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Verkehrspolitik in Berlin
geschrieben von krickstadt 
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def
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DerMichael
Abgesehen davon ist die Kernkompetenz der CDU nicht ÖPNV, sondern Autoverkehr.

Selbst das ja nicht, sonst wüsste sie, dass auch Autofahrende etwas davon haben, wenn statt 100 Autos eine Straßenbahn unterwegs ist oder man mit zehn Radfahrenden statt zehn Autos um einen Stellplatz konkurriert.

Ja und abgesehen davon besteht ja hier zumindest grundsätzlich ein gewisser Konsens, dass es für jede verkehrliche Aufgabe auch in ökonomischer Hinsicht gut und weniger gut geeignete Verkehrsmittel gibt, um diese zu lösen. Ein solcher Konsens hat sich gerade in Parteien, deren komischerweise eine gewisse Wirtschaftskompetenz zugesprochen wird, beim ÖPNV kaum durchgesetzt.

Selbst einer ideologisch verblendeten autofreundlichen und auf einen schlanken Staat hin argumentierenden Partei sollte doch klar sein, dass punktuell auch mal der Verzicht auf einige Stellplätze zu Gunsten einer besseren ÖPNV-Lösung vorteilhaft sein kann - selbst für den Autoverkehr als Ganzes. Aber leider ist das wohl für manche Parteien komplett außerhalb des denkbaren.
Da ja hier auch einige Stadtplaner:innen (und vielleicht auch Architekt:innen?) dabei sind: Die Architektenkammer Berlin plant u.a. einen Ausschuss für Stadtentwicklung und Mobilität einzurichten und sucht dafür noch interessierte Mitglieder: [www.ak-berlin.de]
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DerMichael
Abgesehen davon ist die Kernkompetenz der CDU nicht ÖPNV, sondern Autoverkehr.

Selbst das ja nicht, sonst wüsste sie, dass auch Autofahrende etwas davon haben, wenn statt 100 Autos eine Straßenbahn unterwegs ist oder man mit zehn Radfahrenden statt zehn Autos um einen Stellplatz konkurriert.

Logisch hast du Recht, politisch anscheinend nicht: beim Wähler wird halt nur akzeptiert, wenn die CDU direkt nur etwas fürs Auto macht und, auch wenn die Tram für freiere Straßen sorgt, alle Investitionen in die Tram nur grüne Ideologie gegen das Auto sind, da die Tram ja mindestens eine Fahrspur belegt.
Dass die Tram 100 Autos von der Straße holt, wird halt nicht wahrgenommen und ist in deren Augen auch eher kontraproduktiv.

Aber vielleicht ist „Kernkompetenz“ auch das falsche Wort und „Markenkern“ eher richtig.



5 mal bearbeitet. Zuletzt am 18.12.2025 14:40 von DerMichael.
Übrigens heute im Tagesspiegel:

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Tagesspiegel

Exklusiv Bund belastet Bonde: Berlins Verkehrssenatorin hat A100-Simulation frei erfunden
Angesichts des A100-Chaos in Treptow erklärte Ute Bonde (CDU), der Verkehr sei vor Eröffnung der Autobahn-Verlängerung simuliert worden. Nun ist klar: Bonde hat die Öffentlichkeit getäuscht.

[www.tagesspiegel.de]

Und weil das noch nicht alles ist, was die so pragmatisch agierende CDU so macht, gleich das nächste:

Zitat
Tagesspiegel

Exklusiv Brisantes Senatspapier enthüllt: Senat stützt Tempo 50 an Schulweg auf falsche Zahlen

Verkehrssenatorin Ute Bonde (CDU) will auf einer Hauptverkehrsstraße, die auch Schulweg ist, wieder Tempo 50 einführen. Jetzt ist klar: Die Zahlengrundlage dafür wurde dilettantisch zusammengetragen.

[www.tagesspiegel.de]

Soviel zu meiner Theorie, dass die Bevölkerung von der CDU in allen Punkten permanent belogen wird.



