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Verkehrspolitik in Berlin
geschrieben von krickstadt 
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marc-j
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Tagesspiegel
Mehr Tempo für die BVG: Wo Busse und Bahnen in Berlin schneller werden sollen

[www.tagesspiegel.de] (€)

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Tagesspiegel
Auf eine aktuelle Tagesspiegel-Nachfrage, wie weit die vor etwa zwei Jahren erstmals erwähnte Liste inzwischen abgearbeitet sei, antwortet die Verwaltung nur indirekt: Die Sammlung sei „als Dauer-Liste angelegt, sodass nach Abschluss von Maßnahmen neue Maßnahmen nachrücken“.

Ich frage mich echt, wo da die Neuigkeit sein soll. Selbst die übelsten Problemampeln werden ja nicht angegangen. Also scheint man bei der BVG genug Fahrzeuge und Personal zu haben.
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Latschenkiefer
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marc-j
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Tagesspiegel
Mehr Tempo für die BVG: Wo Busse und Bahnen in Berlin schneller werden sollen

[www.tagesspiegel.de] (€)

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Tagesspiegel
Auf eine aktuelle Tagesspiegel-Nachfrage, wie weit die vor etwa zwei Jahren erstmals erwähnte Liste inzwischen abgearbeitet sei, antwortet die Verwaltung nur indirekt: Die Sammlung sei „als Dauer-Liste angelegt, sodass nach Abschluss von Maßnahmen neue Maßnahmen nachrücken“.

Ich frage mich echt, wo da die Neuigkeit sein soll. Selbst die übelsten Problemampeln werden ja nicht angegangen. Also scheint man bei der BVG genug Fahrzeuge und Personal zu haben.

Im Prinzip passiert gar nichts. Und im Artikel steht dann auch noch drin, dass die seit Jahren überfällige neue Ampelschaltung Kniprode/Danziger wegen eines Fehlers wieder zurückgenommen werden musste. Da fehlt mir wirklich jegliches Verständnis. Ja, verkehrsabhängige Steuerungen sind komplizierter als Festumläufe, aber auch das dauert keine Monate oder gar Jahre. Beim Thema Ampeln läuft in der Verkehrsverwaltung einfach mal ganz grundsätzlich etwas falsch.

Frankfurter Tor wird auch erwähnt. Da sollte Baubeginn im letzten Jahr sein und tatsächlich wurde bisher ein neuer Ampelmast errichtet. Allerdings genau da, wo vor der aktuellen Anlage schon einmal ein Mast stand und aus Sicherheitsgründen wieder abgebaut wurde, weil es eben nicht wirklich gut funktioniert hat. Das Frankfurter Tor bekommt man nur mit Phasentrennung in den Griff und genau das ist offenbar gar nicht geplant.

--- Signatur ---
Bitte beachten Sie beim Aussteigen die Lücke zwischen Bus und Bordsteinkante!
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Jay
Frankfurter Tor wird auch erwähnt. Da sollte Baubeginn im letzten Jahr sein und tatsächlich wurde bisher ein neuer Ampelmast errichtet. Allerdings genau da, wo vor der aktuellen Anlage schon einmal ein Mast stand und aus Sicherheitsgründen wieder abgebaut wurde, weil es eben nicht wirklich gut funktioniert hat. Das Frankfurter Tor bekommt man nur mit Phasentrennung in den Griff und genau das ist offenbar gar nicht geplant.

Seit Monaten wird dort gebuddelt, ohne dass es weitergeht. Man hat nun die Kabel aller Ampelanlage freigelegt. Seitdem (Ende September) passiert aber nichts mehr.

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Tscheynsch hier vor Ju-Tu wis Sörvis tu Exebischn-Raunds änd Olümpick-Staydium



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 01.12.2025 12:43 von LariFari.
Die Parkraumbewirtschaftung kommt voran. Seit 1.12.2025 soll es die neuen Zonen 126 - 130 (die Zonen liegen südlich des Kaiserdamms, westlich der U 7 und nördlich des Hohenzollerndamms - und natürlich überwiegend innerhalb der Ringbahn) sowie die Zone 101 ("Rollbergkiez", zwischen Hermann- und Karl-Marx-Straße) geben.

