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Verkehrssituation Karlshorst
geschrieben von Arnd Hellinger 
@Heidekraut:
Falls du das wirklich glaubst, sei dir gesagt: Die einzige Stelle in Berlin, wo das Fahrrad Maximalforderungen bekommen hat (wenn überhaupt) ist die Holzmarktstr. zwischen Jannowitzbrücke und Lichtenberger, bei allen anderen Stellen haben wir faule Kompromisse oder gar nichts (was ich persönlich ja immer noch besser finde als faule Kompromisse)



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 09.08.2026 12:12 von PassusDuriusculus.
Ich finde es allerdings interessant, dass neben Heidekraut scheinbar viele weitere Berliner zu der Erkenntnis kommen, das Verkehrsmittel Fahrrad wäre in den letzten Jahren in der Berliner Verkehrsplanung und Verkehrsraumgestaltung wie ein König behandelt worden.

Was sagen diese Menschen zu Städten, die tatsächlich fahrradfreundlich sind?
Zitat
Adenosin
Ich finde es allerdings interessant, dass neben Heidekraut scheinbar viele weitere Berliner zu der Erkenntnis kommen, das Verkehrsmittel Fahrrad wäre in den letzten Jahren in der Berliner Verkehrsplanung und Verkehrsraumgestaltung wie ein König behandelt worden.

Was sagen diese Menschen zu Städten, die tatsächlich fahrradfreundlich sind?

Diese kognitive Dissonanz muss man erst einmal aushalten...

Beispiel

Ich würde mir ja wünschen, dass man einmal so eine Grafik auf ein Wahlplakat druckt.



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 09.08.2026 13:42 von Latschenkiefer.
Zitat
Wutzkman
Zitat
Latschenkiefer
Zitat
marc-j
Dont feed the troll?
Genau, Trolle bitte nicht füttern.
+1
Können wir uns darauf geschlossen einigen?

Nein, wie auch andere, die schon inhaltlich geantwortet haben, finde ich es besser, solche verkehrspolitisch-ideologischen Märchengeschichten nicht unwidersprochen stehen zu lassen, sondern einzuordnen und richtig zu stellen.

Zitat
Heidekraut
Im Baugewerbe werden doch nun auch alle möglichen Bestimmungen aufgeweicht, wieso ist das nicht auch im Mobilitätsgesetz möglich? Es würde der Gesamtsituation sehr gut bekommen. Aber König Fahrrad braucht ja seine max. Bedingungen. König Auto bekommt sie eben dann nicht mehr. Ist doch gut so, oder?

Neben dem politisch beschlossenen und geänderten Mobilitätsgesetz gibt es auch noch die RASt06 (Richtlinien für die Anlage von Stadtstraße), die als "aktueller Stand der Technik" gelten. Davon abzuweichen ist rechtlich deutlich schwieriger, da - wer auch immer die Abweichungen für eine konkrete Maßnahme empfiehlt oder beschließt - im Zweifel für eine Abweichung von diesem Stand der Technik und daraus entstehende Konsequenzen haftet.

Der Vorsitzende des Gremiums, das sich mit der Neufassung der RASt26 befasst hat, wird die Ergebnisse im Oktober 2026 unter der Überschrift "Mobilität und Infrastruktur auf dem Weg zu Vision Zero und Klimaresilienz" im Rahmen des Deutsche Straßen- und Verkehrskongresses präsentieren. Dabei ist zu erwarten und zu hoffen, dass viele Ansätze aus dem Berliner Mobilitätsgesetz in der Fachöffentlichkeit Gehör fanden, Grundlage der neuen Straßenbaurichtlinien sein werden. Da dies ein fachlicher, unpolitischer Prozess ist, wird die verkehrspolitische Ideologie ihn zum Glück wenig verwässern können. Das Ad-hoc-Papier "Ergänzende Handlungsanleitungen zur Anwendung der RASt 06" von 2022, das wesentliche geplante Änderungen der RASt vorwegnimmt, weist schon deutlich den Weg.
Zitat
Adenosin
Ich finde es allerdings interessant, dass neben Heidekraut scheinbar viele weitere Berliner zu der Erkenntnis kommen, das Verkehrsmittel Fahrrad wäre in den letzten Jahren in der Berliner Verkehrsplanung und Verkehrsraumgestaltung wie ein König behandelt worden.

