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Magnetbahn für Berlin – CDU schwebt davon
geschrieben von nicolaas 
Zitat
Tagesspiegel

Auch für die SPD um Fraktionsvorsitzenden Marco Käber steht eine gute Anbindung im ÖPNV für das Gebiet um den ehemaligen Flughafen Tegel im Mittelpunkt. Beim Plan für eine Magnetschwebebahn erinnern sie allerdings noch an andere wichtige Anbindungen für TXL: „Das ehemalige Flughafengelände braucht ja nicht nur eine Anbindung an Spandau, sondern vor allem auch zum Bahnhof Jungfernheide und zum Kurt-Schumacher-Platz“, so Käber gegenüber dem Tagesspiegel.

Insgesamt stehe die SPD allerdings einer innovativen Lösung – wie einer Magnetschwebebahn oder Hängebahn – aufgeschlossen gegenüber.

[www.tagesspiegel.de] €
[archive.fo]

Klar, logisch. Wenn man schon eine M-Bahn aufbaut, dann natürlich nicht nur nach Gartenfeld und sondern auch nach Jungfernheide. Danke SPD. /Ironie aus
Zitat
X-Town Traffic
Klar, logisch. Wenn man schon eine M-Bahn aufbaut, dann natürlich nicht nur nach Gartenfeld und sondern auch nach Jungfernheide. Danke SPD. /Ironie aus

Immerhin: mit der Abbildung eines Hyperloop-Zuges (oder was immer das obere Bild zeigen soll) wird gezeigt, dass Magnetschwebebahn oder Seilbahn gar nicht die absurdesten Ideen für die Erschließung eines neuen Stadtteils sind. Woher stammt eigentlich dieses Bild? Die Bildersuche von Google zeigt, dass es sich um einen Ausschnitt eines Bildes handelt, das auch in der Berliner Zeitung schon im September 2025 gezeigt wurde, da war allerdings zusätzlich das alte TXL-Flughafengebäude zu sehen, es scheint also jemand ersthaft dieses Bild im Kontext mit dem TXL erzeugt zu haben.

Alle drei Beförderungssysteme haben die gemeinsamen, ziemlich offensichtlichen Nachteile, dass sie zum einen zur Feinerschließung wenig geeignet sind, weil sie halbwegs aufwändige Zugangsbauwerke benötigen und es davon in einem neuen Quartier für 5.000 Wohnungen vermutlich nur einen oder maximal 2 geben wird und zum anderen einen Systembruch mit Umsteigezwängen bedeuten. Warum sagt eigentlich niemand etwas dazu?
Auf der einen Seite bin ich froh, dass die jetzt diskutierten Korridore alle schon im Rahmen der Straßenbahnplanung untersucht, abgewogen und bewertet wurden. Auf der anderen Seite gruselt es mich, dass längst getroffene Systementscheidungen wieder infrage gestellt werden, nur weil das Verkehrssystem nicht zur politischen Ideologie passt. Das schafft bestimmt ganz viel Vertrauen im politischen System.

Zumindest die die Straßenbahn als solches ablehnende Leute bekommt man so vielleicht. Davon gibt's ja nach wie vor jede Menge, für die ist die Straßenbahn die Ideologie und das prinzipielle Dagegensein die Vernunft in ihrer maximalen Darreichungsform.

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Für mehr Ümläüte!
Zitat
Lopi2000
...und zum anderen einen Systembruch mit Umsteigezwängen bedeuten.

Diesen Systembruch bzw. Umsteigezwang hätte man für die meisten Fahrgäste am Kurt-Schumacher-Platz, der Jungfernheide oder am Rathaus Spandau allerdings vollkommen unabhängig von der Wahl des Verkehrsmittels zur Erschließung des Areals.

Gruß Nemo
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Eine Straßenbahn ist besser als keine U-Bahn!!
Zitat
Nemo
Diesen Systembruch bzw. Umsteigezwang hätte man für die meisten Fahrgäste am Kurt-Schumacher-Platz, der Jungfernheide oder am Rathaus Spandau allerdings vollkommen unabhängig von der Wahl des Verkehrsmittels zur Erschließung des Areals.

