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Ausflugsverkehr im VBB-Land (Bahn und Bus) und an die Ostsee
geschrieben von Taktverdichtung 
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PassusDuriusculus
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Nukebro



Und ich denke diejenigen Ausflügler, die sich nicht auf eine spezifische Stadt festgelegt haben, wüssten gerne, was der schnellste Weg zu halbwegs salzigem Wasser, Strand und Strandkorb ist. Sei es an einem freien Samstag bei gutem Wetter oder – wenn die Verbindung schnell genug ist – als "after work" nach einem halben Arbeitstag....

Der schnellste Weg zu halbwegs salzigem Wasser wäre nach Bad Wilsnack oder ins Liquidrom...

Und eine Schnellfahtstrecke nur für After Work ist ein bisschen dürftig. Sollen dann auch nur um 18 Uhr ein Zug Berlin verlassen, sodass man 20 Uhr am Strand ist. Dann gehts um 22 Uhr zurück, um um Mitternacht wieder in Berlin zu sein?

Und wie machst du das aus Nürnberg? Afterwork in Venedig,

Ich habe explizit "nach einem halben Arbeitstag" geschrieben. Und der endet gemeinhin vor 18:00 Uhr.

Und von Nürnberg aus ist leider kein Meer in der Nähe aber immerhin das fränkische Seenland....

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Selbstverständlich sollten wir mehr Schienen bauen!
Wenn die Strecke saniert ist, sollte Hamburg wieder unschlagbar sein. 90 Minuten von Hbf zu Hbf und am Elbstrand gibt es Strandkörbe, wie der Name schon sagt Strand, und halbwegs salzig ist das Wasser auch.
Zitat
Nukebro
Ich bin ja der Meinung man sollte über eine NBS an die Ostsee nachdenken, aber ich werde vermutlich gleich wieder wegen Ketzerei gesteinigt....

Du bekommst allein mit Ausflugsverkehr niemals eine positive Kosten-Nutzen-Analyse. Und weder Berlin noch Brandenburg haben zu viel Geld für derartige Träume.

Faktisch gibt es eine zwei-stufige Aufwertung des RE Angebots. Man hat dieses Jahr den Anschluss nach Stralsund alle 2h in Angermünde an den RE3 in Richtung Schwedt hergestellt. Im nächsten Jahr klappen dann jene RE3, die von/nach Schwedt verkehren, ebenfalls nach Stralsund und stellen damit den 1h Takt her. Das bedeutet im Vgl. zu 2025 im Sommer doppelt so viele Direktfahrten im D_Ticket Tarif. An sonnigen Sommertagen oder in den Ferien wird auch dieses verdoppelte Angebot nie und nimmer der Nachfrage gerecht werden. Man sollte aber realistisch sein, dass das wohl in Anbetracht der Vielzahl der D-Ticket Inhaber auch niemals möglich wäre. Ich persönlich find es ja beachtlich genug, dass Brandenburg als "Transit-Bundesland" auf die Umlegung des RE3 Astes gedrängt hat. Denn den weitaus größeren Anteil des Benefits fährt McPomm als Bundesland ein.

Noch mehr subventioniertes Regionalverkehrsangebot auf einer ebenfalls noch zu bauenden Strecke... Für solche Träumereien hat man einfach kein Geld. Und wozu bräuchte man die außerhalb der Ferien, bei schlechtem Wetter etc wenn die Nachfrage sehr viel geringer ist?
Zitat
Balu der Bär
Noch mehr subventioniertes Regionalverkehrsangebot auf einer ebenfalls noch zu bauenden Strecke... Für solche Träumereien hat man einfach kein Geld. Und wozu bräuchte man die außerhalb der Ferien, bei schlechtem Wetter etc wenn die Nachfrage sehr viel geringer ist?

