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S-Bahn Berlin Ausschreibung Stadtbahn + Nord/Süd ab Oktober 2024
geschrieben von Leyla 
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Arnd Hellinger
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Arnd Hellinger
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Heidekraut
Ja, natürlich ist das eine Gratwanderung. Waren denn in dem letzten Liefervertrag für die Ringbahn nicht noch Optionen enthalten? Aber die darf man dann wieder nicht auf dem anderen Streckennetz einsetzen, oder? Die Ertüchtigung der alten Baureihen stellt ja auch einen finanziellen Aufwand dar. Insofern fragt man sich schon, ob man nicht einen Teil des Problems mit Nachbestellung lösen kann.

Selbst wenn die S-Bahn Berlin GmbH am 29.06.2026 über den Konzerneinkauf der DB - sagen wir - noch 100 unveränderte Vierzelzüge 483 bestellte, stünden die nicht ab August 2026 in der Hw Schöneweide zur Abnahme bereit, sondern auch frühestens Anfang 2029 - weil nämlich nicht nur Stadler und Siemens selbst, sondern auch sämtliche beteiligten Zulieferfirmen erst wieder die entsprechende Fertigung und Logistik dafür hochfahren müssten.

Ein Zug ist kein Ikea-Regal...

Nur um das nochmal klarzustellen: Schon aus Gründen der Barrierefreiheit hätte ich selbst überhaupt nichts dagegen, könnten die verbliebenen 480 tatsächlich schon "ab August 2026" durch nachbestellte 483/484 ersetzt werden. Wenn nämlich die Tf während einer Fahrt von Erkner nach Spandau an mehr als zwei Bahnhöfen/Haltepunkten jeweils den Zug gegen Anrollen sichern und die Klapprampe anlegen müssen, hat das naturgemäß gerade auf der Stadtbahn nicht nur Nachteile für die Pünktlichkeit der eigenen S3-Zugfahrt, sondern auch für die der anderen Ostwest-Linien...

Da dieser kurzfristige Generationswechsel aber aus den hier diskutierten Gründen nicht umsetzbar ist, sollten VBB und S-Bahn Berlin GmbH nun in Überlegungen eintreten, den konzentrierten Einsatz der 480 ausschließlich auf der S3 wieder aufzugeben und dort ganztägig maximal jeden zweiten Umlauf/Kurs mit jener Baureihe zu fahren - die dann mit 481-484 durchzuführenden Fahrten sollten auf den Zugsnzeigern wie schon bei der U-Bahn üblich mit dem Rollstuhlsymbol kenntlich gemacht werden. Entsprechend könnte mensch auf der Ringbahn oder der S5/S7 vorgehen, wo die 480 dann im Gegenzug 2-3 Umläufe übernähmen.

Haben die 480er nicht mehr die automatischen Schiebetritte? Ich fand die zum Rein- und Rausrollen immer deutlich angenehmer als alles andere was irgendwelche waagerechten Schiebetritte (483/84, Talent2 etc.) ausfährt, die dann doch immer noch eine erstaunlich große Lücke lassen, während die 480er-Überbrückungen nahtloser am Bahnsteig anschließen...
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PassusDuriusculus
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Arnd Hellinger

Nur um das nochmal klarzustellen: Schon aus Gründen der Barrierefreiheit hätte ich selbst überhaupt nichts dagegen, könnten die verbliebenen 480 tatsächlich schon "ab August 2026" durch nachbestellte 483/484 ersetzt werden. Wenn nämlich die Tf während einer Fahrt von Erkner nach Spandau an mehr als zwei Bahnhöfen/Haltepunkten jeweils den Zug gegen Anrollen sichern und die Klapprampe anlegen müssen, hat das naturgemäß gerade auf der Stadtbahn nicht nur Nachteile für die Pünktlichkeit der eigenen S3-Zugfahrt, sondern auch für die der anderen Ostwest-Linien...

Da dieser kurzfristige Generationswechsel aber aus den hier diskutierten Gründen nicht umsetzbar ist, sollten VBB und S-Bahn Berlin GmbH nun in Überlegungen eintreten, den konzentrierten Einsatz der 480 ausschließlich auf der S3 wieder aufzugeben und dort ganztägig maximal jeden zweiten Umlauf/Kurs mit jener Baureihe zu fahren - die dann mit 481-484 durchzuführenden Fahrten sollten auf den Zugsnzeigern wie schon bei der U-Bahn üblich mit dem Rollstuhlsymbol kenntlich gemacht werden. Entsprechend könnte man auf der Ringbahn oder der S5/S7 vorgehen, wo die 480 dann im Gegenzug 2-3 Umläufe übernähmen.

