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Deutschlandticket kostet ab 01.01.2025 jetzt 58€
geschrieben von Zektor 
Zitat
VvJ-Ente

Fahrradverbote sind erstens viel zu pauschal. [...]

Zweitens gibt es selbst in relativ vollen Zügen oft genug Platz, wenn man sich nicht so dämlich anstellen würde. [...]

+1

Dein beschriebenes Beispiel ist ja mal mega. Leider werden nir die wenigsten Zugpersonale diesen Aufwand betreiben (nachvollziehbar IMO)
Genauso ist es.

Das Gegenbeispiel ist die RB26 Freitag Nachmittags:

Da quetschen sich die Wochenend-Fahrradausflügler (auch gerne mit Anhänger) so lange in das Triebwägelchen, bis die Türen nicht mehr zugehen.

Omma muss aufs Klo? So denn mal ein funktionsfähiges vorhanden ist: Absolut keine Chance. Jedes Stück Weg und jede Tür ist durch Fahrräder blockiert.

Reaktion der ZuBs: Im hinteren Führerstand verschwinden und den bis Küstrin-Kietz nicht mehr verlassen, da dann direkt ins Bahnhofsgebäude verschwinden.



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 03.10.2024 18:31 von fatabbot.
Der rbb hat jüngst nach der aktuellen Akzeptanz des Deutschlandtickets in Brandenburg gefragt: [www.rbb24.de]

Brandenburgweit sprechen sich 76% für eine Beibehaltung des Angebots im kommenden Jahr aus!

Interessant zudem
Zitat

Im direkten Berliner Umland ist die Zustimmung genauso hoch wie im Rest des Landes.

Und selbst
Zitat

In kleinen Gemeinden unter 5.000 Einwohnern sprechen sich 61 Prozent dafür aus.


Weitere Auswertungen hierzu s. obiger Link.

Das finde ich in Anbetracht der häufigen Diskussion, gerade Bewohner kleiner Gemeinden mit drei Schulbusfahrten (oder gar keiner nähergelegenen ÖPNV-Anbindung) würden nicht vom D-Ticket profitieren und würden es deshalb ablehnen. Das scheint offenkundig nicht der Fall zu sein.

Das D-Ticket ist mehrheitlich beliebt!
Es hilft ja auch, wenn man mit dem Fahrrad, oder Taxi oder Nachbarschaftskutsche zum nächsten Bahnhof gelangt und man dann mit Regionalbahnverbindungen weiterreist. Das D-Ticket ist ja nicht nur für Pendler ein Gewinn. Allerdings ist eben die Frage, wo die Schmerzgrenze beim Preis ist.
Zitat
Heidekraut
Allerdings ist eben die Frage, wo die Schmerzgrenze beim Preis ist.

Ich habe mit mir vereinbart, daß die bei 'nem Hunderter liegt. Mal sehen, was ich meine, wenn diese Grenze einst überschritten wird. Schließlich habe ich das Ticket nur der Freiheit wegen, einfach überall einsteigen zu können, ohne mir Gedanken über den Tarif und die Fahrkarte zu machen. Trotzdem ich es nur sporadisch nutze, rechnet es sich insgesamt trotzdem. Letzte Woche habe ich Fahrten unternommen, für die ich drei BaWü-Ländertickets benötigt hätte, die zusammen 81 Euro gekostet hätten, dazu noch ein paar Einzelfahrten. Jetzt bleibt es wieder eine Weile ungenutzt, bis zur nächsten Gelegenheit. Inzwischen rechne ich auch gar nicht mehr nach.


Das Gegenteil von pünktlich ist kariert.
Zitat
Heidekraut
Es hilft ja auch, wenn man mit dem Fahrrad, oder Taxi oder Nachbarschaftskutsche zum nächsten Bahnhof gelangt und man dann mit Regionalbahnverbindungen weiterreist. Das D-Ticket ist ja nicht nur für Pendler ein Gewinn. Allerdings ist eben die Frage, wo die Schmerzgrenze beim Preis ist.

