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Ausbau des Straßenbahnnetzes unter CDU-SPD-Senat (2023-2026)
geschrieben von Jay 
Zitat
Tagesspiegel
Einsturzgefährdete Berliner Mühlendammbrücke soll ab Mai 2026 neu gebaut werden

[www.tagesspiegel.de]

Zitat
Tagesspiegel
Die Trampläne über die Leipziger Straße hatte die mittlerweile CDU-geführte Verkehrsverwaltung wie viele andere auch 2024 beerdigt. In den Ausschreibungsunterlagen heißt es nun folgerichtig: „Es werden keine Installationen und Anschlüsse im Zusammenhang mit dem Betrieb und den Anlagen der Straßenbahn berücksichtigt.“ Eine wenige Tage alte Broschüre aus dem Hause Bonde zeigt dennoch Straßenbahnen auf der Brücke – und zwei Autospuren.





(muss immer wieder daran denken, wie der IGEB im letzten Wahlkampf gegen die Grünen gewettert hat, herzlichen Glückwunsch)



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 02.12.2025 08:37 von marc-j.
Die Bauarbeiten laufen doch schon längst. Also sollte die Planung also schon längst abgeschlossen sein, wie kann sich dann unsere aktuelle Regierung da noch reinpfuschen?


Ergänzungen:
[www.rbb24.de]

Hier steht ja von vor einem Jahr sinngemäß das Gleiche drin. Und da steht nur, dass die geplante Straßenbahnspur (erstmal) dem Autoverkehr zugeschlagen wird. Das liest sich aber so, dass zumindest die Tragfähigkeit der Straßenbahn gegeben ist, falls in unserer Politik Vernunft einzieht und auch unter R2G war das vorübergehend als Busspur gedacht, in sofern alles beim Alten.


Das Datum Mai 2026 scheint aus folgender Präsentation von vorletzter Woche zustammen:

[mein.berlin.de]

Dort heißt es wörtlich auf Folie 34:
Zitat
Präsentation aus obengenanntem Link, Folie 34
Bauzeiten / Bauablauf

Baubeginn Neubau TBW 1 und TBW 2 sowie Rückbau TBW ab Mai 2026

Gesamtbauzeit als Vorgabe 1.025 WT • Arbeitszeiten: Mo.- Sa. 06:00 Uhr bis 22:00 Uhr, Sonn-, Feiertag und Nachtarbeiten nur an bis zu 14 KT

Wichtige, bei der Bauzeitenplanung zu beachtende Zwischentermine sind:
1. Verkehrsfreigabe TBW 1 mindestens 1 x Fahrstreifen, je Fahrtrichtung + Rad-/Gehweg mit 4,50 m
2. Fertigstellung Rückbau TBW 2
3. Verkehrsfreigabe TBW 2 mindestens 2 x Fahrstreifen, je Fahrtrichtung + Rad-/Gehweg mit 4,50 m
4. Gesamtfertigstellung

Da der Rückbau von TBW 1 schon im vollen Gange ist, dieser in der 4-Punkte Zwischentermin-Liste nicht mehr genannt wird, halte ich Mai 26 für einen Druckfehler. Es könnte sich um Mai 25 handeln...



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 02.12.2025 09:51 von PassusDuriusculus.
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marc-j
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Tagesspiegel
Einsturzgefährdete Berliner Mühlendammbrücke soll ab Mai 2026 neu gebaut werden

[www.tagesspiegel.de]

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Tagesspiegel
Die Trampläne über die Leipziger Straße hatte die mittlerweile CDU-geführte Verkehrsverwaltung wie viele andere auch 2024 beerdigt. In den Ausschreibungsunterlagen heißt es nun folgerichtig: „Es werden keine Installationen und Anschlüsse im Zusammenhang mit dem Betrieb und den Anlagen der Straßenbahn berücksichtigt.“ Eine wenige Tage alte Broschüre aus dem Hause Bonde zeigt dennoch Straßenbahnen auf der Brücke – und zwei Autospuren.


(muss immer wieder daran denken, wie der IGEB im letzten Wahlkampf gegen die Grünen gewettert hat, herzlichen Glückwunsch)

1. nicht die IGEB, sondern die Privatperson Jens W., damals noch Pressesprecher der IGEB. Und 2., scheint ein Teil der Kritik ja durchaus berechtigt gewesen zu sein, wenn außer tollen Powerpointbildchen nichts übrig bleibt, weil man sich in (Vor-)Planungsexzessen verliert statt Nägel mit Köpfen zu machen.

