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Ausbau des Straßenbahnnetzes unter CDU-SPD-Senat (2023-2026)
geschrieben von Jay 
Zitat
Philipp Borchert
Es bestehen ja noch jede Menge Optionen im aktuellen Rahmenvertrag. derzeit sind gut 60 lange Urbanliner bestellt (genau kann ich es gerade nicht sagen da mir nicht mehr einfällt, wie genau sich die Änderung mit den drei nun nicht mehr zu liefernden 30-Meter-Wagen auf die erste Tranche auswirken soll).

65 lange Bahnen sind fest bestellt.

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Für mehr gelbe Farbe im Netzplan: die Farben der U4 und U7 tauschen!
Peter Neumann schreibt in der Berliner Zeitung unter dem Titel "Senat stoppt Straßenbahnprojekte: So viele Millionen wurden schon versenkt", wie viele Millionen Euro mittlerweile für (Vor-)Planungen verpulvert wurden. Verpulvert, weil der aktuelle Senat quasi alles beerdigt hat.
Zitat
Stichbahn
Peter Neumann schreibt in der Berliner Zeitung unter dem Titel "Senat stoppt Straßenbahnprojekte: So viele Millionen wurden schon versenkt", wie viele Millionen Euro mittlerweile für (Vor-)Planungen verpulvert wurden. Verpulvert, weil der aktuelle Senat quasi alles beerdigt hat.

Ich hoffe, diese Satireregierung ist 2026 Geschichte in Berlin.
Zitat
Rollbert

Ich hoffe, diese Satireregierung ist 2026 Geschichte in Berlin.

Das glaube ich kaum, die meisten Menschen mögen ja Satire und ich habe die Befürchtung, daß es noch lustiger wird.


Das Gegenteil von pünktlich ist kariert.
Neue Signale aus dem amtierenden Senat: [www.morgenpost.de]

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Berliner Morgenpost
Durchbruch für Mega-Projekt
Bis zu zehn Geschosse: Steile Pläne für Berlins größtes Quartier

Von Sebastian Struwe, Bezirksreporter

Großprojekt Blankenburger Süden in Pankow: Von Süd nach Nord

Los gehen sollen die Bauarbeiten für den ÖPNV-Ausbau sowie das nutzungsgemischte, klimagerecht und nachhaltig gestaltete Quartier im Jahr 2029. Es soll über ökologisch hochwertige Grün- und Freiräume, Straßenbahnbetriebshof, Bildungseinrichtungen, Grün-, Sport- und Freizeitflächen verfügen. Außerdem im Zentrum über einen großen Anger, ein Stadtteilzentrum und diverse Einkaufsmöglichkeiten, eine Bibliothek, Musikschule und Volkshochschule.

...

Verkehr rund ums Mega-Quartier: 3,3 Kilometer Straßenbahn-Verlängerung

Staatssekretär Johannes Wieczorek skizzierte im Roten Rathaus das Verkehrskonzept. 80 Prozent des Verkehrs sollen ÖPNV, Fuß- und Radwege ausmachen, nur 20 Prozent der Autoverkehr. „Die Idee ist, dass motorisierter Individualverkehr sich in oberirdischen Quartiersgaragen abbildet. Wer da hinzieht, weiß, dass er nicht vor der eigenen Haustür parken kann, sondern einen kleinen Fußweg in Kauf nehmen muss“.

Zentral ist die Verlängerung der Straßenbahnlinie M2, über die Anwohnende lange gestritten haben. „Es gab Aufregung um die Frage, wie die Straßenbahn zum Bahnhof Blankenburg kommt“, sagt Gaebler. Eine Streckenführung durch die Erholungsanlage Blankenburg sei vom Tisch. Wo genau es lang gehe, müsse man sehen. Nun gehe es ums „Feintuning“, darum, wo genau Haltestellen und Kehranlage stehen sollen. Klar ist: Die Trasse, zu der parallel auf gleicher Länge ein Radweg gebaut werden soll, wird circa 3,3 Kilometer lang sein und „überwiegend als besonderer Bahnkörper“ verlaufen, also abseits des sonstigen Straßenverkehrs.

so long

Mario
Danke für den Hinweis. Was ist denn die "Erholungsanlage Blankenburg"?