Vielleicht sollte man sich einfach mal erinnern, was das Monatsticket für den Gesamt-VBB kostet oder München 6 Waben. Das waren 200€ und mehr.
Ein höherer Preis bei D-Ticket differenziert dann die Nutzer stärker aus und einige werden zu den Verbund-Tickets zurück switchen.
Das könnte dann ggf. die induzierten Nachfragespitzen senken.
Zitat
Alter Köpenicker
Ich habe mit mir vereinbart, daß die bei 'nem Hunderter liegt. Mal sehen, was ich meine, wenn diese Grenze einst überschritten wird. Schließlich habe ich das Ticket nur der Freiheit wegen, einfach überall einsteigen zu können, ohne mir Gedanken über den Tarif und die Fahrkarte zu machen. Trotzdem ich es nur sporadisch nutze, rechnet es sich insgesamt trotzdem. Letzte Woche habe ich Fahrten unternommen, für die ich drei BaWü-Ländertickets benötigt hätte, die zusammen 81 Euro gekostet hätten, dazu noch ein paar Einzelfahrten. Jetzt bleibt es wieder eine Weile ungenutzt, bis zur nächsten Gelegenheit. Inzwischen rechne ich auch gar nicht mehr nach.

Geht mir größtenteils genauso. Für mich bedeutet das Deutschland-Ticket einfach Freiheit. Und auch ich habe eine Schmerzgrenze festgelegt, die ich aber nicht verraten werde (nicht, dass das der Preis genau auf diese Grenze angehoben wird ;-)).
Aber ich mache noch eine Vergleichsrechnung – auch wegen der Bahncard. Und obwohl ich ebenfalls nur in der Freizeit unterwegs bin, bin ich für dieses Jahr bisher dreistellig im Plus beim Deutschland-Ticket und dabei sogar die Bahncard (die noch nicht amortisiert ist) mit einbezogen.
Bei der Vergleichsrechnung ist mir aber auch nochmal deutlich geworden, was für eine Vereinfachung das Deutschland-Ticket ist. Ich hatte nämlich schon mehrfach das Problem, welche Fahrkarte ich jetzt zum Vergleich ansetze für den spontanen Umweg.

Allerdings vermeldet der rbb grad nichts gutes:
Zitat
rbb
Die Zukunft des Deutschlandtickets bleibt ungewiss. Bund und Länder haben auf der Verkehrsministerkonferenz in Berlin keine Einigung erzielt. Die Fronten bleiben verhärtet.
Naja, am Ende kann es sich keine Partei erlauben für ein Ende des Deutschland-Tickets verantwortlich zu sein. Also wird irgendwann die Verlängerung beschlossen.

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Ich hab nen Bus und meine Busfahrerin heißt Layla, sie fährt schöner, schneller, weiter.
Zitat
Jumbo
Zitat
Alter Köpenicker
Ich habe mit mir vereinbart, daß die bei 'nem Hunderter liegt. Mal sehen, was ich meine, wenn diese Grenze einst überschritten wird.

Und auch ich habe eine Schmerzgrenze festgelegt, die ich aber nicht verraten werde (nicht, dass das der Preis genau auf diese Grenze angehoben wird ;-)).

Ach ja, die lesen ja hier alle mit.


Zitat
Jumbo
Zitat
Alter Köpenicker
Trotzdem ich es nur sporadisch nutze, rechnet es sich insgesamt trotzdem. [...] Inzwischen rechne ich auch gar nicht mehr nach.

Aber ich mache noch eine Vergleichsrechnung – auch wegen der Bahncard. Und obwohl ich ebenfalls nur in der Freizeit unterwegs bin, bin ich für dieses Jahr bisher dreistellig im Plus beim Deutschland-Ticket und dabei sogar die Bahncard (die noch nicht amortisiert ist) mit einbezogen.

Ich habe eine BahnCard 25 1. Klasse, die amortisiert sich bei mir immer recht schnell. Bei der Berechnung für Fahrten mit D-Ticket habe ich sie aber nicht einbezogen, das wäre mit zu kompliziert, da ich ohnehin nur jeweils grob überschlagen habe.


Zitat
Jumbo
Bei der Vergleichsrechnung ist mir aber auch nochmal deutlich geworden, was für eine Vereinfachung das Deutschland-Ticket ist. Ich hatte nämlich schon mehrfach das Problem, welche Fahrkarte ich jetzt zum Vergleich ansetze für den spontanen Umweg.