2 mal bearbeitet. Zuletzt am 19.12.2025 08:17 von DerMichael.
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DerMichael
Übrigens heute im Tagesspiegel:

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Tagesspiegel

Exklusiv Bund belastet Bonde: Berlins Verkehrssenatorin hat A100-Simulation frei erfunden
Angesichts des A100-Chaos in Treptow erklärte Ute Bonde (CDU), der Verkehr sei vor Eröffnung der Autobahn-Verlängerung simuliert worden. Nun ist klar: Bonde hat die Öffentlichkeit getäuscht.
[www.tagesspiegel.de]

Ist Tino mal wieder empört? Bingo!
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Tagesspiegel

Tino Schopf, verkehrspolitischer Sprecher der SPD-Fraktion und inzwischen einer der schärfsten Kritiker Bondes, bezeichnete diese jüngst als „Senatorin für Mehr Verkehr und Keine Umwelt (SenMVKU)“. Mit Blick auf die von der Senatorin erfundene Verkehrssimulation sprach Schopf von einer „eklatanten Täuschung des Parlaments“.
[archive.fo]

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DerMichael
Und weil das noch nicht alles ist, was die so pragmatisch agierende CDU so macht, gleich das nächste:

Zitat
Tagesspiegel

Exklusiv Brisantes Senatspapier enthüllt: Senat stützt Tempo 50 an Schulweg auf falsche Zahlen

Verkehrssenatorin Ute Bonde (CDU) will auf einer Hauptverkehrsstraße, die auch Schulweg ist, wieder Tempo 50 einführen. Jetzt ist klar: Die Zahlengrundlage dafür wurde dilettantisch zusammengetragen.

[www.tagesspiegel.de]

Soviel zu meiner Theorie, dass die Bevölkerung von der CDU in allen Punkten permanent belogen wird.

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Tagesspiegel

Keine Gesamtzahlen, keine Zählstandards, eine Schule komplett vergessen: „Die Anordnung von Tempo 50 tagsüber in der westlichen Albrechtstraße hat keine belastbare Grundlage“, dieses Fazit zieht Grünen-Politiker Karl-Heinz Hage nach der Akteneinsicht.
[archive.ph]
Leider wird das vielen Wählern gefallen ("Endlich mal jemand der auf sowas nerviges wie Fakten pfeift und Nägel mit Köpfen macht"]
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PassusDuriusculus
Leider wird das vielen Wählern gefallen ("Endlich mal jemand der auf sowas nerviges wie Fakten pfeift und Nägel mit Köpfen macht"]

Fakten sind ja auch woke. SCNR...

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Selbstverständlich sollten wir mehr Schienen bauen!
Es wird noch besser. Die Autobahn hat doch in 2024 eine, bisher streng geheime, Simulation durchgeführt. Aber sehr selbst:

Zitat
Tagesspiegel Update
Am Freitag zeigte sich Kapek „empört darüber, dass diese Simulation heute an die Presse verschickt wurde, obwohl der Senat gegenüber dem Parlament behauptet hatte, dass diese Simulation so geheim sei, dass man sie nicht einmal Abgeordneten vorlegen dürfe“. Sie unterstellte Bund und Senat eine „Verschleierungstaktik“ und ergänzte: „Die Simulation legt klar offen, dass die gewählte Verkehrsführung ins maximale Chaos führen wird: für den Kfz-Verkehr und die Öffis.“
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DerMichael
Übrigens heute im Tagesspiegel:

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Tagesspiegel

Exklusiv Bund belastet Bonde: Berlins Verkehrssenatorin hat A100-Simulation frei erfunden
Angesichts des A100-Chaos in Treptow erklärte Ute Bonde (CDU), der Verkehr sei vor Eröffnung der Autobahn-Verlängerung simuliert worden. Nun ist klar: Bonde hat die Öffentlichkeit getäuscht.