Warum hat man in den großen vorhandenen Neubaugebieten soviel Leerstand abgerissen? Und immer noch nicht wirklich ausreichend nachverdichtet.



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 08.04.2025 19:29 von Heidekraut.
Zitat
der weiße bim
Neue Signale aus dem amtierenden Senat: [www.morgenpost.de]

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Berliner Morgenpost
„Es gab Aufregung um die Frage, wie die Straßenbahn zum Bahnhof Blankenburg kommt“, sagt Gaebler. Eine Streckenführung durch die Erholungsanlage Blankenburg sei vom Tisch. Wo genau es lang gehe, müsse man sehen. Nun gehe es ums „Feintuning“, darum, wo genau Haltestellen und Kehranlage stehen sollen. Klar ist: Die Trasse, zu der parallel auf gleicher Länge ein Radweg gebaut werden soll, wird circa 3,3 Kilometer lang sein und „überwiegend als besonderer Bahnkörper“ verlaufen, also abseits des sonstigen Straßenverkehrs.


Bin verwirrt...
Soll die Straßenbahn nun doch bis S Blankenburg verlängert werden? Ich dachte, der Abschnitt bis S Blankenburg wäre qualifiziert beendet worden und die Straßenbahn soll nun einfach irgendwo da enden?
Nein, die Straßenbahn soll, nach Darstellung auf der Senats-PK, vorerst in der neuen Siedlung enden und später möglicherweise zum S-Bahnhof Blankenburg oder zu einem möglichen künftigen S-Bahnhof am Außenring in Malchow verlängert werden. Verkehrs-Staatssekretär Wieczorek verwies noch auf U9 und U10, die perspektivisch dort hinfahren könnten.
Hier gibt es eine Grafik dazu
[www.rbb24.de]

Der Verweis auf eine mögliche U-Bahn ist ja mal total Quatsch. Ähnlich U8 im MV. Aber immerhin zeichnet man sie direkt ein :)

Es ist krass, dass die Anbindung an die nächste Schnellbahnstation (Blankenburg) nicht gemacht wird.
Zitat
TomB
Hier gibt es eine Grafik dazu
[www.rbb24.de]

Hier gibt es die Original-Grafik als PDF: [www.berlin.de]

Von der Seite: [www.berlin.de]

Zitat
TomB

Es ist krass, dass die Anbindung an die nächste Schnellbahnstation (Blankenburg) nicht gemacht wird.

Na hauptsache die Strecke kommt überhaupt erstmal. Vllt ist eine Weiterführung nach Norden zum neuen S-Bahnhof "Sellheimbrücke" und darüber hinaus über Karow bis Buch sogar sinnvoller. Dort sind auch große Wohnviertel die sich einen besseren Schienenanschluss wünschen.

Interessanter finde ich dagegen, dass die "Tangente Pankow" quer durch die Kleingartenanlage "Feuchter Winkel Ost" geführt werden soll. Da gibt's bestimmt den nächsten Aufstand. Warum plant man die Strecke nicht durch die Idunastraße? Ja da müssten am Ende auch ein paar Kleingärten dran glauben, aber längst nicht so viele, wie in der jetzt gewählten Variante.

Mit eben jenem Argument (erhalt von Kleingärten) wurde ja die Anbindung an den S Blankenburg abgesägt.
Der Zugang zum Bahnhof ist nördlich vom Ringlokschuppen. Daher soll die Haltestelle dort parallel zum Bahnhof entstehen. Das wäre nicht möglich, wenn man durch die Idunastrasse fährt.
Zitat
TomB
Hier gibt es eine Grafik dazu
[www.rbb24.de]

Der Verweis auf eine mögliche U-Bahn ist ja mal total Quatsch. Ähnlich U8 im MV. Aber immerhin zeichnet man sie direkt ein :)

Es ist krass, dass die Anbindung an die nächste Schnellbahnstation (Blankenburg) nicht gemacht wird.

