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Sperrung U-Bahnhof Nollendorfplatz
geschrieben von Bd2001 
Un wie soll das Überführen von der Betriebswerkstatt zur Strecke funktionieren?
So wie ich es weiter oben beschrieben habe
Dann kann das Überführen also nur nachts während der Betriebspausen stattfinden damit oder soll dann tagsüber der Zugverkehr zwischen Wittenbergplatz und Olympiastadion eingestellt werden?
Du schreibst wirres Zeug, sorry. Tagsüber Normalbetrieb wie gehabt, Überführungen nur nachts.
Zitat
IsarSteve
War nicht 2026 der Beginn der Brückenersatzarbeiten am Gleisdreieck vorgesehen? Mindestens zwei bis drei weitere Jahre mit Beeinträchtigungen stehen bevor. Die Kapazität zwischen Wittenbergplatz und Gleisdreieck ist allein mit der U2 nicht ausreichend, daher sollte die U3 im Januar und auch während des Brückenumbaus auf die U2 am Wittenbergplatz umgeleitet werden (Verbindung U3 Süd-West >U1 Ost mit nur einem Umstieg). Es sei denn natürlich, es ist gewollt, von der Nutzung der U-Bahn abzuschrecken.

Gute Lösung um der eingeschränkten Kapazität des U-Bhf. Wittenbergplatz im Normalberrieb Herr zu werden. Ein anderer User hatte ja bereits vorgeschlagen, die U3 z.B. bis Spittelmarkt fahren zu lassen (d.h. so lange das über Bülowstr.-Gleisdreieck geht). Die U3 längere Zeit an der Spichernstraße enden zu lassen, also knapp vor Erreichen der Innenstadt, wäre jedenfalls denkbar schlecht.

Herzliche Grüße von
'Möckernbrücke'
Dipl.-Fahrgast h.c.



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 12.07.2025 16:43 von Möckernbrücke.
Und wie soll das Überführen von Züge der U3 zur Betriebswerkstatt gehen wenn in dieser Zeit die U3 nur zwischen Krumme Lanke und Spichernstr. fahren soll?
Zitat
Bahnmeier
Und wie soll das Überführen von Züge der U3 zur Betriebswerkstatt gehen wenn in dieser Zeit die U3 nur zwischen Krumme Lanke und Spichernstr. fahren soll?

Die Strecke zum Wittenbergplatz ist ja nicht gesperrt, man hat am Wittenbergplatz nur nicht genug Wendekapazität für den Regelbetrieb.

Gruß Nemo
---

Eine Straßenbahn ist besser als keine U-Bahn!!
Zitat
Nemo
Zitat
Bahnmeier
Und wie soll das Überführen von Züge der U3 zur Betriebswerkstatt gehen wenn in dieser Zeit die U3 nur zwischen Krumme Lanke und Spichernstr. fahren soll?

Die Strecke zum Wittenbergplatz ist ja nicht gesperrt, man hat am Wittenbergplatz nur nicht genug Wendekapazität für den Regelbetrieb.

Dann kann man doch auch die U1 auch weiterhin alle 15 Minuten fahren lassen, wenn das doch möglich ist.
Zitat
Flexist
Zitat
Nemo
Zitat
Bahnmeier
Und wie soll das Überführen von Züge der U3 zur Betriebswerkstatt gehen wenn in dieser Zeit die U3 nur zwischen Krumme Lanke und Spichernstr. fahren soll?

Die Strecke zum Wittenbergplatz ist ja nicht gesperrt, man hat am Wittenbergplatz nur nicht genug Wendekapazität für den Regelbetrieb.

Dann kann man doch auch die U1 auch weiterhin alle 15 Minuten fahren lassen, wenn das doch möglich ist.

Genau das ist doch geplant. U1 pendelt zwischen Wittenbergplatz und Uhlandstraße im Nutzlos-Takt und U3 verendet mangels passender Kehrmöglichkeit bereits an der Spichernstraße. Die Frage ist eher, warum man Fahrer und Fahrzeug für die U1 verschwenden soll, wenn oben drüber alle 5 Minuten ein Bus fährt.

--- Signatur ---
Bitte beachten Sie beim Aussteigen die Lücke zwischen Bus und Bordsteinkante!
Zitat
Nemo
Zitat
Bahnmeier
Und wie soll das Überführen von Züge der U3 zur Betriebswerkstatt gehen wenn in dieser Zeit die U3 nur zwischen Krumme Lanke und Spichernstr. fahren soll?