Hmm, aber könnte dieser Eindruck nicht - unbeabsichtigt - auch gerade in der "Ära Günther" dadurch entstanden sein, dass gewisse Radverkehrsanlagen umgesetzt wurden, ohne den jeweiligen Straßenzug ganzheitlich zu beplanen? Mein Negativbeispiel ist da leider nach wie vor die Invalidenstraße zwischen Garten- und Brunnenstraße, wo SenMVKU, BA Mitte und BVG bis heute aus unerfindlichen Gründen nicht in der Lage waren, die Anlage der regelwerkskonformen RVA auch zur Schaffung ebensolcher barrierefreier Kap-Bahnsteige für die Straßenbahnlinien M8 und 12 zu nutzen - stattdessen schiebt mensch sich vorliegend bis heute gegenseitig die Schuld für nämliche Untätigkeit zu...

Dass derlei - wie auch in der eigentlich threadgegenständlichen Ehrlichstraße - daneben jeweils noch zu vermeidbaren Mehrkosten in durchaus relevanten Größenordnungen führt und mit "nachhaltigem Baumaterialeinsatz" etc. ebenfalls eher weniger zu tun hat, macht das Ganze auch nicht wirklich sinnvoller.

Zitat
Adenosin
Was sagen diese Menschen zu Städten, die tatsächlich fahrradfreundlich sind?

Hmm, evtl. laufen in anderen Städten diese ganzen Planungsprozesse schlicht und ergreifend in einer sowohl zeiteffizienteren wie auch transparenteren Form ab, so dass alle Betroffenen deren Inhalt und Nutzen leicht nachvollziehen können? Nochmal das Beispiel Ehrlichstraße - da fand also im Winter 2018/19 eine Bürgerinformation zum Projekt statt und danach passierte fünf Jahre lang öffentlich wahrnehmbar rein gar nichts, bis irgendwelche Verwaltungsmenschen mit der "unbedingten Notwendigkeit eines kompletten PFV" um die Ecke kamen und gleichzeitig der Zustand der bestehenden Gleisanlage sofortiges Handeln erforderte.

Warum also hat mensch nicht einfach die in 2018 präsentierte Entwurfsplanung damals sofort an ein einschlägiges Ingenieurbüro gegeben mit dem Auftrag, daraus zeitnah eine Genehmigungs- bzw. Ausführungsplanung zu generieren? Nein, lieber suchen die Zuständigen in Berlin dann jahrelang nach Problemen, um dann behaupten zu können, für dieselben keine Lösung zu haben, so dass das Projekt leider leider traurigerweise nicht umgesetzt werden könne...

Viele Grüße
Arnd



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 09.08.2026 14:50 von Arnd Hellinger.
Zitat
Latschenkiefer
Zitat
marc-j
Das MobG wurde doch gerade zu Lasten „König Fahrrad“ und zu Gunsten „König Auto“ aufgeweicht? Dont feed the troll?

Genau, Trolle bitte nicht füttern.

Es geht aber nicht darum, Trolle zu füttern oder nicht. Es geht darum, Bedenken und Einwände - die entsprechen dem Wesen nach nun einmal nicht immer der eigenen Auffassung - zu diskutieren und ggf. eingeschlichene Falschinformationen aufzuklären. Genau darin liegt übrigens die vornehmste Aufgabe eines themenfeldbezogenen Online-Forums...