Ja, es gab zu Beginn der gegenwärtigen Legislaturperiode von der damaligen Senatorin Schreiner eine recht schnelle Entscheidung, die ca. 800m Straßenbahn von der jetzt geplanten Endstelle bis zum S-Bahnhof nicht mehr weiterzuverfolgen - da es Proteste vor Ort gab (aus der besagten "Erholungsanlage"). Gleichzeitig wurden dann mit den Verlängerungen der U2 und U9 und der neuen U10 ca. 30km neue U-Bahn-Strecken avisiert. Das ist wieder mal Berliner Planung vom Feinsten: Damit wir ca. 800m Straßenbahn nicht bauen müssen, versprechen wir 30 km U-Bahn (die zum allergrößten Teil auch nie kommen werden).

Die Heranführung der Straßenbahn an die S-Bahn Blankenburg wäre allerdings absolut wichtig für einen attraktiven ÖPNV im geplanten Siedlungsbereich, da sie dann als hervorragender Zubringer dienen kann. Sie wäre dann von beiden Seiten gut genutzt: einmal aus Richtung Alexanderplatz - Prenzlauer Berg und zum einen eben "gefüttert" von der S-Bahn ab Blankenburg.
Zitat
Ingolf
Zitat
TomB
Hier gibt es eine Grafik dazu
[www.rbb24.de]

Der Verweis auf eine mögliche U-Bahn ist ja mal total Quatsch. Ähnlich U8 im MV. Aber immerhin zeichnet man sie direkt ein :)

Es ist krass, dass die Anbindung an die nächste Schnellbahnstation (Blankenburg) nicht gemacht wird.

Ja, es gab zu Beginn der gegenwärtigen Legislaturperiode von der damaligen Senatorin Schreiner eine recht schnelle Entscheidung, die ca. 800m Straßenbahn von der jetzt geplanten Endstelle bis zum S-Bahnhof nicht mehr weiterzuverfolgen - da es Proteste vor Ort gab (aus der besagten "Erholungsanlage").

Was in der ganzen Diskussion um die Straßenbahn auch unter den Tisch fallen gelassen wurde: Wenn es nur um deren Trasse gegangen wäre, hätte die Schneise gar nicht so breit ausfallen müssen. Man wollte aber auch eine Straße dort durchführen.
Zitat
nicolaas
Zitat
Ingolf
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TomB
Hier gibt es eine Grafik dazu
[www.rbb24.de]

Der Verweis auf eine mögliche U-Bahn ist ja mal total Quatsch. Ähnlich U8 im MV. Aber immerhin zeichnet man sie direkt ein :)

Es ist krass, dass die Anbindung an die nächste Schnellbahnstation (Blankenburg) nicht gemacht wird.

Ja, es gab zu Beginn der gegenwärtigen Legislaturperiode von der damaligen Senatorin Schreiner eine recht schnelle Entscheidung, die ca. 800m Straßenbahn von der jetzt geplanten Endstelle bis zum S-Bahnhof nicht mehr weiterzuverfolgen - da es Proteste vor Ort gab (aus der besagten "Erholungsanlage").

Was in der ganzen Diskussion um die Straßenbahn auch unter den Tisch fallen gelassen wurde: Wenn es nur um deren Trasse gegangen wäre, hätte die Schneise gar nicht so breit ausfallen müssen. Man wollte aber auch eine Straße dort durchführen.

Hat man auf die Straße nun eigentlich auch verzichtet?

Gruß Nemo
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Eine Straßenbahn ist besser als keine U-Bahn!!
Laut der von X-Town Traffic verlinkten PDF, ja. Hat man.
Es soll nur 2 übergeordnete Radwegverbindungen durch die KGA geben.
Zitat
TomB
Laut der von X-Town Traffic verlinkten PDF, ja. Hat man.
Es soll nur 2 übergeordnete Radwegverbindungen durch die KGA geben.
Es soll aber das Netzelement N4 geben. Für diese Straßenverbindung werden etliche Kleingärten fallen müssen.
Zitat
X-Town Traffic
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TomB
Hier gibt es eine Grafik dazu
[www.rbb24.de]

Hier gibt es die Original-Grafik als PDF: [www.berlin.de]

Von der Seite: [www.berlin.de]

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TomB

Es ist krass, dass die Anbindung an die nächste Schnellbahnstation (Blankenburg) nicht gemacht wird.