Haben die 480er nicht mehr die automatischen Schiebetritte? Ich fand die zum Rein- und Rausrollen immer deutlich angenehmer als alles andere was irgendwelche waagerechten Schiebetritte (483/84, Talent2 etc.) ausfährt, die dann doch immer noch eine erstaunlich große Lücke lassen, während die 480er-Überbrückungen nahtloser am Bahnsteig anschließen...

Doch, doch. Haben sie. Genau genommen sind es Klapptritte, die neben dem horizontalen Spalt auch noch den Höhenunterschied zwischen Fußboden und den (zu niedrigen) Bahnsteigen ausgleichen. Daher wäre es schon allein aus Gründen der Barrierefreiheit angebracht, die 480 erst nach den 481 abzustellen, falls letztere nicht ohnehin zuerst auseinanderfallen.

Gruß, se.
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southernelectric
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PassusDuriusculus
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Arnd Hellinger

Nur um das nochmal klarzustellen: Schon aus Gründen der Barrierefreiheit hätte ich selbst überhaupt nichts dagegen, könnten die verbliebenen 480 tatsächlich schon "ab August 2026" durch nachbestellte 483/484 ersetzt werden. Wenn nämlich die Tf während einer Fahrt von Erkner nach Spandau an mehr als zwei Bahnhöfen/Haltepunkten jeweils den Zug gegen Anrollen sichern und die Klapprampe anlegen müssen, hat das naturgemäß gerade auf der Stadtbahn nicht nur Nachteile für die Pünktlichkeit der eigenen S3-Zugfahrt, sondern auch für die der anderen Ostwest-Linien...

Da dieser kurzfristige Generationswechsel aber aus den hier diskutierten Gründen nicht umsetzbar ist, sollten VBB und S-Bahn Berlin GmbH nun in Überlegungen eintreten, den konzentrierten Einsatz der 480 ausschließlich auf der S3 wieder aufzugeben und dort ganztägig maximal jeden zweiten Umlauf/Kurs mit jener Baureihe zu fahren - die dann mit 481-484 durchzuführenden Fahrten sollten auf den Zugsnzeigern wie schon bei der U-Bahn üblich mit dem Rollstuhlsymbol kenntlich gemacht werden. Entsprechend könnte man auf der Ringbahn oder der S5/S7 vorgehen, wo die 480 dann im Gegenzug 2-3 Umläufe übernähmen.

Haben die 480er nicht mehr die automatischen Schiebetritte? Ich fand die zum Rein- und Rausrollen immer deutlich angenehmer als alles andere was irgendwelche waagerechten Schiebetritte (483/84, Talent2 etc.) ausfährt, die dann doch immer noch eine erstaunlich große Lücke lassen, während die 480er-Überbrückungen nahtloser am Bahnsteig anschließen...

Doch, doch. Haben sie. Genau genommen sind es Klapptritte, die neben dem horizontalen Spalt auch noch den Höhenunterschied zwischen Fußboden und den (zu niedrigen) Bahnsteigen ausgleichen. Daher wäre es schon allein aus Gründen der Barrierefreiheit angebracht, die 480 erst nach den 481 abzustellen, falls letztere nicht ohnehin zuerst auseinanderfallen.

Gruß, se.

Diese Überbrückungen sind aber nicht wirklich geeignet, für einen 100+ kg Rollstuhl als Rampe zu dienen.

Mit freundlichen Grüßen

Theo
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southernelectric
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PassusDuriusculus

Haben die 480er nicht mehr die automatischen Schiebetritte? Ich fand die zum Rein- und Rausrollen immer deutlich angenehmer als alles andere was irgendwelche waagerechten Schiebetritte (483/84, Talent2 etc.) ausfährt, die dann doch immer noch eine erstaunlich große Lücke lassen, während die 480er-Überbrückungen nahtloser am Bahnsteig anschließen...

