Willkommen! Einloggen Ein neues Profil erzeugen

erweitert
Brückenbauwerk 1 (Marzahner Knoten) 2022-2025
geschrieben von ECG7C 
Wie kommst du auf 105 Urbanliner? So viele werden es definitiv nicht.
Zitat
Ebuscomegusto
Das wäre mal eine adäquate Reaktion auf das strake Fahrgastwachstum bei der Tram in den letzten Jahren.

Das Argument zählt bei der BVG null. Auf Beschwerden wegen Überfüllung und nicht ausreichenden Takt behaupten die doch ständig: Es reicht aus, egal wo und welches Verkehrsmittel es ist. Soviel Tomaten auf den Augen kann keiner haben.
Zitat
tramfahrer
Wie kommst du auf 105 Urbanliner? So viele werden es definitiv nicht.

Das meine ich vor einiger Zeit mal in irgendeiner parlamentarischen Unterlage als maximal mögliche Abrufzahl bei einer ausschliesslichen Bestellung der 50-Meter Varainte gelesen zu haben. Wenn du eine aktuellere Zahl hast, teile sie gerne mit uns.
Zitat
Ebuscomegusto
Zitat
tramfahrer
Wie kommst du auf 105 Urbanliner? So viele werden es definitiv nicht.

Das meine ich vor einiger Zeit mal in irgendeiner parlamentarischen Unterlage als maximal mögliche Abrufzahl bei einer ausschliesslichen Bestellung der 50-Meter Varainte gelesen zu haben. Wenn du eine aktuellere Zahl hast, teile sie gerne mit uns.

Da hast du vermutlich was verwechselt. Sie sollen die 105 GT ersetzen. Da diese aber teilweise in Doppeltraktion fahren, werden keine 105 Urbanliner benötigt. Wie viele es am Ende werden, muss man abwarten. 105 jedenfalls nicht.
Zitat
nicolaas
Die Witterung soll an der erneut verlängerten Straßenbahnsperrung schuld sein, so die Senatsverkehrsverwaltung auf Anfrage. »Wir versuchen jetzt, in den Stoßzeiten noch etwas mehr Kapazität zu schaffen«, sagt BVG-Sprecher Markus Falkner zu »nd«. »Je nach Verfügbarkeit sollen auf der Linie 18 teilweise gekoppelte GT statt Flexity eingesetzt werden«, kündigt er an.

Ich habe einen kleinen Artikel zu der Freude in nd veröffentlicht.

Na ja, so ganz abwegig ist die Begründung "Witterung" ja nun für Januar und Februar 2026 aber auch nicht. Asphalt-, Betonierungs- sowie Schweißarbeiten funktionieren bei Frost eben leider tatsächlich nur sehr eingeschränkt und die derzeit starke Differenz zwischen Tages- und Nachttemperaturen erleichtert das Ganze auch nicht so wirklich...

Auto-Ute macht bei der Straßenbahn zwar viel - zu viel - Ochsenkacke, aber Bauphysik und Chemie kann auch sie nur bedingt beeinflussen.