Na hauptsache die Strecke kommt überhaupt erstmal. Vllt ist eine Weiterführung nach Norden zum neuen S-Bahnhof "Sellheimbrücke" und darüber hinaus über Karow bis Buch sogar sinnvoller. Dort sind auch große Wohnviertel die sich einen besseren Schienenanschluss wünschen.


Na mal sehen... Nicht dass dann am Ende die ganze Straßenbahn-Trasse wegen der fehlenden 800m in der Nutzen-Kosten-Untersuchung auf ein Ergebnis <1,0 kommt.
Denn von/nach S Blankenburg wird es ja ordentlich Fahrgäste geben, die fahren dann Bus, nicht Straßenbahn.

Interessant ist auch, was mit der Buslinie 158 passieren wird, ob die weiterhin parallel durch die Blankenburger Straße fahren wird oder eingekürzt wird.
Zitat
M48er
Zitat
TomB
Laut der von X-Town Traffic verlinkten PDF, ja. Hat man.
Es soll nur 2 übergeordnete Radwegverbindungen durch die KGA geben.
Es soll aber das Netzelement N4 geben. Für diese Straßenverbindung werden etliche Kleingärten fallen müssen.
Wenn man heute am Straßenzug Heinersdorfer Str./ Blankenburger Str. langfährt, sieht man dass die alten Plakate gegen die Tram weg sind und nun "Nein zu N4" das Motto ist.
Die Gegend ist verkehrstechnisch regelmäßig am Kollaps und die Leute sperren sich immernoch gegen jedwede Besserung. Mit dem neuen Verkehrskonzept wird ja nicht nur das Gebiet um den Ortskern Heinersdorf entlastet sondern auch möglicherweise am Ortskern Blankenburg. Wobei die Lösung mit der dringend benötigten Verknüpfung Blankenburger Pflasterweg - Bahnhofstr. auch anscheinend leider verworfen wurde, zum Erhalt weniger Kleingärten. Klar sind Kleingärten wichtig für die Stadt auf vielen Ebenen aber man muss nicht jeden um jeden Preis halten, wenn die Ausgleichbauten modern und ökölogisch vorteilhaft gebaut werden.
Zitat
Adenosin
Zitat
X-Town Traffic
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TomB
Hier gibt es eine Grafik dazu
[www.rbb24.de]

Hier gibt es die Original-Grafik als PDF: [www.berlin.de]

Von der Seite: [www.berlin.de]

Zitat
TomB

Es ist krass, dass die Anbindung an die nächste Schnellbahnstation (Blankenburg) nicht gemacht wird.

Na hauptsache die Strecke kommt überhaupt erstmal. Vllt ist eine Weiterführung nach Norden zum neuen S-Bahnhof "Sellheimbrücke" und darüber hinaus über Karow bis Buch sogar sinnvoller. Dort sind auch große Wohnviertel die sich einen besseren Schienenanschluss wünschen.


Na mal sehen... Nicht dass dann am Ende die ganze Straßenbahn-Trasse wegen der fehlenden 800m in der Nutzen-Kosten-Untersuchung auf ein Ergebnis <1,0 kommt.
Denn von/nach S Blankenburg wird es ja ordentlich Fahrgäste geben, die fahren dann Bus, nicht Straßenbahn.

Interessant ist auch, was mit der Buslinie 158 passieren wird, ob die weiterhin parallel durch die Blankenburger Straße fahren wird oder eingekürzt wird.

Zumindest bis zum Betriebshof wird sie kommen müssen, denn der ist unabdingbar.
Bei der Reduzierung der Neubaustrecken durch Schwarz-Rot ist kein Betriebshof unabdingbar.
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