der Gurkentruppe "Senat" schon intellektuell.



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 19.08.2025 14:03 von def.
Zitat
ProBahn
Der Fahrgastverband Pro Bahn sagte, die veraltete Technik sei der Grund für die Ausfälle. Die letzten Jahrzehnte sei bei der Bahn gespart worden, wo es nur ging, sowohl am Personal als auch an der Technik, kritisierte der Landesvorsitzende Martin Pogatzki.

Äh, ich dachte, die Stadtbahn wird von einem SIMIS-C aus den 90ern gesteuert. Veraltet? Müssen jetzt alle ESTWs in Deutschland alle 20 Jahre ersetzt werden? Na viel Spaß!
Zitat
DerMichael
Zitat
ProBahn
Der Fahrgastverband Pro Bahn sagte, die veraltete Technik sei der Grund für die Ausfälle. Die letzten Jahrzehnte sei bei der Bahn gespart worden, wo es nur ging, sowohl am Personal als auch an der Technik, kritisierte der Landesvorsitzende Martin Pogatzki.

Äh, ich dachte, die Stadtbahn wird von einem SIMIS-C aus den 90ern gesteuert. Veraltet? Müssen jetzt alle ESTWs in Deutschland alle 20 Jahre ersetzt werden? Na viel Spaß!

Das Problem ist hier wohl eher die veraltete Art der Gleisfrei- bzw. Gleisbelegtmeldung. Warum hat man damals eigentlich keine Achszähler verwendet?

Gruß Nemo
---

Eine Straßenbahn ist besser als keine U-Bahn!!
Zitat
Nemo
Zitat
DerMichael
Zitat
ProBahn
Der Fahrgastverband Pro Bahn sagte, die veraltete Technik sei der Grund für die Ausfälle. Die letzten Jahrzehnte sei bei der Bahn gespart worden, wo es nur ging, sowohl am Personal als auch an der Technik, kritisierte der Landesvorsitzende Martin Pogatzki.

Äh, ich dachte, die Stadtbahn wird von einem SIMIS-C aus den 90ern gesteuert. Veraltet? Müssen jetzt alle ESTWs in Deutschland alle 20 Jahre ersetzt werden? Na viel Spaß!

Das Problem ist hier wohl eher die veraltete Art der Gleisfrei- bzw. Gleisbelegtmeldung. Warum hat man damals eigentlich keine Achszähler verwendet?

Veraltet sind höchstens die verendeten Komponenten, nicht die Technik an sich. Achszähler hatten damals noch nicht die Zuverlässigkeit, die sie heute haben. Und über das Level der Sicherheit kann man durchaus streiten. Ein Gleisstromkreis erfasst im Idealfall alle Fahrzeuge, also auch einen Zweiwegebagger (ZWB), der irgendwo eingegleist wird. Achszähler wirken nur punktuell am Einbauort und vergleichen ihre Werte untereinander. Beide können auf unterschiedliche Arten versagen. Gleisstromkreise sind unsicher bei Kleinfahrzeugen (GAF, ZWB, ...) und anfällig bei Sand auf dem Schienenkopf (da sind schon ganze S-Bahnen "verschwunden"). Achszähler arbeiten für sich zuverlässig, haben aber eine höhere Fehlergefahr in der menschlichen Komponente. Nimmt der Fahrdienstleiter die Hilfshandlung "Achszählergrundstellung" vor, verschwinden ebenfalls ganze Züge. Problem ist analog: Kleinfahrzeuge werden nicht immer zuverlässig erfasst.

--- Signatur ---
Bitte beachten Sie beim Aussteigen die Lücke zwischen Bus und Bordsteinkante!
Zitat
Jay
Veraltet sind höchstens die verendeten Komponenten

Tippfehler oder bewusst so ;)?
Zitat
DerMichael
Zitat
Jay
Veraltet sind höchstens die verendeten Komponenten

Tippfehler oder bewusst so ;)?

