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S-Bahn Berlin Ausschreibung Stadtbahn + Nord/Süd ab Oktober 2024
geschrieben von Leyla 
Sollte man die 483/84 erneut bauen, dann doch bitte endlich mit einer vernünftigen Klimaanlage.
Wie kann es sein, dass man in den 1990er Jahren gut klimatisierte Regionalbahnwagen und ICE bauen konnte und im Jahre 2026 steht man in neuen S-Bahnen, die selbst 8 Uhr morgens aufgeheizt sind, obwohl sie ja angeblich klimatisiert sind?
Es fehlt schlicht der gesunde Menschenverstand. Niemand braucht 18 Grad-Klimatisierung, sondern 23 oder meinetwegen 24 Grad wären ein guter Kompromiss. Das leisten die BR483/484 aber nicht, sobald es über 28 Grad warm ist.
Dank Tiefgarage fährt derzeit kaum ein Kollege aus der Vorstadt mit dem ÖPNV, sondern nimmt lieber die doppelte Fahrzeit im kühlen Auto in Kauf.
Mit PV auf dem Dach und Elektroauto ist auch eine Ölkrise kein Thema.



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 26.06.2026 21:06 von m7486.
Also so gut mir die BR 483/484 gefällt,.gruselt mich die Vorstellung, dass der gesamte S-Bahnfahrzeugpark aus einer Baureihe besteht.
Und wenn ich überlege, wie viel besser Stadler den Jk hinbekommen hat als den Ik, ist mir dann doch eine neue, weiterentwickelte Baureihe 484.2 (o.ä.) lieber.
Zitat
m7486
Sollte man die 483/84 erneut bauen, dann doch bitte endlich mit einer vernünftigen Klimaanlage.
Wie kann es sein, dass man in den 1990er Jahren gut klimatisierte Regionalbahnwagen und ICE bauen konnte und im Jahre 2026 steht man in neuen S-Bahnen, die selbst 8 Uhr morgens aufgeheizt sind, obwohl sie ja angeblich klimatisiert sind?
Es fehlt schlicht der gesunde Menschenverstand. Niemand braucht 18 Grad-Klimatisierung, sondern 23 oder meinetwegen 24 Grad wären ein guter Kompromiss. Das leisten die BR483/484 aber nicht, sobald es über 28 Grad warm ist.
Dank Tiefgarage fährt derzeit kaum ein Kollege aus der Vorstadt mit dem ÖPNV, sondern nimmt lieber die doppelte Fahrzeit im kühlen Auto in Kauf.
Mit PV auf dem Dach und Elektroauto ist auch eine Ölkrise kein Thema.

Vielleicht Zufall, immer wenn ich in der BR483/484 die letzten Tage unterwegs war,.hat die Klimaanlage einwandfrei funktioniert..
Ist es denn nicht von Vorteil, wenn alle S-Bahnen die gleiche Baureihe sind? So muss keiner auf was anderes geschult werden etc... dann ist alles gleich.
Ich wäre zufrieden, wenn man die 483/484 Baureihe dann fortsetzt. Laufen doch soweit ich gesehen habe, recht Stabil auf dem Ring.
Zitat
PassusDuriusculus

Vielleicht Zufall, immer wenn ich in der BR483/484 die letzten Tage unterwegs war,.hat die Klimaanlage einwandfrei funktioniert..
Ich hatte heute das merkwürdige Erlebnis in der 484er, dass zwei Wagen schlecht oder gar nicht klimatisiert waren und zwei Wagen sehr angenehm gekühlt waren.

Von dieser einzelnen Störung abgesehen, finde ich die Klimatisierung der 483/484 sehr gut gelöst. Die Temperaturreduzierung um mindestens vier Grad plus Entfeuchtung macht es sehr angenehm.
Ich kann den oben geschilderten Eindruck, die 483/484er hätten schlecht funktionierende Klimaanlagen, überhaupt nicht bestätigen. Die S8, sicherlich eine meiner am häufigsten genutzten Linien, erfreut mich gerade dieser Tage mit ihrem frischen Innenraum. Und jetzt steige ich am Ostkreuz gleich wieder in eine ein ... ich habe gar keinen Grund zu zweifeln, dass mich da jetzt ein Zug negativ überrascht ...

~~~~~~
Die paar Schritte kann ich auch fahren.
Zitat
Philipp Borchert
Ich kann den oben geschilderten Eindruck, die 483/484er hätten schlecht funktionierende Klimaanlagen, überhaupt nicht bestätigen. Die S8, sicherlich eine meiner am häufigsten genutzten Linien, erfreut mich gerade dieser Tage mit ihrem frischen Innenraum. Und jetzt steige ich am Ostkreuz gleich wieder in eine ein ... ich habe gar keinen Grund zu zweifeln, dass mich da jetzt ein Zug negativ überrascht ...

Scheinbar liegt das aber auch an der Besetzung der Wagen. Ich fahre oft auf dem Ring und da merkt man fast nichts von einer Klimatisierung. In der fast leeren S47 ist es dagegen angenehmer.
