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Re: Verkehrspolitik in Berlin 20.12.2025 13:10 |
Zitat
def
Zitat
Nukebro
Aber warum nicht Doppeldecker Gelenkbusse?
Gibt es die eigentlich irgendwo im planmäßigen Linienbetrieb? Und selbst wenn es ein, zwei Städte geben sollte - wie viele Straßenbahnsysteme und -stecken wurden in den letzten Jahrzehnten errichtet?
Ich denke, die Forderung nach leistungsstärkeren Bussen ist genauso einzuordnen wie die M-Bahn-Fantastereien: Lösungskompetenz simulieren, um das Naheliegende zu verhindern.
Lustigerweise verhält sich die Spandauer CDU in ihrem Anti-Straßenbahn-Wahn sogar standortschädigend. Vor einiger Zeit meinte sie, wenn die Siemensbahn nach Hakenfelde verlängert werde, bräuchte es die Straßenbahn nicht, auch nicht Richtung Altstadt. Kurz: die Spandauer CDU möchte, dass die Leute zum Einkaufen und in der Freizeit nach Berlin fahren statt in die Altstadt und die Spandau Arcaden. Okay, wenn sie meinen... der geballten Wirtschaftskompetenz in der CDU möchte ich natürlich nicht widersprechen.
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Re: Verkehrspolitik in Berlin 20.12.2025 13:12 |
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Re: Verkehrspolitik in Berlin 20.12.2025 13:31 |
Zitat
Nukebro
Aber warum will man in Berlin die Bögl-Bahn bauen? Dachte die Spezl sitzen alle in der CSU...
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Re: Verkehrspolitik in Berlin 20.12.2025 17:54 |
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Nukebro
In Fürth hat die U-Bahn auch dazu geführt dass die Leute zum Einkaufen nach Nürnberg fahren
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Re: Verkehrspolitik in Berlin 21.12.2025 09:43 |
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Alter Köpenicker
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Nukebro
In Fürth hat die U-Bahn auch dazu geführt dass die Leute zum Einkaufen nach Nürnberg fahren
Dabei gibt es doch auch in Fürth eine schöne Einkaufsstraße, sogar mit Nürnberger Pfefferkuchenladen.
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Re: Verkehrspolitik in Berlin 23.12.2025 13:55 |
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Tagesspiegel
Wie berichtet, hatte Bonde den Finanzierungsstopp im Dezember 2024 nach einer Mail eines lokalen CDU-Abgeordneten veranlasst. Den Bezirk, der zwischenzeitlich ein externes Büro mit der Bürgerbeteiligung und Planung beauftragt hatte, informierte sie jedoch erst fünf Monate später darüber – wohl wissend, dass das Büro seine Kosten einklagen würde.
Zitat
Tagesspiegel
Dem Tagesspiegel liegt jetzt der Prüfvermerk der Abteilung VI der Verkehrsverwaltung exklusiv vor. Daraus geht hervor: Die kommunizierte Zahl von 25 ist falsch, an zwei „Zählstellen“ wurde de facto gar nicht gezählt und eine Schule wurde komplett vergessen.
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Re: Verkehrspolitik in Berlin 23.12.2025 14:16 |
Zitat
marc-j
Und wie kann es sein, dass die SPD über die Friedrichstrasse RRG „beendet“ aber diesen ganzen Blödsinn (das ist hier ja auch nur ein kleiner Ausschnitt) mitträgt?
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Re: Verkehrspolitik in Berlin 23.12.2025 17:10 |
Der Unterschied ist, Giffey und Saleh wollten RRG um jeden Preis beenden, da war der Anlass egal. Wäre es nicht die Friedrichstraße gewesen, hätte man etwas anderes gefunden. Hochhausbebauung von THF, A113 nach Kreuzberg, U8 nach Buch, irgendwas, das die Grünen nicht mittragen können. Umgekehrt wird man jetzt so ziemlich jede Schweinerei mittragen.Zitat
Lopi2000
Zitat
marc-j
Und wie kann es sein, dass die SPD über die Friedrichstrasse RRG „beendet“ aber diesen ganzen Blödsinn (das ist hier ja auch nur ein kleiner Ausschnitt) mitträgt?
Das ist halt die größtmögliche Abgrenzung vom früheren Koalitionsfinanzminister: Besser falsch regieren als nicht regieren.