Eine Quelle dazu habe ich hier gefunden: [emag.berliner-woche.de]

Hier noch ein Link zum aktuellen Stand in Stadt und Land Berlin: [www.berlin.de]



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 02.12.2025 21:22 von Marienfelde.
Passend dazu aus Reinickendorf:

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Tagesspiegel

Konkret empfiehlt die vom Stadtentwicklungsamt in Auftrag gegebene Studie, in den drei Zonen Alt-Tegel, Borsigturm und Sterkrader Straße Ost/Wittestraße montags bis freitags zwischen 9 und 16 Uhr eine Gebühr von fünfzig Cent für jede angefangene Viertelstunde zu erheben. (…)

Bezirksbürgermeisterin Emine Demirbüken-Wegner (CDU) bestätigt auf Nachfrage, dass derzeit nicht geplant sei, die vorgeschlagenen Parkzonen einzurichten.

[www.tagesspiegel.de]

(Die CDU warnt: „Für eine dreistündige Dampferfahrt müsste man nun zusätzlich sechs Euro fürs Parken einplanen“. Herrje.)
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Tagesspiegel

Tempo 50 an Berliner Hauptstraßen: Eltern zählen fast tausend Kinder – der Senat sieht dennoch keinen Schulweg

Hat die Senatsverkehrsverwaltung sich bei der Überprüfung von Schulwegen entlang der Strecken massiv verzählt?

Davon gehen die Grünen im Fall der Steglitzer Albrechtstraße aus. Auf der Strecke solle künftig zwischen Robert-Lück-Straße und der Neuen Filandastraße wieder Tempo 50 gelten. Dafür sollte die Senatsverkehrsverwaltung prüfen, ob auf dem Abschnitt Schulwege verlaufen, konnte nach eigenen Angaben jedoch kaum Schüler feststellen. (…)

Zwischen 7.30 und 8.20 Uhr zählten die Mitarbeiter am 21. Mai nur 25 Schulkinder, (…) Am frühen Nachmittag zwischen 13.15 und 14 Uhr waren des demnach sogar nur fünf Schüler.

(…) Die Grünen in Steglitz-Zehlendorf haben daher selbst an unterschiedlichen Stellen der Straße nachgezählt – und kommen zu ganz anderen Werten. Demnach hätten 772 beziehungsweise 356 Schüler den Abschnitt am Morgen passiert

(…) Am vergangenen Freitag haben auch Mitglieder des Netzwerks Schulwegsicherheit Steglitz-Zehlendorf an der Steglitzer Albrechtstraße nachgezählt. Ihr Ergebnis bei der morgendlichen Zählungen im gleichen Zeitraum: 943 Schüler. Noch einmal deutlich mehr.

(…) Offenbar spielt die Zahl der Schüler zur Bewertung, ob ein Schulweg vorliegt, für die Verkehrsverwaltung aber ohnehin keine Rolle: „Insbesondere geht es nicht um die Gesamtanzahl an Kindern, sondern um eine mögliche Bündelung von Schülerverkehren“, erklärt die Sprecherin. „Es geht um die Frage, kommen die Kinder da im Pulk. Bei einzelnen Kindern ist der Bürgersteig breit genug.“

Nur in solchen Situationen könnte es passieren, dass die Schüler auf die Straße ausweichen müssen. Auch sei es dann schwerer, heranfahrende Autos zu sehen.

[www.tagesspiegel.de]
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marc-j
Passend dazu aus Reinickendorf:

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Tagesspiegel

Konkret empfiehlt die vom Stadtentwicklungsamt in Auftrag gegebene Studie, in den drei Zonen Alt-Tegel, Borsigturm und Sterkrader Straße Ost/Wittestraße montags bis freitags zwischen 9 und 16 Uhr eine Gebühr von fünfzig Cent für jede angefangene Viertelstunde zu erheben. (…)

Bezirksbürgermeisterin Emine Demirbüken-Wegner (CDU) bestätigt auf Nachfrage, dass derzeit nicht geplant sei, die vorgeschlagenen Parkzonen einzurichten.

[www.tagesspiegel.de]

(Die CDU warnt: „Für eine dreistündige Dampferfahrt müsste man nun zusätzlich sechs Euro fürs Parken einplanen“. Herrje.)