Wenn man sich anschaut, für welche Straßenbauprojekte weiterhin Geld da ist, wird deutlich, dass das eher eine Frage der Prioritätensetzung als des Geldes. Allerdings würden mir auch sinnvollere Neubaustrecken für die Bahn einfallen als eine neue Verbindung an die Ostsee, solange das keine Hochgeschwindigkeitsstrecke mit Tunnelanbindung nach Südschweden wird, die aber wohl nach Ideen von vor 10-15 Jahren auch wieder begraben ist.
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Nukebro
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GS
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Nukebro
Ich bin ja der Meinung man sollte über eine NBS an die Ostsee nachdenken, aber ich werde vermutlich gleich wieder wegen Ketzerei gesteinigt....

Und die ICE-Züge werden dann für das Deutschland-Ticket freigegeben?

Natürlich nicht. Aber auch auf einer NBS ist Regionalverkehr möglich. Siehe Nürnberg-Ingolstadt oder Stuttgart-Ulm... Und eine NBS würde auf der Bestandsstrecke Kapazitäten schaffen...

Statt gleich eine Neubaustrecke zu bauen, könnte man auch erstmal die Kapazität auf der Bestandsstrecke erhöhen, indem man längere Züge einsetzt. Dazu müssten nur die Bahnsteige auf die Länge gebracht werden, die sie schonmal üblich war.
Achtung, falsche Region :-)

Zitat
DerMichael
Aber irgendetwas zwischen zwei Stunden (HBF-Rostock) und 3:16 (HBf- Stralsund Hafen) bzw. 3:30 (Hbf-Binz) wird es wohl sein.

Ich hatte zuerst das „Hbf“ überlesen und einfach mal die Bushaltestelle Unter den Linden in Berlin als Start eingegeben. Die Ostsee ist von dort aus am dichtesten in Scharbeutz, die passende Haltestelle für diesen Punkt ist Jugendherberge. Die angebotenen Fahrten dauern dort ähnlich lange, zwischen 2:14 und 3:32 bekomme ich da von bahn.de ausgeworfen. Da kann man die 23km ja fast schon zu Fuß gehen (4:42).
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Jumbo
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Nukebro
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GS
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Nukebro
Ich bin ja der Meinung man sollte über eine NBS an die Ostsee nachdenken, aber ich werde vermutlich gleich wieder wegen Ketzerei gesteinigt....

Und die ICE-Züge werden dann für das Deutschland-Ticket freigegeben?

Natürlich nicht. Aber auch auf einer NBS ist Regionalverkehr möglich. Siehe Nürnberg-Ingolstadt oder Stuttgart-Ulm... Und eine NBS würde auf der Bestandsstrecke Kapazitäten schaffen...

Statt gleich eine Neubaustrecke zu bauen, könnte man auch erstmal die Kapazität auf der Bestandsstrecke erhöhen, indem man längere Züge einsetzt. Dazu müssten nur die Bahnsteige auf die Länge gebracht werden, die sie schonmal üblich war.

Wofür eine NBS, wenn die bestehenden Strecken nicht mal 160km/h hergeben?
Würde man Bernau-Angermünde-Stralsund auf 160km/h und die Südanbindung Usedoms wiederherstellen, wäre man in 2h in den Bädern.
Ein ICE-Verkehr würde sich nicht lohnen, die Leute klagen ja schon, dass sie keine durchgehende Regioverbindung nach Dresden haben. Da wird nur deshalb der IC/RJ genutzt, weil es mit dem Regio extrem unbequem ist.
Für den IC/ICE-Preis an die Ostsee sind die meisten viel zu geizig.
Und mal ehrlich: warum für 1:30h bezahlen, wenn man in 2h „umsonst“ fährt?
Keine Ahnung, wie jetzt die Gleisgeometrie bei Nassenheide-Kavelsdorf ist, aber vielleicht geht da ja demnächst mit ETCS auch möglicherweise mehr.
Zitat
DerMichael
Wofür eine NBS, wenn die bestehenden Strecken nicht mal 160km/h hergeben?
Würde man Bernau-Angermünde-Stralsund auf 160km/h und die Südanbindung Usedoms wiederherstellen, wäre man in 2h in den Bädern.

Genau, die Karniner Brücke [de.wikipedia.org] müsste endlich wieder aufgebaut werden! Bis 1945 lag sie auf der schnellsten Verbindung zur „Badewanne der Berliner“.
Und Nukebro hätte seinen Quasi-Neubau.

