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Re: S-Bahn Berlin Ausschreibung Stadtbahn + Nord/Süd ab Oktober 2024 27.04.2026 22:47 |
Zitat
Nemo
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Heidekraut
Irgendwas stimmt mit dir nicht, dass du so verzweifelst an der Welt.
Ich denke, dass in erster Linie an der Welt etwas nicht stimmt.
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Re: S-Bahn Berlin Ausschreibung Stadtbahn + Nord/Süd ab Oktober 2024 28.05.2026 19:35 |
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GiB - Gemeingut in BürgerInnenhand e.V.
Liebe Freundinnen und Freunde einer guten S-Bahn für alle,
die Bahnreform von 1994 hat uns nicht nur die Deutsche Bahn als Aktiengesellschaft beschert, der Gewinne wichtiger sind als Pünktlichkeit und ein intaktes Schienennetz. Es wurde damals auch damit begonnen, die Regionalverkehre zu privatisieren. Die Bundesländer wurden verantwortlich für den Schienenpersonennahverkehr und bestellen die Betreiber per Ausschreibung. Dafür bekamen die Länder zunächst viel Geld. Die Inflation hat die Bundesmittel über die Jahrzehnte faktisch schrumpfen lassen. Und der Verkehr auf der Schiene ist vielerorts gewachsen, was sehr gut ist, aber auch Finanzen und Personal herausfordert. Geblieben ist die Verpflichtung, den Betrieb des Nahverkehrs zu organisieren und auszuschreiben. Auf diesem Wege bekamen Konzerne und Staatsbahnen der Nachbarländer Zugriff auf wachsende Teile unseres Bahnbetriebs – mit oft unbefriedigenden Ergebnissen. Man erlebte hier zu wenig Personal und Zugausfälle, dort katastrophal organisierte Ersatzverkehre – und manchmal auch Insolvenzen.
Aber das ist noch nicht alles. Der Ausschreibungswahnsinn führt zu Mehrkosten und zu Verzögerungen. Ein warnendes Beispiel für ganz Deutschland ist der Fall der S-Bahn Berlin: Für zwei Drittel des S-Bahnverkehrs wurden hier 2019 die Ausschreibung des Betriebs und die Lieferung neuer Wagen beschlossen. Und heute? Die Vergabe wurde mehr als 20-mal verschoben. Und das Ende ist immer noch in weiter Ferne. Zwar wurde der Zuschlag inzwischen erteilt, aber ein unterlegener Bieter hat sich mit einer Beschwerde an die Vergabekammer gewandt. Je nach Ausgang kann dann noch Klage vor dem Kammergericht eingereicht werden. Mit neuen S-Bahnen wird nun frühestens 2033 gerechnet. Für den Fahrplanwechsel 2026 wurden schon jetzt dauerhafte Einschränkungen des S-Bahn-Verkehrs angekündigt. Das vorhandene Wagenmaterial der S-Bahn reicht nicht aus, um die Verzögerungen zu kompensieren. Die S-Bahn verzeichnet immer mehr Betriebsstörungen. Im Jahr 2025 gab es insgesamt 34.414 gemeldete Störungen im Berliner S-Bahn-Verkehr (Verursacher: 54 Prozent S-Bahn, 31 Prozent Probleme Infrastruktur, 15 Prozent Externe). Und die Kosten? Sie sind bereits von 8,8 auf 20 Milliarden Euro gestiegen (Stand 2021!). Dabei hatte die damalige Verkehrssenatorin Regine Günther versprochen, 0,8 Milliarden Euro durch mehr Wettbewerb zu sparen.
Nun wird im Herbst in Berlin neu gewählt, eine gute Gelegenheit, die absurde Form der Privatisierung des Nahverkehrs einmal zu hinterfragen. Es gibt nämlich Alternativen: Berlin (und Brandenburg, wo die S-Bahn auch fährt) könnten die S-Bahn selbst übernehmen oder zumindest die Anteilsmehrheit erwerben. Dann könnte der Irrsinn der Ausschreibung entfallen, eine Direktvergabe an die S-Bahn Berlin wäre möglich. Was sagen die Parteien nach sieben Jahren Stillstand dazu? Wir befragen sie öffentlich! Am 9. Juni richten wir in Berlin eine Podiumsdiskussion aus. Hierzu laden wir Sie herzlich ein. Dort sollen auch die zu Wort kommen, die den Betrieb mit immer älteren Wagen aufrechterhalten – die Beschäftigten. Wir sind gespannt auf die Ergebnisse! Vielleicht kann mit den Vorschlägen auch der Misere in anderen Bundesländern begegnet werden.
Herzlich grüßen
für das Aktionsbündnis EINE S-Bahn für ALLE und Gemeingut
Katrin Kusche | Carl Waßmuth
Daten zur Veranstaltung:
• Titel: Podiumsdiskussion Zukunftsbahn: Quo vadis S-Bahn Berlin und Brandenburg?
• Ort: Stadtwerkstatt, Karl-Liebknecht-Straße 11, 10178 Berlin (1. OG in den Arkaden, Zugang über Treppe oder Fahrstuhl).