Für Hin- und Rückfahrt mit dem ÖV muss man ohne Zeitkarte ab 1. Januar 8,00 Euro einplanen. Pro Person.
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marc-j
Passend dazu aus Reinickendorf:

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Tagesspiegel

Konkret empfiehlt die vom Stadtentwicklungsamt in Auftrag gegebene Studie, in den drei Zonen Alt-Tegel, Borsigturm und Sterkrader Straße Ost/Wittestraße montags bis freitags zwischen 9 und 16 Uhr eine Gebühr von fünfzig Cent für jede angefangene Viertelstunde zu erheben. (…)

Bezirksbürgermeisterin Emine Demirbüken-Wegner (CDU) bestätigt auf Nachfrage, dass derzeit nicht geplant sei, die vorgeschlagenen Parkzonen einzurichten.

[www.tagesspiegel.de]

(Die CDU warnt: „Für eine dreistündige Dampferfahrt müsste man nun zusätzlich sechs Euro fürs Parken einplanen“. Herrje.)

Mit dem Deutschlandticket nach Tegel zu fahren und im Prinzip gar nichts extra zu bezahlen, kommt der Autopartei natürlich gar nicht in den Sinn.
Tegel hatte ja mal eine U-Bahn...
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Nordender
Tegel hatte ja mal eine U-Bahn...

Und einen autonomen Bus zum Hafen ^^
Zitat
marc-j
Zitat
Nordender
Tegel hatte ja mal eine U-Bahn...

Und einen autonomen Bus zum Hafen ^^

Solange der nicht wieder fährt, ist die Nutzung des ÖV auch nicht möglich, in der Olympia-Bewerber-Stadt Berlin sind zehnminütige Fußwege schließlich nicht zumutbar.
Der Weg von der S-Bahn zieht sich schon, wenn sie überhaupt fährt.
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DerMichael
Mit dem Deutschlandticket nach Tegel zu fahren und im Prinzip gar nichts extra zu bezahlen, kommt der Autopartei natürlich gar nicht in den Sinn.

Dabei zeigt sich gerade bei diesem Beispiel, wie frei und unabhängig man tatsächlich ist, wenn man ohne eigenes Auto unterwegs ist: Man kann irgendwo vom Dampfer absteigen und muß nicht wieder zum Ausgangspunkt zurück um seinem Eigentum habhaft zu werden.


Das Gegenteil von pünktlich ist kariert.
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marc-j
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Tagesspiegel

Tempo 50 an Berliner Hauptstraßen: Eltern zählen fast tausend Kinder – der Senat sieht dennoch keinen Schulweg

Hat die Senatsverkehrsverwaltung sich bei der Überprüfung von Schulwegen entlang der Strecken massiv verzählt?

Davon gehen die Grünen im Fall der Steglitzer Albrechtstraße aus. Auf der Strecke solle künftig zwischen Robert-Lück-Straße und der Neuen Filandastraße wieder Tempo 50 gelten. Dafür sollte die Senatsverkehrsverwaltung prüfen, ob auf dem Abschnitt Schulwege verlaufen, konnte nach eigenen Angaben jedoch kaum Schüler feststellen. (…)

Zwischen 7.30 und 8.20 Uhr zählten die Mitarbeiter am 21. Mai nur 25 Schulkinder, (…) Am frühen Nachmittag zwischen 13.15 und 14 Uhr waren des demnach sogar nur fünf Schüler.

(…) Die Grünen in Steglitz-Zehlendorf haben daher selbst an unterschiedlichen Stellen der Straße nachgezählt – und kommen zu ganz anderen Werten. Demnach hätten 772 beziehungsweise 356 Schüler den Abschnitt am Morgen passiert

(…) Am vergangenen Freitag haben auch Mitglieder des Netzwerks Schulwegsicherheit Steglitz-Zehlendorf an der Steglitzer Albrechtstraße nachgezählt. Ihr Ergebnis bei der morgendlichen Zählungen im gleichen Zeitraum: 943 Schüler. Noch einmal deutlich mehr.