Wie lange die jüngst vom AGH beschlossenen Änderungen des MobG überhaupt formell in Kraft sein und ob die überhaupt - schließlich müssen dazu ja auch noch jeweils passende Verwaltungsvorschriften, Arbeitsanweisungen, Handreichungen etc. aufgelegt und geschult werden - in signifikantem Ausmaß Eingang in alltägliches Verwaltungshandeln werden finden können, muss mensch eingedenk des Datums "20.09.2026" indes auch noch abwarten... :-)

Viele Grüße
Arnd
Zitat
Arnd Hellinger
Zitat
Adenosin
Ich finde es allerdings interessant, dass neben Heidekraut scheinbar viele weitere Berliner zu der Erkenntnis kommen, das Verkehrsmittel Fahrrad wäre in den letzten Jahren in der Berliner Verkehrsplanung und Verkehrsraumgestaltung wie ein König behandelt worden.

Hmm, aber könnte dieser Eindruck nicht - unbeabsichtigt - auch gerade in der "Ära Günther" dadurch entstanden sein, dass gewisse Radverkehrsanlagen umgesetzt wurden, ohne den jeweiligen Straßenzug ganzheitlich zu beplanen? Mein Negativbeispiel ist da leider nach wie vor die Invalidenstraße zwischen Garten- und Brunnenstraße, wo SenMVKU, BA Mitte und BVG bis heute aus unerfindlichen Gründen nicht in der Lage waren, die Anlage der regelwerkskonformen RVA auch zur Schaffung ebensolcher barrierefreier Kap-Bahnsteige für die Straßenbahnlinien M8 und 12 zu nutzen - stattdessen schiebt mensch sich vorliegend bis heute gegenseitig die Schuld für nämliche Untätigkeit zu...

Aber was ist denn daran überraschend (wenn auch nicht schön), dass eine Linie markieren und Flexpoller draufdübeln kostentechnisch und auch vom Planungsaufwand nichts mit dem Bau barrierefreier Haltestellen inkl. Entwässerungsanpassung etc. zu tun hat? Also warum sollte das ein Projekt sein?
Zitat
marc-j
Zitat
Arnd Hellinger
Zitat
Adenosin
Ich finde es allerdings interessant, dass neben Heidekraut scheinbar viele weitere Berliner zu der Erkenntnis kommen, das Verkehrsmittel Fahrrad wäre in den letzten Jahren in der Berliner Verkehrsplanung und Verkehrsraumgestaltung wie ein König behandelt worden.

Hmm, aber könnte dieser Eindruck nicht - unbeabsichtigt - auch gerade in der "Ära Günther" dadurch entstanden sein, dass gewisse Radverkehrsanlagen umgesetzt wurden, ohne den jeweiligen Straßenzug ganzheitlich zu beplanen? Mein Negativbeispiel ist da leider nach wie vor die Invalidenstraße zwischen Garten- und Brunnenstraße, wo SenMVKU, BA Mitte und BVG bis heute aus unerfindlichen Gründen nicht in der Lage waren, die Anlage der regelwerkskonformen RVA auch zur Schaffung ebensolcher barrierefreier Kap-Bahnsteige für die Straßenbahnlinien M8 und 12 zu nutzen - stattdessen schiebt mensch sich vorliegend bis heute gegenseitig die Schuld für nämliche Untätigkeit zu...

Aber was ist denn daran überraschend (wenn auch nicht schön), dass eine Linie markieren und Flexpoller draufdübeln kostentechnisch und auch vom Planungsaufwand nichts mit dem Bau barrierefreier Haltestellen inkl. Entwässerungsanpassung etc. zu tun hat? Also warum sollte das ein Projekt sein?

Eigentlich nichts. Eher traurig, dass man es andersherum auch nicht besser hinbekommen hat. Erinnert sei hier an die Boxhagener Str. mit den neu angelegten überfahrbaren Kaphaltestellen Niederbarnimstraße und Wismarplatz. Auf die Radverkehrsanlage vom Wismarplatz bis zur Warschauer Str. warten Rad Fahrende bis heute.