Herzliche Grüße von
'Möckernbrücke'
Dipl.-Fahrgast h.c.



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 12.02.2026 21:52 von Möckernbrücke.
[www.gcmap.com] hier mal eine Karte die zeigt was so im Radius von 150-250km Luftlinie um BER liegt...

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Selbstverständlich sollten wir mehr Schienen bauen!
Na, außer Stettin, sehe ich da nicht viel. Vielleicht noch Posen. Dresden, Leipzig haben ja ihre eigenen Flughäfen und alles andere ist doch eher unbedeutend. Ja Magdeburg, Schwerin, Rostock, Stralsund, Halle, Erfurt - alles kleinere Städte.
Zitat
Nukebro
[www.gcmap.com] hier mal eine Karte die zeigt was so im Radius von 150-250km Luftlinie um BER liegt...
Sieht aus wie diese Karten, wo die Schäden verzeichnet sind, wenn Ber(lin) von einer Atombombe getroffen wird...
Zitat
Nukebro
[www.gcmap.com] hier mal eine Karte die zeigt was so im Radius von 150-250km Luftlinie um BER liegt...

Besser geeignet sind für diesen Zweck Isochronenkarten, die zeigen, wie weit man mit der Bahn in x Stunden oder Minuten vom Startort aus kommt. Leider möchte Die Bahn verständlicherweise nicht, dass das mit ihrer Liveauskunft gemacht wird, sodass die Karten wohl jeweils auf bestimmten Fahrplaninformationen basieren, die nicht unbedingt aktuell sind. [www.chronotrains.com] bietet hier z.B. eine neuere und eine ältere Karte [old.chronotrains.com] , die aber u.a. die aktuelle Generalsanierung der Strecke nach Hamburg nicht berücksichtigen.
Zitat
Heidekraut
Na, außer Stettin, sehe ich da nicht viel. Vielleicht noch Posen. Dresden, Leipzig haben ja ihre eigenen Flughäfen und alles andere ist doch eher unbedeutend. Ja Magdeburg, Schwerin, Rostock, Stralsund, Halle, Erfurt - alles kleinere Städte.

Mir ging es mit der Karte in erster Linie darum zu veranschaulichen in welchem Umkreis welche Teile der Ostsee liegen....

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Selbstverständlich sollten wir mehr Schienen bauen!
Zitat
Nukebro
Mir ging es mit der Karte in erster Linie darum zu veranschaulichen in welchem Umkreis welche Teile der Ostsee liegen....

Wobei die Entfernung nichts damit zu tun, wie schnell man einen Ort erreicht. So ist man aktuell mit der Eisenbahn zum Beispiel recht schnell im fernen Rostock und braucht mitunter mehr als doppelt so lange, um auf die nähere Insel Usedom zu gelangen.


Das Gegenteil von pünktlich ist kariert.
Zitat
Lopi2000
Zitat
Nukebro
[www.gcmap.com] hier mal eine Karte die zeigt was so im Radius von 150-250km Luftlinie um BER liegt...

Besser geeignet sind für diesen Zweck Isochronenkarten, die zeigen, wie weit man mit der Bahn in x Stunden oder Minuten vom Startort aus kommt. Leider möchte Die Bahn verständlicherweise nicht, dass das mit ihrer Liveauskunft gemacht wird

Der VBB bietet doch auch eine Erreichbarkeitsanlayse auf seiner Livekarte an. Ich kann aber nicht erkennen, ob diese auf Livedaten basiert (dazu bräuchte ich mal ein deutlich verspätetes Verkehrsmittel als Ausgangspunkt, um die Analyse ab „jetzt“ mit den Fahrplandaten ab einem Zeitpunkt nächste Woche zu vergleichen).