• Zeit: 9. Juni 2026, 18:30 Uhr. Der Einlass beginnt um 17.45 Uhr.
• Anmeldung: Die Veranstaltung ist öffentlich, eine Anmeldung ist aufgrund der begrenzten Platzzahl erforderlich bis zum 5. Juni unter: info@bahn-fuer-alle.de, bitte im Betreff angeben „Diskussion zur S-Bahn Berlin“.
• Neuigkeiten zum Termin finden Sie laufend auf unserer Terminseite: [bahn-fuer-alle.de]
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Re: S-Bahn Berlin Ausschreibung Stadtbahn + Nord/Süd ab Oktober 2024 30.05.2026 18:51 |
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Heidekraut
Was ist denn die Innenhand der Bürger?
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Arnd Hellinger
Nur für Dich: Nicht jedes menschliche Wesen trägt in Fortsetzung seines Unterleibes einen variabel dimensionierbaren Feuerwehrschlauch nebst Datenträgersammelbehältnis zwischen den Oberschenkeln durch die Gegend.
Sorry, aber wer derart unqualifiziert fragt, bekommt auch nur angemessene Antworten...
Zitat
Arnd Hellinger
Nur für Dich: Nicht jedes menschliche Wesen trägt in Fortsetzung seines Unterleibes einen variabel dimensionierbaren Feuerwehrschlauch nebst Datenträgersammelbehältnis zwischen den Oberschenkeln durch die Gegend.
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Re: S-Bahn Berlin Ausschreibung Stadtbahn + Nord/Süd ab Oktober 2024 12.06.2026 13:00 |
Zitat
nicolaas
Am 17. Juni soll die Vergabekammer über die Rüge von Alstom entscheiden. Mal sehen, ob der Termin nicht noch verschoben wird. Bei der oben verlinkten Diskussion hat sich Antje Kapek von den Grünen quasi für die Vergabe entschuldigt und Sven Heinemann von der SPD glaubt, dass das nächste realistische Zeitfenster über Gespräche zum Kauf der S-Bahn durch das Land die Verhandlungen zum übernächsten Hauptstadtfinanzierungsvertrag sind, der 2037 in Kraft treten soll.
Ich habe einen Text für nd geschrieben.
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Re: S-Bahn Berlin Ausschreibung Stadtbahn + Nord/Süd ab Oktober 2024 12.06.2026 13:41 |
Zitat
Alter Köpenicker
Zitat
nicolaas
Am 17. Juni soll die Vergabekammer über die Rüge von Alstom entscheiden. Mal sehen, ob der Termin nicht noch verschoben wird. Bei der oben verlinkten Diskussion hat sich Antje Kapek von den Grünen quasi für die Vergabe entschuldigt und Sven Heinemann von der SPD glaubt, dass das nächste realistische Zeitfenster über Gespräche zum Kauf der S-Bahn durch das Land die Verhandlungen zum übernächsten Hauptstadtfinanzierungsvertrag sind, der 2037 in Kraft treten soll.
Ich habe einen Text für nd geschrieben.
Wäre das alles, wie es heutzutage gehandhabt wird, von Anbeginn so gemacht worden, wir würden alle noch mit der Postkutsche reisen und könnten mit dem ersten Meter Gleis und dem ersten Schienenfahrzeug frühestens in 500 Jahren rechnen.
Zitat
Nemo
Warum Postkutsche? Viel zu gefährlich! Wer soll denn sowas genehmigen? Oder übernimmst du die Verantwortung wenn dann die Pferde durchgehen oder wenn die Achse bricht?
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Re: S-Bahn Berlin Ausschreibung Stadtbahn + Nord/Süd ab Oktober 2024 13.06.2026 09:06 |
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Nemo
Warum Postkutsche? Viel zu gefährlich! Wer soll denn sowas genehmigen?
Zitat
Nemo
Oder übernimmst du die Verantwortung wenn dann die Pferde durchgehen oder wenn die Achse bricht?
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Re: S-Bahn Berlin Ausschreibung Stadtbahn + Nord/Süd ab Oktober 2024 13.06.2026 09:08 |
Zitat
Heidekraut
Man sollte seinen Verstand halt nicht nur zum Träumen nutzen.
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Re: S-Bahn Berlin Ausschreibung Stadtbahn + Nord/Süd ab Oktober 2024 13.06.2026 10:23 |
Zitat
Heidekraut
Wieso? Hat die keien Haare mehr auf dem Kopf? ;-)
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Re: S-Bahn Berlin Ausschreibung Stadtbahn + Nord/Süd ab Oktober 2024 13.06.2026 10:30 |
Zitat
Heidekraut
Wieso? Hat die keien Haare mehr auf dem Kopf? ;-)
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Re: S-Bahn Berlin Ausschreibung Stadtbahn + Nord/Süd ab Oktober 2024 13.06.2026 10:32 |
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Nemo
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Heidekraut
Wieso? Hat die keien Haare mehr auf dem Kopf? ;-)
Macht die denn so gute Arbeit, dass man lediglich ihr Aussehen kritisieren kann?