Doch, doch. Haben sie. Genau genommen sind es Klapptritte, die neben dem horizontalen Spalt auch noch den Höhenunterschied zwischen Fußboden und den (zu niedrigen) Bahnsteigen ausgleichen.

Die 480 haben zwar - wenn sie denn überhaupt mal funktionieren - diese Klapptritte, aber die wurden unter der Bedingung einer damals geltenden Ausnahmegenehmigung des DDR-Verkehrsministeriums projektiert, bei der S-Bahn Berlin auch Bahnsteige höher als 96cm über SO bauen zu dürfen. Diese Ausnahmegenehmigung wurde aber in 1993 (da gab es noch kein EBA) vom BMV im Zuge der "Ost-West-Harmonisierung bahntechnischer Regelwerke" widerrufen. Daher sind die Teile heute zur Überbrückung der Höhendifferenz für Rollstuhlfahrende leider ungeeignet.

Wann immer ich mit den 480 fahren muss, legen die Tf darum manuell die an den Bahnsteigenden deponierten Klapprampen an. Einzige Ausnahme ist S Ostbahnhof, wo die Bahnsteigkanten der Gleise 8-11 bis heute in der "Sonderhöhe" liegen...

Viele Grüße
Arnd
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Arnd Hellinger

Die 480 haben zwar - wenn sie denn überhaupt mal funktionieren - diese Klapptritte, aber die wurden unter der Bedingung einer damals geltenden Ausnahmegenehmigung des DDR-Verkehrsministeriums projektiert, bei der S-Bahn Berlin auch Bahnsteige höher als 96cm über SO bauen zu dürfen.

In West-Berlin hatte doch das DDR-Verkehrsministerium nichts zu sagen. Da galt schlicht die EBO und das AEG von vor dem Krieg weiter und die Aufsicht lag bei den Allierten.

Gruß Nemo
---

Eine Straßenbahn ist besser als keine U-Bahn!!
Die Bahnsteige unterlagen doch der Betriebsführung durch die DR. Insofern ordnete das Ministerium an, wie hoch die sein durften. Das galt sicher auch noch nach Übernahme der S-Bahn durch die BVG Westberlin. Die Bahnsteige waren ja alle bereits vorhanden.
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Nemo
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Arnd Hellinger

Die 480 haben zwar - wenn sie denn überhaupt mal funktionieren - diese Klapptritte, aber die wurden unter der Bedingung einer damals geltenden Ausnahmegenehmigung des DDR-Verkehrsministeriums projektiert, bei der S-Bahn Berlin auch Bahnsteige höher als 96cm über SO bauen zu dürfen.

In West-Berlin hatte doch das DDR-Verkehrsministerium nichts zu sagen. Da galt schlicht die EBO und das AEG von vor dem Krieg weiter und die Aufsicht lag bei den Allierten.

Nun ja, statusrechtlich liegst Du sicher richtig, nur legte die alliierte Aufsicht schon aus eigennützigen Erwägungen (Militärlogistik...) deutlichen Wert darauf, aus Berlin (West) keine eisenbahntechnische Inselwelt werden zu lassen, so dass z. B. auch die typischen "Pilzleuchten" in Gleisfeldern, die Hl-Signale oder die Fahrdienstvorschrift der DR in den Westsektoren 1:1 eingeführt werden konnten. Wie genau das von wem administrativ abgesegnet wurde, weiß ich jetzt aber auch nicht...

Indes übernahmen SenBauWohn (heute SenStadt) und BVG die vom DDR-Verkehrsministerium genehmigte Bahnsteig-Sonderhöhe auch für die komplett unter ihrer Regie in 1989-93 erfolgte Reaktivierung des Südrings - erst die von DB Netz/InfraGO in den letzten Jahren dort vorgenommenen Oberbauerneuerungen brachten dann das Standardmaß.

Viele Grüße
Arnd
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Heidekraut
Die Bahnsteige unterlagen doch der Betriebsführung durch die DR. Insofern ordnete das Ministerium an, wie hoch die sein durften. Das galt sicher auch noch nach Übernahme der S-Bahn durch die BVG Westberlin. Die Bahnsteige waren ja alle bereits vorhanden.

Das hätte der DDR sicher gefallen, auch nur irgendwas im Westteil der Stadt anordnen zu können, insbesondere nachdem die BVG die S-Bahn übernommen hat.

