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Verkehrspolitik in Berlin
geschrieben von krickstadt 
Und noch eine Nein-Doch-Ooh-Meldung aus New York: "City-Maut sorgt für saubere Luft" [www.tagesschau.de]

"Das ist die große Frage gewesen: Haben wir die Verschmutzung nur in die Nachbarschaften außerhalb der Zone verlagert? Das ist nicht das, was wir gesehen haben", betont Fraser. Die Daten zeigen sogar leichte Verbesserungen in der gesamten Metropolregion. Fraser wird deutlich: "Wir schicken den Verkehr nicht einfach in die Bronx."
[...]
Dass dies funktioniert, zeigt der Blick auf die Logistik. Die Zahl der großen Lkw in der Zone sank um 18 Prozent. "Viele Lieferwagen sind dazu übergegangen, ihre Waren am Abend auszuliefern, außerhalb der Stoßzeiten", erklärt Timothy Fraser diesen Wandel. Das entzerre den Stau und verhindere Smog-Spitzen.


Zitat
Florian Schulz
Und noch eine Nein-Doch-Ooh-Meldung aus New York: "City-Maut sorgt für saubere Luft" [www.tagesschau.de]

"Das ist die große Frage gewesen: Haben wir die Verschmutzung nur in die Nachbarschaften außerhalb der Zone verlagert? Das ist nicht das, was wir gesehen haben", betont Fraser. Die Daten zeigen sogar leichte Verbesserungen in der gesamten Metropolregion. Fraser wird deutlich: "Wir schicken den Verkehr nicht einfach in die Bronx."
[...]
Dass dies funktioniert, zeigt der Blick auf die Logistik. Die Zahl der großen Lkw in der Zone sank um 18 Prozent. "Viele Lieferwagen sind dazu übergegangen, ihre Waren am Abend auszuliefern, außerhalb der Stoßzeiten", erklärt Timothy Fraser diesen Wandel. Das entzerre den Stau und verhindere Smog-Spitzen.

Stellt sich nur die Frage wann es auch in Berlin ein entsprechendes Programm gibt... Angeblich ist das ja rechtlich durchaus möglich da Berlin ein eigenes Bundesland ist...

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Selbstverständlich sollten wir mehr Schienen bauen!
CDU und Wähler wollen halt nicht
Warum sollten die auch? Ihr Projekt "Alles für das Auto" läuft doch blendend. Aktuell ist das doch eine Top-Werbekampagne. Die U-Bahn fährt unregelmäßig, bei der S-Bahn geht jeden Tag ein anderer Knotenpunkt stundenlang vom Netz (gestern Ostkreuz auf dem Ring und Gesundbrunnen auf der Nord-Süd-Verbindung), beim Bus fallen reihenweise Fahrten aus oder fahren nur als Zwergbus, und die vereeisten Fuß- und Radwege lassen auch diese Alternative wegfallen.
Kai Wegner war letzten Montag bei einem Anwohnerforum in Dahlem. Der Bezirksnewsletter Stegitz-Zehlendorf des Tagesspiegel berichtete (Autor: Boris Buchholz) darüber. Vor allem ging es natürlich um den Stromausfall, aber später kamen auch andere Themen zur Sprache, z.B.:

Zitat
Tagesspiegel
Ein anderer Bürger fragte nach der ehemals geplanten Verlängerung der Tram-Linie vom Alexanderplatz bis nach Rathaus Steglitz. Der Regierende staunte und fragte nur ungläubig: „Straßenbahn?“ In Steglitz-Zehlendorf? „Das habe ich noch nie gehört…“
Zitat
Global Fisch
Kai Wegner war letzten Montag bei einem Anwohnerforum in Dahlem. Der Bezirksnewsletter Stegitz-Zehlendorf des Tagesspiegel berichtete (Autor: Boris Buchholz) darüber. Vor allem ging es natürlich um den Stromausfall, aber später kamen auch andere Themen zur Sprache, z.B.:

Zitat
Tagesspiegel
Ein anderer Bürger fragte nach der ehemals geplanten Verlängerung der Tram-Linie vom Alexanderplatz bis nach Rathaus Steglitz. Der Regierende staunte und fragte nur ungläubig: „Straßenbahn?“ In Steglitz-Zehlendorf? „Das habe ich noch nie gehört…“