Huch. In dem Fall tatsächlich ein Tippfehler. :/

--- Signatur ---
Bitte beachten Sie beim Aussteigen die Lücke zwischen Bus und Bordsteinkante!



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 19.08.2025 17:08 von Jay.
Zitat
Jay

Veraltet sind höchstens die verwendeten Komponenten, nicht die Technik an sich. Achszähler hatten damals noch nicht die Zuverlässigkeit, die sie heute haben. Und über das Level der Sicherheit kann man durchaus streiten. Ein Gleisstromkreis erfasst im Idealfall alle Fahrzeuge, also auch einen Zweiwegebagger (ZWB), der irgendwo eingegleist wird. Achszähler wirken nur punktuell am Einbauort und vergleichen ihre Werte untereinander. Beide können auf unterschiedliche Arten versagen. Gleisstromkreise sind unsicher bei Kleinfahrzeugen (GAF, ZWB, ...) und anfällig bei Sand auf dem Schienenkopf (da sind schon ganze S-Bahnen "verschwunden"). Achszähler arbeiten für sich zuverlässig, haben aber eine höhere Fehlergefahr in der menschlichen Komponente. Nimmt der Fahrdienstleiter die Hilfshandlung "Achszählergrundstellung" vor, verschwinden ebenfalls ganze Züge. Problem ist analog: Kleinfahrzeuge werden nicht immer zuverlässig erfasst.

Ein weiterer Punkt:
Gleisstromkreise sind deutlich aufwändiger in der Instandhaltung, weil man bei der Entstörung wieder die richtige Frequenz einmessen muss. Das dauert eher Stunden als Minuten. Zudem sind Gleisstromkreise sehr anfällig gegen Verschmutzungen der Gleise, weil nämlich dann Strom fließt wo keiner fließen soll.

Stand der Technik ist daher seit Ende der 1990er Jahre, dass Gleisstromkreise neu nur noch in stark frequentierten Stammstrecken der S-Bahn neu gebaut werden. Dort überwog nämlich der betriebliche Vorteil gegenüber der Achszählgrundstellung.

Bei den neuen Stellwerken SIMIS D (seit 2011) werden keine Gleisstromkreise mehr verwendet. Es gibt sie zwar noch, man hat sie aber nie für diese Bauform zugelassen. Es werden daher nur noch Achszähler verwendet. Auf diversen Strecken der S-Bahn wollte man Gleisstromkreise durch Achszähler ersetzen, aber so weit mir bekannt, ist das noch nirgendwo flächendeckend umgesetzt worden.

Bei ESTW rechnet man mit einer Lebensdauer von etwa 40 Jahren. Die ältesten ESTW von 1992 / 1993 - Wannsee und Westkreuz - müssen daher in absehbarer Zeit bereits ersetzt werden.
Was zur Hölle ist denn beim RBB los? Gerade bei der Abendschau zwei Berichte hintereinander:
Erst ging es um den Jungen, der gestern auf dem Zebrastreifen von einem Auto getötet wurde. Es war in der Reportage ganz wichtig zu erwähnen, dass momentan sehr viele Busse sehr schnell durch die Straße fahren. Der zweite Bericht wurde mit den Worten eingeleitet "stellen Sie sich vor, Sie steigen aus einem Taxi und werden dafür vor Gericht gestellt - ein Albtraum." Im Bericht ging es dann um einen Mann, der in der Tat aus einem Taxi stieg und dabei einen Dooring-Unfall auslöste, bei dem ein Radfahrer gegen die Tür fuhr und an den Unfallfolgen verstarb. Er wurde freigesprochen. Also Mitgefühl mit einem Unfallverursacher, der straffrei ausgeht, ist wichtiger, als darauf aufmerksam zu machen, dass die Justiz (wenn es tatsächlich ein glatter Freispruch war) mal eben von Radfahrern verlangt, jederzeit mit öffnenden Türen auf ihren Wegen rechnen zu müssen.
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