Ich habe dafür die Fahrkarte zugrunde gelegt, die ich genutzt hätte, wenn ich kein D-Ticket mein Eigen genannt hätte. Also je nach dem, Einzel- oder Tages- bzw. Länderticket. So mache ich das immernoch, wenn ich die Monatskarte für das Fahrrad gegenrechne, die noch sporadischer genutzt wird, mir es aber zu blöd ist, für jede Einzelfahrt eine Fahrkarte zu besorgen, was bisweilen recht umständlich ist. Da aber auch Einzel- und Tageskarten für das Fahrrad im VBB-Land inzwischen ziemlich teuer geworden sind, rechnet sich die Monatskarte schon nach wenigen Fahrten. Allein die Fährpassage von Wendenschloß nach Grünau schlägt schon mit 1,80 Euro zu Buche, die Tageskarte Berlin ABC mit 6,30 Euro. Da kommt man schon nach zwei Tageskarten und drei Fährpassagen auf seine Kosten.


Das Gegenteil von pünktlich ist kariert.
Zitat
Alter Köpenicker
Ich habe eine BahnCard 25 1. Klasse, die amortisiert sich bei mir immer recht schnell. Bei der Berechnung für Fahrten mit D-Ticket habe ich sie aber nicht einbezogen, das wäre mit zu kompliziert, da ich ohnehin nur jeweils grob überschlagen habe.

Ich habe „nur“ 2. Klasse, aber diese BC25 hatte ich bisher immer schnell amortisiert; selbst zu Coronazeiten mit den Reisebeschränkungen war teilweise schon im Frühjahr amortisiert (meine BC läuft zufälligerweise immer um den Fahrplanwechsel im Dezember ab). Diese Jahr habe ich aber bisher grade mal rund die Hälfte des Kaufpreises durch BC-Rabatte wieder reingeholt. Allerdings habe ich mit dem D-Ticket schon soviel gespart, dass ich die andere Hälfte vom „D-Ticket-Gewinn“ abziehen kann und immer noch im Plus bin.

Zitat
Alter Köpenicker
Zitat
Jumbo
Bei der Vergleichsrechnung ist mir aber auch nochmal deutlich geworden, was für eine Vereinfachung das Deutschland-Ticket ist. Ich hatte nämlich schon mehrfach das Problem, welche Fahrkarte ich jetzt zum Vergleich ansetze für den spontanen Umweg.

Ich habe dafür die Fahrkarte zugrunde gelegt, die ich genutzt hätte, wenn ich kein D-Ticket mein Eigen genannt hätte. Also je nach dem, Einzel- oder Tages- bzw. Länderticket.

So mache ich das ja auch. Aber manchmal mache ich einen spontanen Umweg, der von der Fahrkarte für die ursprünglich vorgesehene Fahrt nicht abgedeckt wäre. Oder weil ich noch Zeit habe, fahre ich meinem Zug entgegen und verlasse dafür den Geltungsbereich der örtlichen Tageskarte. Da stellt sich dann die Frage, ob ich den Umweg vorhergesehen hätte und gleich eine Fahrkarte geholt hätte, die den Umweg abdeckt, was u.U. billiger ist als Direktfahrkarte + Fahrkarte für den Umweg. Mir darüber vorab keine Gedanken machen zu müssen, das ist für mich die Freiheit, die das D-Ticket bietet.
Zitat
Bumsi
Naja, am Ende kann es sich keine Partei erlauben für ein Ende des Deutschland-Tickets verantwortlich zu sein. Also wird irgendwann die Verlängerung beschlossen.

Davon gehe ich auch aus. Aber trotzdem ist dieses Gezerre nervig und belastend, weil ich noch einige Touren vorhabe, die ohne D-Ticket deutlich umständlicher wären, und die ich daher noch vor einer möglichen Abschaffung irgendwie in meinen Zeitplan unterbringen muss.
Zitat
Jumbo
Diese Jahr habe ich aber bisher grade mal rund die Hälfte des Kaufpreises durch BC-Rabatte wieder reingeholt.

Dann gönn' Dir doch hin und wieder mal einen Flexpreis, dann geht das schneller. Doch Vorsicht: Bei Buchungen über vier Wochen im Voraus gibt es derzeit 20 % Rabatt, was die Amortisierung der BC wieder verlangsamt.