Mir fiel halt nur in der S15 die fehlende Klima auf und das sind doch Bombardier/Alstom-Züge. Kann also alles nur besser werden. Warumaber keine durchgehenden 4-Wagenzüge?
Die S15 wird mit BR481 betrieben. Haben also keine Klimaanlage.
Zitat
krickstadt
Von "nd" liegt aktuell kein Artikel vor

Nicolas hat keine Zeit. Er treibt sich jetzt im Fernsehen rum, ich habe ihn gestern jedenfalls dort gesehen.


Das Gegenteil von pünktlich ist kariert.
@Silent-Eagle, das hatte ich schon verdrängt, dass die 481 generell keine Klima haben. Danke.
Zitat
Philipp Borchert
Ich kann den oben geschilderten Eindruck, die 483/484er hätten schlecht funktionierende Klimaanlagen, überhaupt nicht bestätigen. Die S8, sicherlich eine meiner am häufigsten genutzten Linien, erfreut mich gerade dieser Tage mit ihrem frischen Innenraum. Und jetzt steige ich am Ostkreuz gleich wieder in eine ein ... ich habe gar keinen Grund zu zweifeln, dass mich da jetzt ein Zug negativ überrascht ...

Ich hoffe das ist in 10 Jahren auch noch so. Wenn da nie was investiert wird wie z. B. bei den älteren Zügen der NEB siehts bitter aus. Die Pesa kamen wahrscheinlich schon mit defekter Klima aus der Fabrik.
Die Flexity-Klimaanlagen haben ja schon einiges an Kraft eingebüßt mit den Jahren. ABER was geht eigentlich mit den Anlagen in den GT6N-ZR der zweiten Serie?! Die sind jetzt auch schon gut 25 Jahre in Betrieb. Die waren im Sommer echte Kühlschränke und sind es heute noch! Was immer die da eingebaut haben, hätte man das doch auch für die Flexity beschafft. Und was immer die machen, damit die Anlagen offenbar bislang nichts von ihrer Leistung eingebüßt haben, macht das doch bitte auch bei den Anlagen anderer Wagenreihen und bei den Bussen und auch gleich bei den 483/484ern, damit wir noch lange Freude dran haben ...

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Die paar Schritte kann ich auch fahren.
Zitat
Nordender
Die Pesa kamen wahrscheinlich schon mit defekter Klima aus der Fabrik.

Vielleicht sind es auch so lächerliche Attrappen, wie in den Bussen.


Das Gegenteil von pünktlich ist kariert.
Die im 2er Talent sind auch akzeptabel, können wenn man schlecht sitzt aber Nackenstarre fördern.
Zitat
Bd2001
Scheinbar liegt das aber auch an der Besetzung der Wagen. Ich fahre oft auf dem Ring und da merkt man fast nichts von einer Klimatisierung. In der fast leeren S47 ist es dagegen angenehmer.
Beim Ring könnte auch eine Rolle spielen, dass alle 2 Minuten alle Türen aufgehen. Trotzdem finde ich die Züge auf dem Ring um Welten angenehmer als die 481er. Bei der S3 kommt es darauf an, ob die Fenster offen sind.
Zitat
krickstadt
Von "nd" liegt aktuell kein Artikel vor
Viele Grüße, Thomas

Oh doch, da lag bereits ein Artikel vor. Nun auch angereichert um Reaktionen und drei Wegen, die die Linke vorschlägt, um Ausschreibungen künftig zu vermeiden. Diese allerdings realistisch eingeordnet mit wenig überraschendem Ergebnis.

Mein Text in nd.
Zitat
nicolaas
Zitat
krickstadt
Von "nd" liegt aktuell kein Artikel vor
Viele Grüße, Thomas

Oh doch, da lag bereits ein Artikel vor. Nun auch angereichert um Reaktionen und drei Wegen, die die Linke vorschlägt, um Ausschreibungen künftig zu vermeiden. Diese allerdings realistisch eingeordnet mit wenig überraschendem Ergebnis.

Mein Text in nd.

Vielen Dank für deinen Artikel. Gerade auch die letzten beiden Absätze sind doch ziemlich ernüchternd und dabei bist du noch zurückhaltend. Ich bin da inzwischen auch ein Stück weit desillusioniert, was die Kommunalisierung angeht. Der Grundstein ist gelegt, die Fahrzeuge gehen an das Land über. Die Gründung eines kommunalen Unternehmens für den Betrieb hätte ausreichend Vorlauf. Viele Beschäftigte der S-Bahn wollen aber keinen "sicheren Arbeitsplatz" bei einem kommunalen Arbeitgeber, sie wollen explizit bei der DB bleiben. Und andersrum sehen wir auch anhand der BVG, wie wenig Lust die Politik dazu hat die vorgegebenen Standards zu kontrollieren und Verstöße zu sanktionieren. Ich glaube nicht, dass eine S-Bahn Berlin AöR den gleichen Qualitätskontrollen unterläge, wie es bei der S-Bahn Berlin GmbH der Fall ist.

