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Re: Sperrung U-Bahnhof Nollendorfplatz 26.11.2025 18:57 |
Zitat
krickstadt
Moin,
was haltet Ihr von dem Vorschlag des IGEB-Sprechers Christian Linow in der rbb24-Abendschau vom Montag, den 24. November 2025 (ab 1'11"): "Das gab es in der Vergangenheit bereits, da müsste man dann auf Höhe Augsburger Straße eine Bauweiche realisieren, und damit wäre es dann möglich, die U3 zum Wittenbergplatz, zumindest im Zehn-Minuten-Takt, zu fahren."? Ist so etwas realistisch möglich und meint Ihr, die BVG würde in diesen Zeiten auf so einen unkonventionellen Vorschlag eingehen?
Viele Grüße, Thomas
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Re: Sperrung U-Bahnhof Nollendorfplatz 26.11.2025 19:32 |
Zitat
Bd2001
Zitat
krickstadt
Moin,
was haltet Ihr von dem Vorschlag des IGEB-Sprechers Christian Linow in der rbb24-Abendschau vom Montag, den 24. November 2025 (ab 1'11"): "Das gab es in der Vergangenheit bereits, da müsste man dann auf Höhe Augsburger Straße eine Bauweiche realisieren, und damit wäre es dann möglich, die U3 zum Wittenbergplatz, zumindest im Zehn-Minuten-Takt, zu fahren."? Ist so etwas realistisch möglich und meint Ihr, die BVG würde in diesen Zeiten auf so einen unkonventionellen Vorschlag eingehen?
Viele Grüße, Thomas
Das scheitert schon an der Weiche, die Lieferzeiten sind derzeit extrem lang. Dann müßten die Weichen auch voll in die Sicherungstechnik eingebunden werden damit die U2-Einsetzer und die Überführungen von Schad- und Arbeitszügen weiterhin möglich sein werden. Das bindet Planungs- und Baukapazitäten. Es muß ja das Stellwerk Nollendorfplatz und Ferbelliner Platz entsprechend umgebait werden. Das Ganze dann muß ja auch abgenommen und genehmigt werden. Das ist in der Kürze der Zeit nicht zu schaffen.
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Re: Sperrung U-Bahnhof Nollendorfplatz 27.11.2025 03:35 |
Zitat
Jay
Bauweichen gab's bei der U-Bahn bereits ohne LST-Einbindung. Wenn man gewollt hätte, hätte man das sicher auch hinbekommen.
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Re: Sperrung U-Bahnhof Nollendorfplatz 27.11.2025 04:57 |
Zitat
"der weiße bim" am 27.11.2025 um 3.35 Uhr:
[...] Dabei gibt es tatsächlich unter der Nürnberger Straße (in Höhe Haus Nr. 22) einen knapp 50m langen Tunnelabschnitt ohne Stützen, der von den Planern vor fast 120 Jahren genau für solche Fälle vorgesehen war.
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Re: Sperrung U-Bahnhof Nollendorfplatz 27.11.2025 09:40 |
Zitat
krickstadt
Zitat
"der weiße bim" am 27.11.2025 um 3.35 Uhr:
[...] Dabei gibt es tatsächlich unter der Nürnberger Straße (in Höhe Haus Nr. 22) einen knapp 50m langen Tunnelabschnitt ohne Stützen, der von den Planern vor fast 120 Jahren genau für solche Fälle vorgesehen war.
Also genau an dem Ort, der von Christian genannt wurde ("Höhe Augsburger Straße"):
<https://www.openstreetmap.org/?mlat=52.501617&mlon=13.337437#map=19/52.501616/13.337437>.
:-)
Viele Grüße, Thomas
PS: Wäre das provisorische Aufstellen von Bauweichen jetzt und dann die permanente Einrichtung zweier Weichen samt LST-Einbindung nicht eine Investition in die Zukunft, da ja ab 2028 noch einmal längere Sperrzeiten zwischen Wittenbergplatz und Gleisdreieck anstehen?