Aua!
Helena Wittlich hat für den Tagesspiegel über die Neue New-Yorker Citymaut und mögliche Schlussfolgerungen für Berlin geschrieben: [www.tagesspiegel.de] (€)

Zitat
Tagesspiegel
„Keiner zahlt gern für etwas, das früher umsonst war. So ging es auch Xavier. Bis zu fünfmal pro Woche fährt der Elektriker beruflich mit dem Auto nach Manhattan – in die Zone im Süden der Insel, in der seit einem Jahr die City-Maut gilt. Zuerst habe ich mich über die neun Dollar jeden Tag geärgert“, sagt er. Doch schon nach wenigen Wochen habe er eine Veränderung gespürt: weniger Stau, schnellere Fahrten zu seinen Terminen. Heute zahlt er die Gebühr gern.

(...) Seit Einführung der City-Maut fahren täglich rund 73.000 Fahrzeuge weniger in das zentrale Geschäftsviertel Manhattans – ein Rückgang von etwa elf Prozent. Das entspricht rund 27 Millionen Fahrten pro Jahr.

(...) Hinzu kommt, dass die Zahl schwerer Verkehrsunfälle in der Mautzone um 8,6 Prozent gesunken ist – deutlich stärker als im übrigen Stadtgebiet (minus 1,6 Prozent).

(...) Im ersten Jahr hat das System rund 550 Millionen Dollar eingebracht, Betriebs- und Installationskosten bereits abgezogen. Das ist mehr als ursprünglich erwartet.

Die Einnahmen sind für den öffentlichen Nahverkehr vorgesehen. So nutzt die Metropolitan Transportation Authority (MTA) das Geld, um dringend benötigte Investitionen in die Infrastruktur voranzubringen. Auch der barrierefreie Umbau von Stationen und Verbesserungen im Busverkehr werden aus den Einnahmen mitfinanziert.

(...) Nach Auswertungen der „New York Times“ stieg die Zahl der Besuche im zentralen Geschäftsviertel im ersten Jahr der Maut um rund 2,4 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Auch Restaurantreservierungen nahmen innerhalb der Zone in ähnlichem Umfang zu – trotz deutlich weniger Autos in der Innenstadt.

(...) Und entgegen der Befürchtung verlagerte sich der Verkehr nicht ins Umland: Studien zeigen, dass sich Fahrzeiten nicht nur in Manhattan, sondern auch in angrenzenden Stadtteilen und in Teilen New Jerseys verkürzten.

Und was hat das mit Berlin zu tun?

Zitat
Tagesspiegel
Stellt man [für Berlin] jedoch Schätzungen nach dem New Yorker Vorbild an, ergibt sich eine Größenordnung: Selbst bei vorsichtigen Annahmen – einem niedrigen Tarif, fällig nur an Werktagen, und ohne Pendler aus dem Umland sowie Touristen – könnte eine City-Maut jährliche Einnahmen im zweistelligen Millionenbereich bringen.

Im (finanziell) besten Szenario (100.000 Einfahrten pro Werktag mit 5€ Gebühr) werden 125 Mio. € an Einnahmen geschätzt.
Zitat
marc-j
Helena Wittlich hat für den Tagesspiegel über die Neue New-Yorker Citymaut und mögliche Schlussfolgerungen für Berlin geschrieben: [www.tagesspiegel.de] (€)

Zitat
Tagesspiegel
(...) Nach Auswertungen der „New York Times“ stieg die Zahl der Besuche im zentralen Geschäftsviertel im ersten Jahr der Maut um rund 2,4 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Auch Restaurantreservierungen nahmen innerhalb der Zone in ähnlichem Umfang zu – trotz deutlich weniger Autos in der Innenstadt.

Bitte, man kann doch das Provinzkaff New York nicht mit der Weltstadt Berlin vergleichen. Die Friedrichstraße, vor dem grünen Terrorregime die beliebteste Einkaufsstraße der Welt, mit Milliarden Besuchenden Tag pro Tag, wurde schließlich innerhalb von zwei Wochen total ruiniert. Das haben sie neulich erst wieder im RBB verkündet.
Stellt sich die Frage ob man nicht auch mehr als 5€ verlangen könnte...