Außerdem bitte nicht vergessen: R2G hatte nach der Wahl eine eigene Mehrheit. Es war Franziska Giffey, die lieber ihr Amt aufgab und sich Kai Wegner unterordnete, als weiter mit Bettina Jarasch zu regieren.

--- Signatur ---
Bitte beachten Sie beim Aussteigen die Lücke zwischen Bus und Bordsteinkante!
Zitat
Jay
1. nicht die IGEB, sondern die Privatperson Jens W., damals noch Pressesprecher der IGEB.

Und Jens W. stand als Privatperson in der Abendschau?


Zitat
Jay
Und 2., scheint ein Teil der Kritik ja durchaus berechtigt gewesen zu sein, wenn außer tollen Powerpointbildchen nichts übrig bleibt, weil man sich in (Vor-)Planungsexzessen verliert statt Nägel mit Köpfen zu machen.

Außerdem bitte nicht vergessen: R2G hatte nach der Wahl eine eigene Mehrheit. Es war Franziska Giffey, die lieber ihr Amt aufgab und sich Kai Wegner unterordnete, als weiter mit Bettina Jarasch zu regieren.

Welche Vorplanungsexzesse haben denn stattgefunden? Sachlich fundierte Kritik an langwierigen Planungsprozessen, Planungsschleifen, Planungsfehlern immer gerne. Ich habe aber keine Lust mehr auf einfach dahingesagtes/-geschriebenes.

Und inwiefern die jetzige Regierung an der Stelle besser handelt, in dem man den Tram-Ausbau in der Leipziger auf unbestimmte Zeit auf Eis gelegt ist mir schleierhaft. Das die SPD sich freiwillig dafür entschieden hat, macht das ganze ja umso schlimmer.



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 02.12.2025 10:34 von marc-j.
Zitat
PassusDuriusculus
Die Bauarbeiten laufen doch schon längst. Also sollte die Planung also schon längst abgeschlossen sein, wie kann sich dann unsere aktuelle Regierung da noch reinpfuschen?


Ergänzungen:
[www.rbb24.de]

Hier steht ja von vor einem Jahr sinngemäß das Gleiche drin. Und da steht nur, dass die geplante Straßenbahnspur (erstmal) dem Autoverkehr zugeschlagen wird. Das liest sich aber so, dass zumindest die Tragfähigkeit der Straßenbahn gegeben ist, falls in unserer Politik Vernunft einzieht und auch unter R2G war das vorübergehend als Busspur gedacht, in sofern alles beim Alten.


Das Datum Mai 2026 scheint aus folgender Präsentation von vorletzter Woche zustammen:

[mein.berlin.de]

Dort heißt es wörtlich auf Folie 34:
Zitat
Präsentation aus obengenanntem Link, Folie 34
Bauzeiten / Bauablauf

Baubeginn Neubau TBW 1 und TBW 2 sowie Rückbau TBW ab Mai 2026

Gesamtbauzeit als Vorgabe 1.025 WT • Arbeitszeiten: Mo.- Sa. 06:00 Uhr bis 22:00 Uhr, Sonn-, Feiertag und Nachtarbeiten nur an bis zu 14 KT

Wichtige, bei der Bauzeitenplanung zu beachtende Zwischentermine sind:
1. Verkehrsfreigabe TBW 1 mindestens 1 x Fahrstreifen, je Fahrtrichtung + Rad-/Gehweg mit 4,50 m
2. Fertigstellung Rückbau TBW 2
3. Verkehrsfreigabe TBW 2 mindestens 2 x Fahrstreifen, je Fahrtrichtung + Rad-/Gehweg mit 4,50 m
4. Gesamtfertigstellung

Da der Rückbau von TBW 1 schon im vollen Gange ist, dieser in der 4-Punkte Zwischentermin-Liste nicht mehr genannt wird, halte ich Mai 26 für einen Druckfehler. Es könnte sich um Mai 25 handeln...

Seltsam, danke für den Hinweis. Warum erwähnt man das dann explizit in den Ausschreibungsunterlagen, dass man die zukünftige Tramtrasse "nicht berücksichtigt"?
Schön, dass ja immerhin der durch einen Bordstein abgetrennte Radweg kommt und auch die Begrünung und die Sitzgelegenheiten. Ich hoffe die Busspur kommt dann auch wirklich.
Zitat
marc-j
Zitat
Jay
1. nicht die IGEB, sondern die Privatperson Jens W., damals noch Pressesprecher der IGEB.

