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Ausbau des Straßenbahnnetzes unter CDU-SPD-Senat (2023-2026)
geschrieben von Jay 
Zitat
Nukebro
In Nürnberg hofft man den ersten Teil eines Straßenbahnprojektes, welches auf 1911 zurück geht, 2031 in Betrieb nehmen kann...

Darauf bin ich schon sehr gespannt. Es ist zwar ein Trauerspiel, wie lange das alles dauert, aber das Projekt insgesamt wird ja nicht seit 1911 pausenlos vorangetrieben. Dazwischen gab es ja auch Zeiten, wo nichts passiert ist. Außerdem macht die Beteiligung mehrerer Gemeinden die Sache zusätzlich kompliziert. Hätte man 1911 das Projekt zügig zu Ende gebracht, wäre sicher vieles einfacher gewesen und die Bauzeit bei weitem kürzer gewesen, als es heute der Fall sein wird.


Das Gegenteil von pünktlich ist kariert.
Zitat
Alter Köpenicker
Zitat
Nukebro
In Nürnberg hofft man den ersten Teil eines Straßenbahnprojektes, welches auf 1911 zurück geht, 2031 in Betrieb nehmen kann...

Darauf bin ich schon sehr gespannt. Es ist zwar ein Trauerspiel, wie lange das alles dauert, aber das Projekt insgesamt wird ja nicht seit 1911 pausenlos vorangetrieben. Dazwischen gab es ja auch Zeiten, wo nichts passiert ist. Außerdem macht die Beteiligung mehrerer Gemeinden die Sache zusätzlich kompliziert. Hätte man 1911 das Projekt zügig zu Ende gebracht, wäre sicher vieles einfacher gewesen und die Bauzeit bei weitem kürzer gewesen, als es heute der Fall sein wird.

Ja damals hat es der erste Weltkrieg verhindert. Erst in den 1980er Jahren kam es wieder stärker in die Diskussion und dann erst wirklich verstärkt 2014 durch den Wechsel im OB-Posten in Erlangen von schwarz zu rot...

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Selbstverständlich sollten wir mehr Schienen bauen!
Wenigstens ein bisschen Optimismus:

[www.morgenpost.de]
Zitat
m7486
Wenigstens ein bisschen Optimismus:

[www.morgenpost.de]

Eine Kurzzusammenfassung (wie im oben angepinnten Thread gefordert) wäre schon ganz schön. Vor allem bei einem Artikel, der sich hinter der Paywall versteckt hat. ;)

--- Signatur ---
Bitte beachten Sie beim Aussteigen die Lücke zwischen Bus und Bordsteinkante!
Falls sich dieser Morgenpost-Artikel auf den Bericht der BVG-Projekt GmbH über die weiteren Planungen zum Ausbau der Straßenbahn-Infrastruktur in Berlin bezieht, der am 11.03.2026 im Verkehrsausschuss vorgestellt wurde, kann ich hier einen Link auf das entsprechende

Youtube-Video

beisteuern (die Vorstellung dauert nicht sehr lange).

Gruß
Micha




1 mal bearbeitet. Zuletzt am 14.03.2026 14:38 von Micha.
Zitat
Micha
Falls sich dieser Morgenpost-Artikel auf den Bericht der BVG-Projekt GmbH über die weiteren Planungen zum Ausbau der Straßenbahn-Infrastruktur in Berlin bezieht, der am 11.03.2026 im Verkehrsausschuss vorgestellt wurde, kann ich hier einen Link auf das entsprechende

Youtube-Video

beisteuern (die Vorstellung dauert nicht sehr lange).

Danke. Den Mitschnitt wollte ich gerade auch verlinken...

Erfreulich fand ich die Äußerung Emmerichs, vom Stillstand am Ostkreuz selbst nicht gerade begeistert zu sein und hier jetzt "nach Wegen der Beschleunigung suchen" zu wollen. Da bleibt - wie in Mahlsdorf - aber leider abzuwarten, ob die doch angeblich von Auto-Ute völlig weisungsunabhängige Planfeststellungs- bzw. Anhörungsbehörde nicht doch wieder Mittel und Wege findet, das Projekt weiterhin zu untergraben oder wenigstens zu verzögern.

Schade auch, dass die Verlängerungen von M4 (Alex-Kulturforum) und M11/M17 (Schöneweide-Gropiusstadt) jedenfalls für die laufende Wahlperiode wohl von Auto-Ute ermordet wurden... :-(

Viele Grüße
Arnd
Endlich Profis am Werk :) - war meine erste Intuition, wobei das aber den Fachabteilungen der BVG gegenüber nicht fair wäre. Die politische Landschaft ist entscheidend für (Miss-)Erfolg von solchen Projekten, und WistaII, Schöneweide und Turmstraße I waren, als es dann mal losging, ja auch gut umgesetzte Projekte.

Mahlsdorf kurz vor PFV innerhalb weniger Wochen, sehr gut. Straßenbahn zum Hermannplatz trotz Görli-Zaun, auch gut. Der Rest ist im Stand "Wir melden uns später mit Details". Okay.


In gewisser Weise bleibe ich aber bei dem "Endlich Profis am Werk": Nicht im Sinne der einzelnen Mitarbeitenden, sondern im Sinne der organisatorischen Struktur, im Sinne der Neuausrichtung mit langlaufenden, fokussierten Projektteams, die dann hoffentlich mit modernen agilen Arbeitsmethoden jenseits etablierter Beamtenstrukturen effektiv diese Planungsaufträge umsetzen können. Da habe ich dann die Hoffnung dass dann am Anfang tatsächlich eine realistische Deadline genannt und gehalten wird. Ich kann nicht einschätzen, ob 40-70 unbefristete Mitarbeitende dafür viel sind, es klingt aber erst einmal nach ordentlich Personal. Rechnerisch ergibt das über 8 Leute pro Projekt. Wobei das ja noch nicht einmal die eigentlich Planer sind, die werden ja wohl bei externen Firmentätig sein.
Danke für den Link und es ist wirklich sehr interessant. Nur frage ich mich: Man braucht 70 feste Stellen, um die Planungsaufgaben an externe Büros zu vergeben? Ich bin erstaunt.

Außerdem interessiert mich die von der AfD aufgeworfene Frage, was mit dem Tunnel der U-Bahn von Jungfernheide bis Kurt-Schumacher-Platz werden soll, und ob es nicht doch richtig wäre, eine U-Bahn über den Kurt-Schumacher-Platz hinaus zur U6 zu bauen.



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 15.03.2026 19:00 von Heidekraut.
Zitat
Heidekraut
Danke für den Link und es ist wirklich sehr interessant. Nur frage ich mich: Man braucht 70 feste Stellen, um die Planungsaufgaben an externe Büros zu vergeben? Ich bin erstaunt.

Wenn man sich ein bisschen mit der Entwicklung von Vergabeverfahren beschäftigt (oder gar an ihnen teilnimmt), ist das nicht weiter verwunderlich. Was da inzwischen selbst für eher kleine Aufträge an Unterlagen verlangt wird, muss ja auch durch irgendwen ausgewertet werden. Und eine externe Vergabe bedeutet ja auch nicht, dass seitens der vergebenden Stelle das Denken eingestellt werden darf.
Reden wir nicht dauernd von Digitalisierung und KI. Für schriftliche Unterlagen benötigt man Sachbearbeiter, die die Papiere eintüten und Schreiben ausfertigen. Aber 70 Planer nur, um den Plan auf den richtigen Weg zu bringen? Ich weiß nicht.
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