Viele Grüße
Arnd



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 05.03.2026 16:06 von Arnd Hellinger.
Umso ungünstiger ist doch, dass sehenden Auges in die nun gegebene Situation geschlittert wird. Nur weil es jetzt einige Jahre lang kaum mehr als eine Frostwoche im Winter gab, will man nun Planungen ohne Rücksicht darauf durchziehen als gäbe es gar keine Minustemperaturen mehr. Berlin - Hamburg wurde ganz bewusst über den Winter geplant, der Bau der Straßenbahn-Interimstrasse war ja wohl ursprünglich zu einer anderen Zeit vorgesehen. Was ist eigentlich mit anderen derzeit laufenden Großprojekten, wurden die auch vom Winter überrascht und verzögert? Der U6-Neubau? Die Köpenicker Altstadt?

~~~~~~
"Ach, das Holz hier? Ich glaube, Eiche, aber nagelt mich nicht drauf fest."
Zitat
Arnd Hellinger
Zitat
nicolaas
Die Witterung soll an der erneut verlängerten Straßenbahnsperrung schuld sein, so die Senatsverkehrsverwaltung auf Anfrage. »Wir versuchen jetzt, in den Stoßzeiten noch etwas mehr Kapazität zu schaffen«, sagt BVG-Sprecher Markus Falkner zu »nd«. »Je nach Verfügbarkeit sollen auf der Linie 18 teilweise gekoppelte GT statt Flexity eingesetzt werden«, kündigt er an.

Ich habe einen kleinen Artikel zu der Freude in nd veröffentlicht.

Na ja, so ganz abwegig ist die Begründung "Witterung" ja nun für Januar und Februar 2026 aber auch nicht. Asphalt-, Betonierungs- sowie Schweißarbeiten funktionieren bei Frost eben leider tatsächlich nur sehr eingeschränkt und die derzeit starke Differenz zwischen Tages- und Nachttemperaturen erleichtert das Ganze auch nicht so wirklich...

Auto-Ute macht bei der Straßenbahn zwar viel - zu viel - Ochsenkacke, aber Bauphysik und Chemie kann auch sie nur bedingt beeinflussen.

Ich möchte daran erinnern, dass man im Dezember fertig sein wollte. Dann wäre einem die Witterung im Januar und Februar am Hintern vorbei gegangen.
Zitat
tramfahrer
Zitat
Ebuscomegusto
Zitat
tramfahrer
Wie kommst du auf 105 Urbanliner? So viele werden es definitiv nicht.

Das meine ich vor einiger Zeit mal in irgendeiner parlamentarischen Unterlage als maximal mögliche Abrufzahl bei einer ausschliesslichen Bestellung der 50-Meter Variante gelesen zu haben. Wenn du eine aktuellere Zahl hast, teile sie gerne mit uns.

Da hast du vermutlich was verwechselt. Sie sollen die 105 GT ersetzen. Da diese aber teilweise in Doppeltraktion fahren, werden keine 105 Urbanliner benötigt. Wie viele es am Ende werden, muss man abwarten. 105 jedenfalls nicht.

Servus, ich habe nochmal nachgeforscht und im Internet die Antwort auf die Schriftliche Anfrage Nr. 19/20916 vom 18.11.2024
über Neue und mehr Straßenbahnen für die BVG des Abgeordneten Kristian Ronneburg gefunden (https://pardok.parlament-berlin.de/starweb/adis/citat/VT/19/SchrAnfr/S19-20916.pdf). Auf die Frage 1 zur Abrufmenge der Urbanliner hat die Senatsverwaltung wie folgt geantwortet (Hervorhebung durch mich):

"Der Rahmenvertrag mit dem Hersteller sieht eine maximale Bestellmenge von 117 Straßenbahnzweirichtungsfahrzeugen vor, wobei diese nach Fahrzeuglänge und Ausführung unterschiedlich ausgestaltet sein werden. Ursprünglich umfasste der Rahmenvertrag eine Bestellung von bis zu 82 Zweirichtungsfahrzeugen der Kapazität M (30 m-lang) sowie 35 Zweirichtungsfahrzeugen der Kapazität XL (Typ „Urbanliner“, 50 m-lang) als Mindestbestellmenge. Der Rahmenvertrag sieht ein Gesamtinvestitionsvolumen von bis zu 450,8 Mio. EUR vor, wobei das maximale Budget für das Mindestabnahmevolumen 323,3 Mio. EUR beträgt. In Abstimmung mit dem Aufgabenträger legt die BVG den Schwerpunkt auf die Beschaffung von 50 m-langen Zweirichtungsfahrzeugen vom Typ „Urbanliner“, da diese über eine größere Beförderungskapazität verfügen. Hiermit lassen sich mit dem Rahmenvertrag ca. 100 Urbanliner-Fahrzeugen abrufen. Alle Fahrzeuge sind als Zweirichtungsfahrzeuge konzipiert, um eine flexible Betriebsführung sicherzustellen."

Somit lag ich mit der maximal möglichen Abrufmenge für die 50 Meter langen Urbanliner gar nicht so daneben. Wie viele Fahrzeuge die BVG letzlich bestellt ist ja zumindest öffentlich noch nicht bekannt. Angesichts des auf vielen Linien, wie zum Beispiel der M6, deutlich spürbaren Fahrgastwachstum wäre es meiner Meinung nach sinnvoll die maximale Abrufmenge voll auszuschöpfen.