Vollkommen unabhängig nicht, aber mit der Straßenbahn schon, das ist korrekt.

Die im Artikel diskutierten Verkehrsmittel sind alle mit der U-Bahn vergleichbar und hätten eine oder evtl. auch zwei Stationen im neuen Quartier. Dies könnte man ohne Umsteigezwang auch mit einer Verlängerung oder Verschwendung der U-Bahn erreichen. Diese also wohl ähnlich gut oder schlecht für die Erschließung, hätte aber den Vorteil einer Durchbindung.

Die Straßenbahn wäre dagegen besser erreichbar (ohne Zugangsbauwerke etc., mehr Stationen...), hätte aber als kleines Inselnetz zunächst auch den Systembruch als Nachteil.
Zitat
Lopi2000

Die im Artikel diskutierten Verkehrsmittel sind alle mit der U-Bahn vergleichbar und hätten eine oder evtl. auch zwei Stationen im neuen Quartier. Dies könnte man ohne Umsteigezwang auch mit einer Verlängerung oder Verschwendung der U-Bahn erreichen. Diese also wohl ähnlich gut oder schlecht für die Erschließung, hätte aber den Vorteil einer Durchbindung.

Da fehlt dann wohl noch ein People-Mover zur Erschließung. Außerdem kann man doch auch eine Magnetbahn mit Haltestellen im 300m-Abstand bauen.

Gruß Nemo
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Eine Straßenbahn ist besser als keine U-Bahn!!



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 25.02.2026 12:35 von Nemo.
Zitat
Nemo
Da fehlt dann wohl noch ein People-Mover zur Erschließung. Außerdem kann man doch auch eine Magnetbahn mit Haltestellen im 300m-Abstand bauen.

Das kann man sicherlich machen, aber ob dies mit den Aspekten Barrierefreiheit und Wirtschaftlichkeit irgendwie vereinbar ist, muss sich dann zeigen.
Zitat
Lopi2000
Zitat
Nemo
Diesen Systembruch bzw. Umsteigezwang hätte man für die meisten Fahrgäste am Kurt-Schumacher-Platz, der Jungfernheide oder am Rathaus Spandau allerdings vollkommen unabhängig von der Wahl des Verkehrsmittels zur Erschließung des Areals.

Vollkommen unabhängig nicht, aber mit der Straßenbahn schon, das ist korrekt.

Die im Artikel diskutierten Verkehrsmittel sind alle mit der U-Bahn vergleichbar und hätten eine oder evtl. auch zwei Stationen im neuen Quartier. Dies könnte man ohne Umsteigezwang auch mit einer Verlängerung oder Verschwendung der U-Bahn erreichen. Diese also wohl ähnlich gut oder schlecht für die Erschließung, hätte aber den Vorteil einer Durchbindung.

Die Straßenbahn wäre dagegen besser erreichbar (ohne Zugangsbauwerke etc., mehr Stationen...), hätte aber als kleines Inselnetz zunächst auch den Systembruch als Nachteil.

Die Endstelle am Eckernförder Platz ist nicht sooo weit weg (2,5 km), und schon hätte man kein Inselnetz mehr. Wenn man es denn wollte. Aber will man halt nicht.
Zitat
Latschenkiefer
Zitat
Lopi2000
Zitat
Nemo
Diesen Systembruch bzw. Umsteigezwang hätte man für die meisten Fahrgäste am Kurt-Schumacher-Platz, der Jungfernheide oder am Rathaus Spandau allerdings vollkommen unabhängig von der Wahl des Verkehrsmittels zur Erschließung des Areals.

Vollkommen unabhängig nicht, aber mit der Straßenbahn schon, das ist korrekt.

Die im Artikel diskutierten Verkehrsmittel sind alle mit der U-Bahn vergleichbar und hätten eine oder evtl. auch zwei Stationen im neuen Quartier. Dies könnte man ohne Umsteigezwang auch mit einer Verlängerung oder Verschwendung der U-Bahn erreichen. Diese also wohl ähnlich gut oder schlecht für die Erschließung, hätte aber den Vorteil einer Durchbindung.

