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Vollsperrung der Ringbahnbrücke im Autobahndreieck Funkturm ab 19.03.2025 um 20:00 Uhr - Auswirkungen auf den ÖPNV
geschrieben von Klausi2015 
Wie von Latschenkiefer angeregt mach ich mal ein Thema dafür auf.
Pressemeldung der: Autobahn GmbH
Ich bin ja mal gespannt, wie lange es Dauert bis auch der Verkehr unter der Brücke gesperrt wird...

Ein wenig verwirrend finde ich den Teil der Meldung bezüglich der Westend Brücke, laut der Meldung besteht die Sperrung bis zur Auffahrt von der Knobelsdorf-Strasse. Die Westend Brücke liegt doch aber eigentlich erst dahinter, oder täusche ich mich da?

Edit: Zeitüberschreitung mit B-V 3313, @Admins: Bitte löschen oder Zusammenführen...

Edit Forumleitung: Threads zusammengeführt. Bitte beachten, dass dadurch die ersten ca. 20 Beiträge nicht chronologisch sortiert sind.



2 mal bearbeitet. Zuletzt am 20.03.2025 10:00 von stv. Forumleiter.
Ich finde es bemerkenswert, dass die Autobahn GmbH allen Ernstes erwartet, dass jeder sofort weiß, um welches Teilstück es sich handelt und welche Fahrtbeziehungen dadurch nun auf Jahre unterbrochen sein wird.

Mal 'ne Karte oder so, die vor allem das Thema Westendbrücke klärt, könnte helfen.

Dass die vielen anderen Brückenbauwerke weniger oder kaum Schäden haben sollten, bleibt indes seltsam.

~~~~~~
Für mehr Ümläüte!
Mit Verlaub Sir. Gehören sie nicht zu den hier ansässigen Autohassern? Somit kann ihnen das doch egal sein. Auf dem Teilstück fährt kein ÖPNV. Und darunter soll alles wie gewohnt weiterrollen.
Nebenbei: Auch mal andere Medien nutzen. Die Abendschau hat alles sehr anschaulich erklärt. Um 21.45 gibt es eine neue Live-Schalte.



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 19.03.2025 21:40 von GraphXBerlin.
Zitat
Klausi2015
Ich bin ja mal gespannt, wie lange es Dauert bis auch der Verkehr unter der Brücke gesperrt wird...

Laut Tagesspiegel ist damit zumindest vorerst nicht zu rechnen.
Zitat
Philipp Borchert
(...)

Dass die vielen anderen Brückenbauwerke weniger oder kaum Schäden haben sollten, bleibt indes seltsam.

Wenn eine bestimmte Brücke (vor 60 Jahren) von einer bestimmten Baufirma mit einem bestimmten Material gebaut wurde, das (damals evtl. noch gar nicht bekannt) eine bestimmte Eigenschaft aufweist oder im Laufe der Jahre entwickelt hat, ist nicht ganz abwegig, dass andere von anderen Unternehmen zur gleichen Zeit mit anderen Materialien gebaute Brücken der A100 diese Schäden eben nicht aufweisen. Ein vor 6ß Jahren gebauter Audi hat ja auch an anderen Stellen Rostschäden wie ein Opel - ein Düwag-GT8 andere wie ein Rathgeber-GT4...

Viele Grüße
Arnd
Zitat
Arnd Hellinger
Zitat
Philipp Borchert
(...)

Dass die vielen anderen Brückenbauwerke weniger oder kaum Schäden haben sollten, bleibt indes seltsam.

Wenn eine bestimmte Brücke (vor 60 Jahren) von einer bestimmten Baufirma mit einem bestimmten Material gebaut wurde, das (damals evtl. noch gar nicht bekannt) eine bestimmte Eigenschaft aufweist oder im Laufe der Jahre entwickelt hat, ist nicht ganz abwegig, dass andere von anderen Unternehmen zur gleichen Zeit mit anderen Materialien gebaute Brücken der A100 diese Schäden eben nicht aufweisen. Ein vor 6ß Jahren gebauter Audi hat ja auch an anderen Stellen Rostschäden wie ein Opel - ein Düwag-GT8 andere wie ein Rathgeber-GT4...
Ihr Zwei habt aber auch schon mal von unterschiedlichen maßgeblichen Belastungen gehört, oder?
