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Kurzmeldungen Juni 2024
geschrieben von B-V 3313 
Ohne jemals dabei gewesen zu sein gehe ich sehr fest davon aus, dass man in der BVG-Fahrschule für den ja nun nicht gerade unwahrscheinlichen Fall, dass man versehentlich den Linienweg verlässt, lernt, was es für Möglichkeiten gibt und welche zu bevorzugen sind. Einfach irgendwo panisch versuchen zu wenden und nach Abbruch dieses Versuchs dann in den Gegenverkehr wird bei diesen Optionen vermutlich gar nicht auftauchen.

Ich glaube, das Video ging bislang nur per WhatsApp rum, dort hatte es mir wer gezeigt. Normalerweise landet sowas ja auch schnell auf dem "dasistberlinbitch"-Kanal auf Instagram, da habe ich's auf die Schnelle aber nicht gefunden.

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Irgendwie fast unglaubwürdig.
Irgendwie finde ich die ganze Situation sehr merkwürdig, wo kann der Bus her und wie ist er dahin gekommen, abseits vom Linienweg, dazu waren keine Fahrgäste im Fahrzeug, auch kurios.

Das man mal wegen eines Betriebsvorkommnis entgegen der Verkehr mal fahren muss, passiert auch mal, jedoch ist die Geschwindigkeit etwas arg unangemessen.
Zitat
Philipp Borchert
Ohne jemals dabei gewesen zu sein gehe ich sehr fest davon aus, dass man in der BVG-Fahrschule für den ja nun nicht gerade unwahrscheinlichen Fall, dass man versehentlich den Linienweg verlässt, lernt, was es für Möglichkeiten gibt und welche zu bevorzugen sind. Einfach irgendwo panisch versuchen zu wenden und nach Abbruch dieses Versuchs dann in den Gegenverkehr wird bei diesen Optionen vermutlich gar nicht auftauchen.
Klar gibt es dafür Regelungen. Schnellstmöglich Kontakt mit der Leitstelle aufnehmen, dann die Fahrgäste über die Umleitung informieren und auf dem mit der Leitstelle abgestimmten Weg zurück zur Strecke kommen. Notfalls schickt die Leitstelle auch noch einen Verkehrsmeister vorbei.

Im vorliegenden Fall wäre der Fahrer vermutlich über den Linienweg des 137ers (bis Rudolf-Wissell-Siedlung) und 131ers über Magistratsweg zurück zum Brunsbüttler Damm geleitet worden.

Zitat
B-V 3313
Da wer völlig überfordert. Natürlich gehört so eine Person nie mehr hinter das Lenkrad.
Das erste Verfahren (Abbiegen vergessen und Linienweg verlassen) hätte ihm bei danach folgender, besserer Reaktion keinen ernsten Ärger gebracht. Das passiert einfach zu häufig, z.B. dass man irgendwie nach der Blockpause noch gedanklich in seiner alten Linie feststeckt.
Erst als die StVO dem Fahrer komplett egal wurde, da fingen seine wirklichen Probleme bei der BVG an.

Meine Erfahrung bei und mit der BVG ist: Kleinere Fehler werden einem problemlos verziehen, bei einem großen Bock gibt es aber richtig Ärger.
Der Brunsbütteler Damm würde schneller über die Altonaer Straße erreicht werden, die ist oft genug Umleitungsstrecke. Da muss man nicht 137er+131er spielen.

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Für mehr gelbe Farbe im Netzplan: die Farben der U4 und U7 tauschen!
Gestern fuhr ein M41 Ri. Hauptbahnhof am Molkenmarkt vorbei. Was für eine große Umleitung.
Joe
Re: Kurzmeldungen Juni 2024
25.06.2024 09:34
Zitat
BusUndBahnAusBerlin


Wow das hätte richtig übel ausgehen können. Wirklich großes Glück dass da nichts weiter passiert ist.