Die Strecke zum Wittenbergplatz ist ja nicht gesperrt, man hat am Wittenbergplatz nur nicht genug Wendekapazität für den Regelbetrieb.

Wenn am Wittenbergplatz nur noch planmäßig U2 und die Pendel-U1 fährt, hat man zwei freie Bahnsteiggleise zum Rangieren und kann Überführungszüge ein- und ausfädeln.

so long

Mario
Hat man nicht schon einmal vor Jahren die Züge aus Krumme Lanke wegen Bauarbeiten am Wittenbergplatz kehren lassen und ist dabei so verfahren das am Wittenbergplatz in den aussetzenden Zug ein Fahrer in den hinteren Führerstand gestiegen ist der den Zug dann östlich des Wittenbergplatzs wieder nach Krumme Lanke hervorgeholt hat?
Zitat
Bahnmeier
Hat man nicht schon einmal vor Jahren die Züge aus Krumme Lanke wegen Bauarbeiten am Wittenbergplatz kehren lassen und ist dabei so verfahren das am Wittenbergplatz in den aussetzenden Zug ein Fahrer in den hinteren Führerstand gestiegen ist der den Zug dann östlich des Wittenbergplatzs wieder nach Krumme Lanke hervorgeholt hat?

Wie man genau vorging, weiß ich nicht, aber früher, als die Strecke noch von der Linie 2 bedient worden ist, ging es ja ganz generell nur bis Wittenbergplatz. Also kein Ding der Unmöglichkeit, sofern man zwischenzeitlich keine wichtigen Weichen weggespart hat.


Das Gegenteil von pünktlich ist kariert.
Zitat
Bahnmeier
Hat man nicht schon einmal vor Jahren die Züge aus Krumme Lanke wegen Bauarbeiten am Wittenbergplatz kehren lassen und ist dabei so verfahren das am Wittenbergplatz in den aussetzenden Zug ein Fahrer in den hinteren Führerstand gestiegen ist der den Zug dann östlich des Wittenbergplatzs wieder nach Krumme Lanke hervorgeholt hat?

So wie zu Mauerzeiten mit der damalige U2 (Krumme Lanke <> Wittenbergplatz) verfahren wurde? Das ging weil der Tunnel zur Rampe nach Nollendorfplatz (oben) sonst nicht benutzt wurde. Heute fährt dort ja die heutige U2, und Kehrzüge aus/nach Krumme Lanke dort zwischenzuschmuggeln wäre heikel.

Eine bessere Lösung, schonmal im Forum vorgeschlagen, wäre die U1 und U3 zusammen zu fügen, mit Linksverkehr von/nach Uhlandstraße. So kann am Wittenbergplatz gekehrt werden, ohne die U2 zu kreuzen: Uhlendstraße - (Linksverkehr) - Wittenbergplatz - (an Bahnsteig kehren) - Krumme Lanke; Krumme Lanke - Wittenbergplatz (vorziehen und im Tunnel kehren) - Wittenbergplatz - (Linksverkehr) - Uhlandstrasse.
Zitat
Alter Köpenicker
Zitat
Bahnmeier
Hat man nicht schon einmal vor Jahren die Züge aus Krumme Lanke wegen Bauarbeiten am Wittenbergplatz kehren lassen und ist dabei so verfahren das am Wittenbergplatz in den aussetzenden Zug ein Fahrer in den hinteren Führerstand gestiegen ist der den Zug dann östlich des Wittenbergplatzs wieder nach Krumme Lanke hervorgeholt hat?

Wie man genau vorging, weiß ich nicht, aber früher, als die Strecke noch von der Linie 2 bedient worden ist, ging es ja ganz generell nur bis Wittenbergplatz. Also kein Ding der Unmöglichkeit, sofern man zwischenzeitlich keine wichtigen Weichen weggespart hat.

Früher konnte man auf den Streckengleisen der U2 in Richtung Potsdamer Platz kehren, das geht heute nicht mehr.

Gruß Nemo
---

Eine Straßenbahn ist besser als keine U-Bahn!!
Zitat
Nemo
Zitat
Alter Köpenicker
Zitat
Bahnmeier
Hat man nicht schon einmal vor Jahren die Züge aus Krumme Lanke wegen Bauarbeiten am Wittenbergplatz kehren lassen und ist dabei so verfahren das am Wittenbergplatz in den aussetzenden Zug ein Fahrer in den hinteren Führerstand gestiegen ist der den Zug dann östlich des Wittenbergplatzs wieder nach Krumme Lanke hervorgeholt hat?