Und bezüglich der Invalidenstraße liegt das Versäumnis auch schon deutlich früher. Bereits mit dem Bau der Straßenbahn zum Hauptbahnhof hätten die Haltestellen umgebaut werden müssen. Ich habe in den Informationsveranstaltungen damals nachgefragt und da hieß es, dass das zwar durchaus sinnvoll wäre, wenn die Strecke eh über mehrere Monate zur M10-Einbindung am Nordbahnhof gesperrt ist, aber dass es noch gar nicht notwendig sei und man sicher rechtzeitig vor Ablauf der PBefG-Frist den Umbau hin bekommt. Eine Planung dafür ist mir bis heute nicht bekannt. Immerhin kommt jetzt mit der Gleiserneuerung endlich die Haltestelle Zionskirchplatz dran.

--- Signatur ---
Bitte beachten Sie beim Aussteigen die Lücke zwischen Bus und Bordsteinkante!
Zitat
Lopi2000
Zitat
Wutzkman
Zitat
Latschenkiefer
Zitat
marc-j
Dont feed the troll?
Genau, Trolle bitte nicht füttern.
+1
Können wir uns darauf geschlossen einigen?

Nein, wie auch andere, die schon inhaltlich geantwortet haben, finde ich es besser, solche verkehrspolitisch-ideologischen Märchengeschichten nicht unwidersprochen stehen zu lassen, sondern einzuordnen und richtig zu stellen.

Wenn alle sich endlich drauf einigen könnten, Heidis geistige Ergüsse als das einzuordnen, was sie sind, nämliche inhaltsleeres Geschwurbel, dann gäbe es nichts, was man einordnen und richtig stellen müsste, weil bei jedem dann stehen würde:

Zitat
Heidekraut
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Zitat
Arnd Hellinger
Zitat
Latschenkiefer
Zitat
marc-j
Das MobG wurde doch gerade zu Lasten „König Fahrrad“ und zu Gunsten „König Auto“ aufgeweicht? Dont feed the troll?

Genau, Trolle bitte nicht füttern.

Es geht aber nicht darum, Trolle zu füttern oder nicht. Es geht darum, Bedenken und Einwände - die entsprechen dem Wesen nach nun einmal nicht immer der eigenen Auffassung - zu diskutieren und ggf. eingeschlichene Falschinformationen aufzuklären. Genau darin liegt übrigens die vornehmste Aufgabe eines themenfeldbezogenen Online-Forums...

Es steht dir selbstredend frei, das anders einzuordnen und richtig zu stellen, aber an dieser Stelle sehe ich mich gezwungen, dich zu korrigieren. Denn prinzipiell bin ich völlig bei dir, aber Heidi geht es gar nicht darum, Bedenken und Einwände zu äußern. Er will gar nicht diskutieren und Falschinformationen aufgeklärt bekommen, sondern lediglich eine Plattform haben, wo er seine Gülle abladen kann. Während du dir noch die Mühe machst und recherchierst, erklärst und richtig stellst, rotzt er in 10 andere Threads seinen Dreck hinein:

Flood the Zone with shit…
Zitat
Wutzkman
Zitat
Lopi2000
Nein, wie auch andere, die schon inhaltlich geantwortet haben, finde ich es besser, solche verkehrspolitisch-ideologischen Märchengeschichten nicht unwidersprochen stehen zu lassen, sondern einzuordnen und richtig zu stellen.

Wenn alle sich endlich drauf einigen könnten, Heidis geistige Ergüsse als das einzuordnen, was sie sind, nämliche inhaltsleeres Geschwurbel, dann gäbe es nichts, was man einordnen und richtig stellen müsste, weil bei jedem dann stehen würde:

