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ÖPNV-Rätsel (nicht Bilderrätsel)
geschrieben von Taktverdichtung 
Zitat
B-V 3313
Zitat
Alter Köpenicker
Ja und? Der Stadtteil hieß "Wedding und Gesundbrunnen". So hieß und heißt weder ein Bahnhof, noch eine Haltestelle.

Genau und die Haltestelle Nikolaiviertel trägt ihren Namen bitte wonach?

Nach einem Viertel im Nikolaikirch-Bezirk im Stadtteil Alt-Berlin, wobei das Territorium von Viertel und Bezirk identisch gewesen sein dürfte. Aber was hat das mit Wedding und Gesundbrunnen zu tun?


Das Gegenteil von pünktlich ist kariert.
Zitat
Alter Köpenicker
Nach einem Viertel im Nikolaikirch-Bezirk im Stadtteil Alt-Berlin, wobei das Territorium von Viertel und Bezirk identisch gewesen sein dürfte.

1237 schon?

Zitat
Alter Köpenicker
Aber was hat das mit Wedding und Gesundbrunnen zu tun?

Das zu verstehen, schaffst du alleine. Ich glaube an dich.

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Für mehr gelbe Farbe im Netzplan: die Farben der U4 und U7 tauschen!
Zitat
B-V 3313
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Alter Köpenicker
Nach einem Viertel im Nikolaikirch-Bezirk im Stadtteil Alt-Berlin, wobei das Territorium von Viertel und Bezirk identisch gewesen sein dürfte.

1237 schon?

Du meinst also, die Bushaltestelle war zuerst da?


Das Gegenteil von pünktlich ist kariert.
Zitat
Alter Köpenicker
Du meinst also, die Bushaltestelle war zuerst da?

Sicher, um die Bushaltestelle wurde schließlich Berlin erbaut.

Der Name existiert seit 2003, wo war da dein "Nikolaikirch-Bezirk"?

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Für mehr gelbe Farbe im Netzplan: die Farben der U4 und U7 tauschen!
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B-V 3313
Der Name existiert seit 2003, wo war da dein "Nikolaikirch-Bezirk"?

Wie kommst Du denn darauf? Der Name Nikolaiviertel existiert schon deutlich länger und das Viertel bildete einst den Nikolaikirch-Bezirk, einer von zuletzt acht Bezirken im Stadtteil Alt-Berlin. Was hat das denn nun eigentlich alles noch mit nach Stadtteilen benannten Haltestellen zu tun?


Das Gegenteil von pünktlich ist kariert.
Ich amüsiere mich über deine Argumentationsversuche. Beim Wort Stadtteil möchtest du den Zeigefinger erheben, bei der eigentlichen Falschbezeichnung Bahnhof für die U-Bahnhaltestelle ist es dann aber nicht so schlimm.

Wenn jemand auf die Frage, in welchem Stadtteil er wohnt, antwortet, er wohnt in Tegelort, dann würde ich ihn nicht korrigieren. Mir ist auch die Verwendung des Begriffs "U-Bahnhof" wurst. Unlängst verwendete ein Abendschaumoderator das Wort "Stadtbezirk". Eine Abmahnung dafür ist mir nicht bekannt.

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Für mehr gelbe Farbe im Netzplan: die Farben der U4 und U7 tauschen!
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Heidekraut
Warum Ende?

Ich antworte mir mal selbst und habe ein wenig recherchiert. Vermutlich gab es keinen Zusammenhang zwischen den 4 Enden der Stadt, es sei denn dieses ist der Zusammenhang: Vier Enden von Berlin, die aber offensichtlich keine sind oder waren.

In den Gründerjahren, also den Jahren um 1870/71 entstand die Idee in den vier Himmelsrichtungen um Berlin Villenviertel zu errichten. Wer diese Idee hatte und wie die Wohngebiete zusammenhängen, das habe ich nicht herausgefunden. Ich vermute mal, es gab diesen Zusammenhang nicht und er ist ein nachträgliches Konstrukt - das Kleeblatt der Enden von Berlin.