Der Weg ging immer über die Allierten und die DDR konnte da allenfalls bitten, aber garantiert nicht anweisen oder genehmigen. Und im Fall der Bahnsteighöhe sehe ich in erster Linie Bestandsschutz und erst bei den seltenen Neubauten oder größeren Umbauten die Notwendigkeit irgendwas zu regeln und wenn dann auch auf Basis des Vorkriegsrechts und mit den Allierten als Genehmigungsbehörde. Der DDR-Verkehrsminister konnte nur im Bereich der Gültigkeit des DDR-Rechts irgendwas genehmigen.

Gruß Nemo
---

Eine Straßenbahn ist besser als keine U-Bahn!!
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Arnd Hellinger

Indes übernahmen SenBauWohn (heute SenStadt) und BVG die vom DDR-Verkehrsministerium genehmigte Bahnsteig-Sonderhöhe auch für die komplett unter ihrer Regie in 1989-93 erfolgte Reaktivierung des Südrings - erst die von DB Netz/InfraGO in den letzten Jahren dort vorgenommenen Oberbauerneuerungen brachten dann das Standardmaß.

Hat man die Bahnsteighöhe denn in der DDR gegenüber der Weimarer Republik erhöht?

Gruß Nemo
---

Eine Straßenbahn ist besser als keine U-Bahn!!
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Nemo
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Arnd Hellinger

Indes übernahmen SenBauWohn (heute SenStadt) und BVG die vom DDR-Verkehrsministerium genehmigte Bahnsteig-Sonderhöhe auch für die komplett unter ihrer Regie in 1989-93 erfolgte Reaktivierung des Südrings - erst die von DB Netz/InfraGO in den letzten Jahren dort vorgenommenen Oberbauerneuerungen brachten dann das Standardmaß.

Hat man die Bahnsteighöhe denn in der DDR gegenüber der Weimarer Republik erhöht?

Die 103cm über SO wurden erst irgendwann in den 1970er Jahren von der DDR für die S-Bahn Berlin "erfunden". Ursprünglich galt auch hier die Maximalhöhe aus 1924 von 96cm bei Stadtschnellbahnen, wie die auch in Hamburg und sonst bei der Bundesbahn üblich war. Hintergrund waren die ab 1976 anstehenden Neubaustrecken in die Plattenbaugebiete und die Überlegung, den 270/485 zwecks Vereinfachung in den Abmessungen der Altbaureihen projektieren zu wollen.

In irgendeiner Ausgabe der Berliner Verkehrsblätter aus 1992 oder 1993 ist das Ganze näher beschrieben - einschließlich des Umstandes, dass die Rücknahme nämlicher Ausnahmegenehmigung zu erheblichem Zeitverzug in der Entwicklung und Bestellung des 481 geführt habe...

Viele Grüße
Arnd
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Arnd Hellinger
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Nemo
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Arnd Hellinger

Indes übernahmen SenBauWohn (heute SenStadt) und BVG die vom DDR-Verkehrsministerium genehmigte Bahnsteig-Sonderhöhe auch für die komplett unter ihrer Regie in 1989-93 erfolgte Reaktivierung des Südrings - erst die von DB Netz/InfraGO in den letzten Jahren dort vorgenommenen Oberbauerneuerungen brachten dann das Standardmaß.

Hat man die Bahnsteighöhe denn in der DDR gegenüber der Weimarer Republik erhöht?

Die 103cm über SO wurden erst irgendwann in den 1970er Jahren von der DDR für die S-Bahn Berlin "erfunden". Ursprünglich galt auch hier die Maximalhöhe aus 1924 von 96cm bei Stadtschnellbahnen, wie die auch in Hamburg und sonst bei der Bundesbahn üblich war. Hintergrund waren die ab 1976 anstehenden Neubaustrecken in die Plattenbaugebiete und die Überlegung, den 270/485 zwecks Vereinfachung in den Abmessungen der Altbaureihen projektieren zu wollen.