Allerdings lässt sich die Reisedauer auf maximal 2 Stunden einstellen, was nicht reicht um zur Ostsee (oder auch zum Ostsee) zu kommen. In dieser Zeit geht es ab Berlin Hbf maximal bis Anklam (RE3), Altentreptow (RE5), Rostock Hbf (IC17, die Ostsee ist da aber auch noch ein ganzes Stück weg), Langhagen (RE5), Dossow (RE6, weiter via Meyenburg–Güstow (wird aber nicht bedient)), Kyritz Am Bürgerpark (Strecke via Neustadt(Dossow)–Pritzwalk–Güstow, aktuell nicht durchgehend bedient), Uelzen (akutelle Route Richtung Lübeck-Travemünde), Cottbus-Merzdorf (zum Ostsee fehlen dann aber noch ein ca. 2km weiterer Fußweg).



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 13.02.2026 16:44 von Jumbo.
Berlin Hbf - Rostock Hbf braucht mit dem IC knapp unter 2 Stunden.
Die Reisezeit ist doch aber gar nicht das Problem. Solang es nur billig genug ist, füllen sich die Regio*s doch im Sommer von selbst. Die Nachfrage verteilt sich dann irgendwann von ganz allein und die Leute in Berlin können dies Jahr SA ab Gesundbrunnen 0430 mit dem ersten RE3 los, ab bis Angermünde, dort in den RE30 und dann weiter nach Stralsund.

Klar wäre es für den Komfort einzelner besser, mehr Züge tagsüber und diese schneller fahren zu lassen. Aber ökonomisch ist das unsinnig, weil ich die Gegenläufer auch bezahlen muss. Ich hab ja in Stralsund kein Depot, wo ich die Züge stapeln kann, bis der geneigte Tagestourist am Nachmittag / Abend zurück will. Und nach Mukran, wo man viele Züge abstellen könnte, wollen dann doch den wenigsten...

Ich meine, es ist doch auch beachtenswert, dass selbst FlixTrain da offensichtlich keinen Bedarf sieht und kein eigenes Angebot in den Markt stellt. Die wären sicher in der Lage, Tickets für 9€ oneway anzubieten, aber die Kundschaft erwartet halt Regio quasi-umsonst zum D-Tarif. Reiner Mitnahme-Effekt. Und dann - so finde ich - sollte die öffentliche Hand das wenige Geld, was sie zur Verfügung hat - sinnvoller ausgeben. Man darf ja nicht vergessen, dass man an anderen Ecke und Enden das Angebot zusammengestrichen hat.
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Alter Köpenicker
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Nukebro
Mir ging es mit der Karte in erster Linie darum zu veranschaulichen in welchem Umkreis welche Teile der Ostsee liegen....

Wobei die Entfernung nichts damit zu tun, wie schnell man einen Ort erreicht. So ist man aktuell mit der Eisenbahn zum Beispiel recht schnell im fernen Rostock und braucht mitunter mehr als doppelt so lange, um auf die nähere Insel Usedom zu gelangen.

Richtig aber die Entfernung kann ein Indiz dafür sein wie schnell es mit einer NBS sein könnte. 200 Kilometer kommen mit einer aggressiv trassierten NBS ohne Zwischenhalte in einer Stunde machbar sein....

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Selbstverständlich sollten wir mehr Schienen bauen!
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Nukebro
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Alter Köpenicker
Zitat
Nukebro
Mir ging es mit der Karte in erster Linie darum zu veranschaulichen in welchem Umkreis welche Teile der Ostsee liegen....

Wobei die Entfernung nichts damit zu tun, wie schnell man einen Ort erreicht. So ist man aktuell mit der Eisenbahn zum Beispiel recht schnell im fernen Rostock und braucht mitunter mehr als doppelt so lange, um auf die nähere Insel Usedom zu gelangen.

Richtig aber die Entfernung kann ein Indiz dafür sein wie schnell es mit einer NBS sein könnte. 200 Kilometer kommen mit einer aggressiv trassierten NBS ohne Zwischenhalte in einer Stunde machbar sein....

Nur dafür fehlt irgendwie ein konkretes Ziel, wo diese hinführen soll? Strand ist gewissermaßen hunderte Kilometer lang.
Macht doch bitte einen eigenen Faden für die (niemals kommende) NBS auf. Außer unserem Atombombenfreund sind sich doch alle einig, dass es völliger Quatsch ist. Dann kann ich den wenigstens ignorieren....
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