Nordend war eine ehemalige Landhauskolonie von Rosenthal, entstanden 1871 - 1874. Errichtet auf der Rosenthaler Feldmark, einem ehemaligen Militärübungsgebiet. Schon die Entwicklungsgesellschaft trug den Namen Nordend-Actien-Gesellschaft. Woher aber der Name Nordend rührt, steht eigentlich nirgendwo. Denn von Rosenthal liegt das Gebiet im Süd-Osten. Vermutlich, weil das Gebiet JWD im Norden lag, aber von wo? Von Berlin? Oder nur von Pankow oder Niederschönhausen?

Westend, die Villenkolonie im Westen vor der Stadt Berlin wurde z.B. als Kolonie im Westen von Charlottenburg gegründet und dem Vorbild des Londoner Westend nachempfunden. Gegründet schon 1866, was man auch gerne als Beginn der Gründerjahre bezeichnet.

Südende, ebenfalls eine Villenkolonie, 1872 in der Gemarkung Mariendorf angelegt. Und auch für den Osten sollte eine Villenkolonie Ostend entstehen. Sie gibt es heute nicht mehr, nur noch einige Straßennamen erinnern daran. Die Ostendstraße in Oberschöneweide und die Ostendstraße in Oberspree, einstmals das Westend der Stadt Köpenick (Westendstraße), sowie das Ostendgestell ein Waldweg bzw. Straße im Wuhlheider Freizeitpark. Die Kolonie befand sich an der Spree in der Nähe der Straße an der Wuhlheide.

Dem Thema 4 Enden widmete sich eine Filmproduktion von 2010 und es gibt am ehesten noch Infos über diese Website [www.cine-plus.de]

(Informationen auch aus Louise und Kauperts Straßenatlas).
Zitat
B-V 3313
Ich amüsiere mich über deine Argumentationsversuche.

Freut mich, daß ich etwas zu Deiner Erheiterung beitragen kann.


Zitat
B-V 3313
Beim Wort Stadtteil möchtest du den Zeigefinger erheben, bei der eigentlichen Falschbezeichnung Bahnhof für die U-Bahnhaltestelle ist es dann aber nicht so schlimm.

Im Gegensatz zum nicht existenten Stadtteil ist der U-Bahnhof omnipräsent. Das Wort, wenn auch abgekürzt, prangt über jedem Zugang. Bei einem solchen Rätsel sollte zwischen dem Fragesteller und dem Ratenden ein gewisser Konsens herrschen, um Missverständnisse zu vermeiden. Letztendlich waren mit den Haltestellen S-Bahnhöfe und -haltepunkte gemeint, während ich im Geiste das Straßenbahnnetz durchspielte.


Zitat
B-V 3313
Wenn jemand auf die Frage, in welchem Stadtteil er wohnt, antwortet, er wohnt in Tegelort, dann würde ich ihn nicht korrigieren.

Allenfalls wäre der Fragesteller darüber aufzuklären.


Zitat
B-V 3313
Unlängst verwendete ein Abendschaumoderator das Wort "Stadtbezirk".

Nunja, wenn man aus dem Osten kommt und man damit groß geworden ist, kann das wohl schonmal passieren. Ich gehe ja auch noch in die Kaufhalle und kaufe Fit und Broiler, statt im Supermarkt Geschirrspülmittel und Brathähnchen.


Das Gegenteil von pünktlich ist kariert.
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Heidekraut
Und auch für den Osten sollte eine Villenkolonie Ostend entstehen. Sie gibt es heute nicht mehr, nur noch einige Straßennamen erinnern daran. Die Ostendstraße in Oberschöneweide und die Ostendstraße in Oberspree, einstmals das Westend der Stadt Köpenick

Das halte ich für groben Unfug. Oberschöneweide war bis zum 30. September 1920 eine Gemeinde im Kreis Niederbarnim, während Köpenick (damals noch mit C) bis zu diesem Datum eine Stadt im Kreis Teltow war. Auch nach der gemeinsamen Eingemeindung nach Groß-Berlin waren beide Orte verschiedenen Bezirken zugeordnet und bis auf die Straßenbahnlinien I und IV der Berliner Ostbahnen verband sie nicht viel miteinander - nicht mal die Gleise waren mit dem Köpenicker Netz verbunden, sie endeten in der Lindenstraße nordwestlich der Bahnhofstraße.