Und Jens W. stand als Privatperson in der Abendschau?

Nein, dort nicht. Da hat er sich allerdings auch weitgehend zurückgehalten. Das weitaus Meiste kam über seinen Privataccount bei Twitter.

Zitat
marc-j
Zitat
Jay
Und 2., scheint ein Teil der Kritik ja durchaus berechtigt gewesen zu sein, wenn außer tollen Powerpointbildchen nichts übrig bleibt, weil man sich in (Vor-)Planungsexzessen verliert statt Nägel mit Köpfen zu machen.

Außerdem bitte nicht vergessen: R2G hatte nach der Wahl eine eigene Mehrheit. Es war Franziska Giffey, die lieber ihr Amt aufgab und sich Kai Wegner unterordnete, als weiter mit Bettina Jarasch zu regieren.

Welche Vorplanungsexzesse haben denn stattgefunden? Sachlich fundierte Kritik an langwierigen Planungsprozessen, Planungsschleifen, Planungsfehlern immer gerne. Ich habe aber keine Lust mehr auf einfach dahingesagtes/-geschriebenes.

Und inwiefern die jetzige Regierung an der Stelle besser handelt, in dem man den Tram-Ausbau in der Leipziger auf unbestimmte Zeit auf Eis gelegt ist mir schleierhaft. Das die SPD sich freiwillig dafür entschieden hat, macht das ganze ja umso schlimmer.

Nun, eine solch ausufernde Grundlagenermittlung, wie sie in Berlin als separater Planungsschritt durchgeführt wird, findet man sonst kaum irgendwo. Überlicherweise werden die Leistungsphasen 1+2 oder gar 1-3 zusammengefasst abgearbeitet und nicht einzeln beauftragt. Neben der akademischen Tiefe, in der diese Verfahrensschritte durchgeführt werden, kommt die lange Zeitspanne, die dafür beansprucht wird und in Kombination beider Punkte natürlich auch die finanziellen Mittel, die dafür aufgewendet werden. Und so läuft das eben bei jedem weiteren Schritt, inklusive Abstimmungsrunden zwischen verschiedenen Resorts und mündet in teils gravierenden Fehlern, wie sie sowohl bei der Turmstraße, als auch beim Ostkreuz im Planfeststellungsverfahren aufgetreten sind. Das lässt darauf schließen, dass in der Senatsverwaltung (als auch der BVG) strukturelle Mängel vorliegen, die nicht beseitigt werden. Und das erklärt auch ein Stück weit, warum der Aufwuchs an Planerstellen unter R2G zu keiner nennenswerten Beschleunigung der Projekte geführt hat.

Übrigens hat keiner behauptet, dass unter der aktuellen Regierung irgendwas besser läuft. Aber Fakt ist nunmal, dass R2G sehr weit hinter den Erwartungen zurückgeblieben ist und die Grünen es als Hausleitung versäumt haben die strukturellen Mängel im Verfahrensablauf zu beseitigen und somit die Verfahren zu straffen. Dass die jetzige Hausleitung an einen Totalausfall grenzt (mal sehen was aus Mahlsdorf wird), macht das Versagen der Vorgänger nicht besser.

Um ein vorsichtig optimistisches Fazit zu ziehen: CDU+SPD machen sich derzeit so unbeliebt, dass eine Regierungsbeteiligung der Grünen nach der nächsten Wahl wieder wahrscheinlicher geworden ist. Allerdings braucht es bei den Grünen dann auch Personal, das bereit ist "aufzuräumen". Das Potenzial dazu hatte Jens-Holger Kirchner, der ja leider frühzeitig krankheitsbedingt ausgefallen ist und als Genesung drohte, von Günther abgesägt wurde.

--- Signatur ---
Bitte beachten Sie beim Aussteigen die Lücke zwischen Bus und Bordsteinkante!
Zitat
Jay
Zitat
marc-j
Zitat
Jay
1. nicht die IGEB, sondern die Privatperson Jens W., damals noch Pressesprecher der IGEB.

Und Jens W. stand als Privatperson in der Abendschau?

Nein, dort nicht. Da hat er sich allerdings auch weitgehend zurückgehalten. Das weitaus Meiste kam über seinen Privataccount bei Twitter.
Ich habe bei ihm ein etwas differenziertes, aber mehrheitlich kritisches Bild zur Grünen-Verkehrspolitik wahrgenommen.
Einen Groll hatte er auf Regine Günther. Und da war neben inhaltlichen Differenzen auch persönliches dabei. Regine Günther war richtig gut darin, sich mit eigentlich ÖV-freundlichen Gruppierungen zu verscherzen. Und Wieseke war nachtragend.