Bahnsteighöhen, immer wieder ein interessantes Thema, so wie hier auch schon 2009 in einem Tagesspiegelartikel oder hier hier im forum 2020. Mit der BR270 ergab sich bei einer Fußbodenhöhe 1120 mm, somit an den 1030mm-Bahnsteigen eine 90 mm Stufe. Das war schon etwas komfortabler als bei den seinerzeit "älteren" Fahrzeuge (1100mm-960mm = 140mm). Wie oben schon beschrieben, hat die BVG die 1030mm freiwillig für Bahnsteigneubauten (Südring) übernommen, weil es damals durchaus Sinn machte, in Westberlin ebenso auf diese neue Bahnsteighöhe zu gehen, um in Ost und West den gleichen Standardwert zu haben. Also wurde die BR480 entsprechend konstruiert (BR480 - Fußbodenhöhe 1100 mm, somit 70 mm Stufe an 1030mm Bahnsteigen).

Mit der Rücknahme der "neuen" Bahnsteighöhe (1030 mm) auf das ursprüngliche S-Bahnmaß (960 mm) wurde dann die BR481 mit Fußbodenhöhe 1000 mm konstruiert, damit 40 mm Stufe. Und nur so wird das Komfortmaß (Reststufe und Restspalt < 40 mm) erreicht. Wie auch bei BR483/484.
Und so lange noch Bahnsteige mit 1030mm existieren und die BR480 in Betrieb ist, wird das Problem der "Stolperfalle" nicht gelöst. Das dauert bestimmt noch ein paar Jahre.

Die Frage, die immer noch nicht konkret beantwortet werden konnte: wieviele der 371 Bahnsteigkanten haben wohl noch 1030 mm ? Durch Oberbaumaßnahmen (Gleisanhebung um 70mm) ist da viele Bewegung in den letzten Jahren drin gewesen. Die Liste von InfraGo im Netz ist total falsch und die S-Bahn Berlin kann diese Frage wohl auch nicht beantworten.
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Jim Knopf vom Niederrhein
(...)

Die Frage, die immer noch nicht konkret beantwortet werden konnte: wieviele der 371 Bahnsteigkanten haben wohl noch 1030 mm ? Durch Oberbaumaßnahmen (Gleisanhebung um 70mm) ist da viele Bewegung in den letzten Jahren drin gewesen. Die Liste von InfraGo im Netz ist total falsch und die S-Bahn Berlin kann diese Frage wohl auch nicht beantworten.

Seit den letzten Oberbauerneuerungen auf dem Südring und der "Generalsanierung" von S Gehrenseestraße wüsste ich jetzt außer Ostbahnhof, Potsdamer Platz und evtl. - wenn nicht in der letzten Winter-Sperrpause geändert - Nordbahnhof nichts mehr, was noch 103cm hohe Bahnsteige haben könnte.

Ich lasse mich hier aber gerne korrigieren...

Viele Grüße
Arnd
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Arnd Hellinger
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Jim Knopf vom Niederrhein
(...)

Die Frage, die immer noch nicht konkret beantwortet werden konnte: wieviele der 371 Bahnsteigkanten haben wohl noch 1030 mm ? Durch Oberbaumaßnahmen (Gleisanhebung um 70mm) ist da viele Bewegung in den letzten Jahren drin gewesen. Die Liste von InfraGo im Netz ist total falsch und die S-Bahn Berlin kann diese Frage wohl auch nicht beantworten.

Seit den letzten Oberbauerneuerungen auf dem Südring und der "Generalsanierung" von S Gehrenseestraße wüsste ich jetzt außer Ostbahnhof, Potsdamer Platz und evtl. - wenn nicht in der letzten Winter-Sperrpause geändert - Nordbahnhof nichts mehr, was noch 103cm hohe Bahnsteige haben könnte.

Ich lasse mich hier aber gerne korrigieren...

Vielleicht müssen wir alle einmal suchen. Ich glaube Oberspree und Pichelsberg haben noch 1030mm.
Zitat
Jim Knopf vom Niederrhein
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Arnd Hellinger
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Jim Knopf vom Niederrhein
(...)

Die Frage, die immer noch nicht konkret beantwortet werden konnte: wieviele der 371 Bahnsteigkanten haben wohl noch 1030 mm ? Durch Oberbaumaßnahmen (Gleisanhebung um 70mm) ist da viele Bewegung in den letzten Jahren drin gewesen. Die Liste von InfraGo im Netz ist total falsch und die S-Bahn Berlin kann diese Frage wohl auch nicht beantworten.