Aus Berliner Sicht läßt sich das Ganze sowieso nicht betrachten. Warum sollte man ein Ostend 10 km vor den Toren der Stadt errichten?

Wo ist denn in Oberspree eine Ostendstraße?


Zitat
Heidekraut
Die Kolonie befand sich an der Spree in der Nähe der Straße an der Wuhlheide.

Etwa zwischen Wasserstraße und Nixenstraße - einige jener Villen stehen heute noch.

Es gibt übrigens auch noch etwas weiter östlich ein Westend, nämlich in Friedrichshagen zwischen Erpetal und Fürstenwalder Damm.


Das Gegenteil von pünktlich ist kariert.
Zitat

"Alter Köpenicker" am 8.7.2024 um 7.18 Uhr:

[...] Wo ist denn in Oberspree eine Ostendstraße? [...]

Die Ostendstraße verläuft zwischen der Wilhelminenhofstraße und der Parkstraße (OpenStreetMap.org-Link), und ist gerade wegen der dort ablaufenden Straßenbahngleis- und den barrierefreien Haltestellen-Umbauarbeiten bekannt.

Viele Grüße, Thomas

--
Thomas Krickstadt, Berlin, Germany, usenet@krickstadt.de



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 08.07.2024 07:58 von krickstadt.
Zitat
Alter Köpenicker
Im Gegensatz zum nicht existenten Stadtteil ist der U-Bahnhof omnipräsent.

Gerade der Südosten ist ja voller Eingänge zu U-Bahnstationen...

Zitat
Alter Köpenicker
Das Wort, wenn auch abgekürzt, prangt über jedem Zugang.

Echt? Wo siehst du das hier?
Das "U-Bhf" oder (veraltet) "U-Bhf." ist stark auf dem Rückzug!

Zitat
Alter Köpenicker
Allenfalls wäre der Fragesteller darüber aufzuklären.

Zitat
Alter Köpenicker
Nunja, wenn man aus dem Osten kommt und man damit groß geworden ist, kann das wohl schonmal passieren. Ich gehe ja auch noch in die Kaufhalle und kaufe Fit und Broiler, statt im Supermarkt Geschirrspülmittel und Brathähnchen.

Also zweierlei Maß.

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Für mehr gelbe Farbe im Netzplan: die Farben der U4 und U7 tauschen!
Zitat
krickstadt
Zitat

"Alter Köpenicker" am 8.7.2024 um 7.18 Uhr:

[...] Wo ist denn in Oberspree eine Ostendstraße? [...]

Die Ostendstraße verläuft zwischen der Wilhelminenhofstraße und der Parkstraße

Das ist die Ostendstraße in Oberschöneweide.


Das Gegenteil von pünktlich ist kariert.
Zitat
B-V 3313
Zitat
Alter Köpenicker
Im Gegensatz zum nicht existenten Stadtteil ist der U-Bahnhof omnipräsent.

Gerade der Südosten ist ja voller Eingänge zu U-Bahnstationen...

Was hat das bitte damit zu tun? Dürfen nur Leute, die im Einzugsgebiet eines U-Bahnhofes wohnen, deren Zugänge sehen und die Aufschriften lesen?


Zitat
B-V 3313
Zitat
Alter Köpenicker
Das Wort, wenn auch abgekürzt, prangt über jedem Zugang.

Echt? Wo siehst du das hier?

Ausnahmen bestätigen die Regel.

Zitat
B-V 3313
Das "U-Bhf" oder (veraltet) "U-Bhf." ist stark auf dem Rückzug!

Gegenwärtig ist es (noch) omnipräsent.


Zitat
B-V 3313
Zitat
Alter Köpenicker
Nunja, wenn man aus dem Osten kommt und man damit groß geworden ist, kann das wohl schonmal passieren. Ich gehe ja auch noch in die Kaufhalle und kaufe Fit und Broiler, statt im Supermarkt Geschirrspülmittel und Brathähnchen.

Also zweierlei Maß.