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Re: Sperrung U-Bahnhof Nollendorfplatz 27.11.2025 12:44 |
Zitat
Jay
Zitat
krickstadt
Zitat
"der weiße bim" am 27.11.2025 um 3.35 Uhr:
[...] Dabei gibt es tatsächlich unter der Nürnberger Straße (in Höhe Haus Nr. 22) einen knapp 50m langen Tunnelabschnitt ohne Stützen, der von den Planern vor fast 120 Jahren genau für solche Fälle vorgesehen war.
Also genau an dem Ort, der von Christian genannt wurde ("Höhe Augsburger Straße"):
<https://www.openstreetmap.org/?mlat=52.501617&mlon=13.337437#map=19/52.501616/13.337437>.
:-)
Viele Grüße, Thomas
PS: Wäre das provisorische Aufstellen von Bauweichen jetzt und dann die permanente Einrichtung zweier Weichen samt LST-Einbindung nicht eine Investition in die Zukunft, da ja ab 2028 noch einmal längere Sperrzeiten zwischen Wittenbergplatz und Gleisdreieck anstehen?
Korrekt. Mittel- bis langfristig muss da ein fester (doppelter) Gleiswechsel rein und eine volle Einbindung ins Stellwerk erfolgen, damit bei künftigen Sperrungen flexibler agiert werden kann.
@Bim: Und auf der U9 gab's eine Rückfallweiche am U-Bahnhof Turmstraße. Also auch eine Anwendung im Tunnelbereich. Ansonsten ist es genau das was ich meinte: Wer Lösungen finden will, der findet auch welche. Wer keine finden will, der macht eben 0815-SEV.
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Re: Sperrung U-Bahnhof Nollendorfplatz 27.11.2025 13:38 |
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Re: Sperrung U-Bahnhof Nollendorfplatz 27.11.2025 19:56 |
Zitat
nicolaas
Was ich an der BVG-Kommunikation unverständlich finde, ist, dass nicht einmal erläutert wird, dass nicht nur die Deckenabschnitte im Bahnhof Nollendorfplatz saniert werden. Aus Ausschreibungen geht nämlich hervor, dass in der Sperrpause auch Arbeiten an der Tunnelrampe zwischen Gleisdreieck und Kurfürstenstraße vergeben worden sind ...
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Re: Sperrung U-Bahnhof Nollendorfplatz 28.11.2025 11:53 |
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Re: Sperrung U-Bahnhof Nollendorfplatz 30.11.2025 09:25 |
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Re: Sperrung U-Bahnhof Nollendorfplatz 30.11.2025 17:51 |
Und was ist der Grund, dass man jetzt das Gleichrichterwerk am Innsbrucker Platz baut, wo es ja 40 Jahre ohne dieses Gleichrichterwerk auch vernünftig lief? Ein freigehaltener Baukörper allein kann ja nicht der Grund sein, ebenso dass es schon ewig in der Investitionsplanung stand.Zitat
der weiße bim
Zitat
nicolaas
Was ich an der BVG-Kommunikation unverständlich finde, ist, dass nicht einmal erläutert wird, dass nicht nur die Deckenabschnitte im Bahnhof Nollendorfplatz saniert werden. Aus Ausschreibungen geht nämlich hervor, dass in der Sperrpause auch Arbeiten an der Tunnelrampe zwischen Gleisdreieck und Kurfürstenstraße vergeben worden sind ...
Natürlich werden wichtige Instandsetzungsarbeiten der Infrastrukturbereiche, die ansonsten nur in den kurzen nächtlichen Betriebspausen auszuführen wären, im Schatten von größeren Baumaßnahmen mit längerer Sperrdauer immer mit erledigt, solange die Hauptbaumaßnahme nicht beeinflusst wird.