Zitat
GraphXBerlin
Zitat
Arnd Hellinger
Zitat
Philipp Borchert
(...)

Dass die vielen anderen Brückenbauwerke weniger oder kaum Schäden haben sollten, bleibt indes seltsam.

Wenn eine bestimmte Brücke (vor 60 Jahren) von einer bestimmten Baufirma mit einem bestimmten Material gebaut wurde, das (damals evtl. noch gar nicht bekannt) eine bestimmte Eigenschaft aufweist oder im Laufe der Jahre entwickelt hat, ist nicht ganz abwegig, dass andere von anderen Unternehmen zur gleichen Zeit mit anderen Materialien gebaute Brücken der A100 diese Schäden eben nicht aufweisen. Ein vor 60 Jahren gebauter Audi hat ja auch an anderen Stellen Rostschäden wie ein Opel - ein Düwag-GT8 andere wie ein Rathgeber-GT4...

Ihr Zwei habt aber auch schon mal von unterschiedlichen maßgeblichen Belastungen gehört, oder?

Das habe ich natürlich, wollte jetzt aber keinen allumfassenden Fachvortrag zum Thema "Alterung von Spannbetonbrücken an Bundesautobahnen" halten...

Viele Grüße
Arnd
Nun ist es soweit:
VIZ - Vollsperrung der Ringbahnbrücke im Autobahndreieck Funkturm ab 19.03.2025 20:00 Uhr

Die Stadtautobahn ist damit Richtung Nord komplett gesperrt, die Auswirkungen auf den Oberflächen-ÖPNV sind erst ab Freitag richtig feststellbar.

x--x--x--x

Für mehr gelbe Farbe im Netzplan: die Farben der U4 und U7 tauschen!
Zitat
B-V 3313
Nun ist es soweit:
VIZ - Vollsperrung der Ringbahnbrücke im Autobahndreieck Funkturm ab 19.03.2025 20:00 Uhr

Die Stadtautobahn ist damit Richtung Nord komplett gesperrt, die Auswirkungen auf den Oberflächen-ÖPNV sind erst ab Freitag richtig feststellbar.

Und warum macht ver.di jetzt immer noch keine Anstalten, den Streik vorzeitig zu beenden, damit wenigstens die Möglichkeit geboten werden kann, statt des MIV den ÖPNV zu nutzen? Das ist ja nun immerhin eine kurzfristig eingetretene Lage, die der Arbeitgeber weder zu vertreten hat noch abwenden kann...

Viele Grüße
Arnd
Zitat
Arnd Hellinger
Zitat
B-V 3313
Nun ist es soweit:
VIZ - Vollsperrung der Ringbahnbrücke im Autobahndreieck Funkturm ab 19.03.2025 20:00 Uhr

Die Stadtautobahn ist damit Richtung Nord komplett gesperrt, die Auswirkungen auf den Oberflächen-ÖPNV sind erst ab Freitag richtig feststellbar.

Und warum macht ver.di jetzt immer noch keine Anstalten, den Streik vorzeitig zu beenden, damit wenigstens die Möglichkeit geboten werden kann, statt des MIV den ÖPNV zu nutzen? Das ist ja nun immerhin eine kurzfristig eingetretene Lage, die der Arbeitgeber weder zu vertreten hat noch abwenden kann...

Der Busverkehr würde morgen in diesem Bereich eh zusammenbrechen, und ob die U-Bahnen alle 10-15 min mal fahren (oder auch nicht), ist dann auch schon egal.

Sinnvoll wäre, wenn Politik und DB sich zusammensetzten und eruierten, wie schnell man das Angebot auf der Ringbahn ausdehnen kann, zum Beispiel durch Verlängerung der S45 und/oder S47 bis Westend/Gesundbrunnen (je nach Trassenlage).



2 mal bearbeitet. Zuletzt am 19.03.2025 23:12 von def.
Zitat
Arnd Hellinger
Zitat
B-V 3313
Nun ist es soweit:
VIZ - Vollsperrung der Ringbahnbrücke im Autobahndreieck Funkturm ab 19.03.2025 20:00 Uhr

Die Stadtautobahn ist damit Richtung Nord komplett gesperrt, die Auswirkungen auf den Oberflächen-ÖPNV sind erst ab Freitag richtig feststellbar.