Seit den letzten Oberbauerneuerungen auf dem Südring und der "Generalsanierung" von S Gehrenseestraße wüsste ich jetzt außer Ostbahnhof, Potsdamer Platz und evtl. - wenn nicht in der letzten Winter-Sperrpause geändert - Nordbahnhof nichts mehr, was noch 103cm hohe Bahnsteige haben könnte.

Ich lasse mich hier aber gerne korrigieren...

Vielleicht müssen wir alle einmal suchen. Ich glaube Oberspree und Pichelsberg haben noch 1030mm.

Oberspree vielleicht, aber Pichelsberg - Inbetriebnahme 1998 - bestimmt nicht mehr.

Heißere Kandidaten wären Hegermühle, Strausberg Stadt und Strausberg Nord, sofern da nach 2020 da hinten keine Oberbauerneuerung lief. Ich glaube, ich muss da nochmal hin und nachgucken... :-)

Viele Grüße
Arnd
Zitat
Arnd Hellinger
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Jim Knopf vom Niederrhein
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Arnd Hellinger
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Jim Knopf vom Niederrhein
(...)

Die Frage, die immer noch nicht konkret beantwortet werden konnte: wieviele der 371 Bahnsteigkanten haben wohl noch 1030 mm ? Durch Oberbaumaßnahmen (Gleisanhebung um 70mm) ist da viele Bewegung in den letzten Jahren drin gewesen. Die Liste von InfraGo im Netz ist total falsch und die S-Bahn Berlin kann diese Frage wohl auch nicht beantworten.

Seit den letzten Oberbauerneuerungen auf dem Südring und der "Generalsanierung" von S Gehrenseestraße wüsste ich jetzt außer Ostbahnhof, Potsdamer Platz und evtl. - wenn nicht in der letzten Winter-Sperrpause geändert - Nordbahnhof nichts mehr, was noch 103cm hohe Bahnsteige haben könnte.

Ich lasse mich hier aber gerne korrigieren...

Vielleicht müssen wir alle einmal suchen. Ich glaube Oberspree und Pichelsberg haben noch 1030mm.

Oberspree vielleicht, aber Pichelsberg - Inbetriebnahme 1998 - bestimmt nicht mehr.

Heißere Kandidaten wären Hegermühle, Strausberg Stadt und Strausberg Nord, sofern da nach 2020 da hinten keine Oberbauerneuerung lief. Ich glaube, ich muss da nochmal hin und nachgucken... :-)

Zwischen Strausberg und Strausberg Nord gab´s (2021 ?) eine komplette Oberbausanierung. Der Bahnsteig Hegermühle wurde 2023 komplett erneuert.
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Arnd Hellinger
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Nemo
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Arnd Hellinger

Indes übernahmen SenBauWohn (heute SenStadt) und BVG die vom DDR-Verkehrsministerium genehmigte Bahnsteig-Sonderhöhe auch für die komplett unter ihrer Regie in 1989-93 erfolgte Reaktivierung des Südrings - erst die von DB Netz/InfraGO in den letzten Jahren dort vorgenommenen Oberbauerneuerungen brachten dann das Standardmaß.

Hat man die Bahnsteighöhe denn in der DDR gegenüber der Weimarer Republik erhöht?

Die 103cm über SO wurden erst irgendwann in den 1970er Jahren von der DDR für die S-Bahn Berlin "erfunden". Ursprünglich galt auch hier die Maximalhöhe aus 1924 von 96cm bei Stadtschnellbahnen, wie die auch in Hamburg und sonst bei der Bundesbahn üblich war. Hintergrund waren die ab 1976 anstehenden Neubaustrecken in die Plattenbaugebiete und die Überlegung, den 270/485 zwecks Vereinfachung in den Abmessungen der Altbaureihen projektieren zu wollen.

In irgendeiner Ausgabe der Berliner Verkehrsblätter aus 1992 oder 1993 ist das Ganze näher beschrieben - einschließlich des Umstandes, dass die Rücknahme nämlicher Ausnahmegenehmigung zu erheblichem Zeitverzug in der Entwicklung und Bestellung des 481 geführt habe...

Kann das sein, dass Wuhletal so einen erhöhten Bahnsteig hat? Als die 485 noch auf der S5 unterwegs war, fiel mir Richtung Hoppegarten auf, dass die Züge fast eben mit dem Bahnsteig waren.
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