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Vollsperrung Brücke "An der Wuhlheide / Rummelsburger Straße" ab 30.04.2025 - Auswirkungen auf den ÖPNV
geschrieben von Arnd Hellinger 
Zitat
Triebfahrzeugführer
Ich rede hier von Berlin und da war der öffentliche Nahverkehr, wie S-Bahn, U-Bahn und Straßenbahn mit dem Einzug der ersten Mieter in Marzahn und Hellersdorf vorhanden.

Man war zumindest bemüht. In Hellersdorf gab es erstmal einen Vorlauf mit Bussen aber U- und Straßenbahn waren zumindest im Bau. Kleinere Wohngebiete, wie das Allende II, waren anfangs nur durch relativ weite Fußwege erreichbar.


Das Gegenteil von pünktlich ist kariert.
Die Stillegung der 84 nach Altglienicke ist ein Nachwendeprodukt, lohnte sich ja angeblich nicht, das gesamte Köpenicker Netz war lange stilllegungsbedroht. Auch Pankow war nicht sicher.
Die marode Brücke auf der 84 war willkommener Anlass Schluss zu machen, als Ersatz bot man einen miserablen Busverkehr.
Ja, das Allendeviertel war und ist beschissen angebunden. Der Busverkehr war auch zu DDR-Zeiten verhältnismäßig schlecht. Deshalb nahm ich dort die angebotene Neubauwohnung auch nicht.
Nicht vergessen: Hellersdorf sollte noch mehr wachsen, die Verbindung zur Riesaer war der erste Schritt Richtung Mahlsdorf und hätte erstmal Tatra-tauglich werden müssen. Wäre nicht einfach gewesen.

Was man allerdings bei der Bahn mit nicht vorhandenen gängigen Ersatzteilen, Havariekränen usw. macht konnte die DDR nicht toppen.
Zitat
Nordender
Die Stillegung der 84 nach Altglienicke ist ein Nachwendeprodukt (...)

Sie war schon zu BVB-Zeiten geplant, dann richtete man die Strecke nach "Eingaben" von 1988-89 noch einmal notdürftig her. Man verbesserte weder die Streckenführung, noch wurde die Stromversorgung tatratauglich gemacht.

Zitat
Nordender
Nicht vergessen: Hellersdorf sollte noch mehr wachsen, die Verbindung zur Riesaer war der erste Schritt Richtung Mahlsdorf und hätte erstmal Tatra-tauglich werden müssen. Wäre nicht einfach gewesen.

Zur Riesaer Straße fuhr man von Anfang an mit Tatrazügen.