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 07.03.2026 13:04 von Ebuscomegusto.
Zitat
Wutzkman
Zitat
Arnd Hellinger
Zitat
nicolaas
Die Witterung soll an der erneut verlängerten Straßenbahnsperrung schuld sein, so die Senatsverkehrsverwaltung auf Anfrage. »Wir versuchen jetzt, in den Stoßzeiten noch etwas mehr Kapazität zu schaffen«, sagt BVG-Sprecher Markus Falkner zu »nd«. »Je nach Verfügbarkeit sollen auf der Linie 18 teilweise gekoppelte GT statt Flexity eingesetzt werden«, kündigt er an.

Ich habe einen kleinen Artikel zu der Freude in nd veröffentlicht.

Na ja, so ganz abwegig ist die Begründung "Witterung" ja nun für Januar und Februar 2026 aber auch nicht. Asphalt-, Betonierungs- sowie Schweißarbeiten funktionieren bei Frost eben leider tatsächlich nur sehr eingeschränkt und die derzeit starke Differenz zwischen Tages- und Nachttemperaturen erleichtert das Ganze auch nicht so wirklich...

Auto-Ute macht bei der Straßenbahn zwar viel - zu viel - Ochsenkacke, aber Bauphysik und Chemie kann auch sie nur bedingt beeinflussen.

Ich möchte daran erinnern, dass man im Dezember fertig sein wollte. Dann wäre einem die Witterung im Januar und Februar am Hintern vorbei gegangen.

Ach, ehrlich jetzt? Nun hat es aber - warum auch immer - im Dezember 2025 bekanntlich nicht geklappt und damit sind Spekulationen "was wäre gewesen, wenn..." eben auch nicht so wirklich hilfreich. Macht Euch bitte einfach mal klar, dass solche Verzögerungen weder für Vorhabentragende noch für Ausführende frei von Nachteilen sind....

Viele Grüße
Arnd
Tja, wir könnten halt resignierend mit der Schulter zucken, so wie du es tust. Oder aber wir könnten kritisch hinterfragen, warum nun schon zum zweiten Mal diese Baustelle auf einer der wichtigsten ÖPNV-Radialen völlig geräuschlos verschoben wird, während es auf der parallel verlaufenden Brücke des MIV schon mindestens einmal lautes Gezeter wegen einer Vollsperrung gab, die unterm Strich dafür gesorgt hat, dass man schneller fertig ist.
Zitat
Wutzkman
Tja, wir könnten halt resignierend mit der Schulter zucken, so wie du es tust. Oder aber wir könnten kritisch hinterfragen, warum nun schon zum zweiten Mal diese Baustelle auf einer der wichtigsten ÖPNV-Radialen völlig geräuschlos verschoben wird,

Zumal es sich dabei nicht um einen bedauerlichen Einzelfall handelt. Verzögerungen dieser Art sind eher die Regel als die Ausnahme.


Das Gegenteil von pünktlich ist kariert.
Für sämtlichen Parteien dieser Stadt gilt, ich nehme die Linken ein wenig aus, dass der ÖPNV nun das letzte ist um was sie sich in der Verkehrspolitik kümmern. Besonders lustig kommen einen die Grünen vor, die jahrelang das Ressort verwalteten und mit ihrer Ideologie dann mächtig gescheitert sind, weil alle unter Fahrradverblendung leiden. Von der Autophobie ganz zu schweigen. Da fehlt einfach mal ein gefühltes Maß an Normalität.

Die CDU liebt nun mal das Auto, ist dahingehend aber auch schon stringent weil man schon immer so war. Die verstellen sich letztlich nicht, auch wenn dies auch ein wenig verblendet ist.

Ich bleibe in der Sache leider knallhart. Innerhalb des S-Bahnrings muss der ÖPNV obersten Priorität und Vorrang haben. Dann wird dies auch nochmal was in dieser Stadt. Der Glaube daran fehlt mir allerdings (seit 35 Jahren)....
Update: Das stadteinwärtige Gleis liegt komplett.
Zitat
Alba Coach
Für sämtlichen Parteien dieser Stadt gilt, ich nehme die Linken ein wenig aus, dass der ÖPNV nun das letzte ist um was sie sich in der Verkehrspolitik kümmern. Besonders lustig kommen einen die Grünen vor, die jahrelang das Ressort verwalteten und mit ihrer Ideologie dann mächtig gescheitert sind, weil alle unter Fahrradverblendung leiden. Von der Autophobie ganz zu schweigen. Da fehlt einfach mal ein gefühltes Maß an Normalität.

Die Globolischlucker vom Bodensee beherrschen doch nicht nur B-W, sondern auch Berlin-Mitte, gerade im S-Bahnring.
Zitat
Wutzkman
Update: Das stadteinwärtige Gleis liegt komplett.

Mir ist nicht so ganz klar, warum es jetzt nochmal zweieinhalb Monate dauern soll, bis auch das zweite fertig ist ...