Auch mit der Grünen-Fraktion fremdelte er sehr. Einerseits war er andere Politiker der Grünen gewohnt, beispielsweise die enge Zusammenarbeit der IGEB mit Michael Cramer. Und dann waren in der Fraktion viele mit ihren Lokalthemen (hier ein Kiezblock, dort ein Radstreifen) unterwegs, und einen überzeugenden und durchsetzungsstarken echten ÖV-Verkehrspolitiker gab es dort nicht. M.E. hat Wieseke aber übersehen, dass es dennoch Fortschritte gab, weil es eine positive ÖV-Grundtendenz in der Fraktion gab (etwa erhebliche Mittelaufstockungen im Etat). Leider verpufften aber viele dieser Gelder, weil es keine Priorisierungen bei i2030 und keine Kostenkontrolle bei der BVG gab.
Respekt (fachlich wie menschlich) hatte Wieseke vor Bettina Jarasch. Da werdet ihr auch keine persönliche Kritik finden. Leider war Jarasch zu kurz Verkehrssenatorin. Und hier würde ich auch das Auftreten von Jens Wieseke kritisieren, dass er da nicht schnell öffentlich umgeschwenkt hat, als man merkte, dass die Grünen-Politik unter ihr besser wurde.
Zitat
Jay

Nun, […]

Danke
Zitat
Jay
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marc-j
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Jay
1. nicht die IGEB, sondern die Privatperson Jens W., damals noch Pressesprecher der IGEB.

Und Jens W. stand als Privatperson in der Abendschau?

Nein, dort nicht. Da hat er sich allerdings auch weitgehend zurückgehalten. Das weitaus Meiste kam über seinen Privataccount bei Twitter.

Aber auch in der Abendschau erinnere ich mich dunkel an einen Auftritt, in der er von der armen Charité-Krankenschwester aus Spandau erzählt hat, der Radwege nichts nützen. Als hätte das irgendwer behauptet.

Zitat
Jay
Übrigens hat keiner behauptet, dass unter der aktuellen Regierung irgendwas besser läuft. Aber Fakt ist nunmal, dass R2G sehr weit hinter den Erwartungen zurückgeblieben ist und die Grünen es als Hausleitung versäumt haben die strukturellen Mängel im Verfahrensablauf zu beseitigen und somit die Verfahren zu straffen. Dass die jetzige Hausleitung an einen Totalausfall grenzt (mal sehen was aus Mahlsdorf wird), macht das Versagen der Vorgänger nicht besser.

Letztlich haben die Vorgängerinnen trotzdem zwei Straßenbahnstrecken umgesetzt, da ist "Versagen" vielleicht doch ein zu hartes Wort, aber sie sind weit hinter den Erwartungen zurückgeblieben. Die Bonde hätte wahrscheinlich noch nicht mal die seit Jahrzehnten vorbereitete Strecke zwischen Adlershof und Schöneweide auf den Boden bekommen, obwohl St. Auto hier keine Nachteile zu befürchten hatte. (Apropos: wie haben sich eigentlich die Fahrgastzahlen entwickelt, sowohl beim neuen Abschnitt zwischen Schöneweide und der Karl-Ziegler-Straße als auch auf dem älteren Abschnitt bis S-Bahnhof Adlershof?)

Zitat
Jay
Um ein vorsichtig optimistisches Fazit zu ziehen: CDU+SPD machen sich derzeit so unbeliebt, dass eine Regierungsbeteiligung der Grünen nach der nächsten Wahl wieder wahrscheinlicher geworden ist. Allerdings braucht es bei den Grünen dann auch Personal, das bereit ist "aufzuräumen".

These: Grüne und SPD sind fixer Bestandteil der nächsten Landesregierung, offen ist dann nur, ob die dritte Partei die CDU oder die Linke ist. Bei Schwarz-Grün-Rot wäre das Verkehrsressort vermutlich am ehesten bei der SPD, weil CDU und Grüne jemandem von der jeweils anderen Partei nicht trauen würden. Und schlimmstenfalls macht es dann die Giffey oder die Spranger (da würden aber hoffentlich die Grünen intervenieren). Bei RGR ist aus meiner Sicht offen, wer das Verkehrsressort übernehmen würde.