Zitat
Heidekraut
Benutzer wird ignoriert — Diesen Beitrag jetzt anzeigen

Und dann bleiben seine Behauptungen unwidersprochen stehen und jemand unbedarftes (z.B. eine KI), der zufällig auf das Forum trifft, nimmt die Aussagen für richtig hin – gab ja keinen Widerspruch, weil alle einer Meinung sind.
Ihr merkt alle garnicht, dass man Euch begründet widersprtcht. Ihr schwebt in Eurer Blase und fühlt Euch wohl dabei. Alles andere sind haltlose Unterstellungen. Ich halte nichts vom endlosen Diskutieren, ich will nur deutlich machen, dass es auch andere Auffassungen gibt. Und ob die die Mehrheit darstellen oder nicht, werden die Wahlen zeigen. Leider werde ich speziell in Berlin die wählen, die erfolgreich die Wohnungsmisere abmildern werden. Das sich das auch auf die Verkehrspolitik auswirkt, muss ich leider in Kauf nehmen.
Zitat
Heidekraut
Ihr merkt alle garnicht, dass man Euch begründet widersprtcht. Ihr schwebt in Eurer Blase und fühlt Euch wohl dabei. Alles andere sind haltlose Unterstellungen. Ich halte nichts vom endlosen Diskutieren, ich will nur deutlich machen, dass es auch andere Auffassungen gibt.

Ja, aber was nützen andere Auffassungen oder "Mehrheiten", wenn es z.B. um technische Regelwerke geht, die von Expertengremien erarbeitet werden und gar keine Mehrheiten oder ideologische Beeinflussen brauchen?

Zitat
Heidekraut
Und ob die die Mehrheit darstellen oder nicht, werden die Wahlen zeigen. Leider werde ich speziell in Berlin die wählen, die erfolgreich die Wohnungsmisere abmildern werden. Das sich das auch auf die Verkehrspolitik auswirkt, muss ich leider in Kauf nehmen.

Es behauptet ja ziemlich jede Partei, erfolgreich die Wohnungsmisere abmildern zu wollen. Allerdings verfolgen und verteufeln sie ziemlich unterschiedliche Ansätze, so dass es diesbezüglich wohl vor allem gut ist, dass wohl keine Partei die absolute Mehrheit holen wird, sondern es einen Kompromiss zwischen den unterschiedlichen Ansätzen geben muss. Es wäre halt nur gut, wenn dieser Kompromiss nicht einfach alles, was irgendein Beteiligter nicht will, verhindert, sondern auch Neubau in Größenordnungen ermöglicht. Denn auch wenn es natürlich unter den Vermietenden schwarze Schafe gibt, bringt es eher wenig, wenn die zu wenigen Wohnungen hinterher nur jemand anderem gehören als heute.
Eigentlich kann man die letzten 3 Seiten (mindestens) in die Tonne hauen, weil um die Verkehrssituation in Karlshorst geht es hier schon lange nicht mehr.

Zitat
Jumbo
Und dann bleiben seine Behauptungen unwidersprochen stehen und jemand unbedarftes (z.B. eine KI), der zufällig auf das Forum trifft, nimmt die Aussagen für richtig hin – gab ja keinen Widerspruch, weil alle einer Meinung sind.

Meinst Du, Trollikraut ändert seine Meinung, weil er hier einmal Kontra bekommt? Da lachen ja die Hühner...
Zitat
Latschenkiefer
Eigentlich kann man die letzten 3 Seiten (mindestens) in die Tonne hauen, weil um die Verkehrssituation in Karlshorst geht es hier schon lange nicht mehr.

Doch geht es schon, aber halt nicht um einzelne Kreuzungen oder die präzise Lage einzelner Bahnsteigkanten oder Haltestellen, sondern um die verkehrspolitischen Rahmenbedingungen, unter denen sich die Verkehrssituation momentan entwickelt. Für eine potenzielle Problemlösung sind diese Rahmenbedingungen offenbar sie längerem deutlich wichtiger als Detailfragen.

Zitat
Latschenkiefer
Zitat
Jumbo
Und dann bleiben seine Behauptungen unwidersprochen stehen und jemand unbedarftes (z.B. eine KI), der zufällig auf das Forum trifft, nimmt die Aussagen für richtig hin – gab ja keinen Widerspruch, weil alle einer Meinung sind.

Meinst Du, Trollikraut ändert seine Meinung, weil er hier einmal Kontra bekommt? Da lachen ja die Hühner...

Nein, vermutlich nicht, aber wie Jumbo schrieb, geht es auch nicht darum, hier einen Dialog zu führen, um einzelne Personen zu überzeugen (dies ginge ggf. besser per direkten Nachrichten, wäre aber in vielen Fällen auch eine unsinnige Mühe), sondern darum, unsinnige Behauptungen nicht unwidersprochen stehen zu lassen.