Die Straßenbahn wäre dagegen besser erreichbar (ohne Zugangsbauwerke etc., mehr Stationen...), hätte aber als kleines Inselnetz zunächst auch den Systembruch als Nachteil.

Die Endstelle am Eckernförder Platz ist nicht sooo weit weg (2,5 km), und schon hätte man kein Inselnetz mehr. Wenn man es denn wollte. Aber will man halt nicht.

Turmstraße 2 könnte man ja auch fertig haben.

Nebenbei wäre die Magnetbahn sogar weltweit ein Inselnetz.

Gruß Nemo
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Eine Straßenbahn ist besser als keine U-Bahn!!
Zitat
Latschenkiefer
Zitat
Lopi2000
Die Straßenbahn wäre dagegen besser erreichbar (ohne Zugangsbauwerke etc., mehr Stationen...), hätte aber als kleines Inselnetz zunächst auch den Systembruch als Nachteil.

Die Endstelle am Eckernförder Platz ist nicht sooo weit weg (2,5 km), und schon hätte man kein Inselnetz mehr. Wenn man es denn wollte. Aber will man halt nicht.

Die Grundidee der UTR-Erschließung mittels Straßenbahn ging tatsächlich von einer Insellösung aus, da auf dem Flughafengelände sowieso ein Betriebshof geplant ist. Der (vorerst) fehlende Anschluss zum Bestandsnetz wäre also kein Hinderungsgrund.

Zitat
Lopi2000
Zitat
Nemo
Diesen Systembruch bzw. Umsteigezwang hätte man für die meisten Fahrgäste am Kurt-Schumacher-Platz, der Jungfernheide oder am Rathaus Spandau allerdings vollkommen unabhängig von der Wahl des Verkehrsmittels zur Erschließung des Areals.

Vollkommen unabhängig nicht, aber mit der Straßenbahn schon, das ist korrekt.

Die im Artikel diskutierten Verkehrsmittel sind alle mit der U-Bahn vergleichbar und hätten eine oder evtl. auch zwei Stationen im neuen Quartier. Dies könnte man ohne Umsteigezwang auch mit einer Verlängerung oder Verschwendung der U-Bahn erreichen. Diese also wohl ähnlich gut oder schlecht für die Erschließung, hätte aber den Vorteil einer Durchbindung.

Die Straßenbahn wäre dagegen besser erreichbar (ohne Zugangsbauwerke etc., mehr Stationen...), hätte aber als kleines Inselnetz zunächst auch den Systembruch als Nachteil.

Inselnetz hätte man doch längst haben können. Genau das ist ja nicht gewollt. Der Anschluss ans Bestandsnetz soll in Jungfernheide erfolgen. Spannend an der ganzen (Schein-)Debatte ist aber der Punkt, dass man sich bei den Infoveranstaltungen zur Straßenbahn noch gar nicht sicher war, ob man überhaupt eine Linie von der UTR nach Gartenfeld fahren lassen will oder die Verbindung als reine Betriebsstrecke bereithält. Und nun soll ausgerechnet der fahrgastärmste Streckenabschnitt als erster Bauabschnitt der Bonde-Bögl-Bahn werden, während vollkommen unklar ist, ob und wie der relevante Abschnitt zwischen Wasserstadt und Bahnhof Spandau realisierbar ist.

--- Signatur ---
Bitte beachten Sie beim Aussteigen die Lücke zwischen Bus und Bordsteinkante!
Mit Logik darf man hier nicht rangehen. Magnetbahn ist das tolle Gefühl, ein modernes dahinschwebendes Verkehrsmittel zu haben, dass den Autoverkehr nicht behindert und keine Parkplätze wegnimmt. Und man verhindert für die nächsten 50 Jahre, dass eine Straßenbahn nach Spandau kommt. Da kann man sich wieder wie eine Weltstadt fühlen.
Zitat
Latschenkiefer
Mit Logik darf man hier nicht rangehen. Magnetbahn ist das tolle Gefühl, ein modernes dahinschwebendes Verkehrsmittel zu haben, dass den Autoverkehr nicht behindert und keine Parkplätze wegnimmt....

Wo wird denn die Bahn befestigt?...achja sie "schwebt" ja!
..oder doch Siemens-Lufthaken ?