Und warum macht ver.di jetzt immer noch keine Anstalten, den Streik vorzeitig zu beenden, damit wenigstens die Möglichkeit geboten werden kann, statt des MIV den ÖPNV zu nutzen? Das ist ja nun immerhin eine kurzfristig eingetretene Lage, die der Arbeitgeber weder zu vertreten hat noch abwenden kann...
Warum sollte das ein Grund sein einen stadtweiten Streik zu beenden? Bisschen früher losfahren, den Bereich meiden und sich andere Wege suchen. Es gibt genügend Straßen in der Stadt.
Zitat
Arnd Hellinger
Und warum macht ver.di jetzt immer noch keine Anstalten, den Streik vorzeitig zu beenden, damit wenigstens die Möglichkeit geboten werden kann, statt des MIV den ÖPNV zu nutzen? Das ist ja nun immerhin eine kurzfristig eingetretene Lage, die der Arbeitgeber weder zu vertreten hat noch abwenden kann...

Die kurzfristig eingetretene Lage haben die gewerkschaftlich organisierten Mitarbeiter noch viel weniger zu verantworten als deren Tarifpartner/Regierungsvertreter.
Angesichts der vom abgewählten Bundestag ausgelösten absehbaren Geldschwemme für die öffentlichen Haushalte Bund/Länder wäre ein deutliches Entgegenkommen der Arbeitgeberseite hilfreich zur Verringerung der Personalprobleme und gleichzeitig zum Gelingen einer echten Verkehrswende mit deutlich aufgestockten Angeboten im ÖPNV.

so long

Mario
Zitat
def
Sinnvoll wäre, wenn Politik und DB auch zusammensetzten und eruierten, wie schnell man das Angebot auf der Ringbahn ausdehnen kann, zum Beispiel durch Verlängerung der S45 und/oder S47 bis Westend/Gesundbrunnen (je nach Trassenlage).

Hätte die S-Bahn dafür denn genügend Tf und Fahrzeuge...? :-)

Viele Grüße
Arnd
Zitat
Arnd Hellinger
Das ist ja nun immerhin eine kurzfristig eingetretene Lage, die der Arbeitgeber weder zu vertreten hat noch abwenden kann...

Die Arbeitnehmer doch auch nicht. Es ändert sich daher 0,0.

x--x--x--x

Für mehr gelbe Farbe im Netzplan: die Farben der U4 und U7 tauschen!
Zitat
Mario
Angesichts der vom abgewählten Bundestag ausgelösten absehbaren Geldschwemme für die öffentlichen Haushalte Bund/Länder wäre ein deutliches Entgegenkommen der Arbeitgeberseite hilfreich zur Verringerung der Personalprobleme (...)

Genau dafür ist das Geld ja aber nicht gedacht. Es könnte allerdings helfen, das Autobahndreieck etwas zügiger neu zu bauen.

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Für mehr Ümläüte!
Zitat
Philipp Borchert
Zitat
Mario
Angesichts der vom abgewählten Bundestag ausgelösten absehbaren Geldschwemme für die öffentlichen Haushalte Bund/Länder wäre ein deutliches Entgegenkommen der Arbeitgeberseite hilfreich zur Verringerung der Personalprobleme (...)

Genau dafür ist das Geld ja aber nicht gedacht. Es könnte allerdings helfen, das Autobahndreieck etwas zügiger neu zu bauen.

Wenn Kreditmittel für Infrastrukturprojekte nicht mehr länger aus den laufenden Haushalten Bund/Länder finanziert werden müssen, entstehen dort die nötigen Spielräume.

so long

Mario
Zitat
Arnd Hellinger
Zitat
def
Sinnvoll wäre, wenn Politik und DB auch zusammensetzten und eruierten, wie schnell man das Angebot auf der Ringbahn ausdehnen kann, zum Beispiel durch Verlängerung der S45 und/oder S47 bis Westend/Gesundbrunnen (je nach Trassenlage).

Hätte die S-Bahn dafür denn genügend Tf und Fahrzeuge...? :-)

Ohne sich zusammenzusetzen, wird man das jedenfalls nicht rausfinden.

Davon abgesehen scheint mir die Lage bei beidem etwas entspannter als bei der BVG. Sollte es dennoch an etwas fehlen, wäre auch zu diskutieren, ob man nicht priorisiert, also Leistungen umschichtet (Verstärkerfahrten, Zuglängen). Und letztlich gibt es ja auch noch jede Menge Graustufen, z.B. eine Verstärkung außerhalb des 5-min-Takts der S41/42, um 10-min-Lücken zu vermeiden.

