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S21/City-S-Bahn - 2. Bauabschnitt (Hbf - Potsdamer Platz)
geschrieben von Jumbo 
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DerMichael
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Jay
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Nemo
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DerMichael
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Möckernbrücke
Nach meiner Erinnerung heraus, gab es in der Vergangenheit U-Bahn-Tunnelbauarbeiten, die unter wichtigen Straßen(kreuzungen) nur kurzzeitig oben offen waren, dann aber provisorisch überdeckelt wurden. Damit dadrüber wieder der Verkehr brausen konnte.
Warum eine Überdeckelung der Baugrube ausgerechnet an der „guten Stube Berlins“ am Brandenburger Tor nicht? Touristen aus aller Welt würden es danken!

Vielleicht ist die Idee, die Baugrube offen zu lassen, gar nicht so dumm, wenn dort die Logistikgrube der TBM ist: Erde raus, Tübbings rein.

Hier wurde jetzt mehrmals erwähnt, dass die TBM am Tor startet, Wann und warum hat man die Startschächte der TBM vors Tor verlegt? Im Antrag auf die Planfeststellung steht, dass vom Hbf aus gegraben wird. Dort geht die Logistik leichter per Binnenschifffahrt. Ich habe nirgendwo was von einem Änderungsantrag der Planfeststellung gelesen

Damals, als der gute Onkel Addi noch für 1.000 Jahre bauen wollte, kam es am 20. August 1935 hinter dem Brandenburger Tor zum Einsturz der Baugrube (mit 19 Toten). Da der Tunnel trotzdem zum bekannten Großereignis 1936 fertig werden sollte, wurde der Bau vereinfacht und die Vorleistung für die Ausfädelung nicht fertiggestellt. Insofern ist jetzt auch ein Eingriff in den Bestandstunnel notwendig, um den Anschluss an den Heuböden herzustellen. Irgendwo muss dann auch noch die ganze Logistik stattfinden.

Na ob der Onkel Addi gut war, bezweifle ich mal.
Aber es hieß doch auch, dass das komplette Überwerfungsbauwerk abgebrochen und durch einen riesigen monolithischen Block ersetzt werden muss. Da reicht ja nicht „mal eben“ die fehlende Brücke. Da wird doch ein über 100m langes Loch gegraben und alles ersetzt, was jetzt da ist.

Ich bin kein Bauingenieur, aber das hält mich nicht davon ab, einmal mitzuspekulieren:

Es gibt also zwei Möglichkeiten, wo die Startbaugrube samt Baulogistik sein könnte, richtig?
Entweder am HBF, mit direkten Wasseranschluss, oder am Brandenburger Tor, mit Teilen der Straße des 17. Junis als Logistikfläche.
Die Idee, alles zentral vor dem Tor zu machen klingt doch gut: Man muss die Ebertstraße eh in großen Teilen aufmachen, um das Kreuzungsbauwerk zu bauen, dann kann man das doch direkt mit der Startgrube für den TBM verbinden, und hat kurze Wege für Betonlieferungen, etc über die Straße des 17. Juni. Einziger Nachteil wäre, dass der Aushub per LKW wegtransportiert werden müsste. Aber vielleicht kann man das ja doch irgendwie zum Wasser shuttlen, indem man ein Schiff an einer provisorischen Anlegestelle hinter dem Reichstag liegen hat, wo LKW dann direkt abkippen.
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Slighter
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DerMichael
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Jay
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Nemo
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DerMichael
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Möckernbrücke
Nach meiner Erinnerung heraus, gab es in der Vergangenheit U-Bahn-Tunnelbauarbeiten, die unter wichtigen Straßen(kreuzungen) nur kurzzeitig oben offen waren, dann aber provisorisch überdeckelt wurden. Damit dadrüber wieder der Verkehr brausen konnte.
Warum eine Überdeckelung der Baugrube ausgerechnet an der „guten Stube Berlins“ am Brandenburger Tor nicht? Touristen aus aller Welt würden es danken!

Vielleicht ist die Idee, die Baugrube offen zu lassen, gar nicht so dumm, wenn dort die Logistikgrube der TBM ist: Erde raus, Tübbings rein.

Hier wurde jetzt mehrmals erwähnt, dass die TBM am Tor startet, Wann und warum hat man die Startschächte der TBM vors Tor verlegt? Im Antrag auf die Planfeststellung steht, dass vom Hbf aus gegraben wird. Dort geht die Logistik leichter per Binnenschifffahrt. Ich habe nirgendwo was von einem Änderungsantrag der Planfeststellung gelesen

Damals, als der gute Onkel Addi noch für 1.000 Jahre bauen wollte, kam es am 20. August 1935 hinter dem Brandenburger Tor zum Einsturz der Baugrube (mit 19 Toten). Da der Tunnel trotzdem zum bekannten Großereignis 1936 fertig werden sollte, wurde der Bau vereinfacht und die Vorleistung für die Ausfädelung nicht fertiggestellt. Insofern ist jetzt auch ein Eingriff in den Bestandstunnel notwendig, um den Anschluss an den Heuböden herzustellen. Irgendwo muss dann auch noch die ganze Logistik stattfinden.

Na ob der Onkel Addi gut war, bezweifle ich mal.
Aber es hieß doch auch, dass das komplette Überwerfungsbauwerk abgebrochen und durch einen riesigen monolithischen Block ersetzt werden muss. Da reicht ja nicht „mal eben“ die fehlende Brücke. Da wird doch ein über 100m langes Loch gegraben und alles ersetzt, was jetzt da ist.

Ich bin kein Bauingenieur, aber das hält mich nicht davon ab, einmal mitzuspekulieren:

Es gibt also zwei Möglichkeiten, wo die Startbaugrube samt Baulogistik sein könnte, richtig?
Entweder am HBF, mit direkten Wasseranschluss, oder am Brandenburger Tor, mit Teilen der Straße des 17. Junis als Logistikfläche.
Die Idee, alles zentral vor dem Tor zu machen klingt doch gut: Man muss die Ebertstraße eh in großen Teilen aufmachen, um das Kreuzungsbauwerk zu bauen, dann kann man das doch direkt mit der Startgrube für den TBM verbinden, und hat kurze Wege für Betonlieferungen, etc über die Straße des 17. Juni. Einziger Nachteil wäre, dass der Aushub per LKW wegtransportiert werden müsste. Aber vielleicht kann man das ja doch irgendwie zum Wasser shuttlen, indem man ein Schiff an einer provisorischen Anlegestelle hinter dem Reichstag liegen hat, wo LKW dann direkt abkippen.

Im Planfeststellungsantrag ist die Startbaugrube vor dem Hauptbahnhof vorgesehen. Mir ist bisher keine Änderung dieses Antrags auf Planfeststellung bekannt. Das heißt der gegenwärtige Stand wäre dann wohl die Startbaugrube vor dem Hauptbahnhof.

Gruß Nemo
---

Eine Straßenbahn ist besser als keine U-Bahn!!



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 21.02.2026 18:31 von Nemo.
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