Wie man genau vorging, weiß ich nicht, aber früher, als die Strecke noch von der Linie 2 bedient worden ist, ging es ja ganz generell nur bis Wittenbergplatz. Also kein Ding der Unmöglichkeit, sofern man zwischenzeitlich keine wichtigen Weichen weggespart hat.

Früher konnte man auf den Streckengleisen der U2 in Richtung Potsdamer Platz kehren, das geht heute nicht mehr.

Das geht schon, ist nur betrieblich ziemlich bescheiden, wenn da noch planmäßig die U2 fahren soll.

--- Signatur ---
Bitte beachten Sie beim Aussteigen die Lücke zwischen Bus und Bordsteinkante!
Hat denn jemand mal einen aktuellen Gleisplan rund um den Wittenbergplatz?
Zitat
Bahnmeier
Hat denn jemand mal einen aktuellen Gleisplan rund um den Wittenbergplatz?

[www.gleisplanweb.eu]
Moin,

heute wurde im Newsletter des Berliner Abgeordnetenhauses folgende parlamentarische Anfrage nebst Antworten zu diesem Diskussionsthema veröffentlicht:

Zitat

Anfrage der Abgeordneten Antje Kapek und Sebastian Walter (Bündnis 90 / Die Grünen) vom 23.6.2025 und Antwort vom 2.7.2025: Baufälligkeit und geplante Sperrung der U-Bahnanlage Nollendorfplatz?

Vorbemerkung der Verwaltung: Die Schriftliche Anfrage betrifft Sachverhalte, die der Senat nicht aus eigener Zuständigkeit und Kenntnis beantworten kann. Er ist gleichwohl um eine sachgerechte Antwort bemüht und hat daher die Berliner Verkehrsbetriebe AöR (BVG) um Stellungnahme gebeten. Sie wird in der Antwort an den entsprechend gekennzeichneten Stellen wiedergegeben.

Frage 1: In dem Artikel mit der Überschrift "Probleme im Untergrund: Warum der U-Bahnhof Nollendorfplatz zur Baustelle wird" der Berliner Zeitung vom 26.5.2025 und in Kommentaren des BahnInfo-Forums für den Berliner Nahverkehr (siehe: https://www.bahninfo-forum.de/list.php?9) wird von einer Krisensitzung verschiedener Entscheidungsträger zu der baulichen Substanz der U-Bahnanlage Nollendorfplatz berichtet. Sind die Äußerungen zu einem veränderten Kenntnisstand zu der baulichen Situation zutreffend und gab es in den vergangenen Wochen eine Krisensitzung unter Beteiligung von verschiedenen Entscheidungsträgern zu neu entdeckten Baufälligkeiten der U-Bahnanlage Nollendorfplatz? Falls ja:

a) Wurden Mitarbeiter*innen des Bereichs U-Bahn über die Baufälligkeiten und mögliche Sperrung des U-Bahnhofs Nollendorfplatz vorab informiert?

b) Welche notwendigen Baumaßnahmen wurden bei dieser Krisensitzung besprochen?

c) Welche Anpassungen wurden bei dieser Krisensitzung für das derzeitige Betriebskonzept für den U-Bahnhof Nollendorfplatz besprochen?

Antwort zu 1.: Die BVG teilt hierzu mit: "Kontinuierlich stimmt sich die BVG intern zu notwendigen Baumaßnahmen und -planungen im Bereich U-Bahn ab. Für den unteren Bereich des U-Bahnhofs Nollendorfplatz sind planmäßig örtlich begrenzte Sanierungen absehbar.

Über geplante Baumaßnahmen werden die Mitarbeiter*innen selbstverständlich stets durch den Betriebsdienst informiert. Die U-Bahn-Betriebsplanung erstellt hierzu Baufahrpläne und Dienstanweisungen.

Die Auswirkungen der anstehenden Baumaßnahmen auf den Betrieb werden in den aktuell laufenden Besprechungen behandelt. Diese Abstimmungen sind noch nicht abgeschlossen."

Frage 2: Welche konkreten strukturellen Mängel oder Hinweise auf Baufälligkeit wurden im Rahmen der Untersuchungen an den Tunnelanlagen des Bahnhofs Nollendorfplatz festgestellt? Bitte benennen Sie die betroffenen Baukörper (z. B. Stützpfeiler, Gewölbestrukturen, Gleisunterbau) und deren derzeitige bauliche Verfasstheit.