War wahrscheinlich der Bruder vom M46 Fahrer, der vor einem Jahr(?) in Tempelhof über den Bürgersteig gefahren ist, weil er eine Umleitung verpasst hat. ;-)

Aber wie der Nordender und Harald schon schrieb, irgendwie mysteriös das Ganze. Recht schnell, im hellen über die Klosterstraße, wo man sonst auch trotz Busspur nicht wirklich schnell vorwärts kommt?
Der Bus ist im Video auf der Klosterstraße Höhe Diedenhofer Straße zu sehen. Wenn die B.Z.-Informationen stimmen, wird der Fahrer seinen Fehler kurz hinter dem Brunsbütteler Damm gemerkt und versucht haben, an der Ecke Altonaer Straße zu wenden. Da das nicht geklappt hat, ist er dann wieder gerade gezogen auf den Busstreifen der Gegenspur.

Ich nehme an, dass der Mensch, der die Aufnahme gemacht hat, sah, wie der Wendevorgang scheiterte und hat dann drauf gehalten. Der Bus wird also erst ab dort auf der falschen Seite gewesen sein. Und dann natürlich rasch durchziehen, damit kein Bus plötzlich entgegen kommt. Vermutlich war der Plan, dann in die Seeburger nach rechts abzubiegen. Das wären 250 Meter Falschfahrt. Wie es weiter ging, wissen wir ja vermutlich nicht

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Zitat

Philipp Borchert an 25.6.2024 um 9.48 Uhr:

Der Bus ist im Video auf der Klosterstraße Höhe Diedenhof[en]er Straße [Korrektur des Straßennames durch den Zitierenden] zu sehen. Wenn die B.Z.-Informationen stimmen, wird der Fahrer seinen Fehler kurz hinter dem Brunsbütteler Damm gemerkt und versucht haben, an der Ecke Altonaer Straße zu wenden.

Das dürfte dann hier gewesen sein (GoogleMapsStreetview-Link). Dieses Wenden von Gelenkbussen scheint eine schwierige Disziplin zu sein. Wie sich dabei ein Gelenkbus der Linie M11 "festgefahren" hat, habe ich 'mal an der Kreuzung Springborn- / Stubenrauchstraße / Eisenhutweg beobachten können. Da war die ganze Gegend ein einziger Superstau (Grund irgendwo anders) und der Busfahrer versuchte von der Massantebrücke kommend auf dieser Kreuzung zu wenden. Es hat lange gedauert, bis er mit Hilfe von einigen Autofahrern und vielfachem Vor und Zurück die Wende geschaft hatte.

Gruß, Thomas

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Thomas Krickstadt, Berlin, Germany, usenet@krickstadt.de



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 25.06.2024 10:37 von krickstadt.
Zitat
B-V 3313
...schneller über die Altonaer Straße erreicht werden...
Die aber derzeit wegen Bauarbeiten an der Kreuzung zum Elsflether Weg voll gesperrt ist.
Vor kurzem hat auch ein 195er versucht zu wenden und kam knapp vor einer Laterne zum Stehen. Die Busfahrer geben ihr Bestes. Neulich fuhr einer beim Ersatzverkehr sogar über Rot. Nur damit wir pünktlich an unser Ziel kommen. Sehr aufmerksam. :)
Zitat
B-V 3313
Der Brunsbütteler Damm würde schneller über die Altonaer Straße erreicht werden, die ist oft genug Umleitungsstrecke. Da muss man nicht 137er+131er spielen.

Zitat
Klausi2015
Zitat
B-V 3313
...schneller über die Altonaer Straße erreicht werden...
Die aber derzeit wegen Bauarbeiten an der Kreuzung zum Elsflether Weg voll gesperrt ist.

Genau deswegen würde ich als Leitstelle bei nur einem falsch gefahrenen Bus möglichst eine Strecke als "Umleitung" wählen, die regelmäßig von Linienbussen befahren wird. Keine Experimente mit einem durch einen Fahrfehler verunsicherten Busfahrer in nicht regelmäßig befahrenen Nebenstraßen. Mit Verkehrsmeister vor Ort (oder einem erfahrenen Busfahrer, der angewiesen wird, die Verkehrsschilder besonders zu beobachten) kommen natürlich andere Strecken in Betracht (Altonaer Straße, Lutoner Straße).
Zitat
M48er
Genau deswegen würde ich als Leitstelle bei nur einem falsch gefahrenen Bus möglichst eine Strecke als "Umleitung" wählen, die regelmäßig von Linienbussen befahren wird. Keine Experimente mit einem durch einen Fahrfehler verunsicherten Busfahrer in nicht regelmäßig befahrenen Nebenstraßen. Mit Verkehrsmeister vor Ort (oder einem erfahrenen Busfahrer, der angewiesen wird, die Verkehrsschilder besonders zu beobachten) kommen natürlich andere Strecken in Betracht (Altonaer Straße, Lutoner Straße).