Zitat
Jumbo
Zitat
Alter Köpenicker
Ich habe dafür die Fahrkarte zugrunde gelegt, die ich genutzt hätte, wenn ich kein D-Ticket mein Eigen genannt hätte. Also je nach dem, Einzel- oder Tages- bzw. Länderticket.

So mache ich das ja auch. Aber manchmal mache ich einen spontanen Umweg, der von der Fahrkarte für die ursprünglich vorgesehene Fahrt nicht abgedeckt wäre. Oder weil ich noch Zeit habe, fahre ich meinem Zug entgegen und verlasse dafür den Geltungsbereich der örtlichen Tageskarte. Da stellt sich dann die Frage, ob ich den Umweg vorhergesehen hätte und gleich eine Fahrkarte geholt hätte, die den Umweg abdeckt, was u.U. billiger ist als Direktfahrkarte + Fahrkarte für den Umweg. Mir darüber vorab keine Gedanken machen zu müssen, das ist für mich die Freiheit, die das D-Ticket bietet.

Wenn Du spontan einen Umweg machst, machst Du ihn ja nur, weil Du das mit dem D-Ticket kannst. Du musst also auch für diese Fahrt die Fahrkarte heranziehen, die Du ohne den Umweg gelöst hast. Bei geplanten Umwegen stellt sich diese Frage ja gar nicht erst. Wobei solche Umwege den Gesamtpreis auch drücken können, zumindest im Fernverkehr. Mir ist schon oft aufgefallen, daß Fahrten aus dem Süden nach Berlin mit einem Schlenker über Hamburg oft preiswerter sind, als der direkte Weg. Das hatte ich erst kürzlich wieder für die Relation Bologna - Berlin erlebt.


Das Gegenteil von pünktlich ist kariert.
Zitat
Jumbo
Zitat
Bumsi
Naja, am Ende kann es sich keine Partei erlauben für ein Ende des Deutschland-Tickets verantwortlich zu sein. Also wird irgendwann die Verlängerung beschlossen.

Davon gehe ich auch aus. Aber trotzdem ist dieses Gezerre nervig und belastend,

Ich verstehe gar nicht, daß da schon wieder dran gerüttelt wird. Bei dem letzten Gezanke hat man sich doch auf eine Fortführung und Beibehaltung des Preises bis Ende 2028 geeinigt. Außerdem soll das Ticket darüber hinaus fortgeführt werden, jedoch ab 2029 mit einem höheren Preis. Habe ich das falsch in Erinnerung?


Das Gegenteil von pünktlich ist kariert.
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Alter Köpenicker
Zitat
Jumbo
Diese Jahr habe ich aber bisher grade mal rund die Hälfte des Kaufpreises durch BC-Rabatte wieder reingeholt.

Dann gönn' Dir doch hin und wieder mal einen Flexpreis, dann geht das schneller. Doch Vorsicht: Bei Buchungen über vier Wochen im Voraus gibt es derzeit 20 % Rabatt, was die Amortisierung der BC wieder verlangsamt.

Wenn die DB mir denn einen Flexpreis verkauft. Bei meinem letzten Versuch am Automaten in Rostock verweigerte mir dieser einen Verkauf für den nächsten IC. Für den IC danach hätte ich einen bekommen können, aber zwei Stunden warten wollte ich nicht ;-), zumal ich im bereit stehenden RE gerade einen Sitzplatz erspäht hatte.


Zitat
Alter Köpenicker
Wenn Du spontan einen Umweg machst, machst Du ihn ja nur, weil Du das mit dem D-Ticket kannst. Du musst also auch für diese Fahrt die Fahrkarte heranziehen, die Du ohne den Umweg gelöst hast. Bei geplanten Umwegen stellt sich diese Frage ja gar nicht erst.
Stimmt, so gesehen hast du Recht.
Und falls die Fahrkarte ohne Umweg ein Länder- oder Quer-durchs-Land-Ticket ist, dann spielt der Umweg ja auch wieder keine Rolle.
Was sprach für dich dagegen für den übernächsten IC einen Flexpreis zu erwerben und ihn schon im nächsten IC zu nutzen?