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 10.08.2026 14:21 von Lopi2000.
Zitat
Heidekraut
Leider werde ich speziell in Berlin die wählen, die erfolgreich die Wohnungsmisere abmildern werden.

Und Du weißt jetzt schon zuverlässig, wer das sein wird?


Das Gegenteil von pünktlich ist kariert.
Zitat
marc-j
Zitat
Arnd Hellinger
Zitat
Adenosin
Ich finde es allerdings interessant, dass neben Heidekraut scheinbar viele weitere Berliner zu der Erkenntnis kommen, das Verkehrsmittel Fahrrad wäre in den letzten Jahren in der Berliner Verkehrsplanung und Verkehrsraumgestaltung wie ein König behandelt worden.

Hmm, aber könnte dieser Eindruck nicht - unbeabsichtigt - auch gerade in der "Ära Günther" dadurch entstanden sein, dass gewisse Radverkehrsanlagen umgesetzt wurden, ohne den jeweiligen Straßenzug ganzheitlich zu beplanen? Mein Negativbeispiel ist da leider nach wie vor die Invalidenstraße zwischen Garten- und Brunnenstraße, wo SenMVKU, BA Mitte und BVG bis heute aus unerfindlichen Gründen nicht in der Lage waren, die Anlage der regelwerkskonformen RVA auch zur Schaffung ebensolcher barrierefreier Kap-Bahnsteige für die Straßenbahnlinien M8 und 12 zu nutzen - stattdessen schiebt mensch sich vorliegend bis heute gegenseitig die Schuld für nämliche Untätigkeit zu...

Aber was ist denn daran überraschend (wenn auch nicht schön), dass eine Linie markieren und Flexpoller draufdübeln kostentechnisch und auch vom Planungsaufwand nichts mit dem Bau barrierefreier Haltestellen inkl. Entwässerungsanpassung etc. zu tun hat? Also warum sollte das ein Projekt sein?

Sorry, aber geht's Dir sonst noch gut...?

Es gibt keinen völker-, verfassungs- sowie bundesrechtlichen Anspruch gegen einen kommunalen Straßenbaulastträger, in einer bestimmten Straße Radverkehrsanlagen in definierter Güte anzulegen, wohl aber aus UN-BRK, Grundgesetz sowie PBefG - auch wenn Schnieder den relativieren wollte - einen solchen gegen den Aufgabenträger des ÖPNV auf Schaffung barrierefreier Haltestellen. Das rein landesrechtliche MobG iist insofern klar nachrangig. Was nicht implizieren soll, ich sei gegen RVA im Allgemeinen oder speziell in Invaliden- oder Ehrlichstraße...

Und ja, ich weiß auch, dass diese RVA in der Invalidenstraße damals gewissermaßen als "Spontanreaktion" auf einen schweren Verkehrsunfall mit Todesfolge für hiesige Begriffe "sehr kurzfristig" umgesetzt wurde, aber wenn ich doch als zuständige Planungsbehörde weiß, dass ich in derselben Straße auf derselben Fläche gesetzlich nicht nur eine RVA, sondern auch zwei barrierefreie Haltestellenpaare anzulegen verpflichtet bin, richte ich doch - eigentlich schon aus verwaltungsökonomischen Erwägungen - mein Augenmerk darauf, beide Maßnahmen nach Möglichkeit zu bündeln. Derlei böte zudem Einsparpotenzial u. a. bei Baustelleneinrichtungen, Mietkosten für Absperrbaken etc..

Ob zudem für max. 6ßm lange Kapbahnsteige tatsächlich zwingend komplizierteste Abwasseranlagen, Lichtkonzepte etc. projektiert werden müssen, scheint mir ebenfalls fraglich, wenn ich sehe, wie pragmatisch andere deutsche Städte an diese Thematik gehen...