[www.tagesspiegel.de]

Hier musste der Tagesspiegel im Laufe des Tages etwas zurückrudern. Was ich in sozialen Medien bereits bemängelt hatte, waren die komplett ignorierten Aussagen der Frau Bonde im Mobilitätsausschuss am Mittwoch (also deutlich vor Erscheinen des Texts heute früh um 5 Uhr). Mit Erlaubnis der Forenleitung zitiere ich aus meiner Mitschrift:

"Jedenfalls ist es so, dass die Autobahn des Bundes uns die Ergebnisse einer Simulation im November 2024 präsentiert haben, in der verschiedene Szenarien der Verkehrsführung an der Elsenbrücke untersucht wurden. Diese Simulation wurde im Auftrag der AdB von einem Ingenieurbüro durchgeführt, und diente vor allem als Entscheidungsgrundlage hinsichtlich des Wiederaufbaus des östlichen Überbaus der Elsenbrücke im Zusammenhang mit der Planung des 17. Bauabschnitts.
Dabei wurde jedoch auch das Szenario einer Eröffnung des 16. Bauabschnitts mit dem bestehenden Zustand der Elsenbrücke in Klammern Verkehrsführung 1 plus 1 betrachtet. Im Ergebnis zeigte die Simulation, dass die Verkehrssituation beherrschbar ist, eine Dosierung des Verkehrs an der Abfahrt möglich ist und die AdB einen Stau auf der A100 bis zu 1 km Länge in Kauf nimmt.
Im Februar 2025 das gleiche Netzmodell der Simulation wird durch ein anderes Ingenieurbüro für die Implementierung und Testung der vorgesehenen Signalprogramme für den Zustand nach Eröffnung des 16. Bauabschnitts genutzt. Am 29.07.2025 das Ingenieurbüro stellt die Simulationsergebnisse im Rahmen einer Videokonferenz vor. Der Verkehrsablauf in der Simulation stellt sich als nicht übermäßig kritisch dar. Die Stausituation um die Elsenbrücke entspricht augenscheinlich der bestehenden ohne Öffnung des 16. Bauabschnitts.
Daraufhin werden die geplanten Signalprogramme für die Lichtsignalanlage im Bereich der Ausfahrt Treptower Park zur Umsetzung freigegeben."

Der Tagesspiegel ist auch zurückgerudert, nachdem die Autobahn des Bundes ihre gestern getätigten Aussagen für ungültig erklärt hatte.

Die Grünen haben heute eine Pressemitteilung dazu herausgegeben.



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 19.12.2025 17:11 von nicolaas.
Bonde und die Union machen doch nur das, wofür sie gewählt wurden und bezahlt werden: Lügen, hetzen und betrügen zugunsten von St.Auto. Ich sehe daher nicht, dass es der CDU bei den nächsten Wahlen großartig schaden wird, was die Truppe da treibt. Die Frage ist eher, ob die Wähler der sPD es alle so lustig finden, was ihre Abgeordneten unter mehr oder weniger Getöse an Schweinereien mittragen und abnicken. Das könnte ganz böse enden, wenn der eine Teil zum schwarzen Original überläuft, ein zweiter zu den Grünen und/oder Linken flüchtet, und ein dritter Blau-Braun wählt oder gleich zu Hause bleibt.
Naja, da es in Deutschland bergab geht, sollten wir uns vielleicht auch gleich schonmal an das Verkehrssystem einer Stadt in einem Entwicklungsland gewöhnen. Also viel Autos, wenig ÖPNV und Stau bis zum Gehtnichtmehr. In den Entwicklungsländern ist man heutzutage allerdings schlauer und baut z.B. BRT, also geschützte Busspuren, die nicht auch nur mal kurz anderweitig verwendet werden.

Gruß Nemo
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Eine Straßenbahn ist besser als keine U-Bahn!!
"BRT" ist deutlich personalintensiver als Schienenverkehr. Und die demographische Entwicklung macht personalintensive Dinge immer weniger ratsam...

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Selbstverständlich sollten wir mehr Schienen bauen!
Ich glaub das war zynisch und nicht ernst gemeint.
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PassusDuriusculus
Ich glaub das war zynisch und nicht ernst gemeint.