Wenn wir den Blick ein Stück weiter schweifen lassen: Die BSR hat den Winterdienst nicht wirklich gut gemeistert und sieht sich außer Stande für die Zukunft zumindest eine Koordinierungsaufgabe zu übernehmen. Vom "kompletten Winterdienst" hat da keiner geredet. Und längst sind wir zur Tagesordnung übergegangen, ohne dass bei dem Thema irgendwas gelöst wurde.

--- Signatur ---
Bitte beachten Sie beim Aussteigen die Lücke zwischen Bus und Bordsteinkante!
Zitat
Jay
Zitat
nicolaas
Zitat
krickstadt
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Viele Grüße, Thomas

Oh doch, da lag bereits ein Artikel vor. Nun auch angereichert um Reaktionen und drei Wegen, die die Linke vorschlägt, um Ausschreibungen künftig zu vermeiden. Diese allerdings realistisch eingeordnet mit wenig überraschendem Ergebnis.

Mein Text in nd.

Vielen Dank für deinen Artikel. Gerade auch die letzten beiden Absätze sind doch ziemlich ernüchternd und dabei bist du noch zurückhaltend. Ich bin da inzwischen auch ein Stück weit desillusioniert, was die Kommunalisierung angeht. Der Grundstein ist gelegt, die Fahrzeuge gehen an das Land über. Die Gründung eines kommunalen Unternehmens für den Betrieb hätte ausreichend Vorlauf. Viele Beschäftigte der S-Bahn wollen aber keinen "sicheren Arbeitsplatz" bei einem kommunalen Arbeitgeber, sie wollen explizit bei der DB bleiben. Und andersrum sehen wir auch anhand der BVG, wie wenig Lust die Politik dazu hat die vorgegebenen Standards zu kontrollieren und Verstöße zu sanktionieren. Ich glaube nicht, dass eine S-Bahn Berlin AöR den gleichen Qualitätskontrollen unterläge, wie es bei der S-Bahn Berlin GmbH der Fall ist.

Wenn wir den Blick ein Stück weiter schweifen lassen: Die BSR hat den Winterdienst nicht wirklich gut gemeistert und sieht sich außer Stande für die Zukunft zumindest eine Koordinierungsaufgabe zu übernehmen. Vom "kompletten Winterdienst" hat da keiner geredet. Und längst sind wir zur Tagesordnung übergegangen, ohne dass bei dem Thema irgendwas gelöst wurde.

Tatsächlich hat sich unter den gegebenen Rahmenbedingungen der Vorteil der Wettbewerbsvergabe ziemlich totgelaufen. Möglichen Einsparungen stehen die irren Rechtskosten und der installierte Überwachungsapparat gegenüber. Sanktionen bei Schlechtleistungen werden vorher in die Angebotspreise einkalkuliert. Aufgrund der Bedingungen gibt es oft nur einen oder gar keinen Bieter. Der Zustand der Infrastruktur macht einen Betrieb sowieso nicht seriös kalkulierbar. Lange Ausschreibungszeiträume und ein zersplitterter, inkompatibler Wagenpark machen kurzfristige Angebotsanpassungen (gegenüber dem Trend können die ja auch Richtung mehr Angebot gehen!) kaum möglich. Solange die Bundespolitik kein ernsthaftes Interesse an einer exzellenten Eisenbahn hat und entsprechende Vorgaben macht und sie auch kontrolliert, sowie die finanziellen Voraussetzungen zu deren Erfüllung schafft ist es nahezu egal, ob nun ein staatlicher oder privater Betreiber beauftragt ist.
Die Aufregung um Italo ist ja auch daraus geschuldet, dass das in der Verfassung verankerte Fernverkehrsgesetz des Bundes seit über 20 Jahren weder entworfen noch verabschiedet worden ist. Wenn man den Fernverkehr (pseudo-)privatwirtschaftlich organisiert haben und gleichzeitig die im Grundgesetz festgeschriebene Gleichwertigkeit der Lebensverhältnisse in Deutschland garantieren will, muss der Bund Linien ausschreiben und gegebenenfalls auch verlustreiche Verbindungen subventionieren. Das System, die DB durch politischen Druck zur Quersubventionierung wenig rentabler Strecken jenseits gesetzlicher Verpflichtungen zu zwingen, ist faul, wenn gleichzeitg eine Eigenwirtschaftlichkeit postuliert wird. Entweder ein gemeinwohlorientierter Gesamtnetz-Auftrag für DB Fernverkehr oder Einzelausschreibung von Linien wären eine Lösung im Rahmen des von der Politik selbst vorgegebenen Systems. Weder das eine noch das andere zu machen ist eine Flucht aus der Verantwortung und eine Abschiebung der Probleme auf den DB-Konzern.
@nicolaas - toll zusammengefasst
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