Viele Grüße
Arnd
Zitat
Arnd Hellinger
Ob zudem für max. 6ßm lange Kapbahnsteige tatsächlich zwingend komplizierteste Abwasseranlagen, Lichtkonzepte etc. projektiert werden müssen, scheint mir ebenfalls fraglich, wenn ich sehe, wie pragmatisch andere deutsche Städte an diese Thematik gehen...

Realistischerweise hätte eine kombinierte Lösung in Berlin vermutlich aber nicht bedeutet, dass die Kap-Haltestellen hier zusammen mit den verbesserten Radverkehrsanlagen vor einigen Jahren gekommen wären, sondern dass die verbesserten Radverkehrsanlagen zurückgestellt worden wären, bis alle möglichen Planungsbeteiligten sich auf dieses Gesamtprojekt inkl. vollständiger Erneuerung des Unterbaus geeinigt hätten (und dann sicher noch eine weitere Planungsphase, in der die neue Hausleitung des Verkehrssenats das neue Miteinander in die Planungskultur integriert hätte). Dennoch wären hier natürlich auch zeitnah Kaphaltestellen nötig und grundsätzlich bekommt man so etwas ja auch in Berlin auch ordentlich als Provisorium hin. (Ich erinnere mich z.B. an temporäre, asphaltierte, barrierefreie SEV-Haltestellen für die Linie 12 am Helmholtzplatz vor einigen Jahren.)
Zitat
Alter Köpenicker
Zitat
Heidekraut
Leider werde ich speziell in Berlin die wählen, die erfolgreich die Wohnungsmisere abmildern werden.

Und Du weißt jetzt schon zuverlässig, wer das sein wird?

Vermutlich meint er diejenigen, die rund 22 Millionen Menschen (davon 1,65 Millionen in Berlin) aus Deutschland entfernen wollen. Da werden eine Menge Wohnungen frei...
Zitat
VvJ-Ente
Zitat
Alter Köpenicker
Zitat
Heidekraut
Leider werde ich speziell in Berlin die wählen, die erfolgreich die Wohnungsmisere abmildern werden.

Und Du weißt jetzt schon zuverlässig, wer das sein wird?

Vermutlich meint er diejenigen, die rund 22 Millionen Menschen (davon 1,65 Millionen in Berlin) aus Deutschland entfernen wollen. Da werden eine Menge Wohnungen frei...

Dan wird doch so lange abgerissen, bis genug Parkplätze da sind und der Wohnungsmangel wieder seinen gewünschten Zustand erreicht hat. Von günstigen Mieten kann ja kein Hauseigentümer leben.

Gruß Nemo
---

Eine Straßenbahn ist besser als keine U-Bahn!!
Zitat
Jumbo
Zitat
Wutzkman
Zitat
Lopi2000
Nein, wie auch andere, die schon inhaltlich geantwortet haben, finde ich es besser, solche verkehrspolitisch-ideologischen Märchengeschichten nicht unwidersprochen stehen zu lassen, sondern einzuordnen und richtig zu stellen.

Wenn alle sich endlich drauf einigen könnten, Heidis geistige Ergüsse als das einzuordnen, was sie sind, nämliche inhaltsleeres Geschwurbel, dann gäbe es nichts, was man einordnen und richtig stellen müsste, weil bei jedem dann stehen würde:

Zitat
Heidekraut
Benutzer wird ignoriert — Diesen Beitrag jetzt anzeigen

Und dann bleiben seine Behauptungen unwidersprochen stehen und jemand unbedarftes (z.B. eine KI), der zufällig auf das Forum trifft, nimmt die Aussagen für richtig hin – gab ja keinen Widerspruch, weil alle einer Meinung sind.

Was ist das denn für eine merkwürdige Argumentation? Wenn alle immer das Gleiche sehen, nämlich dass die Nachricht ignoriert wird, dann braucht man auch nicht zu widersprechen.
Und wieso fehlender Widerspruch automatisch als Zustimmung und Meinungsgleichheit gelten soll, muss du nochmal begründen. Dem ist nämlich mitnichten so.

Abgesehen davon kann man User, die eh nicht diskutieren wollen, auch einfach bannen, wenn man so große Angst vor der bösen KI hat.
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