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S21/City-S-Bahn - 2. Bauabschnitt (Hbf - Potsdamer Platz)
geschrieben von Jumbo 
Wahrheit ist Wahrheit und Tatsachen sind Tatsachen, egal von welcher Partei sie kommen. Die CDU will, dass wir mehr arbeiten, die Grünen wollen was anderes. Die Frage ist wer ist am Nabel der Zeit? Und was brauchen wir wirklich. Was erscheint dir daran jetzt unlogisch?
Zitat
GraphXBerlin
Frau Bonde hätte dafür jetzt vermutlich ihre Koffer packen müssen.

Bis zu diesem Satz dachte ich, dass du den Beitrag ernst meinst.

Gruß Nemo
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Eine Straßenbahn ist besser als keine U-Bahn!!
Zitat
Heidekraut
Wahrheit ist Wahrheit und Tatsachen sind Tatsachen, egal von welcher Partei sie kommen. Die CDU will, dass wir mehr arbeiten, die Grünen wollen was anderes. Die Frage ist wer ist am Nabel der Zeit? Und was brauchen wir wirklich. Was erscheint dir daran jetzt unlogisch?

Also die Straße mit Bürocontainern zustellen?

Gruß Nemo
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Eine Straßenbahn ist besser als keine U-Bahn!!
>Was genau stört dich daran, eine nicht nutzbare Straße temoprär (für mehrere Jahre) anderweitig zu nutzen?

Dass es unnötig Geld kostet, welches anderweitig besser eingesetzt wäre. Ein Politiker sollte sich dafür einsetzen, dass die Sperrzeit kleiner wird und die richtigen Rahmenbedingungen für die Baugrube setzen.
Zitat
Nemo
Zitat
TomB
Ich finde die Idee nicht dumm. Durch die DB wird die Straße komplett gesperrt. Es bleibt also eine lange Sackgasse ohne Verkehrswert übrig, Asphalt ohne Nutzen. Jetzt könnte man einen großen Parkplatz einrichten (hallo CDU!) oder etwas anderes sinnvolles tun für 6-10 oder sogar mehr Jahre. Das sind mindestens >2000 Tage. Direkt in Zentralberlin. Das lässt man doch nicht als tote Straße verlottern.
Die Gegend ist voll von Touristen.

Spannend werden doch eher die Diskussionen wenn dann der Parkplatz oder die Spielstraße wieder weg sollen.

Die wird auch so kommen, weil sich wahrscheinlich viele daran gewöhnen werden, einfach so vom nordöstlichen in den südöstlichen Teil des Tiergartens spazieren zu können.
Irgendeine Bespaßung entlang der Straße muss ja unterm Strich noch nicht mal Geld kosten, sondern könnte über Pachtbeträge gastronomischer Betriebe wieder hereingeholt werden.
Das kommt doch von ganz alleine und die Straße queren konnte man auch jetzt schon. Ich bin dafür, die brennenden Probleme anzufassen und von solch "kühnen" Ideen mal Abstand zu nehmen.
Man muss ja nicht Geld für eine Zwischennutzung verbrennen, sondern kann die Straße dauerhaft in ihrer Form aus dem Stadtbild verbannen. Der verkehrliche Nutzen ist ja doch eh sehr begrenzt. Ich würde die Hälfte der bisherigen Straße als Fahrradstraße erhalten und die andere Hälfte entsiegeln und der Natur freigeben.

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Ich hab nen Bus und meine Busfahrerin heißt Layla, sie fährt schöner, schneller, weiter.
Zitat
Heidekraut
Wahrheit ist Wahrheit und Tatsachen sind Tatsachen, egal von welcher Partei sie kommen. Die CDU will, dass wir mehr arbeiten, die Grünen wollen was anderes. Die Frage ist wer ist am Nabel der Zeit? Und was brauchen wir wirklich. Was erscheint dir daran jetzt unlogisch?

Hä? Weil Merz/Reiche iwas rumschwurbeln, dass wir zu wenig arbeiten (obwohl nie mehr Arbeitsstunden in DE geleistet wurden als heute), darf grüne Bezirkspolitik bezüglich einer temporären Sackgasse keine Vorschläge machen, dort Aufenthaltsqualität herzustellen?
Wenn alle Teilzeitmütter wieder in die Hausfrauenrolle zurückkehren, gehen die durchschnittlichen Arbeitszeiten auch wieder hoch. Wollen wir das? :D Die Summe aller Arbeitsstunden geht dann jedoch runter. Weil dann in Summe weniger gearbeitet wird; nur die eine Kennzahl verbessert sich.

Wenn mir Verwandte von den Betreuungsituationen in Westdeutschland erzählen, dann erklärt sich einiges. Um 12 bitte Kinder abholen, danke. Kein Wunder, dass niemand länger arbeiten kann. Andere wollen es auch nicht, da können Merz & Co noch so rumlabern. Mich wundert nur, dass sie ihrer eigenen Clientel (Alleinverdiener, Mutter mit 2+ Kindern zu Hause, aber evtl mit 500 € Job) so anschimpfen.
Der Mann glaubt halt, er wäre jetzt der Deutschland CEO und wir sind seine Untergebenen und er könnte uns einfach, feuern, wenn wir keine Leistung bringen. Deshalb: Rendite, Rendite über alles!
korrigiert



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 14.02.2026 17:12 von Heidekraut.
Zitat
Bumsi
Man muss ja nicht Geld für eine Zwischennutzung verbrennen, sondern kann die Straße dauerhaft in ihrer Form aus dem Stadtbild verbannen. Der verkehrliche Nutzen ist ja doch eh sehr begrenzt. Ich würde die Hälfte der bisherigen Straße als Fahrradstraße erhalten und die andere Hälfte entsiegeln und der Natur freigeben.