Oder man legt halt die Hände in den Schoß und sagt, dass eh nichts geht. Ich habe eine Verdacht, welchen Weg 15-min-Takte-sind-ausreichend-Ute geht.
Zitat
der weiße bim
Angesichts der vom abgewählten Bundestag ausgelösten absehbaren Geldschwemme für die öffentlichen Haushalte Bund/Länder wäre ein deutliches Entgegenkommen der Arbeitgeberseite hilfreich zur Verringerung der Personalprobleme und gleichzeitig zum Gelingen einer echten Verkehrswende mit deutlich aufgestockten Angeboten im ÖPNV.
Auch wenn Deine Träume und die vieler ver.di-BVGer andere sind, es gibt keine Geldschwemme für die BVG.
Selbst die aufgeweichte Schuldenbremse wird nicht reichen, die ausufernden Kosten der BVG zu finanzieren. Die Herausnahme bestimmter Verteidigungsausgaben aus der Schuldenbremsen-Anrechnung gibt keinen zusätzlichen Spielraum für die BVG. Und die 500 Milliarde zusätzliche Infrastrukturmittel über zehn Jahre bedeuten bundesweit 50 Milliarden pro Jahr. 20 Prozent davon sollen an die Länder gehen, also 10 Milliarden. Nach dem Königssteiner Schlüssel bekommt Berlin etwa 5 Prozent davon, also 500 Mio €.
Das reicht also für anderthalb Tarifrunden bei der BVG nach ver.di-Wünschen, wenn man politisch durchgesetzt bekäme, das alle zusätzlichen Landesmittel die BVG bekommt. Letzteres ist natürlich totaler Unsinn, die BVG liegt etwa bei 2,5 Prozent des Landeshaushalts. 2,5 Prozent von 500 Mio € wären nur 12,5 Mio. €. Hinzu kommen vielleicht noch einige Bundes-Infrastrukturmittel über GVFG.
Zitat
Arnd Hellinger
Zitat
def
Sinnvoll wäre, wenn Politik und DB auch zusammensetzten und eruierten, wie schnell man das Angebot auf der Ringbahn ausdehnen kann, zum Beispiel durch Verlängerung der S45 und/oder S47 bis Westend/Gesundbrunnen (je nach Trassenlage).

Hätte die S-Bahn dafür denn genügend Tf und Fahrzeuge...? :-)
Ist der Westring wirklich so voll, dass es da Mehrverkehr benötigt, selbst wenn da einige Autofahrer umsteigen? Zwischen Jungfernheide und Schöneberg ist es doch recht entspannt im Ring.

Zudem: Die Leute werden nicht ihre MIV-Wege 1:1 per S-Bahn nachfahren. Frohnau nach Schöneberg geht per MIV z.B. über die A100, in ÖPNV auf die S1. Von Steglitz zum Virchon-Klinikum fährt man auch A100, im ÖV aber U9.



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 20.03.2025 07:20 von M48er.
Zitat
M48er
Zitat
Arnd Hellinger
Zitat
def
Sinnvoll wäre, wenn Politik und DB auch zusammensetzten und eruierten, wie schnell man das Angebot auf der Ringbahn ausdehnen kann, zum Beispiel durch Verlängerung der S45 und/oder S47 bis Westend/Gesundbrunnen (je nach Trassenlage).

Hätte die S-Bahn dafür denn genügend Tf und Fahrzeuge...? :-)
Ist der Westring wirklich so voll, dass es da Mehrverkehr benötigt, selbst wenn da einige Autofahrer umsteigen? Zwischen Jungfernheide und Schöneberg ist es doch recht entspannt im Ring.

Zudem: Die Leute werden nicht ihre MIV-Wege 1:1 per S-Bahn nachfahren. Frohnau nach Schöneberg geht per MIV z.B. über die A100, in ÖPNV auf die S1. Von Steglitz zum Virchon-Klinikum fährt man auch A100, im ÖV aber U9.
Es ist nur eine schnelle Nord-Achse dicht. Nur ein geringer Teil wird das Auto stehen lassen. Früher losfahren, andere Wege suchen, dumm im Stau stehen. Das sind die Varianten. S-Bahn wird und kann ganz normal verkehren, noch. Leidtragender ist eher der Busverkehr bzw. der Fahrgast.
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