Warum sollte man Begriffe plötzlich ablegen, mit denen man aufgewachsen ist? Umgekehrt dürfte es kaum noch Leute geben, die die Stadt aus eigenem Erleben kennen, als sie noch in Stadtteile gegliedert war.


Das Gegenteil von pünktlich ist kariert.
Zitat
Alter Köpenicker
Was hat das bitte damit zu tun? Dürfen nur Leute, die im Einzugsgebiet eines U-Bahnhofes wohnen, deren Zugänge sehen und die Aufschriften lesen?

Diese Leute sehen zumindest die Eingänge häufiger.

Zitat
Alter Köpenicker
Ausnahmen bestätigen die Regel.

Ausnahmen sind wohl eher die U-Bhf(.).

Zitat
Alter Köpenicker
Gegenwärtig ist es (noch) omnipräsent.

So wie z.B. an den Portalen und Aufzügen entlang der Karl-Marx-Allee/Frankfurter Allee? Ich glaube, deine Erinnerung trügt dich.

Zitat
Alter Köpenicker
Umgekehrt dürfte es kaum noch Leute geben, die die Stadt aus eigenem Erleben kennen, als sie noch in Stadtteile gegliedert war.

Der Großteil der Bevölkerung dürfte noch die zweigeteilte Stadt erlebt haben.

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Für mehr gelbe Farbe im Netzplan: die Farben der U4 und U7 tauschen!
Zitat

"Heidekraut" am 7.7.2024 um 17.57 Uhr:

[...] Und auch für den Osten sollte eine Villenkolonie Ostend entstehen. Sie gibt es heute nicht mehr, nur noch einige Straßennamen erinnern daran. Die Ostendstraße in Oberschöneweide und die Ostendstraße in Oberspree, [...]

Zitat

"Alter Köpenicker" am 8.7.2024 um 7.18 Uhr:

[...] Wo ist denn in Oberspree eine Ostendstraße? [...]

Zitat

Thomas Krickstadt am 8.7.2024 um 7.53 Uhr:

Die Ostendstraße verläuft zwischen der Wilhelminenhofstraße und der Parkstraße [...]

Zitat

"Alter Köpenicker" am 8.7.2024 um 9.33 Uhr:

Das ist die Ostendstraße in Oberschöneweide.

Verzeihnung, ich hatte "Heidekraut"s Satz mit den zwei Ostendstraßen nicht gesehen und dachte, Du würdest nach der Ostendstraße im Ortsteil Oberschöneweide fragen.

Weder in der laut Wikipedia so genannten "Ortslage Oberspree im Berliner Ortsteil Niederschöneweide und dort den Bahnhof Berlin Oberspree", noch südlich neben einem "Abschnitt des Flusslaufs der Spree zwischen der Einmündung der Dahme und dem Abzweig des Britzer Verbindungskanals" gibt es eine Ostendstraße.

Luise Berlin kennt eine Ostendstraße in Treptow-Köpenick, Ortsteil Treptow ("Namenserläuterung: An der Straße endete die östliche Wohnbebauung von Niederschöneweide") und eine Ostendstraße in Treptow-Köpenick, Ortsteil Köpenick ("Namenserläuterung: Bezieht sich auf die in den Gründerjahren entstandene Villenkolonie 'Ostend'"), beides wird aber geschwind an Kauperts und die dortige Seite für die Ostendstraße in Oberschöneweide weitergeleitet.

Die "östliche Wohnbebauung von Niederschöneweide" deutet auf die Hartriegelstraße, den Silbergrasweg und die Ostritzer Straße hin, aber keine dieser drei Straßen hieß früher Ostendstraße.

Viele Grüße, Thomas

--
Thomas Krickstadt, Berlin, Germany, usenet@krickstadt.de
Die Ostendstraße in Oberspree wurde 2010 wegen genau dieser Verwechslungsgefahr in Alice-Archenhold-Weg umbenannt.

--
Das Gegenteil von umfahren ist umfahren.



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 08.07.2024 13:19 von Florian Schulz.
Zitat

Florian Schulz am 8.7.2024 um 13.18 Uhr:

Die Ostendstraße in Oberspree wurde 2010 wegen genau dieser Verwechslungsgefahr in Alice-Archenhold-Weg umbenannt.