Wie kommst du darauf, dass ich meinen Zynismus nicht ernst meine? Ich gebe aber zu, dass er kein sinnvoller Beitrag zu einer Lösung ist.

Gruß Nemo
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Eine Straßenbahn ist besser als keine U-Bahn!!



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 19.12.2025 23:29 von Nemo.
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VBB-Ente
Ich sehe daher nicht, dass es der CDU bei den nächsten Wahlen großartig schaden wird, was die Truppe da treibt.

Eben. Die Bevölkerung bekommt die Regierung, die sie verdient. Es ist nur erschreckend, wie leicht sich die Leute verführen und belügen lassen. Wie einfach zu manipulieren die sind. Und das obwohl es in den Schulen nun wirklich durchgekaut wurde.

Erfahrung ist die Summe aller Misserfolge und es tat anscheinend bei vielen noch nicht genug weh.

Vielleicht ist das auch ein selbstregulierendes System beim Menschen: wenn es zu viele werden, muss man sich halt selbst dezimieren, bis wieder nur die schlausten oder einfach die mit dem meisten Glück übrig bleiben.



2 mal bearbeitet. Zuletzt am 20.12.2025 06:35 von DerMichael.
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Bw Steg
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Nukebro
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RD-51
Spandau ist in der Tat eine absolute Katastrophe. Besonders am Rathaus hat man bei dem elendig langen Haltestellenbereich den Eindruck, dass sich die Busse gegenseitig blockieren. Nach wie vor bin ich der Meinung, dass Fahrzeuge, die eine gewisse Fahrzeughöhe aufweisen, durchaus die gescheitere Lösung darstellen.

Es braucht in Spandau größere Gefäßgrößen, aber ich weiß nicht ob es da mit Bussen getan ist. Ich denke die Straßenbahn sollte wieder zurück nach Spandau kommen. Zur Not als Inselnetz.

Übrigens gibt/gab es in Englisch beeinflussten Städten auch Doppeldecker-Trams. Zum Beispiel in Alexandria, Blackpool und Hong Kong und in vielen vielen ehemaligen Netzen...

Egal, was man vom weiteren Ausbau des Straßenbahnnetzes wo auch immer hält: Die Erfahrung der letzten zwanzig Jahre zeigt doch, dass dies schon deshalb ein anderes Thema ist, weil die erste Straßenbahn in Spandau nicht vor 2040 führe. Dagegen könnten mögliche, ja, nötige Doppeldecker schon - wieder!!! - in 2-4 Jahren hier fahren! Fadenscheinige Ausreden seitens der Politik wie auch der BVG, weshalb Doppeldecker - jahrzehntelang von Müllerstraße wie auch von Spandau aus im Einsatz - hier nicht mehr fahren sollten, in Cicero, vor allem aber auch von Britz aus einen idealen Einsatzort fänden, lassen den Norden wie auch den Nordwesten Berlins außen vor. Allein die Situation am Spandauer Rathaus wäre mit DD-Einsatz noch längst nicht ideal, aber für alle BVG-Kunden spürbar besser!

Meines Erachtens alles richtig. Westberliner Zeiten mit halbstadtdeckendem Doppeldeckerbetrieb von mehr als 1.000 (!) Großen Gelben werden u.a. wegen der (auf vielen Linien richtigen!) Präsenz des Gelenkbusses sowie auch des Wiederaufstiegs der S-Bahn im Westen zum Massenverkehrsmittel sicher nicht wiederkehren, aber:

1. Im Busbetrieb ist und bleibt der Doppeldecker wegen der großen Sitzplatzzahl vergleichsweise attraktiv (ja, ich weiß: die Sitzplätze im Oberdeck sind nicht behindertengerecht zu erreichen).