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Re: Verkehrspolitik in Berlin 24.12.2025 06:44 |
Zitat
VvJ-Ente
Der Unterschied ist, Giffey und Saleh wollten RRG um jeden Preis beenden, da war der Anlass egal. Wäre es nicht die Friedrichstraße gewesen, hätte man etwas anderes gefunden. Hochhausbebauung von THF, A113 nach Kreuzberg, U8 nach Buch, irgendwas, das die Grünen nicht mittragen können. Umgekehrt wird man jetzt so ziemlich jede Schweinerei mittragen.Zitat
Lopi2000
Zitat
marc-j
Und wie kann es sein, dass die SPD über die Friedrichstrasse RRG „beendet“ aber diesen ganzen Blödsinn (das ist hier ja auch nur ein kleiner Ausschnitt) mitträgt?
Das ist halt die größtmögliche Abgrenzung vom früheren Koalitionsfinanzminister: Besser falsch regieren als nicht regieren.
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Re: Verkehrspolitik in Berlin 24.12.2025 07:25 |
Zitat
DerMichael
Zitat
VvJ-Ente
Der Unterschied ist, Giffey und Saleh wollten RRG um jeden Preis beenden, da war der Anlass egal. Wäre es nicht die Friedrichstraße gewesen, hätte man etwas anderes gefunden. Hochhausbebauung von THF, A113 nach Kreuzberg, U8 nach Buch, irgendwas, das die Grünen nicht mittragen können. Umgekehrt wird man jetzt so ziemlich jede Schweinerei mittragen.Zitat
Lopi2000
Zitat
marc-j
Und wie kann es sein, dass die SPD über die Friedrichstrasse RRG „beendet“ aber diesen ganzen Blödsinn (das ist hier ja auch nur ein kleiner Ausschnitt) mitträgt?
Das ist halt die größtmögliche Abgrenzung vom früheren Koalitionsfinanzminister: Besser falsch regieren als nicht regieren.
Ich schätze, die Grünen mit ihrem Drang, etwas zu verändern, waren der Alles-Umsonst-SPD viel zu anstrengend. Die Grünen wollten Veränderung. Aber die SPD will genauso wenig Veränderung wie die CDU. Die will nur noch ihre Ruhe. Dann muss man sich ja selbst anpassen.
Zitat
DerMichael
Und die SPD war mal eine progressive Partei. Lang ists her.
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Re: Verkehrspolitik in Berlin 24.12.2025 07:28 |
Zitat
def
Heute betreibt die sPD nur noch Besitzstandswahrung.
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Re: Verkehrspolitik in Berlin 24.12.2025 07:32 |
Zitat
Alter Köpenicker
Zitat
def
Heute betreibt die sPD nur noch Besitzstandswahrung.
Nicht wirklich, wenn man die Wahlergebnisse zu diesem Besitzstand dazuzählt.
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Re: Verkehrspolitik in Berlin 24.12.2025 12:26 |
Parteien sind keine monarchistischen Königshäuser. Am Ende des Tages sind es die Wähler die entscheiden. Die mitunter stärksten Geburtsjahrgänge sind u.a. die Boomer-Generation. Es ist logisch und normal, dass man denen nicht täglich Veränderungen präsentieren kann die die Jugend vielleicht zeitgemäß, überfällig oder hipp findet.Zitat
DerMichael
Die Grünen wollten Veränderung. Aber die SPD will genauso wenig Veränderung wie die CDU. Die will nur noch ihre Ruhe.
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Re: Verkehrspolitik in Berlin 24.12.2025 13:10 |
Zitat
GraphXBerlin
Parteien sind keine monarchistischen Königshäuser. Am Ende des Tages sind es die Wähler die entscheiden. Die mitunter stärksten Geburtsjahrgänge sind u.a. die Boomer-Generation. Es ist logisch und normal, dass man denen nicht täglich Veränderungen präsentieren kann die die Jugend vielleicht zeitgemäß, überfällig oder hipp findet.
Zitat
GraphXBerlin
Hier wird ständig über über Parteien hergezogen ohne zu bedenken, dass sie durchaus auch die Meinung und Wünsche der Wähler umsetzen. Die Wähler sind übrigens die Menschen die neben euch wohnen oder denen ihr täglich begegnet. z.B. geht mir dieser permanente anhaltende Umbennenungs-Wahn von Straßen in vorrangig grünen Bezirken höllisch auf den Sack. Einer von vielen Gründen weshalb Wähler Richtung CDU abgedriftet sind.