Antwort zu 2.: Die BVG teilt hierzu mit: "Das Berliner U-Bahn-Netz ist in Teilbereichen inzwischen über 120 Jahre alt. Die U-Bahn-Bauwerke werden entsprechend der gesetzlichen Vorgaben regelmäßigen Bauwerksuntersuchungen durch externe Fachleute unterzogen. Für zwei örtlich begrenzte Abschnitte der Zwischendecke wurden Sanierungsmaßnahmen empfohlen, ein detailliertes Gutachten steht noch aus."

Frage 3: Welche weiteren Planungen bestehen, um den unterirdischen Teil des U-Bahnhofs Nollendorfplatz in einem Ausmaß zu sperren, die nicht in der Antwort in Drucksache 19/22047 aufgeführt sind?

Antwort zu 3.: Die BVG teilt hierzu mit: "Keine. Während der aktuell vorgesehenen, punktuellen Instandsetzung (siehe Fragen 1 u. 2) sind für mehrere Wochen Einschränkungen des U-Bahn-Betriebs im unteren Bereich des U-Bahnhofs Nollendorfplatz zu erwarten. Diese Maßnahmen befinden sich derzeit in Abstimmung."

Frage 4: Inwiefern beeinflussen die festgestellten Mängel an der Bausubstanz kurz- bis mittelfristig das Betriebskonzept der BVG für die U-Bahnanlage Nollendorfplatz? Bitte führen Sie konkret auf, welche Anpassungen wann geplant sind und welche betrieblichen Auswirkungen diese hinsichtlich Linienführung, Taktung, Streckensperrungen oder Umleitungen haben.

Antwort zu 4.: Die BVG teilt hierzu mit: "Wir verweisen auf unsere Antworten zu den Fragen 1 und 3."

Frage 5: Inwieweit gibt es Planungen die entdeckten Baufälligkeiten im Zuge der geplanten Bau- und Sanierungsarbeiten, die in Drucksache 19/22047 aufgeführt sind, zu beheben? Ist derzeit geplant die Bau- und Sanierungsarbeiten, die in Drucksache 19/22047 aufgeführt sind, zu erweitern?

Antwort zu 5.: Die BVG teilt hierzu mit: "Die in der Drucksache 19/22047 und in unseren Antworten auf die vorhergehenden Fragen dargestellten Maßnahmen dienen der Instandhaltung und umfassenden Grundinstandsetzung des Bauwerks und folgen damit den Empfehlungen, die sich aus den Bauwerksuntersuchungen ergeben haben (siehe Frage 2)."

Frage 6: Wie wirken sich mögliche weitere Sperrungen auf die Regelmäßigkeit und Takte der dort fahrenden Linien aus?

Antwort zu 6.: Die BVG teilt hierzu mit: "Wir verweisen auf unsere Antwort auf Frage 1."
.

Viele Grüße, Thomas

--
Thomas Krickstadt, Berlin, Germany, usenet@krickstadt.de
Siehe da, jetzt wird schon ein Diskussionsforum mangels konkreter Antworten des Betreibers zur Beantwortung parlamentarische Anfragen bemüht.

Heutzutage können Manager ohne eigene Fachkompetenz nur noch über externe Gutachter zu Entscheidungen kommen. Dabei muss einfach nur geklärt werden, ob bis zur planmäßigen Grundinstandsetzung, die bei Bestandsbauten immer auch die Reparatur der oft schon Jahrzehnte alten Baumängel umfasst, betriebseinschränkende Bauarbeiten im Fahrgast- oder Gleisbereich vorgezogen werden müssen, um die Betriebssicherheit zu erhalten.
Immerhin wurden die Unterdecken der beiden Bahnsteige schon längst abgebaut, um den Zustand der Geschoßdecken jederzeit kontrollieren und bei Verschlechterung des Zustands sofort Gegenmaßnahmen einleiten zu können. So ein öffentliches Statement fehlt mir seitens der Verantwortlichen. Diese werden öfter ausgetauscht, offensichtlich sind Hintergrundwissen wie Kenntnisse über Tunnelbauwerke und Technik kein Einstellungskriterium mehr.

so long

Mario
Zitat
der weiße bim
Heutzutage können Manager ohne eigene Fachkompetenz nur noch über externe Gutachter zu Entscheidungen kommen.

Das ist ja schon so, seit Piefke in den Ruhestand ging und ich frage mich seit jeher, warum dann nicht gleich jene Gutachter die Posten der Manager bekleiden. Das würde eine erkleckliche Summe einsparen und gerade das ist es doch, was allen immer so viel Spaß macht.


Das Gegenteil von pünktlich ist kariert.
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