(…) Offenbar spielt die Zahl der Schüler zur Bewertung, ob ein Schulweg vorliegt, für die Verkehrsverwaltung aber ohnehin keine Rolle: „Insbesondere geht es nicht um die Gesamtanzahl an Kindern, sondern um eine mögliche Bündelung von Schülerverkehren“, erklärt die Sprecherin. „Es geht um die Frage, kommen die Kinder da im Pulk. Bei einzelnen Kindern ist der Bürgersteig breit genug.“

Nur in solchen Situationen könnte es passieren, dass die Schüler auf die Straße ausweichen müssen. Auch sei es dann schwerer, heranfahrende Autos zu sehen.

[www.tagesspiegel.de]

Schwachsinn! 25 Schulkinder. Soviel stehen gefühlt oftmals vorne im Bus wenn er überfüllt ist. Selbstverständlich sind dort morgens und nachmittags zahlreiche Schüler (Heese Gymnasium) und Kinder (Kita Mittelstr./Süd-West)
Mindestens (!) muß im Abschnitt 30 von 6-19h sein.
Zitat
Morgenpost

Wo bleibt das Konzept zum Anwohnerparken? Wegner macht Druck

In Berlin kostet derzeit ein Anwohnerparkschein 10,20 Euro für ein Jahr – und deckt damit nicht ansatzweise die Verwaltungskosten für die Ausstellung des Parkausweises. Verkehrssenatorin Ute Bonde (CDU) hat daher mehrfach angekündigt, dass noch in diesem Jahr ein Gesamtkonzept zum Anwohnerparken präsentiert werden soll, doch bisher ist davon nichts zu sehen.

(…) Inzwischen hat sich auch der Regierende Bürgermeister Kai Wegner (CDU) in die Debatte eingeschaltet. Er sagte dem „Tagesspiegel“ Anfang November: „Wir haben bei den Gebühren für das Anwohnerparken die Möglichkeit, die Einnahmesituation für Berlin deutlich zu verbessern. Ich möchte, dass wir jetzt schnell zu einer angemessenen Erhöhung der Gebühren für das Anwohnerparken kommen.“

Was die Arbeit an dem Gesamtkonzept so schwierig gestaltet, lässt die Senatsverwaltung offen.

[www.msn.com]
Zitat
MSN
„Eine Anpassung des Konzeptes muss sorgfältig von Politik und Verwaltung abgewogen und vorbereitet sein, da es unmittelbare Auswirkungen auf die Bevölkerung hat“, heißt es dazu nur. Daher sei „eine ausgewogene Gründlichkeit notwendig“.

Wetten, dass die CDU mit Sicherheit nichts verabschieden wird und auf keinen Fall eine Anpassung der Kosten erfolgen wird? Ich gehe sogar noch einen Schritt weiter und wette, dass intern überhaupt nichts in der Richtung passiert.
Wenn doch, dann erst nach der Wahl.

Herzliche Grüße von
'Möckernbrücke'
Dipl.-Fahrgast h.c.
Aber warum dann jetzt der Druck von Wegner? Klingt, als wären er, Bonde und Stettner nicht einig.
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marc-j
Aber warum dann jetzt der Druck von Wegner? Klingt, als wären er, Bonde und Stettner nicht einig.

Nur Show. Aktionismus vorgaukeln.Etwas für die Wähler und fürs Image tun. Sonst nichts.
Die CDU gaukelt gerne mal ihren Wählern etwas vor, was tatsächlich überhaupt kein Thema ist.



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 04.12.2025 07:45 von DerMichael.
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DerMichael
Nur Show. Aktionismus vorgaukeln.Etwas für die Wähler und fürs Image tun. Sonst nichts.
Die CDU gaukelt gerne mal ihren Wählern etwas vor, was tatsächlich überhaupt kein Thema ist.

Grundsätzlich ist das richtig, aber hier ist es ja eher ein Thema, dass für CDU-Wählende einfach unbearbeitet liegen bleiben könnte. Selbst mit dem Argument, hier einfach nur in die Kostendeckung der eigentlichen Bewirtschaftung zu kommen, dürfte man nicht wirklich punkten können. Eine darüber hinausgehende Reform, die angemessene Preise vorsehen würde, ist mit der Partei ohnehin nicht zu machen.
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