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Re: Verkehrspolitik in Berlin 24.12.2025 13:16 |
Zitat
GraphXBerlin
Parteien sind keine monarchistischen Königshäuser. Am Ende des Tages sind es die Wähler die entscheiden. Die mitunter stärksten Geburtsjahrgänge sind u.a. die Boomer-Generation. Es ist logisch und normal, dass man denen nicht täglich Veränderungen präsentieren kann die die Jugend vielleicht zeitgemäß, überfällig oder hipp findet.
Hier wird ständig über über Parteien hergezogen ohne zu bedenken, dass sie durchaus auch die Meinung und Wünsche der Wähler umsetzen. Die Wähler sind übrigens die Menschen die neben euch wohnen oder denen ihr täglich begegnet.
Zitat
GraphXBerlin
z.B. geht mir dieser permanente anhaltende Umbennenungs-Wahn von Straßen in vorrangig grünen Bezirken höllisch auf den Sack. Einer von vielen Gründen weshalb Wähler Richtung CDU abgedriftet sind.
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Re: Verkehrspolitik in Berlin 24.12.2025 13:29 |
Zitat
DerMichael
Das Problem, was die Grünen haben: anstatt sich erstmal mit dem Spatz in der Hand zufrieden zu geben, muss es immer der Weißkopfseeadler auf dem Horst sein.
Anstatt einem Mann die erste echte Chance zu geben, der nun wirklich nicht so dumm ist, wie von der CDU und der Presse dargestellt wird, musste es die Frau „aus dem Völkerrecht sein“.
Zitat
DerMichael
Künast musste unbedingt mit ihrem Veggie-Day um die Ecke kommen. Damit bedient man vielleicht die eigene Bubble, die einen sowieso wählt, verschreckt aber alle anderen potentiellen Wähler, die eben auf soetwas keinen Bock haben und sich zurecht denken, dass es doch wohl wichtigere Dinge gibt, als ein Veggie-Day in der Kantine und Straßennamen, die auch irgendwo zur weniger heroischen Geschichte der Stadt gehören.
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Re: Verkehrspolitik in Berlin 24.12.2025 13:32 |
Zitat
DerMichael
Mit der Umbenennung geht das irgendwie verloren.
Jetzt ist das irgendeine Person wie tausend andere, die man nicht kennt und deren Namen man sich eh nicht behält.
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Re: Verkehrspolitik in Berlin 24.12.2025 13:38 |
Zitat
Lopi2000
Warum sollte man sinnvolle Ansätze für die es gute Argumente gibt, nicht auch verfolgen und umsetzen?
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Re: Verkehrspolitik in Berlin 24.12.2025 13:46 |
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Lopi2000
Zitat
DerMichael
Mit der Umbenennung geht das irgendwie verloren.
Jetzt ist das irgendeine Person wie tausend andere, die man nicht kennt und deren Namen man sich eh nicht behält.
Bei Adolf Hitler ist es umgekehrt: obwohl der nach ihm benannte Platz wieder umbenannt wurde, erinnert man sich an ihn. Sollte dieser seinen früheren Namen weiterhin tragen? Nach Deiner Argumentation, die ja auch von vielen anderen geteilt wird, wäre dies eindeutig zu bejahen.
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Re: Verkehrspolitik in Berlin 24.12.2025 13:57 |
Zitat
DerMichael
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Lopi2000
Warum sollte man sinnvolle Ansätze für die es gute Argumente gibt, nicht auch verfolgen und umsetzen?
Das kann man machen, wenn die eigene Bubble groß genug ist. Aber damit sollte man sich besser nicht seinen Wahlkampf versauen, wenn man auch Wähler außerhalb der Bubble überzeugen will.
Hat Merz ver der Wahl gesagt: „Wir machen die gleiche Politik, wie die Grünen, nur schlechter und ohne Schuldenbremse!“?
Natürlich nicht. Er hat den Leuten das erzählt, was sie hören wollten. Und Veggie-Day will halt außerhalb der Grünen Bubble keiner hören. So sinnvoll das auch ist.
Stattdessen bedient die CDU ihre Wähler mit so einem Blödsinn wie „Technologieoffenheit“ oder „hocheffiziente Verbrenner“. Und wird dafür vom dummen Volk abgefeiert, obwohl das alles totaler Quatsch ist. Da werden halt die primitiven Gefühle der Masse adressiert und nicht die logischen Gehirnzellen einiger weniger Intellektueller.