Zitat
M48er
M.E. hat Wieseke aber übersehen, dass es dennoch Fortschritte gab, weil es eine positive ÖV-Grundtendenz in der Fraktion gab (etwa erhebliche Mittelaufstockungen im Etat).

Auch das Verkehrsangebot ist ja erheblich gewachsen. Die Grünen waren aber auch schön blöd, dass sie sich gegen das CDU-Narrativ "Die Grünen kümmern sich nicht um den ÖPNV und den Stadtrand" nicht zur Wehr gesetzt haben. Es wäre eigentlich ein Leichtes gewesen, zahlreiche deutlich spürbare Angebotsverbesserungen gerade außerhalb der Ringbahn immer wieder hervorzuholen. Viele Menschen in Biesdorf, Kaulsdorf und Mahlsdorf mussten z.B. noch vor zehn Jahren am späten Abend und sonntags ganztägig lange Fußwege zur nächsten Haltestelle zurücklegen, inzwischen fährt der 398er täglich bis in den späten Abend. Solche Beispiele gab es halt x-fach. Stattdessen wurde der Blödsinn weggelächelt und irgendein Wohlfühl-Schmarrn erzählt, der niemandem wehtut, aber auch niemanden interessiert.



2 mal bearbeitet. Zuletzt am 02.12.2025 22:08 von def.
5!-Minutentakt auch in Mahlsdorf z.B. Wird von Bekannten dort überhaupt nicht wertgeschätzt, obwohl sie es nutzen. Als wäre das normal, während anderswo mit ähnlicher Dichte die S-Bahn alle 30 Minuten kommt.
Zitat
def
Auch das Verkehrsangebot ist ja erheblich gewachsen. Die Grünen waren aber auch schön blöd, dass sie sich gegen das CDU-Narrativ "Die Grünen kümmern sich nicht um den ÖPNV und den Stadtrand" nicht zur Wehr gesetzt haben. Es wäre eigentlich ein Leichtes gewesen, zahlreiche deutlich spürbare Angebotsverbesserungen gerade außerhalb der Ringbahn immer wieder hervorzuholen. Viele Menschen in Biesdorf, Kaulsdorf und Mahlsdorf mussten z.B. noch vor zehn Jahren am späten Abend und sonntags ganztägig lange Fußwege zur nächsten Haltestelle zurücklegen, inzwischen fährt der 398er täglich bis in den späten Abend. Solche Beispiele gab es halt x-fach. Stattdessen wurde der Blödsinn weggelächelt und irgendein Wohlfühl-Schmarrn erzählt, der niemandem wehtut, aber auch niemanden interessiert.
Zum qualifizierten Widersprechen gegen das CDU-Narrativ braucht es ÖV-Kompetenz. Die war weder bei Regine Günther noch in wesentlichen Teilen der Fraktion (oft zu Innenstadtlastig und fahrradaffin) gegeben.
Zitat
M48er
Zitat
def
Auch das Verkehrsangebot ist ja erheblich gewachsen. Die Grünen waren aber auch schön blöd, dass sie sich gegen das CDU-Narrativ "Die Grünen kümmern sich nicht um den ÖPNV und den Stadtrand" nicht zur Wehr gesetzt haben. Es wäre eigentlich ein Leichtes gewesen, zahlreiche deutlich spürbare Angebotsverbesserungen gerade außerhalb der Ringbahn immer wieder hervorzuholen. Viele Menschen in Biesdorf, Kaulsdorf und Mahlsdorf mussten z.B. noch vor zehn Jahren am späten Abend und sonntags ganztägig lange Fußwege zur nächsten Haltestelle zurücklegen, inzwischen fährt der 398er täglich bis in den späten Abend. Solche Beispiele gab es halt x-fach. Stattdessen wurde der Blödsinn weggelächelt und irgendein Wohlfühl-Schmarrn erzählt, der niemandem wehtut, aber auch niemanden interessiert.
Zum qualifizierten Widersprechen gegen das CDU-Narrativ braucht es ÖV-Kompetenz. Die war weder bei Regine Günther noch in wesentlichen Teilen der Fraktion (oft zu Innenstadtlastig und fahrradaffin) gegeben.

Selbst dann würde ja eine gescheite Öffentlichkeitsarbeit spätestens nach dem ersten Nicht-Widersprechen drauf kommen, den eigenen Leuten ein paar Wordings zur Verfügung zu stellen. Aber die gab es bei den Grünen zu der Zeit auch nicht, sonst wäre man vielleicht auch drauf kommen, dass man nicht nur die Kernwähler:innenschaft adressieren sollte...
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