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Selbstverständlich sollten wir mehr Schienen bauen!
Ich denke, die CDU kann sich mit einer City-Maut anfreunden: 20,40 € für 2 Jahre.
Aber nur, wenn's das stadtweite Anwohnerparken mit abdeckt.
Zitat
def
Zitat
marc-j
Helena Wittlich hat für den Tagesspiegel über die Neue New-Yorker Citymaut und mögliche Schlussfolgerungen für Berlin geschrieben: [www.tagesspiegel.de] (€)

Zitat
Tagesspiegel
(...) Nach Auswertungen der „New York Times“ stieg die Zahl der Besuche im zentralen Geschäftsviertel im ersten Jahr der Maut um rund 2,4 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Auch Restaurantreservierungen nahmen innerhalb der Zone in ähnlichem Umfang zu – trotz deutlich weniger Autos in der Innenstadt.

Bitte, man kann doch das Provinzkaff New York nicht mit der Weltstadt Berlin vergleichen. Die Friedrichstraße, vor dem grünen Terrorregime die beliebteste Einkaufsstraße der Welt, mit Milliarden Besuchenden Tag pro Tag, wurde schließlich innerhalb von zwei Wochen total ruiniert. Das haben sie neulich erst wieder im RBB verkündet.

Wie Recht Daniel Günther doch hat!
Zitat
DerMichael
Zitat
def
Zitat
marc-j
Helena Wittlich hat für den Tagesspiegel über die Neue New-Yorker Citymaut und mögliche Schlussfolgerungen für Berlin geschrieben: [www.tagesspiegel.de] (€)

Zitat
Tagesspiegel
(...) Nach Auswertungen der „New York Times“ stieg die Zahl der Besuche im zentralen Geschäftsviertel im ersten Jahr der Maut um rund 2,4 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Auch Restaurantreservierungen nahmen innerhalb der Zone in ähnlichem Umfang zu – trotz deutlich weniger Autos in der Innenstadt.

Bitte, man kann doch das Provinzkaff New York nicht mit der Weltstadt Berlin vergleichen. Die Friedrichstraße, vor dem grünen Terrorregime die beliebteste Einkaufsstraße der Welt, mit Milliarden Besuchenden Tag pro Tag, wurde schließlich innerhalb von zwei Wochen total ruiniert. Das haben sie neulich erst wieder im RBB verkündet.

Wie Recht Daniel Günther doch hat!

Was hat das mit Daniel Günther zu tun?

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Selbstverständlich sollten wir mehr Schienen bauen!
Berlin bekommt einen (ehrenamtlichen?!) Baustellenkoordinator: [www.berlin.de]
Zitat
marc-j
Berlin bekommt einen (ehrenamtlichen?!) Baustellenkoordinator: [www.berlin.de]

Was soll das? So etwas ist ein Vollzeitjob.
Zitat
Latschenkiefer
Zitat
marc-j
Berlin bekommt einen (ehrenamtlichen?!) Baustellenkoordinator: [www.berlin.de]

Was soll das? So etwas ist ein Vollzeitjob.

Angesichts der Fülle der Baustellen würde ich es sogar für einen mehrfachen Vollzeitjob halten, wobei dann vermutlich wieder die Geschichte mit den Köchen und dem Brei ins Spiel kommen könnte.


Das Gegenteil von pünktlich ist kariert.
Zitat
Alter Köpenicker
Angesichts der Fülle der Baustellen würde ich es sogar für einen mehrfachen Vollzeitjob halten, wobei dann vermutlich wieder die Geschichte mit den Köchen und dem Brei ins Spiel kommen könnte.

Im Grundsatz gibt es ja bereits mehrfache Vollzeitjobs, die dies übernehmen. Ich vermute mal eher eine Rolle, die in speziellen Fällen das Problem mit den Köchen und dem Brei wieder auseinander dividieren soll. Also eine Art Moderator, wenn die anderen Ebenen es nicht sinnvoll gelöst bekommen. Dafür finde ich die Vita auch gut geeignet.
Ich dachte, dafür gibt's ne Behörde? Wo kommen wir denn dahin, wenn jeder eine Baustelle einfach aufmachen darf.
Das fasst die Verkehrspolitik in unserem Land doch perfekt zusammen...


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