Warum sollte eine Straßenbahn Parkplätze klauen? Bei vernünftiger Trassenführung (Mittelstreifen zB.) fallen höchstens ein paar Bäume der Kettensäge zum Opfer.

Eine Straßenbahn liegt im allgemeinen öffentlichen Interesse ->Also einfach machen :) Die westliche "Volksseele" wird sich schon wieder beruhigen :)
Zitat
angus_67
Zitat
Latschenkiefer
Mit Logik darf man hier nicht rangehen. Magnetbahn ist das tolle Gefühl, ein modernes dahinschwebendes Verkehrsmittel zu haben, dass den Autoverkehr nicht behindert und keine Parkplätze wegnimmt....

Wo wird denn die Bahn befestigt?...achja sie "schwebt" ja!
..oder doch Siemens-Lufthaken ?

Warum sollte eine Straßenbahn Parkplätze klauen? Bei vernünftiger Trassenführung (Mittelstreifen zB.) fallen höchstens ein paar Bäume der Kettensäge zum Opfer.

Eine Straßenbahn liegt im allgemeinen öffentlichen Interesse ->Also einfach machen :) Die westliche "Volksseele" wird sich schon wieder beruhigen :)

Natürlich klaut die Straßenbahn Parkplätze, da die natürliche Form eines Mittel- oder Seitenstreifens einer Stadtstraße oder überhaupt jeder Freifläche der Parkplatz ist. Die Magnetbahn klaut halt nur alle [hier die Länge eines Segments eintragen] einen oder maximal 2 Parkplätze.

Gruß Nemo
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Eine Straßenbahn ist besser als keine U-Bahn!!
EDIT: Beitrag in der Form nicht erwünscht



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 11.03.2026 13:16 von hacklberry.
Können wir vielleicht mal wieder damit aufhören, hier im Forum ständig Werbung für irgendwelche Zeitungen zu machen? Ich werde jedenfalls kein Abonnement abschließen und zum Diskutieren sind bloße Überschriften ja eher nicht geeignet. Was soll das also?


Das Gegenteil von pünktlich ist kariert.
Zitat
Alter Köpenicker
Können wir vielleicht mal wieder damit aufhören, hier im Forum ständig Werbung für irgendwelche Zeitungen zu machen? Ich werde jedenfalls kein Abonnement abschließen und zum Diskutieren sind bloße Überschriften ja eher nicht geeignet. Was soll das also?

Naja, es ist schon sinnvoll, wenn man sich mit den Themen, über die hier diskutiert wird, auch hintergründig informiert und dafür sind Zeitungen eine gute Quelle. Ob man nun den Link zum Anlass nimmt, sich die gedruckte Zeitung zu kaufen, ein (oft kostenloses) Probe-Abo für die jeweilige Zeitung abzuschließen oder auf anderem Weg an diese Informationen zu kommen oder auch nur aufgrund der Überschriften und angeschnittenen Texte darüber mit diskutiert, bleibt ja jedem freigestellt. Die (ohne Abo lesbaren) Umstände, dass lt. Artikel erste Zahlen zu den Kosten vorliegen und nach wie vor viel für die Straßenbahn spricht, sind doch schon mal gute Anlässe für weitere Recherchen und Diskussionen.
Auf welcher Grundlage wollen wir denn sonst diskutieren?!

"Ich habe gehört, die CDU fordert eine Magnetbahn in Spandau" ist ja irgendwie keine belastbare Quelle. Zeitungsartikel verschwinden halt oft nach einer gewissen Zeit hinter der Bezahlschranke, aber so ist es nun einmal.

Links zum Gesichtsbuch z.B. klicke ich auch nicht an.
Erstmal finde ich es wichtig, dass überhaupt eine Quelle angegeben wird. Ich hätte den Inhalt evtl etwas detaillierter wiedergeben können, was ich vorhin aus verschiedenen Gründen nicht getan habe (Zeit, Eingabe am Smartphone...). Das sehe ich ein.

Aber jut, ich weiß was ich hier in Zukunft nicht mehr poste. Jetzt müssten eigentlich auch alle wieder zufrieden sein.



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 11.03.2026 13:16 von hacklberry.
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