Vielen Dank! (OpenStreetMap.org, Kauperts)

Viele Grüße, Thomas

--
Thomas Krickstadt, Berlin, Germany, usenet@krickstadt.de
Zitat
Florian Schulz
Die Ostendstraße in Oberspree wurde 2010 wegen genau dieser Verwechslungsgefahr in Alice-Archenhold-Weg umbenannt.

Ach du liebe Zeit, ich wusste nicht, daß diese knapp 50 m lange Zuwegung zum S-Bf. Oberspree überhaupt einen Namen hat. Google Maps weist den Weg nur auf Anfrage aus.


Das Gegenteil von pünktlich ist kariert.
Zitat
krickstadt
Luise Berlin kennt eine Ostendstraße in Treptow-Köpenick, Ortsteil Treptow ("Namenserläuterung: An der Straße endete die östliche Wohnbebauung von Niederschöneweide")

Was ist denn das für eine seltsame Erläuterung? Wie kommen die denn auf Treptow?


Zitat
krickstadt
und eine Ostendstraße in Treptow-Köpenick, Ortsteil Köpenick ("Namenserläuterung: Bezieht sich auf die in den Gründerjahren entstandene Villenkolonie 'Ostend'"),

Ob die das mit der Ostendorfstraße in Wendenschloß verwechselt haben? In Köpenick gibt es jedenfalls keine Villenkolonie 'Ostend'


Das Gegenteil von pünktlich ist kariert.
Zitat
B-V 3313

Also zweierlei Maß.

Ja, klar, blau und schwarz.

>Wo ist denn in Oberspree eine Ostendstraße?

Das habe ich aus der Cine-Website, der Autor stammt aus Operspree, kann sein, dass es diesen Straßennamen in Oberspree heute nicht mehr gibt. Aber siehe die Erläuterung weiter oben von Florian Schulz.
Ich wollte nur darauf hinweisen, dass es in Oberspree auch noch eine Westendstraße gibt. Danke für den Hinweis auf Friedrichshagen. Kauperts Straßenverzeichnis sagt dazu "Bezieht sich auf die ehemalige westliche Grenze der Köllnischen Vorstadt von Köpenick." Die Enden konnten ja bekanntlich vor den Toren der Stadt liegen, darum geht es ja.

Ich habe ja geschrieben, dass es heute keine Villenkolonie Ostend in Oberschöneweide mehr gibt und von Köpenick habe ich nicht geschrieben. Sie war offensichtlich auf einem Stück der heutigen Industriegelände Nähe Kabelwerk oder Fernsehelektronik an der Spree. Oder wie der @Alte Köpenicker erläutert zwischen Wasserstraße und Nixenstraße. Ostendstraße und Ostendgestell laufen beide darauf zu.

Ostendorfstraße ist bei Luise und Kauperts auch erwähnt. Also keine Verwechslung. Was jeweils als Köpenick, Niederschöneweide und Oberschöneweide Treptow bezeichnet wird, hängt wohl sehr von der Editionszeit der jeweiligen Quellen ab. Das Oberspree zu Niederschöneweide gehört, hatte ich (als Dahlemer, bzw. Niederschönhausener, auch noch nie vermutet und zu Ostberlin-Zeiten hatte man wohl Oberschöneweide nach Treptow verortet. Da es dort aber sehr nahe an der Grenze zu Köpenick liegt, mag das daran liegen.

Dass Südende sehr weit entfernt vom alten Berlin liegt, das zeigt ja, dass es vermutlich nicht stimmt, dass es diesen Zusammenhang der Enden gibt. Und Westend liegt ja auch JWD. Aber @Alter Köpenicker, warum wurde die Villenkolonie Südende in Mariendorf deiner Meinung nach so genannt?

Und es bleibt ein riesen Zufall, dass es diese vier Kolonien genau in den vier Himmelsrichtungen von Berlin gibt und nicht etwa noch mehr Enden, die sich vermutlich in Wahrheit auf alte Vorstädte und Dörfer um Berlin beziehen.
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