~~~~~~
"Ach, das Holz hier? Ich glaube, Eiche, aber nagelt mich nicht drauf fest."
Ihr müsst mir mal erklären, was es mit der krassen Ablehnung des Fahrradverkehrs in der Innenstadt habt und weshalb die Grünen diesbezüglich falsch liegen. Angesichts der absolut endlichen Fläche, die vor allem im Innenstadtbereich übrig bleibt, sollten wir über jede und jeden, der sich das Fahrrad als Hauptverkehrsmittel ausgewählt hat, glücklich sein anstatt sie und diejenigen, die die Möglichkeiten für diese Leute verbessern wollen, mit himmelschreiender Missbilligung zu strafen.

~~~~~~
"Ach, das Holz hier? Ich glaube, Eiche, aber nagelt mich nicht drauf fest."
Zitat
Philipp Borchert
Zitat
Wutzkman
Update: Das stadteinwärtige Gleis liegt komplett.

Mir ist nicht so ganz klar, warum es jetzt nochmal zweieinhalb Monate dauern soll, bis auch das zweite fertig ist ...

Wenn man weiter so bummelt, wird der Termin denkbar knapp.
Zitat
Alba Coach
Besonders lustig kommen einen die Grünen vor [...]mit ihrer Ideologie
Zitat
Alba Coach
Ich bleibe in der Sache leider knallhart. Innerhalb des S-Bahnrings muss der ÖPNV obersten Priorität und Vorrang haben.

Aha...
z.B. S15 und Tram nach Jungfernheide. Das wäre schon groß.
Zitat
nicolaas
Die Witterung soll an der erneut verlängerten Straßenbahnsperrung schuld sein, so die Senatsverkehrsverwaltung auf Anfrage. »Wir versuchen jetzt, in den Stoßzeiten noch etwas mehr Kapazität zu schaffen«, sagt BVG-Sprecher Markus Falkner zu »nd«. »Je nach Verfügbarkeit sollen auf der Linie 18 teilweise gekoppelte GT statt Flexity eingesetzt werden«, kündigt er an.

Ich habe einen kleinen Artikel zu der Freude in nd veröffentlicht.

Heute reicht die Verfügbarkeit anscheinend nur für eine GT Doppeltraktion. Eine ist besser als keine aber dennoch eher ein Tropfen auf den heißen Stein. Die übrigen 11 Umläufe mit Flexity sind wieder überfüllt und dadurch auch häufig verspätet.
Sorry, in diesem Forum dürfen nur registrierte Benutzer schreiben.

Hier klicken, um sich einzuloggen