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Für mehr gelbe Farbe im Netzplan: die Farben der U4 und U7 tauschen!
Aber vermutlich nicht nach Mahlsdorf, das ergibt sich aus dem Kontext. Bevor man eine Verbindung hätte herstellen können, musste erst einmal die Strecke Köpenick - Mahlsdorf ertüchtigt werden.

~~~~~~
Die paar Schritte kann ich auch fahren.
Zitat
B-V 3313
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Nordender
Die Stillegung der 84 nach Altglienicke ist ein Nachwendeprodukt (...)

Sie war schon zu BVB-Zeiten geplant, dann richtete man die Strecke nach "Eingaben" von 1988-89 noch einmal notdürftig her. Man verbesserte weder die Streckenführung, noch wurde die Stromversorgung tatratauglich gemacht.

Zitat
Nordender
Nicht vergessen: Hellersdorf sollte noch mehr wachsen, die Verbindung zur Riesaer war der erste Schritt Richtung Mahlsdorf und hätte erstmal Tatra-tauglich werden müssen. Wäre nicht einfach gewesen.

Zur Riesaer Straße fuhr man von Anfang an mit Tatrazügen.

Die olle Brücke war bei der 84 der Hauptgrund, nach der Wende hätte sich das Blatt wenden können aber man wollte ja nicht.

Riesaer ja, aber Mahlsdorf selber war nicht tatratauglich. Ohne Verbesserung der Stromversorgung wäre dieser Neubau sinnlos gewesen.



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 26.05.2025 16:08 von Nordender.
Zitat
Nordender
Zitat
B-V 3313
Zitat
Nordender
Die Stillegung der 84 nach Altglienicke ist ein Nachwendeprodukt (...)

Sie war schon zu BVB-Zeiten geplant, dann richtete man die Strecke nach "Eingaben" von 1988-89 noch einmal notdürftig her. Man verbesserte weder die Streckenführung, noch wurde die Stromversorgung tatratauglich gemacht.

Die olle Brücke war bei der 84 der Hauptgrund, nach der Wende hätte sich das Blatt wenden können aber man wollte ja nicht.

Quark. Hinter S Adlershof war die Strecke auch ohne die Brücke, deren Ersatzneubau übrigens die WSV (Bundesverwaltung) zahlte, in einem Zustand, der kaum durch unterbliebene Instandhaltung weniger Jahre hätte entstehen können. Da war spätestens seit den 1950er Jahren nichts mehr investiert worden...

Aber klar, mit dem Wissen von heute um die in der Gegend später stattgefunden habende städtebauliche Entwicklung - auch wegen der BER-Standortentscheidung - hätte man 1992/93 die Frage der "Angebotsumstellung" sicher anders entschieden und eine Grundsanierung nebst teilweiser Neutrassierung eingeleitet.

Viele Grüße
Arnd
Zitat
Arnd Hellinger
Hinter S Adlershof war die Strecke auch ohne die Brücke, deren Ersatzneubau übrigens die WSV (Bundesverwaltung) zahlte, in einem Zustand, der kaum durch unterbliebene Instandhaltung weniger Jahre hätte entstehen können. Da war spätestens seit den 1950er Jahren nichts mehr investiert worden...

Immerhin steht die alte Brücke noch und mußte bislang nicht notgeschlachtet werden. Aber es stimmt, die ganze Strecke von S-Bf. Adlershof bis zur Endstelle Am Falkenberg war schon arg verschlissen und konnte nur noch sehr langsam befahren werden, dennoch konnte es einen vom Sitz reißen. Investiert wurde aber doch in einen Teil der Strecke: Die Wendeschleife in Altglienicke wurde erst 1980 in Betrieb genommen.


Das Gegenteil von pünktlich ist kariert.
Spätestens am Sonntag soll die Straßenbahn wieder fahren: [www.tagesspiegel.de]
Zitat
Arnd Hellinger
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Nordender
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B-V 3313
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Nordender
Die Stillegung der 84 nach Altglienicke ist ein Nachwendeprodukt (...)

Sie war schon zu BVB-Zeiten geplant, dann richtete man die Strecke nach "Eingaben" von 1988-89 noch einmal notdürftig her. Man verbesserte weder die Streckenführung, noch wurde die Stromversorgung tatratauglich gemacht.

Die olle Brücke war bei der 84 der Hauptgrund, nach der Wende hätte sich das Blatt wenden können aber man wollte ja nicht.

Quark. Hinter S Adlershof war die Strecke auch ohne die Brücke, deren Ersatzneubau übrigens die WSV (Bundesverwaltung) zahlte, [...]

Man lernt in diesem Forum nie aus. Eine Behelfsbrücke ist jetzt also schon ein Ersatzneubau.

--- Signatur ---
Bitte beachten Sie beim Aussteigen die Lücke zwischen Bus und Bordsteinkante!
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Nordender
...
Die olle Brücke war bei der 84 der Hauptgrund, nach der Wende hätte sich das Blatt wenden können aber man wollte ja nicht.
Nach der Wende war die 84 in der Grünauer Straße dem "richtigen Verkehr" im Weg. Die war nämlich nicht nur ein Hindernis im fließenden Verkehr, sondern zu 50% auch noch sehr entgegenkommend...