Am Nollendorfplatz gibt es kein Gleichrichterwerk, die Strecken werden ausreichend durch die Gleichrichterwerke am Gleisdreieck und Wittenbergplatz versorgt. ... Seitdem wird die Linie aus dem Umformerwerk Gleisdreieck über Kabel mitversorgt.
Nach 40 Jahren Verschiebungen im Investitionsplan soll in den nächsten Jahren ersatzweise das im unterirdischen Kreuzungsbauwerk A100/U10 von 1970 im Rohbau vorgesehene Gleichrichterwerk für die U4 tatsächlich realisiert werden. Am Nollendorfplatz ist dafür kein Platz.
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Re: Sperrung U-Bahnhof Nollendorfplatz 01.12.2025 02:24 |
Zitat
nicolaas
Der Auftrag lautet: "Für die Stromversorgung der U-Bahnhöfe:
U7 , Britz- Süd
U1 , Nollendorfplatz
ist je eine Mittelspannungsschaltanlagen mit kleiner Bauform zu liefern und betriebsbereit zu installieren"
Zitat
M48er
Und was ist der Grund, dass man jetzt das Gleichrichterwerk am Innsbrucker Platz baut, wo es ja 40 Jahre ohne dieses Gleichrichterwerk auch vernünftig lief? Ein freigehaltener Baukörper allein kann ja nicht der Grund sein, ebenso dass es schon ewig in der Investitionsplanung stand.
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Re: Sperrung U-Bahnhof Nollendorfplatz 01.12.2025 06:56 |
Die IK sind doch nur übergangsweise auf der U4. Am Ende sollen doch wieder JK als Doppeltriebwagen verkehren.Zitat
der weiße bim
Zitat
M48er
Und was ist der Grund, dass man jetzt das Gleichrichterwerk am Innsbrucker Platz baut, wo es ja 40 Jahre ohne dieses Gleichrichterwerk auch vernünftig lief? Ein freigehaltener Baukörper allein kann ja nicht der Grund sein, ebenso dass es schon ewig in der Investitionsplanung stand.
In den Wiederaufbaujahren der Nachkriegszeit hatte man ganz andere Sorgen. Dann wurde es Teil der U10-Planung, die direkt nach der Übernahme des S-Bahnbetriebes mit in der Versenkung verschwand. Für A3-Doppeltriebwagen reichte die Kapazität der Fahrstromversorgung dicke aus. Mit dem bevorstehenden A3-Ende tauchen nun aber Vierwagenzüge auf, die das Doppelte aufnehmen. Das erfordert auf Dauer die Wiederherstellung des schon vor über 100 Jahren bestehenden Standards mit einem Unterwerk am Innsbrucker Platz.
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Re: Sperrung U-Bahnhof Nollendorfplatz 01.12.2025 08:47 |
Zitat
M48er
Die IK sind doch nur übergangsweise auf der U4. Am Ende sollen doch wieder JK als Doppeltriebwagen verkehren.Zitat
der weiße bim
Zitat
M48er
Und was ist der Grund, dass man jetzt das Gleichrichterwerk am Innsbrucker Platz baut, wo es ja 40 Jahre ohne dieses Gleichrichterwerk auch vernünftig lief? Ein freigehaltener Baukörper allein kann ja nicht der Grund sein, ebenso dass es schon ewig in der Investitionsplanung stand.
In den Wiederaufbaujahren der Nachkriegszeit hatte man ganz andere Sorgen. Dann wurde es Teil der U10-Planung, die direkt nach der Übernahme des S-Bahnbetriebes mit in der Versenkung verschwand. Für A3-Doppeltriebwagen reichte die Kapazität der Fahrstromversorgung dicke aus. Mit dem bevorstehenden A3-Ende tauchen nun aber Vierwagenzüge auf, die das Doppelte aufnehmen. Das erfordert auf Dauer die Wiederherstellung des schon vor über 100 Jahren bestehenden Standards mit einem Unterwerk am Innsbrucker Platz.
Und selbst IK ohne Gleichrichterwerk scheint ja gut zu funktionieren.