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Ich hab nen Bus und meine Busfahrerin heißt Layla, sie fährt schöner, schneller, weiter.
Zitat
Bumsi
Was sprach für dich dagegen für den übernächsten IC einen Flexpreis zu erwerben und ihn schon im nächsten IC zu nutzen?

Hauptsächlich der Umstand, dass ich im bereit stehenden RE einen Sitzplatz erspäht hatte, während ich im IC höchstwahrscheinlich hätte stehen müssen (sonst wäre er ja nicht ausverkauft).

Und dann war mir ehrlich gesagt der Preisunterschied zwischen RE und IC für 45 Minuten Zeitgewinn zu hoch.
Zitat
Alter Köpenicker
Zitat
Jumbo
Zitat
Bumsi
Naja, am Ende kann es sich keine Partei erlauben für ein Ende des Deutschland-Tickets verantwortlich zu sein. Also wird irgendwann die Verlängerung beschlossen.

Davon gehe ich auch aus. Aber trotzdem ist dieses Gezerre nervig und belastend,

Ich verstehe gar nicht, daß da schon wieder dran gerüttelt wird. Bei dem letzten Gezanke hat man sich doch auf eine Fortführung und Beibehaltung des Preises bis Ende 2028 geeinigt. Außerdem soll das Ticket darüber hinaus fortgeführt werden, jedoch ab 2029 mit einem höheren Preis. Habe ich das falsch in Erinnerung?

Das Ticket ist einfach zu attraktiv und anscheinend brechen woanders die Renditen ein. Sei es bei DB Fernverkehr, bei den Autohäusern, den Tankstellen, wo auch immer. Irgendwer verdient nicht mehr genug.
Zitat
DerMichael
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Alter Köpenicker
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Jumbo
Zitat
Bumsi
Naja, am Ende kann es sich keine Partei erlauben für ein Ende des Deutschland-Tickets verantwortlich zu sein. Also wird irgendwann die Verlängerung beschlossen.

Davon gehe ich auch aus. Aber trotzdem ist dieses Gezerre nervig und belastend,

Ich verstehe gar nicht, daß da schon wieder dran gerüttelt wird. Bei dem letzten Gezanke hat man sich doch auf eine Fortführung und Beibehaltung des Preises bis Ende 2028 geeinigt. Außerdem soll das Ticket darüber hinaus fortgeführt werden, jedoch ab 2029 mit einem höheren Preis. Habe ich das falsch in Erinnerung?

Das Ticket ist einfach zu attraktiv und anscheinend brechen woanders die Renditen ein. Sei es bei DB Fernverkehr, bei den Autohäusern, den Tankstellen, wo auch immer. Irgendwer verdient nicht mehr genug.

Vielleicht sollte man mal die Rechnung umgedreht aufmachen.
Was steht das Finanzamt dem Durchschnittspendler (17,2km) über die Entfernungspauschale zu.

Bei 220 Arbeitstagen, die vom Finanzamt anerkannt werden, ergibt sich nach eine stolze Summe von 1135,20€
Zahlt der Arbeitgeber das D-Ticket, so hat der Arbeitnehmer einen Betrag von 400€, den er steuermindernd gelten machen kann, obwohl er/sie/es null Kosten dafür hatte.
Wie gesagt, der Durchschnitts-Pendler.

Nimmt man die 1135,20€, teilt sie durch 12 Monate, so kommt man auf einen Betrag unter 100€. Das sind die Kosten eines Durchschnitts-Pendlers, die das Finanzamt steuermindernd anerkennt. Und das D-Ticket kostet 58€. Zum Vergleich, das Monats-Ticket Berlin AB kostet aktuell 106,50€, liegt also viel viel näher an dem, was der Staat in Form des Finanzamts an Kosten realistisch anerkennt.
Die einfachste Lösung wäre es, die Pendlerpauschale abzuschaffen. Sie fördert eh nur unökologisch lange Pendlerstrecken.

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Ich hab nen Bus und meine Busfahrerin heißt Layla, sie fährt schöner, schneller, weiter.
Abgesehen vom fehlenden politischen Willen sehe ich da das Problem, dass da lange Übergangsfristen gewährt werden müssen. Daher würde ich nur das "Pendler" abschaffen. Dann kann ich entscheiden, ob ich das Geld zum Pendeln oder für eine höhere Miete in der Nähe meiner Arbeitsstelle ausgeben will.
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