Zitat
VvJ-Ente
Nach der Wende war die 84 in der Grünauer Straße dem "richtigen Verkehr" im Weg. Die war nämlich nicht nur ein Hindernis im fließenden Verkehr, sondern zu 50% auch noch sehr entgegenkommend...

Das galt warum bei der 83 nicht?

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Für mehr gelbe Farbe im Netzplan: die Farben der U4 und U7 tauschen!
Zitat
B-V 3313
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VvJ-Ente
Nach der Wende war die 84 in der Grünauer Straße dem "richtigen Verkehr" im Weg. Die war nämlich nicht nur ein Hindernis im fließenden Verkehr, sondern zu 50% auch noch sehr entgegenkommend...

Das galt warum bei der 83 nicht?

Weil die Sektorengrenze da etwas weiter weg war, als in Altglienicke, wo man vor allem auf der Köpenicker Straße das blanke Entsetzen in den Gesichtern West-Berliner Autofahrer bestaunen konnte, die vor Schreck auf den Bürgersteig fuhren, wenn ihnen eine Straßenbahn entgegenkam.


Das Gegenteil von pünktlich ist kariert.
Zitat
Alter Köpenicker
Weil die Sektorengrenze da etwas weiter weg war, als in Altglienicke, wo man vor allem auf der Köpenicker Straße das blanke Entsetzen in den Gesichtern West-Berliner Autofahrer bestaunen konnte, die vor Schreck auf den Bürgersteig fuhren, wenn ihnen eine Straßenbahn entgegenkam.

Schon vergessen, wo da unten zu der Zeit die nächste Querung der ehemaligen Sektorengrenze überhaupt erst möglich war?

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Für mehr gelbe Farbe im Netzplan: die Farben der U4 und U7 tauschen!



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 27.05.2025 07:08 von B-V 3313.
Zitat
B-V 3313
Zitat
Alter Köpenicker
Weil die Sektorengrenze da etwas weiter weg war, als in Altglienicke, wo man vor allem auf der Köpenicker Straße das blanke Entsetzen in den Gesichtern West-Berliner Autofahrer bestaunen konnte, die vor Schreck auf den Bürgersteig fuhren, wenn ihnen eine Straßenbahn entgegenkam.

Schon vergessen, wo da unten zu der Zeit die nächste Querung der ehemaligen Sektorengrenze überhaupt erst möglich war?

Eine Möglichkeit, die Grenze des amerikanischen Sektors zu queren war – auf den heutigen Straßen – knapp 4 km von der Strecke der 84 entfernt (Waltersdorfer Chaussee). Damals war die Friedensstraße noch nicht durch die Autobahn unterbrochen, sodass der Weg noch etwas kürzer war.
Zur Grenze des sowjetischen Sektors waren es ca. 2½ km von der Straßenbahnstrecke aus. Dass man zwischen beiden Sektorengrenzen ein Stück durch die sowjetische Zone fahren musste, spielt für den Autoverkehr keine Rolle.



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 27.05.2025 08:03 von Jumbo.
Zitat
def
Spätestens am Sonntag soll die Straßenbahn wieder fahren: [www.tagesspiegel.de]

Ach, schade. Vorgestern sah es ja schon aus, als müssten nur noch die Leitungsknüpfer ihre Arbeit tun und dann kann's los gehen ...

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Die paar Schritte kann ich auch fahren.
Moin,

mittlerweile gibt es auch Videos des Abrisses von bekannten "Videomachern" auf YouTube:

Video vom 27.5.2025
Sven Okas: Brückenabriss Oberschöneweide, 23. und 24.5.2025

Video vom 27.5.2025
Christian Beyer: Abriss Brücke an der Wuhlheide / 27. Mai 12:00 Uhr / Tag 4
Das 5. Brückenglied fällt voraussichtlich im Laufe des Nachmittags. Zur Zeit viel Aufräumarbeiten. Der Kreuzungsbereich ist von Trümmern geräumt. Das Fallbett wird zurückgebaut.

Viele Grüße, Thomas

--
Thomas Krickstadt, Berlin, Germany, usenet@krickstadt.de
Bei Web.de zu lesen von der dpa, das ab morgen die BVG Pendelverkehr durchführen möchte und zum WE wieder alles fahren soll:
[web.de]

GLG.................Tramy1
U.N.V.E.U. + EKI



2 mal bearbeitet. Zuletzt am 28.05.2025 09:08 von Tramy1.
web.de schreibt gar nichts, der Artikel ist von der dpa.

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Für mehr gelbe Farbe im Netzplan: die Farben der U4 und U7 tauschen!
Zitat
B-V 3313
web.de schreibt gar nichts, der Artikel ist von der dpa.

Okay, habe das mal geändert. BZ oder so schreibt dazu noch nichts.

GLG.................Tramy1
U.N.V.E.U. + EKI



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 28.05.2025 09:09 von Tramy1.
[www.berlin.de]

Ich bin gespannt, was mit "Pendelverkehr" gemeint ist. So ganz ist mir noch nicht klar, was einem regulären Straßenbahnbetrieb noch entgegen stehen könnte, ich nehme an, das hat wieder was mit Dienstplanvorlauf zu tun.

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Die paar Schritte kann ich auch fahren.
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