Da hast du einen Denkfehler. Der routinierte Busfahrer (ja, auch der kann sich verfahren) ruft nach seinem Fehler die Leitstelle an und dann wird gemeinsam entschieden. Da bekommt auch niemand den Kopf abgerissen. Das verunsicherte Exemplar vom M32er versuchte seinen Fehler aber selbst auszubügeln. Da passieren dann solche krassen Fehler.

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Für mehr gelbe Farbe im Netzplan: die Farben der U4 und U7 tauschen!
Aktuell teilweise 10 Minuten Takt zwischen Britz-Süd und Rudow.
Zitat
Großveranstaltung (Fußball EM-Spiel) im Olympiastadion
Letztes Update: 15:56 / 25.06.2024

Information
Wegen eines hohen Fahrgastaufkommens zum Fußball EM-Spiel im Olympiastadion kommt es auf den Linien S3, S5, S7 und S9 zu Verspätungen und Ausfällen.

Wir bitten um Ihr Verständnis.


Immer wieder Gold wert unsere S-Bahn.
Na Gottseidank gibt es Smart-TVs.
Gerade wieder gab's Umstieg auf freier Strecke zwischen zwei ICEs über Leitern für hunderte Passagiere zwischen Hamburg und Berlin. Sollten wir im Nahverkehr auch einführen. ;-)
Seit heute ist der Fürstenwalder Damm stadtauswärts zwischen Müggelseedamm und Mühlweg gesperrt.
Umleitung ab Hirschgartendreieck in Richtung S Friedrichshagen über Müggelseedamm > Brauerei > Bölschestr. > S Friedrichshagen.
Selbst am Tage zu gestaut der MSD zwischen Hirschgartendreieck und Brauerei. Das die Bölschestr. zum Bahnhof ab Brauerei auch zu gestaut ist, liegt auf der Hand. Nicht ein Zug der SL 60 und 61 mehr pünktlich.
Das ganze soll noch bis 26. August 24 so sein.
Mal sehen, ab wann die BVG den Tramverkehr in Friedrichshagen wegen Megastau einstellt.

GLG.................Tramy1
Zitat
Tramy1
Seit heute ist der Fürstenwalder Damm stadtauswärts zwischen Müggelseedamm und Mühlweg gesperrt.

Und ich habe mich am vergangenen Wochenende schon über den Verkehrsschilderwald im Jastrower Weg und in der Stillerzeile gewundert. Dort hat man wohl einige Einbahnstraßenregelungen erdacht, damit sich der Verkehr nicht dorthin verlagern kann. Die Schilder waren am Sonntag aber alle noch verdreht und sorgten für Verwirrung, eins zeigte in den Grillenweg und ich fragte mich noch, wie dort ein Auto durchpassen soll.


Das Gegenteil von pünktlich ist kariert.
Zitat
Heidekraut
Gerade wieder gab's Umstieg auf freier Strecke zwischen zwei ICEs über Leitern für hunderte Passagiere zwischen Hamburg und Berlin. Sollten wir im Nahverkehr auch einführen. ;-)

Das gibt es doch bei der U1/U3 auf der Kreuzberger Hochbahn, deren Randwege nicht überall für Menschen ohne Sicherheitsschuhe gefahrlos begehbar sind.
Bei einer notwendigen Zugentleerung in diesem Bereich hält ein baugleicher Leerzug auf dem Gegengleis genau parallel, so dass eine örtlich stationierte Übergangsbrücke aufgelegt werden kann. In der Praxis wird es etwas dauern, bis dafür geschultes Personal vor Ort gelangt.

so long

Mario
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