Diese Straße hat aber Geschichte, sie zu verändern, käme einem Sakrileg gleich.
Zitat
marc-j

Hä? Weil Merz/Reiche iwas rumschwurbeln, dass wir zu wenig arbeiten (obwohl nie mehr Arbeitsstunden in DE geleistet wurden als heute), darf grüne Bezirkspolitik bezüglich einer temporären Sackgasse keine Vorschläge machen, dort Aufenthaltsqualität herzustellen?

Ganz genau. Wo können wir uns dennoch Aufenthaltsqualität leisten? Oder anders gefragt: Wo leisten wir uns die? Es ist eine Frage der Prioritätensetzung. Wir haben wirklich reichlich Probleme, für die wir Geld in die Hand nehmen könnten. Man kann sich auch fragen, warum Baustellen in Berlin grundsätzlich immer so aussehen müssen, dass gar nichts mehr geht.
Zitat
Heidekraut
Zitat
marc-j

Hä? Weil Merz/Reiche iwas rumschwurbeln, dass wir zu wenig arbeiten (obwohl nie mehr Arbeitsstunden in DE geleistet wurden als heute), darf grüne Bezirkspolitik bezüglich einer temporären Sackgasse keine Vorschläge machen, dort Aufenthaltsqualität herzustellen?

Ganz genau. Wo können wir uns dennoch Aufenthaltsqualität leisten? Oder anders gefragt: Wo leisten wir uns die? Es ist eine Frage der Prioritätensetzung. Wir haben wirklich reichlich Probleme, für die wir Geld in die Hand nehmen könnten. Man kann sich auch fragen, warum Baustellen in Berlin grundsätzlich immer so aussehen müssen, dass gar nichts mehr geht.

Was denn nun? Der Vorschlag, die Straße des 17. Juni während der baustellenbedingten Sperrung irgendwie nutzbar zu machen ist falsch, dass Baustellen in Berlin oft möglichst günstig umgesetzte, unhübsche Müllecken sind, auch.
Zitat
Heidekraut
Zitat
Bumsi
Man muss ja nicht Geld für eine Zwischennutzung verbrennen, sondern kann die Straße dauerhaft in ihrer Form aus dem Stadtbild verbannen. Der verkehrliche Nutzen ist ja doch eh sehr begrenzt. Ich würde die Hälfte der bisherigen Straße als Fahrradstraße erhalten und die andere Hälfte entsiegeln und der Natur freigeben.

Diese Straße hat aber Geschichte, sie zu verändern, käme einem Sakrileg gleich.

Warum? Die Straße hatte nie eine ihrem Ausbauzustand entsprechende Bedeutung, die ersten 25 Jahre nach ihrer Eröffnung gab es gar nicht so viele Kfz, dass man sie vernehmlich gebraucht hätte, die nächsten 30 Jahre endete sie an der Mauer und auch seitdem hat sich wenig daran geändert. Für die Verkehrsmengen hier, würde eine normale 2- oder maximal 4-spurige Stadtstraße vollkommen ausreichen und eine solche sollte besser dort verlaufen, wo sie auch etwas erschließt und nicht völlig sinnfrei eine hochwertige öffentliche Grünanlage zerschneiden und verlärmen. Der einzige Grund, warum sie so ausgebaut ist, wie sie ist, ist, dass jemand dort zur Einweihung seinen 50. Geburtstag feiern wollte.

Und was die Geschichte angeht: historisch war die Straße 250 Jahre lang so dimensioniert, wie es heute wohl auch noch sinnvoll wäre. Danach hat man sie ahistorisch unsinnig verbreitert.
Hier gibt es Luftbilder von 1928: [luftbilder.berlin.codefor.de]



2 mal bearbeitet. Zuletzt am 14.02.2026 18:28 von marc-j.
Bitte löschen



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 14.02.2026 19:21 von DerMichael.
Du musst beim Jahr auf „1928“ scrollen.
Zitat
Möckernbrücke
Du musst beim Jahr auf „1928“ scrollen.

Ja, hab ich dann auch gesehen.
@marc-j. Ich habe geschrieben, es ist eine Schnapsidee, Firlefanz mit dem sich ein Abgeordneter abgibt. Da sind die Leute sehr sensibel und verärgert und wählen AfD. Es dient doch genau wie bei der Friedrichstraße wieder nur der Ideologie zu beweisen, dass Verkehr nicht gebraucht wird. Und als Signal taugt es auch nicht, denn man gewinnt den Eindruck die Menschen beschäftigt nichts anderes, als noch mehr Spiel und Spaß, anstatt eine funktionerende Stadt. Vermutlich sollte hier wieder etwas für die Worklifebalance geschaffen werden. Man braucht sich wirklich über nichts mehr zu wundern.



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 14.02.2026 20:31 von Heidekraut.
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