2. Durch die hohe Sitzplatzzahl liegt die tatsächliche Kapazität eines Doppeldeckers relativ nah an der zugelassenen Fahrgastzahl. Dies ist bei Bustypen, bei denen die zulässige Fahrgastzahl überwiegend aus Stehplätzen besteht, nicht der Fall (gilt natürlich auch für die Straßenbahn, deren Rückkehr nach Spandau richtig und notwendig ist).

3. Die Kapazität des Doppeldeckers ist in etwa mit dem der heutigen Gelenkbusse vergleichbar - mit dem Unterschied des etwas höheren Komforts für die Fahrgäste, die weit überwiegend einen Sitzplatz einnehmen können.

Warum der Doppeldecker ausgerechnet in Spandau - einem Bezirk mit marginaler Position von S-und U-Bahn, der dazu b.a.w. auch noch ohne Straßenbahn zurechtkommen muß - keinen Platz haben soll, erschließt sich mir absolut nicht, im Gegenteil: Bei der "Busdichte" am Rathaus führen höhere und dafür kürzere Busse zu einer gewissen Entlastung,

Marienfelde.



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 20.12.2025 08:02 von Marienfelde.
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DerMichael
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VBB-Ente
Ich sehe daher nicht, dass es der CDU bei den nächsten Wahlen großartig schaden wird, was die Truppe da treibt.

Eben. Die Bevölkerung bekommt die Regierung, die sie verdient. Es ist nur erschreckend, wie leicht sich die Leute verführen und belügen lassen. Wie einfach zu manipulieren die sind. Und das obwohl es in den Schulen nun wirklich durchgekaut wurde.

Erfahrung ist die Summe aller Misserfolge und es tat anscheinend bei vielen noch nicht genug weh.

Vielleicht ist das auch ein selbstregulierendes System beim Menschen: wenn es zu viele werden, muss man sich halt selbst dezimieren, bis wieder nur die schlausten oder einfach die mit dem meisten Glück übrig bleiben.

Die Verkehrspolitik spielt bei einem Grossteil der Wählerschaft eben keine grosse Rolle bei der Entscheidung.
Und dazu ist die Politik - egal welche Partei - immer schon von Lug und Betrug geprägt.

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Gute Nacht, Forum!
Aber warum nicht Doppeldecker Gelenkbusse?

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Selbstverständlich sollten wir mehr Schienen bauen!
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Nukebro
Aber warum nicht Doppeldecker Gelenkbusse?

Gibt es die eigentlich irgendwo im planmäßigen Linienbetrieb? Und selbst wenn es ein, zwei Städte geben sollte - wie viele Straßenbahnsysteme und -stecken wurden in den letzten Jahrzehnten errichtet?

Ich denke, die Forderung nach leistungsstärkeren Bussen ist genauso einzuordnen wie die M-Bahn-Fantastereien: Lösungskompetenz simulieren, um das Naheliegende zu verhindern.

Lustigerweise verhält sich die Spandauer CDU in ihrem Anti-Straßenbahn-Wahn sogar standortschädigend. Vor einiger Zeit meinte sie, wenn die Siemensbahn nach Hakenfelde verlängert werde, bräuchte es die Straßenbahn nicht, auch nicht Richtung Altstadt. Kurz: die Spandauer CDU möchte, dass die Leute zum Einkaufen und in der Freizeit nach Berlin fahren statt in die Altstadt und die Spandau Arcaden. Okay, wenn sie meinen... der geballten Wirtschaftskompetenz in der CDU möchte ich natürlich nicht widersprechen.
Zitat
Nukebro
"BRT" ist deutlich personalintensiver als Schienenverkehr. Und die demographische Entwicklung macht personalintensive Dinge immer weniger ratsam...

Ich meinte damit, dass man in Entwicklungsländern erkannt hat, dass Auto alleine nicht funktioniert und dass man den ÖPNV vorm Stau wirksam schützen muss. In Berlin gibt man sich Mühe, auch Straßenbahnen mit eigenem Gleiskörper per Nachrangschaltung am Stau zu beteiligen.

Gruß Nemo
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Eine Straßenbahn ist besser als keine U-Bahn!!
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